Bördekreis

Aus Demo Wiki
Zur Navigation springenZur Suche springen

Vorlage:Infobox Landkreis

Vorlage:Wahldiagramm

Der Bördekreis war ein Landkreis im Westen des Landes Sachsen-Anhalt. Am 1. Juli 2007 wurde er im Rahmen der Kreisgebietsreform in Sachsen-Anhalt mit dem Ohrekreis zum neuen Landkreis Börde zusammengelegt.

Nachbarkreise waren im Norden der Ohrekreis, im Nordosten die kreisfreie Stadt Magdeburg, im Osten der Landkreis Schönebeck, im Süden die Landkreise Aschersleben-Staßfurt, Quedlinburg und Halberstadt und im Westen der niedersächsische Landkreis Helmstedt.

Geografie

[Bearbeiten]

Das Gebiet des Bördekreises erstreckte sich vom zentralen Teil der Magdeburger Börde im Osten über die in einem weiten Bogen nach Norden ausholende Bode bis zur oberen Aller und die Ausläufer des Lappwald-Höhenzuges im Nordwesten.

Verkehr

[Bearbeiten]

Durch den Bördekreis verliefen die Eisenbahnstrecken Braunschweig–Magdeburg und Magdeburg–Oschersleben–Halberstadt.

Geschichte

[Bearbeiten]

Der Landkreis entstand 1994 durch Zusammenlegung der Landkreise Oschersleben und Wanzleben unter Eingliederung der Stadt Kroppenstedt, die bis dahin zum Landkreis Staßfurt gehört hatte. Zum 1. April 2001 verkleinerte sich das Kreisgebiet durch die Eingemeindung der Gemeinde Beyendorf ins benachbarte Magdeburg. Am 1. Juli 2007 ging der Bördekreis mit dem bisherigen Ohrekreis im neuen Landkreis Börde auf.

Politik

[Bearbeiten]

Wappen

[Bearbeiten]

Vorlage:Wappenbeschreibung

Flagge

[Bearbeiten]

Die Flagge wurde am 14. Juni 1996 durch das Ministerium des Innern genehmigt.

Die Flagge war weiß - rot (1:1) längsgestreift. Das Wappen mittig auf die Flagge aufgelegt.

Städte und Gemeinden

[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2006)

Einheitsgemeinden

Verwaltungsgemeinschaften mit ihren Mitgliedsgemeinden
* Sitz der Verwaltungsgemeinschaft

  1. Bottmersdorf (728)
  2. Domersleben (1.143)
  3. Dreileben (597)
  4. Eggenstedt (282)
  5. Groß Rodensleben (1.097)
  6. Hohendodeleben (1.813)
  7. Klein Rodensleben (577)
  8. Klein Wanzleben (2.470)
  9. Seehausen, Stadt (1.892)
  10. Wanzleben, Stadt * (5.294)
  1. Barneberg (759)
  2. Drackenstedt (427)
  3. Druxberge (435)
  4. Eilsleben * (2.221)
  5. Harbke (1.878)
  6. Hötensleben (2.650)
  7. Marienborn (511)
  8. Ovelgünne (430)
  9. Sommersdorf (1.084)
  10. Ummendorf (1.036)
  11. Völpke (1.577)
  12. Wefensleben (2.124)
  13. Wormsdorf (549)
  1. Altbrandsleben (347)
  2. Hadmersleben, Stadt (1.845)
  3. Hornhausen (1.711)
  4. Oschersleben (Bode), Stadt * (17.394)
  5. Peseckendorf (224)
  6. Schermcke (633)
  1. Am Großen Bruch (1.654)
  2. Ausleben (1.941)
  3. Gröningen, Stadt * (4.067)
  4. Kroppenstedt, Stadt (1.624)
  5. Wackersleben (723)
  6. Wulferstedt (844)

Gebietsveränderungen

[Bearbeiten]

Seit 1995 fanden im Bördekreis viele Gebietsveränderungen statt.

Von den ursprünglich 9 Verwaltungsgemeinschaften bestanden bei der Auflösung des Landkreises noch 4 Verwaltungsgemeinschaften. In der gleichen Zeit blieb die Anzahl der Gemeinden gleich.

Änderungen bei Verwaltungsgemeinschaften

[Bearbeiten]

Kfz-Kennzeichen

[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1994 wurde dem Landkreis das am 1. Januar 1991 für den Landkreis Oschersleben eingeführte Unterscheidungszeichen OC zugewiesen. Am 22. März 1996 wurde die Kennung in geändert. Es wurde im Landkreis Börde bis zum 31. Oktober 2007 ausgegeben. Dort ist es aufgrund der Kennzeichenliberalisierung seit dem 27. November 2012 wieder erhältlich; wobei weitere Buchstabenkombinationen möglich sind.

Bis etwa zum Jahr 2000 erhielten Fahrzeuge aus dem Altkreis Wanzleben Kennzeichen mit den Buchstabenpaaren AA bis ZZ und den Zahlen von 1 bis 99.

[Bearbeiten]

Einzelnachweise

[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Kreisfreie Städte und Landkreise in Sachsen-Anhalt (1994–2007)

Vorlage:Normdaten