Weichsel

Aus Demo Wiki
Zur Navigation springenZur Suche springen

Vorlage:Dieser Artikel Vorlage:Weiterleitungshinweis Vorlage:Infobox Fluss

Datei:Flüsse in Polen (Karte).png
Lage der Weichsel im polnischen Gewässernetz
Datei:Czarna Wisełka 30.04.2012 p7.jpg
Quellfluss Czarna Wisełka
Datei:POL Wisła Czarne Jezioro Czerniańskie od strony Białej Wisełki.jpg
Jezioro Czerniańskie
Datei:Opactwo Benedyktynów w Tyńcu w zimowej szacie.jpg
Krakauer Tor bei Tyniec
Datei:The Vistula from Przegorzaly Castle in Krakow.jpg
Vom Schloss Wartenberg
Datei:20180506 Kościół św. Augustyna i św. Jana Chrzciciela w Krakowie 2989 DxO.jpg
Norbertinerinnenkloster in Krakau
Datei:03000 Kraków, zespół Wzgórza Wawelskiego.jpg
Wawel in Krakau
Datei:Kościół św. Stanisława w Krakowie 20140429 2388.jpg
Paulinerbasilika in Kazimierz
Datei:Sandomierz (js).jpg
Burg in Sandomierz
Datei:Janowiec, zamek (HB1).jpg
Weichseldurchbruch bei Janowiec
Datei:Kazimierz Dolny 040.jpg
Weichseldurchbruch bei Kazimierz Dolny
Datei:Czersk 25.jpg
Burg in Czersk
Datei:Zamek Krolewski W Warszawie (152972929).jpeg
Warschauer Altstadt
Datei:Warsaw skyline Świętokrzyski Bridge.jpg
Warschauer Neustadt
Datei:Ujście Narwi do Wisły (cropped).JPG
Zusammenfluss von Narew (links) und Weichsel (rechts) bei Modlin
Datei:Plock(js).jpg
Płock
Datei:Dobrzyn1-1.jpg
Dobrzyń nad Wisłą
Datei:Torun01CenterWithWall level corr.jpg
Toruń
Datei:Bdg WislaFordon 15 10-2013.jpg
Bydgoszcz
Datei:Chełmno, kościół św. Piotra i św. Pawła.jpg
Chełmno
Datei:Grudziądz Granaries 2009.JPG
Grudziądz
Datei:Gniew zamek marysienki 2.JPG
Von der Burg Mewe in Gniew
Datei:Nogat river and Malbork Castle in the afternoon.jpg
Malbork im Weichseldelta
Datei:Elbląg - Widok zza rzeki - foto Łukasz Kotyński.jpg
Elbing im Weichseldelta
Datei:Motlawa 2002.jpg
Danzig im Weichseldelta
Datei:Weichs1.JPG
Mündung bei Mikoszewo
Datei:Gdańsk (DerHexer) 2010-07-13 269.jpg
Hafen in Danzig
Datei:Gdansk Wisla Smiala aerial 3.jpg
Mündung bei Danzig

Die Weichsel (kaschubisch und Vorlage:PlS, Vorlage:CsS, Vorlage:LaS) ist ein 1048 Kilometer langer und für europäische Verhältnisse weitgehend unregulierter und naturbelassener Strom. Sie ist der längste Fluss in Polen und zudem der längste in die Ostsee mündende Fluss. Das Einzugsgebiet umfasst auch Teile der Slowakei, Belarus’ und der Ukraine. Der längste Gewässerlauf in ihrem Flusssystem sind die 1213 Flusskilometer von der Quelle des Westlichen Bug bis zur Ostsee.

Auf alten Landkarten findet man auch die Schreibweisen W(e)ixel oder Wissel.

Etymologie

[Bearbeiten]

Es besteht Uneinigkeit darüber, ob der Name Weichsel indoeuropäischer oder prä-indoeuropäischer Herkunft ist. Im Falle der indoeuropäischen Herkunft geht der Name wahrscheinlich auf die indogermanische Wurzel *u̯eis- für „sickern“ bzw. „langsam, zähflüssig“ zurück.<ref>D.Q. Adams: Encyclopedia of Indo-European Culture, Fitzroy-Dearborn, London, 1997, S. 207.</ref> Der polnische Name Wisła leitet sich vom lateinischen Vistla ab. Das Buchstabenpaar -tl- wurde schlicht durch das polnische -ł- ersetzt.<ref>Vorlage:Literatur</ref> So heißt dann auch die erste Stadt, durch welche die Weichsel fließt.

Der Name „Weichsel-Eiszeit“ für die letzte Eiszeit in Nordeuropa geht wahrscheinlich auf einen Vorschlag von Konrad Keilhack zurück. Ab 1909 wurde die Bezeichnung bei der Preußischen Geologischen Landesanstalt verwendet.

Verlauf

[Bearbeiten]

Oberlauf

[Bearbeiten]

Schlesische Beskiden und Schlesisches Vorgebirge

[Bearbeiten]

Der Strom entspringt auf dem Gemeindegebiet der gleichnamigen Stadt in den Schlesischen Beskiden auf einer Höhe Vorlage:Höhe bzw. Vorlage:Höhe am südwestlichen Hang der Barania Góra aus den Bächen Czarna Wisełka und Biała Wisełka, die nach neun beziehungsweise sieben Kilometern in den Stausee Jezioro Czerniańskie münden. Der abfließende Gebirgsbach trägt den Namen Wisełka und wird erst ab der Einmündung der Malinka zur Weichsel. In Ustroń verlässt sie die Schlesischen Beskiden und durchfließt das dicht besiedelte Schlesische Vorgebirge um Skoczów, wo es die ebenfalls in den Schlesischen Beskiden entspringende Brennica aufnimmt.

Auschwitzer Becken und Krakauer Tor

[Bearbeiten]

Nach Verlassen des Gebirges fließt die Weichsel in das Auschwitzer Becken und wendet sich nach Osten, wo sie ein Stück weit die historische Grenze zwischen Oberschlesien und Kleinpolen bildet. Kurz nach Strumień mündet sie in den Goczałkowice-Stausee. Unterhalb der Talsperre ist sie schiffbar. Hinter Auschwitz und Aufnahme der Soła verengt sich das weite Auschwitzer Becken zum Krakauer Tor zwischen dem Pogórze Wielickie (Groß-Salzer Gebirge) im Süden und dem Tenczyner Rücken, einem Teil des Krakau-Tschenstochauer Jura, im Norden. Etwa 70 km nach dem Stausee fließt die Weichsel durch die alte Königsstadt Krakau (Kraków).

Sandomirer Becken

[Bearbeiten]

In Krakau verlässt die Weichsel das schmale Krakauer Becken und fließt in die große tektonische Senke des Sandomirer Beckens, in dem sie das Wasser zahlreicher Karpatenflüsse von rechts aufnimmt, die die Beskiden, Pieninen und die Tatra entwässern. Im Sandomirer Becken fließt die Weichsel ostwärts, am Südrand des Krakau-Tschenstochauer Jura und dem Heiligkreuzgebirge. Südlich des Beckens schließt sich das Karpatenvorland und dann östlich das Roztocze an. Von Niepołomice 25 km östlich von Krakau bis etwas unterhalb der Mündung des San war die Weichsel von 1815 bis 1916 die Grenze zwischen dem Habsburgerischen Galizien und dem Russischen Reich. 70 km hinter Niepołomice fließt der Dunajec, der seinen Ursprung in der Hohen Tatra hat, in die Weichsel. Bald hinter Sandomierz mündet von den Bieszczady her der San, der östlichste Karpatenfluss, der in die Weichsel entwässert. Der Oberlauf der Weichsel endet mit dem Zusammenfluss beider Flüsse südlich von Zawichost.

Mittellauf

[Bearbeiten]

Kleinpolnischer Weichseldurchbruch

[Bearbeiten]

Ab Zawichost beginnt der Kleinpolnische Weichseldurchbruch durch die Polnische Hochebene zwischen dem Lubliner Hochland im Osten und dem Kielcer Hochland im Westen. Hier fließt sie an alten Handelsstädten wie Kazimierz Dolny und Janowiec vorbei.

Masowische Tiefebene

[Bearbeiten]

Weiter nördlich bei Puławy erreicht die Weichsel die Polnische Tiefebene, konkret die Masowische Tiefebene. Ihr kaum regulierter Mittellauf ist durch zahlreiche Mäander und Sandbänke gekennzeichnet, die die Schifffahrt erschweren. Am nördlichen Rand ihres Mittellaufs durchfließt die Weichsel im Warschauer Becken die polnische Hauptstadt.

Unterlauf

[Bearbeiten]

Urstromtäler

[Bearbeiten]

Der Unterlauf beginnt bei der Mündung der Narew in die Weichsel. Kurz hinter Warschau gelangt sie in den Bereich überwiegend ostwestlich ausgerichteter Urstromtäler, durch die ihr von Osten, kurz vorher vereint, Bug und Narew zufließen. Hier wendet sie sich stark nach Westen im Warschau-Berliner Urstromtal, an das sich das Thorn-Eberswalder Urstromtal abschließt, und passiert Płock, Dobrzyń nad Wisłą, Włocławek und Thorn. Bei Włocławek besteht seit 1970 ein großes Stauwehr mit Wasserkraftwerk.

Bei Bromberg, dessen Stadtzentrum nicht am Strom liegt, verlässt sie das große ostwestliche Urstromtal und durchbricht in dem Unteren Weichseltal im Fordon-Durchbruch den baltischen Landrücken. Dieser umfasst zwischen Weichsel und Oder die Pommersche Seenplatte, zwischen Weichsel und Njemen die Masurische Seenplatte. In den letzten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wurden am Mittellauf umfangreiche Regulierungsmaßnahmen durchgeführt, um die Schiffbarkeit zu verbessern.

Delta

[Bearbeiten]

Vorlage:Hauptartikel Der Einstrom des Flusses in die Ostsee wurde natürlicherweise durch den Dünenrücken der Danziger Binnennehrung versperrt, des westlichen Teils der Frischen Nehrung (Mierzeja Wiślana).<ref>Danziger Binnennehrung und Weichseldurchstich</ref> Zwischen Landrücken und Dünenrücken hat sich ein Delta gebildet. Kurz hinter Gniew (Mewe) zweigt nach Osten die Nogat ab, die erst 1371 durch ein Hochwasser vom selbständigen Fluss (wieder) zum Weichselarm wurde und im Bereich der Elbinger Niederung in das Frische Haff (polnisch Zalew Wiślany, also Weichselhaff) mündet. Kurz vor dem Dünenrücken verzweigte sich natürlicherweise der Hauptstrom der Weichsel in die Elbinger oder Königsberger Weichsel (Szkarpawa), die ebenfalls ins Frische Haff mündet und bis Anfang des 19. Jahrhunderts der Hauptstrom war, sowie in die Danziger Weichsel, die nahe der Stadt Danzig den Dünenrücken durchbrach und die in die Danziger Bucht (polnisch Zatoka Gdańska) mündete. Im Jahre 1840 entstand bei einem Hochwasser ein neuer Weichseldurchbruch auf halbem Wege zwischen der Gabelung und Danzig, woraufhin der westliche untere Teil des alten Mündungsarms versandete. Um die Hochwassergefährdung des Weichseldeltas zu vermindern, wurde in den Jahren 1889 bis 1895 dann von dieser Gabelung aus der Weichseldurchstich (polnisch Przekop Wisły) geschaffen;<ref>Vorlage:Webarchiv (1940)</ref> der größte Teil des Weichselwassers strömt seitdem durch diesen in die Ostsee. Um ein drohendes Versanden der Danziger Weichsel zu verhindern, wurde eine Schleuse gebaut; der Mündungsarm wurde zunehmend Tote Weichsel (polnisch Martwa Wisła) genannt.

Der östliche Weichselarm Szkarpawa hat seinerseits ein Delta ausgebildet. Dessen nördlichster Arm wird weiterhin Wisła Królewiecka (Königsberger Weichsel) genannt.

Geschichte

[Bearbeiten]

Die ersten schriftlichen Erwähnungen der Weichsel sind etwas mehr als 2000 Jahre alt und stammen von römisch-antiken Autoren. Während der Antike verlief die Bernsteinstraße vom römischen Reich über die Mährische Pforte und entlang der Weichsel, an deren Mündung in die Ostsee der Bernsteinhandelsplatz Turso lag.

Pomponius Mela nannte 44 n. Chr. im dritten Buch der Chorographia (3,27) die Vistula als Grenze zwischen Germanien und Sarmatien. Plinius der Ältere nannte um 77 n. Chr. in seiner Naturgeschichte (4,52; 4,89) ausdrücklich zwei Namen: „Visculus sive Vistla“. Der Vistla-Fluss floss demnach in das Mare Suebicum, das heute als Ostsee bekannt ist.

Plinius bezeichnete gleichfalls die Weichsel als den Grenzfluss zwischen dem germanischen und sarmatischen Einflussgebiet. Die zu seiner Zeit im Weichselgebiet lebenden Ostgermanen bezeichnete Plinius als Vandili (Vandalen) und nannte als Teilstämme Burgodiones (Burgunder), Varinnae, Charini und Gutones (Goten). Die Goten hatten sich erst im letzten Jahrhundert vor der Zeitenwende an der unteren und mittleren Weichsel angesiedelt, begannen aber schon um 200 n. Chr. wieder abzuwandern und sind ab dem 5. Jahrhundert nicht mehr dort nachzuweisen.

Abgesehen von den Wanderungsbewegungen änderten sich auch die Bezeichnungen: Tacitus bezeichnete in seiner Germania die östlich der Weichselmündung wohnenden Aesti oder Aisti (wohl gleichbedeutend mit der heutigen Bezeichnung Balten) als Germanen, wies aber darauf hin, dass sie eine dem Britischen (Keltisch) ähnelnde Sprache sprechen und unterschied sie von den Suebi.

Ab dem 5./6. Jahrhundert nach Chr. sind slawische Siedlungen an der Weichsel nachgewiesen. Zwischen germanischer und slawischer Siedlungsperiode ist in diesen Gebieten ein erheblicher Abwanderungsverlust festzustellen. In der germanischen Schrifttradition sind die Weichselwälder („Wistlawudu“, Widsith, Vers 121), d. h. das Gebiet der Przeworsk-Kultur, die Heimat der Goten und anderer Germanen:

Wulfhere sohte ic ond Wyrmhere; ful oft þær wig ne alæg, þonne Hræda here heardum sweordum ymb Wistlawudu wergan sceoldon ealdne eþelstol ætlan leodum.

Als Jordanes im 6. Jahrhundert eine Chronik der Goten, Getica, erstellte, benannte er den Fluss Vistula. Er beschrieb ebenfalls zwei weitere Flüsse mit dem Namen Viscla. Dieser Name bezieht sich auf den Nebenfluss Wisłoka und den Nebenfluss des San, Wisłok.

Etwa im Jahre 850 n. Chr. wurden die meist östlich der Mündung der Weichsel wohnenden Prußen vom Bayerischen Geograph als „Bruz“ erwähnt.

Schon einer der ersten polnischen Chronisten Wincenty Kadłubek beschrieb die Weichsel als den Heimatort der Wandalen, von denen er die polnische Sage Wanda herleitete.

Im Hochmittelalter erlangte die Weichsel eine wichtige Rolle als Handelsstraße von Krakau nach Danzig. Der Weichselhandel wurde allerdings infolge der Besetzung Danzigs durch den Deutschen Orden im Jahr 1308 beeinträchtigt. Nach dem Zweiten Frieden von Thorn 1466 lag die Weichsel wieder vollständig auf polnischem Gebiet. Die mehr als 300 Jahre zwischen dem Thorner Frieden und der Ersten Polnischen Teilung 1772 gelten als Blütezeit des Weichselhandels und Danzigs als Handelsplatz, der Polen-Litauen mit den westeuropäischen Handelsnationen der Engländer und Holländer verband. Über die Weichsel und Danzig wurde das polnische Getreide nach Westeuropa exportiert, als Polen-Litauen die Kornkammer des Kontinents war, sowie Kolonialwaren aus Westeuropa importiert.

Ende des 18. Jahrhunderts fanden Weichsel und Warthe nach der dritten Teilung Polens als Freiheitssymbole Eingang in die polnische Nationalhymne Mazurek Dąbrowskiego.

Hoch- und Niedrigwasser

[Bearbeiten]

Da die Weichsel nur teilweise reguliert ist, kommt es häufig zu Hochwasser-, aber auch zu Niedrigwasserständen. Hochwasser am Oberlauf tritt in der Regel im Frühsommer auf, wenn die Karpatenflüsse viel Regenwasser von den Bergen ins Tal bringen. Hochwasser am Mittel- und Unterlauf tritt in der Regel nach der Schneeschmelze im Frühjahr auf. Zum Hochwasserschutz wurden drei Speicherseen an der Weichsel errichtet:

Stausee Deutsche Bezeichnung Lage Bild
Jezioro Czerniańskie Czerna-Stausee Schlesische Beskiden
Datei:POL Wisła Czarne Jezioro i Zameczek Prezydencki.JPG
Jezioro Goczałkowickie Goczałkowice-Stausee Auschwitzer Becken
Datei:Goczalkowickie Lake.jpg
Jezioro Włocławskie Włocławek-Stausee Unteres Weichseltal
Datei:Wloclawek Dam - photo 01.jpg

Eine vierte Staustufe ist in Siarzewo geplant. Zudem gibt es in den Beskiden und Pieninen zahlreiche Stauseen auf den Zuflüssen der Weichsel, die vor Hochwasser nach Starkregen oder Schneeschmelze in den Bergen schützen sollen:

Stausee Deutsche Bezeichnung Fluss Entwässerte Gebirge Bild
Jezioro Wielka Łąka Große-Wiese-Stausee Wapienica Schlesische Beskiden
Datei:Wapienica (rzeka)-zbiornik Wielka Laka2.jpg
Jezioro Żywiec Żywiec-Stausee Soła Saybuscher Becken, Schlesische, Saybuscher, Kleine Beskiden
Datei:Valley of Żywieci.jpg
Jezioro Międzybrodzkie Międzybrodzie-Stausee Soła Kleine Beskiden
Datei:Miedzybrodzie Bialskie widok na Zar.JPG
Jezioro Czanieckie Czaniec-Stausee Soła Kleine Beskiden
Datei:Czanieckie Lake 4.jpg
Zbiornik Świnna Poręba Świnna Poręba-Stausee Skawa Kleine Beskiden, Makower Beskiden
Datei:Prog-zapory-swinna-poreba-lato09.JPG
Jezioro Dobczyckie Dobczyce-Stausee Raba Makower Beskiden
Datei:Jezioro Dobczyckie.jpg
Jezioro Czorsztyńskie Czorsztyn-Stausee Dunajec, Białka Tatra, Pieninen, Gorce, Saybuscher Beskiden
Datei:Zapora nad zalewem Czorsztynskim - panoramio.jpg
Jezioro Sromowskie Sromowce-Stausee Dunajec Mittlere Pieninen
Datei:Niedzica a1.jpg
Jezioro Rożnowskie Rożnów-Stausee Dunajec Sandezer Beskiden
Datei:20170814 Jezioro Rożnowskie z Tabaszowej 5398 DxO.jpg
Jezioro Czchowskie Czchów-Stausee Dunajec Inselbeskiden
Datei:20170814 Jezioro Czchowskie w Tropiu 5479.jpg
Jezioro Klimkowskie Klimkówka-Stausee Ropa Niedere Beskiden
Datei:Jezioro Klimkowskie 20150704 8701.jpg
Jezioro Sieniawskie Sieniawa-Stausee Wisłok Jasło-Krosno Becken
Datei:JezioroSieniawskie.jpg
Jezioro Solińskie Solina-Stausee San Waldkarpaten, Bieszczady
Datei:00861 Solina-Stausee 2013; Northern Subcarpathians.JPG
Jezioro Myczkowskie Myczkowce-Stausee San Waldkarpaten, Bieszczady
Datei:Jezioro Myczkowskie - panoramio.jpg

Weitere Stauseen zum Hochwasserschutz im Flusssystem der Weichsel sind:

Stausee Deutsche Bezeichnung Fluss Bild
Jezioro Chechelskie Chechło-Stausee Chechło
Jezioro Brodzkie Brody-Stausee Kamienna
Datei:BrodyIlzeckie 20051007 1312.jpg
Jezioro Chańcza Chańcza-Stausee Czarna Staszowska
Datei:Zalew Chanca w Korytnicy.jpg
Jezioro Nielisz Nielisz-Stausee Wieprz
Datei:Zalewnielisz 067.jpg
Jezioro Zemborzyckie Zemborzycki-Stausee Bystrzyca
Datei:Zalew Zemborzycki - panoramio (2).jpg
Jezioro Domaniowskie Domaniów-Stausee Radomka
Datei:Wólka Domaniowska, Zbiornik wodny "Domaniów" - fotopolska.eu (215050).jpg
Jezioro Sulejowski Sulejów-Stausee Pilica
Datei:Zalew Sulejowski, widok od strony Tomaszowa Mazowieckiego, maj 2018 r.jpg
Jezioro Niewiadoma Niewiadoma-Stausee Cetynia
Datei:Zbiornik Niewiadoma Gmina Sabnie widok z zapory.jpg
Jezioro Siczki Siczki-Stausee Gzówka
Datei:Zalew w Jedlni Letnisko2.JPG
Jezioro Zygmunta Augusta Sigismund-August-Stausee Nereśl
Datei:Podlaskie - Knyszyn - Jezioro Zygmunta Augusta - WSW - Czechowizna.JPG
Jezioro Siemianówka Siemianówka-Stausee Narew
Datei:Poland Siemianówka.jpg
Jezioro Zegrzyńskie Zegrze-Stausee Narew
Datei:Jezioro Zegrzyńskie - w oddali widoczny most (trasa na Wyszków) - panoramio.jpg
Jezioro Koronowskie Polnisch-Krone-Stausee Brda
Datei:Zalew Koronowski 2.jpg
Jezioro Smukalskie Smukała-Stausee Brda
Datei:Zapora w Smukale.jpg
Jezioro Żurskie Żur-Stausee Wda
Datei:Zbiornik Zurski.JPG

Zwischen Oświęcim und Nowa Huta in Krakau ist die Weichsel reguliert, um den Wasserstand für die Schifffahrt stabil zu halten und Krakau vor Hochwassern zu schützen.

Zu besonders schweren Überschwemmungen an der Weichsel kam es in den Jahren: 1813, 1844, 1888, 1934, 1960, 1997, 2001, 2010. Im Mai 2010 kam es in Polen (und in anderen Ländern Mitteleuropas) zu großen Hochwassern.

Im September 2012 war der Wasserstand der Weichsel historisch niedrig und lag bei 58 cm. Während dieser Zeit fand man auf dem Flussboden jahrhundertealte Artefakte.<ref>Vorlage:Literatur</ref> Im August 2015 wurde ein neuer Allzeittiefstand von nur 41 cm gemessen.

Verwaltungseinheiten

[Bearbeiten]

Woiwodschaften

[Bearbeiten]

Acht Woiwodschaften haben Anteil an der Weichsel, was die Hälfte aller 16 polnischen Woiwodschaften ausmacht.

Reihenfolge flussabwärts:

Wappen Woiwodschaft Deutsche Bezeichnung
Datei:POL województwo śląskie COA.svg
Województwo śląskie Woiwodschaft Schlesien
Datei:POL województwo małopolskie COA.svg
Województwo małopolskie Woiwodschaft Kleinpolen
Datei:POL województwo świętokrzyskie COA.svg
Województwo świętokrzyskie Woiwodschaft Heiligkreuz
Datei:POL województwo podkarpackie COA.svg
Województwo podkarpackie Woiwodschaft Karpatenvorland
Datei:POL województwo lubelskie COA.svg
Województwo lubelskie Woiwodschaft Lublin
Datei:POL województwo mazowieckie COA.svg
Województwo mazowieckie Woiwodschaft Masowien
Datei:POL województwo kujawsko-pomorskie COA.svg
Województwo kujawsko-pomorskie Woiwodschaft Kujawien-Pommern
Datei:POL województwo pomorskie COA.svg
Województwo pomorskie Woiwodschaft Pommern

Städte und Gemeinden

[Bearbeiten]

Reihenfolge flussabwärts, Großstädte in Fettsatz, Einwohnerzahlen von Städten vom 31. Dezember 2016, Gemeinden, die keine Städte sind, kursiv:

Gemeinde Deutsche Bezeichnung Kreis Einwohner Bild
Wisła Weichsel Powiat Cieszyński 11.048
Datei:POL Wisła Hotel Gołębiewski i Wisła 2.JPG
Ustroń Ustron Powiat Cieszyński 16.065
Datei:Czantoria, Ustroń,.jpg
Harbutowice Harbutowitz Powiat Cieszyński 883
Datei:Brennica i Wisła.jpg
Górki Wielkie Groß Gurek Powiat Cieszyński 3950
Datei:POL Górki Wielkie Centrum ze Spacerowej.JPG
Skoczów Skotschau Powiat Cieszyński 14.502
Datei:POL Skoczów Rynek z pn.wsch.jpg
Strumień Schwarzwasser Powiat Cieszyński 3643
Datei:Strumień Rynek z ratuszem.jpg
Zabrzeg Powiat Bielski 3107
Datei:POL Zabrzeg Kościół św. Józefa 2.JPG
Goczałkowice-Zdrój Bad Gottschalkowitz Powiat Pszczyński 6689
Datei:Goczałkowice-Zdrój, Staw Maciek 1.jpg
Czechowice-Dziedzice Czechowitz-Dzieditz Powiat Bielski 35.725
Datei:"DROGA" DO KOŚCIOŁA . - panoramio.jpg
Brzeszcze Powiat Oświęcimski 11.430
Datei:Czerwony poranek.jpg
Oświęcim Auschwitz Powiat Oświęcimski 38.972
Datei:Oświęcim - Układ urbanistyczny AL05.JPG
Skawina Konradshof Powiat Krakowski 24.317
Datei:Rynek w Skawinie.JPG
Kraków Krakau 765.320
Datei:2017-07-30-21h55m18.jpg
Niepołomice Niepolomitz Powiat Wielicki 12 507
Datei:Zamek niepolomice tomasz2706-2.JPG
Szczucin Powiat Dąbrowski 4170
Datei:Szczucin rynek 2.jpg
Baranów Sandomierski Powiat Tarnobrzeski 1478
Datei:Baranów Sandomierski zamek (P1360189).JPG
Tarnobrzeg 47.595
Datei:Дворец Тарновских.jpg
Sandomierz Sandomir Powiat Sandomierski 23.993
Datei:Sandomierz-Blick-1.jpg
Zawichost Powiat Sandomierski 1.817
Datei:Zawichost - widok z powietrza.jpg
Annopol Powiat Kraśnicki 2606
Datei:Małopolski przełom wisly.jpg
Józefów nad Wisłą Powiat Opolski 921
Datei:Józefów nad Wisłą widok z powietrza.jpg
Janowiec Powiat Puławski 1000
Datei:Wisła w okolicach Kazimierza Dolnego, widok na Zamek w Janowcu.jpg
Kazimierz Dolny Powiat Puławski 2.594
Datei:Kazimierz Dolny 045.jpg
Puławy Powiat Puławski 48.408
Datei:Puławy, Pałac Czartoryskich (02).jpg
Dęblin Demblin Powiat Rycki 16.526
Datei:Deb palace4.JPG
Góra Kalwaria Kalvarienberg Powiat Piaseczyński 11.868
Datei:Czersk3.jpg
Otwock Powiat Otwocki 44 873
Datei:Palac otwock wielki.jpg
Warszawa Warschau 1.753.977
Datei:Panorama of Warsaw by night (cropped).jpg
Czerwińsk nad Wisłą Powiat Płoński 1089
Datei:Czerwinsk8.jpg
Płock Plotzk 121.295
Datei:Płock, Tumskie Hill.jpg
Dobrzyń nad Wisłą Dobrin Powiat Lipnowski 2.221
Datei:Dobrzyń nad Wisłą - Góra Zamkowa.jpg
Włocławek Leslau 112.483
Datei:Tama1-1.jpg
Nieszawa Nessau Powiat Aleksandrowski 1.950
Datei:Nieszawa Wisla 01.jpg
Ciechocinek Hermannsbad Powiat Aleksandrowski 10.526
Datei:The public garden in Ciechocinek.JPG
Toruń Thorn 202.521
Datei:Toruń, Kościół Św. Ducha.jpg
Solec Kujawski Schulitz Powiat Bydgoski 15.660
Datei:SolecKuj Vistula5 7-2015.jpg
Bydgoszcz Bromberg 353.938
Datei:Bdg StrFordonzmostu 3 07-2013.jpg
Chełmno Kulm Powiat Chełmiński 19.991
Datei:Chelmno town hall (ratusz miejski) 03.jpg
Świecie Schwetz Powiat Świecki 25.974
Datei:Market Square in Swiecie.jpg
Grudziądz Graudenz 95.964
Datei:Wassertor in Grudziadz.jpg
Nowe Neuenburg Powiat Świecki 5.994
Datei:Nowe, rynek 10.jpg
Gniew Mewe Powiat Tczewski 6.840
Datei:Gniew (js).jpg
Malbork Marienburg Powiat Malborski 38.848
Datei:2012.05.12 MALBORK (4).JPG
Tczew Dirschau Powiat Tczewski 60.276
Datei:Most tczew.jpg
Gdańsk Danzig 463.754
Datei:Ayuntamiento Principal, Gdansk, Polonia, 2013-05-20, DD 02.jpg
Mikoszewo Nickelswalde Powiat Nowodworski 710
Datei:Widok na rezerwat Mewia Łacha.jpg

Nebenflüsse

[Bearbeiten]

Reihenfolge flussabwärts mit Längenangabe (ab 300 km Fettsatz), Abfluss und Größe des Einzugsgebietes; eingerückt mündungsnahe Nebenflüsse der Nebenflüsse

Hauptstrom

[Bearbeiten]
Fluss Deutsche Bezeichnung Richtung Länge Einzugsgebiet Quellgebiet Bild
Biała Wisełka Kleine Weiße Weichsel rechts 7 km Schlesische Beskiden
Datei:POL Wisła Czarne Ujście Białej Wisełki do Jeziora Czerniańskiego 1.JPG
Malinka rechts 8 km Schlesische Beskiden
Datei:POL Wisła Potok Malink k. skoczni 1.JPG
Gościejów rechts 4,3 km Schlesische Beskiden
Datei:POL Wisła Potok Gościejów 2.JPG
Kopydło links 7,6 km Schlesische Beskiden
Datei:POL Wisła Potok Kopydło 2.jpg
Dziechcinka links 5,3 km Schlesische Beskiden
Datei:POL Wisła Oaza Ujście Dziechcinki do Wisły.jpg
Jawornik links 4,8 km Schlesische Beskiden
Datei:POL Wisła Potok Jawornik i 2 dopływy 2.JPG
Dobka rechts 5,7 km Schlesische Beskiden
Datei:POL Ustroń Potok Dobka 2.jpg
Gościeradowiec rechts 2,8 km Schlesische Beskiden
Datei:B&p 076.jpg
Brennica Brennitz rechts 16,8 km Schlesische Beskiden
Datei:Brennica, Brenna, Beskid Śląski, Polska, Poland..jpg
Bładnica links 12,5 km 42,1 km² Schlesisches Vorgebirge
Datei:POL Skoczów Bładnica Harcerska.JPG
Knajka links 19 km 68,8 km² Schlesisches Vorgebirge
Datei:Knajka.jpg
Iłownica rechts 27,88 km 201,1 km² Schlesisches Vorgebirge
Datei:POL Czechowice-Dziedzice Iłownica niedaleko ujścia i most kolejowy.JPG
Biała Bialka rechts 28,6 km 139 km² Schlesische Beskiden
Datei:Biała River13.JPG
Pszczynka links 45,26 km Schlesische Hochebene
Datei:Pszczynka.rzeka.jpg
Gostynia links 32,1 km 349 km² Schlesische Hochebene
Datei:MOs810 WG 23 2016 (Zaglebiowskie Zakamarki) (Gostynia, Tychy Paprocany).jpg
Przemsza Perzemsa links 28 km 2121 km² Schlesische Hochebene
Datei:Park sielecki mewa017.jpg
Soła Sola rechts 80 km 1400 km² Saybuscher Beskiden
Datei:GoraZar WidokNaJezioroZywieckie.jpg
Chechło links 26 km 116 km² Krakau-Tschenstochauer Jura
Skawa Schaue rechts 78 km 1160 km² Saybuscher Beskiden
Datei:Skawa - panoramio.jpg
Skawinka rechts 34 km 365 km² Makower Beskiden
Datei:Skawina-mostek na starej Skawince.jpg
Sanka links 18,3 km 94 km² Krakau-Tschenstochauer Jura
Datei:Dolina Mnikowska a1.jpg
Rudawa links 35,8 km 318,3 km² Krakau-Tschenstochauer Jura
Datei:Rudawa na Salwatorze.jpg
Wilga rechts 26,7 km 101,1 km² Pogórze Wielickie
Datei:Wilga river mouth.jpg
Prądnik links 34,5 km 195,8 km² Krakau-Tschenstochauer Jura
Datei:Dolina Prądnika, widok z Góry Okopy.jpg
Dłubnia links 50,76 km 272 km² Krakau-Tschenstochauer Jura
Datei:Dlubnia maszkow.jpg
Raba rechts 132 km 1537 km² Gorce
Datei:Adamczykowa G28.jpg
Szreniawa links 80 km 706 km² Krakau-Tschenstochauer Jura
Datei:Szreniawa 2.jpg
Uszwica rechts 61,2 km 323 km² Inselbeskiden
Datei:Uszwica BW37.jpg
Nidzica links 66 km 708 km² Krakau-Tschenstochauer Jura
Datei:Nidzica river 20060624 1434.jpg
Dunajec Dohnst rechts 247 km 6804 km² Hohe Tatra, Westtatra
Datei:Sokolica Dunajec IMG 0493.jpg
Nida links 151 km 3865 km² Heiligkreuzgebirge
Datei:Pinczow-nida Piotr Walczak.jpg
Breń rechts 52 km Tarnower Hochebene
Czarna Staszowska links 61 km 1358 km² Heiligkreuzgebirge
Datei:Czarna01.jpg
Wisłoka Wittewater rechts 164 km 4110 km² Niedere Beskiden
Datei:Wisłoka.JPG
Babulówka rechts 32 km Sandomirer Becken
Koprzywianka links 66 km 707 km² Heiligkreuzgebirge
Datei:Gmina Samborzec, Poland - panoramio (7).jpg
Trześniówka rechts 57 km 570 km² Sandomirer Becken
Datei:Trzesniowka 09 2007.JPG
Łęg rechts 85,5 km 960 km² Sandomirer Becken
Datei:Rzeka Łęg - Bojanów.jpg
San Saan rechts 433 km 16.861 km² Bieszczady
Datei:03 Santhal aus Burgruine Sobien.JPG
Opatówka links 51 km 282 km² Heiligkreuzgebirge
Datei:Opatowka w opatowie001.jpg
Sanna rechts 51 km 606 km² Lubliner Hochland
Datei:Zaklików przyroda 01.JPG
Wyżnica rechts 42,5 km 508 km² Lubliner Hochland
Datei:Wyżnica (rzeka)-gorny bieg.jpg
Kamienna links 138 km 2008 km² Kielcer Hochland
Datei:Kamienna w okolicach Bałtowa.jpg
Iłżanka links 77 km 1127 km² Kielcer Hochland
Datei:Iłżanka w Ciepielowie.jpg
Zwoleńka links 37 km 230,2 km² Mittelmasowische Tiefebene
Datei:Staroczecze zwolenki borowiec.jpg
Chodelka rechts 49,3 km 566 km² Lubliner Hochland
Datei:Pejzaż - panoramio (2).jpg
Plewka links 27,88 km Mittelmasowische Tiefebene
Datei:Rzeka Plewka w Janowicach.JPG
Kurówka rechts 50 km 395,4 km² Lubliner Hochland
Datei:Kurówka River 03 Poland.JPG
Wieprz rechts 303 km 10.400 km² Roztocze
Datei:Zamglony Wieprz.JPG
Zagożdżonka links 46,21 km 568,5 km² Mittelmasowische Tiefebene
Datei:Zagozdzonka Puszcza Kozienicka.jpg
Radomka links 100 km 2000 km² Südmasowisches Hügelland
Datei:Radomka w Brodzie.JPG
Wilga rechts 67 km 569 km² Żelechów Landrücken
Datei:Wilga przepływająca przez wieś Kamionka.jpg
Pilica Pilitza links 319 km 9245 km² Krakau-Tschenstochauer Jura
Datei:Nad Pilicą - panoramio (3).jpg
Świder rechts 85 km Żelechów Landrücken
Datei:Świder-24.jpg
Jeziorka links 66,3 km 975,3 km² Mittelmasowische Tiefebene
Datei:JEZIORKA.jpg
Narew Nare rechts 484 km 75.200 km² Białowieża-Urwald
Datei:Narew River at Strękowa Góra 03(js), Poland.jpg
Bzura links 166 km 7660 km² Mittelmasowische Tiefebene
Datei:Bzura2.jpg
Skrwa Lewa Linke Skrwa links 51,7 km Mittelmasowische Tiefebene
Datei:Lucień Skrwa.JPG
Skrwa Prawa Rechte Skrwa rechts 114 km 1704 km² Kulm-Dobrzyner Seenplatte
Datei:Skrwa.jpg
Zgłowiączka links 79 km 1496 km² Kujawische Seenplatte
Datei:Park miejski im. H. Sienkiewicza we Włocławku2 N. Chylińska.JPG
Mień Meinbach rechts 53,5 km Kulmsee-Dobrzyner Seenplatte
Tążyna Tonzyna rechts 49,8 km Großpolnische Seenplatte
Datei:Tazyna.jpg
Drwęca Drewenz rechts 253 km Masurische Seenplatte
Datei:Rezerwat przyrody Rzeka Drwęca.jpg
Zielona Struga Grünfließ links 34,3 km Großpolnische Seenplatte
Datei:Bydg pusz zielona struga12.JPG
Struga Toruńska Bostoltz rechts 51,5 km 371 km Kulmseer Seenplatte
Datei:Struga Toruńska7.jpg
Brda Brahe links 238 km 4634 km² Bytower Seenplatte
Datei:Bdg Brda naturalna 1.jpg
Struga Niewieścińska links 11 km Südpommersche Seenplatte
Datei:Struga Niewiescinska.jpg
Fryba Fribbe rechts 39,6 km Kulmseer Seenplatte
Wda Schwarzwasser links 210 km 2345 km² Bytower Seenplatte
Datei:Rzeka Wda i trawa wodna - widok z kładki.jpg
Osa Ossa rechts 96 km 1600 km² Eylauer Seenplatte
Datei:POL Rzeka Osa.JPG
Wierzyca Ferse links 112 km 1600 km² Kaschubische Seenplatte
Datei:Wierzyca river in Owidz.JPG

Delta

[Bearbeiten]
Fluss Deutsche Bezeichnung Richtung Länge Einzugsgebiet Quellgebiet Bild
Kanał Młyński Mühlen Graben links 8,2 km Weichseldelta
Przekop Wisły Weichseldurchstich Mündung 7,1 km Weichseldelta
Datei:PWisly.jpg
Fluss Deutsche Bezeichnung Richtung Länge Einzugsgebiet Quellgebiet Bild
Liwa Liebe rechts 111,4 km 990,8 km² Eylauer Seenplatte
Datei:Liwa w Starym Mlynie.jpg
Młynówka Malborska rechts 29,3 km Eylauer Seenplatte
Datei:Kan. Juranda.jpg
Kanał Jagielloński Jagiellonenkanal rechts 5,7 km Weichseldelta

Szkarpawa

[Bearbeiten]
Fluss Deutsche Bezeichnung Richtung Länge Einzugsgebiet Quellgebiet Bild
Szkarpawa Elbinger Weichsel Mündung 25,4 km 780 km² Weichseldelta
Datei:Rzeka Szkarpawa zimą.jpg
Wisła Królewiecka Königsberger Weichsel Mündung 11,5 km Weichseldelta
Datei:Pozostałości dawnego pomostu na Wiśle Królewieckiej.JPG
Fluss Deutsche Bezeichnung Richtung Länge Einzugsgebiet Quellgebiet Bild
Wisła Śmiała Mündung 2,5 km Weichseldelta
Datei:Wyspa Sobieszewska, Gdańsk, Poland - panoramio (140).jpg
Fluss Deutsche Bezeichnung Richtung Länge Einzugsgebiet Quellgebiet Bild
Czarna Łacha links 7 km Danziger Werder
Datei:Krępiec ujście po lewej kanału Czara Łacha w środku rzeki Raduni do Motławy.jpg
Opływ Motławy links 7 km Danziger Werder
Datei:Bastion Żubr w Gdańsku (1623) ubt.jpeg
Motława Mottlau links 65 km 1511,3 km² Starogarder Seenplatte
Datei:Sołdek i Żuraw, Gdańsk 2006 A ubt.jpeg
Strzyża Strießbach links 9,4 km 22 km² Kaschubische Seenplatte
Datei:Gdansk Dolina Strzyzy 1.jpg

Kanalverbindungen

[Bearbeiten]
Kanal Deutsche Bezeichnung Verbindung Bild
Kanał Augustowski Augustów-Kanal NarewBiebrzaKanał AugustowskiCzarna HańczaNjemen
Datei:Śluza Paniewo, dolna komora.jpg
Kanał Dniepr-Bug Dnepr-Bug-Kanal NarewWestlicher BugDnepr-Bug-KanalDnepr
Datei:Селішча. Дняпроўска-Бугскі канал. Водападзел (15).jpg
Kanał Bachorze Bachorze-Kanal ZgłowiączkaKanał BachorzeJezioro Gopło
Kanał Bydgoski Bromberger-Kanal BrdaKanał BydgoskiNotećWartaOder
Datei:Bydgoszcz Pradolina Noteci 8.jpg
Kanał Notecki Netze-Kanal BrdaKanał BydgoskiKanał NoteckiJezioro GopłoKanał ŚlesińskiWarta
Datei:Kanał Górnonotecki wypływający z lasu w Łochowie 1.jpg
Kanał Ślesiński Ślesiński-Kanal BrdaKanał BydgoskiKanał NoteckiJezioro GopłoŚlesiński-KanalWarta
Datei:Śluza Pątnów.jpg
Kanał Jagielloński Kraffohlkanal NogatKanał JagiellońskiElblągKanał Ostródzko-ElbląskiOstróda
Kanał Ostródzko-Elbląski Oberländischer Kanal NogatKanał JagiellońskiElblągKanał Ostródzko-ElbląskiOstróda
Datei:Statek na trawie - pochylnia Buczyniec na Kanale Elbląskim - panoramio.jpg

Verkehr

[Bearbeiten]

Schifffahrt

[Bearbeiten]

Die Weichsel ist ab kurz vor Oświęcim bis Danzig schiffbar, wobei im Oberlauf nur der Abschnitt Oświęcim bis Nowa Huta in Krakau als Wasserweg Obere Weichsel mit Schleusen und Kanälen ausgebaut ist. Unterhalb von Krakau mäandert der Fluss wieder in seinem ursprünglichen Zustand, der eine intensivere Schifffahrt außerhalb von einer touristischen Nutzung durch kleine Sportboote und Kajaks unmöglich macht. Ab Warschau bis Danzig ist die Weichsel wieder für größere Schiffe befahrbar. Sie ist Teil der internationalen Wasserstraßen E40 von der Ostsee zum Schwarzen Meer und E70 von Antwerpen nach Klaipėda.

Eisenbahn

[Bearbeiten]

Bereits in ihrem Quellgebiet in den Schlesischen Beskiden wird der Oberlauf der Weichsel von der Bahnstrecke Goleszów–Wisła Głębce begleitet. Alle größeren Städte an der Weichsel sind an das polnische Eisenbahnnetz angeschlossen.

Straße

[Bearbeiten]

Unterhalb der Weichselquellen verläuft die Woiwodschaftsstraße 941. Woiwodschaftsstraßen begleiten die Weichsel auf ihrem Lauf, nur in ihrem Unterlauf wird sie von Włocławek bis Toruń und von Grudziądz bis Danzig von der Autobahn A1 begleitet.

Fahrrad

[Bearbeiten]

Der rund 1200 Kilometer lange Weichselfernradweg entlang des Flusses von Wisła nach Danzig ist in Teilstücken fertig und wird weiter ausgebaut. Derzeit sind die Teilabschnitte von den Quellen bis Szczucin in den Woiwodschaften Schlesien und Kleinpolen sowie von Dobrzyń nad Wisłą bis Kwidzyn in der Woiwodschaft Kujawien-Pommern fertig, was zusammen etwa die Hälfte der Strecke ausmacht.

Naturschutz

[Bearbeiten]

Pro Jahr trägt die Weichsel mit schätzungsweise 317 Tonnen Mikroplastik zu dem Plastikmüll in den Ozeanen bei.<ref>M. Huserbråten et al.: Trans-polar drift-pathways of riverine European microplastic. In: Sci Rep, 2022, doi:10.1038/s41598-022-07080-z.</ref> Die Weichsel fließt durch zahlreiche Wälder, zum Beispiel durch den Sandomirer Urwald, sowie durch zahlreiche Naturschutzgebiete (beziehungsweise befinden sich Naturschutzgebiete im Weichseltal, zum Beispiel Naturschutzgebiet Zbocza Płutowskie sowie Schutzgebiete der Natur 2000, wie zum Beispiel die Wiśliska).

Naturschutzgebiete unmittelbar an der Weichsel:

Vogelschutzgebiet

[Bearbeiten]
Vogelschutzgebiet Deutsche Bezeichnung Kennung Bild
Dolina Górnej Wisły Oberes Weichseltal PLB240001
Datei:Goczalkowice zachod.jpg
Stawy w Brzeszczach Brzeszczy Teiche PLB120009
Datei:Brzeszcze - Nycticorax nycticorax.JPG
Dolina Dolnej Skawy Unteres Skawatal PLB120005
Datei:Synestezje.jpg
Małopolski Przełom Wisły Kleinpolnischer Weichseldurchbruch PLB140006
Datei:Panorama ze Skarpy Dobrskiej.jpg
Dolina Środkowej Wisły Mittleres Weichseltal PLB140004
Datei:Stara Wisła Kępa Wieloryb Warszawa 006.jpg
Dolina Dolnej Wisły Unteres Weichseltal PLB040003
Datei:Bydgoszcz Przełom Fordoński.jpg
Ujście Wisły Weichselmündung PLB220004
Datei:Zalew wiślany 052.jpg

Habitatschutzgebiete

[Bearbeiten]
Habitatschutzgebiete Deutsche Bezeichnung Kennung Bild
Beskid Śląski Schlesische Beskiden PLH240005
Datei:Barania Góra - view from tower.jpg
Jezioro Goczałkowickie Goczałkowice-Stausee PLH240039
Datei:Jezioro Goczałkowickie skute lodem.jpg
Tarnobrzeska Dolina Wisły Tarnobrzeger Weichseltal PLH180049
Datei:Łąka nad wisłą.jpg
Dolina Dolnego Sanu Unteres Santal PLH180020
Datei:Dolina starego sanu 01.jpg
Przełom Wisły w Małopolsce Kleinpolnischer Weichseldurchbruch PLH060045
Datei:Kazimierski park krajobrazowy 024.jpg
Kampinoska Dolina Wisły Kampinos Weichseltal PLH140029
Datei:Poland Kampinos April 1.jpg
Włocławska Dolina Wisły Włocławek Weichseltal PLH040039
Datei:Przypust - Wisła.jpg
Nieszawska Dolina Wisły Nessauer Weichseltal PLH040012
Datei:Nieszawa - Wisła.jpg
Dybowska Dolina Wisły Dybower Weichseltal PLH040011
Datei:Starorzecze Wisły jesień.jpg
Solecka Dolina Wisły Solecer Weichseltal PLH040003
Datei:Bdg Wisła ptactwo jesień.jpg
Dolna Wisła Untere Weichsel PLH220033
Datei:Bdg Wisła zima 8.jpg
Ostoja w Ujściu Wisły Weichselmündung PLH220044
Datei:Ostoja w ujściu Wisły-widok wybrzeża na wys. Ptasiego Raju.jpg
Twierdza Wisłoujście Festung Weichselmünde PLH220030
Datei:Festung Weichselmünde Danzig.jpg

Naturreservate

[Bearbeiten]
Naturreservate Deutsche Bezeichnung Bild
Rezerwat przyrody Barania Góra Naturreservat Barania Góra
Datei:Beskid Śląski – Panorama z Baraniej Góry.jpg
Rezerwat przyrody Wisła Naturreservat Weichsel
Datei:Czarna Wisełka.JPG
Rezerwat przyrody Wisła pod Zawichostem Naturreservat Weichsel bei Zawichost
Datei:Wisła w Zawichoście - panoramio.jpg
Rezerwat przyrody Krowia Wyspa Naturreservat Krowia Wyspa
Datei:Rezerwat przyrody Krowia Wyspa.jpg
Rezerwat przyrody Łachy Brzeskie Naturreservat Łachy Brzeskie
Datei:Lachy brzeskie.JPG
Rezerwat przyrody Wyspy Świderskie Naturreservat Wyspy Świderskie
Datei:Wyspy świderskie odsyp drewno.jpg
Rezerwat przyrody Ławice Kiełpińskie Naturreservat Ławice Kiełpińskie
Datei:Widok na rezerwat od strony Białołęki.JPG
Rezerwat przyrody Kępy Kazuńskie Naturreservat Kępy Kazuńskie
Rezerwat przyrody Zakole Zakroczymskie Naturreservat Zakole Zakroczymskie
Rezerwat przyrody Wikliny Wiślane Naturreservat Wikliny Wiślane
Datei:Image-Poland Wikliny Wiślane 1.jpg
Rezerwat przyrody Kępa Rakowska Naturreservat Kępa Rakowska
Rezerwat przyrody Kępa Antonińska Naturreservat Kępa Antonińska
Rezerwat przyrody Wyspy Zakrzewskie Naturreservat Wyspy Zakrzewskie
Rezerwat przyrody Wyspy Białobrzeskie Naturreservat Wyspy Białobrzeskie
Rezerwat przyrody Kępa Wykowska Naturreservat Kępa Wykowska
Rezerwat przyrody Ławice Troszyńskie Naturreservat Ławice Troszyńskie

Landschaftsschutzparks

[Bearbeiten]
Landschaftsschutzpark Deutsche Bezeichnung Homepage Bild
Park Krajobrazowy Beskidu Śląskiego Landschaftsschutzpark Schlesische Beskiden Homepage
Datei:Wisla 010.jpg
Bielańsko-Tyniecki Park Krajobrazowy Landschaftsschutzpark Bielany-Tyniec Homepage
Datei:Bielańsko Tyniecki Park Krajobrazowy - panorama.jpg
Kazimierski Park Krajobrazowy Landschaftsschutzpark Kazimierz Homepage
Datei:Kazik9.jpg
Nadwiślański Park Krajobrazowy Landschaftsschutzpark Weichsel Homepage
Datei:MG 3155 strzelce dolne 2.JPG
Nadwiślański Park Krajobrazowy Landschaftsschutzpark Chełmino Homepage
Datei:Bydgoszcz grodzisko Strzelce Dolne 4.jpg

Naturparks

[Bearbeiten]
Naturparks Deutsche Bezeichnung
Obszar Chronionego Krajobrazu Doliny Wisły Naturpark Weichseltal
Obszar Chronionego Krajobrazu Solec nad Wisłą Naturpark Solec nad Wisłą
Chodelski Obszar Chronionego Krajobrazu Naturpark Chodelski
Nadwiślański Obszar Chronionego Krajobrazu Naturpark Weichsel
Obszar Chronionego Krajobrazu rzeki Pilicy i Drzewiczki Naturpark Täler der Pilica und Drzewiczk
Warszawski Obszar Chronionego Krajobrazu Naturpark Warschau
Obszar Chronionego Krajobrazu Niziny Ciechocińskiej Ciechocinek-Ebene
Obszar Chronionego Krajobrazu Doliny Kwidzyńskiej Kwidzyn-Tal
Obszar Chronionego Krajobrazu Białej Góry Naturpark Biała Góra
Obszar Chronionego Krajobrazu Rzeki Nogat Naturpark Nogat
Środkowożuławski Obszar Chronionego Krajobrazu Naturpark Mittlere Werder
Obszar Chronionego Krajobrazu Żuław Gdańskich Naturpark Danziger Werder
Obszar Chronionego Krajobrazu Wyspy Sobieszewskiej Naturpark Insel Sobieszewska

Nationalpark

[Bearbeiten]

Der Nationalpark Kampinos reicht in Masowien von Süden an die Weichsel.

Siehe auch

[Bearbeiten]

Literatur

[Bearbeiten]
  • Ernst Bahr: Weichsel. In: Handbuch der historischen Stätten, Ost- und Westpreußen. Alfred Kröner Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X, S. 238–239.
  • Franz Brandstäter: Die Weichsel. Historisch, topographisch, malerisch. Marienwerder 1855 (Digitalisat).
  • Heinrich Girard: Die norddeutsche Ebene insbesondere zwischen Elbe und Weichsel geologisch dargestellt. Berlin 1855, S. 251–262 (online).
  • Andrzej Piskozub (Red./Hrsg.): Wisła. Monografia rzeki. Warschau 1982 (polnisch. Standardwerk in Polen)
  • Jürgen Udolph: Weichsel. Namenkundlich. In: Reallexikon der Germanischen Altertumskunde, Band 33, De Gruyter, Berlin/New York 2006, S. 356–358.
  • Szymon Brzeski: Wisła. Królowa polskich rzek. Warszawa 2017, Przedsiębiorstwo Handlowo-Wydawnicze „Arystoteles“ (Verlag), ISBN 978-83-8038-141-4.
[Bearbeiten]

Vorlage:Commonscat Vorlage:Wikivoyage

Fußnoten

[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Normdaten