Bezirk Treptow-Köpenick

Aus Demo Wiki
Zur Navigation springenZur Suche springen

Vorlage:Infobox Ortsgliederung

Treptow-Köpenick [[[:Vorlage:IPA]]] ist der neunte Verwaltungsbezirk von Berlin.<ref name="Bezirksschlüssel">Nummerierung gemäß Bezirksschlüssel</ref> Am Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE hatte er Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE Einwohner. Das im Südosten Berlins gelegene Gebiet ist der flächengrößte Bezirk der Stadt und wird landschaftlich durch seine ausgedehnten Waldgebiete und Wasserflächen geprägt. Berlins größter See, der Müggelsee, liegt in Treptow-Köpenick.

Der Bezirk entstand nach der Verwaltungsreform 2001 durch die Zusammenlegung der zuvor eigenständigen Bezirke Treptow und Köpenick.

Treptow-Köpenick weist eine günstige Sozialstruktur auf.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Der Arbeitsmarkt ist durch eine überdurchschnittliche Beschäftigungsquote geprägt. Internationale Bedeutung hat der Wirtschaftsstandort durch sein Innovations- und Technologiezentrum in Adlershof.

Berlins mitgliederreichster Verein, der 1. FC Union Berlin, ist im Ortsteil Köpenick beheimatet.

Geographie

[Bearbeiten]

Der Bezirk Treptow-Köpenick liegt im Südosten von Berlin. Es ist der östlichste und zugleich südlichste Bezirk der Stadt. Der östlichste Ortsteil ist Rahnsdorf, der südlichste Schmöckwitz.

Treptow-Köpenick grenzt im Norden an die Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf. Im Westen grenzt es an Neukölln. Im Süden und Osten teilt sich der Bezirk eine Grenze mit dem Bundesland Brandenburg.

Gewässer und Wälder

[Bearbeiten]

Etwa 70 % des Areals bestehen aus Wasser wie dem Müggelsee und dem Zeuthener See, Wald, Parks, Naturschutz- und Landschaftsschutzgebieten. Der Bezirk verfügt mit 12,9 % über die größte Wasserfläche und mit 41,5 % über die größte Waldfläche aller Berliner Bezirke. 36,4 % der gesamten Wasserfläche und 42,9 % der totalen Waldfläche Berlins entfallen auf diesen Bezirk.<ref>Treptow-Köpenick in Zahlen, Bezirksamt Treptow-Köpenick, abgerufen am 17. Januar 2020.</ref>

Vorlage:Siehe auch

Ortsteile

[Bearbeiten]

Der Bezirk Treptow-Köpenick ist in 15 Ortsteile aufgegliedert. Mit einer Fläche von 34,92 km² ist der Ortsteil Köpenick der größte Berlins.

Datei:Berlin-alt-treptow treptowers 20050922 441 corr.jpg
Die Treptowers markieren die Bezirksgrenze zu Friedrichshain-Kreuzberg
Datei:Stadion an der Alten Försterei.png
Stadion An der Alten Försterei in Köpenick
Datei:Badeschiff-Berlin.jpg
Badeschiff in Alt-Treptow
Datei:Berlin Adlershof Photonics Center 2016.jpg
Forschungsinstitut in Adlershof
Datei:Dorfplatz Bohnsdorf.jpg
Dorfplatz Bohnsdorf
Datei:Berlin Friedrichshagen Weisse Villa.jpg
Weiße Villa in Friedrichshagen
Datei:Funkhaus Nalepastraße Block B, Großer Sendesaal 1 Bühne.jpg
Saal im Funkhaus Berlin in Oberschöneweide
Datei:Luftbild bln-schmoeckwitz.jpg
Zeuthener See in Schmöckwitz
Datei:Berlin - Gruenauer Schule - geo.hlipp.de - 36628.jpg
Schule in Grünau
Datei:Müggelheim Neu-Helgoland Ausflugslokal.JPG
Neu-Helgoland in Müggelheim
Ortsteil
und Ortslagen
Fläche
(km²)
Ein­wohner<ref>Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE</ref>
Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE
Ein-
wohner
pro km²
Lage
0901 Alt-Treptow 2,31 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/2,31 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0902 Plänterwald 3,01 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/3,01 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0903 Baumschulenweg 4,82 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/4,82 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0904 Johannisthal 6,54 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/6,54 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0905 Niederschöneweide
  • Oberspree
3,49 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/3,49 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0906 Altglienicke
  • Falkenberg
7,89 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/7,89 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0907 Adlershof
  • Wendenheide
6,11 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/6,11 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0908 Bohnsdorf
  • Falkenhorst
  • Falkenberg
6,52 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/6,52 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0909 Oberschöneweide 6,18 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/6,18 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0910 Köpenick 34,92 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/34,92 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0911 Friedrichshagen 14,02 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/14,02 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0912 Rahnsdorf
  • Hessenwinkel
  • Wilhelmshagen
21,45 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/21,45 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0913 Grünau 9,13 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/9,13 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0914 Müggelheim
  • Ludwigshöhe
  • Siedlung Schönhorst
22,22 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/22,22 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin
0915 Schmöckwitz 17,14 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/17,14 round 0}} Vorlage:Imagemap Berlin

Von der Bezirksverwaltung wird auch eine Einteilung nach Bezirksregionen gewählt und hat jeweils Kurzprofile bereitgestellt.<ref>Vorlage:Webarchiv</ref>

Geschichte

[Bearbeiten]

Bereits zur Zeit der Slawen, die der Stadt mit Copnic (Inselort) den Namen gaben, entstanden am Zusammenfluss von Dahme und Spree Burgen und Siedlungen. Im Jahr 1209 findet sich die erste Erwähnung in Dokumenten unter dem Namen Copenic. Als Hauptburg und Hauptansiedlung des slawischen Stammes der Sprewanen unter ihrem Fürsten Jaxa von Köpenick (* vor 1125; † Februar 1176)<ref name="Lindner70">Michael Lindner: Jacza von Köpenick. 2012, S. 70.</ref> wurde es zum Besiedlungszentrum des Köpenicker Raums.

1920–2000

[Bearbeiten]

Mit der Bildung Groß-Berlins entstand im Grunde nördlich der Spree der Verwaltungsbezirk Cöpenick aus den Orten Bohnsdorf, Carolinenhof, Cöpenick, Friedrichshagen, Grünau, Hessenwinkel, Hirschgarten, Müggelheim, Rahnsdorf, Rauchfangswerder, Schmöckwitz und Wilhelmshagen.<ref>Vorlage:Berliner Adressbuch</ref> Vorrangig südlich der Spree wurde der Verwaltungsbezirk Treptow aus Adlershof, Alt-Glienicke, Johannisthal, Niederschöneweide, Oberschöneweide, Treptow, Wuhlheide gebildet.<ref>Vorlage:Berliner Adressbuch</ref> Die Ortslagen und Ortsteile von 1920 wurden, insbesondere 1938, umgeordnet.

Nach 1949 gehörte das Gebiet der Bezirke Treptow und Köpenick bis zur deutschen Wiedervereinigung 1990 zu Ost-Berlin.

Seit 2001

[Bearbeiten]

Die bis zur Verwaltungsreform 2001 eigenständigen Bezirke Treptow und Köpenick wurden vereint. Sie nehmen seitdem fast 19 % der gesamten Stadtfläche Berlins von rund 892 km²<ref>Vorlage:Webarchiv Amt für Statistik Berlin-Brandenburg</ref> ein. Damit ist Treptow-Köpenick der flächenmäßig größte Berliner Bezirk.

Bevölkerung

[Bearbeiten]

Überblick

[Bearbeiten]

Am Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE hatte Treptow-Köpenick Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE Einwohner. Bedingt durch den hohen Anteil von Wasser- und Waldflächen an der Gesamtfläche von 168,4 km²<ref>Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE</ref> lag am Stichtag die durchschnittliche Bevölkerungsdichte bei {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/168,42 round 0}} Einwohnern pro km² und ist damit der niedrigste Wert aller Berliner Bezirke. Siehe hierzu auch: Liste der Bezirke und Ortsteile Berlins.

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Jahr Einwohner
2001 230.967
2002 230.533
2003 231.514
2004 232.586
2005 233.094
2006 234.313
2007 234.979
2008 236.082
2009 237.753
2010 239.374
Jahr Einwohner
2011 241.487
2012 243.844
2013 245.951
2014 249.440
2015 253.333
2016 259.524
2017 264.999
2018 269.775
2019 273.689
2020 276.165
Jahr Einwohner
2021 280.357
2022 289.180
2023 294.081
2024 297.236

Vorlage:Klappleiste/Ende

Die unten stehenden Einwohnerzahlen (Stand: jeweils am 31. Dezember) basieren, abweichend von der Bevölkerungsfortschreibung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, auf Daten des Einwohnermelderegisters des Berliner Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten.<ref name="Bevölkerung 2024">Statistischer Bericht A I 5-hj 2/24. Einwohnerregisterstatistik Berlin 31. Dezember 2024. Bestand-Grunddaten. (PDF; 0,7 MB) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Potsdam 2025.</ref>

Bevölkerungsstruktur

[Bearbeiten]

Die folgende Tabelle zeigt Angaben zur Struktur der Bevölkerung von Treptow-Köpenick am 31. Dezember 2024.<ref name="Bevölkerung 2024" />

Geschlecht Anzahl Anteil
männlich 147.067 49,5 %
weiblich 150.169 50,5 %
insgesamt 297.236 100 %
 
 
Altersgruppen
unter 20 Vorlage:053.875 18,1 %
20 bis unter 40 Vorlage:085.486 28,8 %
40 bis unter 65 Vorlage:097.780 32,9 %
ab 65 Vorlage:060.095 20,2 %
insgesamt 297.236 100 %
Herkunft Anzahl Anteil
Deutsche ohne Migrationshintergrund 220.662 74,2 %
Deutsche mit Migrationshintergrund Vorlage:025.738 Vorlage:08,7 %
Ausländer Vorlage:050.836 17,1 %
insgesamt 297.236 100 %
 
Wohnlagen
einfache Wohnlagen bzw. ohne Angabe Vorlage:073.194 24,6 %
mittlere Wohnlagen 205.767 69,2 %
gute Wohnlagen Vorlage:018.275 Vorlage:06,2 %
insgesamt 297.236 100 %
Religion Anzahl Anteil
evangelisch Vorlage:023.246 Vorlage:07,8 %
römisch-katholisch Vorlage:012.017 Vorlage:04,0 %
sonstige bzw. keine 261.973 88,2 %
insgesamt 297.236 100 %

Das Durchschnittsalter im Bezirk lag am 31. Dezember 2024 bei 43,6 Jahren (Berliner Durchschnitt 42,8 Jahre).

Wirtschaft

[Bearbeiten]

Im Ortsteil Alt-Treptow steht der 125 m hohe Treptowers-Gebäudekomplex. Von 1998 bis 2023 war es das höchste Berliner Bürohaus mit 31 Etagen.

Technologiestandort

[Bearbeiten]

Der Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof, auch WISTA genannt, liegt im Ortsteil Adlershof und gilt mit über 1300 Unternehmen (Stand: 2023) und etwa 28.000 Mitarbeitern als einer der größten Technologieparks in Deutschland und Europa.<ref>lBerliner Tech-Park hat ein Personalproblem: Fachkräftemangel gefährdet weiteres Wachstum in Adlershof, Tagesspiegel, abgerufen am 14. August 2024.</ref>

Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin betreibt ein erfolgreiches Gründerzentrum in Oberschöneweide. Die HTW ist gegenwärtig die gründungsaktivste Hochschule im deutschsprachigen Raum (Stand:2023).<ref>Diese Grafiken zeigen, welche Unis die meisten Gründer hervorbringen, Wirtschaftswoche, abgerufen am 28. September 2023.</ref>

Medienstandort

[Bearbeiten]

In den Studios des WISTA Geländes werden zahlreiche Fernsehsendungen produziert. Von 2019 bis März 2025 wurde hier u. a. die Unterhaltungsshow Late Night Berlin aufgezeichnet.

Infrastruktur

[Bearbeiten]
Datei:Berlin Adlergestell - from bridge to north.jpg
Das Adlergestell, mit 11,9 km Berlins längste Straße

Individualverkehr

[Bearbeiten]

Öffentlicher Personennahverkehr

[Bearbeiten]
  • S-Bahn-Linien S3, S41, S42, S45, S46, S47, S8, S85 und S9
  • Straßenbahn-Linien 21, 27, 37, 60, 61, 62, 63, 67, 68, 87, 88 und M17
  • Fährlinien F11, F12, F21, F23 und F24 (Ruderfähre im Linienverkehr)
  • Zahlreiche Buslinien erschließen den Bezirk.

Schiffsverkehr

[Bearbeiten]

Im Bezirk sind zwei Fahrgastreedereien ansässig. Der Hafen Treptow ist Sitz des Schifffahrtsunternehmens Stern und Kreisschiffahrt, der Hafen Rummelsburg Sitz der Reederei Riedel. Beide Häfen sind Startpunkte für Ausflugsfahren in die Berliner City und in die südöstlichen Ortsteile Berlins. Zudem dienen sie der Wartung und Pflege der jeweiligen Flotten.

Energieversorgung

[Bearbeiten]

Das Blockheizkraftwerk Berlin-Köpenick ist ein Blockheizkraftwerk nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung im Ortsteil Köpenick. Das Kraftwerk erbringt eine elektrische Leistung von 10 MW sowie eine thermische Leistung von 50 MW.

Telekommunikation

[Bearbeiten]

2019 ging im Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof eine der deutschlandweit ersten Antennen der 5G-Technik in Betrieb.<ref>Vorlage:Webarchiv Bei: berlin.de; abgerufen am 18. Januar 2020.</ref> Die neue Anlage ermöglicht entsprechend ausgerüsteten Mobiltelefonen eine Download-Geschwindigkeit von rund 500 Megabit pro Sekunde.

Politik

[Bearbeiten]
Datei:Berlin-Köpenick - Rathaus 1.jpg
Rathaus Köpenick

Bezirksverordnetenversammlung

[Bearbeiten]

Die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) des Bezirks Treptow-Köpenick am 12. Februar 2023 führte zu folgendem Ergebnis:

Vorlage:Wahldiagramm Vorlage:Sitzverteilung

Ein Mitglied der CDU trat 2023 zur Familien-Partei Deutschlands über, ist aber weiterhin Mitglied der CDU-Fraktion.<ref>CDU-Fraktion Treptow-Köpenick</ref>

Bezirksbürgermeister

[Bearbeiten]

Der Bezirk Treptow-Köpenick ist auf Landesebene im Rat der Bürgermeister vertreten.<ref>Rat der Bürgermeister Bei: berlin.de</ref>

Bezirksamt

[Bearbeiten]

Mitglieder des Bezirksamts sind (Stand: 2025):<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Partei Funktion Geschäftsbereich
Oliver Igel SPD Bezirksbürgermeister Bürgerdienste, Personal, Finanzen, Immobilien und Wirtschaft
André Grammelsdorff CDU Stellvertretender
Bezirksbürgermeister
Jugend
Claudia Leistner Bündnis 90/Die Grünen Bezirksstadträtin Stadtentwicklung, Straßen, Grünflächen und Umwelt
Carolin Weingart Die Linke Bezirksstadträtin Soziales, Gesundheit, Arbeit und Teilhabe
Marco Brauchmann CDU Bezirksstadtrat Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport
Bernd Geschanowski AfD Bezirksstadtrat Öffentliche Ordnung

Städtepartnerschaften

[Bearbeiten]

Der Bezirk pflegt Beziehungen zu Städten und Kommunen in Deutschland, Europa und auf dem amerikanischen Kontinent. Einige der Partnerschaften pflegten bereits die früheren Einzelbezirke Treptow und Köpenick und werden vom fusionierten Bezirk Treptow-Köpenick fortgesetzt. Neben den offiziellen Partnerstädten und -kommunen kooperiert der Bezirk im Rahmen ganz konkreter Projekte mit weiteren europäischen Städten.<ref>Vorlage:Webarchiv Koordinatorin für Europa- und internationale Angelegenheiten des Bezirksamts Treptow-Köpenick</ref>

Vorlage:Mehrspaltige Liste

Wappen

[Bearbeiten]

Vorlage:Hauptartikel

Das heutige Wappen wurde am 21. September 2004 durch den Berliner Senat verliehen und ist aus den vorherigen Wappen der Ortsteile Treptow und Köpenick hervorgegangen und führte die verschiedenen stilistischen Elemente zusammen.

Datei:Coat of arms of borough Treptow-Koepenick.svg

Blasonierung: In Blau ein grünes Taukreuz mit getatzten Enden, versehen mit einem goldenen Stabbord, begleitet von zwei nach innen gewendeten aufrecht stehenden silbernen Fischen. Das Taukreuz belegt mit einem goldenen Schlüssel mit linksgewendetem Bart und sieben vierstrahligen Sternen (4:2:1). Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.<ref>Hoheitszeichen von Berlin – Bezirkswappen. berlin.de</ref>

Wappenbegründung: Das Wappen des Bezirks Treptow-Köpenick wurde aus den Elementen der vorher bestehenden Wappen der Bezirke Treptow und Köpenick erstellt. Das Wappen Köpenicks übte hierbei einen größeren Einfluss aus, da es deutlich älter ist als das Wappen Treptows. Das Wappen der Stadt Köpenick ist bereits im 14. Jahrhundert belegt und zeigte schon in jener Zeit einen Schlüssel und zwei silberne Fische auf blauem Schild als Verweis auf den hl. Petrus, den Schutzpatron der Fischer, sowie sieben Sterne. Auf den Bezirk Treptow verweist eine T-förmige Schildteilung mit grüner Tingierung, der die vorherrschende Farbe des Treptower Wappens und deren Darstellung von Bäumen aufgreift und dabei auf den Waldreichtum hinweist. Bei der Gründung des Bezirks im Rahmen der Bezirksreform 2001 wurden zuerst beide alten Wappen der verheirateten Bezirke gemeinsam hoheitlich geführt – im Rahmen der Wappenfindung wurde drei Jahre später der Entwurf des Heraldikers Frank Diemar als einheitliches Wappen angenommen. Die Mauerkrone ist das verbindende Element aller Berliner Bezirke.

Datei:1BPolB.jpg
Bundespolizeidirektion Berlin

Innere Sicherheit

[Bearbeiten]

Der Dienststab der Bundespolizeidirektion Berlin hat seinen Sitz in Niederschöneweide. Er ist für die Bundesländer Berlin und Brandenburg zuständig und mit rund 4600 Mitarbeitern besetzt (Stand: 2023). Der Stab gliedert sich in die drei Bereiche Einsatz, Polizeitechnik / Materialmanagement und Verwaltung sowie in vier Stabsstellen (Innenrevision, Controlling / Qualitätsmanagement, Projektgruppe BER und Öffentlichkeitsarbeit / Beschwerdemanagement). Außerdem sind dem Stab zwölf Inspektionen nachgeordnet.<ref>Bundespolizeidirektion Berlin, abgerufen am 8. Juni 2017.</ref>

Für den Bezirk sind die Abschnitte 35 (Treptow) und 36 (Köpenick) örtlich zuständig und nehmen sämtliche landespolizeilichen Aufgaben wahr.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Bildung

[Bearbeiten]
Datei:Oberschöneweide HTW Gebäude A.jpg
Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Schulen

[Bearbeiten]

Hochschulen

[Bearbeiten]

Forschung

[Bearbeiten]

Bauwerke

[Bearbeiten]
Datei:Schloss Köpenick.jpg
Schloss Köpenick mit Kunstgewerbemuseum

Kultur und Sport

[Bearbeiten]

Veranstaltungen, Kinos und Klubs

[Bearbeiten]
Datei:Weihnachtssingen im Stadion.jpg
Weihnachtssingen des 1. FC Union Berlin

Kunst

[Bearbeiten]

Der Streich des Hauptmanns von Köpenick ergab den lokalen Begriff Köpenickiade. Das Zuckmayer-Bühnenstück Der Hauptmann von Köpenick wurde am historischen Ort im Saal des Köpenicker Rathauses gespielt. Es gab Aufführungen im Ratskeller und 2015 kam eine Musicalfassung im Rathaushof hinzu.<ref>Köpenickiade an historischem Schauplatz. In: Berliner Morgenpost, 11. Mai 2015</ref> Für Filme wurde dieses Ereignis mehrfach gedreht, beispielsweise der Film aus dem Jahr 1956 in Regie von Helmut Käutner und mit Heinz Rühmann in der Titelrolle.<ref>Vorlage:Webarchiv</ref> Teile des Vampirfilms Wir sind die Nacht (2010) wurden auf dem ehemaligen Vergnügungsgelände Spreepark gedreht.

Sport

[Bearbeiten]

Der Fußballverein 1. FC Union Berlin wurde 1966 gegründet und spielt seit der Saison 2019/20 in der Fußball-Bundesliga. Er hat über 50.000 eingetragene Mitglieder (Stand: 2023). Die Heimspiele des Klubs werden im Stadion An der Alten Försterei in Köpenick ausgetragen, dem größten reinen Fußballstadion in Berlin.

Die Regattastrecke Berlin-Grünau ist eine der traditionsreichen Wassersportgebiete in Berlin. Wettkämpfe im Rudern, Kanurennsport, Kanupolo und Drachenbootfahren werden hier ausgetragen. Die ADAC-Motorboot Masters, eine Rennserie für Motorboote, werden ebenfalls in Grünau abgehalten.

Der Mellowpark zählt zu den größten Skateboard- und BMX-Parks in Europa. Beachvolleyballfelder, ein Bolzplatz und Basketballplätze gehören auch zu dem Freizeitgelände des Parks.

Der Berlin-Triathlon, auch Hauptstadttriathlon genannt, findet jedes Jahr Anfang Juni in Treptow statt.<ref>Berlin Triathlon abgerufen am 2. Juli 2017.</ref>

Jochen Schümann, geboren in Köpenick, wurde der erfolgreichste deutsche Olympionike im Segelsport. Seine Laufbahn begann er mit einem selbstgebauten Optimisten auf dem Müggelsee und als Mitglied des Yachtclubs Berlin-Grünau. Er gewann drei Gold- und eine Silbermedaille bei vier Olympischen Spielen.<ref>Vorlage:Webarchiv Bei : hall-of-fame-sport.de; abgerufen am 13. November 2020.</ref>

Das Strandbad Müggelsee verfügt über mehr als 500 m Strand auf einer Landfläche von 211.000 m² und bietet eine Kapazität für 25.000 Badegäste.

[Bearbeiten]

Vorlage:Commonscat Vorlage:Wikivoyage Vorlage:Wiktionary

Einzelnachweise

[Bearbeiten]

<references responsive/>

Vorlage:NaviBlock

Vorlage:Normdaten