Bezirk Pankow

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Vorlage:Infobox Ortsgliederung

Pankow [[[:Vorlage:IPA]]] ist der dritte Verwaltungsbezirk von Berlin.<ref name="Bezirksschlüssel">Nummerierung gemäß Bezirksschlüssel; von 1920 bis 2001 Nummer 19</ref> Am Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE hatte er Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE Einwohner.<ref name="Bevölkerung">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE</ref>

Die Verwaltungsreform von 2001 legte den innerstädtischen Bezirk Prenzlauer Berg und die äußeren Bezirke Pankow und Weißensee unter dem Namen Pankow zum bevölkerungsreichsten Berliner Bezirk zusammen. Flächenmäßig ist er der zweitgrößte Bezirk Berlins (siehe dazu: Verwaltungsgliederung Berlins).

Pankow ist der geburtenreichste Bezirk der Stadt und weist eine eher vorteilhafte Sozialstruktur auf.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Der südliche Teil ist geprägt von vielen Neuberlinern, die nach 1995 zugezogen sind.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Berlin Neighborhood Is a Mecca for Young Families, Spiegel International, abgerufen am 6. August 2024</ref>

Geographie

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Pankow liegt im Nordosten Berlins und grenzt an die Bezirke Lichtenberg (im Osten), Friedrichshain-Kreuzberg (im Süden), Mitte (südwestlich) und Reinickendorf (westlich) sowie im Norden an die Landkreise Oberhavel und Barnim im Land Brandenburg.

Der nördlichste Punkt des Bezirks befindet sich im Ortsteil Buch, der zugleich der nördlichste Ortsteil Berlins ist.

Der Bezirk liegt nahezu vollständig auf der eiszeitlich gebildeten Hochfläche des Barnim, die hier eben bis flachwellig ausgebildet ist. Zum größten Teil besteht die Landschaft aus Grundmoränenflächen. Entlang der Panke zieht sich auch ein Sander von Norden nach Süden zum Berliner Urstromtal.

Vorlage:Siehe auch

Gewässer

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Im Ortsteil Weißensee befindet sich der Park am Weißen See mit dem fast kreisrunden Weißen See, dem größten natürlichen Gewässer im Bezirk.

Datei:Berlin - Wilhelmsruher See.jpg
Wilhelmsruher See

Die Karower Teiche sind ein Naturschutzgebiet in Pankow. Es fungiert als Habitat für Amphibien, Libellen und Wasservögel.<ref name="NaturB_Teiche">Klaus-Detlef Kühnel, Roland Lehmann: Naturschutzgebiet Karower Teiche. In: Natürlich Berlin! 2. Aufl. Verlag Natur und Text, Rangsdorf 2009, ISBN 978-3-9810058-9-9, S. 52–57.</ref>

Es gibt im Bezirk noch weitere Gewässer, die in der Gewässerkarte nach Ortsteilen sortiert und mit Beschreibung der Lage aufgeführt sind.<ref>Gewässerkarte - Nordostteil, abgerufen am 17. Januar 2020.</ref><ref>Berliner Gewässerverzeichnis auf FIS-Broker, abgerufen am 17. Januar 2020.</ref> Die Fließgewässer sind teilweise im System der Abflüsse der Rieselfelder entstanden oder es wurden Bäche in dieser Zeit dafür genutzt.

Die Gewässer in den folgenden Listen gehören mitunter zu mehreren Ortsteilen. Somit gibt es 129 Gräben und durchflossene Becken und Teiche als Fließgewässer im Bezirk. Die Anzahl der stehenden Gewässer (als See oder Teich benannt) ist 17. Die in Klammern genannten Zahlen sind die neuen Gewässer-Nummern, die nach der Ziffer Verbindungen erlauben, die alten Gewässernummern lassen sich aus den Sachdaten bei FIS-Broker entnehmen.

Vorlage:Klappleiste Vorlage:Klappleiste

Erhebungen

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Die Arkenberge im Ortsteil Blankenfelde des Bezirks Pankow entstanden seit 1984 durch Bauschuttaufschüttungen. Im Jahr 2015 wurde festgestellt, dass deren Gipfel eine Höhe von Vorlage:Höhe erreichte. Sie gelten seitdem als die höchste Erhebung auf dem Gebiet des Landes Berlin.

Siedlungsstruktur

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Der Bezirk ist relativ unterschiedlich besiedelt. Zwei Drittel der Bevölkerung des Bezirks leben in den drei größten Ortsteilen: Prenzlauer Berg, Pankow und Weißensee. Prenzlauer Berg ist der am fünftdichtesten besiedelte Ortsteil Berlins, während Blankenfelde und die Stadtrandsiedlung Malchow die zwei am dünnsten besiedelten Ortsteile der Stadt sind. Diese zwei Ortsteile stellen gemeinsam fast ein Fünftel der Fläche des Bezirks dar, haben aber weniger als ein Prozent der Bevölkerung des Bezirks. Nach Neukölln ist Prenzlauer Berg der zweitbevölkerungsreichste Ortsteil Berlins.

Pankow gilt als grüner Bezirk, da sich hier Parks wie der Bürgerpark, der Park am Schloss Schönhausen und der Volkspark Schönholzer Heide befinden.

Ortsteile

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Im Bezirk Pankow bestehen die folgenden 13 Ortsteile:

Datei:Mauerpark-karaoke-amphitheater-2011.jpg
Karaoke im Mauerpark in Prenzlauer Berg
Datei:Weisser See B-Weissensee 06-2017.jpg
Weißer See
Datei:Ballhaus pankow grosser saal.jpg
Ballhaus Pankow – Großer Saal
Datei:Berlin Dorfkirche Karow asv2022-07.jpg
Dorfkirche Karow, das älteste Gebäude im Bezirk
Datei:Arkenberger Kleiner Kiessee.jpg
Arkenberge in Blankenfelde
Datei:Französisch Buchholz Luftbild 02.jpg
Französisch Buchholz
Ortsteile
und Ortslagen
Fläche
(km²)
Ein­wohner<ref name="Bevölkerung" />
Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE
Ein­wohner
pro km²
Lage
0301 Prenz­lauer Berg 11,00 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/11 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0302 Weißensee 7,93 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/7,93 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0303 Blanken­burg 6,03 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/6,03 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0304 Heiners­dorf 3,95 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/3,95 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0305 Karow 6,65 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/6,65 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0306 Stadtrand­siedlung Malchow 5,68 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/5,68 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0307 Pankow 5,66 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/5,66 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0308 Blanken­felde 13,40 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/13,4 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0309 Buch 18,20 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/18,2 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0310 Franzö­sisch Buchholz 12,00 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/12 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0311 Nieder­schön­hausen 6,49 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/6,49 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0312 Rosen­thal 4,90 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/4,9 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0313 Wilhelms­ruh 1,37 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/1,37 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin

Vorlage:Absatz

Kieze (LOR)

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Die kleinräumige Gliederung für Berlin sind die Lebensweltlich orientierten Räume (LOR) mit Abgrenzung nach fachlichen Kriterien. Diese werden für sozialräumliche Planungszwecke genutzt und haben das Raumbezugssystem der „Statistischen Gebiete / Verkehrzellen“ ersetzt.<ref>statistik-berlin-brandenburg.de Bedeutung der LOR und Adressverzeichnisse der Lebensweltlich orientierten Räume.</ref> Daten zu den Bevölkerungsstrukturen in diesen Planungsgebieten sind im Kiezatlas der Sozialraumdaten online zugänglich.<ref>Der Zugang zu den Daten der einzelnen Kiezen erfolgt durch Zusatz der Schlüsselnummern zur Webadresse. Die Daten von 2008 und 2009 sind als PDF, die späteren als HTML-Liste zugänglich.</ref> Die Schlüsselnummern der LOR setzen sich jeweils aus den zwei Ziffern des Bezirks (Pankow=03), dem Prognoseraum, der Bezirksregion (ungefähr an den Ortsteilen ausgerichtet) und den eigentlichen Planungsräumen zusammen.

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Lebensweltlich orientierte Räume des Bezirks – Kieze
LOR<ref>Nummer im LOR: Auf der unteren Detailebene ist das Stadtgebiet Berlins flächendeckend in 447 Planungsräume untergliedert, die keine Blöcke schneiden. Innerhalb der Bezirke sind die zweistelligen Nummern der Planungsräume charakteristisch.</ref> Schlüssel­nummer<ref>Die Nummern sind mit den Webadressen zu den Sozialraumdaten der Kieze (Planungsräume im LOR-System) verlinkt. Darunter finden sich auch die Kartenausschnitte der Kieze auf Basis „OpenStreetMap.org Kartenmaterial CC-BY-SA“.</ref> Name (Planungs­raum) Bezirksregion
(Ortsteil)
Anzahl Ein­wohner<ref>In den verlinkten Sozialraumdaten sind weitere Angaben zur Altersstruktur aufgenommen.</ref> Deut­sche<ref>Deutsche ohne Migrationshintergrund.</ref> Bürger mit MGH<ref>Deutsche mit Migrationshintergrund sind hier: (1) Deutsche mit ausländischem Geburtsland oder Einbürgerungskennzeichen oder Optionskennzeichen (im Inland geborene Kinder ausländischer Eltern erhalten seit dem 1. Januar 2000 unter den in § 4 Abs. 3 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG) genannten Voraussetzungen zunächst die deutsche Staatsangehörigkeit (Optionsregelung)). (2) Deutsche unter 18 Jahren ohne eigene Migrationsmerkmale mit ausländischem Geburtsland oder Einbürgerungskennzeichen zumindest eines Elternteils, wenn die Person an der Adresse der Eltern/des Elternteils gemeldet ist.</ref> Aus­länder<ref>Ausländische Staatsangehörigkeit. In den verlinkten Sozialraumdaten ist die Staatsangehörigkeit nach Herkunftsgebiet weiter aufgeschlüsselt.</ref> Anteil Deutsche<ref>Deutsche ohne Migrationshintergrund. Der Berliner Durchschnitt liegt für den Anteil Deutscher ohne Migrationshintergrund bei 67.7 %, bei jenen mit Migrationshintergrund bei 12,4 % und ausländische Staatsbürger sind berlinweit mit 17,9 % nach Stand vom 31. Dezember 2016 angegeben.</ref>
01 03010101 Bucher Forst Buch Vorlage:03928 Vorlage:03459 Vorlage:0161 Vorlage:0308 88 %
02 03010102 Buch Buch Vorlage:011685 Vorlage:010155 Vorlage:0427 Vorlage:01103 87 %
04 03010104 Lietzen­graben Buch Vorlage:00 Vorlage:00 Vorlage:00 Vorlage:00 //
03 03020203 Blankenfelde Blankenfelde/Niederschönhausen Vorlage:02116 Vorlage:02014 Vorlage:069 Vorlage:033 95 %
09 03020209 Niederschön­hausen Nördl. Pankow Vorlage:014726 Vorlage:012634 Vorlage:0823 Vorlage:01269 86 %
10 03020210 Herthaplatz Nördl. Pankow Vorlage:011132 Vorlage:09760 Vorlage:0571 Vorlage:0801 88 %
07 03020307 Buchholz Buchholz Vorlage:017930 Vorlage:015958 Vorlage:01236 Vorlage:0736 89 %
05 03030405 Karow Nord Karow Vorlage:010986 Vorlage:09739 Vorlage:0620 Vorlage:0627 89 %
06 03030406 Alt-Karow Karow Vorlage:08245 Vorlage:07643 Vorlage:0327 Vorlage:0275 93 %
11 03030711 Blankenburg Blankenburg / Heinersdorf / Märchenland Vorlage:06810 Vorlage:06454 Vorlage:0197 Vorlage:0159 95 %
15 03030715 Heinersdorf Blankenburg / Heinersdorf / Märchenland Vorlage:07388 Vorlage:06200 Vorlage:0336 Vorlage:0852 84 %
16 03030716 Märchenland Blankenburg / Heinersdorf / Märchenland Vorlage:01138 Vorlage:01102 Vorlage:016 Vorlage:020 97 %
08 03040508 Rosenthal Schönholz / Wilhelmsruh / Rosenthal Vorlage:04530 Vorlage:03686 Vorlage:0601 Vorlage:0243 81 %
12 03040512 Wilhelmsruh Schönholz / Wilhelmsruh / Rosenthal Vorlage:09783 Vorlage:08550 Vorlage:0674 Vorlage:0559 87 %
13 03040513 Schönholz Schönholz / Wilhelmsruh / Rosenthal Vorlage:03412 Vorlage:02960 Vorlage:0238 Vorlage:0214 87 %
14 03040614 Pankow Zentrum Pankow Zentrum Vorlage:035308 Vorlage:030982 Vorlage:01877 Vorlage:02449 88 %
18 03040818 Pankow Süd Pankow Süd Vorlage:034314 Vorlage:029483 Vorlage:01645 Vorlage:03186 86 %
19 03050919 Gustav-Adolf-Straße Weißensee Vorlage:05564 Vorlage:04532 Vorlage:0162 Vorlage:0870 81 %
20 03050920 Weißer See Weißensee Vorlage:07397 Vorlage:06442 Vorlage:0382 Vorlage:0573 87 %
23 03050923 Weißenseer Spitze Weißensee Vorlage:09098 Vorlage:07516 Vorlage:0518 Vorlage:01064 83 %
24 03050924 Behaimstraße Weißensee Vorlage:05883 Vorlage:04660 Vorlage:0324 Vorlage:0899 79 %
25 03050925 Komponisten­viertel Weißensee Vorlage:09468 Vorlage:08004 Vorlage:0541 Vorlage:0923 85 %
17 03051017 Rennbahn­straße Weißensee Ost Vorlage:04247 Vorlage:03508 Vorlage:0201 Vorlage:0538 83 %
21 03051021 Buschallee Weißensee Ost Vorlage:06503 Vorlage:05854 Vorlage:0173 Vorlage:0476 90 %
22 03051022 Hansastraße Weißensee Ost Vorlage:04527 Vorlage:04253 Vorlage:0130 Vorlage:0144 94 %
26 03061126 Arnimplatz Prenzlauer Berg Nordwest Vorlage:015187 Vorlage:011306 Vorlage:01180 Vorlage:02701 74 %
31 03061131 Falkplatz Prenzlauer Berg Nordwest Vorlage:010521 Vorlage:07240 Vorlage:0942 Vorlage:02339 69 %
27 03061227 Humannplatz Prenzlauer Berg Nord Vorlage:014520 Vorlage:011108 Vorlage:01128 Vorlage:02284 77 %
28 03061228 Erich-Weinert-Straße Prenzlauer Berg Nord Vorlage:012619 Vorlage:010122 Vorlage:0774 Vorlage:01723 80 %
32 03061332 Helmholtz­platz Helmholtzplatz Vorlage:022519 Vorlage:016055 Vorlage:02132 Vorlage:04332 71 %
29 03061429 Greifswalder Straße Prenzlauer Berg Ost Vorlage:010082 Vorlage:08787 Vorlage:0478 Vorlage:0817 87 %
30 03061430 Volkspark Prenzlauer Berg Prenzlauer Berg Ost Vorlage:03921 Vorlage:02486 Vorlage:0189 Vorlage:01246 63 %
34 03061434 Anton-Saefkow-Park Prenzlauer Berg Ost Vorlage:06238 Vorlage:04842 Vorlage:0446 Vorlage:0950 78 %
35 03061435 Conrad-Blenkle-Straße Prenzlauer Berg Ost Vorlage:03875 Vorlage:02910 Vorlage:0299 Vorlage:0666 75 %
41 03061441 Eldenaer Straße Prenzlauer Berg Ost Vorlage:02560 Vorlage:01912 Vorlage:0305 Vorlage:0343 75 %
36 03071536 Teutoburger Platz Prenzlauer Berg Südwest Vorlage:010747 Vorlage:07119 Vorlage:01152 Vorlage:02476 66 %
37 03071537 Kollwitz­platz Prenzlauer Berg Südwest Vorlage:015635 Vorlage:010521 Vorlage:01473 Vorlage:03641 67 %
33 03071633 Thälmann­park Prenzlauer Berg Süd Vorlage:03010 Vorlage:02316 Vorlage:0267 Vorlage:0427 77 %
38 03071638 Winsstraße Prenzlauer Berg Süd Vorlage:017260 Vorlage:012177 Vorlage:01654 Vorlage:03429 71 %
39 03071639 Bötzowstraße Prenzlauer Berg Süd Vorlage:012367 Vorlage:09338 Vorlage:01071 Vorlage:01958 76 %

Vorlage:Klappleiste/Ende

Geschichte

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1920–2001

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Bei der Bildung Groß-Berlins im Jahr 1920 wurde aus den folgenden bis dahin zum Kreis Niederbarnim gehörenden Gebieten der 19. Verwaltungsbezirk von Berlin gebildet, die Aufstellung nennt auch die Fläche (in Hektar (ha)) und die damalige Zahl der Einwohner:<ref>Berlin in Zahlen</ref>

  • Gutsbezirk Blankenfelde (519 ha, 360 Einwohner)
  • Landgemeinde Buch (284 ha, 3917 Einwohner)
  • Gutsbezirk Buch (1612 ha, 2562 Einwohner)
  • Landgemeinde Buchholz (1155 ha, 4905 Einwohner)
  • Landgemeinde Heinersdorf (394 ha, 1006 Einwohner)
  • Landgemeinde Karow (533 ha, 949 Einwohner)
  • Landgemeinde Niederschönhausen (551 ha, 18.913 Einwohner)
  • Gutsbezirk Niederschönhausen mit Schönholz (66 ha, 362 Einwohner)
  • Ostteil der Landgemeinde Rosenthal (479 ha, 1725 Einwohner)
  • Gutsbezirk Rosenthal (341 ha, 129 Einwohner)

Der Westteil der Landgemeinde Rosenthal einschließlich Wilhelmsruh kam zum Bezirk Reinickendorf. Nach seinem bevölkerungsreichsten Ortsteil erhielt der Bezirk den Namen Pankow. Das Pankower Rathaus wurde auch Sitz des Bezirksbürgermeisters und der Bezirksverordnetenversammlung. 1930 wurde der Bezirk Pankow mit der Eröffnung der Streckenabschnitts Schönhauser AlleeVinetastraße von der Berliner U-Bahn erreicht.

Die Berliner Gebietsreform mit Wirkung zum 1. April 1938 hatte zahlreiche Begradigungen der Bezirksgrenzen sowie einige größere Gebietsänderungen zur Folge. Das Gebiet westlich der Berliner Nordbahn an der Wollankstraße wurde vom Bezirk Pankow in den Bezirk Wedding umgegliedert. Der Bezirk Reinickendorf gab sein östlich der Nordbahn gelegenes Gebiet, bestehend aus Wilhelmsruh sowie der südlich anschließenden Waldsteg-Siedlung, an den Bezirk Pankow ab. Die Einwohnerzahl des Bezirks wuchs durch die Grenzänderungen um 1629 Bewohner und die Fläche des Bezirks vergrößerte sich um 81 Hektar.<ref>Berlin in Zahlen, 1949.</ref>

Am Ende des Zweiten Weltkriegs eroberte die Rote Armee in der Schlacht um Berlin den Bezirk Pankow am 22. April 1945. Gemäß den Zonenprotokollen wurde er in der Viersektorenstadt Berlin dem Sowjetischen Sektor zugeordnet und gehörte nach der Teilung Berlins zu Ost-Berlin, ab 1952 als „Stadtbezirk Pankow“.

Datei:Cornelsen Kulturstiftung - Schloss Schönhausen.jpg
Schloss Schönhausen im Ortsteil Niederschönhausen, erbaut zwischen 1690 und 1740

Nach Gründung der DDR befanden sich bis in die 1960er Jahre im Sperrgebiet am Majakowskiring die Wohnsitze des obersten Führungspersonals der SED und der DDR-Regierung. Das nahegelegene Schloss Schönhausen war von 1949 bis 1960 Sitz des Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck, danach bis 1964 des Staatsratsvorsitzenden Walter Ulbricht. Daher galt die Metonymie „Pankow“ besonders in der westlichen Öffentlichkeit als Synonym für die DDR-Führung.

Nach dem Bau der Berliner Mauer im August 1961 wurde der genaue Verlauf der Bezirksgrenze entlang der Nordbahn bedeutsam. Die S-Bahnhöfe Wilhelmsruh und Schönholz lagen trotz ihres Namens auf West-Berliner Gebiet und waren vom Bezirk Pankow aus nicht mehr zugänglich. Der S-Bahnhof Wollankstraße lag zwar im Stadtbezirk Pankow, sein östlicher Zugang wurde aber ebenfalls gesperrt. Von West-Berlin aus blieb der Bahnhof zugänglich.

Im Jahr 1985 wurden die Ortsteile Karow, Heinersdorf und Blankenburg in den Stadtbezirk Weißensee umgegliedert, der seinerseits einen Großteil seines Gebiets an den neuen Stadtbezirk Hohenschönhausen abgab.

Das Schloss Schönhausen diente von 1964 bis Oktober 1989 als Gästehaus für die Staatsbesucher der DDR. Während der friedlichen Revolution tagte im Schlosskomplex Schönhausen von Ende Dezember 1989 bis März 1990 der Zentrale Runde Tisch der DDR.

Mit der deutschen Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 wurde der Bezirk Pankow Teil des Bundeslandes Berlin. Am 16. September 2000 wurde die U-Bahn-Linie U2 von der Vinetastraße bis zum Bahnhof Berlin-Pankow verlängert.

Bezirk Pankow seit 2001

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Zum 1. Januar 2001 wurde der Bezirk Pankow im Rahmen der Berliner Bezirksreform mit den Bezirken Weißensee und Prenzlauer Berg zusammengeschlossen. Die beteiligten Gebiete konnten sich nach längeren Auseinandersetzungen um die Bezeichnung auf Beschluss seiner Bezirksverordnetenversammlung auf den kurzen Namen Pankow einigen. Seit 2017 gehört auch das in den Mauerpark einbezogene Gelände des früheren Bahnhofs Berlin Eberswalder Straße vollständig zum Bezirk Pankow, Ortsteil Prenzlauer Berg<ref>| Berichterstattung in der "Berliner Woche"</ref><ref>| Text der 13. Verordnung zur Änderung der Bezirksgrenzen in der Berliner Vorschriften- und Rechtsprechungsdatenbank</ref>, sodass der Bezirk nun auch bis 1990 zu West-Berlin gehörendes Gebiet umfasst.

Bevölkerung

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Überblick

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Am Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE zählte der Bezirk Pankow Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE Einwohner auf einer Fläche von 103,1 Quadratkilometern.<ref name="Bevölkerung" /> Somit lag am Stichtag die Bevölkerungsdichte bei {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/103,07 round 0}} Einwohnern pro Quadratkilometer (siehe hierzu auch: Liste der Bezirke und Ortsteile Berlins).

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Jahr Einwohner
1920 Vorlage:094.656
1925 100.825
1933 141.333
1939 154.725
1946 143.962
1950 149.662
1955 144.100
1961 134.826
1965 137.789
1970 141.466
1975 136.974
Jahr Einwohner
1980 140.457
1984 135.276
1985 Vorlage:0118.067Vorlage:FN
1990 107.315
1995 109.182
2000 125.345
2001 334.086
2005 345.953
2010 360.017
2015 389.976
2016 397.406
Jahr Einwohner
2017 402.289
2018 407.039
2019 409.335
2020 410.716
2021 413.168
2022 420.768
2023 424.307
2024 427.276

Vorlage:FNZ Vorlage:Klappleiste/Ende

Die unten stehenden Einwohnerzahlen ab 2001 (Stand jeweils 31. Dezember) basieren, abweichend von der Bevölkerungsfortschreibung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, auf Daten des Einwohnermelderegisters des Berliner Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten.<ref name="Bevölkerung 2024">Statistischer Bericht A I 5-hj 2/24. Einwohnerregisterstatistik Berlin 31. Dezember 2024. Bestand-Grunddaten. (PDF; 0,7 MB) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Potsdam 2025.</ref>

Bevölkerungsstruktur

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Die folgende Tabelle zeigt Angaben zur Struktur der Bevölkerung des Bezirks Pankow am 31. Dezember 2024.<ref name="Bevölkerung 2024" />

Geschlecht Anzahl Anteil
männlich 209.773 49,1 %
weiblich 217.503 50,9 %
Insgesamt 427.276 100 %
Altersgruppen
unter 20 Vorlage:080.850 18,9 %
20 bis unter 40 127.230 29,8 %
40 bis unter 65 155.882 36,5 %
ab 65 Vorlage:063.314 14,8 %
Insgesamt 427.276 100 %
Herkunft Anzahl Anteil
Deutsche ohne Migrationshintergrund 298.918 70,0 %
Deutsche mit Migrationshintergrund Vorlage:044.187 10,3 %
Ausländer Vorlage:084.171 19,7 %
Insgesamt 427.276 100 %
Wohnlagen
einfache Wohnlagen bzw. ohne Angabe Vorlage:027.172 Vorlage:06,3 %
mittlere Wohnlagen 265.649 62,2 %
gute Wohnlagen 134.455 31,5 %
Insgesamt 427.276 100 %
Religion Anzahl Anteil
evangelisch Vorlage:040.711 Vorlage:09,5 %
römisch-katholisch Vorlage:023.544 Vorlage:05,5 %
sonstige bzw. keine 363.021 85,0 %
Insgesamt 427.276 100 %

Das Durchschnittsalter im Bezirk lag am 31. Dezember 2024 bei 41,5 Jahren (Berliner Durchschnitt 42,8 Jahre).

Wirtschaft

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Datei:GetYourGuide HQ 2018.jpg
Firmensitz von GetYourGuide im Bezirk Pankow

In Pankow konzentrieren sich IT-, Kreativ- und Medienwirtschaft, Schienenfahrzeugbau, Biotechnologie, Gesundheitswirtschaft, und Maschinenbau. Das durchschnittliche monatliche Netto-Pro-Kopf-Einkommen war mit 1475 Euro im Jahr 2018 erstmals das höchste unter den Berliner Bezirken.<ref>Boomtown Berlin: Bezirk Pankow wächst auf 460.000 Einwohner, Berliner Morgenpost, abgerufen am 6. August 2024</ref>

Unternehmen

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Im Jahr 2014 wirtschafteten mehr als 42.000 Unternehmen in Pankow. Eine Vielzahl darunter sind Kleinunternehmen aus den Bereichen Dienstleistungen, Baugewerbe und Handel. 74 % der Unternehmen haben bis zu fünf Mitarbeiter. Im Bezirk arbeitet ein hoher Anteil an Selbstständigen und Existenzgründern.

Am Campus Berlin-Buch befindet sich einer der größten Klinikstandorte in Deutschland. Eine Vielzahl von Unternehmen im Bereich der Gesundheitswirtschaft sind dort tätig.

Im Schweizer Unternehmen Stadler Rail waren 2015 am Standort in Berlin-Pankow rund 1200 Mitarbeiter beschäftigt. GetYourGuide, Betreiber einer global tätigen Online-Buchungsplattform beschäftigt mehr als 600 Mitarbeiter an seinem Firmensitz in Prenzlauer Berg.

Biotechnologie

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Datei:Buch MDC.JPG
Gebäude im BiotechPark Buch

Mit über 30.000 Quadratmetern Nutzfläche zählt der BiotechPark Berlin-Buch in Pankow zu den größten deutschen Technologieparks im Bereich der Biomedizin und Biotechnologie. Auf dem Gelände befindet sich auch das Innovationszentrum des Campus Berlin-Buch. Gründern werden hier branchenspezifische Labor- und Büroflächen zur Verfügung gestellt. Der BiotechPark wird von der „BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch“ betrieben und setzt im Jahr etwa 140 Millionen Euro.

Die Entwicklung molekularer Diagnostika und Therapien, die Entwicklung neuer Medikamente, Innovationen in der Medizintechnik sowie Dienstleistungen für Forschungseinrichtungen und die Pharmaindustrie, Klinische Entwicklungen, Gentechnik, Nanobiotechnologie sowie Bioinformatik stehen im Fokus des Innovationszentrums. Das SDAX-gelistete Unternehmen Eckert & Ziegler zählt zu den wesentlichen Firmen am Standort in Buch.

Medien

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Infrastruktur

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Individualverkehr

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Datei:A114 autobahn blick norden.jpg
A 114 in Richtung Norden

Der Straßenverkehr im Bezirk wird geprägt durch die drei radial vom Stadtzentrum nach Norden bzw. Nordosten verlaufenden Bundesstraßen B 96a (Schönhauser Allee/Berliner Straße), B 109 (Prenzlauer Allee/Prenzlauer Promenade), die am S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf in die Bundesautobahn 114 mündet, und die B 2 (Greifswalder Straße/Berliner Allee). Pankow ist der einzige Bezirk der vom Berliner Ring, der Autobahn A 10, erschlossen ist. Von großer Bedeutung für den Straßenverkehr sind auch die beiden Ringstraßen: Danziger Straße (innerhalb des S-Bahn-Rings) und Ostseestraße – Wisbyer Straße – Bornholmer Straße (außerhalb des S-Bahn-Rings).

Pankow ist in das Netz der Radfernwege eingebunden. So verläuft der Radfernweg Berlin–Usedom von der Museumsinsel entlang der Schönhauser Allee, biegt dann in die Schwedter Straße ab und führt durch den Mauerpark und den Schlosspark Pankow und weiter nach Karow und Buch. Entlang der Bezirksgrenze zwischen Pankow und dem Bezirk Reinickendorf und dem Ortsteil Wedding vom Bezirk Mitte, die dem früheren Grenzverlauf der DDR entspricht, verläuft der Berliner Mauerweg.

Öffentlicher Personennahverkehr

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Datei:Kastanienallee, U-Bhf Eberswalder Str, Konnopke.jpg
Kastanienallee am U-Bahnhof Eberswalder Straße

Pankow wird von den S-Bahn-Linien S1, S2, S25, S26, S41, S42, S8 und S85 angebunden. Im Bezirk liegt fast der gesamte nördliche Teil des Ostringes der Ringbahn mit den S-Bahnhöfen Storkower Straße, Landsberger Allee, Greifswalder Straße, Prenzlauer Allee und Schönhauser Allee. An dem auf der Grenze zum Ortsteil Gesundbrunnen des Bezirks Mitte gelegenen Bahnhof Bornholmer Straße teilen sich die von Süden kommenden Linien in die Strecken Richtung Oranienburg/Hennigsdorf (Berliner Nordbahn) und Bernau (Stettiner Bahn) auf. Auf der Grenze zum Bezirk Reinickendorf liegen die Bahnhöfe Wollankstraße, Schönholz und Wilhelmsruh (Reinickendorf). An der nach Nordosten führenden Stettiner Bahn liegen die Bahnhöfe Pankow, Pankow-Heinersdorf, Blankenburg, Karow und Buch. Am Karower Kreuz ist der Bahnhof Karower Kreuz in der Bau- und Planungsphase (Stand: 2020).<ref name="BZ">Karower Kreuz S-Bahn im Nordosten wird im Sommer unterbrochenVorlage:Toter Link In: Berliner Zeitung Online, 16. April 2018.</ref>

Am Bahnhof Berlin-Karow beginnt die Regionalbahn-Linie RB27 (Heidekrautbahn) der Niederbarnimer Eisenbahn nach Groß Schönebeck beziehungsweise Wensickendorf.

Im Bezirk Pankow gibt es fünf U-Bahnhöfe der Linie U2: Im Ortsteil Prenzlauer Berg die Bahnhöfe Senefelderplatz, Eberswalder Straße und Schönhauser Allee sowie im Ortsteil Pankow die Bahnhöfe Vinetastraße und Pankow. Dabei sind die Bahnhöfe Schönhauser Allee und Pankow Umsteigebahnhöfe zur S-Bahn.

Das Straßenbahnnetz im Bezirk folgt im Wesentlichen den im Abschnitt Individualverkehr beschriebenen Hauptstraßen. Daneben gibt es noch eine von Südwesten nach Nordosten verlaufende Ergänzungslinie. Die aus der Schönhauser Allee nach Norden verlaufende Straßenbahnlinie verästelt sich im Ortsteil Pankow in drei Zweige. Die Linienführung in der Berliner Allee verlässt den Bezirk Pankow ostwärts in Richtung des Bezirks Lichtenberg. Die Strecke in der Berliner Allee wurde 2005 mit lärmschluckendem Rasengleis sowie neuen Haltestellen ausgerüstet.

Energieversorgung

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Datei:Enercon E-82 in Berlin-Karow.JPG
Windkraftanlage nahe dem Autobahndreieck Pankow

Auf einem Feld im Norden Pankows, Ortsteil Buch, (mit den Geo-Koordinaten: Vorlage:Coordinate) sowie bei der Stadtrandsiedlung Malchow befinden sich die ersten beiden Windkraftanlagen Berlins. Bei beiden Anlagen, die 2008 bzw. 2014 in Betrieb genommen wurden, handelt es sich um Anlagen des Typs Enercon E-82 mit einem Rotordurchmesser von 82 m, einer Nabenhöhe von 138 m und einer Gesamthöhe von 179 m.

Die Nennleistung der ersten Anlage beträgt zwei Megawatt (MW), die zweite Anlage verfügt über eine Leistung von 2,3 MW. Das Regelarbeitsvermögen der Windkraftanlagen liegt bei 4 bzw. 5 Millionen kWh pro Jahr. Die Investitionssumme lag bei jeweils ca. 3,4 Millionen Euro.<ref>Zweite Windkraftanlage in Pankow eingeweiht. In: Pankower Allgemeine Zeitung. 5. Dezember 2015, abgerufen am 9. Oktober 2015.</ref>

Bis 2020 entstanden im Norden Pankows noch drei weitere Windkraftanlagen an den Standorten Schönerlinder Straße (zwei) sowie Am Vorwerk.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Das Heizkraftwerk Berlin-Buch hat eine elektrische Leistung von fünf Megawatt sowie eine thermische Leistung von 130 MW.

Wasserbetriebe

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Ein großes unterirdisches Regenrückhaltebecken befindet sich unter dem Mauerpark im Stadtteil Prenzlauer Berg. Der sogenannte Stauraumkanal dient bei Starkregenereignissen dazu Überflutungen und überlaufendes Abwasser in die Panke zu vermeiden. Der 2020 eingeweihte Stauraumkanal ist Teil des städtischen Schwammstadtkonzepts.<ref>"Deutschlands größte Regentonne" in Berlin-Mitte liegt im Zeitplan, rbb, abgerufen am 5. August 2024.</ref>

Politik

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Datei:Pankow Breitestr tram stop.jpg
Rathaus Pankow

Bezirksverordnetenversammlung

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Die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) des Bezirks Pankow am 12. Februar 2023 führte zu folgendem Ergebnis:

Vorlage:Wahldiagramm Vorlage:Sitzverteilung

Bezirksbürgermeister

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Im Jahr 1920 wurde Pankow nach Groß-Berlin eingemeindet.

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Zeitraum Name Partei
1920–1921 Gustav Stawitz
1921–1924 Wilhelm Kubig USPD/SPD
1924–1944 Hans Meißner DVP/NSDAP
1944–1945 Bernhard Ahmels NSDAP
April 1945 – Dezember 1946 Bruno Mätzchen KPD/SED
Dezember 1946 – Dezember 1948 Erich Ryneck SPD
1948–1950 Otto-Heinz Gahren LDPD
1950–1951 Hermann Selbach LDPD
1951–1952 Martin Dietrich LDPD
1953–1961 Frieda Weiß SED
1961–1971 Gerhard Kirschbaum SED
1971–1981 Horst Ansorge SED
1981–1988 Hans Walter SED
1988 – Dezember 1989 Heinz Mohn SED
Dezember 1989 – Februar 1990 Uwe Hauser SED
Februar 1990 – Mai 1990 Nils Busch-Petersen parteilos
1990–1992 Harald Lüderitz SPD
1992–1999 Jörg Richter SPD
1999–2001 Gisela Grunwald PDS

Vorlage:Klappleiste/Ende

Die Bezirksbürgermeister des Großbezirks nach der Verwaltungsreform 2001:

Der Bezirk Pankow ist auf Landesebene im Rat der Bürgermeister vertreten.<ref>Rat der Bürgermeister – abgerufen am 18. Mai 2019.</ref>

Bezirksamt

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Mitglieder des Bezirksamts sind (Stand: 2025):<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Name Partei Funktion Geschäftsbereich
Cordelia Koch Grüne Bezirksbürgermeisterin Finanzen, Personal, Kultur und Wirtschaft
Manuela Anders-Granitzki CDU stellvertretende
Bezirksbürgermeisterin
Ordnung und Öffentlicher Raum
Cornelius Bechtler Grüne Bezirksstadtrat Stadtentwicklung und Bürgerdienste
Dominique Krössin Linke Bezirksstadträtin Soziales und Gesundheit
Jörn Pasternack CDU Bezirksstadtrat Schule, Sport und Facility Management
Rona Tietje SPD Bezirksstadträtin Jugend und Familie

Wappen

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Vorlage:Hauptartikel

Blasonierung: In Silber oben eine durchgehende und oben anstoßende rote Mauer ohne Fugen, mit drei offenen Toren ohne Torflügel, der mittlere der Torbögen breiter und höher als die äußeren; unten ein achtspeichiges rotes Rad, das oberhalb seiner Mitte beidseits von einer grünen Hopfendolde mit Blatt begleitet ist. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.<ref>Hoheitszeichen von Berlin – Bezirkswappen</ref>

Datei:Coat of arms of borough Pankow.svg

Die Suche für ein Wappen des Bezirks Pankow fand am 28. Juli 2009 ihr Ende. Im Bezirk erfolgte die Entscheidung durch die Bezirksverwaltung nach Empfehlung durch die Wappenkommission. Nach der Verwaltungsreform 2001 ging der ehemalige kleinere Bezirk Pankow in den Großbezirk Pankow auf. Ende 2006 wurde die Auseinandersetzung um den Bezirksnamen beendet und am 1. Oktober 2007 folglich zur Wappenfindung aufgerufen. Am 30. April 2008 beschloss die Bezirksverordnetenversammlung, den Heraldiker Jörg Mantzsch mit der Gestaltung zu beauftragen, der mehrere Entwürfe nach vorgegebenem Inhalt zur Entscheidung vorlegte. Nach einigen Diskussionen zwischen dem Bezirksamt und dem ausführenden Heraldiker gab das Pankower Bezirksamt am 24. Februar 2009 den beschlossenen Entwurf bekannt.<ref>Vorlage:Webarchiv (PDF; 175 kB)</ref> Die offizielle Verleihung des Wappens durch den Senat des Landes Berlin erfolgte am 28. Juli 2009.<ref>Vorlage:Webarchiv</ref>

Das Wappen des alten Bezirks Pankow wurde im Rahmen der 750-Jahrfeier Berlins im Jahr 1987 verliehen. Es greift Elemente der ehemaligen Landgemeinde Pankow auf und zeigte „in silbernem Schild zwei gekreuzte und durch ein silbernes Band zusammengehaltene goldene Getreidegarben auf grünem Boden. In die Garben ist aufrecht ein goldener Rechen, schräg rechts ein goldener Dreschflegel und schräg links eine Sense mit blauem Blatt gesteckt. Alle drei Geräte haben einen roten Stiel. Die Garben sind belegt mit zwei gestürzten und schräg gekreuzten blauen Spaten mit roten Stielen“. Das achtspeichige Rad wurde in vereinfachter Form aus dem Wappen von Weißensee übernommen. Im Rahmen der Bezirksreform wurde das Wappen zunächst um ein dreitürmige Mauerkrone ergänzt, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist. Die Mauerkrone ist das verbindende Element aller Berliner Bezirke.

Partner- und Patenschaften

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Vorlage:POL (seit Mai 1994) – eine vom Altbezirk Pankow begründete aktiv betriebene Partnerschaft.<ref>Vorlage:Webarchiv (PDF; 2,9 MB)</ref>
Vorlage:ISR (Schreibweise auch Ashkelon) (seit 4. Juli 1994) – vom Altbezirk Weißensee eingebrachte Partnerschaft. Nachdem die Partnerschaft lange ruhte, werden die Kontakte seit 2009 wieder reaktiviert.<ref>Partnerstadt Ashkelon</ref>
Im Januar 2025 hat das Bezirksamt beschlossen, nach dieser Stadt einen Platznamen zu vergeben: Die bisher namenlose Fläche befindet sich zwischen Diesterwegstraße, Danziger Straße und Ella-Kay-Straße. Der Beschluss wurde im Amtsblatt Nr. 50 am 29. November 2024 veröffentlicht. Die Feier in Anwesenheit von Vertretern beider Städte mit der Aufstellung eines Namensschildes soll noch im Frühjahr 2025 stattfinden, der Termin liegt noch nicht fest.<ref>Zeichen in schwierigen Zeiten. Berliner Zeitung, 3. Februar 2025, S. 7.</ref>
Datei:Coat of arms Rivne.svg Riwne und der Bezirk Berlin-Pankow gingen 2022 vor dem Hintergrund des russischen Angriffs eine Solidaritätspartnerschaft ein. Diese wurde am 12. Juli 2023 in eine ordentliche Städtepartnerschaft umgewandelt. Das Bezirksamt Pankow organisierte seit 2023 mehrere Hilfskonvois und konnte mit der Hilfe von Ehrenamtlichen Hunderte Tonnen Hilfsgüter nach Riwne bringen.<ref>https://www.berlin.de/ba-pankow/ueber-den-bezirk/staedtepartner/</ref>
Datei:Brasão Maputo.jpg KaTembe in Maputo (Entwicklungspartnerschaft) – seit 2019 bestehen Kontakte zwischen Pankow und dem Distrikt KaTembe in Mosambiks Hauptstadt Maputo. 2022 wurde die Entwicklungspartnerschaft während eines Delegationsbesuchs offiziell besiegelt.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Datei:COA 1WachBtl.svg Patenschaft mit der 1. Kompanie des Wachbataillons beim Bundesministerium der Verteidigung (seit Juli 2006)<ref>Vorlage:Webarchiv</ref> die sich an die seit 1998 bestehende Patenschaft mit dem Führungsunterstützungsregiment 38 der Bundeswehr (nach dessen Standortwechsel nach Storkow) anschloss.

Polizei

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Die Abschnitte 13, 14, 15 und 16 der Direktion 1 der Berliner Polizei sind für die Bezirke Pankow und Reinickendorf zuständig.<ref>Direktion 1 (Nord)</ref>

Bildung

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Die allgemeinbildenden Schulen im Bezirk sind aus dem Berliner Schulverzeichnis ersichtlich.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Gymnasien und Oberschulen

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Datei:Prenzlauer Berg Heinrich-Schliemann-Gymnasium Hauptgebäude-001.jpg
Heinrich-Schliemann-Gymnasium

Hochschulen

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Datei:Campus Berlin Buch 017.JPG
Max-Delbrück-Zentrum in Buch

Forschung

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Kultur

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Datei:LoveBase Mark Dekoda Droplex by Denis Apel-9207.jpg
Feier in der Kulturbrauerei

Sport

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Datei:2022-03-22 ALBA Berlin gegen FC Barcelona Bàsquet (EuroLeague 2021-22) by Sandro Halank–092.jpg
Das Profiteam von Alba Berlin

Der Alba Berlin Basketballteam e. V. ist der erfolgreichste Basketballverein Deutschlands auf internationaler Ebene und hat seinen Sitz im Ortsteil Prenzlauer Berg. Alba Berlin ist einer der drei mitgliederstärksten Basketballvereine Deutschlands. Die Profimannschaft der Herren errang nach 1990 elf deutsche Meisterschaften und ist im Jahr 2024 deutscher Rekordpokalsieger.

Der Rugby Klub 03 Berlin ist ein Rugby-Union-Verein aus Weißensee mit 250 Mitgliedern.<ref>Vorlage:Webarchiv Über uns – Eigendarstellung des RK 03 Berlin; abgerufen am 26. April 2010.</ref> Gegenwärtig spielt der Klub in der ersten Bundesliga (Stand: Saison 2023/24).

Datei:Außenansicht vom Falkplatz aus.jpg
Max-Schmeling-Halle

Der ab 1951 errichtete Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark befindet sich am Ort eines ehemaligen preußischen Exerzierplatzes und hat die Adresse Cantianstraße 24. Er enthält den ältesten, durchgehend genutzten Fußballplatz Deutschlands. Das Land Berlin plant, die Anlage zu einem deutschlandweit vorbildhaften Inklusions-Sportpark auszubauen.<ref>https://www.berlin.de/sen/inneres/sportmetropole-berlin/friedrich-ludwig-jahn-sportpark/ Senatsverwaltung für Inneres und Sport: Gesamtkonzeption für den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. S. 6.</ref> Die Arbeiten haben im Herbst 2024 begonnen,<ref>https://www.tagesspiegel.de/berlin/eilantrag-aufgeschoben-vorlaufig-kein-stopp-fur-abriss-des-jahn-stadions-12516815.html</ref> wurden jedoch am 4. November 2024 durch das Verwaltungsgericht Berlin bis zum Februar 2025 aus Tierschutzgründen unterbrochen.<ref>https://www.rbb24.de/sport/beitrag/2024/11/berlin-gericht-jahn-sportpark-abriss-nistende-spatzen-gestoppt.html</ref>Vorlage:Zukunft

Die Max-Schmeling-Halle wurde anlässlich der Olympiabewerbung Berlins für das Jahr 2000 im Ortsteil Prenzlauer Berg errichtet und 1996 von Max Schmeling eingeweiht. Die Mehrzweckhalle ist die Heimspielstätte des Handballklubs Füchse Berlin (Stand: 2023). Außerdem wird sie für weitere sportliche Ereignisse, Veranstaltungen und Konzerte genutzt.

Das Velodrom steht am S-Bahnhof Landsberger Allee. Die Radrennsporthalle ist mit 12.000 Zuschauerplätzen die zweitgrößte Veranstaltungshalle Berlins. Daneben befindet sich die Schwimm- und Sprunghalle im Europasportpark. In der Schwimmhalle fanden mehrere Deutsche Schwimmmeisterschaften und Schwimmeuropameisterschaften statt. Beide Gebäude wurden ebenfalls im Zuge der Berliner Olympiabewerbung erbaut. Vorlage:Absatz

Insgesamt gab es im Jahr 2024 mindestens 12 Yoga­studios in Pankow.<ref>Vorlage:Internetquelle abgerufen am 30. Oktober 2024.</ref>

Bauwerke

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In Prenzlauer Berg sind im älteren Bereich zwischen Prenzlauer und Schönhauser Allee breite Bürgersteige mit Cafés und Kneipen trotz der dichten Bebauung sehenswert. Bemerkenswert sind die Großsiedlungsbauten aus den 1920er Jahren, die im Gegensatz zu den Mietskasernen das neue Bauen ihrer Zeit dokumentieren. Besonders gilt dies für die Wohnstadt Carl Legien, die von Bruno Taut projektiert wurde und zusammen mit fünf anderen Berliner Siedlungen Weltkulturerbe der UNESCO ist.

Zu den bedeutenden Kirchenbauten im Bezirk zählt die katholische Herz-Jesu-Kirche. Sie wurde 1897 im niedersächsisch-romanisch und frühchristlich-byzantinischen Stil errichtet.

Das Zeiss-Großplanetarium wurde 1987 als eines der größten und modernsten Planetarien weltweit eröffnet. Es befindet sich am Rande des in den 1980er Jahren erbauten Wohngebietes Ernst-Thälmann-Park.

Vorlage:Absatz Vorlage:Siehe auch

Kinos

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Datei:Stummfilmkino-Delphi-Berlin-Prenzlauer-Berg-04-2018.jpg
Das Delphi-Kino in Weissensee, Drehort für Babylon Berlin

Vorlage:Hauptartikel

Pankow in der Kunst

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Siehe auch

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Vorlage:Schwesterprojekte

Vorlage:Absatz

Einzelnachweise

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<references responsive />

Vorlage:NaviBlock

Vorlage:Normdaten