Woiwodschaft Westpommern

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Vorlage:Infobox Woiwodschaft

Datei:ZPna49.png
Aufteilung Westpommerns in ehemalige Woiwodschaften

Die Woiwodschaft Westpommern (polnisch województwo zachodniopomorskie) ist eine der 16 Woiwodschaften der Republik Polen. Sie liegt im nordwestlichen Teil des Landes und umfasst den gesamten westlichen Teil des historischen Hinterpommern sowie (im äußersten Westen) einen kleinen Teil des historischen Vorpommern und (im Südwesten) einen ebenfalls kleinen Teil der ehemaligen Neumark. Die Hauptstadt der Woiwodschaft ist Szczecin (Stettin).

Geschichte

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Die Woiwodschaft Westpommern entstand 1999 im Zuge der polnischen Verwaltungsreform aus der Vereinigung der Woiwodschaften Szczecin und Koszalin (Köslin) sowie aus Teilen der Woiwodschaften Gorzów Wielkopolski (Landsberg an der Warthe), Piła (Schneidemühl) und Słupsk (Stolp).

Wappen

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Beschreibung: In Silber ein goldbewehrter roter Greif.

Verwaltungsgliederung

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Die Woiwodschaft Westpommern ist in 18 Landkreise und drei kreisfreie Städte unterteilt. Dabei bildet die Stadt Koszalin zwar unter ihrem Namen ebenfalls einen Landkreis, der das unmittelbare Umland umfasst, gehört ihm aber selbst nicht an.

Kreisfreie Städte

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Landkreise

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Vorlage:Mehrspaltige Liste

(Einwohner und Fläche am Vorlage:EWD)Vorlage:EWR

Landkreise Größte Kleinste
flächenmäßig Powiat Gryfiński Powiat Policki
bevölkerungsmäßig Powiat Stargardzki Powiat Łobeski

Geographie

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Datei:Zachodniopomorskie mapa fizyczna.png
Topographie der Woiwodschaft Westpommern

Bei Osinów Dolny befindet sich der westlichste Punkt der Republik Polen.

Landschaft

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Datei:Lubieszewo1.jpg
Landschaft in der Pommerschen Seenplatte bei Lubieszewo

Die recht dünn besiedelte Landschaft ist einerseits geprägt von der Lage an der Ostsee, andererseits von eiszeitlich geformten Moränen, zahlreichen Seen und dichten Nadelwäldern. Es gibt mehrere große geschlossene Waldgebiete, wie zum Beispiel die Ueckermünder Heide (Puszcza Wkrzańska) oder die Puszcza Goleniowska und die Puszcza Drawska. Insgesamt sind rund 37 Prozent der Fläche von Wäldern bedeckt.

Der Norden der Woiwodschaft Westpommern ist durch das Stettiner Küstenland (Pobrzeże Szczecińskie) sowie durch das Kösliner Küstenland (Pobrzeże Koszalińskie) geprägt. Das Untere Odertal (Dolina Dolnej Odry) bildet teilweise die Westgrenze zu Deutschland. Zentrale und östliche Regionen der Woiwodschaft sind Teile der Pommerschen Seenplatte (Pojezierze Zachodniopomorskie), während der Südosten bereits zur Südpommerschen Seenplatte (Pojezierze Południowopomorskie) zählt.

Gewässer

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Die Woiwodschaft hat Anteile am zweitgrößten Haff der Ostsee, dem Stettiner Haff (Zalew Szczeciński). Die Grenze zwischen Polen und Deutschland verläuft durch das Stettiner Haff, wobei sich der größere Teil von rund 410 km² auf polnischem Territorium befindet.

Datei:Uraz, Drawski Park Krajobrazowy (43523908471).jpg
Drawsko-See

Westpommern ist außerdem eine sehr seenreiche Region, in der sich nicht nur einige der größten Seen Polens befinden, sondern mit dem rund 80 Meter tiefen Drawsko auch der zweittiefste des Landes. Die größten Seen der Region sind:<ref>Vorlage:Webarchiv, abgerufen am 18. September 2020</ref>

Vorlage:Mehrspaltige Liste

Die größten Flüsse in Westpommern sind: Vorlage:Mehrspaltige Liste

Klima

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Das Klima Westpommerns ist gemäßigt und zeichnet sich durch eine große Bandbreite und Wechselhaftigkeit aus, welche sich durch die Überschneidung des Meeres- und Kontinentalklima ergibt. Besonders im Norden und Nordwesten herrscht typisches Seeklima mit erhöhter Luftfeuchtigkeit vor, während mit zunehmender Entfernung von der Ostsee das Klima kontinentaler wird. Die Niederschläge betragen im Mittel zwischen 550 und 700 mm. Die Winter in der Region sind durchschnittlich die mildesten in ganz Polen und die Jahresdurchschnittstemperatur liegt bei 9,3 °C. Dadurch ist auch die Vegetationsperiode mit 205 bis über 220 Tagen relativ lang.<ref>Woiwodschaft Westpommern, PWN, abgerufen am 18. September 2020</ref><ref>Informationen über Westpommern, Główny Inspektorat Ochrony Środowiska, abgerufen am 18. September 2020</ref>

Naturschutzgebiete

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Datei:20180802-DSC 5654.jpg
Ostseestrand im Nationalpark Wolin

Nachbarwoiwodschaften bzw. -bundesländer

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Vorlage:Nachbarwoiwodschaften

Bevölkerung

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Datei:Wały Chrobrego, Szczecin - panoramio (1).jpg
Szczecin
Datei:Koszalin plac Zwyciestwa.jpg
Koszalin
Datei:Stargard Szczeciński, kolegiata.jpg
Stargard
Datei:Latarnia Morska w Kołobrzegu, FOT. Jakub Strzelczyk.jpg
Kołobrzeg

Am 31. Dezember 2019 waren 1.696.193 Einwohner in der Woiwodschaft Westpommern gemeldet, davon sind 824.522 Männer (48,61 %) und 871.671 Frauen (51,39 %).<ref>Bevölkerung nach Woiwodschaften am 31. Dezember 2019 – Hauptstatistikamt GUS, abgerufen am 18. September 2020</ref>

Die Einwohner Westpommerns sind überwiegend polnischer Nationalität. Sie bzw. ihre Vorfahren wurden nach der Vertreibung der deutschen Pommern aus Zentralpolen und aus der Gegend um Vilnius (poln. Wilno), Hrodna (poln. Grodno) und Lemberg (poln. Lwów) angesiedelt. Daneben wohnen hier Ukrainer, die bzw. deren Vorfahren im Rahmen der Aktion Weichsel hierher umgesiedelt wurden. Vorlage:Siehe auch Vorlage:Siehe auch

Bevölkerungsentwicklung

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Westpommern verzeichnet in den letzten Jahren eine leicht rückläufige Bevölkerungsentwicklung.<ref>Einwohnerentwicklung 1995 bis 2019, Polska w liczbach (gemäß der Daten vom Hauptstatistikamt GUS), abgerufen am 27. September 2020.</ref>

Jahr Einwohnerzahl
1995 1.720.782
2000 1.697.935
2005 1.694.178
2010 1.693.072
2015 1.710.482
2019 1.696.193

Lebenserwartung

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Im Jahr 2019 betrug die durchschnittliche Lebenserwartung in der Woiwodschaft Westpommern bei Männern 74,3 Jahre und bei Frauen 81,2 Jahre.<ref>Lebenserwartung im Jahr 2019 (PDF) – Hauptstatistikamt GUS, Główny Urząd Statystyczny, S. 17–18, abgerufen am 16. Juni 2021.</ref>

Größte Städte

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In Westpommern befinden sich 66 Städte, in denen rund 68 Prozent der Bevölkerung leben. Die flächen- und bevölkerungsmäßig größte Stadt ist mit rund 400.000 Einwohnern die Hauptstadt Szczecin, die kleinsten Städte sind bevölkerungsmäßig Nowe Warpno und flächenmäßig Cedynia (300-mal kleiner als Stettin).

Stadt Powiat
(Landkreis)
Deutscher Name Einwohner
Vorlage:EWD
Datei:POL Szczecin COA.svg Szczecin kreisfrei Stettin Vorlage:EWZ
Datei:POL Koszalin COA.svg Koszalin kreisfrei Köslin Vorlage:EWZ
Datei:POL Stargard COA.svg Stargard Stargard Stargard in Pommern Vorlage:EWZ
Datei:Herb Kolobrzegu.svg Kołobrzeg Kołobrzeg Kolberg Vorlage:EWZ
Datei:POL Świnoujście COA 1.svg Świnoujście kreisfrei Swinemünde Vorlage:EWZ
Datei:POL Szczecinek COA.svg Szczecinek Szczecinek Neustettin Vorlage:EWZ
Datei:Police herb.svg Police Police Pölitz Vorlage:EWZ
Datei:POL Wałcz COA.svg Wałcz Wałcz Deutsch Krone Vorlage:EWZ
Datei:POL Białogard COA 1.svg Białogard Białogard Belgard Vorlage:EWZ
Datei:POL Goleniów COA 1.svg Goleniów Goleniów Gollnow Vorlage:EWZ
Datei:POL Gryfino COA 1.svg Gryfino Gryfino Greifenhagen Vorlage:EWZ
Datei:POL Nowogard COA.svg Nowogard Goleniów Naugard Vorlage:EWZ

Wirtschaft

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Auf dem Gebiet der Woiwodschaft befindet sich mit Szczecin (Port Szczecin) und Świnoujście (Port morski Świnoujście) der wichtigste Hafenverbund Polens. In Szczecin haben außerdem Reedereien wie PŻM und Euroafrica ihren Hauptsitz. Von hoher wirtschaftlicher Bedeutung ist der Dienstleistungssektor, insbesondere im Bereich Tourismus und Gastronomie, aber auch im Einzelhandel oder im IT-Sektor.

Daneben gibt es einige Industriestandorte in der Region, wie beispielsweise das Flüssiggasterminal Świnoujście, die Chemiewerke Zakłady Chemiczne Police oder das Kraftwerk Unteroder bei Gryfino. In Westpommern existieren zudem mehrere Sonderwirtschaftszonen und große Gewerbegebiete, wie zum Beispiel in Goleniów, Koszalin, Stargard oder Wałcz.

In der Vergangenheit war auch der Schiffbau ein sehr bedeutender Wirtschaftszweig, so zum Beispiel in der Stettiner Werft (Stocznia Szczecińska) allein mit bis zu 10.000 Mitarbeitern. Verblieben sind noch einige kleinere Werften in Szczecin und Świnoujście.

Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreichte die Woiwodschaft 2018 einen Index von 59 (EU-27 = 100), bezogen auf den Wert pro Erwerbstätigem erreichte Westpommern hingegen einen Index von 67 (EU-27 = 100).<ref>GDP per capita in EU regions in 2018, Eurostat, 5. März 2020, abgerufen am 10. Januar 2021</ref>

Mit einem Wert von 0,869 erreicht Westpommern Platz 11 unter den 16 Woiwodschaften Polens im Index der menschlichen Entwicklung.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Tourismus

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Datei:ŚWINOUJŚCIE. AB-048.JPG
Promenade in Świnoujście
Datei:0904 Gunica JasPolice ZPL.JPG
Der Kajaktouristenweg auf der Gunica, Fluss in Police – Jasienica

Der Tourismus spielt traditionell eine sehr wichtige Rolle, vor allem an der Ostseeküste in Badeorten wie Kołobrzeg, Międzyzdroje, Świnoujście oder Mielno. In geringerem Maße trifft dies ebenfalls auf Städtetourismus, beispielsweise in Szczecin, sowie auf den Tourismus in der Pommerschen Seenplatte zu.

Arbeitsmarkt

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Bedingt durch wirtschaftliche Umstrukturierungen in der Landwirtschaft und im Schiffbau hatte Westpommern viele Jahre mit einer sehr hohen Arbeitslosigkeit zu kämpfen. Die Arbeitslosenquote lag beispielsweise 2005 bei 25,6 % und 2010 noch bei 17,8 %.

Bis Juli 2020 erfolgte ein systematischer Rückgang auf 7,9 %, was jedoch nach wie vor einen Wert über dem nationalen Durchschnitt darstellt. Am niedrigsten waren die Arbeitslosenquoten innerhalb Westpommerns zu diesem Zeitpunkt in der Hauptstadt Szczecin (3,5 %) sowie in den Landkreisen Kołobrzeg (3,5 %), Police (4,5 %) sowie in den Städten Świnoujście (5 %) und Koszalin (5,8 %). Die höchsten Arbeitslosenquoten verzeichneten die Landkreise Łobez (18,6 %), Białogard (18,5 %) und Choszczno (16,9 %).<ref>Arbeitslosigkeit im Juli 2020 – Woiwodschaft Westpommern / Regionales Arbeitsamt in Szczecin, Wojewódzki Urząd Pracy w Szczecinie, abgerufen am 17. Januar 2021</ref>

Bildungswesen

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  • Universität Stettin (Uniwersytet Szczeciński) – 1984 hervorgegangen aus der ehemaligen Pädagogischen Hochschule sowie Teilen der Technischen Hochschule Stettin
  • Westpommersche Technische Universität (Zachodniopomorski Uniwersytet Technologiczny w Szczecinie) – 2009 gegründet nach dem Zusammenschluss der Technischen Hochschule Stettin und der Landwirtschaftlichen Akademie
  • Technische Universität Koszalin (Politechnika Koszalińska)
  • Pommersche Medizinische Universität (Pomorski Uniwersytet Medyczny w Szczecinie)
  • Meeresakademie Szczecin (Akademia Morska w Szczecinie)
  • Kunstakademie Szczecin (Akademia Sztuki w Szczecinie)

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit

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Die Woiwodschaft ist Mitglied im länderübergreifenden Bund der Euroregion Pomerania.<ref>Vorlage:Webarchiv, abgerufen am 13. November 2015</ref>

Weitere Partnerschaften bestehen mit folgenden Regionen:

Infrastruktur

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Straßen

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Datei:MOP Przybiernów kz01.jpg
Neugebaute Schnellstraße S3 bei Przybiernów

Im Hinterland der Ostseeküste verlaufen die Verkehrsströme von Szczecin nach Gdańsk. Im Straßenverkehr bildet hier die Europastraße 28 (je nach Ausbauzustand als Autobahn A6 oder Schnellstraße S6 ausgeschildert) die wichtigste Achse.

Zum anderen ist die Europastraße 65 (polnische Schnellstraße S3) als Nord-Süd-Verkehrsachse wichtig. Diese beginnt am Fährhafen in Świnoujście und verläuft an Szczecin vorbei in Richtung Zielona Góra, Legnica und Wrocław.

Darüber hinaus haben folgende Straßenverbindungen eine überregionale Bedeutung:

Das befestigte Straßennetz in Westpommern hatte im Jahr 2019 eine Gesamtlänge von rund 13.958 Kilometern, davon entfielen 268 Kilometer auf Schnellstraßen und 25 Kilometer auf Autobahnen.<ref name="Transport">Transport w województwie zachodniopomorskim w 2019 r., Urząd Statystyczny w Szczecinie, abgerufen am 9. Januar 2022</ref>

Eisenbahn

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Der Hauptbahnhof in Szczecin ist der bedeutendste Eisenbahnknotenpunkt in Westpommern. Wichtige Eisenbahnstrecken sind:

Das Eisenbahnnetz der Region hatte im Jahr 2019 eine Gesamtlänge von insgesamt 1.183 Kilometern, wovon 749 Kilometer elektrifiziert sind.<ref name="Transport" />

Luftfahrt

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30 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Szczecin und nahe der Kreisstadt Goleniów befindet sich der NSZZ „Solidarność“-Flughafen Stettin-Goleniów. Hinsichtlich der Passagierzahl befand er sich 2019 mit rund 580.000 Passagieren an neunter Stelle in Polen.

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Vorlage:Commonscat Vorlage:Wikivoyage

Einzelnachweise

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<references />

Vorlage:Navigationsleiste Polnische Woiwodschaften

Vorlage:Coordinate Vorlage:Normdaten