Die Bildung von Groß-Berlin erfolgte im Jahr 1920 mit der Eingemeindung von bis dahin selbstständigen Städten wie Spandau, Schöneberg, Charlottenburg, Neukölln, Wilmersdorf oder Köpenick.
Die dezentrale Entwicklungsgeschichte hat zur Folge, dass es gegenwärtig in allen Bezirken eine Fülle von einzigartigen Bauwerken gibt. Zu den herausragenden Wahrzeichen der Stadt gehören aus verschiedenen Gründen das Brandenburger Tor, der Bundestag und die in der Stadtlandschaft unübersehbaren Landmarken wie der Berliner Fernsehturm in Mitte sowie der Funkturm in Westend.
Die Bau- und Architekturgeschichte Berlins und seiner Umgebung ist eng verbunden mit der Einführung des Backsteins als Baustoff im 12. Jahrhundert.<ref>Backstein Der Stoff, aus dem Berlin ist, Berliner Mieterverein, abgerufen am 2. September 2025.</ref> Die um 1270 begonnene Franziskaner-Klosterkirche, von der heute noch die Ruine steht, ist der nachweisbar älteste Backsteinbau der Stadt. Während bei privaten Wohnhäusern noch lange der Holzbau vorherrschend blieb, setzte sich bei Gebäuden der Kirche und des Staates die Ziegelbauweise durch.
Auf der internationalen Bauausstellung Interbau im Jahr 1957 präsentierten namhafte Architekten wie Walter Gropius, Le Corbusier und Oscar Niemeyer ihre Entwürfe. Realisiert wurden die Bauvorhaben im Hansaviertel. Die Kongresshalle mit der freitragenden Dachkonstruktion wurde 1957 errichtet.
Der Berliner Bereich umfasst: Schloss und Park Glienicke, Jagdschloss und Jagdschlosspark Glienicke, Böttcherberg mit Loggia Alexandra, Nikolskoe (St. Peter und Paul, Blockhaus, Forsthaus, Schulhaus und Forsthaus Moorlake) und die Pfaueninsel.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Hierzu zählen: Das Alte Museum, das Neue Museum, die Alte Nationalgalerie, der Kolonnadenhof, das Bode-Museum und das Pergamonmuseum.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Folgende sechs Siedlungen gehören der Liste an: Die Gartenstadt Falkenberg, die Siedlung Schillerpark, die Großsiedlung Britz, die Wohnstadt Carl Legien, die Weiße Stadt und die Großsiedlung Siemensstadt.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören ferner – im Rahmen von „Das Bauhaus und seine Stätten in Weimar, Dessau und Bernau“ (1996) – die wenige Kilometer nordöstlich der Berliner Stadtgrenze befindlichen Bauhaus-Stätten in Bernau bei Berlin.<ref name=":2" />
Zu den meistbesuchten UNESCO-Weltkulturerbestätten in Berlin und seiner Agglomeration gehören die Museumsinsel (2019: 3,1 Mio. Besucher) – im Besonderen das Pergamonmuseum und das Neue Museum sowie das Potsdamer Schloss Sanssouci.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Krieg der Bauten. Der Wettkampf der Architekten im geteilten Berlin. Dokumentarfilm, Deutschland, 2014, 28:34 Min., Buch und Regie: Andreas Sawall, Produktion: ZDF, Erstsendung: 2. November 2014 bei ZDF, Inhaltsangabe mit online-Video von ZDF verfügbar bis 2. November 2019 von ZDF.
Die 30 schönsten Berliner Bauwerke. Gespräche mit Video-Einspielungen, Deutschland, 2010, 43:38 Min., Buch und Regie: Stephan Düfel, Produktion: rbb, Reihe: 30 Favoriten, Erstsendung: 1. September 2010 bei rbb, Inhaltsangabe von ARD.