Wittenberge

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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland

Wittenberge ist eine amtsfreie Stadt im Landkreis Prignitz im Nordwesten Brandenburgs und der bevölkerungsreichste Ort in der Prignitz. Die Stadt an der Elbe, auf halber Strecke zwischen den Metropolen Berlin und Hamburg, besteht seit dem Mittelalter. Sie entwickelte sich während der Industrialisierung durch den Bahnhof Wittenberge und den Elbhafen als Technologiestandort, vor allem mit den Eisenbahnausbesserungs- und Nähmaschinenwerken. Mit dem benachbarten Perleberg bildet es ein Mittelzentrum. In der Stadt finden jährlich die Elblandfestspiele statt.

Datei:Wittenberge Steintor.jpg
Steintor, ältestes Gebäude in Wittenberge, 1297 erstmals erwähnt.

Geografie

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Wittenberge liegt im nordwestlichen Brandenburg in der Prignitz, etwa elf Kilometer südwestlich der Kreisstadt Perleberg, am nördlichen Ufer der Elbe, direkt an der Einmündung der Stepenitz und der Karthane in diesen Strom. Die Stadt befindet sich ungefähr in der Mitte der Eisenbahnstrecken BerlinHamburg und RostockMagdeburg.

Nachbargemeinden

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Dem Uhrzeigersinn folgend sind die Nachbargemeinden, beginnend im Westen, Cumlosen, Lanz, Perleberg, Weisen, Breese und Bad Wilsnack auf der brandenburgischen Elbseite sowie jenseits des Flusses Seehausen (Altmark) und Aland (Altmark) in Sachsen-Anhalt.

Stadtgliederung

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Ein eigentliches Stadtzentrum hat Wittenberge nicht. Die meisten Geschäfte und Einrichtungen befinden sich in der Bahnstraße, die nach 1846 als Verbindung zwischen Stadt und Bahnhof angelegt wurde und bis 1933 Chausseestraße hieß. Zu Wittenberge gehören laut Hauptsatzung der Stadt die Ortsteile Bentwisch, Garsedow, Hinzdorf, Lindenberg, Lütjenheide, Schadebeuster und Zwischendeich.<ref name="Hauptsatzung" /> Darüber hinaus sind die drei Wohnplätze Berghöfe, Hermannshof und Wallhöfe Teil des Stadtgebietes.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Lütjenheide, Schadebeuster und Zwischendeich sind seit dem 20. Juni 1957 Ortsteile von Wittenberge. Lindenberg wurde 1962 nach Wittenberge eingemeindet und seit 1995 ist es ein Ortsteil von Wittenberge. Garsedow und Hinzdorf wurden am 20. Oktober 1971 eingemeindet.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 1. Januar 1948 in den neuen Ländern. Verlag Metzler-Poeschel, Stuttgart 1995, ISBN 3-8246-0321-7.</ref> Bentwisch kam am 1. Dezember 1997 hinzu.<ref name="Bentwisch" />

Datei:Wittenberge Stadt Uhrenturm Hafen Elbe Eisenbahnbruecke Panorama 2009-07-27.jpg
Panoramabild<ref>weitere Panoramen</ref> von Wittenberge mit Uhrenturm, Hafen, Stepenitz, Elbe und Eisenbahnbrücke

Geschichte

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Datei:Ansicht Wittenberge um 1850.jpg
Ansicht um 1850

Anfänge bis 1900

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Datei:Wittenberge- Uhrturm.jpg
Wahrzeichen der Stadt: Uhrenturm des Nähmaschinenwerkes in Wittenberge von 1929 (größte freistehende Turmuhr Deutschlands und auf dem europäischen Festland)
Datei:WittenbergeBahnstraße.jpg
Architektur der DDR in der Bahnstraße nach der Renovierung
Datei:WittenbergeBahnstraße3.jpg
Architektur der DDR in der Bahnstraße nach der Renovierung
Datei:WittenbergeBahnstraße2.jpg
Bahnstraße, Hauptgeschäftsstraße der Stadt

Im Zuge der deutschen Besiedlung nach der Eroberung der ostelbischen Gebiete der späteren Mark Brandenburg wurde Wittenberge unter Obhut der Familie Gans gegründet, wie auch Perleberg und Putlitz. Wittenberge soll 1226 in einer Urkunde, die nur als Transsumpt in einer Originalurkunde des Markgrafen Friedrich d. J. von Brandenburg vom 15. Februar 1463 vorliegt, erstmals urkundlich erwähnt worden sein. In der besagten Urkunde verfügten die Markgrafen Johann und Otto von Brandenburg, dass niemand eine Schiffsfähre auf der Elbe zwischen der Stadt Werben (Elbe) und „Wittemberge“ unterhalten darf. Hermann Krabbo bezeichnete 1910 die Urkunde von 1226 als Fälschung, was durch Forschungen im Landeshauptarchiv Sachsen-Anhalt im Januar 2006 bekräftigt wurde. Eine weitere urkundliche Erwähnung findet sich am 29. Oktober 1239. Damals unterschrieb ein Zeuge eine Urkunde mit „prepositus de uittenberge“. Ferner wurde Wittemberg am 22. Juli 1300 urkundlich erwähnt, als der Stadtherr Otto I. Gans die Rechte Wittenberges als Stadt bestätigte.

Am Ende des Dreißigjährigen Krieges war Wittenberge vollständig entvölkert.<ref>Christopher Clark: Preußen, S. 59</ref>

Große Teile der Stadt fielen 1686 und 1757 verheerenden Bränden und 1709 und 1761 Elbdeichbrüchen zum Opfer. Im Hafen von Wittenberge legte 1820 das erste Dampfschiff der Berlin-Hamburg Passagierlinie an. Der industrielle Aufschwung der Stadt wurde 1823 durch den Bau einer Ölmühle (1823–1935: Herzsche Ölmühle, 1942–1946: Märkische Ölwerke Wittenberge AG, 1946–1990: VEB Märkische Ölwerke Wittenberge, 1990–1991: Märkische Ölwerke GmbH Wittenberge) durch den Kaufmann Salomon Herz begründet.<ref>Vorlage:Webarchiv</ref> Die Fertigstellung des Elbhafens im Jahr 1835, der Anschluss an die Eisenbahnstrecke Berlin–Hamburg am 15. Oktober 1846 sowie die Fertigstellung der Anschlussstrecken nach Magdeburg zwischen 1847 und dem 25. Oktober 1851, Lüneburg (1874) und Salzwedel (1879) waren ebenfalls entscheidend für die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt. Der Ölmühle folgten 1846 eine Seifenfabrik, 1849 eine chemische Fabrik und 1875 ein Eisenbahn-Ausbesserungswerk, das bis heute besteht.

In Wittenberge wurde 1849 eine Zweigstelle (Gerichtskommission) des Kreisgerichtes Perleberg eingerichtet. Diese wurde 1879 in das Amtsgericht Wittenberge umgewandelt, das bis 1952 bestand.

1900 bis 1945

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Die in New York City ansässige Firma Singer Manufacturing Company errichtete 1903 eine Nähmaschinenfabrik in Wittenberge, die bis in die 1920er Jahre weitere Ausbauten erfuhr, u. a. 1928/29 durch die größte freistehende Turmuhr auf dem europäischen Kontinent. Hier wurden bis zum 3. Mai 1945 die Singer-Nähmaschinen hergestellt. Während der Zeit der DDR wurde die Nähmaschinenproduktion erfolgreich weitergeführt. Die Nähmaschinen aus Wittenberge hießen jetzt VERITAS und Naumann und wurden ein Weltprodukt.

Das Baubüro Gropius erhielt 1912 den Auftrag, im Norden der Stadt die Projekt- und Bauleitung der großen Arbeitersiedlung Eigene Scholle zu übernehmen.<ref>Carsten Krohn: Siedlung „Eigene Scholle“. In: Walter Gropius – Bauten und Projekte. Birkhäuser, 2019, doi:10.1515/9783035617375-011.</ref> In den Jahren 1913/1914 entstanden auf diese Weise drei Typen von Siedlungshäusern, in denen sich erstmals Gropius’ Konzept rationell errichteter Bauten umsetzen ließ. Die Stadt Wittenberge unterließ es, die Bauten unter Denkmalschutz zu stellen, so dass durch die jahrzehntelange Nutzung sowie private Um- und Anbauten der ursprüngliche Zustand verloren ging.

Bereits 1912 war ein Teil des Friedhofs als Begräbnisstätte für die Juden der Stadt eingerichtet worden. Die 1923 gegründete Jüdische Gemeinde, die keine eigene Synagoge besaß, bestattete hier ihre verstorbenen Mitglieder. Während der NS-Zeit in Deutschland beseitigten die Nationalsozialisten den Friedhof. Außerdem befand sich ab 1942 auf dem Gelände der 1937 gegründeten Zellstoff- und Zellwollefabrik das KZ-Außenlager Wittenberge des KZ Neuengamme. Die etwa 3000 Häftlinge wurden unter unmenschlichen Bedingungen zur Zwangsarbeit verpflichtet. Hunderte überlebten nicht, weil sie an Hunger oder Krankheiten starben oder ermordet wurden. Im Jahr 1962 wurden Grabsteine restauriert und aufgestellt, dazu ein Gedenkstein.

Durch die Ölmühle, Singer und das Bahnwerk sowie den Bau weiterer Fabriken wie 1935 die Norddeutsche Maschinenfabrik und 1937/38 die Zellstoff- und Zellwollefabrik<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> wurde Wittenberge die wichtigste Industriestadt der Region. Durch den industriellen und damit wirtschaftlichen Aufschwung stieg die Einwohnerzahl schnell an. Dies führte zur Ausweitung des Stadtgebietes. Besonders zwischen der Altstadt und dem rund ein Kilometer nordöstlich davon errichteten Bahnhof entstanden in mehreren Phasen Wohnungen für Arbeiter. Darunter sind auch etliche Gebäude der Gründerzeit, die nach und nach saniert werden. Besonderes Augenmerk verdient auch das Haus der Vier Jahreszeiten mit seiner Fassade im Jugendstil.

In den Jahren 1912–1914 wurde das Wittenberger Rathaus (Turmhöhe 51 m) errichtet, das in seiner monumentalen Ausführung deutlich den großstädtischen Anspruch der aufstrebenden Industriestadt symbolisiert. Dieser Aufbruch wurde durch die Folgen des Ersten Weltkrieges 1914–1918 und die Weltwirtschaftskrise ab Ende der 1920er Jahre gedämpft.

Wittenberge hatte nach 1816 dem Kreis Westprignitz in der preußischen Provinz Brandenburg (Regierungsbezirk Potsdam) angehört. Am 1. August 1922 schied die Stadt Wittenberge aus dem Kreis Westprignitz aus und bildete fortan einen eigenen Stadtkreis.<ref>Bekanntmachungen der Ministerien. In: Amtsblatt der Regierung zu Potsdam und der Stadt Berlin, 29. Juli 1922, S. 299; online.</ref>

Im Zweiten Weltkrieg, in den Jahren 1944 und 1945, wurde Wittenberge fünfmal von der 8. US-Luftflotte angegriffen. Insgesamt 119 viermotorige Bomber entluden 345 Tonnen Bombenlast über der Stadt,<ref>Roger A. Freeman: Mighty Eighth War Diary. JANE’s. London / New York / Sydney 1981. ISBN 0-7106-0038-0</ref> was zu erheblichen Zerstörungen an Industriebetrieben, Verkehrseinrichtungen und in Wohngebieten führte. Der Angriff am 22. Februar 1945 erfolgte im Rahmen der groß angelegten alliierten Operation Clarion und forderte 28 Tote,<ref>Luftangriff auf Wittenberge am 22. Februar 1945. Hanno Taufenbach: SVZ, 12. Mai 2017</ref> der Angriff am 15. März 1945 über 100 Tote.<ref>Auskunft Stadtarchiv Wittenberge am 14. Juli 2021</ref> Insgesamt gab es in Wittenberge 216 Tote durch Bomben und Artillerie-Beschuss der Alliierten.<ref>Günter Rodegast: Die Luftangriffe auf Wittenberge im Zweiten Weltkrieg und ihre Opfer. Broschüre im Stadtarchiv Wittenberge vorhanden</ref> Nach der Besetzung der Stadt zum Kriegsende kam es in Wittenberge zu einer gemeinsamen Siegesparade von US-Soldaten und Rotarmisten, die zuvor an der Elbe zusammengetroffen waren.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Seit 1945

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Im Jahr 1950 verlor die Stadt Wittenberge ihre Kreisfreiheit und wurde wieder dem Kreis Westprignitz zugeordnet. Im Jahr 1952 löste man das Land Brandenburg und den Kreis Westprignitz auf. Wittenberge gehörte von 1952 bis zum Ende der DDR zum Kreis Perleberg im Bezirk Schwerin. Mit der Neubildung der ostdeutschen Bundesländer, 1990, gehört Wittenberge zu Brandenburg. 1993 wurden der Kreis Perleberg und damit auch Wittenberge Bestandteil des neu gebildeten Landkreises Prignitz.

Die Wiedervereinigung Deutschlands 1990 brachte für die Prignitz und Wittenberge mit dem Verlust bedeutender Betriebe erhebliche wirtschaftliche Veränderungen. Neben dem Nähmaschinenwerk mit 3000 Beschäftigten wurden auch das Zellstoffwerk (VEB Zellwolle, 1990) und die Ölmühle (1991) geschlossen. Von den großen Betrieben blieb nur das Reichsbahnausbesserungswerk Wittenberge (RAW) als jetziges Instandhaltungswerk der Deutschen Bahn AG erhalten. Aufgrund des damit verbundenen Wegfalls von Arbeitsplätzen kam es zu einer Abwanderung von Einwohnern in erheblichem Ausmaß (ca. 2 % p. a. seit 1990), deren Ende noch nicht prognostiziert wurde. Der Bahnhof Wittenberge, der bis 2000 noch stündlich mit ICE-Zügen auf der Strecke Hamburg–Berlin bedient wurde, verlor drastisch an Bedeutung.

Seit der 700-Jahr-Feier der Stadt im Jahr 2000 ist Wittenberge der jährliche Austragungsort der überregional bekannten Elblandfestspiele Wittenberge (EFS), des internationalen Festivals der Operette und heiteren Bühnenkunst in Deutschland. Es ist damit das bedeutendste Musikfestival dieses musikalischen Genres in Deutschland. Gleichzeitig ist Wittenberge Austragungsort des Internationalen Gesangswettbewerbes für Operette „Paul Lincke.

Bevölkerungsentwicklung

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Jahr Einwohner
1652 Vorlage:0252
1719 Vorlage:0374
1750 Vorlage:0761
1800 Vorlage:0884
1825 1.325
1850 4.176
Jahr Einwohner
1875 Vorlage:07.640
1890 12.587
1910 20.600
1925 25.652
1933 25.343
1939 27.834
Jahr Einwohner
1946 31.485
1950 31.343
1964 32.439
1971 33.160
1981 31.765
1985 30.519
Jahr Einwohner
1990 28.168
1995 24.515
2000 22.163
2005 19.767
2010 18.571
2015 17.206
Jahr Einwohner
2020 16.862
2021 16.682
2022 16.927
2023 17.076
2024 17.058

11945 befanden sich etwa 6000 Flüchtlinge in Wittenberge

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl: Stand 31. Dezember (ab 1991)<ref>Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Prignitz. S. 30–32</ref><ref>Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden. Tabelle 7</ref><ref>Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)</ref>, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011, ab 2022 auf Basis des Zensus 2022

Politik

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Datei:Wittenberge Rathaus.jpg
Rathaus Wittenberge

Stadtverordnetenversammlung

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Die Stadtverordnetenversammlung von Wittenberge besteht entsprechend der Einwohnerzahl der Stadt<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> aus 28 Stadtverordneten und dem hauptamtlichen Bürgermeister. Die Kommunalwahl am 9. Juni 2024 führte bei einer Wahlbeteiligung von 53,6 % zu folgendem Ergebnis:<ref>Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024</ref>

Partei / Wählergruppe Stimmenanteil
2019<ref>Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019</ref>
Sitze
2019
Stimmenanteil
2024
Sitze
2024
SPD 27,1 % 8 27,0 % 8
CDU 25,7 % 7 26,7 % 7
AfD 14,8 % 4 24,5 % 2
Die Linke 15,1 % 4 Vorlage:07,4 % 2
Freie Wähler Wittenberge (FWW) Vorlage:06,6 % 2
Bündnis 90/Die Grünen Vorlage:06,9 % 2 Vorlage:03,0 % 1
FDP Vorlage:08,2 % 2 Vorlage:01,8 % 1
Bürgerstimme für die Prignitz (BfdP) Vorlage:01,8 %
Einzelbewerber Frank Heinke Vorlage:01,0 %
Einzelbewerber Frank Fischer Vorlage:02,3 % 1
Insgesamt 100 % 28 100 % 23

Bei der Wahl 2024 entfielen auf die AfD sieben Sitze, von denen fünf unbesetzt bleiben, weil die Partei nur zwei Kandidaten nominiert hatte.

Bürgermeister

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  • –1897: August Jahn, nach ihm ist die Bürgermeister-Jahn-Straße benannt
  • 1897–1908: Paul Nedwig, nach ihm ist der Hafen von Wittenberge benannt<ref>Rainer Lewerenz: Wittenberge, Stadt am Elbufer. Sutton Verlag, Erfurt 2003 (abgerufen am 13. März 2022).</ref>

seit 1990

  • 1990–1993: Sigmar Luft (CDU)<ref name="Chronik 1990–1999">Vorlage:Webarchiv findcity.de</ref>
  • 1993–2008: Klaus Petry (SPD)<ref name="Chronik 1990–1999" />
  • seit 2008: Oliver Hermann (parteilos)<ref>Dr. Oliver Hermann. wittenberge.de</ref>

Hermann wurde als Kandidat der SPD am 10. März 2024 ohne Gegenkandidat mit 96,2 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.<ref>Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 10. März 2024</ref> Seine Amtszeit beträgt acht Jahre.<ref>Brandenburgisches Kommunalwahlgesetz, § 74</ref>

Wappen

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Vorlage:Wappenbeschreibung

Flagge

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Datei:DEU Wittenberge Flag.svg
Stadtflagge von Wittenberge

„Die Flagge ist Rot – Weiß (1:1) gestreift und mittig mit dem Stadtwappen belegt.“

Dienstsiegel

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Das Dienstsiegel zeigt das Wappen der Stadt mit der Umschrift Vorlage:Inschrift.

Städtepartnerschaften

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Datei:U-Boot U31.JPG
U-31 im Hafen von Kiel
Datei:DEU U 31 mil COA.svg
Wappen von U-31

Partnerschaften gibt es mit folgenden Städten:

Patenschaft

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Die Stadt Wittenberge hält seit der Taufe am 20. März 2002 die Patenschaft für das erste U-Boot der Klasse 212 A, U 31 (NATO-Kennung: S 181). Damit ist sie die erste ostdeutsche Kommune mit einer solchen Patenschaft. Das Wappen des U-Boots zeigt den Wittenberger Adler über zwei gekreuzten Dreizacken und darunter eine blaue Weltkugel (Siehe Abbldung).<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Sehenswürdigkeiten und Kultur

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Datei:Wittenberge Evangelische Kirche 2009-07-27.jpg
Evangelische Kirche
Datei:WittenbergeHaus4Jahreszeiten.jpg
Haus der vier Jahreszeiten im Wohnquartier Heisterbusch
Datei:Jahn-Grundschule Wittenberge.jpg
Denkmal an der Jahnschule
Datei:WittenbergeClaraZetkinPark.jpg
Clara-Zetkin-Park
Datei:Wittenberge Wasserturm 2009-07-27 136c.JPG
Wasserturm
Datei:Wittenberge Kultur- und Festspielhaus 2009-07-27 100.jpg
Kultur- und Festspielhaus

Bauwerke (Auswahl)

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Vorlage:Siehe auch

Skulpturen und Denkmale (Auswahl)

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Parks

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  • Stadtpark
  • Waldfriedhof
  • Schützenplatz (Veranstaltungsort für Zirkus, Schützenfest, Osterfeuer)
  • Clara-Zetkin-Park, ab 1967 auf dem Gelände des 1918 aufgelösten früheren städtischen Friedhofs an der Perleberger Straße angelegt und 1969 nach Clara Zetkin benannt. Der Park wurde von 2018 bis 2020 neu gestaltet.<ref>Informationstafel im Park, bei Wikipedia Commons einsehbar.</ref>

Naturdenkmale

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Offiziell anerkannte Naturdenkmäler:<ref>laut der Verordnung des Landkreises Prignitz über Naturdenkmale in der Stadt Wittenberge (Beschluss Nr. 607-35/97 des Kreistages des Landkreises Prignitz vom 11. Dezember 1997) (PDF; 17 kB)</ref>

  • Hängebuche (Fagus silvatica 'Pendula') auf dem östlichen Teil des Elmshorner Platzes
  • Kaukasische Flügelnuss (Pterocarya fraxinifolia) auf dem westlichen Teil des Elmshorner Platzes
  • Stiel-Eiche (Quercus robur) auf der Anhöhe des Stadtparkes
  • Platanen (Platanus acerifolia) beiderseits der Auffahrt zum Grundstück Perleberger Straße 31
  • Stiel-Eiche in der Straße Weinberg
  • Stiel-Eiche in einer Gasse zwischen der Bahnstraße und der Straße Hinter den Planken
  • acht Rotbuchen (Fagus silvatica) an der Straße Am Kuhberg, die einen Laubengang bilden
  • Stiel-Eiche an der Straße zwischen Gasedow und Lütjenheide
  • vier Stiel-Eichen vor der Ortschaft Lütjenheide
  • Stiel-Eiche am Brack zwischen Hinzdorf und Scharleuk

Kultur

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(Museen, Theater, Kino)

  • Stadtmuseum in der Alten Burg, dem ältesten Wohnhaus der Stadt
  • Eisenbahnmuseum Historischer Lokschuppen Wittenberge
  • Kultur- und Festspielhaus Wittenberge am Paul-Lincke-Platz
  • Elblandfestspiele Wittenberge – internationales Festival für Operette und heitere Bühnenkunst in Deutschland (jährliche Veranstaltungen in den Sommermonaten)
  • Stadtsalon Safari – Raum für Kultur am Bismarckplatz
  • Kino Movie Star in der Friedrich-Ebert-Straße 15 nahe dem Bismarckplatz

Regelmäßige Veranstaltungen

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  • im Mai: Internationale Schießsportwoche
  • im Mai: Internationaler Gesangswettbewerb für Operette „Paul Lincke“ Wittenberge
  • im Juni: Freiluft-Volleyballturnier „Volleyballsommer“ des SV Empor / Grün-Rot Wittenberge 1990 e. V.
  • im Juni: Dixilandfest im Hof des Marie-Curie-Gymnasium Wittenberge
  • zu Pfingsten: Country-Music-Festival Wittenberge, auf dem Sport- und Freizeitgelände des ESV 1888 nahe dem Ausbesserungswerk der Deutschen Bahn
  • im Juli: Elblandfestspiele Wittenberge
  • im August: Stadt- und Hafenfest, Elb-Badetag

Kulinarische Spezialitäten der Region

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Knieperkohl („Saurer Hansen“)

Weiteres

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Zum regional tradierten Volksgut gehört die Legende vom Fährmann Hildebrand.

Wirtschaft und Infrastruktur

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Datei:Bundesarchiv Bild 183-1987-0629-005, Wittenberge, Nähmaschinenwerk.jpg
Produktionsstätte der Nähmaschinen Veritas und Naumann, 1987

Unternehmen

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Der Wirtschaftsstandort ist Teil des Wachstumskerns Prignitz, einer von 15 Regionalen Wachstumskernen im Land Brandenburg. Dadurch werden ausgewählte zukunftsorientierte Branchen gefördert.

In Wittenberge gab es 89 Jahre lang das Nähmaschinenwerk Wittenberge mit 3200 Mitarbeitern im Jahr 1989. Obwohl hier in den 1980er Jahren noch neue Fertigungsanlagen errichtet wurden, sah die Treuhandanstalt keine Zukunft für das Werk und liquidierte es kurz nach der Wende 1992. Seinen Ursprung hatte das Werk 1903 als Zweigwerk der amerikanischen Firma Singer, die produzierten Maschinen trugen die Namen Veritas und Naumann.

Seit 2010 gab es Gewerbeansiedlungen wie den österreichischen Dämmstoffhersteller Austrotherm, den Frankiermaschinenhersteller Francotyp-Postalia<ref>Start der Produktion am neuen Standort Wittenberge, Pressemitteilung der FP GmbH vom 26. Oktober 2011; abgerufen am 30. März 2014.</ref> oder den Transformatorenhersteller Schacht GmbH und 2015 die Firma Lau Förderanlagen GmbH & Co. KG<ref>Homepage der Stadt Wittenberge</ref>.

Der weiterhin noch größte Arbeitgeber ist mit dem DB Werk Wittenberge die Deutsche Bahn, es ist mit der Instandhaltung von Reisezugwagen beauftragt. Von 2012 bis 2014 erfolgte dort die Revision der Doppelstockwagen mit Einbau neuer Monitore, LED statt Röhren und Notebook-Stromanschlüssen für den Nahverkehr in z. B. Hessen und Brandenburg. Ebenso wird dort die IC-Flotte der Deutschen Bahn modernisiert.<ref>Vorlage:Webarchiv (PDF; 4,1 MB) brandenburger-wirtschaftstag.de; abgerufen am 7. September 2012.</ref>

Verkehr

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Straßenverkehr

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Wittenberge liegt an der Bundesstraße B 189 zwischen Perleberg und Stendal, von der hier die B 195 nach Boizenburg abzweigt. Über die Landesstraße L 11 ist Bad Wilsnack erreichbar.

Die Elbbrücke an der B 189 bei Wittenberge ist die einzige Straßenbrücke zwischen den Brücken der B 191 bei Dömitz (etwa 50 km flussabwärts) und der B 188 bei Tangermünde (etwa 60 km flussaufwärts). Dazwischen kann die Elbe nur mit Fähren überquert werden.

Die nächsten Autobahnanschlussstellen sind Karstädt an der A 14 und Wittstock an der A 19 nach Rostock. Mit dem geplanten Lückenschluss der A 14 (Magdeburg–Schwerin) wird Wittenberge eine neue Elbebrücke und einen direkten Autobahnanschluss erhalten.

Der regionale Busverkehr erfolgt durch die ARGE Prignitzbus. Dabei übernimmt die Linie 942 den innerstädtischen Verkehr.

Schienenverkehr

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Datei:WittenbergeBahnhof2022.jpg
Bahnhof Wittenberge
Datei:BfWittenbergeWerkHalle.jpg
DB-Werk Wittenberge

Der Bahnhof Wittenberge mit umfangreichen weiteren Betriebseinrichtungen liegt an der Schnellfahrstrecke Berlin–Hamburg und ist die wichtigste Station zwischen den beiden Städten. Er ist außerdem Ausgangspunkt der Bahnstrecken nach Wittstock (Dosse) und Stendal.

Wittenberge wird im Fernverkehr von einzelnen Intercity-Express-Zügen der Linie (Kopenhagen/Aarhus –) HamburgBerlin (– LeipzigMünchen) und von weiteren Intercity- bzw. Eurocity-Zügen auf der Strecke (Westerland –) Hamburg – Berlin – Dresden (– PragBratislava / Wien) angefahren. Einmal wöchentlich verkehrt zusätzlich ein Intercity RostockSchwerinStendalMagdeburg – Leipzig.

Im Regionalverkehr halten hier Regional-Express-Züge der Linie RE 8 WismarSchwerin Hbf – Wittenberge – Neustadt (Dosse)NauenBerliner StadtbahnFlughafen BER im Stunden-Takt (zwischen Wittenberge und Wismar im Zwei-Stunden-Takt). Die Züge der S-Bahn S1 nach StendalWolmirstedtMagdeburg HbfSchönebeck (Elbe) und die der Regional-Express-Linie RE 6 nach PerlebergPritzwalkWittstock (Dosse)NeuruppinHennigsdorf (b Berlin)Berlin-Charlottenburg verkehren stündlich. Auf der Bahnstrecke nach Arendsee–Salzwedel wurde 2004 der Personenverkehr eingestellt und durch den Landesbus 200 ersetzt.

Zuvor verkehrten hier ab 1870 auch die Züge der Bahnstrecke Wittenberge–Lüneburg der Berlin-Hamburger Bahn, die bei Dömitz über die Elbe und über Dannenberg und Lüneburg nach Buchholz führte. Sie sollte ursprünglich der direkten Verbindung Berlin–Bremen dienen, was aber nicht zustande kam. Während der Zeit der DDR war der Bahnhof Wittenberge einer der wichtigsten Bahnhöfe im nordwestlichen Bereich des Netzes der Deutschen Reichsbahn.

Mit der Aufbereitung Wittenberger Eisenbahngeschichte beschäftigt sich der Verein Historischer Lokschuppen Wittenberge e. V. Im Lokschuppen sind seit 2012 die Fahrzeuge des Dampflokfreunde Salzwedel e. V. stationiert.

Schiffsverkehr

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Datei:2010 11 12 Wittenberge Tankanleger DSCI0100 k.JPG
Neuer Anleger für Tankschiffe in Wittenberge

An der Einmündung der Stepenitz in die Elbe direkt am Industriegebiet Süd befindet sich der Hafen von Wittenberge. Am Mehrzweckanleger können verschiedene Güterarten umgeschlagen werden. Der Hafenbahnhof mit vier Verladegleisen ermöglicht trimodalen Umschlag. Ein zusätzlicher Anleger für Flüssiggüter ermöglicht direktes Be- und Entladen von Tankschiffen ohne Zwischentransport. Der Betreiber des Binnenhafens ist die ElbePort Wittenberge GmbH, ein Tochterunternehmen der Eisenbahngesellschaft Potsdam mbH (EGP).

Öffentliche Einrichtungen

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  • Stadtinformation Wittenberge im Festspielhaus am Paul-Lincke-Platz
  • Die Feuerwehr der Stadt Wittenberge besteht aus den Ortswehren Wittenberge, Hinzdorf und Bentwisch.
  • Der Ortsverband Wittenberge des THW befindet sich in der benachbarten Gemeinde Cumlosen.
  • Die Landespolizei Brandenburg unterhält ein Polizeirevier in Wittenberge
  • Kraftwerk

Bildung

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Neben dem Marie-Curie-Gymnasium Wittenberge gibt es noch die Oberschule Wittenberge, das Oberstufenzentrum des Landkreises Prignitz, mehrere Grund- und Förderschulen<ref>Bildung: Schulverzeichnis auf der Website der Stadt; abgerufen am 11. Mai 2019</ref> sowie acht Kindertagesstätten, die von der Stadt oder anderen Betreibern unterhalten werden.<ref>Bildung: Kitas auf der Website der Stadt; abgerufen am 11. Mai 2019</ref>

Die Kreisvolkshochschule Prignitz bietet Weiterbildung für Erwachsene, auch auf dem zweiten Bildungsweg.

Eine Stadtbibliothek wurde 1907 eröffnet, die seit 1954 den Namen Martin-Andersen-Nexö-Bibliothek trägt und 2019 etwa 33.000 Medien anbot.<ref>Bildung: Stadtbibliothek auf der Website der Stadt; abgerufen am 11. Mai 2019</ref><ref>100 Jahre Stadtbibliothek Wittenberge: 1907–2007 (PDF) Chronik auf verwaltungsportal.de; abgerufen am 11. Mai 2019</ref>

Sport

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Derzeit gibt es 20 Sportvereine mit knapp 2170 Mitgliedern. Die Wittenberger Schützengilde, einer der traditionsreichsten und erfolgreichsten Vereine der Stadt, brachte Welt- und Europameister hervor, auch aus dem Tanzcentrum Wittenberge kamen Europameister. Vorlage:Mehrspaltige Liste

Persönlichkeiten

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Söhne und Töchter der Stadt

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Bis 1900

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1901 bis 1950

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Ab 1951

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Mit Wittenberge verbundene Persönlichkeiten

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Sonstiges

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Die Stadt erhielt mit den Jahren zwei Identifikationsnamen, den ersten wegen des Nähmaschinenwerkes – Wittenberge Stadt der Nähmaschinen – und den zweiten, da die meisten Arbeiter des Nähmaschinen- und des Zellwollwerks, aber auch die der Ölmühle ihren Arbeitsweg mit dem Fahrrad bestritten, Fahrradstadt Wittenberge, und seit 2000 zunehmend Festspielstadt Wittenberge.

Wittenberge ist beliebter Drehort diverser Filmproduktionen (historische Bausubstanz-Kulissen) u. a.:

Literatur

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Vorlage:Commonscat Vorlage:Wiktionary Vorlage:Wikivoyage

Einzelnachweise

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<references responsive> <ref name="Hauptsatzung"> Hauptsatzung der Stadt Wittenberge vom 18. Februar 2009 verwaltungsportal.de (PDF) </ref> <ref name="Bentwisch"> Eingliederung der Gemeinde Bentwisch in die Stadt Wittenberge. Bekanntmachung des Ministers des Innern vom 26. November 1997. Amtsblatt für Brandenburg Gemeinsames Ministerialblatt für das Land Brandenburg, 8. Jahrgang, Nummer 50, 16. Dezember 1997, S. 998. </ref> </references>

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