Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg

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Vorlage:Infobox Ortsgliederung

Friedrichshain-Kreuzberg ist der zweite Berliner Bezirk.<ref name="Bezirksschlüssel">Nummerierung gemäß Bezirksschlüssel</ref> Am Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE hatte er Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE Einwohner.

Der flächenkleinste der zwölf Berliner Bezirke hat zugleich die höchste Bevölkerungsdichte und das geringste Durchschnittsalter. Er entstand 2001 mit der Berliner Verwaltungsreform durch Fusion der bis dahin eigenständigen und durch die Spree getrennten Bezirke Friedrichshain und Kreuzberg.

Das zentral gelegene Friedrichshain-Kreuzberg gilt als kreativ und ist bekannt für ein vielseitiges Nacht- und Kulturleben.<ref>The 9 Coolest Neighbourhoods in Berlin, culturetrip.com, abgerufen am 25. Januar 2020.</ref>

Geographie

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In der Nähe der Alexandrinenstraße 12 im Ortsteil Kreuzberg liegt der geometrische Schwerpunkt Berlins. (Vorlage:Coordinate) Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg grenzt im Norden an den Bezirk Mitte und Bezirk Pankow, im Osten an den Bezirk Lichtenberg, im Süden an den Bezirk Treptow-Köpenick und Neukölln. Im Westen und Südwesten grenzt er an den Bezirk Tempelhof-Schöneberg.

Datei:Ehemaliger Grenzübergang Oberbaumbrücke Berlin (33947839448).jpg
Die Oberbaumbrücke (2019) verbindet Kreuzberg mit Friedrichshain

Vorlage:Absatz

Ortsteile

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Friedrichshain-Kreuzberg ist einer von zwei Bezirken (neben dem Bezirk Mitte), die aus Teilen des ehemaligen Ost- und West-Berlin bestehen. Die beiden Ortsteile des heutigen Bezirks, Friedrichshain und Kreuzberg, sind durch die Spree voneinander getrennt. Die Oberbaumbrücke verbindet beide Altbezirke und ist damit zum Wahrzeichen des neuen Verwaltungsbezirks geworden, was im Bezirkswappen zum Ausdruck gebracht wird.

Datei:Tempelhofer Ufer, Hallesches Ufer, Landwehrkanal, Möckernbrücke und U-Bahnhof Möckernbrücke, Berlin-Kreuzberg-0042.jpg
Blick auf Friedrichshain-Kreuzberg, 2024

Beide Ortsteile gehören zu den Szenevierteln Berlins und erleben durch die hohe Nachfrage nach Wohnraum einen Strukturwandel in Form von Gentrifizierung (Sozioökonomische Stadtteilaufwertung). Da Kreuzberg und Friedrichshain seit der Fusion im Sprachgebrauch mitunter als Einheit betrachtet werden, haben sich Verkürzungen wie „Kreuzhain“, „Xhain“ oder „FR-KR“ etabliert.<ref>Kreuzhain": ein junger Bezirk, BVBI, abgerufen am 17. Januar 2020.</ref><ref>Xhain.net, Nachrichten aus Friedrichshain-Kreuzberg, abgerufen am 17. Januar 2020.</ref>

Eine Kuriosität ist, dass die Flussinsel Großer Wall im Ortsteil Hakenfelde des Bezirks Spandau der Verwaltung des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg unterstellt ist.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Eine Reihe von historischen Stadtteilbezeichnungen auf dem Gebiet des Bezirks, wie zum Beispiel Luisenstadt und Tempelhofer Vorstadt, leben in den Bezeichnungen der Grundbücher weiter.

Datei:Kreuzberger fassade.jpg
Gründerzeitquartier in Kreuzberg
Ortsteil
und Ortslagen
Fläche
(km²)
Ein­wohner<ref name="Bevölkerung">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE</ref>
Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE
Ein­wohner
pro km²
Lage
0201 Friedrichshain 9,78 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/9,78 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0202 Kreuzberg 10,40 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/10,4 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin

Parks

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Datei:Maerchenbrunnen Berlin Friedrichshain Zugang 2.jpg
Märchenbrunnen im Volkspark Friedrichshain

Ortslagen, Straßen und Plätze

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Vorlage:Hauptartikel Vorlage:Hauptartikel

Umwelt

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Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg zählt mit etwa 12.600 Meldungen im Jahr 2017 an das Ordnungsamt zu den am meisten durch Müll im öffentlichen Raum belasteten Berliner Bezirken.<ref>Versinkt Neukölln im Dreck? In: Berliner Morgenpost, abgerufen am 12. Januar 2020.</ref> Die öffentliche Verschmutzung wird durch private Sperrmüllablagerungen, nicht entfernte Fahrradwracks, Abfall jeglicher Art, weggeworfene Flaschen und Zigarettenreste hervorgerufen. Die Gewässer im Landwehrkanal und der Spree sind durch die geringe Abfallbeseitigung ebenfalls von Vermüllung belastet.<ref>Die Dinge aus der Tiefe, taz, abgerufen am 29. Juli 2024.</ref>

Geschichte

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Datei:Berlin Wall6331.JPG
Teil der Berliner Mauer (1961–1989), seit 1990: East Side Gallery

1920–2000

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Bei der Gründung Groß-Berlins 1920 entstand der Bezirk Friedrichshain, er umfasste den größten Teil der Stralauer Vorstadt, einen kleinen Teil der Königsstadt und Stralau. Der Name Friedrichshain war als Stadtgebietsname neu und leitete sich vom Volkspark am Rande des damaligen Bezirks her, der wiederum auf den König Friedrich II. Bezug nahm.

Der Bezirk Kreuzberg wurde 1920 aus der Tempelhofer Vorstadt, der Oberen Friedrichsvorstadt, der südlichen Friedrichstadt und einem großen Teil der Luisenstadt gebildet. Seinen Namen erhielt er nach der im Südwesten gelegenen Anhöhe, dem Kreuzberg im heutigen Viktoriapark.

Bis nach dem Mauerfall befand sich der Stadtbezirk Friedrichshain in Ost-Berlin, der Stadtbezirk Kreuzberg in West-Berlin. Die Teilung war das Ergebnis des Zweiten Weltkriegs. So hatten sie eine unterschiedliche politische und verwaltungstechnische Entwicklung genommen.

Seit 2001

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Am 1. Januar 2001 wurden die zuvor eigenständigen Berliner Bezirke Kreuzberg und Friedrichshain zum neuen Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg vereinigt. Ein Ergebnis der Zusammenlegung war, dass ein neues Bezirksamt gebildet wurde und der Sitz festzulegen war. Das Rathaus des neuen Bezirks und der Sitz des Bezirksbürgermeisters bzw. der Bezirksbürgermeisterin wurde das bisherige Rathaus Friedrichshain in der Rathaus-Passage (seit 2018: Rigaer Passage) in der Frankfurter Allee 35/37.<ref>Durch einen Münzwurf des Kreuzberger Rechtsamtsleiters auf Vorschlag des Friedrichshainer Bürgermeisters Helios Mendiburu im Einverständnis mit dem Kreuzberger Bürgermeister Franz Schulz, am 4. April 2000 wurde darüber entschieden.</ref><ref>Cay Dobberke, Johannes Metzler: Senat hält ungewöhnliche Entscheidungsmethode in „Friedrichshain/Kreuzberg“ für zulässig. In: Der Tagesspiegel, 5. April 2000.</ref> Im ehemaligen Rathaus Kreuzberg, Yorckstraße 4–11 wurden Teile des Bezirksamtes und ein Bürgeramt untergebracht. Außerdem wurde es Sitz und Tagungsort der Bezirksverordnetenversammlung.<ref>Hans-Jürgen Mende und Kurt Wernicke (Hrsg.): Berliner Bezirkslexikon Friedrichshain-Kreuzberg. Haude & Spener, Berlin 2003, S. 97.</ref> Es gibt weitere Außenstellen. Ein neues Bezirkswappen wurde dem Bezirk am 7. Oktober 2003 vom Senat des Landes Berlin verliehen.

Im Jahr 2014 fand ein Flächentausch mit dem benachbarten Bezirk Tempelhof-Schöneberg statt (Lilienthaldreieck, Yorckstraße), um Flächen für sportliche Nutzungen beider Bezirke besser handhaben zu können.<ref>Vorlage:Webarchiv In: Berliner Abendblatt, 28. Februar 2014. Abgerufen am 13. April 2014.</ref>

Vorlage:Siehe auch

Bevölkerung

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Überblick

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Am Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE zählte der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE Einwohner auf einer Fläche von 20,2 Quadratkilometern.<ref name="Bevölkerung" /> Am gleichen Stichtag lag die Bevölkerungsdichte bei {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/20,34 round 0}} Einwohnern pro Quadratkilometer. Friedrichshain-Kreuzberg zählte damit zu den am dichtesten besiedelten Orten in Deutschland und Europa.

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Jahr Einwohner
2001 245.712
2002 247.508
2003 249.267
2004 252.069
2005 255.181
2006 259.071
2007 260.437
2008 262.251
2009 259.967
2010 261.090
Jahr Einwohner
2011 265.361
2012 269.471
2013 273.517
2014 275.691
2015 278.393
2016 281.323
2017 283.974
2018 289.120
2019 290.386
2020 289.787
Jahr Einwohner
2021 289.014
2022 293.231
2023 293.454
2024 292.624

Vorlage:Klappleiste/Ende

Die unten stehenden Einwohnerzahlen (Stand: jeweils 31. Dezember) basieren, abweichend von der Bevölkerungsfortschreibung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, auf Daten des Einwohnermelderegisters des Berliner Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten.<ref name="Bevölkerung 2024">Statistischer Bericht A I 5-hj 2/24. Einwohnerregisterstatistik Berlin 31. Dezember 2024. Bestand-Grunddaten. (PDF; 700 kB) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Potsdam 2025.</ref>

Bevölkerungsstruktur

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Die folgende Tabelle zeigt Angaben zur Struktur der Bevölkerung von Friedrichshain-Kreuzberg am 31. Dezember 2024.<ref name="Bevölkerung 2024"/>

Geschlecht Anzahl Anteil
männlich 150.002 51,2 %
weiblich 142.622 48,8 %
Insgesamt 292.624 100 %
 
 
Altersgruppen
unter 20 Vorlage:048.125 16,4 %
20 bis unter 40 111.536 38,1 %
40 bis unter 65 100.814 34,5 %
ab 65 Vorlage:032.149 11,0 %
Insgesamt 292.624 100 %
Herkunft Anzahl Anteil
Deutsche ohne Migrationshintergrund 147.450 50,4 %
Deutsche mit Migrationshintergrund Vorlage:055.182 18,9 %
Ausländer Vorlage:089.992 30,7 %
Insgesamt 292.624 100 %
 
Wohnlagen
einfache Wohnlagen bzw. ohne Angabe Vorlage:076.818 26,2 %
mittlere Wohnlagen 145.343 49,7 %
gute Wohnlagen Vorlage:070.463 24,1 %
Insgesamt 292.624 100 %
Religion Anzahl Anteil
evangelisch Vorlage:024.175 Vorlage:08,3 %
römisch-katholisch Vorlage:017.094 Vorlage:05,8 %
sonstige bzw. keine 251.355 85,9 %
Insgesamt 292.624 100 %

Das Durchschnittsalter lag am 31. Dezember 2024 bei 39,4 Jahren (Berliner Durchschnitt: 42,8 Jahre). Damit ist Friedrichshain-Kreuzberg der Berliner Bezirk mit der jüngsten Bevölkerung.

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg hat einen geschätzten muslimischen Bevölkerungsanteil von rund 20 %. Menschen mit türkischer Herkunft bildeten die größte Minderheitengruppe innerhalb des Bezirks.<ref>Muslime in Berlin – Ergebnisse und Empfehlungen</ref>

Wirtschaft

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Datei:Friedrichshain Mercedes-Platz Zalando.jpg
Firmensitz des Mode- und Kosmetikhändlers Zalando

Die Arbeitslosenquote im Bezirk bezifferte sich im Juli 2024 auf 9,9 % (Berlin: 9,6 %).<ref>Berlin, Land, Bundesagentur für Arbeit, abgerufen am 17. August 2024.</ref>

Unternehmen

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Zwei der umsatzstärksten Unternehmen Berlins, das Medienunternehmen Axel Springer SE und der Internethändler Zalando, haben ihren Firmensitz im Bezirk. Zahlreiche deutsche Jungfirmen, die im 21. Jahrhundert gegründet wurden, siedelten sich nach dem Jahr 2000 hier an.

(Stand: 2024)

Vorlage:Siehe auch

Datei:StreetFoodBerlin.jpg
Im Bezirk sind viele Gewerbe im Besitz türkischstämmiger Berliner

Gewerbe und Handwerk

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Im Jahr 2014 wurden in Friedrichshain-Kreuzberg 4276 Gewerbeanmeldungen und 2736 Gewerbeabmeldungen verzeichnet.

Die Handwerkskammer Berlin, ein Unternehmensverband für Handwerksbetriebe, hat ihren Sitz in Friedrichshain-Kreuzberg. Im Jahr 2015 waren von den 30.015 in Berlin vertretenen Handwerksfirmen insgesamt 1.894 im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg gemeldet.<ref>Berliner Wirtschaft in Zahlen – Ausgabe 2016.Vorlage:Toter Link Hrsg. von der IHK Berlin, abgerufen am 1. Juli 2017.</ref>

Medien

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Datei:Axel-Springer-Hochhaus.jpg
Hauptsitz der Axel Springer SE

(Stand: 2024)

Infrastruktur

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Vorlage:Mehrere Bilder Vorlage:Absatz

Straßenverkehr

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Die Bundesstraßen B 1, B 5, B 96 und B 96a führen durch Friedrichshain-Kreuzberg. Die Karl-Marx-Allee in Friedrichshain zählt mit einer Breite von über 60 Metern zu den breitesten Berliner Innenstadtstraßen.<ref>Bei der Karl-Marx-Allee geht Schönheit vor Sicherheit. In: Berliner Morgenpost, abgerufen am 19. Januar 2020.</ref> Zahlreiche Wohngebietsstraßen, die oft eng bebaut sind, erschließen den Bezirk.

Die geringste Pkw-Dichte im Vergleich zu allen Bezirken gab es im Jahr 2023 mit 171 pro 1000 Einwohner in Friedrichshain-Kreuzberg (berlinweit: 278, deutschlandweit: 580).<ref>So hat sich die Pkw-Dichte in Berlins Bezirken entwickelt. In: Berliner Morgenpost, abgerufen am 9. September 2024.</ref> Die ansässige Bevölkerung des Innenstadtbereichs zählt damit zu den Pkw-ärmsten in Deutschland.

Öffentlicher Personennahverkehr

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Die S-Bahn-Linien S1, S2, S3, S5, S7, S8, S9, S25, S26, S41, S42, S75 und S85 sowie die U-Bahn-Linien U1, U2, U3, U5, U6, U7 und U8 führen durch den Bezirk.

Der in Friedrichshain gelegene Bahnhof Ostkreuz ist mit täglich über 120.000 Bahnnutzern einer der größten Umsteigebahnhöfe Berlins. Der Bahnhof wurde bis 2018 umgebaut und an das Regionalbahnnetz angeschlossen. Die Bauarbeiten führten zu einer massiven Umgestaltung des Platzes vor dem Bahnhof und zur Errichtung eines neuen Bahnhofsgebäudes.<ref>Bauarbeiten am Ostkreuz beendet. In: Der Tagesspiegel, 8. Dezember 2018, abgerufen am 17. Januar 2020.</ref>

Der Ostbahnhof ist ein Fern- und Nahverkehrsbahnhof im Bezirk und gilt nach dem Hauptbahnhof und dem Bahnhof Südkreuz als drittgrößter Bahnhof Berlins.

Fahrradverkehr

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Über 75 % der im Bezirk lebenden Bevölkerung besitzt im Jahr 2020 ein Fahrrad. Das ist mehr als der Durchschnitt der Gesamtberliner Einwohnerschaft.<ref>Ein Bezirk wacht auf. In: adfc, abgerufen am 9. September 2024.</ref> Die Oberbaumbrücke, die die beiden Ortsteile Kreuzberg und Friedrichshain verbindet, zählt zu den am meisten von Radfahrern frequentierten Passagen in Berlin.<ref>Karte: Zählung der Radfahrer. Verkehrslenkung Berlin, abgerufen am 5. Juli 2017.</ref>

Bebauung

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Die Anzahl der Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden in Friedrichshain-Kreuzberg im Jahr 2018 belief sich auf 153.614 (Berlin: 1.950.000).<ref>Anzahl der Wohnungen in Wohn- und Nichtwohngebäuden in Berlin im Jahr 2018 unterteilt nach Bezirken, Statista, abgerufen am 21. Januar 2020.</ref> Der Anteil an Mietwohnungen, im Gegensatz zu Eigentumswohnungen, am Gesamtbestand liegt im Bezirk bei 95,7 % im Jahr 2017 und damit über dem Berliner Durchschnitt von 84,8 % (Deutschland: 55 %).<ref>IBB Wohnungsmarktbericht 2018 (PDF; S. 5), Investitionsbank Berlin, abgerufen am 21. Januar 2018.</ref><ref>Deutschland ist Spitzenreiter in der Mieterquote. Bei: Deutsches Institut für Urbanistik, abgerufen am 21. Januar 2020.</ref>

Politik

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Datei:Rathaus kreuzberg 2023-03-18.png
Rathaus und Bürgeramt des Bezirks

Bezirksverordnetenversammlung

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Die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg am 12. Februar 2023 führte zu folgendem Ergebnis:

Vorlage:Wahldiagramm Vorlage:Sitzverteilung

Ein Bezirksverordneter wechselte 2024 von der Linken zur SPD.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Bezirksbürgermeister

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Amtszeit Bezirksbürgermeister Partei
Vorlage:01. Januar 2001 – 31. Januar 2002 Bärbel Grygier PDS
Vorlage:01. Februar 2002 – 14. November 2006 Cornelia Reinauer PDS
15. November 2006 – 31. Juli 2013 Franz Schulz Bündnis 90/Die Grünen
Vorlage:01. August 2013 – 5. Dezember 2021 Monika Herrmann Bündnis 90/Die Grünen
seit 6. Dezember 2021 Clara Herrmann Bündnis 90/Die Grünen

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ist auf Landesebene im Rat der Bürgermeister vertreten.<ref>Rat der Bürgermeister. Bei: Berlin.de, abgerufen am 22. Januar 2020</ref>

Bezirksamt

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Datei:20151023-IMG 0011.jpg
Finanzamt des Bezirks

Das Bezirksamt ist die kommunale Verwaltung für den Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg mit seinen über 290.000 Einwohnern. Die Behörde ist im Jahr 2023 Arbeitgeber für rund 2.000 Berufstätige in unterschiedlichen Ämtern.

Mitglieder des Bezirksamts sind (Stand: 2025):<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Partei Funktion Geschäftsbereich
Clara Herrmann Bündnis 90/Die Grünen Bezirksbürgermeisterin Finanzen, Personal, Wirtschaft und Kultur
Regine Sommer-Wetter Die Linke stellvertretende
Bezirksbürgermeisterin
Soziales, Beschäftigung und Bürgerdienste
Annika Gerold Bündnis 90/Die Grünen Bezirksstadträtin Verkehr, Grünflächen, Ordnung und Umwelt
Florian Schmidt Bündnis 90/Die Grünen Bezirksstadtrat Bauen, Planen und kooperative Stadtentwicklung
Andy Hehmke SPD Bezirksstadtrat Schule, Sport und Facility Management
Max Kindler CDU Bezirksstadtrat Jugend, Familie und Gesundheit

Wappen

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Vorlage:Hauptartikel

Das Wappen des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg wurde am 7. Oktober 2003 durch den Senat von Berlin verliehen.

Datei:Coat of arms of borough Friedrichshain-Kreuzberg.svg

Blasonierung: In silbernem Schild mit blauem Wellenschildfuß, belegt mit vier silbernen Wellenfäden, eine rote gezinnte Brücke, die durch zwei spitzbedachte und beknaufte Türme, die mit Zinnen, Zwischendächern, Simsen und schwarzen Schießscharten und Spitzfenstern bedeckt sind, in drei gleichmäßige Bögen unterteilt ist. Die beiden äußeren Bögen sind als Halbbögen dargestellt. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.<ref>Hoheitszeichen von Berlin – Bezirkswappen, abgerufen am 31. Januar 2020.</ref>

Wappenbegründung: Das Wappen ist vom erst 1991 entworfenen Wappen des ehemaligen Bezirks Friedrichshain abgeleitet. Es zeigt mit der Oberbaumbrücke das verbindende Wahrzeichen des neugebildeten Bezirks auf der ehemaligen Grenze der vorherigen Bezirke. Das blaue Wellenband verweist auf die Spree, über die die Oberbaumbrücke führt, und wurde auch aus dem vorherigen Wappen übernommen, das es wiederum aus der blauen Tingierung des Wappens Stralaus entlehnte. Die Mauerkrone ist das verbindende Element aller Berliner Bezirke.

Polizei

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Datei:Berlin, Kreuzberg, Jueterboger Strasse 4, Polizei-Dienstgebaeude.jpg
Dienstgebäude der Berliner Polizeidirektion 5

Die Direktion 5 der Berliner Polizei ist für die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln und Mitte zuständig.

Städtepartnerschaften

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Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg unterhält aktuell zwölf Städtepartnerschaften.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

International

Vorlage:NIC, Nicaragua – seit Januar 1986
Vorlage:ISR, Israel – seit 1990
Vorlage:POL, Polen – seit Juni 1996
Vorlage:TUR Kadıköy (Bezirk von Istanbul), Türkei – seit August 1996
Vorlage:BUL Oborischte (Bezirk von Sofia), Bulgarien – seit Mai 1999
Vorlage:SYR Derik, Rojava, Syrien – seit Februar 2019<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Vorlage:UKR Darnyzja (Bezirk von Kiew), Ukraine – seit Mai 2025<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

National

Bildung

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Datei:Friedrichshain Pablo Neruda Bibliothek-001.jpg
Bezirkszentralbibliothek Friedrichshain-Kreuzberg Pablo Neruda

Bibliotheken

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Schulen

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Hochschulen

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Kultur

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Gebäude

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Datei:Bâtiment à Berlin 02.JPG
St.-Thomas-Kirche
Datei:Tempodrom.jpg
Tempodrom

Theater und Kinos

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Museen

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Datei:Gropius Bau Berlin 1.jpg
Martin-Gropius-Bau

Clubs und Festivals

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(Stand: 2024) Vorlage:Mehrspaltige Liste

Vorlage:Absatz

Der Bezirk in der Kunst

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Datei:4 IMG 4310 04.jpg
Influencer in Friedrichshain

Friedrichshain-Kreuzberg zählt zu den beliebtesten Film-Drehorten in Deutschland und Europa. Der Bezirk lag mit 370 Drehgenehmigungen im Jahr 2018 vor allen anderen in Berlin.<ref>Vorlage:Webarchiv In: rbb, abgerufen am 17. Januar 2020.</ref> In unzähligen Liedern wie Kreuzberger Nächte wurden Orte der Gegend besungen. Außerdem leben in dem Innenstadtbezirk zahlreiche Persönlichkeiten und Influencer, die über soziale Medien aus ihrem Leben im Wohnort berichten.<ref>20 von 1000 Berlinern sind Influencer: An erster Stelle steht die Hauptstadt damit nicht. In: Berliner Zeitung, 6. April 2022, abgerufen am 20. Juli 2025.</ref>

Sport

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Der SC Kreuzberg stellte mehrmals den Deutschen Meister im Schach. Mehrere Großmeister sind Mitglied des Clubs. Die Bear City Rollers wurden 2013 Deutscher Meister im Roller Derby.

Datei:Skatehalleberlin.jpg
Skatehalle Berlin

Die Uber Arena ist die Heimspielstätte des mehrfachen deutschen Basketball-Meisters ALBA Berlin und des DEL-Eishockey-Rekordmeisters Eisbären Berlin. Die Arena ist auch hin und wieder Schauplatz von internationalen Sportveranstaltungen. Das German Masters ist ein Profi-Snookerturnier, das zu den Turnieren der Snooker Main Tour gehört und seit 2011 im Tempodrom ausgetragen wird.<ref>Wie das German Masters im Snooker nach Berlin kam. In: Berliner Zeitung, abgerufen am 30. Januar 2020.</ref>

Die Skate­halle Berlin hat eine überdachte Fläche von über 6000 m² und gilt als eine der größten Hallen für Skateboard-Sport in Europa. Der Standort ist seit 2018 einer von vier Regionalstützpunkten des DRIV.<ref>Olympia – Skatehalle Berlin wird der 4. Skateboard Regionalstützpunkt Deutschlands, boardstation.de, abgerufen am 30. Januar 2020.</ref>

Eine Besonderheit in der Sportlandschaft des Bezirks ist der Fußballplatz von Blau-Weiß Friedrichshain. Es ist die einzige FIFA-konforme Spielfläche der Stadt, die vollständig auf dem Dach eines Großmarktes eingerichtet wurde.<ref>Kreative Lösungen gefragt Flächen für Sport in Berlin sind knapp. In: Berliner Zeitung, abgerufen am 20. Juni 2017.</ref>

Das Sommerbad Kreuzberg, häufig nur ‚Prinzenbad‘ genannt, ist mit über 300.000 Besuchern im Jahr eines der populärsten Freibäder in Berlin und eines der bekanntesten in Deutschland.<ref>Der Prinz unter den Kiosken. In: Die Zeit, abgerufen am 17. August 2024</ref>

Siehe auch

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Vorlage:Commonscat Vorlage:Wiktionary

Einzelnachweise

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<references responsive />

Vorlage:NaviBlock

Vorlage:Normdaten