Sumachgewächse
Die Sumachgewächse (Anacardiaceae; englisch cashew oder sumac family) bilden eine Pflanzenfamilie in der Ordnung der Seifenbaumartigen (Sapindales). Sie kommen mit etwa 70 bis 82 Gattungen und 600 bis 800 Arten weltweit vorwiegend in den Tropen und Subtropen, teilweise aber auch in gemäßigten Klimazonen vor. Einige Arten liefern essbare Früchte und Samen – medizinische Wirkungen wurden untersucht – und einige Arten sind Zierpflanzen.
Beschreibung und Ökologie
[Bearbeiten]Vegetative Merkmale
[Bearbeiten]Es sind meist immergrüne, verholzende Pflanzen: meist handelt es sich um selbständig aufrecht wachsende Bäume oder Sträucher, seltener Halbsträucher oder es sind Lianen. Einige Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen. Viele Arten weisen Harzgänge auf mit klaren oder milchigen Harzen, die sich schnell schwarz verfärben und einen typischen (Terpentin-) Harzgeruch besitzen. Holz, Blätter und Früchte können aromatisch bis giftig sein.
Die meist wechselständig, selten gegenständig oder in Wirteln, oft an den Zweigenden konzentriert, angeordneten Laubblätter riechen oft aromatisch. Die Blattspreite ist ungeteilt oder häufig unpaarig gefiedert (Ausnahme ist die paarig gefiederte Spondias bipinnata). Der Rand der Laubblätter oder Fiederblätter ist ganzrandig. Oft ist eine schwarze Blattzeichnung vorhanden. Nebenblätter fehlen.
Blütenstände und Blüten
[Bearbeiten]Es werden end- oder seitenständige, scheindoldige oder rispige Blütenstände gebildet. Die Deckblätter sind meist klein, nur selten groß; bei Dobinea sind sie häutig und mit den Blütenstielen verwachsen. Die Blüten sind zwittrig oder eingeschlechtig. Die Arten können einhäusig (monözisch), zweihäusig (diözisch) getrenntgeschlechtig, gynodiözisch oder polygamomonözisch sein.
Die relativ kleinen Blüten sind radiärsymmetrisch und drei- bis oft fünfzählig. Sie besitzen eine doppelte oder einfache (sepalin und hochblattartig bei Pistacia) Perianth. Selten fehlen die Blütenhüllblätter (Dobinea). Die drei bis fünf Kelchblätter sind an der Basis verwachsen. Die drei bis fünf Kronblätter sind frei oder selten an der Basis verwachsen. Es sind ein (Anacardium, Mangifera) oder zwei Kreise mit je fünf Staubblättern (selten insgesamt zwölf Staubblätter) vorhanden. Entweder sind alle Staubblätter fertil oder es sind ein bis neun Staminodien vorhanden. Die immer schlanken Staubfäden sind manchmal an ihrer Basis verwachsen (Anacardium). Die Staubbeutel besitzen vier Pollensäcke. Es ist ein Fruchtblatt vorhanden oder zwei bis fünf (selten bis sechs) Fruchtblätter sind zu einem synkarpen, meist oberständigen, selten halbunterständigen bis unterständigen (Pegia, Semecarpus) Fruchtknoten verwachsen, bei Dracontomelon sind sie nicht vollständig verwachsen. Jedes Fruchtknotenfach enthält eine apotrope Samenanlage. Oft wird nur ein Fruchtblatt voll entwickelt. Der meist einzige Griffel endet mit ein bis fünf Narben; manchmal sind auch drei bis sechs Griffel vorhanden (Buchanania). Ein meist intrastaminaler, nektarproduzierender Diskus ist meist deutlich ausgebildet. Bei vielen heute in diese Familie eingegliederten Gattungen sind die Blüten und Blütenstände stark reduziert. Dies führte dazu, dass sie als eigene Familien geführt wurden. So besitzen die früheren Blepharocaryaceae kompakte, involucrate Blütenstände, den zweihäusig getrenntgeschlechtigen früheren Julianaceae und Podoaceae fehlen bei den weiblichen Blüten Blütenhüllblätter. Den windbestäubten Arten fehlen meist ein Diskus und die Blütenhüllblätter.
Fruchtstände, Früchte, Samen und Ausbreitung
[Bearbeiten]Es werden meist Steinfrüchte gebildet, jedoch gibt es in dieser Familie eine große Fülle an Fruchttypen. Die Ausbreitungsmechanismen sind vielfältig. Bei zwei Gattungen, Anacardium und Semecarpus, wird ein fleischiger, essbarer Arillus (hier Hypokarp genannt) unter der Steinfrucht gebildet, der aus dem Fruchtstiel und dem Blütenboden gebildet wird. Innerhalb der Gattung Anacardium fehlt einzig bei Anacardium microsepalum ein Arillus; diese Art gedeiht in wassergefluteten Wäldern des Amazonas und wird vermutlich von großen Fischen verbreitet. Bei drei weiteren Gattungen, Mangifera, Poupartiopsis und Spondias, wird ebenfalls von Wasserverbreitung berichtet. Um durch den Wind verbreitet zu werden, gibt es unterschiedliche Anpassungen, beispielsweise vergrößerte Kelchblätter (Astronium, Loxostylis, Myracrodruon, Parishia), vergrößerte bleibende Kronblätter (Gluta, Swintonia), breite Hochblätter (Dobinea), ein Flügel, der aus der abgeflachten Fruchtstandsachse gebildet wird (Amphipterygium), und bei manchen Gattungen besitzen die Ränder der Früchte Haare (Actinocheita, Blepharocarya, Ochoterenaea). Statt Steinfrüchten werden bei einigen Gattungen Samaras (Flügelnüsse) ausgebildet: bei Campylopetalum, Cardenasiodendron, Dobinea, Laurophyllus, Pseudosmodingium, Smodingium ist um den ganzen Rand der Früchte ein häutiger Flügel ausgebildet oder bei Faguetia, Loxopterygium, Schinopsis ein Flügel auf nur einer Seite. Amphipterygium, Orthopterygium bilden flugfähige Sammelfrüchte (Synkarpien). Trockene, achänenartige Früchte werden bei Apterokarpos gebildet. Bei Cotinus ist der Fruchtstand mit lang behaarten Blütenstandsachsen die Verbreitungseinheit. Diese Anpassungen mit verwehbaren Früchten scheint einherzugehen mit Besiedlung trockener Habitate. Eine trockene Frucht wird bei Dobinea gebildet. Das Epikarp ist dünn, das Mesokarp ist meist fleischig, faserig und das Endokarp ist hart. Der Embryo ist oft gekrümmt.
Chromosomen und Inhaltsstoffe
[Bearbeiten]An Chromosomenzahlen wurden n = 7-12, 14-16, 21 gefunden.
Bei etwa einem Viertel aller Arten, aber allen der Unterfamilie Anacardioideae kommen toxische Dihydroxybenzole mit langen unverzweigten Seitenketten vor, die bei Berührung der Pflanzenteile zu Hautreizungen führen. Das Endosperm ist ölhaltig und manchmal stärkehaltig.
Vorkommen
[Bearbeiten]Arten aus der Familie der Anacardiaceae sind weltweit in trockenen bis feuchten Gebieten verbreitet. Meist gedeihen sie in feuchten Tieflands-Habitaten. Hauptsächlich kommen sie in den Tropen und Subtropen vor, aber einige Arten reichen auch bis in die gemäßigten Breiten. In der Neuen Welt reicht die Verbreitung von Kanada bis Patagonien, es gibt Vorkommen in Afrika, Südeuropa, gemäßigten bis tropischen Asien, tropischen bis subtropischen Australien und auf den meisten der Pazifischen Inseln. Keine Arten dieser Familie gibt es in Nordeuropa, gemäßigten und trockenen Australien, Neuseeland, auf den Galapagos-Inseln, in extremen Wüstengebieten und großen Höhenlagen; aber sie erreichen Höhenlagen bis zu 3500 Meter. Das Zentrum der Artenvielfalt ist Malesien.
Nutzung
[Bearbeiten]Einige Arten und ihre Sorten werden weltweit (in den Tropen oder mediterranen Klimazonen) angebaut. Weltweit bekannt sind essbare Früchte und Steinfrüchte wie Mango (Mangifera indica), Pistazie (Pistacia vera), Cashewbaum (Anacardium occidentale) oder Brasilianischer Pfefferbaum (Schinus terebinthifolia).
Andere Nutzpflanzen sind nur in ihren pantropischen Anbaugebieten verbreitet, wie die Spondias-Früchte, die Marula (Sclerocarya birrea) in Afrika oder in der Neotropis die Antrocaryon-Früchte, ihre Vermarktung ist eingeschränkt auf Grund der schlechten Transportfähigkeit.
Bestimmte Sumacharten dienen der Gewinnung von Sumach (Gewürz), als Ausgangsstoff für pharmazeutische Produkte und Holz. Aus Früchten und Laubblättern des Gerber-Sumach erhält man einen Farbstoff, mit der Rinde wurde Wolle gefärbt. Die Laubblätter dienten zur Vegetabilgerbung von Leder und als Haarfärbemittel.
Einige Arten werden als Zierpflanzen verwendet.
Systematik
[Bearbeiten]Taxonomie
[Bearbeiten]Bernard de Jussieu stellte 1759 die heute hier eingeordneten Gattungen in eine Unterordnung einer Ordnung „Terebintaceae“<ref>Genera plantarum ..., 1789, S. 368–369.</ref>; sein Neffe Antoine Laurent de Jussieu veröffentlichte 1789 diese Klassifikation in Genera plantarum: secundum ordines naturales disposita, juxta methodum in Horto regio parisiensi exaratam, anno M.DCC.LXXIV (Apud Viduam Herissant et Theophilum Barrois, Paris)<ref>Genera plantarum: secundum ordines naturales disposita, juxta methodum in Horto regio parisiensi exaratam, anno M.DCC.LXXIV</ref>. Robert Brown bearbeitete die gleichen Gattungen 1818 in der Veröffentlichung bei John Murray über die von James Kingston Tuckey geleiteten Expedition zum Kongo und das dabei erstellte Herbarium von Christen Smith<ref>James Kingston Tuckey: Observations, Systematical and Geographical, on Professor Christian Smith's Collection of Plants from the Vicinity of the River Congo in Narrative of an Expedition to Explore the River Zaire Usually Called the Congo, in South Africa, in 1816, Under the Direction of Captain J.K. Tuckey, R.N., to Which is Added, the Journals of Professor Smith; Some General Observations on the Country and its Inhabitants; and an Appendix: Containing the Natural History of that Part of the Kingdom Congo Through Which the Zaire Flows, London.</ref><ref>Expedition… (1818) Appendix V, S. 430–431.</ref>. Augustin Pyramus de Candolle veröffentlichte 1824, mit Robert Browns Cassuvlae oder Anacardeae, eine andere Beschreibung dieser Verwandtschaftsgruppe mit den Gattungen Anacardium, Semecarpus, Holigarna, Mangifera, Buchanania, Pistacia, Astronium, Comocladia und Picramnia.<ref>Prodromus Systematis Naturalis 1824, S. 62–66.</ref> John Lindley stellte 1831 eine neue Beschreibung dieser Verwandtschaftsgruppe mit den Anacardieae und Sumachineae, dabei gibt er den Namen „Terebintaceae“ zugunsten Anacardiaceae auf und ergänzte die Gattungen Anacardium, Holigarna, Mangifera, Rhus, Mauria<ref>John Lindley in John Torrey: An Introduction to the Natural System of Botany: or A Systematic View of the Organization, Natural Affinities, and Geographical Distribution of the Whole Vegetable Kingdom; Together with the Uses of the Most Important Species in Medicine, the Arts and Rural or Domestic Economy, in G. & C. & H. Carvill: Natural System of Botany, New York City, S. 125–127.</ref>. Typusgattung ist Anacardium Vorlage:Person
Die Familie Sumachgewächse (Anacardiaceae) umfasst vier Unterfamilien mit 70 bis 82 Gattungen und etwa 600 bis 800 Arten.
Gliederung der Familie in Unterfamilien und ihre Gattungen
[Bearbeiten]Man teilt die Familie nach Susan K. Pell 2004<ref name="Pell2004" /> in zwei Unterfamilien und einige Tribus ein:
- Unterfamilie Anacardioideae Vorlage:Person (Syn.: Blepharocaryaceae Vorlage:Person, Comocladiaceae Vorlage:Person, Julianaceae Vorlage:Person, Lentiscaceae Vorlage:Person, Pistaciaceae Vorlage:Person, Podoaceae Vorlage:Person, Schinaceae Vorlage:Person, Vernicaceae Vorlage:Person): Es gibt 58 bis 60 Gattungen mit etwa 485 Arten:
- Actinocheita Vorlage:Person: Mit 1-2 Arten, die in Mexiko vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Amphipterygium Vorlage:Person (Syn.: Hypopterygium Vorlage:Person, Juliania Vorlage:Person): Mit etwa vier Arten, die in Mexiko und Peru vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Anacardium Vorlage:Person: Die etwa zehn Arten sind in der Neotropis weitverbreitet, darunter:
- Cashew (Anacardium occidentale Vorlage:Person)
- Androtium Vorlage:Person: Es gibt nur eine Art:
- Androtium astylum Vorlage:Person: Sie kommt in Malesien vor.<ref name="Mabberley2008" />
- Apterokarpos Vorlage:Person: Es gibt nur eine Art:
- Apterokarpos gardneri Vorlage:Person: Sie kommt in Brasilien vor.
- Astronium Vorlage:Person: Mit etwa 15 Arten, die im tropischen Amerika vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Astronium graveolens Vorlage:Person: Aus dem mittleren bis nördlichen Südamerika bis nach Zentralamerika und ins südliche Mexiko.
- Baronia Vorlage:Person: Es gibt nur eine Art:
- Baronia taratana Vorlage:Person: Sie kommt in Madagaskar vor.<ref name="CoPoMadagascar" />
- Blepharocarya Vorlage:Person: Mit etwa zwei Arten, die im nordöstlichen Australien vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Bonetiella Vorlage:Person: Es gibt nur eine Art:
- Bonetiella anomala Vorlage:Person: Sie kommt in Mexiko vor.<ref name="Mabberley2008" />
- Bouea Vorlage:Person: Mit etwa drei Arten, die in Südostasien und Malesien vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Buchanania Vorlage:Person: Die etwa 25 Arten sind im tropischen Asien verbreitet.
- Buchanania lanzan Vorlage:Person: Aus Indien und dem nördlichen Südostasien bis nach Südwestchina.
- Buchanania obovata Vorlage:Person: Aus dem zentralen, nördlichen Australien.
- Campnosperma Vorlage:Person: Die etwa fünf Arten kommen auf Madagaskar vor.
- Campylopetalum Vorlage:Person: Es gibt nur eine Art:
- Campylopetalum siamense Vorlage:Person: Sie kommt in Thailand vor.<ref name="Mabberley2008" />
- Cardenasiodendron Vorlage:Person: Es gibt nur eine Art:
- Cardenasiodendron brachypterum Vorlage:Person: Sie kommt in Bolivien vor.<ref name="Mabberley2008" />
- Comocladia Vorlage:Person: Mit etwa 20 Arten, die im tropischen Amerika vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Perückensträucher (Cotinus Vorlage:Person): Die etwa vier Arten sind auf der Nordhalbkugel verbreitet:
- Perückenstrauch (Cotinus coggygria Vorlage:Person)
- Cotinus nanus Vorlage:Person: Sie kommt in Yunnan vor.<ref name="GRIN" />
- Cotinus obovatus Vorlage:Person: Sie kommt in Texas, Alabama, Arkansas, Missouri, Tennessee, Oklahoma und vielleicht auch in Kentucky vor.<ref name="GRIN" />
- Cotinus szechuanensis Vorlage:Person: Sie kommt in Sichuan vor.<ref name="GRIN" />
- Dobinea Vorlage:Person: Die nur zwei Arten sind von der östlichen Himalaja-Region bis ins südwestliche China verbreitet.
- Drimycarpus Vorlage:Person: Die nur zwei Arten sind in der Volksrepublik China, in Indien, Myanmar, Nepal und Vietnam verbreitet.
- Euroschinus Vorlage:Person: Mit etwa sechs Arten. Sie kommen in Malesien, Australien und Neukaledonien vor.<ref name="Mabberley2008" />
- Faguetia Vorlage:Person: Es gibt nur eine Art:
- Faguetia falcata Vorlage:Person: Dieser Endemit kommt in Madagaskar nur in der Provinz Toamasina vor.<ref name="CoPoMadagascar" />
- Fegimanra Vorlage:Person: Mit etwa zwei Arten, die im tropischen Afrika vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Gluta Vorlage:Person: mit etwa 30 Arten, die in Indomalesien und in Madagaskar vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Burmesischer Lackbaum (Gluta usitata Vorlage:Person): Aus Thailand, Myanmar, Vietnam, Assam und Laos.
- Haplorhus Vorlage:Person: Mit nur einer Art:
- Haplorhus peruviana Vorlage:Person: Sie kommt in den Anden von Peru und dem nördlichen Chile vor.<ref name="Mabberley2008" />
- Heeria Vorlage:Person: Es gibt nur eine Art:
- Heeria argentea Vorlage:Person: Die Heimat ist die Capensis.<ref name="Mabberley2008" />
- Holigarna Vorlage:Person: Mit etwa 8 Arten, die in Indomalesien vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Laurophyllus Vorlage:Person: Es gibt nur eine Art:
- Laurophyllus capensis Vorlage:Person: Sie kommt in den südafrikanischen Provinzen West- sowie Ostkap vor.
- Lithraea Vorlage:Person: Mit etwa drei Arten, die in Südamerika vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Loxopterygium Vorlage:Person: Mit etwa drei Arten, die im tropischen Südamerika vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Loxostylis Vorlage:Person: Mit nur einer Art:
- Loxostylis alata Vorlage:Person: Sie kommt im südlichen Afrika vor.<ref name="Mabberley2008" />
- Mangos (Mangifera Vorlage:Person): Die etwa 69 Arten sind im tropischen Asien verbreitet.
- Mauria Vorlage:Person: Die etwa zehn Arten gedeihen in Bergregionen der Neotropis.<ref name="Mabberley2008" />
- Melanochyla Vorlage:Person: Mit etwa 30 Arten, die in Malesien vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Metopium Vorlage:Person: Mit etwa vier Arten, die in Florida, Mexiko, Zentralamerika und in der Karibik vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Metopium brownei Vorlage:Person: Karibik, Florida, mittleres bis nördliches Zentralamerika und südöstliches Mexiko.
- Micronychia Vorlage:Person: Seit 2009 gibt es etwa zehn Arten, die nur auf Madagaskar vorkommen.<ref name="CoPoMadagascar" />
- Mosquitoxylum Vorlage:Person: Es gibt nur eine Art:
- Mosquitoxylum jamaicense Vorlage:Person: Sie kommt in Jamaika vor.<ref name="Mabberley2008" />
- Nothopegia Vorlage:Person: Mit etwa sieben Arten, die in Indien und Sri Lanka vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Ochoterenaea Vorlage:Person: Es gibt nur eine Art:
- Ochoterenaea colombiana Vorlage:Person: Sie kommt in Kolumbien vor.<ref name="Mabberley2008" />
- Orthopterygium Vorlage:Person: Es gibt nur eine Art:
- Orthopterygium huaucui Vorlage:Person (Syn.: Juliania huaucui Vorlage:Person): Die Heimat ist Peru.<ref name="Mabberley2008" />
- Ozoroa Vorlage:Person: Die etwa 40 Arten sind in Afrika und auf der Arabischen Halbinsel verbreitet.
- Pachycormus Vorlage:Person: Mit nur einer Art:
- Pachycormus discolor Vorlage:Person: Sie kommt in Baja California vor.<ref name="Mabberley2008" />
- Parishia Vorlage:Person: Mit etwa sieben Arten, die in Indomalesien vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Pentaspadon Vorlage:Person: Mit etwa sechs Arten, die von Südostasien bis Papuasien vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Pentaspadon motleyi Vorlage:Person: Malaysia, nördlicheres Indonesien, Neuguinea bis auf die Salomonen.
- Pistazien (Pistacia Vorlage:Person): Die etwa zehn Arten sind auf der Nordhalbkugel verbreitet.
- Protorhus Vorlage:Person: Die etwa 20 Arten kommen hauptsächlich auf Madagaskar vor, aber eine Art auch in der Capensis.
- Pseudosmodingium Vorlage:Person: Mit etwa sieben arten, die in Mexiko vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Rhodosphaera Vorlage:Person: Es gibt nur eine Art:
- Rhodosphaera rhodanthema Vorlage:Person: Sie kommt im nordöstlichen Australien vor.<ref name="Mabberley2008" />
- Rhus Vorlage:Person. (inklusive Searsia Vorlage:Person, Toxicodendron Vorlage:Person): Es gibt 150 bis 250 Arten, darunter:
- Essigbaum, auch Sumach genannt, (Syn.: Rhus typhina Vorlage:Person; Syn.: Rhus hirta Vorlage:Person)<ref name="GRIN" />
- Gerber-Sumach (Rhus coriaria Vorlage:Person)
- Gewürzsumach (Rhus aromatica Vorlage:Person)
- Eichenblättriger Giftsumach (Rhus toxicodendron Vorlage:Person)
- Kletternder Gift-Sumach (Rhus radicans Vorlage:Person)
- Rhus diversiloba Vorlage:Person (Syn: Toxicodendron diversilobum Vorlage:Person)
- Lackbaum (Rhus verniciflua Vorlage:Person)
- Schinopsis Vorlage:Person: Mit etwa sieben Arten, die in Südamerika vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Pfefferbäume (Schinus Vorlage:Person): Die etwa 25 Arten sind in der Neotropis weitverbreitet.
- Semecarpus Vorlage:Person: Die 50 bis 60 Arten sind vom tropischen Asien bis Ozeanien weitverbreitet.
- Smodingium Vorlage:Person: Es gibt nur eine Art:
- Smodingium argutum Vorlage:Person: Die Heimat ist die Capensis.<ref name="Mabberley2008" />
- Sorindeia Vorlage:Person: Mit etwa neun Arten, die im tropischen Afrika, in Madagaskar und auf den Maskarenen vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Sorindeia madagascariensis Vorlage:Person: Aus Madagaskar, den Komoren und Maskarenen sowie der afrikanischen Ostküste von Somalia bis Mosambik.
- Swintonia Vorlage:Person: Mit etwa 13 Arten die in Indomalesien vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Thyrsodium Vorlage:Person: Mit etwa sieben arten, die im tropischen Amerika vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Trichoscypha Vorlage:Person: Mit etwa 50 Arten, die im tropischen Afrika vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Trichoscypha acuminata Vorlage:Person: Aus dem westlichen Zentralafrika bis Nigeria.
- Unterfamilie Spondioideae Vorlage:Person (Syn.: Spondiadaceae): Es gibt 10 bis 18 Gattungen mit etwa 115 Arten:
- Antrocaryon Vorlage:Person: Mit etwa 2-3 Arten im tropischen Westafrika und einer Art im tropischen Amerika.<ref name="Mabberley2008" />
- Antrocaryon amazonicum Vorlage:Person: Aus dem mittleren bis nordwestlichen Brasilien und Kolumbien bis nach Peru.
- Choerospondias Vorlage:Person: Es gibt nur eine Art:
- Choerospondias axillaris Vorlage:Person: Sie ist in Kambodscha, im südlichen China, Taiwan bis Tibet und Nepal, Laos, Thailand sowie in Vietnam verbreitet.
- Cyrtocarpa Vorlage:Person: Die etwa fünf Arten sind in der Neotropis verbreitet.<ref name="Mitchell1991" />
- Cyrtocarpa procera Vorlage:Person: Aus Mexiko.
- Dracontomelon Vorlage:Person: Die etwa acht Arten sind im tropischen Asien und in Indomalesien bis Fidschi verbreitet.<ref name="Mabberley2008" />
- Haematostaphis Vorlage:Person: Mit etwa zwei Arten, die im tropischen Westafrika vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Harpephyllum Vorlage:Person: Es gibt nur eine Art:
- Harpephyllum caffrum Vorlage:Person: Sie ist in Südafrika beheimatet und ist eine weitverbreitete Zierpflanze für tropische bis subtropische Parks und Gärten, ist aber auch eine robuste Zimmerpflanze.
- Koordersiodendron Vorlage:Person: Mit bis zu drei Arten, die in Indonesien, auf den Philippinen und in Neuguinea vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Lannea Vorlage:Person: Die 40 bis 70 Arten sind im tropischen Afrika, südlichen und südöstlichen Asien weitverbreitet.
- Operculicarya Vorlage:Person: Es gibt etwa neun Arten, von denen acht nur in Madagaskar vorkommen und eine gibt es auch auf den Komoren sowie Seychellen.<ref name="CoPoMadagascar" />
- Pegia Vorlage:Person: Die etwa drei Arten sind von der östlichen Himalaja-Region bis zur Indochinesischen Halbinsel und Kalimantan verbreitet.
- Pleiogynium Vorlage:Person: Mit etwa 2-3 Arten, die in Malesien und auf Inseln im Pazifik vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Pleiogynium timoriense Vorlage:Person: Aus dem nordöstlichen Australien, Neuguinea, den Salomonen bis nach Polynesien.
- Poupartia Vorlage:Person: Es gibt etwa 17 Arten, die im tropischen Afrika, in Madagaskar und Indien vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Poupartiopsis Vorlage:Person: Es gibt nur eine Art:
- Poupartiopsis spondiocarpus Vorlage:Person: Sie kommt in Madagaskar vor.<ref name="Poupartiopsis2006" /><ref name="CoPoMadagascar" />
- Pseudospondias Vorlage:Person: Mit etwa zwei Arten, die im westlichen und im tropischen Afrika vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Pseudospondias microcarpa Vorlage:Person: Aus West- und Zentralafrika bis Uganda, Tansania, Sambia und in den Sudan.
- Sclerocarya Vorlage:Person: Die nur zwei Arten kommen in Afrika und Madagaskar vor, darunter:
- Solenocarpus Vorlage:Person (manchmal in Spondias Vorlage:Person): Mit 1-2 Arten, die in Indien und auf den Philippinen vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Spondias Vorlage:Person: Die zehn bis elf Arten sind in der Neotropis und tropischen Asien (z. B. Umbú) verbreitet.
- Tapirira Vorlage:Person: Mit etwa 10 Arten, die im tropischen Amerika vorkommen.<ref name="Mabberley2008" />
- Antrocaryon Vorlage:Person: Mit etwa 2-3 Arten im tropischen Westafrika und einer Art im tropischen Amerika.<ref name="Mabberley2008" />
Quellen
[Bearbeiten]- Susan K. Pell: Anacardiaceae: Eintrag, 2009 beim Tree of Life Projekt. (Abschnitte Beschreibung, Verbreitung, Nutzung)
- Die Familie der Anacardiaceae bei der APWebsite. (Abschnitte Beschreibung und Systematik)
- Die Familie der Anacardiaceae, die Familie der Podoaceae, die Familie der Pistaciaceae, die Familie der Julianaceae und die Familie der Blepharocaryaceae bei DELTA von L. Watson & M. J. Dallwitz. (eingesehen im März 2010)
- Tianlu Min, Anders Barfod: Anacardiaceae., S. 335 - textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 11: Oxalidaceae through Aceraceae. Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis 2008, ISBN 978-1-930723-73-3. (Abschnitte Beschreibung und Systematik)
Einzelnachweise
[Bearbeiten]<references> <ref name="GRIN"> Vorlage:GRIN</ref> <ref name="CoPoMadagascar"> Vorlage:Tropicos</ref> <ref name="Pell2004"> Susan K. Pell: Molecular Systematics of the Cashew Family (Anacardiaceae), Doktorarbeit (Ph. D. Thesis), 2004, Louisiana State University.</ref> <ref name="Mitchell1991"> J. D. Mitchell, Douglas C. Daly: Cyrtocarpa (Anacardiaceae) in South America. In: Annals of the Missouri Botanical Garden, Volume 78, 1991, S. 184–189.</ref> <ref name="Poupartiopsis2006"> John D. Mitchella, Douglas C. Daly, Susan K. Pellac, and Armand Randrianasolo: Poupartiopsis gen. nov. and its Context in Anacardiaceae Classification. In: Systematic Botany, Volume 31, Issue 2, 2006, S. 337–348.</ref> <ref name="Mabberley2008">David John Mabberley: Mabberley’s Plant-Book. A portable dictionary of plants, their classification and uses. 3. ed. Cambridge University Press 2008. ISBN 978-0-521-82071-4</ref> </references>
Weiterführende Literatur
[Bearbeiten]- J. D. Mitchell, S. A. Mori: The cashew and its relatives (Anacardium: Anacardiaceae). In: Mem. NY Bot. Gard., 42, 1987, S. 1–76.
- B. S. Wannan: Floral structure and evolution in the Anacardiaceae. In: Botanical Journal of the Linnean Society, 107, 1991, S. 349–85.
- T. Terrazas: Wood anatomy of the Anacardiaceae: ecological and phylogenetic interpretation, Ph.D. dissertation, Chapel Hill, NC: University of North Carolina, 1994.
Weblinks
[Bearbeiten]- Yasin J. Nasir: Beschreibung der Familie mit einem Umfang von nur 55 Gattungen in der Flora of Pakistan. (eingesehen im März 2010)
- Anacardiaceae (Mango, Pepper tree, Pistachio, Cashew family) beim Biodiversity Explorer - Iziko (Abschnitt Systematik)
- Fotos und Beschreibung von Amphipterygium adstringens bei www.ethno-botanik.org.
- Vorlage:Internetquelle
- Vorlage:Tropicos
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