Weizen

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Vorlage:Begriffsklärungshinweis Vorlage:Taxobox

Als Weizen wird eine Reihe von Pflanzenarten der Süßgräser (Poaceae) der Gattung Triticum bezeichnet, die als Getreide angebaut werden. Etymologisch leitet sich das Wort Weizen vom „weißen“ (hellen) Mehl<ref name="Grimm">Grimm: Deutsches Wörterbuch (online)</ref> und der hellen Farbe der Weizenfrucht<ref name="Mildenberger">Jörg Mildenberger: Anton Trutmanns 'Arzneibuch. Teil II: Wörterbuch (= Würzburger medizinhistorische Forschungen. Band 56). Band V, Würzburg 1997, S. 2266.</ref> ab, der Gattungsname Triticum (Mahlfrucht, Dreschgetreide) vom lateinischen Partizip tritum (gerieben, gedroschen).<ref>Alois Walde: Lateinisches etymologisches Wörterbuch. 3. Aufl. besorgt von Johann Baptist Hofmann, I–III, Heidelberg 1938–1965, Band II, S. 707.</ref>

Weichweizen (Brotweizen) macht über 90 % der weltweiten Erntemenge aus.<ref name="10.1126/science.1251788">Vorlage:Cite journal</ref> Weichweizen ist meist ein Kolbenweizen.<ref name=vern /> Der Begriff bezieht sich auf das Erscheinungsbild der Ähre, die sich von Gerste und Roggen daran unterschieden lässt, dass die kräftigen Körner keine Grannen besitzen. Die Ähren des eher in trockenem Klima angebauten Hartweizen tragen hingegen häufig Grannen (Grannenweizen, Bartweizen). Hartweizen macht weltweit bis zu 10 % der Erntemenge aus. Die eher gelblichen Körner haben einen hohen Proteingehalt (Gluten/ Kleber) und werden etwa zur Herstellung von Pasta genutzt.<ref name=vern />

Weizen nimmt weltweit die größte Anbaufläche ein und der Welthandel mit Weizen übertrifft die Handelsmenge aller anderen Feldfrüchte zusammengenommen. Nach dem Mais und vor dem Reis erreicht Weizen die größte Erntemenge und ist in unterschiedlicher Ausprägung in allen Kulturkreisen bekannt.<ref name=":0">Vorlage:Internetquelle</ref> Weizen gehört wie die meisten Getreidearten zu den C3-Pflanzen.

Genetisch werden Weizenarten in diploide (Einkorn), tetraploide (Rauweizen) und hexaploide (Weichweizen) Formengruppen eingeteilt.<ref name=vern /> Ursprünglich gab es eine große Farben- und Formenvielfalt. Sogenannter Wunderweizen hat verzweigte Ähren,<ref name=vern /> die vermutlich auf eine genetische Mutation zurückzuführen sind.

Beschreibung

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Vegetative Merkmale

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Die Weizen-Arten sind einjährige Gräser, die Wuchshöhen von etwa 40 bis 160 Zentimeter erreichen und die Büschel bilden.<ref name="Conert1997" /> Der Halm ist rundlich und aufrecht.<ref name="Conert1997" /> Die Blattscheiden sind bis zum Grund hin offen.<ref name="Conert1997" /> Das Blatthäutchen ist ein kurzer häutiger Saum.<ref name="Conert1997" /> Die Blattspreiten sind 4 bis 20 Zentimeter lang und flach ausgebreitet.<ref name="Conert1997" /> Sie tragen am Grund zwei sichelförmige Öhrchen.<ref name="Conert1997" />

Generative Merkmale

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Der endständige Blütenstand ist eine Ähre, die (ohne die Grannen) 6 bis 18 Zentimeter lang wird. Die Ährchen sitzen meist zweizeilig oder einzeln und wechselständig und ungestielt an den Knoten der Ährenspindel.<ref name="Conert1997" /> Die Ährchen sind 2- bis 5- (bis 9-) blütig und sind seitlich zusammengedrückt.<ref name="Conert1997" /> Die Hüllspelzen sind untereinander fast gleich, drei- bis elf-nervig, bauchig; ihr Kiel läuft in einen kräftigen Zahn oder in eine Granne aus.<ref name="Conert1997" /> Die Deckspelzen sind 7- bis 11-nervig, kahnförmig und sind unbegrannt oder laufen in eine Granne aus. Die zweinervigen Vorspelzen sind meist nur wenig kürzer als die Deckspelzen.<ref name="Conert1997" /> Die Staubbeutel der 3 Staubblätter sind 2 bis 5 Millimeter lang.<ref name="Conert1997" /> Die Früchte werden botanisch als „einsamige Schließfrüchte“ (Karyopsen) bezeichnet, die Tausendkornmasse beträgt 40–65 Gramm.

Systematik

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Die Gattung Triticum gliedert sich in folgende Sektionen:<ref name="Conert1997" />

Die Gattung Triticum umfasst nach R. Govaerts fünf Arten, von denen fast jede mehrere Unterarten umfasst:

Arten

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Datei:391 Triticums L.jpg
A Rauweizen (Triticum turgidum)
B Hartweizen (Triticum turgidum subsp. durum)
C Polnischer Weizen/ Gommer (Triticum turgidum subsp. polonicum)<ref name=vern />
D Dinkel (Triticum aestivum subsp. spelta)
Datei:Triticum aestivum.jpg
Weizenähre
Datei:Weizenkoerner.jpg
Weizenkörner
Datei:Usdaeinkorn2.jpg
Einkorn (Triticum monococcum)
Datei:Triticum zhukovskyi Menabde & Ericzjan - Zhukovsky's wheat - TRZH - Tracey Slotta @ USDA-NRCS PLANTS Database.jpg
Früchte von Triticum x zhukovskyi
  • Weichweizen (Triticum aestivum Vorlage:Person); wird weltweit kultiviert. Mit fünf bis sieben Unterarten:
    • Triticum aestivum subsp. aestivum (Syn.: Triticum vavilovii Vorlage:Person)
    • Zwergweizen, Igelweizen oder Binkel (Triticum aestivum subsp. compactum Vorlage:Person, Syn.: Triticum compactum Vorlage:Person): Er kommt ursprünglich von Transkaukasien bis Israel vor.<ref name="WCSP">Rafael Govaerts (Hrsg.): World Checklist of Selected Plant Families. Triticum Royal Botanic Gardens Kew, Zugriff am 3. September 2018.</ref>
    • Triticum aestivum subsp. macha Vorlage:Person (Syn.: Triticum macha Vorlage:Person): Sie kommt wild im westlichen Transkaukasien vor.<ref name="WCSP" />
    • Dinkel (Triticum aestivum subsp. spelta Vorlage:Person, Syn.: Triticum spelta Vorlage:Person): Ursprünglich in Transkaukasien.
    • Kugelweizen (Triticum aestivum subsp. sphaerococcum Vorlage:Person, Syn.: Triticum sphaerococcum Vorlage:Person): Kommt wild vom südlichen Pakistan bis zum nordwestlichen Indien vor.<ref name="WCSP" />
  • Vorlage:Anker Einkorn (Triticum monococcum Vorlage:Person): Die Heimat ist Ost- und Südosteuropa sowie Westasien und der Kaukasusraum.<ref name="WCSP" /> Mit zwei Unterarten:
    • Triticum monococcum subsp. aegilopoides Vorlage:Person (Syn.: Triticum baeoticum Vorlage:Person): Kommt ursprünglich von Südosteuropa bis Afghanistan vor.<ref name="WCSP" />
    • Freidreschendes Einkorn (Triticum monococcum subsp. monococcum, Syn.: Triticum sinskajae Vorlage:Person): Kommt ursprünglich in der südöstlichen Türkei vor.<ref name="WCSP" />
  • Triticum timopheevii Vorlage:Person, kommt von der südöstlichen Türkei bis zum nordwestlichen Iran vor.<ref name="WCSP" /> Mit den Unterarten:
    • Triticum timopheevii subsp. armeniacum Vorlage:Person (Syn.: Triticum araraticum Vorlage:Person): Sie kommt im südlichen Transkaukasien vor.<ref name="WCSP" />
    • Triticum timopheevii subsp. timopheevii (Syn.: Triticum militinae Vorlage:Person, Triticum timonovum Vorlage:Person): Sie kommt von der südöstlichen Türkei bis zum nordwestlichen Iran vor.<ref name="WCSP" />

In die Gattung Triticum werden manchmal auch die nahe verwandten Walche (Aegilops) eingeschlossen, von denen einige Arten in die kultivierten Weizenarten eingekreuzt wurden.

Ackerbaulich wichtige Weizenarten

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Arten

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  • Weichweizen (Triticum aestivum Vorlage:Person) ist eine hexaploide Weizenart und wird mit der weitesten Verbreitung angebaut. Es gibt eine Vielzahl von Sorten, die an unterschiedliche Klimate angepasst sind.
  • Dinkel oder Spelz (Triticum aestivum subsp. spelta Vorlage:Person), ebenfalls hexaploid, wird als spezielles Brotgetreide begrenzt angebaut. Das in der Milchreife geerntete und geröstete Korn, Grünkern genannt, ist mineralstoffreich und stark aromatisch.
  • Emmer (Triticum turgidum subsp. dicoccum Vorlage:Person) ist eine tetraploide Weizenart, die historisch angebaut wurde, heute aber keine wirtschaftliche Bedeutung mehr hat.
  • Hartweizen (Triticum turgidum subsp. durum Vorlage:Person) ist die einzige tetraploide Weizenart, die heute noch verbreitet angebaut wird.
  • Einkorn (Triticum monococcum Vorlage:Person) ist die älteste Kulturweizenart. Es handelt sich um eine diploide Weizenart.<ref>Vorlage:Literatur</ref> Sie wird heute noch aus wissenschaftlichen Gründen oder zu Illustrationszwecken angebaut, ist aber auch im Naturkosthandel wieder erhältlich und dient zur Produktion von Backwaren und Bier.

Sorten

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Das Bundessortenamt teilt mit seiner Zulassung die Weichweizensorten in vier sogenannte Backqualitätsgruppen ein.<ref name="BSA">Vorlage:Internetquelle</ref> (Hauptmerkmal der Einteilung ist die Volumenausbeute im Rapid-Mix-Test, einem Backversuch):

  • E-Gruppe: Eliteweizen – mit hervorragenden Eigenschaften und höchster Volumenausbeute der Backqualitätsgruppen. Eliteweizen wird meistens zum Aufmischen schwächerer Weizensorten verwendet oder exportiert.
  • A-Gruppe: Qualitätsweizen mit hoher Eiweißqualität, aber geringeren Anforderungen an die Volumenausbeute als bei Eliteweizen. Kann Defizite anderer Sorten ausgleichen.
  • B-Gruppe: Brotweizen – alle Sorten, die für die Gebäckherstellung gut geeignet sind, die Volumenausbeute darf diejenige der Qualitätsweizen noch unterschreiten.
  • C-Gruppe: Sonstiger Weizen, welcher hauptsächlich als Futter verwendet wird.<ref name="Heyland157">Klaus-Ulrich Heyland (Hrsg.): Spezieller Pflanzenbau (= Landwirtschaftliches Lehrbuch. Band 2). 7. völlig neubearb. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 1996, ISBN 3-8001-1080-6, S. 157 ff., insb. S. 161.</ref>
  • Bei Weizensorten, die besonders für Flachwaffel- und Hartkeksherstellung geeignet sind, wird die Qualitätsgruppe mit dem Index ‚K‘ an der Qualitätsgruppe gekennzeichnet, also zum Beispiel CK.<ref name="BSA" />

Domestizierung, Züchtung und Ausbreitung des Anbaus

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Geschichte

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Der heutige Saatweizen ging aus der Kreuzung mehrerer Getreide- und Wildgrasarten hervor. Die ersten angebauten Weizenarten waren wilder Weizen (Triticum boeoticum) – später die domestizierte Form Einkorn (Triticum monococcum) und wilder Emmer (Triticum dicoccoides Vorlage:Person) – später der domestizierte Emmer (Triticum dicoccum). Ihr Herkunftsgebiet ist der Vordere Orient (Fruchtbarer Halbmond).

Die ältesten Nacktweizenfunde stammen aus der Zeit zwischen 7800 und 5200 v. Chr. aus dem Gebiet des heutigen Iran.<ref name=vern>Artikel Weizen mit Darstellung alter Sorten, Das Getreidenetzwerk des VERN e.V. In: landsorten.de</ref> Damit ist Weizen nach der Gerste die zweitälteste Getreideart. Mit seiner Ausbreitung nach Nordafrika und Europa gewann der Weizen grundlegende Bedeutung.

Die ältesten Funde von Nacktweizen in Europa stammen aus dem westmediterranen Raum, dem Siedlungsbereich der Cardial- oder Impressokultur.<ref name="Lüning">Jens Lüning: Steinzeitliche Bauern in Deutschland. Die Landwirtschaft im Neolithikum (= Universitätsforschungen zur prähistorischen Archäologie. Band 58). Habelt, Bonn 2000, ISBN 3-7749-2953-X, S. 62.</ref> Im Endneolithikum war der Nacktweizen nach zeitweiliger Ausbreitung über Mitteleuropa auf eine Region beiderseits des Oberrheins und der Schweiz reduziert. Doch lange blieb der Anbau hinter dem der Getreidearten Einkorn, Emmer und Gerste zurück. Erst durch das Weißbrot, das ab dem 11. Jahrhundert in Mode kam, etablierte sich der Weizen. Heute ist Weizen in Deutschland die am häufigsten angebaute Getreideart und nimmt den größten Anteil der Getreideanbauflächen ein.

Einkorn (Triticum monococcum) ist die ursprünglichste Form des kultivierten Weizens; man findet auch heute noch Wildformen des Einkorns, so dass die Domestizierung mittels menschlicher Auslese klar erscheint. Aus dem Einkorn entwickelte sich durch Bildung eines Additionsbastards mit einem anderen Wildgras (evtl. Aegilops speltoides Tausch, Syn. Triticum speltoides (Tausch) K. Richt.) in vorgeschichtlicher Zeit der tetraploide Emmer (Triticum dicoccum), aus dem später durch Zucht Arten wie Hartweizen und Kamut entstanden.

Der heute vorwiegend angebaute Weichweizen (Triticum aestivum) ist eine jüngere Züchtung und genetisch relativ weit von den in historischen Quellen genannten „Weizen“ entfernt. Der Weizen Roms war Emmer (far). Der moderne Weizen entstand durch die Aufnahme des gesamten Gensatzes des Wildgrases Aegilops tauschii Vorlage:Person (Syn. Triticum tauschii Vorlage:Person, Aegilops squarrosa auct.) in den Emmer.

Forschung

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Das Brotweizengenom umfasst aufgrund seiner langen Hybridisierungsgeschichte ca. 17 Milliarden Basenpaare und ist damit rund fünfmal so lang wie das des Menschen.<ref name="wheatgenome">wheatgenome.org: Significant Work Still Needed to Really Crack Wheat’s Genetic Code (engl.)</ref>

In einem jahrelangen Projekt unter Teilnahme von 200 Forschern aus 73 Einrichtungen konnte das Weizengenom kartiert werden.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Im August 2018 berichtete das Magazin Science, dass das International Wheat Genome Sequencing Consortium das Genom des Weichweizens fast komplett entschlüsselt habe.<ref>Elizabeth Pennisi: Wheat’s complex genome finally deciphered, offering hope for better harvests and nonallergenic varieties. In: Science, 16. August 2018</ref><ref>Erbgut des Weizens entschlüsselt. n-tv.de, 16. August 2018</ref> Ein wichtiger Teilschritt war zuvor 2017 gelungen, indem das Genom von tetraploidem Emmer, der einen Teil des hexaploiden Weizens darstellt, sequenziert wurde.<ref>Avni, R. et al. (2017). Wild emmer genome architecture and diversity elucidate wheat evolution and domestication. Science 357(6346): 93-97. doi:10.1126/science.aan0032.</ref> Weizenzüchter aus bedeutenden Exportländern erwarten große Fortschritte bei konventionell und gentechnisch erzeugten Sorten, je genauer die Lage und Funktion der einzelnen Gene bekannt ist.<ref>Uauy, C. (2017). Wheat genomics comes of age. Curr Opin Plant Biol 36: 142-148. doi:10.1016/j.pbi.2017.01.007.</ref>

Transgener Weizen

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Vorlage:Hauptartikel

In den USA wurde 2004 ein von Monsanto hergestellter transgener Weizen, der Glyphosatresistenz gegenüber dem Pflanzenschutzmittel Roundup (Glyphosat) vermittelt, zum Anbau zugelassen.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Monsanto hat in den folgenden Jahren aber auf eine Kommerzialisierung verzichtet wegen des Widerstands der EU, Japans, Kanadas und anderer Staaten, der den lukrativen Export amerikanischen Weizens gefährdet hätte.<ref>Erik Stokstad: Biotechnology. Monsanto pulls the plug on genetically modified wheat. In: Science. Band 304, Nr. 5674, 2004, S. 1088–1089, doi:10.1126/science.304.5674.1088a.</ref><ref>Monsanto wheat scandal: What the discovery of unapproved genetically engineered wheat means for our food</ref> Da nachgewiesen wurde, dass ein Auskreuzen von Transgenen aus gentechnisch verändertem Weizen auf verwandte Grasarten, wie Walch (Aegilops cylindrica) möglich ist, ist der Einsatz gentechnisch veränderten Weizens problematisch.<ref>Perez-Jones, A. et al. (2010). Hybridization in a Commercial Production Field between Imidazolinone-Resistant Winter Wheat and Jointed Goatgrass (Aegilops cylindrica) Results in Pollen-Mediated Gene Flow of Imi1. Weed Science 58(4): 395-401. doi:10.1614/WS-D-10-00027.1.</ref> Im Jahr 2013 wurde glyphosatresistenter Weizen in einem Acker in Oregon (USA) gefunden. Auf welche Weise dieser transgene Weizen, der aus der Produktion von Monsanto stammt, unkontrolliert wachsen konnte, ist nicht aufgeklärt worden.<ref>Fox, J. L. (2013). Volunteer GM wheat, mischief or carelessness? Nat Biotechnol. 31(8): 669-670. doi:10.1038/nbt0813-669a.</ref> In der Schweiz führt die Universität Zürich seit 2008 Feldversuche mit transgenen Weizenlinien durch, die eine höhere Resistenz gegen Mehltau aufweisen.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Koller, T., Camenzind, M., Jung, E., Brunner, S., Herren, G., Armbruster, C. and Keller, B. 2024. Pyramiding of transgenic immune receptors from primary and tertiary wheat gene pools improves powdery mildew resistance in the field. Journal of Experimental Botany, https://doi.org/10.1093/jxb/erad493</ref>

Anbau

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Datei:Weizenkorn.png
Schematischer Längsschnitt durch ein Weizenkorn
Datei:Die Frau als Hausärztin (1911) 039 Schnitt durch ein Weizenkorn.png
Verschiedene Schichten des Weizenkorns
Datei:Stickstoffaufnahme Getreide.svg
Stickstoffgaben werden zu verschiedenen Zeitpunkten benötigt

Weizen stellt an Klima, Boden und Wasserversorgung höhere Ansprüche als andere Getreidearten. Weizen ist an trockene und warme Sommer angepasst. Eine moderne Kreuzung aus Weizen und Roggen, Triticale, erlaubt den Anbau in kühleren Klimazonen.

Winterweizen

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In Deutschland wird auf über 90 % der Weizenanbauflächen Winterweizen ausgesät. Winterweizen wird, nach Ende der Keimruhe des Saatguts, im Herbst ausgesät (ab Ende September bis in den Dezember hinein). Abhängig von Höhenlage und Saatzeitpunkt werden ungefähr 280 bis 520 Körner pro m² ausgesät. Aufgrund der großen Bandbreite der Tausendkornmasse des Weizens von unter 40 bis über 60 g ist die Angabe einer durchschnittlichen Saatmenge in kg/ha schwierig, bei einer angestrebten Saatdichte von rund 320 Pflanzen pro m² und einer Tausendkornmasse von 48 g ergäbe sich beispielsweise eine Saatmenge von rechnerisch ca. 154 kg pro Hektar.

Bei Saat in das herbstliche Saatbett ist zu beachten, dass Weizen kein Dunkelkeimer ist, sondern ein lichtneutrales Keimverhalten aufweist. Bei der Saattiefe muss daher keine besonders große Tiefe gewählt werden, um gute Keimung zu gewährleisten.<ref name="Heyland165">Klaus-Ulrich Heyland (Hrsg.): Spezieller Pflanzenbau (= Landwirtschaftliches Lehrbuch. Band 2). 7. völlig neubearb. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 1996, ISBN 3-8001-1080-6, S. 165 ff. S. 316 f.</ref> Bei feuchtwarmem Boden keimen die Samenkörner schnell und führen in 15–20 Tagen zum Feldaufgang. Die kleinen Pflanzen bilden Nebensprossen (Bestockung) aus und überwintern.

Wie alle Wintergetreidearten benötigt auch Winterweizen zum Abbau der Schosshemmung eine Vernalisation durch Frosttemperaturen. Die Hauptbestockung findet erst im Frühjahr statt und ist stark von Sorte und Pflegemaßnahmen abhängig. Bei später Aussaat, die meistens mit niedrigen Bodentemperaturen verbunden ist, verläuft die Keimung langsamer. Eine Keimung findet allerdings auch noch bei Bodentemperaturen von 2 bis 4 °C statt.<ref name="Heyland317">Klaus-Ulrich Heyland (Hrsg.): Spezieller Pflanzenbau (= Landwirtschaftliches Lehrbuch. Band 2). 7. völlig neubearb. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart 1996, ISBN 3-8001-1080-6, S. 317.</ref> Winterweizen ist daher spätsaatverträglich, die Aussaat somit bis Dezember möglich. Eine späte Aussaat kann aber zu unteroptimalen Ernteerträgen führen und verlangt höhere Saatdichten. Obwohl Weizen (sortenabhängig) bis ca. −20 °C frostresistent ist, bevorzugt er insgesamt ein gemäßigtes Klima.

Im Frühjahr setzt das Streckungswachstum (Schossen) ein, und die Blätter entwickeln sich. Am Ende der Streckungsphase ist bereits eine vollständige Ähre mit Ährchen und Blüten vorhanden. Die Ähren schieben nach außen, und mit der Blüte ist die Pflanzenentwicklung abgeschlossen. Nach der (Selbst-)Befruchtung entwickeln sich die Körner. Je Pflanze bilden sich zwei bis drei Ähren tragende Halme aus, was etwa 350 bis 700 Halme je m² entspricht.

In jeder Ähre bilden sich etwa 25 bis 40 Körner aus. Sie bestehen in der Vollreife aus ca. 70 % Stärke, ca. 10–12 % Eiweiß, ca. 2 % Fett und ca. 14 % Wasser. Die Höhe der genannten Inhaltsstoffe hängt von der Sorte, der Düngung und beim Wasser von Luftfeuchtigkeit sowie Regen ab.

Gegen Unkräuter, Schadinsekten, Pilze und übermäßiges Wachstum sind im konventionellen Anbau mehrere Pflanzenschutzanwendungen erforderlich. Für den optimalen Ertrag hat auch eine ausreichende und ausgeglichene Nährstoffversorgung zu erfolgen, wobei insbesondere die Stickstoffdüngung in mehreren Gaben (Portionen) notwendig ist.

Die Ernte findet im Hochsommer des auf die Aussaat folgenden Jahres statt. Das Stroh verbleibt gehäckselt auf dem Feld oder wird als Einstreu für die Tiere zu Ballen gepresst und abgefahren. Ab Ende der 2000er Jahre wurde auch vermehrt die sogenannte Sikkation betrieben. Hierbei wird das Getreide kurz vor der Ernte mit Herbiziden (wie Glyphosat) gespritzt, um die Reife zu beschleunigen. Eine Anwendung von Glyphosat zur Arbeitserleichterung entspricht aber nicht der guten fachlichen Praxis und wurde deshalb ab 2014 eingeschränkt und ist nun seit 2024 gänzlich verboten.

Sommerweizen

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Sommerweizen (Triticum durum bzw. Triticum sativum<ref>Jürgen Martin: Die ‚Ulmer Wundarznei‘. Einleitung – Text – Glossar zu einem Denkmal deutscher Fachprosa des 15. Jahrhunderts. Königshausen & Neumann, Würzburg 1991 (= Würzburger medizinhistorische Forschungen. Band 52), ISBN 3-88479-801-4 (zugleich Medizinische Dissertation Würzburg 1990), S. 176.</ref>) wird möglichst frühzeitig im Frühjahr ausgesät; er braucht keine Vegetationsruhephase, muss also nicht vernalisiert werden. Seine Kornerträge liegen in der Regel deutlich unter denen von Winterweizen. Die Körner haben eine glasigere Struktur als Winterweizen, sind aber proteinreicher. Die Sommerweizenproduktion machte in Deutschland im Jahr 2009 mit 0,2 Mio. t lediglich 0,8 % der gesamten Weizenernte aus.

Unter Wechselweizen versteht man einen Sommerweizen, der bereits im Herbst (November/Dezember) des Vorjahres ausgesät werden kann.

Wirtschaftliche Bedeutung

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Bedeutung als Grundnahrungsmittel

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Datei:Reife Weizenaehren.jpg
Reife Weizenähren
Datei:Unload wheat by the combine Claas Lexion 584.jpg
Ein Mähdrescher mäht und drischt den Weizen, zerkleinert die Spreu und bläst diese über das Feld. Der gedroschene Weizen wird bei voller Fahrt auf einen Anhänger umgeladen.

Bei der Weltgetreideernte stellten die verschiedenen Arten des Weizens mit 765,77 Mio. t (2019) das am zweithäufigsten angebaute Getreide nach Mais (1,15 Mrd. t) dar. Die Anbaufläche für Weizen nahm weltweit 215,9 Millionen Hektar ein.<ref name="faostat" />

Der durchschnittliche Ertrag lag weltweit bei 34,2 dt/ha, wohingegen in Deutschland ca. 66,7 dt/ha geerntet wurden.<ref name="faostat" /> Spitzenwerte liegen bei 120 dt/ha. Diese sind, nach Mais (59,2 dt/ha) und Reis (46,8 dt/ha), die dritthöchsten Kornerträge aller Getreidearten. Es werden durchschnittlich 2 dt/ha Saatgut ausgebracht.

Weizen ist für Menschen in vielen Ländern ein Grundnahrungsmittel (Brotgetreide) und hat eine große Bedeutung in der Tiermast. Hartweizen ist besonders für die Herstellung von Teigwaren (Hartweizengrieß) geeignet – wird aber in Deutschland so gut wie nicht angebaut (2009: 62.000 t, dies entspricht lediglich 0,2 % der gesamten Weizenproduktion). Geschälte und polierte Weizenkörner finden als Graupen in der Küche Verwendung.

Weizen wird weltweit an Warenterminbörsen gehandelt, unter anderem an der Chicago Board of Trade (CBoT), der Kansas City Board of Trade (KCBOT), der Eurex (Zürich) und der MATIF (Paris).<ref name="Weizenkontraktkurse">Weizenkontraktkurse MATIF.</ref> Die internationale Wertpapierkennnummer (ISIN) für Weizen im Börsenhandel lautet: US12492G1040.<ref name="BörseFFM">Weizenkurs und weitere Daten, Börse Frankfurt. 12. Januar 2018 im Internet Archive.</ref>

Die größten Weizenproduzenten

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Im Jahr 2022 betrug die weltweite Weizenernte 808.441.568 t. Folgende Tabelle gibt eine Übersicht über die 20 größten Produzenten, die insgesamt 86,8 % der Erntemenge produzierten.

Größte Weizenproduzenten (2022)<ref name="faostat">Vorlage:Internetquelle (Crops, primary > Wheat)</ref>
Rang Land Menge
(in t)
  Rang Land Menge
(in t)
1 Vorlage:CHN 137.720.000 11 Vorlage:UKR 20.729.240
2 Vorlage:IND 107.742.070 12 Vorlage:TUR 19.750.000
3 Vorlage:RUS 104.233.944 13 Vorlage:KAZ 16.404.491
4 Vorlage:USA 44.902.320 14 Vorlage:GBR 15.540.000
5 Vorlage:AUS 36.559.450 15 Vorlage:POL 13.195.120
6 Vorlage:FRA 34.632.380 16 Vorlage:BRA 10.343.182
7 Vorlage:CAN 34.334.787 17 Vorlage:IRN 10.000.000
8 Vorlage:PAK 26.208.672 18 Vorlage:EGY 9.700.000
9 Vorlage:DEU 22.587.300 19 Vorlage:ROM 8.684.240
10 Vorlage:ARG 22.150.287 20 Vorlage:ETH 7.000.000
Top Twenty 702.095.510
restliche Länder 106.346.058

Zum Vergleich: die Jahresernte in Österreich betrug 1.712.530 t und in der Schweiz 487.145 t.

Siehe auch:

Datei:Gekeimter Weizen BMK.jpg
Gekeimte Weizenkörner

Welthandel

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Manche Staaten bezahlen Exportsubventionen, damit der Weizen zum Weltmarktpreis gehandelt werden kann. Beispielsweise exportierte Deutschland 2016 ein Viertel seiner Weizenexporte nach Afrika.<ref>Katarina Schickling: Vorlage:Webarchiv In: zdf.de, 28. Februar 2018.</ref> Australien musste 2019 wegen der Hitzewelle 2018/2019, erstmals seit 2007, wieder in geringem Umfang proteinreichen Weizen (aus Kanada) importieren.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Die Exportmenge Australiens war in diesem Zeitraum mehr als achtzehnmal so hoch.

Exporte

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Die größten Exporteure von Weizen weltweit waren 2021 Russland mit 27,4 Mio. t, Australien (25,6 Mio. t), USA (24,0 Mio. t), Kanada (21,5 Mio. t), Frankreich (19,8 Mio. t) und die Ukraine (19,4 Mio. t).<ref name="fao_Handel">Vorlage:Internetquelle</ref>

Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine werden 2022 erhebliche Ausfälle der Exporte von Weizen, Gerste, Mais und Sonnenblumenöl erwartet.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Darauf reagierten einige Staaten mit Exportbeschränkungen: So verbot Serbien den Export von Weizen, Ungarn den Export aller Getreide.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Importe

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Im Jahr 2021 belief sich der Import von Weizen in Indonesien auf 11,5 Mio. t, in China auf 9,7 Mio. t, in der Türkei auf 8,9 Mio. t, in Algerien auf 8,0 Mio. t und in Italien auf 7,3 Mio. t.

Deutschland importierte im selben Jahr 3,9 Millionen Tonnen, Österreich 1,2 Mio. t und die Schweiz 428.000 t Weizen.<ref name="fao_Handel" />

Erkrankungen

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Weizenbrand, eine durch den Pilz Magnaporthe oryzae pathotype Triticum verursachte Erkrankung, breitet sich seit den 1980er-Jahren rapide aus und beeinträchtigt die Weizenproduktion in tropischen und subtropischen Regionen weltweit.<ref name="telepoli-616099">Vorlage:Internetquelle</ref>

Auswirkungen von globaler Erwärmung und Bevölkerungswachstum

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Die globale Erwärmung führt zu einer Häufung von Trocken- und Hitzeperioden und damit zu einer Verstärkung der Schwankungen bei den Erträgen der Weizenproduktion.<ref name="trnka-2019">M. Trnka et al.: Mitigation efforts will not fully alleviate the increase in water scarcity occurrence probability in wheat-producing areas. Science Advances, 5 (9). 2019, Vorlage:DOI</ref> Es lässt sich auf Basis von Feldversuchen abschätzen, dass die weltweit produzierte Weizenmenge mit jedem weiteren Grad Celsius Temperaturanstieg um 6 % sinken wird.<ref>Asseng, S. et al.(2015). Rising temperatures reduce global wheat production. Nature Climate Change, 5(2), 143. Vorlage:DOI</ref> Selbst im Falle der Erreichung der im Pariser Abkommen anvisierten Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf zwei Grad Celsius ergeben sich negative Auswirkungen auf die weltweiten Ernteerträge pro Fläche.<ref name="trnka-2019" /> Daraus ergibt sich zwecks Anpassung an die globale Erwärmung die Notwendigkeit eines Umstiegs auf trockenresistentere Weizensorten, etwa durch Züchtung neuer Weizensorten, welche den Ertragsrückgang teilweise, jedoch nicht vollständig dämpfen können.<ref name="trnka-2019" />

Weizenkeimöl

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Weizen enthält (wie oben ersichtlich) nur wenig Fett. Der Ölgehalt der Weizenkeime liegt zwischen 8 und 12 %. Das Öl besteht zu über 60 % aus mehrfach ungesättigten Fettsäuren, davon zu ca. 88 % aus der Omega-6-Fettsäure Linolsäure. Weizenkeimöl hat einen Anteil von 200–300 mg Vitamin E pro 100 g<ref name="Juggernaut">Vorlage:Webarchiv</ref> und ist damit das Öl mit dem höchsten Gesamtgehalt an diesem Vitamin. Das Vitamin E in Weizenkeimöl besteht überwiegend aus α-Tocopherol, mit etwa 1,2 mg/100 g sind auch etwas Tocotrienole enthalten. Weizenkeimöl weist nur eine geringe Oxidationsstabilität auf.<ref name="ternes">Vorlage:BibISBN</ref>

Sonstiges

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  • Weizenstroh kann als Flechtwerk dienen z. B. für Strohhüte oder zu Faserplatten<ref>Sascha Peters: Materialrevolution II. De Gruyter, 2014, ISBN 978-3-03821-000-9, S. 69.</ref> verarbeitet werden.

Siehe auch

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Literatur

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Einzelnachweise

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<references> <ref name="Conert1997">Hans Joachim Conert: Familie Poaceae. In Gustav Hegi: Illustrierte Flora von Mitteleuropa. 3. Auflage, Band I, Teil 3, S. 830–843. Verlag Paul Parey, Berlin und Hamburg 1997, ISBN 3-489-52020-3.</ref> <ref name="POWO">Datenblatt Triticum bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.</ref> <ref name="Euro+Med"> B.Valdés, H.Scholz; with contributions from Eckhard von Raab-Straube & G.Parolly (2009+): Poaceae (pro parte majore). Datenblatt Triticum turgidum In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. </ref> <ref name="Schmeil und Fitschen2024">Michael Koltzenburg: Triticum. In: Schmeil-Fitschen: Die Flora Deutschlands und angrenzender Länder. 98. Auflage. Verlag Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2024. ISBN 978-3-494-01943-7. S. 324.</ref> </references>

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