Selene
Vorlage:Begriffsklärungshinweis
Selene (Vorlage:GrcS) ist eine<ref>Neben Hekate und Artemis</ref> Mondgöttin der griechischen Mythologie.
Kontext
[Bearbeiten]Selene (als Personifikation des Monats und poetisch manchmal auch Vorlage:Lang; bei den Römern Luna), die Göttin des Mondes, ist die Tochter des Hyperion und der Theia und die Schwester des Helios und der Eos,<ref>Hesiod, Theogonie 371–374; Bibliotheke des Apollodor 1,2,2; Hyginus, Fabulae, Praefatio</ref> auch Phoibe genannt; sie wird später mit der Mondgöttin Artemis (bei den Römern Diana) oder auch mit Persephone gleichgesetzt.
Verwandtschaft
[Bearbeiten]Als ihre Eltern werden auch Helios oder Pallas<ref>Homerischer Hymnos an Hermes 99–100</ref> und Euryphaessa, die weithin Leuchtende, ein anderer Name für Theia, genannt.
Selene gebar mit Zeus die Pandia<ref>Homerischer Hymnos an Selene 14–15</ref> und Ersa (Tau); mit Endymion, dem König von Elis, dem sie ewigen Schlaf schenkte, hat sie 50 Töchter.<ref>Pausanias 5,1,4</ref> Die Zahl 50 wird mit den 50 Monaten zwischen zwei Olympischen Spielen in Zusammenhang gesehen. Eine Erzählung berichtet, dass dieser immerwährend schläft,<ref>Bibliotheke des Apollodor 1,7,5</ref> während Selene zarte Küsse mehr geschätzt haben soll als eine fruchtbare Leidenschaft.
Eine andere Erzählung<ref>Vergil, Georgica 3,391–392</ref> berichtet, dass der im Allgemeinen liebestolle Pan sie, in ein schönes weißes Vlies gehüllt, im Wald verführte.
Außerdem soll sie den nemeischen Löwen geboren<ref>Ailianos, Über Tiere 12,7; Seneca, Hercules furens 82–84</ref> oder wenigstens großgezogen<ref>Hyginus, Fabulae 30</ref> haben, dem Herakles in seiner ersten Arbeit das Fell abziehen sollte.
Darstellung
[Bearbeiten]Dargestellt wird Selene mit verschleiertem Hinterhaupt, die Mondsichel über der Stirn und eine Fackel in der Hand, auf Rossen oder Kühen reitend, auch vom Zweigespann gefahren, in Endymionreliefs zu ihrem Liebling herabschwebend, so auch in statuarischen Einzelwerken (Vatikan).
Umgeben von anderen Gottheiten, sieht man sie auf einem Altar des Louvre, wo sie vor sich den untergehenden Hesperos (Abendstern), hinter sich den Phosphoros (Morgenstern), unter sich die Maske des Okeanos hat, des Weltenstroms, aus dem sie hervortaucht.
Stammbaum der Titanen
[Bearbeiten]Vorlage:Stammbaum/Start Vorlage:Stammbaum Vorlage:Stammbaum Vorlage:Stammbaum Vorlage:Stammbaum Vorlage:Stammbaum Vorlage:Stammbaum Vorlage:Stammbaum Vorlage:Stammbaum Vorlage:Stammbaum Vorlage:Stammbaum/Ende
Chemie
[Bearbeiten]Nach der Titanin Selene ist das chemische Element Selen benannt.
Einzelnachweise
[Bearbeiten]<references />