Grundnahrungsmittel

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Vorlage:Lückenhaft Als Grundnahrungsmittel, synonym und rechtlich klarer auch Grundlebensmittel<ref>Pschyrembel (2021): Grundlebensmittel</ref><ref>Duden.de: Grundlebensmittel.</ref>, werden die Nahrungs- bzw. Lebensmittel bezeichnet, die in der jeweiligen Kultur die Grundversorgung mit lebenswichtigen Nährstoffen für die menschliche Ernährung sicherstellen. Das sind neben pflanzlichen Lebensmitteln auch tierische Lebensmittel wie Fleisch, Fleischprodukte, Milch, Milchprodukte, Fisch, Geflügel und Eier. Sie sichern die Grundversorgung mit Proteinen, Kohlenhydraten und Fetten.

Zu den weltweit wichtigsten pflanzlichen Grundnahrungsmitteln gehören Getreide wie Weizen, Reis, Speicherwurzeln (Knollen, Rhizomen) wie Kartoffeln oder Yams, Hülsenfrüchte wie Linsen und Bohnen und Früchte wie Weintrauben und Oliven. Solche Grundnahrungsmittel stellen die Grundversorgung mit Makronährstoffen wie Kohlenhydraten, Proteinen und Fett sicher, nicht jedoch unbedingt eine ausreichende Versorgung mit Mikronährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen.

Pflanzliche Nahrungsmittel

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Getreide und Pseudogetreide

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Wurzel- und Sprossknollen

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  • Kartoffeln. Ursprungsland der Kartoffel ist das Anden­hochland im heutigen Peru, Chile und Bolivien. Der durch Trocknen aus Kartoffeln gewonnene, leichtgewichtige und gut transportierbare Chuño hat für den Andenraum eine vergleichbare kulturgeschichtliche Bedeutung wie das Brot für die Mittelmeerkulturen: Er wird als das für die Entwicklung des Andenraums zentrale Lebensmittel beschrieben, das die Entstehung präkolumbischer andiner Hochkulturen wie der von Tiwanaku und der Inka erst möglich gemacht hat. Nachdem die Kartoffel im 16. Jahrhundert über die Kanarischen Inseln nach Spanien und Frankreich gelangt war, sorgte Friedrich der Große in Preußen für die Verbreitung der Kartoffel, was in ganz Deutschland Anklang fand und bis nach Dänemark ausstrahlte. Während der Industrialisierung waren Obst und Gemüse für das Stadtproletariat praktisch unerreichbar. Gerade die Hauptnahrung Kartoffel lieferte neben der notwendigen Energie auch Spurenelemente und Vitamine (vor allem Vitamin C), wie es wohl kein anderes Hauptnahrungsmittel hätte tun können (Kulturgeschichte der Kartoffel).
  • Batate (Süßkartoffel). Sie ist in Mittelamerika beheimatet; freigelassene afrikanische Sklaven brachten sie von Amerika nach Afrika. Heute wird sie in fast allen wärmeren Ländern der Tropen, Subtropen und gemäßigten Zonen der Erde angebaut. Der größte Batateproduzent der Welt ist China.
  • Maniok wurde zuerst von den Ureinwohnern Südamerikas kultiviert und ist auch heute noch eine wichtige Ernährungsgrundlage in Brasilien. Maniok wird auch in Zentralafrika (Kamerun, Gabun, Kongo usw.) intensiv und gerne verwendet. Fufu oder Foutou ist ein Brei aus Maniok und Kochbananen, der in Ghana und ganz Westafrika den Hauptbestandteil vieler Gerichte bildet.
  • Yams ist eine in den Tropen beheimatete Kletterpflanze, deren knollenartige Wurzeln aufgrund ihres Stärke­gehaltes wie Kartoffeln als Nahrungsmittel dienen. Yams gehört zu den Grundnahrungsmitteln der westafrikanischen Küche.<ref>Fran Osseo-Asare: Food Culture in Sub-Saharan Africa. Greenwood Press, Westport CT/London 2005, S. 18–20.</ref>

Hülsenfrüchte

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Herkunft

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Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) definiert verschiedene Weltregionen und ordnet die Herkunft von Grundnahrungsmitteln diesen zu.<ref>Staple foods: What do people eat?, auf fao.org</ref>

Siehe auch

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Vorlage:Wiktionary

Einzelnachweise

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<references />

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