Landkreis Müritz

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Vorlage:Infobox Landkreis

Der Landkreis Müritz war ein Landkreis in Mecklenburg-Vorpommern, der im Zuge der Kreisgebietsreform 2011 im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte aufging.

Geografie

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Der Landkreis Müritz war in der südlichen Mitte des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern. Nachbarkreise waren im Norden der Landkreis Demmin, im Osten der Landkreis Mecklenburg-Strelitz sowie die kreisfreie Stadt Neubrandenburg, im Süden der brandenburgische Landkreis Ostprignitz-Ruppin, im Westen der Landkreis Parchim und im Nordwesten der Landkreis Güstrow.

Der Landkreis Müritz hat seinen Namen vom gleichnamigen Gewässer, der Müritz. Östlich der Müritz hat der Landkreis einen Anteil am Müritz-Nationalpark, im Nordosten am Naturpark Nossentiner/Schwinzer Heide und im Norden am Naturpark Mecklenburgische Schweiz und Kummerower See. Der Landkreis Müritz ist sehr dünn besiedelt.

Geschichte

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Datei:Bevölkerungspyramide Kreis Müritz 2011.png
Bevölkerungspyramide für den Kreis Müritz (Datenquelle: Zensus 2011<ref>Vorlage:Webarchiv, Kreis Müritz, Alter + Geschlecht</ref>)

Der Landkreis Müritz entstand am 12. Juni 1994 aus den ehemaligen Kreisen Röbel/Müritz und Waren sowie einzelnen Gemeinden der Kreise Malchin und Neustrelitz (siehe auch Bezirk Neubrandenburg).

Politischen Planungen nach sollte der Landkreis Müritz in einem neu zu gründenden „Landkreis Mecklenburgische Seenplatte“ mit der Kreisstadt Neubrandenburg aufgehen. Nach dem Urteil des Landesverfassungsgerichtes vom 26. Juli 2007 konnte das ursprüngliche Reformgesetz als mit der Verfassung des Landes unvereinbar nicht umgesetzt werden.<ref>Urteil des Landesverfassungsgerichtes vom 26. Juli 2007 (PDF; 269 kB)</ref> Im Zuge einer neuen Kreisreform im Jahr 2011 wurde der Landkreis schließlich doch Teil des neuen Landkreises Mecklenburgische Seenplatte.<ref>RIWIS: Bemerkung zur Kreisreform in Mecklenburg-Vorpommern</ref>

Politik

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Kreistag

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Datei:Landratsamt in Waren (Müritz).jpg
Das Landratsamt in Waren (Müritz)

Der Kreistag des Landkreises Müritz bestand aus 47 Abgeordneten. Seit der Wahl vom 7. Juni 2009 setzte er sich wie folgt zusammen:

Partei Sitze
CDU 13 (- 4)
SPD 12 (+ 2)
Die Linke 8 (+ 1)
FDP 4 (+ 1)
Grüne 3 (0)
Bauern 3 (0)
MUG 2 (- 1)
WPL 1 (+ 1)
NPD 1 (0)

Der Landkreis (Wahlkreisnummer 56) besteht aus 104 Wahlbezirken mit 56.505 Wahlberechtigten. Zur Wahl gingen 27.217 die 2.839 ungültige und 76.981 gültige Stimmen abgaben. Dies entspricht einer Wahlbeteiligung von 48,2 % (alle Daten aus 2009).<ref>Vorlage:Toter Link (PDF-Datei)</ref>

Näheres zum Wahlverfahren und zu rechtlichen Bestimmungen: Kreistag (Mecklenburg-Vorpommern)

Wappen

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Vorlage:Wappenbeschreibung

(Siehe auch: Adler fängt Fisch#Beurteilungen)

Flagge

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Datei:DEU Landkreis Mueritz Flag.svg

Die Flagge wurde am 7. Dezember 1995 durch das Ministerium des Innern genehmigt.

Die Flagge ist gleichmäßig längs gestreift. Der obere Streifen ist in eine rote Oberecke und ein gelbes fliegendes Ende geteilt, der untere Streifen ist Blau. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, auf sieben Zehntel der Höhe des rot-gelben und drei Fünftel der Höhe des blauen Streifens übergreifend, das Landkreiswappen. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5:3.<ref name="Wappenbuch" />

Partnerschaften

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Der Landkreis Müritz unterhält eine Kreispartnerschaft mit dem Kreis Warendorf in Nordrhein-Westfalen, dem Kreis Schleswig-Flensburg in Schleswig-Holstein sowie dem polnischen Powiat Suwalski in der Woiwodschaft Podlachien.<ref>Vorlage:Webarchiv</ref>

Städte und Gemeinden

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(Einwohner am 31. Dezember 2010<ref>Mecklenburg-Vorpommern Statistisches Amt – Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden 2010 (PDF; 203 KB)</ref>)

Amtsfreie Gemeinden

Ämter mit amtsangehörigen Gemeinden/Städten

* Sitz der Amtsverwaltung

  1. Alt Schwerin (564)
  2. Fünfseen (1157)
  3. Göhren-Lebbin (618)
  4. Malchow, Stadt * (6793)
  5. Nossentiner Hütte (698)
  6. Penkow (288)
  7. Silz (344)
  8. Walow (521)
  9. Zislow (202)
  1. Ankershagen (628)
  2. Krukow (180)
  3. Lapitz (175)
  4. Mallin (373)
  5. Möllenhagen (1681)
  6. Penzlin, Stadt * (3795)
  7. Puchow (143)
  1. Altenhof (379)
  2. Bollewick (672)
  3. Buchholz (137)
  4. Bütow (470)
  5. Fincken (563)
  6. Gotthun (301)
  7. Grabow-Below (118)
  8. Groß Kelle (131)
  9. Kieve (138)
  10. Lärz (558)
  11. Leizen (490)
  12. Ludorf (498)
  13. Massow (226)
  14. Melz (366)
  15. Priborn (377)
  16. Rechlin (2180)
  17. Röbel/Müritz, Stadt * (5261)
  18. Schwarz (383)
  19. Sietow (639)
  20. Stuer (271)
  21. Vipperow (441)
  22. Wredenhagen (502)
  23. Zepkow (217)
  1. Grabowhöfe (998)
  2. Groß Dratow (355)
  3. Groß Gievitz (470)
  4. Groß Plasten (737)
  5. Hinrichshagen (152)
  6. Hohen Wangelin (635)
  7. Jabel (568)
  8. Kargow (731)
  9. Klink (1113)
  10. Klocksin (394)
  11. Lansen-Schönau (459)
  12. Moltzow (332)
  13. Neu Gaarz (115)
  14. Schloen (472)
  15. Schwinkendorf (543)
  16. Torgelow am See (450)
  17. Varchentin (358)
  18. Vielist (490)
  19. Vollrathsruhe (471)

Gebietsänderungen

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In den Jahren seit 1994 fanden im Gebiet des Landkreises Müritz wie im gesamten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern umfangreiche Gebietsänderungen statt.

Aus den ursprünglich sieben Ämtern wurden nach Abschluss der Gebietsreform am 1. Januar 2005 vier Ämter. Die Städte Malchow und Röbel/Müritz verloren ihre Amtsfreiheit. Die Anzahl der Gemeinden verringerte sich von 78 auf 67. Durch weitere Eingemeindungen verringerte sich die Zahl der Gemeinden bis zum Januar 2011 auf 59.

Ämterauflösungen, Ämterfusionen

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Eingemeindungen, Gemeindeneubildungen

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Namensänderungen

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Kfz-Kennzeichen

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Am 12. Juni 1994 wurde dem Landkreis das Unterscheidungszeichen MÜR zugewiesen. Es wird im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte mit Ausnahme der Stadt Neubrandenburg durchgängig bis heute ausgegeben.

Auch das ehemalige Kennzeichen WRN wird wieder zugeteilt.

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Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

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<references />

Vorlage:Navigationsleiste Landkreise und kreisfreie Städte in Mecklenburg-Vorpommern 1994-2011

Vorlage:Normdaten