Landkreis Halberstadt

Aus Demo Wiki
Zur Navigation springenZur Suche springen

Vorlage:Dieser Artikel Vorlage:Infobox Landkreis

Der Landkreis Halberstadt war ein Landkreis im Westen des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. Zum 1. Juli 2007 ging er im neuen Landkreis Harz auf. Nachbarkreise waren im Norden die niedersächsischen Landkreise Wolfenbüttel und Helmstedt sowie der Bördekreis, im Südosten der Landkreis Quedlinburg, im Süden der Landkreis Wernigerode und im Westen der niedersächsische Landkreis Goslar.

Geschichte

[Bearbeiten]

Preußen

[Bearbeiten]

Bei der Einteilung des Regierungsbezirks Magdeburg der preußischen Provinz Sachsen in Kreise wurde 1816 der Stadtkreis Halberstadt gebildet, der neben der Stadt Halberstadt die umliegenden Dörfer Emersleben, Groß Quenstedt, Harsleben, Klein Quenstedt, Sargstedt und Wehrstedt umfasste.

Zum 1. Januar 1825 wurde der Raum Halberstadt neugeordnet.<ref>Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg 1825, S. 4</ref> Es wurde ein vergrößerter Kreis Halberstadt gebildet, bestehend aus

Die Stadt Halberstadt schied 1891 als Stadtkreis aus dem Kreis aus. Der verbleibende Kreis hieß seitdem Landkreis Halberstadt. Er wurde bei der preußischen Kreisreform 1932 aufgelöst. Emersleben, Groß Quenstedt, Harsleben, Klein Quenstedt und Wehrstedt kamen zum Landkreis Oschersleben (Bode); alle übrigen Gemeinden zum Landkreis Wernigerode.<ref name="terri">Vorlage:Internetquelle</ref>

Der Landkreis Halberstadt hatte am 1. Dezember 1910 39.392 Einwohner auf einer Fläche von 433 km².<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Der Kreis Halberstadt in der DDR

[Bearbeiten]

Vorlage:Hauptartikel Zum 25. Juli 1952 wurde in der DDR ein neuer Kreis Halberstadt aus dem Stadtkreis Halberstadt und aus Teilen der Landkreise Oschersleben und Wernigerode gebildet. Der Kreis wurde dem Bezirk Magdeburg zugeordnet.

Der Landkreis Halberstadt in Sachsen-Anhalt

[Bearbeiten]

Nach der Wiedervereinigung gehörte der nun wieder als Landkreis Halberstadt bezeichnete Kreis zum Regierungsbezirk Magdeburg von Sachsen-Anhalt. Am 1. Juli 2007 ging er im Zuge der Kreisgebietsreform in Sachsen-Anhalt zusammen mit dem Landkreis Quedlinburg und dem Landkreis Wernigerode im Landkreis Harz auf. Vorlage:Wahldiagramm

Einwohnerentwicklung

[Bearbeiten]
Jahr Einwohner Quelle
1816 14.294 <ref>Vorlage:Literatur</ref>
1843 47.354 <ref>Vorlage:Literatur</ref>
1871 57.993 <ref name="vz1871">Vorlage:Literatur</ref>
1900 40.259 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1910 39.392 <ref name="demand" />
1925 40.485 <ref name="demand" />
1960 105.636 <ref name="digi">Vorlage:Internetquelle</ref>
1971 98.973 <ref name="digi" />
1981 91.918 <ref name="digi" />
1989 88.604 <ref name="digi" />
2006 74.886 <ref>Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt</ref>

Politik

[Bearbeiten]

Landräte

[Bearbeiten]
1816–1831 Johann Heinrich Wilhelm Lehmann
1831–1844 Hermann Kleist von Nollendorf (1804–1870)
1844–1859 Gustav von Gustedt (1804–1859)
1860–1864 Werner von Gustedt (1813–1864)
1864–1878 Wilhelm Rimpau (1814–1892)
1879–1889 Werner Meyer (1838–1889)
1890–1918 Ludwig Stegemann
1918–1926 Ernst Wegner († 1926)
1927–1932 Hermann Müller
1990–1991 Thomas Veil
1991–1994 Joachim Wintjen
1994–2007 Henning Rühe

Wappen

[Bearbeiten]

Blasonierung: „Gespalten von Silber und Rot“, Genehmigung vom 20. Juli 1995

Städte und Gemeinden 1932

[Bearbeiten]

Der preußische Landkreis Halberstadt umfasste Anfang der 1930er Jahre vor seiner Auflösung zuletzt vier Städte und 32 weitere Gemeinden:<ref>Gemeindeverzeichnis 1910</ref><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>

Städte und Gemeinden (1990–2007)

[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2006)

Einheitsgemeinden

  1. Halberstadt, Stadt (39.318)
  2. Huy (8.592)

Verwaltungsgemeinschaften mit ihren Mitgliedsgemeinden

* Sitz der Verwaltungsgemeinschaft

  1. Groß Quenstedt (1.013)
  2. Harsleben (2.304)
  3. Nienhagen (449)
  4. Schwanebeck, Stadt (2.344)
  5. Wegeleben, Stadt * (3.053)
  1. Aspenstedt (547)
  2. Athenstedt (431)
  3. Danstedt (539)
  4. Langenstein (1.929)
  5. Sargstedt (734)
  6. Ströbeck, Schachdorf * (1.149)
  1. Aue-Fallstein (5.245)
  2. Berßel (736)
  3. Bühne (558)
  4. Lüttgenrode (728)
  5. Osterwieck, Stadt * (3.810)
  6. Rhoden (464)
  7. Schauen (501)
  8. Wülperode (549)

Gebietsveränderungen

[Bearbeiten]

Seit 1995 fanden im Landkreis Halberstadt viele Gebietsveränderungen statt.

Von den ursprünglich 7 Verwaltungsgemeinschaften bestanden bei der Auflösung des Landkreises noch 3 Verwaltungsgemeinschaften. In der gleichen Zeit verringerte sich die Anzahl der Gemeinden von 43 auf 21.

Änderungen bei Verwaltungsgemeinschaften

[Bearbeiten]

Änderungen auf Gemeindeebene

[Bearbeiten]

Namensänderung

[Bearbeiten]

Kfz-Kennzeichen

[Bearbeiten]

Anfang 1991 erhielt der Landkreis das Unterscheidungszeichen HBS. Es wurde bis zum 30. Juni 2007 ausgegeben. Seit dem 27. November 2012 ist es zusammenhängend mit der Kennzeichenliberalisierung im Landkreis Harz erhältlich.

Einzelnachweise

[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:NaviBlock

Vorlage:Normdaten