Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf

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Vorlage:Infobox Ortsgliederung

Datei:Berlin - Kurfürstendamm 190-192.jpg
Kurfürstendamm, 2017

Charlottenburg-Wilmersdorf ist der vierte Verwaltungsbezirk von Berlin.<ref name="Bezirksschlüssel">Nummerierung gemäß Bezirksschlüssel</ref> Er entstand 2001 mit der Berliner Verwaltungsreform durch die Fusion der damaligen Bezirke Charlottenburg und Wilmersdorf. Der Bezirk zählt Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE Einwohner (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE).

Der Bezirk gilt heute als eher bürgerlicher Wohnort und weist eine günstige Sozialstruktur auf.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Charlottenburg-Wilmersdorf ist eines der umsatzstärksten Geschäfts- und Handelszentren in Berlin. Die Messe Berlin hat hier u. a. ihren Standort.

Die im Bezirk ansässige Technische Universität ist Teil der Exzellenzstrategie und gilt als einer der größten ihrer Art in Deutschland.<ref>TU9 – Excellence in Engineering and the Natural Sciences – Made in Germany. TU9, abgerufen am 29. Juni 2017.</ref> Die Universität der Künste ist eine der renommierten Kunstakademien in Europa. Im Verbund mit weiteren Forschungseinrichtungen zählt der Bezirk zu den innovativen Orten für Spitzentechnologien.<ref>Diese Grafiken zeigen, welche Unis die meisten Gründer hervorbringen, Wirtschaftswoche, abgerufen am 28. September 2023.</ref>

Geschichte

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Vorlage:Hauptartikel

Charlottenburg ist hervorgegangen aus der Gemeinde Lietzenburg (ursprünglich: Lietzow), auf deren Territorium zu Ehren von Königin Sophie Charlotte das Schloss Charlottenburg errichtet und 1705 die Stadt Charlottenburg gegründet wurde. Bis zur Eingemeindung zu Groß-Berlin im Jahr 1920 entwickelte sich Charlottenburg zur reichsten Stadt Preußens.

Vorlage:Hauptartikel

Der ehemalige Bezirk Wilmersdorf und heutige Ortsteil wurde nach 1220 gegründet. Mitte des 18. Jahrhunderts erwarben die ersten Berliner Bürger Land und Bauernhäuser im damaligen Deutsch-Wilmersdorf und richteten Sommersitze in der Wilhelmsaue ein. Mit dem 1. April 1907 schied Wilmersdorf aus dem Kreis Teltow aus und wurde ein selbstständiger Stadtkreis. Ab 1912 führte die Stadt die Bezeichnung Berlin-Wilmersdorf. Zum 1. Oktober 1920 wurde die Großstadt nach Groß-Berlin eingemeindet.

Der Bezirk entstand zum 1. Januar 2001 durch die Fusion der beiden ehemaligen West-Berliner Bezirke Charlottenburg und Wilmersdorf. Im Jahr 2004 wurde der Bezirk in die heutigen Ortsteile gegliedert.

Geographie

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Der Bereich um den Kurfürstendamm nimmt als City West neben der historischen Mitte eine der beiden Zentrumsfunktionen für ganz Berlin wahr. Nennenswerte im Bezirk gelegene Institutionen sind unter anderem die Technische Universität, die Universität der Künste, die Deutsche Oper, das Olympiastadion sowie das Messegelände unter dem Funkturm mit dem CityCube, der das nahegelegene Internationale Congress Centrum ICC ersetzt.

Siedlungsstruktur

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Der Bezirk ist sehr unterschiedlich besiedelt. Neben den dicht besiedelten Ortsteilen Wilmersdorf (Rang 7 in Berlin), Charlottenburg und Halensee (Rang 11 und 12) liegt Grunewald, einer der am dünnsten besiedelten Ortsteile Berlins. Im Ortsteil Grunewald leben drei Prozent der Bevölkerung des Bezirks auf mehr als einem Drittel der Gesamtfläche des Bezirks, allerdings entfallen rund 85 Prozent der Fläche des Ortsteils auf den unbewohnten Forst Grunewald und Wasserflächen. Zwei Drittel der Bevölkerung des Bezirks lebt in Charlottenburg und Wilmersdorf. Halensee ist nach dem Hansaviertel der zweitkleinste Ortsteil Berlins, während der Ortsteil Grunewald zu den größten zählt.

Ortsteile

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Der Bezirk unterteilt sich in sieben Ortsteile:

Datei:Bikinihaus Berlin-1210760.jpg
Breitscheidplatz mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in Charlottenburg
Datei:Berliner Olympiastadion, Gesamtansicht 2013.jpg
Olympiastadion in Westend
Datei:Berlin-Grunewald Bismarckallee 22.jpg
Villa Nathan Samuel im Ortsteil Grunewald
Datei:Wilmersdorf Preußenpark-003.jpg
Thaiwiese in Wilmersdorf
Datei:Berlin GS Siemensstadt Haering.jpg
Wohnsiedlung in Charlottenburg-Nord
Ortsteile
und Ortslagen
Fläche
(km²)
Ein­wohner<ref name="Bevölkerung">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE</ref>
Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE
Ein­wohner
pro km²
Lage
0401 Charlottenburg
10,60 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/10,6 round 0}}

Vorlage:Imagemap Berlin

0402 Wilmersdorf
7,16 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/7,16 round 0}}

Vorlage:Imagemap Berlin

0403 Schmargendorf
3,59 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/3,59 round 0}}

Vorlage:Imagemap Berlin

0404 Grunewald
22,30 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/22,3 round 0}}

Vorlage:Imagemap Berlin

0405 Westend
13,50 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/13,5 round 0}}

Vorlage:Imagemap Berlin

0406 Charlottenburg-Nord
6,20 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/6,2 round 0}}

Vorlage:Imagemap Berlin

0407 Halensee
1,27 Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/1,27 round 0}}

Vorlage:Imagemap Berlin

Charlottenburg

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Datei:Berlin Charlottenburger Schloss Strassenseite.jpg
Schloss Charlottenburg

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Der Ortsteil Charlottenburg umfasst unter anderem die historische Altstadt Charlottenburg mit dem gleichnamigen Schloss und das ehemalige Zooviertel, heute besser bekannt als City West. Bis heute nimmt die Gegend um den Bahnhof Zoo mit dem Boulevard Kurfürstendamm eine Zentrumsfunktion für große Teile des Berliner Westens ein.

Während des Zweiten Weltkriegs wurde der Ostteil der Ortslage stark zerstört, woran bis heute die in Teilen als Ruine erhaltene Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche erinnert. Der Norden und Westen Charlottenburgs, wie etwa in der Altstadt oder dem Danckelmannkiez, weisen ein fast homogenes Stadtbild auf, das zwischen 1900 und 1930 entstanden ist.

Charlottenburg-Nord

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Nördlich von Charlottenburg liegt der 2004 neu definierte Ortsteil Charlottenburg-Nord, der mit seinen Großwohnsiedlungen im Kontrast zur historischen und zum Teil sehr großzügig angelegten Bausubstanz im Süden steht. Auch ist hier bereits die industrielle Atmosphäre des Berliner Nordens spürbar. Als Siedlungsgebiet entstand die Gegend erst nach 1950, auf einem Teil des historischen Volkspark Jungfernheide, der sich bis heute über einen Großteil der Ortslage erstreckt.

Datei:Haus des Rundfunks Vorne.JPG
Haus des Rundfunks, Standort des rbb

Westend

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Ursprünglich ab den 1860er Jahren als reine Villenkolonie für die wachsende Großstadt Charlottenburg geplant, haben heute einige Gegenden in Westend auch das typische (West-)Berliner Ambiente mit einer Mischung aus Mietshäusern und Gewerbe. Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1936 wurden hier Sportstätten errichtet, die bis heute für Großveranstaltungen genutzt werden. Eine Besonderheit ist das Corbusierhaus, ein Hochhaus, das vom Architekten Le Corbusier 1957 im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Interbau 1957 errichtet wurde.

Wilmersdorf

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Vorlage:Hauptartikel

Datei:WilmersdorfHildegardstraße1.jpg
Wohnbau in Wilmersdorf

Die Keimzelle des Ortsteils ist die nördlich des Volksparks Wilmersdorf gelegene Wilhelmsaue mit der neogotischen Auenkirche und dem Schoeler-Schlösschen, dem ältesten Gebäude Wilmersdorfs. Der Volkspark entstand 1915 an Stelle des ehemaligen Wilmersdorfer Sees, der ab 1915 trockengelegt wurde.

Der heutige Ortsteil Wilmersdorf besteht im Wesentlichen aus dem ehemaligen Ortsteilzentrum des ehemaligen Bezirks Wilmersdorf um die sogenannte Carstenn-Figur, einer historischen Straßenstruktur mit der Bundesallee (bis 1950: Kaiserallee) im Zentrum und den vier Eckpunkten Fasanenplatz, Nürnberger Platz, Prager Platz und Nikolsburger Platz. Die Gegend östlich der Bundesallee wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, sodass die historische Stadtstruktur dort kaum noch erkennbar ist. Auch die autogerechte Stadtplanung der 1960er und 1970er Jahre veränderte diesen Teil des Orts stark.

Südlich angrenzend und ebenfalls zum Ortsteil Wilmersdorf gehörend befindet sich das Rheingauviertel und die Künstlerkolonie. Das Rheingauviertel wurde um 1910 als Landhauskolonie im englischen Stil für gehobenes Wohnen fertiggestellt und ist in dieser Gestalt weitestgehend erhalten. Auch die Künstlerkolonie aus den 1920er Jahren, die von der Interessenvertretung für Künstler und Schriftsteller für die Kulturschaffenden Berlins errichtet wurde, ist in ihrer Gestalt größtenteils unverändert. Vorlage:Absatz

Halensee

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Datei:Halensee Henriettenplatz Nord.jpg
Henriettenplatz in Halensee

Vorlage:Hauptartikel

Benannt nach dem im angrenzenden Grunewald gelegenen Halensee wurde die Gegend des heutigen Ortsteils Halensee als Villen- und Mietshaussiedlung für gehobenes Wohnen geplant. In den 1920er Jahren siedelten sich hier viele russische Emigranten an, die ihre Heimat in Folge der Oktoberrevolution hatten verlassen müssen. Die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg trafen auch Teile von Halensee und der anschließende Wiederaufbau veränderte den Charakter des Ortsteils nachhaltig. In den Bombenlücken entstanden zunächst vor allem Bauten des Sozialen Wohnungsbaus und später zahlreiche Bürohochhäuser und die Stadtautobahn. Diese Trasse begrenzt Halensee zu den Ortsteilen Grunewald und Schmargendorf. Der Kurfürstendamm teilt den kleinen Ortsteil in zwei Hälften.

Schmargendorf

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Datei:Rathaus Schmargendorf 05 retouched.jpg
Standesamt des Bezirks

Vorlage:Hauptartikel

Zwischen AVUS und dem Grunewald liegt Schmargendorf, das seinen kleinstädtischen Charakter mit seinem eigenen historischen Ortsteilzentrum bis heute erhalten hat. Besonderer Beliebtheit bei Hochzeitspaaren erfreut sich das Standesamt im historischen Rathaus Schmargendorf.

In der Friedrichshaller Straße 23 wohnte Lilly Wust, besser bekannt als Aimée aus dem Film und Tatsachenroman Aimée & Jaguar, der von ihrer Liebe zu der jüdischen Journalistin Felice Schragenheim erzählt. Ein Großteil der Handlung von Film und Buch spielt in ebendieser Wohnung.

Grunewald

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Vorlage:Hauptartikel

Der Ortsteil Grunewald ist benannt nach dem gleichnamigen Forst, der einen Großteil seiner Fläche einnimmt. Seit seiner Entstehung in den 1880er Jahren, zählt er zu den wohlhabendsten Gebieten Berlins. Grunewald ist geprägt von herrschaftlicher Villenbebauung, wie beispielsweise dem Palais Mendelssohn, das in den 1960er Jahren mit zeitgenössischen Bauelementen wiederhergestellt wurde und seither von der Johannischen Kirche als St.-Michaels-Heim genutzt wird. Damals wie heute befinden sich viele Botschaften und zahlreiche Botschafter-Residenzen im Ortsteil Grunewald. Vom Bahnhof Grunewald erfolgte ab 1941 die Deportation der Berliner Juden, vornehmlich in Konzentrations- und Vernichtungslager in Osteuropa. An diese Verbrechen erinnert seit 1988 das Mahnmal Gleis 17.

Bevölkerung

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Überblick

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Charlottenburg-Wilmersdorf gilt als eher bürgerlicher Bezirk. Am Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE zählte der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE Einwohner auf einer Fläche von 64,7 Quadratkilometern.<ref name="Bevölkerung" /> Somit lag am Stichtag die Bevölkerungsdichte bei {{#expr:Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl DE-BE/64,72 round 0}} Einwohnern pro Quadratkilometer.

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Jahr Einwohner
2001 310.760
2002 309.487
2003 308.855
2004 308.541
2005 308.902
2006 309.421
2007 310.064
2008 310.763
2009 312.256
2010 312.240
Jahr Einwohner
2011 314.911
2012 319.289
2013 322.870
2014 326.354
2015 330.468
2016 336.249
2017 338.831
2018 341.327
2019 343.592
2020 341.392
Jahr Einwohner
2021 333.998
2022 341.155
2023 343.081
2024 343.500

Vorlage:Klappleiste/Ende

Die unten stehenden Einwohnerzahlen (Stand: jeweils am 31. Dezember) basieren, abweichend von der Bevölkerungsfortschreibung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, auf Daten des Einwohnermelderegisters des Berliner Landesamtes für Bürger- und Ordnungsangelegenheiten.<ref name="Bevölkerung 2024">Statistischer Bericht A I 5-hj 2/24. Einwohnerregisterstatistik Berlin 31. Dezember 2024. Bestand-Grunddaten. (PDF; 0,7 MB) Amt für Statistik Berlin-Brandenburg, Potsdam 2025.</ref>

Bevölkerungsstruktur

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Die folgende Tabelle zeigt Angaben zur Struktur der Bevölkerung von Charlottenburg-Wilmersdorf am 31. Dezember 2024.<ref name="Bevölkerung 2024" />

Geschlecht Anzahl Anteil
männlich 166.037 48,3 %
weiblich 177.463 51,7 %
Insgesamt 343.500 100 %
 
 
Altersgruppen
unter 20 Vorlage:052.828 15,4 %
20 bis unter 40 101.441 29,5 %
40 bis unter 65 110.005 32,0 %
ab 65 Vorlage:079.226 23,1 %
Insgesamt 343.500 100 %
Herkunft Anzahl Anteil
Deutsche ohne Migrationshintergrund 183.536 53,4 %
Deutsche mit Migrationshintergrund Vorlage:066.458 19,4 %
Ausländer Vorlage:093.506 27,2 %
Insgesamt 343.500 100 %
 
Wohnlagen
einfache Wohnlagen bzw. ohne Angabe Vorlage:027.973 Vorlage:08,1 %
mittlere Wohnlagen 105.412 30,7 %
gute Wohnlagen 210.115 61,2 %
Insgesamt 343.500 100 %
Religion Anzahl Anteil
evangelisch Vorlage:047.787 13,9 %
römisch-katholisch Vorlage:031.889 Vorlage:09,3 %
sonstige bzw. keine 263.824 76,8 %
Insgesamt 343.500 100 %

Der Bezirk gehört zu den geburtenschwächsten Gegenden in Berlin und Deutschland. Das Durchschnittsalter im Bezirk lag deshalb am 31. Dezember 2024 bei 45,1 Jahren (Berliner Durchschnitt: 42,8 Jahre) und ist damit nach Steglitz-Zehlendorf das zweithöchste aller Berliner Bezirke. 61,2 % der Einwohner lebten in Wohnungen in guter Wohnlage. Das ist Berliner Spitzenwert (Berliner Durchschnitt: 20,5 %).

Wirtschaft

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Datei:LEH2010.jpg
Ludwig-Erhard-Haus der IHK Berlin

Institutionen

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Einzelhandel

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  • Kurfürstendamm, eine der bekanntesten Einkaufsstraßen Deutschlands und wichtiges Geschäftszentrum im Bezirk
  • Wilmersdorfer Straße, Einkaufsstraße und erste Fußgängerzone Berlins

Unternehmen

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Datei:Investitionsbank Berlin.JPG
Investitionsbank Berlin

Im Vergleich mit den anderen Berliner Bezirken sind mit etwa 28.000 Unternehmen in Charlottenburg-Wilmersdorf die zweitmeisten Unternehmen ansässig.

Messestandort

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Das Berliner Messegelände befindet sich im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und wird von der Messe Berlin betrieben. Das Areal zählt zu flächengrößten seiner Art in Europa. Zahlreiche Leitmessen finden hier jährlich statt wie z. B. die Internationale Grüne Woche, die Internationale Funkausstellung, die Internationale Tourismus-Börse Berlin, die InnoTrans, die Fruit Logistica oder die Venus Berlin.

Handwerk

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Im Jahr 2012 waren von den 30.862 in Berlin ansässigen Handwerksbetrieben insgesamt 2761 in Charlottenburg-Wilmersdorf gemeldet.<ref>Berliner Wirtschaft in Zahlen – Ausgabe 2013. Hrsg. von der IHK Berlin, abgerufen am 29. Juni 2017.</ref>

Verkehr

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Datei:Bahnhof Berlin Zoo City West.jpg
Bahnhof Zoologischer Garten

Straßenverkehr

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Die Autobahnen A 100, A 111 und A 115 sowie die Bundesstraßen B 2 und B 5 führen durch den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf. Bemerkenswert für den Individualverkehr sind in diesem Zusammenhang die beiden folgenden historischen Garagen:

Fahrradverkehr

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Einige regionale und internationale Radwanderwege verlaufen durch den Bezirk, u. a. der Spreeradweg<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> und der Europaradweg R1.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Öffentlicher Personennahverkehr

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Die S-Bahn-Linien S3, S5, S7, S9, S41, S42, S45 und S46 sowie die U-Bahn-Linien U1, U2, U3, U7 und U9 führen durch den Bezirk.

Politik

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Datei:Charlottenburg Otto-Suhr-Allee Rathaus.jpg
Das Rathaus Charlottenburg ist Sitz des Bezirksbürgermeisters von Charlottenburg-Wilmersdorf

Bezirksverordnetenversammlung

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Die Wahl zur Bezirksverordnetenversammlung (BVV) des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf am 12. Februar 2023 führte zu folgendem Ergebnis:

Vorlage:Wahldiagramm Vorlage:Sitzverteilung

Im Jahr 2024 wechselte ein Bezirksverordneter von der FDP zum BSW.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Bezirksbürgermeister

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Zeitraum Name Partei
2000–2001 Andreas Statzkowski CDU
2001–2011 Monika Thiemen SPD
2011–2021 Reinhard Naumann SPD
seit 2021 Kirstin Bauch Bündnis 90/Die Grünen

Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist auf Landesebene im Rat der Bürgermeister vertreten.<ref>Rat der Bürgermeister, abgerufen am 18. Mai 2019</ref>

Bezirksamt

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Mitglieder des Bezirksamts sind (Stand: 2025):<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Name Partei Funktion Geschäftsbereich
Kirstin Bauch Bündnis 90/Die Grünen Bezirksbürgermeisterin Finanzen, Personal und Wirtschaftsförderung
N. N CDU stellvertretender Bezirksbürgermeister Jugend und Gesundheit
Christoph Brzezinski CDU Bezirksstadtrat Stadtentwicklung, Facility Management und IT
N. N CDU Bezirksstadtrat Bürgerdienste und Soziales
Oliver Schruoffeneger Bündnis 90/Die Grünen Bezirksstadtrat Ordnung, Umwelt, Straßen und Grünflächen
Heike Schmitt-Schmelz SPD Bezirksstadträtin Schule, Sport und Kultur

Der Bezirksstadtrat für Jugend und Gesundheit Detlef Wagner (CDU) wurde am 15. Mai 2025 durch die Bezirksverordnetenversammlung von seinem Amt abberufen.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Der Bezirksstadtrat für Bürgerdienste und Soziales Arne Herz (CDU) wurde am 3. Juni 2025 zum Staatssekretär für Mobilität und Verkehr im Berliner Senat ernannt.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Wappen

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Vorlage:Hauptartikel

Vorlage:Wappenbeschreibung

Partnerschaften

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Der Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf von Berlin hat folgende Partnerschaften:<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Datei:Palazzo pretorio di Trento.jpg
Partnerstadt Trient in Italien

International

Vorlage:NLD (Niederlande), seit 5. Januar 1968 mit Wilmersdorf
Vorlage:HUN (fünfter Bezirk, Ungarn), seit 9. Juni 1998 mit Charlottenburg
Vorlage:FRA (Frankreich), seit 1992 mit Wilmersdorf
Vorlage:DNK (Dänemark), seit 5. Januar 1968 mit Wilmersdorf
Vorlage:ISR (Israel), seit 16. Januar 1985 mit Wilmersdorf
Vorlage:UKR (Ukraine), seit 21. Februar 1991 mit Wilmersdorf
Vorlage:GBR (Vereinigtes Königreich), seit 19. März 1968 mit Charlottenburg
Vorlage:AUT (Österreich), seit 9. Juni 1998 mit Charlottenburg
Vorlage:POL (ehem. Meseritz, Polen), seit 11. Juni 1993 mit Wilmersdorf
Vorlage:ISR (Israel), seit 1966 mit Charlottenburg
Vorlage:HRV (Kroatien), seit 5. Mai 1970 mit Wilmersdorf
Vorlage:GBR (Vereinigtes Königreich), seit 18. April 1968 mit Wilmersdorf
Vorlage:ITA (Italien), seit 11. Mai 1966 mit Charlottenburg

National

Polizei

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Die Direktion 2 der Berliner Landespolizei ist für die Bezirke Charlottenburg-Wilmersdorf und Spandau zuständig.

Bildung

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Schulen

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Datei:Schmargendorf Salzbrunner Straße Gymnasium zum grauen Kloster.jpg
Gymnasium zum Grauen Kloster

Im Bezirk liegen u. a.:

Datei:TUBerlin2021.jpg
Die Technische Universität Berlin

Universitäten und Hochschulen

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Datei:1Lanolinfabrik.jpg
Standort des Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz

Forschung

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Architektur

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Bauwerke

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Datei:Berlin at night.JPG
Der Berliner Funkturm, erbaut 1926

Sakralbauten

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Christentum, evangelisch/reformiert

Christentum, römisch-katholisch

Nach der Auflösung der katholischen Dekanate durch das Erzbistum Berlin im Jahr 2021 bildeten sich im Rahmen des Prozesses „Wo Glauben Raum gewinnt“ durch Fusion neue, größere Pfarreien. Seit 2023 gehören die Herz-Jesu-Kirche, St. Thomas von Aquin, St. Kamillus und Maria Regina Martyrum zur Pfarrei „Märtyrer von Berlin in Berlin-Charlottenburg“. Der Fusionsprozess der übrigen Pfarreien und Kirchen ist noch nicht abgeschlossen.

Datei:St. Canisius Berlin 20230819 1.jpg
Kirche St. Canisius

Christentum, orthodox

Judentum

Islam

Kultur

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Datei:BerlinerFilmplakate.jpg
Filmplakate der CCC-Filmkunst

Filmkultur

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Charlottenburg-Wilmersdorf nimmt eine besondere Rolle in der Filmwelt ein. Unzählige Filmproduktionen wie Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo (1981), Berlin – Ecke Bundesplatz (1987–2012) oder Ku’damm 56 (2016) erzählen von dem Lebensgefühl der Orte im Bezirk. Die CCC-Filmkunst, eine der erfolgreichsten deutschen Filmproduktionsfirmen, hat hier ihren Sitz. Premierenkinos wie der Delphi Filmpalast oder der Zoo Palast bringen heimische und internationale Uraufführungen auf die Leinwand. Die Europäische Filmakademie verlieh den Europäischen Filmpreis erstmals 1988 im Theater des Westens. Bis 2023 hatte sie ihren Sitz am Kurfürstendamm. Vorlage:Siehe auch

Bühnen

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Datei:Schaubuehne am Lehniner Platz 2009 IMGP1721.JPG
Schaubühne am Lehniner Platz
Datei:Berlin-Charlottenburg Theater des Westens 05-2014.jpg
Theater des Westens

Sport

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Datei:Lttc4284 01.jpg
Steffi Graf Stadion

Clubs, Bars und Cafés

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Museen

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Datei:Helmut Newton Museum.jpg
Museum für Fotografie

Veranstaltungen

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Datei:Classic Days 2019, Berlin (CDB90041).jpg
Automobilparade „Classic Days Berlin“
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Vorlage:Schwesterprojekte

Einzelnachweise

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<references responsive/>

Vorlage:NaviBlock

Vorlage:Normdaten