Unterfranken

Aus Demo Wiki
Zur Navigation springenZur Suche springen

Vorlage:Infobox Regierungsbezirk in Bayern

Unterfranken liegt im Nordwesten Bayerns im fränkischen Teil des Freistaats und ist sowohl ein Bezirk als auch ein Regierungsbezirk. Es grenzt im Süden und Westen an die Länder Baden-Württemberg (Regierungsbezirke Karlsruhe und Stuttgart) und Hessen (Regierungsbezirke Darmstadt und Kassel), im Norden an den Freistaat Thüringen und im Osten an die bayerischen Regierungsbezirke Oberfranken und Mittelfranken.

Der Name Unterfranken bezieht sich auf die relative Position am Main. Unterfranken liegt an dessen Unterlauf, Oberfranken am Oberlauf (Mittelfranken ist dagegen das restliche Franken abseits des Mains). Diese Benennung geht zurück auf die Bildung des „Mainkreises“ im Zuge der von Graf Montgelas verfassten Verfassung des Königreichs Bayern von 1808. Die Einteilung der Territorien wurde dem französischen Vorbild angeglichen und orientierte sich primär an Flussnamen. Da der Main Unterfranken durchfließt, wird die Region besonders von den Einheimischen auch als „Mainfranken“ (und „Weinfranken“ wegen des Weinbaus) bezeichnet.

Verwaltungssitz des Bezirks und gleichzeitig Sitz der Bezirksregierung ist Würzburg. Der geographische Mittelpunkt liegt auf dem Gebiet der Gemarkung Büchold.

Gliederung

[Bearbeiten]
Datei:Aschaffenburger Schloss, edit.jpg
Aschaffenburg
Datei:Schweinfurt und der Main bei Nacht.jpg
Schweinfurt
Datei:18.08.2007. Würzburg - panoramio - Sandor Bordas.jpg
Würzburg

Der Regierungsbezirk Unterfranken umfasst drei kreisfreie Städte und neun Landkreise:

Kreisfreie Städte

[Bearbeiten]

Landkreise

[Bearbeiten]

Anmerkungen:

  • Der Landkreis Haßberge hieß in der Übergangszeit vom 1. Juli 1972 bis zum 30. April 1973 Haßberg-Kreis.
  • Der Landkreis Main-Spessart hieß in der Übergangszeit vom 1. Juli 1972 bis zum 30. April 1973 Landkreis Mittelmain. Der Sitz der Kreisverwaltung befand sich in Lohr a. Main.
  • Der Landkreis Rhön-Grabfeld hieß in der Übergangszeit vom 1. Juli 1972 bis zum 30. April 1973 Landkreis Bad Neustadt a. d. Saale.

Vor der Landkreisreform

[Bearbeiten]
Datei:Regierungsbezirk Unterfranken 1970.png
Alte Landkreisgrenzen

Die folgende Gliederung in kreisfreie Städte und Landkreise galt bis zur Kreisgebietsreform, die am 1. Juli 1972 in Kraft trat:

Kreisfreie Städte

[Bearbeiten]

Landkreise

[Bearbeiten]

Wirtschaft

[Bearbeiten]

Der Bezirk Unterfranken meldete im Oktober 2016 3,1 % Arbeitslose und hat somit die geringste Arbeitslosenquote aller bayerischen Regierungsbezirke. Innerhalb von Unterfranken hat der Landkreis Main-Spessart mit 2,1 % die niedrigste Arbeitslosenquote.<ref>Arbeitslosigkeit leicht zurückgegangen, br.de vom 2. November 2016.</ref>

Die wirtschaftlichen Schwerpunkte Unterfrankens liegen heute im Großindustrie-Zentrum Schweinfurt, dem Dienstleistungs- und Handelszentrum Würzburg, in Aschaffenburg, den größeren Mittelzentren entlang des Mains, insbesondere Lohr am Main sowie in Bad Neustadt an der Saale im Norden des Regierungsbezirks.

Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht Unterfranken einen Index von 124 (EU-28=100) (2015).<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Öffentliche Einrichtungen

[Bearbeiten]

Das Polizeipräsidium Unterfranken sorgt zusammen mit der Bundespolizei und deren Revier in Aschaffenburg sowie der Inspektion in Würzburg für Sicherheit. Zudem existiert in Oerlenbach ein Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrum.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Der Zoll unterhält die Zollämter Schweinfurt-Londonstraße, Dettelbach-Mainfrankenpark und Aschaffenburg, welche dem Hauptzollamt Schweinfurt nachgeordnet sind.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Das THW hat 15 Ortsverbände und eine Regionalstelle in Unterfranken.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Ferner gibt es 38 Kranken- und Fachkrankenhäuser.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Die Bundeswehr ist mit einer Kompanie der Regionalen Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSU) vertreten. Ein Karriereberatungsbüro befindet sich in Würzburg. Daneben existieren weitere Standorte in Volkach, Wildflecken, Hammelburg und Veitshöchheim.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Zudem gibt es eine Universität (Würzburg), zwei weitere Hochschulen (Aschaffenburg, Würzburg-Schweinfurt) und eine Musikhochschule.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Schutzgebiete

[Bearbeiten]

In Unterfranken gibt es 137 Naturschutzgebiete, 37 Landschaftsschutzgebiete, 99 FFH-Gebiete, 19 EU-Vogelschutzgebiete und über 240 vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope (Stand August 2016).

Siehe auch:

Geschichte

[Bearbeiten]

Vorlage:Siehe auch Nach dem Übergang fränkischer, zum kleinen Teil auch kurrheinischer und oberrheinischer Gebiete an das neue Königreich Bayern entstand am 2. Februar 1817 der Untermainkreis mit Würzburg als Hauptstadt. Das ehemalige Großherzogtum Würzburg, das aus dem gleichnamigen Hochstift hervorgegangen war, stellte auch den größten Anteil am Territorium des Kreises. Seit dem 1. Januar 1838 trug der Kreis den Namen „Unterfranken und Aschaffenburg“ in Anlehnung an das Herzogtum Franken, in dessen ehemaligem Ostteil er liegt (ausgenommen Aschaffenburg und Umgebung, die im ehemaligen Westteil liegen).

Zu den Pionieren der industriellen Entwicklung Unterfrankens gehört Friedrich Koenig.<ref>Hans-Bernhard Bolza-Schünemann: Das Friedrich-Koenig-Gymnasium unter dem Patronat eines genialen Erfinders und Technikers. Auszüge aus der Festrede […] zur Einweihung des Friedrich-Koenig-Gymnasiums. In: Kurt Fauster (Hrsg.): 5 Jahre Friedrich-Koenig-Gymnasium. Würzburg 1978, S. 4–7, hier S. 7.</ref>

1866 gingen nach verlorenem Deutschen Krieg das Bezirksamt Gersfeld und der Landgerichtsbezirk Orb an Preußen verloren. Mit dem Anschluss des Freistaates Coburg an Bayern 1921 fielen einige Enklaven wie Königsberg an Unterfranken.

Die erste unterfränkische Ortsgruppe der NSDAP wurde im August 1921 in Kitzingen gegründet. Würzburg folgte erst am 6. Dezember 1922. Durch die Verordnung vom 20. Mai 1938 (GVBl. 1938, 199) mit Wirkung vom 1. Juni 1938<ref>Peter Weidisch: Würzburg im „Dritten Reich“. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. Band 2, 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 232, und S. 1280, Anm. 190.</ref> wurde der Name des Bezirks dem des räumlich identischen NSDAP-Gaues Mainfranken angeglichen und die bisherige Bezeichnung „Unterfranken und Aschaffenburg“ abgelöst. Die alte Bezeichnung „Kreis“ wurden in der NS-Zeit ebenfalls der preußischen Bezeichnung „Regierungsbezirk“ angeglichen.

Nach Ende des Dritten Reiches wurde der Name am 9. April 1946 erneut geändert (GVBl. 1946, S. 189) und der Regierungsbezirk „Unterfranken“ (ohne den Zusatz „und Aschaffenburg“) benannt. Am 14. April 1945<ref>Peter Weidisch: Würzburg im „Dritten Reich“. In: Ulrich Wagner (Hrsg.): Geschichte der Stadt Würzburg. 4 Bände, Band I-III/2, Theiss, Stuttgart 2001–2007; III/1–2: Vom Übergang an Bayern bis zum 21. Jahrhundert. 2007, ISBN 978-3-8062-1478-9, S. 196–289 und 1271–1290; hier: S. 279.</ref> wurde die unterfränkische NSDAP offiziell aufgelöst.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kam die thüringische Enklave Ostheim vor der Rhön zu Unterfranken.

Konfessionsstatistik

[Bearbeiten]

Laut der Volkszählung 2011 waren 61,8 % der Einwohner römisch-katholisch 19,3 % evangelisch, 18,9 % gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an oder machten keine Angabe.<ref>Unterfranken Religion, Zensus 2011.</ref> Rund 55 % der Bevölkerung in Unterfranken waren 2019 katholisch.<ref>Bischof Dr. Franz Jung zur kirchlichen Statistik 2019, abgerufen am 2. Oktober 2020.</ref> 2021 waren 689.537 Einwohnern (zirka 52 % der Gesamtbevölkerung) katholisch.<ref>[1]</ref> Auch wenn die Zahl der Katholiken seitdem gesunken ist, gehört immer noch eine – einfache – Mehrheit der Bevölkerung der katholischen Kirche an. Mit Stand Jahresende 2022 gab es noch 49,9 % Katholiken in Unterfranken.<ref>[2]</ref> und mit Stand Jahresende 2023 gab es noch 48,6 % Katholiken in Unterfranken.<ref>[3]</ref>

Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten]

Unterfranken ist eines der Kerngebiete der Bildstocklandschaft Franken mit einer großen Vielzahl von Kleindenkmälern mit christlichen Motiven. Bereits seit dem Spätmittelalter entstanden die Bildstöcke entlang von Wegen. Sie sind Zeichen der Volksfrömmigkeit vergangener Jahrhunderte.

Vorlage:AnkerBezirk Unterfranken

[Bearbeiten]

Der Bezirk Unterfranken bildet gemeinsam mit den anderen bayerischen Bezirken die dritte kommunale Ebene des Bundeslandes. Die Kernaufgaben des Bezirks liegen im sozialen und kulturellen Bereich. Die Organe des Bezirks sind der Bezirkstag, der Bezirksausschuss und der Bezirkstagspräsident (Vorlage:Art. Bezirksordnung – BezO).

Wappen

[Bearbeiten]

Vorlage:Wappenbeschreibung

Flagge

[Bearbeiten]

Die Flagge Unterfrankens stellt eine rot-weiße Frankenfahne mit mittig angeordnetem Bezirkswappen dar.

Bezirkstag

[Bearbeiten]

Vorlage:Sitzverteilung

Zusammensetzung

[Bearbeiten]
Wahl CSU SPD FW Grüne FDP Die Linke REP NPD GDP¹ BP AfD Gesamt
2023<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> 10 2 3 3 1 4 23
2018<ref>Bezirk Unterfranken – Die Bezirksorgane, abgerufen am 19. Dezember 2018.</ref> 10 3 3 4 1 1 2 24
2013 Vorlage:09 4 3 2 1 1 20
2008 10 4 3 2 1 1 21
2003 13 4 2 1 20
1998 13 7 1 1 1 23
1994 13 7 2 1 23
1990 14 6 1 1 1 23
1986 15 7 1 23
1982 15 7 1 23
1978 15 7 1 23
1974 15 7 1 23
1970 15 8 1 24
1966 14 8 1 1 24
1962 13 8 1 1 23
1958 14 6 1 2 23
1954 12 6 2 2 1 23

¹ 1954 und 1958 GB/BHE

Bezirkstagspräsident

[Bearbeiten]

Bezirkstagspräsident ist seit dem 27. Oktober 2023 Stefan Funk (CSU). Dieser wurde Nachfolger von Erwin Dotzel (CSU). Stellvertretender Bezirkstagspräsident ist Thomas Schiebel (Freie Wähler). Weiterer Vertreter des Bezirkstagspräsidenten ist Maria Hoßmann (CSU).

Präsidenten des Landraths 1829–1918

1829–1830 Wilhelm Behr
1831 keine Verhandlungen
1832–1833/I Nikolaus Katzenberger
1833/II–1834 Freiherr Joseph Heinrich von Habermann
1835 Nikolaus Katzenberger
1836 Freiherr Joseph Heinrich von Habermann
1837 Keine Verhandlungen
1838–1842 Freiherr Joseph Heinrich von Habermann
1843 Keine Verhandlungen
1844–1845 Freiherr Joseph Heinrich von Habermann
1846–1847 Freiherr Philipp von Mauchenheim gen. Bechtolsheim
1848 Freiherr Johann Philipp von Groß-Trockau
1849 Keine Verhandlungen
1850 Freiherr Johann Philipp von Groß-Trockau
1851 keine Verhandlungen
1852–1855 Freiherr Hermann von Rotenhan
1856–1858 Adalbert von Herrlein
1859–1862 A. Debes
1863 Adalbert von Herrlein
1864–1865 Jakob Hopfenstätter
1866–1868 Ludwig Gerstner
1869–1874 Freiherr Max von Truchseß
1875–1883 Georg von Zürn
1884 Georg Adam Wirsing
1885 Friedrich von Medicus
1886 Georg Adam Wirsing
1887–1902 Friedrich von Medicus
1903–1918 Karl Freiherr von Thüngen

Präsidenten des Kreistags 1919–1933

1919–1920 Andreas Grieser
1921–1933 Wilhelm Matt

Präsidenten des Kreistags/Bezirksverbandstags 1933–1945

1933–1945 Theo Memmel (NSDAP)

Präsidenten des Bezirkstags 1954 bis heute

1954–1966 Hans Weiß (CSU)
1966–1970 Oskar Schad (CSU)
1970–1994 Franz Gerstner (CSU)
1994–2001 Raymund Schmitt (CSU)
2001–2006 Albrecht Graf von Ingelheim (CSU)
2007–2023 Erwin Dotzel (CSU)
seit 2023 Stefan Funk (CSU)

Aufgaben des Bezirks Unterfranken

[Bearbeiten]

Der Bezirk Unterfranken ist einer von sieben Bezirken in Bayern. Neben den Gemeinden und Landkreisen bzw. kreisfreien Städten bilden die Bezirke die dritte kommunale Ebene. Oberstes politisches Organ des Bezirks ist der Bezirkstag. Den Vorsitz im Bezirkstag führt der Bezirkstagspräsident, der auf die Dauer von fünf Jahren aus der Mitte des Bezirkstags gewählt wird.

Der Bezirk Unterfranken erfüllt Aufgaben, die über die Zuständigkeit oder das Leistungsvermögen der Landkreise bzw. kreisfreien Städte hinausgehen. Er unterhält und unterstützt öffentliche Einrichtungen, die für das wirtschaftliche, soziale und kulturelle Wohl der Menschen in Unterfranken notwendig sind.

Als Träger der überörtlichen Sozialhilfe hilft er pflegebedürftigen, behinderten und psychisch kranken Menschen. Der Bezirk Unterfranken ist zudem Träger von Fachkliniken sowie mehrerer Heime. Weitere Aufgabenschwerpunkte des Bezirks Unterfranken sind unter anderem die regionale Kulturarbeit, die Partnerschaft mit dem Departement Calvados, die Fachberatung für Kellertechnik und Kellerwirtschaft sowie die Fachberatung für Fischerei.

Einrichtungen des Bezirks Unterfranken

[Bearbeiten]

Der Bezirk Unterfranken ist Träger psychiatrischer Krankenhäuser und Heime in Lohr am Main und Werneck, psychiatrischer Tageskliniken in Aschaffenburg und Schweinfurt und der Intensiveinheit für Kinder- und Jugendpsychiatrie auf dem Gelände der Universitätsklinik in Würzburg.

In Würzburg unterhält der Bezirk mit dem Jakob-Riedinger-Haus, benannt nach dem als „Vater der unterfränkischen Krüppelfürsorge“ geltenden Würzburger Orthopädie-Professor, Gründer einer „Heimstätte für Verletzte und Unfallkranke“ in der Erthalstraße und Direktor des aus dem Verein „Orthopädische Klinik und Anstalt für Krüppel“ hervorgegangenen König-Ludwig-Hauses in der Brettreichstraße Jakob Riedinger (1861–1917),<ref>Andreas Mettenleiter: Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte. Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg (Druck: Bonitas-Bauer), Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 115, 183–184 und 837.</ref><ref>Zu Jakob Riedinger vgl. auch Hilde Oechsle: Jakob Riedinger. Begründer des unterfränkischen Krüppelvereins. Leben und Werk. Medizinische Dissertation Würzburg 1975.</ref> ein Wohn- und Wohnpflegeheim für behinderte Menschen, in Lohr, Römershag und Werneck Pflegeheime und in Münnerstadt ein Heim für chronisch Alkoholkranke.

Außerdem ist der Bezirk Unterfranken Träger von zwei orthopädischen Fachkliniken (in Werneck und des König-Ludwig-Hauses in Würzburg<ref>Vgl. auch Jochen Eulert: Würzburg – Wiege der deutschen Orthopädie. In: Orthopädische Klinik, König Ludwig-Haus: 75 Jahre König-Ludwig-Haus. Würzburg 1991, S. 5–16.</ref>) sowie einer Fachklinik für Thoraxchirurgie in Münnerstadt.

Mit der Dr.-Karl-Kroiß-Schule unterhält der Bezirk Unterfranken in Würzburg ein Förder- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Hören. Hinzu kommen Beteiligungen an anderen Einrichtungen, wie z. B. der Blindenanstalt Nürnberg e. V.

Fachberatungen

[Bearbeiten]

Kulturarbeit und Heimatpflege

[Bearbeiten]

Zur Erfüllung der ihm auf kulturellem Gebiet obliegenden Aufgaben berät und fördert der Bezirk Unterfranken in den Bereichen Denkmalpflege, Museen, Theater, Musik, Tracht, Kleinkunst und zeitgenössische Kunst. Er vermittelt Kontakte zu Stadt- und Kreisheimatpflegern, historischen Vereinen und Kulturanbietern. Im Schloss Aschach bei Bad Kissingen unterhält der Bezirk drei Museen.

Fischereifachberatung

[Bearbeiten]

Der Bezirk Unterfranken sorgt für den Erhalt, die Verbesserung und den Schutz der Lebensgrundlagen für Fische und andere Wassertiere. Die Beratungs- und Sachverständigentätigkeit umfasst die Schwerpunkte Angelfischerei, Flussfischerei, Fischartenschutz und Teichwirtschaft.

Fachberatung für Kellerwirtschaft und Kellertechnik

[Bearbeiten]

Im Bereich Kellerwirtschaft und Kellertechnik berät der Bezirk Unterfranken fränkische Winzer in Fragen des Weinausbaus. Mit seinen Beratungs- und Schulungsangeboten wird ein wichtiger Beitrag zur Erhaltung und Steigerung der Qualität des Frankenweins erbracht.

Partnerschaftsreferat

[Bearbeiten]

Der Bezirk Unterfranken unterstützt und pflegt zahlreiche Partnerschaften unterfränkischer Gemeinden mit Kommunen in ganz Frankreich. Dabei stellen die Förderung der Partnersprache und Angebote für junge Menschen Aufgabenschwerpunkte dar. Seit 1986 unterhalten der Bezirk Unterfranken und das Département Calvados eine aktive partnerschaftliche Beziehung. Vorlage:Hauptartikel

Kultur

[Bearbeiten]

Regierungsbezirk

[Bearbeiten]

Der Regierungsbezirk Unterfranken ist gebietsmäßig identisch mit dem Bezirk Unterfranken. Er ist der Zuständigkeitsbereich der staatlichen Mittelbehörde Regierung von Unterfranken.

Vorlage:Hauptartikel

Regierungspräsidenten

Persönlichkeiten

[Bearbeiten]

Vorlage:Hauptartikel

Literatur

[Bearbeiten]
  • Aloys Rückert, Jakob Weinberger: Kurze Heimatkunde von Unterfranken. Würzburg 1896.
  • Björn-Uwe Abels: Die vor- und frühgeschichtlichen Geländedenkmäler Unterfrankens. Laßleben, Kallmünz 1979, ISBN 3-7847-5306-X.
  • Ulrich Ante (Hrsg.): Zur Zukunft des Wirtschaftsraumes Unterfranken. (= = Würzburger Universitätsschriften zur Regionalforschung. Band 4). Würzburg 1992.
  • Radu Chinta: Die unterirdische Kalksteingewinnung im mainfränkischen Gebiet – eine bergbauhistorische Seltenheit. In: Geologische Blätter für Nordost-Bayern und angrenzende Gebiete. Band 32, 1982, Nr. 1-2, Geozentrum Nordbayern, Erlangen 1982, Vorlage:ISSN, S. 80–81.
  • Helmut Haberkamm, Annalena Weber: Kleine Sammlung fränkischer Dörfer. ars vivendi Verlag, Cadolzburg 2018, ISBN 978-3-86913-990-6.
  • Peter Kolb, Ernst-Günter Krenig (Hrsg.): Unterfränkische Geschichte. Echter, I–V in 7 Bänden, Würzburg 1989–2002.
  • Irene Reif: Die Stille bittet um Ruhe. Poetische Reise durch Unterfranken. In: Franken – meine Liebe, Oberfränkische Verlagsanstalt, Hof 1989, ISBN 3-921615-91-7, S. 134 f.
  • Vorlage:Stumpf Bayern 2. Teil 1853
  • Horst-Günter Wagner: Mainfranken – Wirtschaftsgeographische Entwicklungswege und Problemfelder. In: Arnulf Marquardt-Kuron (Hrsg.): Raumbezogene Verkehrswissenschaften – Anwendung mit Konzept., Kuron, Bonn 1996, ISBN 3-923623-17-8, S. 17 f.
[Bearbeiten]

Vorlage:Commonscat Vorlage:Wikisource Vorlage:Wiktionary Vorlage:Wikivoyage

Einzelnachweise

[Bearbeiten]

<references responsive />

Vorlage:Navigationsleiste Regierungsbezirke in Bayern Vorlage:Coordinate

Vorlage:Normdaten