Salbei (Salvia) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Sie ist fast weltweit auf allen Kontinenten außer Antarktika und Australien verbreitet. Mit 850 bis über 900 Arten ist es etwa die zwanzigste unter den artenreichsten Gattungen der Bedecktsamigen Pflanzen (Magnoliopsida, Angiospermen).<ref name="Zona2011" /> Viele Arten werden seit dem Altertum als Heilpflanzen genutzt, darunter der (oder die)<ref>www.dwds.de.</ref> in der Küche und der Heilkunde verwendete Echte Salbei (Salvia officinalis)<ref>Clemens Stoll: Salbei in der Literatur des Altertums. Ein pharmako-botanischer Beitrag zur Geschichte einer Heilpflanze. In: Werner Dressendörfer, Wolf-Dieter Müller-Jahncke (Hrsg.): Orbis pictus. Kultur- und pharmaziehistorische Studien. (Festschrift Wolfgang-Hagen Hein) Frankfurt am Main 1985, S. 273–283.</ref> und der Wiesensalbei (Salvia pratensis). Die Sorten einiger Arten werden als Zierpflanzen verwendet.
Der maskulin und feminin gebrauchte Pflanzenname Salbei (Vorlage:GmhS, Vorlage:GohS; gelegentlich auch Salbey) ist über mittellateinischVorlage:Lang entlehnt von Vorlage:LaS. Dies ist eine Wortbildung zu lateinisch Vorlage:Lang bzw. Vorlage:Lang.<ref>Duden online: Salbei</ref><ref>Salbei In: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache.</ref><ref>Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. Birkhäuser, Basel/Stuttgart 1976, ISBN 3-7643-0755-2, S. 327.</ref> Die Namensgebung bezieht sich vor allem auf die als Heilpflanze verwendete Art Echter Salbei (Salvia officinalis), die auch als Heilsalbei oder Küchensalbei bezeichnet wird und seit dem frühen Mittelalter<ref>Else Horlbeck: Die Salbei (Salvia off. L.). Ein Beitrag zu der Geschichte ihrer Verwendung in Deutschland vom Jahre 800 ab. Medizinische Dissertation Leipzig 1937.</ref> im deutschsprachigen Raum nachweislich verwendet wird.
Die Salbei-Arten sind selten ein-, manchmal zweijährige bis meist ausdauernde krautige Pflanzen, Halbsträucher oder Sträucher. Die Pflanzen duften oft aromatisch. Oft befinden sich an oberirdischen Pflanzenteilen einfache Haare und/oder Drüsenhaare (Indument). Die meist selbständig aufrechten Sprossachsen sind meist vierkantig.<ref name="FoC" /><ref name="FoP" /><ref name="FoPanama" />
Die meist gegenständig angeordneten Laubblätter sind in einen sehr kurzen bis langen Blattstiel und eine Blattspreite gegliedert. Die Blattspreiten sind einfach mit glatten bis gekerbten oder gezähnten Blattrand oder tief gelappt bis fiederschnittig. Es sind keine Nebenblätter vorhanden.<ref name="FoC" /><ref name="FoP" /> Es liegt Fiedernervatur vor.<ref name="FoPanama" />
Die Blüten stehen seitenständig, selten einzeln, sondern meist zu wenigen bis vielen meist in Scheinquirlen zusammen, die in traubigen, ährigen oder rispigenGesamtblütenständen mehr oder dicht bis weit auseinander übereinander stehen können. Die früh vergänglichen oder haltbaren Tragblätter unterscheiden sich je nach Art mehr oder weniger deutlich von den Laubblättern und können sehr dekorativ sein. Die Deckblätter sind meist winzig bis kaum erkennbar.<ref name="FoC" /><ref name="FoP" /> Es sind nur kurze bis kaum erkennbare Blütenstiele vorhanden.<ref name="FoPanama" />
Die fünf grünen bis purpurfarbenen Kelchblätter sind röhren-, trichter- bis glockenförmig verwachsen. Der Kelchschlund kann innen behaart sein. Die Kelchröhren enden zweilippig, wobei die Oberlippen einfach, zwei- oder dreizähnig und die Unterlippen immer zweizähnig enden. Die 10- bis 15-nervigen Kelche vergrößern sich mehr oder weniger stark bei einigen Arten bis zur Fruchtreife.<ref name="FoP" /><ref name="FoPanama" />
Die fünf Kronblätter sind zu zygomorphen Blütenkronen verwachsen, die primär den familientypischen zweilippigen Aufbau der „Lippenblüten“ aufweisen, aber die Unterlippe ist bei vielen Arten reduziert. Wenn die Unterlippe voll ausgebildet ist, dann ist sie ausgebreitet dreilappig, wobei der mittlere Lappen am breitesten und konkav ist und die seitlichen Lappen ausgebreitet oder zurückgebogen sind. Die ganzrandige oder zweispaltige Oberlippe ist gefaltet, gerade oder sichelförmig. Die fünf Kronblätter sind röhrig verwachsen. Die Kronröhre ist gerade, horizontal, nach oben gebogen oder oben geweitet und kann innen Haare besitzen. In der Kronröhre können kleine Schuppen (Squamula), zwei bis vier Papillae oder ein Haarkranz oberhalb des Fruchtknotens vorhanden sein.<ref name="FoC" /><ref name="FoP" /><ref name="FoPanama" />
Die Farben der Blütenkronblätter reichen von Weiß bis Gelb sowie von Rot über Rosafarben bis Violett und Blau.<ref name="FoPanama" /> Rotblühende Arten ohne Gelenkmechanismus sind üblicherweise vogelbestäubt, je nach geografischer Verbreitung zum Beispiel in Südamerika von Kolibris. Blau- und violettblühende Arten mit Gelenkmechanismus sind meist bienen- oder hummelbestäubt. Übergänge und Ausnahmen sind jedoch möglich.
Zwei der vier Staubblätter sind zu sehr kleinen Staminodien reduziert; manchmal fehlen Staminodien. Der Aufbau der Staubblätter weicht stark von dem aller anderen Gattungen der Familie Lamiaceae ab.<ref name="FoP" /> Die zwei freien, fertilen Staubblätter besitzen kurze, horizontale oder aufrechte Staubfäden.<ref name="FoC" /> Bei vielen Arten, vor allem bei den von Bienen und Hummeln bestäubten, haben die Staubblätter ein Gelenk ausgebildet, das den Pollen auf den Insektenkörper platziert. Dabei bleibt im Wachstum die primäre Spitze des Filaments dünn und wird von umliegendem Gewebe umwachsen, sodass sich eine sekundäre Filamentspitze bildet. Das Konnektiv wächst aus und trennt die beiden Theken räumlich. Die jeweils untere der Theken ist oftmals kleiner bis zu einer sterilen Platte reduziert (monothekat), sodass der Pollen nur noch von den Theken am Blüteneingang gebildet wird. Bei vogelbestäubten Arten ist dieses Gelenk meist nicht (mehr) vorhanden.<ref name="FoP" /> Die sekundäre Filamentspitze ist teilweise reduziert und das Gelenk somit destabilisiert oder die Filament-Konnektiv-Verbindung ist nicht mehr so gestaltet, dass eine Drehung möglich ist.
Der Diskus ist im vorderen Bereich leicht verdickt oder ringförmig. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen; er ist durch falsche Scheidewände in vier Kammern gegliedert. Der lange, dünne Griffel ist zweigabelig und endet im Querschnitt abgeflachten oder stielrunden, im Umriss pfriemlichen, linealischen oder kreisförmigen Lappen; sie können beide gleich sein oder der vordere ist länger und der hintere kann reduziert sein.<ref name="FoC" /><ref name="FoP" /><ref name="FoPanama" />
Die Klausenfrüchte zerfallen in vier glatte, kahle, ellipsoide bis mehr oder weniger kugelige, länglich-eiförmige oder dreikantige, oft braune, einsamige Teilfrüchte (Klausen) mit oder ohne Nerven auf der Oberfläche, die meist bei Feuchtigkeit schleimig sind.<ref name="FoP" /><ref name="FoPanama" /><ref name="FoC" />
Die Gattung Salvia ist fast weltweit verbreitet von tropischen bis in gemäßigte Gebiete.<ref name="FoC" /> Von Zentral- bis Südamerika kommen etwa 500 Arten vor, vom Mittelmeerraum bis Zentralasien gibt es etwa 250 Arten und in Ostasien sind etwa 90 Arten beheimatet.<ref name="Walker2004" /> In Peru kommen etwa 94 Arten vor.<ref name="FoPeru" /> In der Flora of China werden 84 Arten gelistet.<ref name="FoC" /> 34 Arten gibt es in Bolivien.<ref name="BoliviaChecklist" /> 16 Arten sind in Pakistan beheimatet.<ref name="FoP" /> 13 Arten sind in Nicaragua beheimatet.<ref name="FoNicaragua" /> In Panama gibt es zehn Arten.<ref name="FoPanama" /> In Madagaskar sind sechs Arten beheimatet und zwei Arten sind dort Neophyten.<ref name="CoVPoMadagascar" />
Die GattungSalvia gehört zur Tribus Mentheae in der Unterfamilie Nepetoideae innerhalb der Familie der Lamiaceae.<ref name="GRIN" /> Walker und Sytsma 2007 stellten die Frage auf, ob innerhalb der Tribus Mentheae die Gattung Salvia tatsächlich polyphyletisch oder nur paraphyletisch ist.<ref name="Walker2007" /> Um die Gattung Salvia monophyletisch zu machen, würde die Eingliederung von 13 Arten der Gattungen Rosmarinus, Perovskia, Dorystaechas, Meriandra und Zhumeria erforderlich sein. Diese 13 Arten, die noch nicht zur Gattung Salvia gehören, weisen die so typischen Staubblatt-Hebelmechanismen nicht auf.<ref name="Walker2007" /> Der Umfang der Gattung Salvia wird noch immer kontrovers diskutiert.
In Bezug auf den Bestäubungsmechanismus mit dem besonderen Aufbau der Staubblätter, der nur einmal aus einem Vorfahren entwickelt wurde, erscheint die Gattung Salvia als monophyletisch. Die Vielfalt der Salvia-Arten im Aufbau der Staubblätter, der vegetative Habitus und die Blütenmorphologie führten zur anhaltenden Diskussion über die infragenerische Klassifikation. Durch DNA-Sequenzierung wurde gezeigt, dass die Gattung Salvia nicht monophyletisch, sondern aus drei unabhängigen Kladen (Salvia-Klade I-III) besteht, die jeweils eine andere Schwestergruppe aufweisen.<ref name="Walker2004" /> Es wurde auch gezeigt, dass der Staubblatt-Hebelmechanismus dreimal zu mindestens zwei unterschiedlichen Zeitpunkten, durch parallele, konvergente Evolution entstanden ist.<ref name="Walker2004" /> Die unterschiedlichen Staubblatt-Hebelmechanismen gehören eindeutig zu den drei Kladen.<ref name="Walker2007" /> Diese Erweiterung der Gattung Salvia s. l. erfolgte formal bei Drew et al. 2017.<ref name="Drew2017" />
In der Gattung Salvia gibt es 850 bis über 900 (je nach Autor 800 bis 1100) Arten:<ref name="Zona2011" /><ref name="FoC" /><ref name="GRIN" /><ref name="POWO" /><ref name="Drew2017" />
Salvia adoxoidesVorlage:Person: Dieser Endemit gedeiht auf Feldern an Hängen in einer Höhenlage von etwa 200 Metern nur im Kreis Tian'e im chinesischen Autonomen Gebiet Guangxi.<ref name="FoC" />
Salvia ×adulterinaVorlage:Person: Diese Hybride aus Salvia amplexicaulis × Salvia virgata kommt nur in Griechenland vor.<ref name="POWO" />
Salvia alatipetiolataVorlage:Person: Sie gedeiht an Grashängen in einer Höhenlage von etwa 3800 Metern nur in der chinesischen Provinz Sichuan.<ref name="FoC" />
Salvia albicaulisVorlage:Person (Syn.: Salvia dregeanaVorlage:Person): Sie kommt nur in der südafrikanischen Provinz Westkap vor. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ bewertet.<ref name="RedListOfSouthAfricanPlants" />
Salvia ali-askaryiVorlage:Person: Sie wurde 2016 aus der irakischen Provinz Kurdistan erstbeschrieben. Sie wurde bisher nur auf sonnigen Standorten am Berg Azmar gefunden.<ref name="Ahmad2016ali-askaryi">Saman Ahmad: Salvia ali-askaryi (Lamiaceae), a New Species from Kurdistan, Iraq. In: Harvard Papers in Botany, Volume 21, Issue 2, Dezember 2016, S. 227–229. doi:10.3100/hpib.v21iss2.2016.n7Volltext-PDF.</ref>
Salvia andrejiVorlage:Person: Dieser Endemit kommt in Aserbaidschan nur in Nakhichevan und in der Umgebung des Dorfes Buzgov im Distrikt Shakhbuz vor. In diesen kleinen Gebieten ist diese Art häufig. Sie wird zu Dekorationszwecken in den Wildbeständen besammelt, dies könnte in Zukunft zur Gefährdung dieser Art führen.<ref name="IUCN" />
Weißer Salbei, Indianischer Räuchersalbei (Salvia apianaVorlage:Person): Er kommt nur vom südlichen Kalifornien bis zum mexikanischen Bundesstaat Baja Norte vor. Er wird vielseitig genutzt.<ref name="GRIN" />
Salvia aristataVorlage:Person: Das Verbreitungsgebiet reicht von der östlichen Türkei bis zum westlichen und nördlichen Iran.<ref name="POWO" />
Salvia arizonicaVorlage:Person: Sie kommt vom westlichen Texas bis südlichen Arizona<ref name="GRIN" /> und nordöstlichen Mexiko vor.<ref name="POWO" />
Salvia atropurpureaVorlage:Person: Sie gedeiht an Grashängen in einer Höhenlage von etwa 3400 Metern nur in der chinesischen Provinz Yunnan.<ref name="FoC" />
Salvia atrorubraVorlage:Person: Sie gedeiht in Wäldern in einer Höhenlage von etwa 2700 Metern nur in der chinesischen Provinz Yunnan.<ref name="FoC" />
Salvia austromelissodoraVorlage:Person: Dieser seltene Halbstrauch ist nur von einer einzigen Aufsammlung im Jahr 1960 an der Straße von Loja nach San Lucas in der ecuadorianischenProvinz Loja bekannt. Aber es kann sein, dass er im „Parque Nacional Podocarpus“ vorkommt. Er ist in der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN als „Vulnerable“ = „verletzlich“ bewertet.<ref name="IUCN" />
Salvia baimaensisVorlage:Person: Dieser Endemit gedeiht an Hängen in Höhenlagen von 600 bis 1400 Metern nur in Jinzhai Xian in der chinesischen Provinz Anhui.<ref name="FoC" />
Salvia bifidocalyxVorlage:Person: Sie gedeiht in felsigen Berggebieten in einer Höhenlage von etwa 3500 Metern nur in der chinesischen Provinz Yunnan.<ref name="FoC" />
Salvia bowleyanaVorlage:Person: Sie gedeiht in zwei Varietäten an Hängen, an Fließgewässern, in Wäldern und in Tälern in Höhenlagen von 0 bis 1000 Metern in den chinesischen Provinzen Fujian, Guangdong, Guangxi, Hunan, Jiangxi sowie Zhejiang.<ref name="FoC" />
Salvia brachylomaVorlage:Person: Sie gedeiht auf alpinen Matten und bewaldeten Grasländern in Höhenlagen von 3200 bis 3800 Metern in den chinesischen Provinzen Sichuan sowie Yunnan.<ref name="FoC" />
Salvia breviconnectivataVorlage:Person: Dieser Endemit gedeiht an Straßenrändern in einer Höhenlage von etwa 1800 Metern nur im Lunan Xian in der chinesischen Provinz Yunnan.<ref name="FoC" />
Salvia buchananiiVorlage:Person: Dieser Endemit kommt nur im nordöstlichen Teil des mexikanischen Bundesstaates Querétaro vor. Er wird auch als Zierpflanze verwendet.<ref name="GRIN" />
Salvia calderoniaeVorlage:Person: Sie wurde 2015 erstbeschrieben. Dieser Endemit kommt nur im nordöstlichen Teil des mexikanischen Bundesstaates Guanajuato über Kalkstein vor.<ref name="Bedolla-García2015" />
Reinweißblütiger Salbei (Salvia candidissimaVorlage:Person): Sie ist in zwei Unterarten vom südlichen Albanien bis zum westlichen Griechenland und von der Türkei bis zum Irak und norwestlichen Iran verbreitet.<ref name="POWO" />
Distel-Salbei (Salvia carduaceaVorlage:Person): Sie kommt nur von Kalifornien bis zum mexikanischen Bundesstaat Baja Norte vor.<ref name="GRIN" /> Die Klausen dieser einjährigen Art werden genutzt.
Salvia carneaVorlage:Person (Syn.: Salvia ionocalyxVorlage:Person): Das Verbreitungsgebiet reicht von Mexiko bis Guatemala und von Costa Rica bis Venezuela und Ecuador.<ref name="POWO" />
Salvia carranzaeVorlage:Person: Sie wurde 2015 erstbeschrieben. Von dieser seltenen Art sind nur drei Fundorte an Kalkfelsen an der Grenze der mexikanischen Bundesstaat Querétaro und San Luis Potosí bekannt.<ref name="Bedolla-García2015" />
Salvia carreyesiiVorlage:Person: Sie wurde 2013 aus dem mexikanischen Bundesstaat Jalisco erstbeschrieben.<ref name="POWO" />
Salvia cavalerieiVorlage:Person: Die drei Varietäten gedeihen in an Hängen, an Fließgewässern und in Wäldern in Höhenlagen von 500 bis 2700 Metern in den chinesischen Provinzen Guangdong, Guangxi, Guizhou, Hubei, Hunan, Jiangxi, Shaanxi, Sichuan sowie Yunnan.<ref name="FoC" />
Salvia caymanensisVorlage:Person: Sie ist eine Endemit der Insel Grand Cayman.<ref name="POWO" /> Man dachte diese Art wäre bereits ausgestorben, bis sie im Juli 2007 an zwei weit voneinander entfernten Standorten im östlichen Grand Cayman wiederentdeckt wurde. Sie gedeiht nur noch an Straßenrändern und nicht mehr an den früheren Fundorten an sandigen Küstenbereichen. 2013 wurde geschätzt, dass etwa 400 Exemplare noch wild vorkommen. Es gibt kultivierte Exemplare. Sie gilt in der Roten Liste der bedrohten Arten der IUCN 2013 als „Critically Endangered“ = „vom Aussterben bedroht“.<ref name="IUCN" />
Salvia chamelaeagneaVorlage:Person (Syn.: Salvia paniculataVorlage:Person, Salvia chamelaeagnusVorlage:Person): Er kommt nur in den südafrikanischen Provinzen Nordkap und Westkap vor. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ bewertet.<ref name="RedListOfSouthAfricanPlants" />
Salvia chieniiVorlage:Person: Sie gedeiht in zwei Varietäten an Hängen und an Fließgewässern in Wäldern in Höhenlagen von etwa 700 Metern nur in den chinesischen Provinzen Anhui sowie Jiangxi.<ref name="FoC" />
Salvia cualensisVorlage:Person: Diese 2012 erstbeschriebene Art kommt in zwei Varietäten nur im mexikanischen Bundesstaat Jalisco vor.<ref name="POWO" />
Salvia curticalyxVorlage:Person: Dieser seltene Halbstrauch gedeiht in Höhenlagen zwischen 2000 und 3000 Metern nur in trockenen Gebieten im nördlichen Teil der Provinz Loja in Ecuador. Es sind zwei Fundorte bekannt, der eine in der Nähe von Las Chinchas und der andere an der Straße von Loja nach Zaruma. Entwaldung gefährden diese Art. Es gab keine Aufsammlung mehr seit etwa 1979. Die Art ist in der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN als „Vulnerable“ = „verletzlich“ bewertet.<ref name="IUCN" />
Salvia cyclostegiaVorlage:Person: Die zwei Varietäten gedeihen in Höhenlagen von 2700 bis 3300 Meter nur in den chinesischen Provinzen Sichuan sowie Yunnan.<ref name="FoC" />
Salvia cynicaVorlage:Person: Die zwei Varietäten gedeihen an Fließgewässern und in Wäldern in Tälern in Höhenlagen von 1500 bis 3200 Metern nur in der chinesischen Provinz Sichuan.<ref name="FoC" />
Salvia dabieshanensisVorlage:Person: Sie gedeiht an Hängen und Gehölzrändern in Höhenlagen von 600 bis 1100 Metern nur in der chinesischen Provinz Anhui.<ref name="FoC" />
Salvia dentataVorlage:Person (Syn.: Salvia angustifoliaVorlage:Person, Salvia rigidaVorlage:Person, Salvia crispulaVorlage:Person): Sie gedeiht in Höhenlagen von 150 bis 1500 Metern in Namibia und Südafrika (in den Provinzen Nordkap sowie Westkap) vom Namaqualand bis Clanwilliam. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ bewertet.<ref name="RedListOfSouthAfricanPlants" />
Salvia diantheraVorlage:Person (Syn.: Meriandra diantheraVorlage:Person): Sie kommt vom westlichen Eritrea bis zum nördlichen Äthiopien, auf der Arabischen Halbinsel und in Indien vor.<ref name="POWO" />
Salvia digitaloidesVorlage:Person var. digitaloides: Sie gedeiht in trockenen, schattigen Kiefernwäldern und auf grasigen Hügeln in Höhenlagen von 2500 bis 3400 Metern in der chinesischen Provinz Yunnan.<ref name="FoC" />
Salvia digitaloides var. glabrescensVorlage:Person: Sie gedeiht in Tälern in Höhenlagen von 2300 bis 2500 Metern in den chinesischen Provinzen Guizhou, Sichuan sowie Yunnan.<ref name="FoC" />
Azteken-Salbei oder Wahrsage-Salbei (Salvia divinorumVorlage:Person): Er kommt nur im südwestlichen mexikanischen Bundesstaat Oaxaca<ref name="GRIN" /> vor.
Salvia dolichanthaVorlage:Person: Sie gedeiht an Hängen in Höhenlagen von etwa 3700 Metern nur in der chinesischen Provinz Sichuan.<ref name="FoC" />
Salvia dolomiticaVorlage:Person: Sie kommt nur in den südafrikanischen Provinzen Limpopo sowie Mpumalanga vor. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ bewertet.<ref name="RedListOfSouthAfricanPlants" />
Salvia dorriiVorlage:Person: Die zwei Unterarten kommen in den westlichen Vereinigten Staaten vor:<ref name="POWO" />
Salvia dorriiVorlage:Person subsp. dorrii: Sie kommt in den westlichen Vereinigten Staaten vom südwestlichen Idaho, Oregon, Washington, im nördlichen Arizona, Kalifornien und Nevada bis zum westlichen Utah vor. Von ihr gibt es drei Varietäten:<ref name="POWO" />
Salvia ecuadorensisVorlage:Person: Ihre Fundorte werden für die AndenEcuadors in Höhenlagen zwischen 1500 und 2000 Metern angegeben. Von diesem Strauch ist nur wenig bekannt. Er wurde zwischen 1857 und 1859 an einem unbekannten Fundort in der Provinz Chimborazo das erste Mal gesammelt. 1945 gibt es wieder Funde in der gleichen Provinz, seitdem gibt es keine weiteren Fundberichte. Es scheint, dass die historischen Populationen durch Entwaldung verschwunden sind. Die Art ist in der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN als „Endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.<ref name="IUCN" />
Salvia evadensVorlage:Person: Sie wurde 2016 aus dem mexikanischen Bundesstaat Jalisco erstbeschrieben.<ref name="POWO" />
Salvia evansianaVorlage:Person: Die zwei Varietäten gedeihen auf alpinen Matten, an Hängen und in Wäldern in Höhenlagen von 3400 bis 4300 Metern in den chinesischen Provinzen Sichuan sowie Yunnan.<ref name="FoC" />
Mehliger Salbei, Ähriger Salbei, Ähren-Salbei oder Mehl-Salbei (Salvia farinaceaVorlage:Person): Er ist von den südlichen-zentralen USA (südliches New Mexico, Texas<ref name="GRIN" />) bis zum nordöstlichen Mexiko verbreitet.<ref name="POWO" />
Salvia filicifoliaVorlage:Person (Syn.: Salvia japonica var. filicifoliaVorlage:Person): Sie gedeiht auf steinigen und sandigen Standorten nur in den chinesischen Provinzen Guangdong sowie Hunan.<ref name="FoC" />
Salvia flavaVorlage:Person: Die zwei Varietäten gedeihen in Wäldern, an Waldrändern, an Hängen und auf Grasländern in Höhenlagen von 2400 bis 4000 Metern in den chinesischen Provinzen Sichuan sowie Yunnan.<ref name="FoC" />
Salvia flocculosaVorlage:Person: Dieser seltene Strauch gedeiht in Höhenlagen zwischen 2500 und 3000 Metern in Ecuador. Er ist nur von sechs Aufsammlungen zwischen 1844 und 1978 bekannt. Er ist in der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN als „Vulnerable“ = „verletzlich“ bewertet.<ref name="IUCN" />
Salvia fragarioidesVorlage:Person: Sie gedeiht an felsigen Ufern von Fließgewässern in Höhenlagen von etwa 800 Metern nur in der chinesischen Provinz Yunnan.<ref name="FoC" />
Salvia gariepensisVorlage:Person (Syn.: Salvia steingroeveriVorlage:Person, Salvia dinteriVorlage:Person): Sie kommt in Namibia und in der südafrikanischen Provinz Nordkap vor. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ bewertet.<ref name="RedListOfSouthAfricanPlants" />
Klebriger Salbei (Salvia glutinosaVorlage:Person): Sie ist von Europa vom nördlichen Spanien, Frankreich (inklusive Korsika), Italien, Deutschland, Österreich, Schweiz, Polen, Tschechien, Slowakei, Ungarn, früheren Jugoslawien, Bulgarien, Albanien, Griechenland über Armenien, Aserbaidschan, Georgien, Ukraine, Krim bis nach Westasien (Türkei, nördlichen Iran) verbreitet.<ref name="POWO" /><ref name="GRIN" />
Salvia grandifoliaVorlage:Person: Die zwei Varietäten gedeihen in Schluchten in Höhenlagen von 2000 bis 3000 Metern in den chinesischen Provinzen Sichuan sowie Yunnan.<ref name="FoC" />
Herbst-Salbei<ref name="Zander" /> (Salvia greggiiVorlage:Person): Sie kommt vom südwestlichen Texas bis zu den nordmexikanischen Bundesstaaten Chihuahua sowie Coahuila vor.<ref name="GRIN" />
Salvia grewiifoliaVorlage:Person: Sie ist vom nordöstlichen Bolivien bis ins westliche und zentrale Brasilien verbreitet.<ref name="POWO" />
Salvia handeliiVorlage:Person: Sie gedeiht an Grashängen in Kalkgebirgen in Höhenlagen von 3800 bis 3900 Metern nur in der chinesischen Provinz Sichuan.<ref name="FoC" />
Salvia ×hegelmaieriVorlage:Person: Von dieser Hybride aus Salvia blancoana × Salvia officinalis gibt es zwei Unterarten, die in Spanien vorkommen.<ref name="POWO" />
Salvia henryiVorlage:Person (Syn.: Salvia davidsoniiVorlage:Person): Sie ist in den US-Bundesstaaten südliches New Mexico, westlichen Texas sowie Arizona und im nordmexikanischen Bundesstaat Chihuahua verbreitet.<ref name="GRIN" />
Salvia herbanicaVorlage:Person: Dieser Endemit kommt in den Bergen des südlichen-zentralen Fuerteventura in Höhenlagen von 250 bis 450 Metern vor. Auf einem Gesamtverbreitungsgebiet von weniger als 10 km² existierten 2012 nur noch zehn stark voneinander isolierte Fundorte mit jeweils höchstens 50 Exemplaren. Er ist in der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN als „Critically Endangered“ = „vom Aussterben bedroht“ bewertet. Bei Schafen und Ziegen überleben keine Jungpflanzen.<ref name="IUCN" />
Salvia heterochroaVorlage:Person: Sie gedeiht an Grashängen in Höhenlagen von 3500 bis 3800 Metern nur in der chinesischen Provinz Yunnan.<ref name="FoC" />
Mexikanischer Chia (Salvia hispanicaVorlage:Person): Das natürliche Verbreitungsgebiet reicht vom zentralen und südlichen Mexiko bis Guatemala.<ref name="GRIN" /> Sie wird in einigen Ländern Zentral- und Südamerikas sowie in Australien angebaut.
Salvia holwayiVorlage:Person: Die zwei Varietäten sind vom südöstlichen Mexiko bis Guatemala verbreitet.<ref name="POWO" />
Salvia honaniaVorlage:Person: Sie gedeiht auf Feldern und an offenen Standorten nur in den chinesischen Provinzen Henan sowie Hubei.<ref name="FoC" />
Salvia humboldtianaVorlage:Person (Syn.: Salvia pulchellaVorlage:Person nom. illeg., Salvia spicataVorlage:Person nom. illeg., Salvia humboldtiiVorlage:Person nom. superfl., Salvia salignaVorlage:Person ex A.Dietr., Salvia nigrescensVorlage:Person): Dieser Strauch ist charakteristisch für die innerandinen Trockentäler Ecuadors vor. Er ist von 15 Fundorten in Höhenlagen zwischen 2000 und 4000 Metern an den Flüssen Guayllabamba, Chota, Chambo sowie Pisque bekannt. Keiner dieser Fundorte liegt innerhalb eines geschützten Gebietes, nur Habitatzerstörung gefährdet diese Art. Sie ist in der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN als „Near Threatened“ = „potenziell gefährdet“ bewertet.<ref name="IUCN" />
Salvia hylocharisVorlage:Person: Sie gedeiht in Höhenlagen von 2800 bis 4000 Metern nur in der chinesischen Provinz Yunnan sowie in Tibet.<ref name="FoC" />
Salvia ×jamensisVorlage:Person (= Salvia greggii × Salvia microphylla): Sie kommt in den nordöstlichen mexikanischen Bundesstaaten Coahuila sowie Nuevo Leon vor.<ref name="GRIN" />
Salvia kiangsiensisVorlage:Person: Sie gedeiht in Tälern und Wäldern in den chinesischen Provinzen Fujian, Hunan sowie Jiangxi. Sie wird als Heilpflanze verwendet.<ref name="FoC" />
Salvia lanceolataVorlage:Person (Syn.: Salvia niveaVorlage:Person, Salvia lanceifoliaVorlage:Person, Salvia hastifoliaVorlage:Person, Salvia diversifoliaVorlage:Person): Sie kommt nur in den südafrikanischen Provinzen Nordkap und Westkap vor. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ bewertet.<ref name="RedListOfSouthAfricanPlants" />
Wolliger Salbei (Salvia lanigeraVorlage:Person) (Syn.: Salvia verbenaca subsp. lanigeraVorlage:Person, Salvia rugosissimaVorlage:Person): Er ist von Algerien, Marokko, Tunesien, Kuwait, Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Syrien, Irak und westlichen Iran bis Zypern verbreitet.<ref name="GRIN" />
Salvia lankongensisVorlage:Person: Sie gedeiht in Grasländern und in Dickichten in Höhenlagen von etwa 3800 Metern nur in der chinesischen Provinz Yunnan.<ref name="FoC" />
Salvia leucocephalaVorlage:Person: Dieser Strauch gedeiht in trockenen Gebieten in Höhenlagen zwischen 1000 und 3000 Metern in Ecuador. Er ist von fünf Fundorten bekannt und ist durch Habitatzerstörung gefährdet. Er ist in der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN als „Vulnerable“ = „verletzlich“ bewertet.<ref name="IUCN" />
Salvia leucodermisVorlage:Person: Sie kommt in Madagaskar in den Provinzen Antananarivo, Fianarantsoa sowie Toamasina vor.<ref name="CoVPoMadagascar" />
Salvia leucophyllaVorlage:Person: Sie kommt vom südwestlichen Kalifornien bis zum mexikanischen Bundesstaat Baja California Norte vor.<ref name="GRIN" />
Salvia ligulilobaVorlage:Person: Sie gedeiht in Hangwäldern in Höhenlagen von etwa 800 Metern nur in den chinesischen Provinzen Anhui sowie Zhejiang.<ref name="FoC" />
Salvia lobbiiVorlage:Person: Es existiert nur das Typusmaterial, das einige Zeit vor 1936 in Ecuador gesammelt wurde. Die Angaben zum Fundort sind zu ungenau, um diesen wiederzufinden.<ref name="IUCN" />
Salvia loxensisVorlage:Person (Syn.: Salvia malacophyllaVorlage:Person): Von diesem Endemiten sind nur vier Fundorte in Höhenlagen von 2000 bis 2500 Metern in der Provinz Loja in den südlichen Anden Ecuadors bekannt. Diese ausdauernde krautige Pflanze ist wohl durch Habitatzerstörung bedroht. Sie ist in der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN als „Endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.<ref name="IUCN" />
Salvia lycioidesVorlage:Person (Syn.: Salvia ramosissimaVorlage:Person): Sie kommt in den US-Bundesstaaten südliches New Mexico sowie westliches Texas und in den nordmexikanischen Bundesstaaten Chihuahua sowie Coahuila vor.<ref name="GRIN" />
Salvia meeraVorlage:Person: Sie wurde 2012 aus dem mexikanischen Bundesstaat Jalisco erstbeschrieben.<ref name="POWO" />
Salvia meiliensisVorlage:Person: Dieser Endemit gedeiht an Straßenrändern in Höhenlagen von 1000 bis 1300 Metern nur in Yuexi Xian in der chinesischen Provinz Anhui.<ref name="FoC" />
Salvia mekongensisVorlage:Person: Sie kommt in Arunachal Pradesh im östlichen Himalaja und in der chinesischen Provinz Yunnan vor. In Yunnan gedeiht sie im hügeligen Grasland in Höhenlagen von 2800 bis 4100 Metern.<ref name="FoC" />
Kalifornischer Salbei<ref name="GRIN" /> (Salvia melliferaVorlage:Person): Sie kommt nur vom südlichen Kalifornien bis zum mexikanischen Bundesstaat Baja California Norte vor. Alle beschriebenen Subtaxa werden nicht mehr anerkannt.<ref name="GRIN" /> Der Kalifornische Salbei wird vielseitig genutzt.
Salvia merjamieVorlage:Person: Sie kommt von Eritrea bis zum nördlichen Tansania vor und auf der südwestlichen Arabischen Halbinsel.<ref name="POWO" />
Rotwurzel-Salbei, auch Chinesischer Salbei (Salvia miltiorrhiza) Vorlage:Person, (Syn.: Salvia pogonocalyxVorlage:Person, Salvia charbonneliiVorlage:Person): Die zwei Varietäten sind vom zentralen und südlichen China bis Vietnam verbreitet.<ref name="FoC" />
Salvia muiriiVorlage:Person: Sie kommt nur in der südafrikanischen Provinz Westkap vor. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ bewertet.<ref name="RedListOfSouthAfricanPlants" />
Salvia namaensisVorlage:Person (Syn.: Salvia burchelliiVorlage:Person): Sie ist in Namibia, Botswana und Südafrika (Free State, Limpopo, Nordwest, Nordkap, Westkap) verbreitet. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ bewertet.<ref name="RedListOfSouthAfricanPlants" />
Salvia ×nariniensisVorlage:Person: Diese Hybride aus Salvia sagittata × Salvia scutellarioides wurde 2008 aus Kolumbien erstbeschrieben.<ref name="POWO" />
Hain-Salbei oder Steppen-Salbei (Salvia nemorosaVorlage:Person<ref name="Jarvis" />): Die zwei Unterarten sind von Europa bis Westasien verbreitet.<ref name="POWO" />
Salvia nubicolaVorlage:Person (Syn.: Salvia glutinosa subsp. nubicolaVorlage:Person): Sie ist von Europa über Westasien bis zum östlichen Afghanistan und im Himalaja im nördlichen Indien, Pakistan, Nepal, Sikkim, Bhutan bis Tibet weitverbreitet.<ref name="FoC" /><ref name="FoP" />
Salvia obtusataVorlage:Person (Syn.: Salvia marginataVorlage:Person): Sie kommt nur in der südafrikanischen Provinz Ostkap zwischen Port Elizabeth und Grahamstown vor. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Vulnerable“ = „gefährdet“ bewertet.<ref name="RedListOfSouthAfricanPlants" />
Echter Salbei oder Heilsalbei (Salvia officinalisVorlage:Person): Die fünf Unterarten sind hauptsächlich im Mittelmeerraum von Südeuropa und Südosteuropa nördlich bis Südwestdeutschland verbreitet.<ref name="POWO" /><ref name="IUCN" />
Salvia omeianaVorlage:Person: Die zwei Varietäten gedeihen an Hängen und Waldrändern in Höhenlagen von 1400 bis 3100 Metern nur in der chinesischen Provinz Sichuan.<ref name="FoC" />
Salvia ovalifoliaVorlage:Person: Die drei Varietäten sind vom südlichen Brasilien bis Paraguay, Uruguay und dem nordöstlichen Argentinien verbreitet.<ref name="POWO" />
Salvia paohsingensisVorlage:Person: Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von etwa 2800 Metern nur in der chinesischen Provinz Sichuan.<ref name="FoC" />
Salvia paramiltiorrhizaVorlage:Person: Sie gedeiht an Hängen und Ufern von Fließgewässern nur in den chinesischen Provinzen Anhui sowie Hubei.<ref name="FoC" />
Salvia paucifloraVorlage:Person: Sie gedeiht in Wäldern und an Waldrändern in Höhenlagen von 2800 bis 3400 Metern nur in der chinesischen Provinz Yunnan.<ref name="FoC" />
Salvia pauciserrataVorlage:Person: Die fünf Unterarten sind von Costa Rica bis Venezuela, Kolumbien, Ecuador und Peru verbreitet:<ref name="POWO" />
Salvia pauciserrata subsp. calocalicinaVorlage:Person: Sie kommt von Costa Rica bis Peru vor.<ref name="POWO" />
Salvia pauciserrata subsp. derasaVorlage:Person: Sie kommt in Kolumbien vor.<ref name="POWO" />
Salvia pauciserrata subsp. erythrocalicinaVorlage:Person: Sie kommt in Kolumbien vor.<ref name="POWO" />
Salvia pauciserrata subsp. lasiocalicinaVorlage:Person: Sie kommt in Kolumbien vor.<ref name="POWO" />
Salvia pauciserrata subsp. pauciserrata: Sie kommt in Kolumbien vor.<ref name="POWO" />
Salvia peregrinaVorlage:Person: Dieser Endemit ist nur durch eine Aufsammlung im Jahr 1947 bekannt. Der Fundort liegt zwischen San Pedro und Chinchas, 50 bis 60 km westlich der Stadt Loja in Höhenlagen zwischen 2000 und 2500 Metern in der Provinz Loja in den südlichen Anden Ecuadors. Diese ausdauernde krautige Pflanze ist wohl durch Habitatzerstörung bedroht. Er ist in der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN als „Endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.<ref name="IUCN" />
Salvia perrieriVorlage:Person: Sie kommt in zwei Unterarten in Madagaskar in den Provinzen Antananarivo, Antsiranana sowie Fianarantsoa vor.<ref name="CoVPoMadagascar" />
Salvia perrieri subsp. brevilabiataVorlage:Person: Sie kommt im nördlichen Madagaskar vor.<ref name="POWO" />
Salvia perrieri subsp. perrieri: Sie kommt im südlichen Madagaskar vor.<ref name="POWO" />
Salvia pinguifoliaVorlage:Person: Sie ist von den US-Bundesstaaten New Mexico sowie Texas bis ins nordöstliche Mexiko verbreitet.<ref name="POWO" />
Salvia pinnataVorlage:Person (Syn.: Salvia orientalisVorlage:Person): Sie ist in Westasien in der Türkei, auf Zypern, in Israel, Jordanien, im Libanon sowie in Syrien und vielleicht auch in Bulgarien verbreitet.<ref name="GRIN" />
Salvia plebeiaVorlage:Person (Syn.: Salvia brachiataVorlage:Person, Salvia minutifloraVorlage:Person, Salvia plebeia var. latifoliaVorlage:Person): Sie ist vom südlichen Iran über Afghanistan und im Himalaja in Indien, Kaschmir bis Bhutan, Myanmar, Thailand, in weiten Teilen Chinas, Vietnam, Korea bis Malaysia sowie Indonesien, vom südlichen und östlichen Russland (Primorye) über Japan (Honshu, Kyushu, Shikoku) bis Australien (nur New South Wales, Queensland) verbreitet.<ref name="FoC" /><ref name="FoP" /><ref name="GRIN" />
Salvia pogonochilaVorlage:Person: Sie gedeiht auf alpinen Matten in Höhenlagen von etwa 3800 Metern nur in der chinesischen Provinz Sichuan.<ref name="FoC" />
Salvia prionitisVorlage:Person (Syn.: Salvia japonica var. prionitisVorlage:Person): Sie gedeiht auf Hügeln und an grasigen Standorten in Höhenlagen von 100 bis 800 Metern in den chinesischen Provinzen Anhui, Guangdong, Guangxi, Hunan, Jiangxi sowie in Zhejiang. Sie wird als Heilpflanze verwendet.<ref name="FoC" />
Salvia procurrensVorlage:Person: Sie ist im südlichen Brasilien, in Uruguay und im nordöstlichen Argentinien verbreitet.<ref name="POWO" />
Salvia quitensisVorlage:Person: Dieser Endemit kommt hauptsächlich in der Provinz Azuay in Höhenlagen von 1000 bis 3500 Metern in den Anden Ecuadors vor. Von diesem Strauch sind mindestens 25 Fundorte bekannt. Nur Habitatzerstörung gefährdet diese Art. Er ist in der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN als „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ bewertet.<ref name="IUCN" />
Salvia radulaVorlage:Person: Sie kommt im südlichen Afrika, besonders in den südafrikanischen Provinzen Limpopo sowie Nordwest vor. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ bewertet.<ref name="RedListOfSouthAfricanPlants" />
Salvia robertoanaVorlage:Person: Sie wurde 2016 aus dem mexikanischen Bundesstaat Oaxaca erstbeschrieben. Sie wurde bisher nur in der Region Mixteca Alta gefunden.<ref name="Martínez2016robertoana">Martha Martínez, Itzi Fragoso-Martinez, Silvia Salas: Salvia robertoana (Lamiaceae), a new species from Oaxaca, Mexico. In: Phytotaxa, Volume 269, Issue 4, August 2016, S. 271. doi:10.11646/phytotaxa.269.4.2</ref>
Salvia roborowskiiVorlage:Person: Sie gedeiht in Höhenlagen von 2500 bis 3700 Metern in den chinesischen Provinzen Gansu, Qinghai, Sichuan, Yunnan sowie in Tibet.<ref name="FoC" />
Salvia ×rocianaVorlage:Person: Diese Hybride aus Salvia pauciserrata × Salvia splendens kommt in zwei Unterarten in Kolumbien vor.<ref name="POWO" />
Salvia ×sakuensisVorlage:Person: Diese Hybride aus Salvia koyamae × Salvia nipponica kommt nur auf der japanischen Insel Honshu vor.<ref name="POWO" />
Salvia salicifoliaVorlage:Person: Sie kommt nur im östlichen Teil des brasilianischen Bundesstaates Minas Gerais vor.<ref name="POWO" />
Salvia scabraVorlage:Person (Syn.: Salvia gracilifloraVorlage:Person): Sie kommt nur in der südafrikanischen Provinz Ostkap vor. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ bewertet.<ref name="RedListOfSouthAfricanPlants" />
Salvia schimperiVorlage:Person: Sie kommt in Äthiopien und im südwestlichen Teil der Arabischen Halbinsel vor.<ref name="POWO" />
Salvia schizocalyxVorlage:Person: Sie gedeiht an Hängen in Höhenlagen von etwa 4000 Metern nur in der chinesischen Provinz Yunnan.<ref name="FoC" />
Salvia schizochilaVorlage:Person: Sie gedeiht in Wäldern in Höhenlagen von 3800 bis 4300 Metern nur in der chinesischen Provinz Yunnan.<ref name="FoC" />
Salvia schlechteriVorlage:Person (Syn.: Salvia monticola Benth. var. angustilobaVorlage:Person): Sie kommt nur in der südafrikanischen Provinz Ostkap vor. Es ist nur der Fundort Xobo Valley im Transkei bekannt, an dem sie zuletzt 1960 gesammelt. Dieses Gebiet ist durch Überweidung und Ausweitung von Siedlungen beeinträchtigt, aber die Gefährdung dieser Art konnte 2006 nicht bewertet werden.<ref name="RedListOfSouthAfricanPlants" />
Salvia serotinaVorlage:Person (Syn.: Salvia blodgettii Chapm., Salvia bullata Ortega, Salvia dominica Sw. nom. illeg., Salvia fernaldii Standl., Salvia floriana J.T.Howell, Salvia insularum Epling, Salvia micrantha Vahl, Salvia orbicularis Benth., Salvia pseudoserotina Epling, Salvia serotina var. sagittifolia Millsp.): Sie ist vom südlichen Florida über Karibische Inseln sowie vom südöstlichen Mexiko über Zentralamerika bis Panama verbreitet und kommt auch auf den Galápagos-Inseln vor.<ref name="POWO" />
Salvia sonchifoliaVorlage:Person: Sie gedeiht nur in feuchten, humusreichen Wäldern im Kalkgebirge in Höhenlagen von 1300 bis 1500 Metern nur in der chinesischen Provinz Yunnan.<ref name="FoC" />
Salvia spinosa subsp. maroccanaVorlage:Person: Sie kommt in Marokko vor.<ref name="POWO" />
Salvia spinosa subsp. spinosa: Sie kommt vom östlichen Mittelmeergebiet bis ins nordwestliche Afghanistan vor.<ref name="POWO" />
Salvia ×spiraeifoliaVorlage:Person: Diese Hybride aus Salvia bracteara × Salvia suffruticosa ist im östlichen Mittelmeerraum verbreitet.<ref name="POWO" />
Feuer-Salbei oder Glänzender Salbei (Salvia splendensVorlage:Person): Er ist nur im brasilianischen Bundesstaat Rio de Janeiro beheimatet und wird als Zierpflanze verwendet.<ref name="POWO" />
Salvia spruceiVorlage:Person: Es sind mindestens neun Fundorte bekannt, aber sie wurde zuletzt 1980 gesammelt. Sie kommt in den ecuadorianischen Anden in Höhenlagen von 2500 bis 3000 Metern vor.<ref name="IUCN" />
Salvia stibaliiVorlage:Person (Syn.: Salvia paucifloraVorlage:Person nom. illeg.): Sie gedeiht im Wald und am Waldrand in Höhenlagen von 2800 bis 3400 Metern nur in der chinesischen Provinz Yunnan.<ref name="FoC" />
Salvia subincisaVorlage:Person: Sie ist von den US-Bundesstaaten Arizona und westlichen Texas bis ins nordöstliche Mexiko verbreitet.<ref name="POWO" />
Salvia subpalmatinervisVorlage:Person: Sie gedeiht in Dickichten, in Wäldern und auf hügeligen Grasländern in Höhenlagen von 3400 bis 4000 Metern nur in der chinesischen Provinz Yunnan.<ref name="FoC" />
Salvia subrubensVorlage:Person (Syn.: Salvia verapazanaVorlage:Person): Sie kommt im mexikanischen Bundesstaat Chiapas und in Guatemala in den Departamentos San Marcos, Alta Verapaz sowie Quiché vor.<ref name="FloraMesoamericana" />
Salvia substoloniferaVorlage:Person: Sie gedeiht in Höhenlagen von 0 bis 900 Metern in den chinesischen Provinzen Fujian, Guizhou, Hunan, Sichuan sowie Zhejiang.<ref name="FoC" />
Salvia texanaVorlage:Person: Sie ist von den südlichen USA bis ins nordöstliche Mexiko verbreitet.<ref name="POWO" />
Salvia textitlanaVorlage:Person: Sie wurde 2009 aus dem mexikanischen Bundesstaat Oaxaca erstbeschrieben.<ref name="POWO" />
Salvia thermarumVorlage:Person: Sie kommt nur in der südafrikanischen Provinz Westkap vor. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Vulnerable“ = „gefährdet“ bewertet.<ref name="RedListOfSouthAfricanPlants" />
Salvia tiliifoliaVorlage:Person (Syn.: Salvia fimbriata Kunth, Salvia obvallata Epling, Salvia psilophylla Epling): Sie ist von Texas über Mexiko sowie Nicaragua bis Kolumbien, Venezuela, Ecuador und Peru verbreitet.<ref name="FoNicaragua" /><ref name="FloraMesoamericana" />
Salvia tingitanaVorlage:Person: Sie kommt im südlichen Spanien vor und früher auch in Tunesien und Marokko.<ref name="POWO" />
Salvia trachyphyllaVorlage:Person: Dieser Strauch ist von mindestens drei weit auseinanderliegenden Fundorten in Ecuador bekannt. Er kommt in Höhenlagen zwischen 3500 und 4000 Metern von der Provinz Napo bis zur Provinz Azuay vor. Keiner dieser Fundorte liegt innerhalb eines geschützten Gebietes, nur Habitatzerstörung gefährdet diese Art. Er ist in der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN als „Vulnerable“ = „verletzlich“ bewertet.<ref name="IUCN" />
Salvia triangularisVorlage:Person (Syn.: Salvia tenuifoliaVorlage:Person): Sie kommt nur in der südafrikanischen Provinz Ostkap vor. Er wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ bewertet.<ref name="RedListOfSouthAfricanPlants" />
Salvia trichopesVorlage:Person: Dieser Endemit ist nur von drei Aufsammlungen aus Bajo Chorro am Vulkan Barú im nördlichen Panama bekannt.<ref name="FloraMesoamericana" />
Salvia tricuspisVorlage:Person (Syn.: Salvia marretiiVorlage:Person): Sie gedeiht in Höhenlagen von 1400 bis 3000 Metern in den chinesischen Provinzen Gansu, Shaanxi, Shanxi sowie Sichuan.<ref name="FoC" />
Salvia trijugaVorlage:Person: Sie gedeiht in Höhenlagen von 1900 bis 3900 Metern in den chinesischen Provinzen Sichuan, Yunnan sowie in Xizang. Er wird als Heilpflanze verwendet.<ref name="FoC" />
Salvia ×tunica-mariaeVorlage:Person: Diese Hybride aus Salvia chicamochae × Salvia rubescens wurde 2008 aus Kolumbien erstbeschrieben.<ref name="POWO" />
Salvia tysoniiVorlage:Person: Sie kommt nur in den südafrikanischen Provinzen Ostkap sowie KwaZulu-Natal vor. Sie wird in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenarten Südafrikas als „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ bewertet.<ref name="RedListOfSouthAfricanPlants" />
Salvia uliginosaVorlage:Person: Sie ist vom südöstlichen Brasilien bis zum nordöstlichen Argentinien verbreitet.<ref name="POWO" />
Salvia umbraticaVorlage:Person: Sie gedeiht an Hängen und in Tälern in Höhenlagen von 600 bis 2000 Metern in den chinesischen Provinzen Anhui, Gansu, Hebei, Hubei, Shaanxi sowie Shanxi. Er wird als Heilpflanze verwendet.<ref name="FoC" />
Salvia unguellaVorlage:Person: Dieser Endemit ist nur durch eine Aufsammlung im Jahr 1919 bekannt. Der Fundort liegt bei Las Chichas zwischen San Pedro und Zaruma in Höhenlagen zwischen 2000 und 2500 Metern in der Provinz Loja in den südlichen Anden Ecuadors. Dieser Strauch ist wohl durch Habitatzerstörung bedroht. Er ist in der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN als „Endangered“ = „stark gefährdet“ bewertet.<ref name="IUCN" />
Salvia univerticillataVorlage:Person: Sie wurde 2007 erstbeschrieben und gedeiht in Höhenlagen zwischen 1900 und 3000 Metern nur im mexikanischen Bundesstaat Chiapas.<ref name="FloraMesoamericana" /><ref name="POWO" />
Salvia uricaVorlage:Person: Sie gedeiht in Höhenlagen von 1000 bis 3200 Metern vom mexikanischen Bundesstaat Chiapas über Belize und Guatemala, El Salvador, Honduras bis Nicaragua.<ref name="FoNicaragua" /><ref name="POWO" /><ref name="FloraMesoamericana" />
Salvia vaseyiVorlage:Person: Sie ist von US-Bundesstaaten südliche Kalifornien sowie südliche Arizona bis in den mexikanischen Bundesstaat Baja California verbreitet.<ref name="POWO" />
Salvia vazqueziiVorlage:Person: Sie wurde 2012 aus dem südwestlichen Mexiko erstbeschrieben.<ref name="POWO" /> Es gibt zwei Unterarten:<ref name="POWO" />
Salvia vastaVorlage:Person: Die zwei Varietäten gedeihen an Feldrändern und an Hängen nur in der chinesischen Provinz Hubei.<ref name="FoC" />
Dickblättriger Salbei (Salvia venerisVorlage:Person): Dieser Endemit kommt im nördlichen Zypern in einem nur sehr kleinen Gebiet westlich von Kythrea vor. Er ist in der Roten Liste der gefährdeten Arten der IUCN als „Critically Endangered“ = „vom Aussterben bedroht“ bewertet, da es nur etwa 4000 Exemplare geben soll.<ref name="IUCN" />
Salvia venturanaVorlage:Person: Sie wurde 2013 aus dem mexikanischen Bundesstaat Puebla erstbeschrieben.<ref name="POWO" />
Quirlblütiger Salbei, Quirl-Salbei (Salvia verticillataVorlage:Person): Die zwei Unterarten sind von Mitteleuropa bis zum Iran verbreitet.<ref name="POWO" />
Salvia wagnerianaVorlage:Person (Syn.: Salvia tonduziiVorlage:Person, Salvia albopileataVorlage:Person): Sie ist vom südöstlichen Mexiko bis Panama verbreitet.<ref name="FoNicaragua" /><ref name="POWO" /> Sie wird als Zierpflanze verwendet.<ref name="FloraMesoamericana" />
Salvia wardiiVorlage:Person: Sie gedeiht auf alpinen steinigen Matten und im Dickicht in Höhenlagen von 3600 bis 4500 Meter nur in Tibet.<ref name="FoC" />
Salvia ×westeraeVorlage:Person: Diese Hybride aus Salvia haenkei × Salvia orbignaei wurde 2007 aus Bolivien erstbeschrieben.<ref name="POWO" />
Salvia whitefoordiaeVorlage:Person: Sie wurde 2007 erstbeschrieben und ist vom mexikanischen Bundesstaat Chiapas bis Belize verbreitet.<ref name="POWO" />
Salvia wixarikaVorlage:Person: Sie wurde 2016 aus dem mexikanischen Bundesstaat Jalisco erstbeschrieben.<ref name="POWO" />
Salvia xalapensisVorlage:Person (Salvia cordobensisVorlage:Person, Salvia polystachya M.Martens & Galeotti nom. illeg.): Sie kommt in den mexikanischen Bundesstaaten Hidalgo, Puebla, Veracruz sowie Chiapas vor.<ref name="FloraMesoamericana" />
Salvia xolocotziiVorlage:Person: Sie wurde 2015 erstbeschrieben. Dieser Endemit kommt nur im nordöstlichen Teil des mexikanischen Bundesstaates Querétaro über Kalkstein vor.<ref name="Bedolla-García2015" />
Salvia yunnanensisVorlage:Person (Syn.: Salvia bodinieriVorlage:Person, Salvia esquiroliiVorlage:Person): Sie gedeiht in Höhenlagen von 1800 bis 2900 Metern in den chinesischen Provinzen Guizhou, Sichuan sowie Yunnan. Er wird als Heilpflanze verwendet.<ref name="FoC" />
Salvia zamoranensisVorlage:Person: Sie wurde 2015 erstbeschrieben. Sie kommt in mexikanischen Bundesstaates Guanajuato (nur auf den Cerro Zamorano, im municipio of Tierra Blanca) und Querétaro (nur im municipio Colón) vor.<ref name="Bedolla-García2015" />
Salvia zaragozanaVorlage:Person: Sie wurde 2008 aus dem mexikanischen Bundesstaat Nuevo León erstbeschrieben.<ref name="POWO" />
Gliederung der Gattung
Bereits George Bentham gliederte 1876 in G. Bentham und J. D. Hooker: Genera Plantarum, 2, S. 1160–1196 die Gattung Salvia in Untergattungen und Sektionen. Zwar blieb Benthams Gliederung der Gattung Salvia bisher weitgehend bestehen, doch wird dies seit den molekularbiologischen Untersuchungen kontrovers diskutiert.
Die Gattung Salvia wird in mehrere Untergattungen und Sektionen gegliedert, beispielsweise:<ref name="Li2013" />
Untergattung Salvia subgen. Sclarea: Sie kommt nur in der Alten Welt vor.
Untergattung Salvia subgen. Salvia: Sie kommt nur in der Alten Welt vor.
Untergattung Salvia subgen. Allagospadonopsis
Untergattung Salvia subgen. LeoniaVorlage:Person: beispielsweise:
Untergattung Salvia subgen. CalosphaceVorlage:Person: Entstanden ist sie in Mexiko und breitete sich in weiten Teilen der Neotropis aus. Einige Arten sind ökonomisch und in der Volksmedizin wichtig. Bis 2013 war die wichtigste Arbeit zu dieser Verwandtschaftsgruppe die von Carl Clawson Epling: A revision of Salvia, subgenus Calosphace. Erschienen in: Beihefte Feddes Repertorium specierum novarum regni vegetabilis., 110, 1939, S. 1–383. Die Untergattung Calosphace enthält etwa 73 Sektionen mit etwa 500 Arten (Auswahl):<ref name="Jenks2013" />
Sektion Salvia sect. Wrightiana: Sie enthält nur drei Arten die nur auf Kuba und Hispaniola vorkommen:<ref name="Zona2011" />
Salvia arborescensVorlage:Person: Dieser Endemit kommt auf Hispaniola in der Cordillera Central, im Masif de la Selle, Masif de la Hotte sowie in den Montagnes Noires auf Kalkstein entlang von Fließgewässern in Höhenlagen von 1150 bis 1650 Metern.<ref name="Zona2011" />
Salvia densifloraVorlage:Person (Syn.: Salvia wunschmanniiVorlage:Person, Salvia constanzaeVorlage:Person, Salvia azuensisVorlage:Person): Dieser Endemit kommt auf Hispaniola nur in der Cordillera Central sowie im Masif de la Selle vor. Er geht an manchen Standorten als häufige Art, manchmal verunkrautend als Halbstrauch an gestörten Straßenrändern und trockenen Weideflächen sowie in mit Kiefern bestandenen Flächen in Höhenlagen von 1000 bis 1700 Metern.<ref name="Zona2011" />
Salvia strobilanthoidesVorlage:Person: Dieser Endemit ist nur von seinem Typusfundort dem Monte Verde in der Meseta del Guaso in der Provinz Guantánamo im östlichen Kuba bekannt. Er gedeiht am Grund von Felsbrocken des 650 Meter hohen Monte Verde in der kubanischen Kaffeeanbauzone.<ref name="Zona2011" />
Bei den Salvia-Arten erfolgt eine Anreicherung von Terpenen. In den Drüsenschuppen und Drüsenhaaren befinden sich ätherische Öle, die besonders viele Mono- sowie Sesquiterpene enthalten. In der Harzfraktion sind Diterpene vorhanden. Wichtig sind dabei trizyklische Diterpene, die Diterpen-Bitterstoffe (Carnosol = Pikrosalvin, Rosmanol, Safficinolid, Carnosolsäure Salvin). In der Blattkutikula kommen Triterpene vor, besonders pentacyclische Triterpene vom Ursan-, Oleanan-, Friedelan-, Dammaran- und Lupantyp.<ref name="hager1994" />
Salvia-Arten werden vielseitig genutzt.<ref name="PFAF" /> Durch den hohen Anteil ätherischer Öle in diversen Salbeiarten gibt es unterschiedliche Verwendungen. Heilend wirken neben den ätherischen Ölen auch die Gerbstoffe.<ref name="hager1994" /> Der Gattungsname Salvia stammt vom lateinischen Wort salvare für heilen und deutet auf die Heilkraft verschiedener Salbei-Arten oder als Salbei bezeichneter Arten (in Europa neben Salvia officinalis mit ihren Unterarten für die Antike und bis in die frühe Neuzeit auch Salvia tomentosa, Salvia sclarea, Salvia pratensis, Salvia horminum, Salvia triloba, Salvia argentea und Teucrium scorodonia)<ref>Otto Zekert (Hrsg.): Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570. Berlin 1938, S. 154.</ref><ref>Hans-Dieter Stoffler (Hrsg.): Der Hortulus des Walahfrid Strabo. Aus dem Kräutergarten des Klosters Reichenau. Sigmaringen 1978; 3. Aufl. ebenda 1989, S. 20–22.</ref><ref>Gerhard Roßbach und Peter Proff: Cassius-Felix-Interpretationen: Teile I und II. (Medizinische Dissertationen, Würzburg 1985) Würzburg 1991 (= Würzburger medizinhistorische Forschungen. Band 37), S. 263.</ref><ref>Clemens Stoll: Arznei und Arzneiversorgung in frühmittelalterlichen Klöstern. In: Gundolf Keil, Paul Schnitzer (Hrsg.): Das ‚Lorscher Arzneibuch‘ und die frühmittelalterliche Medizin. Verhandlungen des Medizinhistorischen Symposiums im September 1989 in Lorsch. Laurissa, Lorsch 1991 (= Geschichtsblätter für den Kreis Bergstraße. Sonderband 12), S. 149–218; hier: S. 197.</ref> hin.
In der traditionellen chinesischen Medizin werden beispielsweise Salvia aerea, Salvia chinensis, Salvia kiangsiensis, Salvia plectranthoides, Salvia trijuga, Salvia umbratica verwendet.<ref name="FoC" />
Der Echte Salbei (Salvia officinalis) war bereits im Altertum bekannt und wurde im Mittelalter von Mönchen über die Alpen gebracht. Dieser wird vielseitig genutzt, einerseits als Küchengewürz und andererseits in der Heilkunde. Die Blätter und Blüten werden roh oder gegart gegessen. Die sehr aromatischen Blätter werden zum Würzen von gekochten Speisen verwendet. Die Blätter wirken verdauungsfördernd und werden daher bei schweren, fettigen Speisen verwendet. Die Salbeiblätter verleihen herzhaften Gerichten einen wurstähnlichen Geschmack. Die jungen, frischen Laubblätter und Blüten können roh, überbrüht oder eingelegt gegessen werden. Über Salate gestreut ergänzen sie diese mit Farbe und Duft. Auch alkoholische Zubereitungsformen<ref>Joachim Telle: Zur altdeutschen Monographie über Salbeiaquavit. In: Gundolf Keil (Hrsg.): „gelêrter der arzeniê, ouch apotêker“. Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte. Festschrift zum 70. Geburtstag von Willem F. Daems. Horst Wellm Verlag, Pattensen/Hannover 1982 (= Würzburger medizinhistorische Forschungen. Band 24), ISBN 3-921456-35-5, S. 479–510.</ref> sind seit dem Mittelalter bekannt.
Aus den frischen oder getrockneten Blättern brüht man Kräutertee auf. Aus den oberirdischen Pflanzenteilen wird ein ätherisches Öl, das Salbeiöl, gewonnen. Das Salbeiöl wird beispielsweise verwendet, um Eiscreme, Süßigkeiten und Gebäck zu aromatisieren. Das ätherische Salbeiöl wird auch in der Parfümherstellung verwendet, und in Haarwaschmitteln soll es besonders gut für dunkles Haar sein. Pflanzenteile des Echten Salbeis werden als „Kompostaktivator“, meist gemeinsam mit Pflanzenteilen anderer Pflanzenarten, verwendet, damit die bakterielle Aktivität erhöht wird, um den Kompostiervorgang zu beschleunigen.
Es wird behauptet, lebende oder getrocknete Pflanzen würden Insekten vertreiben. Das ist auch der Grund, warum man manchmal Echten Salbei zwischen Kohl und Möhren pflanzt. Früher wurde der Echte Salbei in Räumen verteilt, oder es wurde damit geräuchert, um sie zu desinfizieren. Als Räuchermittel wurden dabei vor allem die getrockneten Salbeiblätter verwendet. Es gibt einige Sorten, auch mit unterschiedlichen Blattfarben, die neben dem Einsatz als Gewürz- und Heilpflanze auch als Zierpflanze verwendet werden. Die Unterarten Lavendelblättriger Salbei (Salvia officinalis subsp. lavandulifolia) und Küchen-Salbei (Salvia officinalis subsp. officinalis) werden etwa gleich vielseitig genutzt.<ref name="PFAFlavandulifolia" /><ref name="PFAFofficinalis" /><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Der Griechische Salbei (Salvia fruticosa) wird unterschiedlich verwendet. Salvia fruticosa kann leichter als Salvia officinalis in Räumen gepflegt werden. Die Laubblätter können wie die von Salvia officinalis verwendet werden, sind aber minderwertiger. 50 bis 95 % der kommerziellen getrockneten Salbeiblätter stammen von Salvia fruticosa. Aus den Blättern wird ein duftender Tee, „fascomiglia“ genannt, aufgegossen. Ein ätherisches Öl wird aus den Laubblättern gewonnen, das auch zur Verfälschung des Lavendelöls von Lavandula latifolia benutzt wird. Es wurden pharmakologische Untersuchungen durchgeführt; es können frische sowie getrocknete Blätter oder das ätherische Öl zum Einsatz kommen.<ref name="PFAFfruticosa" />
Die duftenden und intensiv schmeckenden Laubblätter von Salvia clevelandii können in der Küche gleich wie die von Salvia officinalis verwendet werden.<ref name="PFAFclevelandii" />
Der Muskateller-Salbei (Salvia sclarea) wird vielseitig genutzt: Die intensiv, warm, aromatisch duftenden und schmeckenden Laubblätter werden roh oder gegart gegessen. Hauptsächlich werden die Blätter zum Würzen von gekochten Speisen, ähnlich wie die von Salvia officinalis, verwendet. Die frischen Blätter werden in Backteig frittiert. Die gut schmeckenden Blüten werden roh gegessen und werden beispielsweise über Salate gegeben. Aus den Blüten kann auch ein Tee zubereitet werden. Die Pflanzenteile sind manchmal ein Substituent für Hopfen, zum Aromatisieren von Bier; es wird jedoch berichtet, solches Bier würde die Leute sinnlos betrunken oder unsinnig aufgeheitert machen. Die Laubblätter ergeben beim Schönen von Wein einen Muskateller-Geschmack. Während der Blütezeit werden die oberirdischen Pflanzenteile geerntet und daraus ein ätherisches Öl, das Muskateller-Öl, gewonnen. Das Muskateller-Öl besitzt ein Ambraaroma und wird beispielsweise in Seifen und Kosmetika und als ein Fixativ in der Parfümerzeugung eingesetzt. Das aus dem Salbei gewonnene Öl und die Gerbstoffe, Tannine, wirken effektiv gegen übermäßiges Schwitzen. Deshalb wird Salbei gerne als Antihydrotikum in schweißhemmenden Produkten wie Deos, aber auch in der Fußpflege eingesetzt. Durch die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung des Salbeis wird auch unreine Körperhaut optimal gepflegt, was sich vor allem die Kosmetikbranche zunutze macht. Auch aus den Klausen wird ein Öl gewonnen, das beispielsweise in Lacken und Farben verwendet wird. Die medizinischen Wirkungen von Salvia sclarea wurden untersucht.<ref name="PFAFsclarea" />
Salvia multicaulis wird als Zutat für Tee oder als Kräutertee aufgebrüht. Die aromatischen Blätter sind in der Küche ein guter Ersatz für die von Salvia officinalis.<ref name="PFAFmulticaulis" />
Besonders von zwei Salvia-Arten werden die Klausen, oft als „Samen“ bezeichnet, unter dem Namen Chia gegessen. Dies sind hauptsächlich der winterannuelleKalifornische Chia (Salvia columbariae) und der sommerannuelleMexikanische Chia (Salvia hispanica).<ref name="Gentry1990" /><ref name="PFAF" />
Die Kalifornische Chia (Salvia columbariae) wird vielseitig genutzt: Die Klausen werden roh oder gegart gegessen. Meist werden die Klausen zu Mehl gemahlen. Das nussig schmeckende Mehl wird entweder als sogenannte Piñole gegessen, zu dunklen Kuchen oder Broten gebacken. Das Chia-Mehl wird auch mit Mais-Mehl gemischt zu Brei oder gemischt mit Weizen-Mehl zu Schleimsuppe gekocht. Die Klausen sind reich an Niacin, Thiamin, Zink, Calcium sowie Mangan. Die Klausen besitzen einen hohen Nährwert und sind eine gute Quelle für Proteine sowie leicht verdauliche Fette. Gekeimte Klausen (Keimsprossen) können auf Salate und Sandwiches gegeben werden. Wenn die Klausen in kaltem Wasser eingeweicht werden, erhält man ein Erfrischungsgetränk, das von spanischsprachigen Amerikanern „chia fresca“ genannt wird. Wenn die Klausen geröstet und danach zu Mehl gemahlen werden, das mit Wasser gemischt wird, erhält man reichlich gelatineartige Masse, die wohlschmeckend und nährstoffreich ist. Die Klausen wurden dazu verwendet, Alkalisalze aus Wasser zu entfernen, um es trinkbar zu machen. Als Ersatz für Echten Salbei (Salvia officinalis) werden manchmal die Laubblätter als Gewürz verwendet. Die medizinischen Wirkungen wurden untersucht. Pflanzenteile von Salvia columbariae wirken desinfizierend.<ref name="PFAFcolumbariae" />
Die Mexikanische Chia (Salvia hispanica) wird vielseitig genutzt: Wenn man die Klausen in Wasser einweicht, erhält man eine gelatineartige Masse, die mit Fruchtsaft vermischt erfrischende Getränke ergibt. Aus den gelierten Klausen können Schleimsuppe oder Pudding gekocht werden. Die gekeimten Klausen (Keimsprossen) werden beispielsweise in Salaten, Sandwiches, Suppen und Eintöpfen gegessen. Die Klausen können zu Mehl gemahlen werden, aus dem, meist mit Getreidemehl gemischt, beispielsweise Brot, Kekse und Kuchen gebacken wird. Die Klausen sind eine gute Quelle für Proteine sowie leicht verdauliche Fette.<ref name="PFAFhispanica" />
Die Klausen des Zurückgekrümmten Salbeis (Salvia reflexa) werden wohl ähnlich wie die von der Mexikanischen Chia (Salvia hispanica) verwendet.<ref name="PFAFreflexa" />
Vom Distel-Salbei (Salvia carduacea) werden die Klausen roh oder gegart gegessen. Sie können geröstet und dann zu Mehl gemahlen werden oder mit Samen anderer Pflanzenarten zu Brei gekocht werden. Die Klausen werden auch zur Geschmackverbesserung verwendet. Aus den Klausen wird ein kühlendes Getränk hergestellt.<ref name="PFAFcarduacea" />
Geröstete und gemahlene Klausen von Salvia tiliifolia werden in Wasser eingeweicht, um ein Erfrischungsgetränk zu erhalten; es wird manchmal mit Gerstenwasser gemischt. Mit den Blättern werden Läuse vernichtet.<ref name="PFAFtiliifolia" />
Von Salvia dorrii var. incana werden die Klausen zu Mehl gemahlen, das beispielsweise zum Eindicken von Suppen und gemischt mit Getreidemehl zum Brotbacken verwendet wird. Die medizinischen Wirkungen wurden untersucht.<ref name="PFAFcarnosa" />
Die Klausen von Salvia stachyoides werden verwendet.<ref name="PFAFstachyoides" />
Der Weiße Salbei, Indianischer Räuchersalbei (Salvia apiana) wird vielseitig genutzt: Die Klausen werden roh oder gegart gegessen. Die Klausen können zu Mehl gemahlen und Brei daraus gekocht werden. Die Klausen wurden mit Getreide wie Weizen oder Hafer gemischt, geröstet und dann zu Mehl gemahlen, das trocken gegessen wurde. Die Klausen werden über Nacht eingeweicht und in Wasser oder Fruchtsaft getrunken oder mit Getreide gegessen. Die Klausen werden auch als Gewürz verwendet. Die Blätter werden beim Kochen verwendet, um Brei zu aromatisieren. Junge Stängel und geschälte Sprossspitzen können roh gegessen werden. Die medizinischen Wirkungen wurden untersucht. Die Laubblätter werden, in Wasser zerstoßen, als Haarwaschmittel verwendet. Das färbt und stärkt das Haar. Eine Packung frisch zerstoßener Blätter wird unter den Achseln angewendet, um Körpergeruch zu behandeln. Die Blätter werden zum Räuchern verwendet, um Häuser nach ansteckenden Krankheiten, beispielsweise Masern, zu desinfizieren.<ref name="PFAFapiana" />
Die nach Ananas duftenden Laubblätter von Honigmelonen-Salbei oder Ananas-Salbei (Salvia elegans) können frisch oder getrocknet zum Würzen verwendet werden. Sie werden zu kalten Getränken, Fruchtsalat und süßen oder pikanten Speisen gegeben.<ref name="PFAFelegans" />
Die zarten oberirdischen Pflanzenteile von Salvia glabrescens werden abgebrüht gegessen.<ref name="PFAFglabrescens" />
Vom Klebrigen Salbei (Salvia glutinosa) werden die duftenden Blätter zum Aromatisieren von Landwein verwendet. Der klebrige, aromatische Pflanzensaft wird verwendet. Der Klebrige Salbei bedeckt schnell größere Flächen und wird deshalb als Bodendecker verwendet.<ref name="PFAFglutinosa" />
Kinder saugen aus den Blüten von Salvia japonicaNektar. Die Laubblätter können wie die von Salvia officinalis verwendet werden. Aus Salvia japonica wird ein schwarzer Farbstoff gewonnen, vermutlich aus den Blüten.<ref name="PFAFjaponica" />
Von Salvia cana werden die geschälten Stängel gegessen. Die medizinischen Wirkungen wurden untersucht.<ref name="PFAFlanata" />
Die Laubblätter des Wolligen Salbeis (Salvia lanigera) werden in arabischen Ländern als Zutat für Tee verwendet.<ref name="PFAFlanigera" />
Die medizinischen Wirkungen von Salvia lyrata wurden untersucht.<ref name="PFAFlyrata" />
Der Kalifornische Salbei (Salvia mellifera) wird vielseitig genutzt: Aus den aromatischen Blättern kann Tee gebrüht werden. Die Laubblätter und Stängel werden zum Würzen von Speisen verwendet. Die getrockneten Klausen werden zu Mehl gemahlen, aus dem Schleimsuppe gekocht wird. Die medizinischen Wirkungen von Salvia mellifera wurden untersucht.<ref name="PFAFmellifera" />
Die Laubblätter des Johannisbeer-Salbeis (Salvia microphylla) duften nach Schwarzer Johannisbeere und werden frisch oder getrocknet als Gewürz verwendet. Aus den Blättern wird ein Kräutertee, „mirto de montes“ genannt, hergestellt. Salvia microphylla wurde in der Volksmedizin zum Fiebersenken verwendet.<ref name="PFAFmicrophylla" />
Selten werden die geschälten Stängel von Salvia moorcroftiana gegessen. Die medizinischen Wirkungen von Salvia moorcroftiana wurden untersucht.<ref name="PFAFmoorcroftiana" />
Von Salvia miltiorrhiza werden die Klausen gegessen. Rotwurzel-Salbei, auch Chinesischer Salbei (Salvia miltiorrhiza), Vorlage:Zh wird in der traditionellen chinesischen Medizin schon lange genutzt. Die medizinischen Wirkungen von Salvia miltiorrhiza wurden auch in pharmazeutischen Versuchen untersucht.<ref name="PFAFmultiorrhiza" />
Von Salvia plebeia werden die Blätter und Blüten verwendet. Die Klausen werden als Gewürz wie Senf verwendet. Die medizinischen Wirkungen von Salvia plebeia wurden untersucht.<ref name="PFAFplebeia" />
Der Apfeltragende Salbei (Salvia pomifera) wird vielseitig genutzt: Die intensiv duftenden und schmeckenden Laubblätter ähneln denen von Lavendel-Arten und vom Echten Salbei (Salvia officinalis). Sie werden als Ersatz für Echten Salbei beim kommerziellen Würzen von Speisen eingesetzt. Er wird als stark duftender Kräutertee unter dem Namen „fascomiglia“ verwendet. Gallwespen befallen junge Zweige und verursachen halbdurchsichtige Gallen. Diese Gallen werden konserviert. Aus den Gallen werden Bonbons, durch Kristallisieren in Zucker, hergestellt, die in Griechenland als Delikatesse angesehen werden und einen angenehmen sowie adstringierenden Geschmack besitzen. In Griechenland werden die getrockneten Blätter in der Volksmedizin eingesetzt. Die medizinischen Wirkungen von Salvia pomifera wurden untersucht.<ref name="PFAFpomifera" />
Vom Wiesen-Salbei (Salvia pratensis) wurden die stark bitter schmeckenden Pflanzenteile zum Schönen von Bier und Wein verwendet. Er diente auch als Ersatz für Salvia officinalis.<ref name="PFAFpratensis" />
Die aromatischen Laubblätter des Wilden Salbeis (Salvia ×sylvestris; früher auch S. pratensis<ref>Thomas Gleinser: Anna von Diesbachs Berner ‚Arzneibüchlein‘ in der Erlacher Fassung Daniel von Werdts (1658), Teil II: Glossar. (Medizinische Dissertation Würzburg), jetzt bei Königshausen & Neumann, Würzburg 1989 (= Würzburger medizinhistorische Forschungen, 46), S. 240.</ref><ref>Brigitte Hoppe. Das Kräuterbuch des Hieronymus Bock. Wissenschaftshistorische Untersuchung, mit einem Verzeichnis sämtlicher Pflanzen des Werkes, der literarischen Quellen, der Heilanzeigen und der Anwendungen der Pflanzen. Stuttgart 1969, S. 108 f.</ref>) werden als Ersatz für die von Salvia officinalis verwendet.<ref name="PFAFsylvestris" />
Vom Filzigen Salbei (Salvia tomentosa) werden die Laubblätter als Gewürz verwendet. Die Pflanzenteile werden als Kräutertee genutzt. In England wird der Kräutertee aus Salvia tomentosa gegenüber allen anderen Salvia-Arten bevorzugt.<ref name="PFAFtomentosa" />
Der Eisenkraut-Salbei (Salvia verbenaca) wird vielseitig genutzt: Die aromatischen Blätter werden roh oder gegart gegessen. Sie werden besonders zum Würzen gekochter Speisen verwendet. Junge Laubblätter können frittiert oder kandiert werden. Die Blätter können als Kräutertee verwendet werden. Die essbaren Blüten werden besonders zum Würzen von Salaten verwendet. Die medizinischen Wirkungen von Salvia verbenaca wurden untersucht.<ref name="PFAFverbenaca" />
Der Buntschopf-Salbei (Salvia viridis) wird vielseitig genutzt: Die sehr aromatischen Blätter werden roh oder gegart gegessen. Sie werden zu Salaten, Suppen und Gemüse gegeben und werden als Gewürz verwendet. Die Klausen werden gegart oder als Gewürz verwendet. Die Blätter und Klausen werden zu gärenden Spirituosen gegeben, um die Wirkung des Gebräues zu erhöhen. Aus Pflanzenteilen wird ein ätherisches Öl gewonnen, das verwendet wird, um gewisse Biere und Weine zu schönen. Die medizinischen Wirkungen von Salvia viridis wurden untersucht.<ref name="PFAFviridis" />
Viele Arten und ihre Sorten werden als Zierpflanzen in Parks und Gärten weltweit verwendet<ref name="Botanica2003" />. Beispiele sind: Salvia africana-lutea, Salvia apiana, Salvia argentea, Salvia austriaca, Salvia azurea, Salvia blepharophylla, Salvia buchananii, Salvia cacaliifolia, Salvia chamaedryoides, Salvia chamelaeagnea, Salvia chiapensis, Salvia clevelandii, Salvia coccinea, Salvia columbariae, Salvia confertiflora, Salvia darcyi, Salvia discolor, Salvia dolomitica, Salvia dominica, Salvia dorisiana, Salvia dorrii, Salvia elegans, Salvia farinacea, Salvia forsskaolei, Salvia fulgens, Salvia gesneriiflora, Salvia greggii, Salvia guaranitica, Salvia indica, Salvia involucrata, Salvia jurisicii, Salvia leucantha, Salvia mellifera, Salvia mexicana, Salvia microphylla, Salvia muelleri, Salvia multicaulis, Salvia nemorosa, Salvia officinalis, Salvia patens, Salvia pratensis, Salvia prunelloides, Salvia puberula, Salvia purpurea, Salvia recognita, Salvia roemeriana, Salvia regla, Salvia sclarea, Salvia sinaloensis, Salvia spathacea, Salvia splendens, Salvia ×sylvestris, Salvia taraxacifolia, Salvia tiliifolia, Salvia uliginosa, Salvia viridis.
Sie sind in sehr unterschiedlichen Gebieten beheimatet, deshalb ist keine Angabe zur Pflege und zu den Standortbedingungen für die Vielfalt an Arten möglich.
Es gibt auch einige in Kultur entstandene Hybriden (Auswahl):
Salvia officinalis × Salvia fruticosa<ref name="Reales2004" />: Sie ist von Menschen gekreuzt worden, wird im Nahen Osten als Gewürz verwendet und wird dort Salvia Newe Ya'ar' oder Silver leaf sage genannt.<ref name="tHSoAPPP" />
Salvia longispicata × Salvia farinacea: Die Sorte 'Indigo Spires' wurde zwischen ihren Eltern in Huntington Botanical Gardens gefunden und wird als Zierpflanze verwendet.
In der Liste der gefährdeten Arten der IUCN sind im Jahr 2021 35 Arten eingetragen. Am stärksten gefährdet sind die drei Arten Salvia buchii, Salvia haitiensis und Salvia primuliformis mit dem Status „Critically Endangered“ = „vom Aussterben bedroht“. Die fünf Arten Salvia ecuadorensis, Salvia loxensis, Salvia peregrina, Salvia unguella, Salvia taraxacifolia sind als „Endangered“ = „stark gefährdet“ eingestuft. Als „Vulnerable“ = „gefährdet“ werden die sechs Arten Salvia austromelissodora, Salvia curticalyx, Salvia decumbens, Salvia flocculosa, Salvia leucocephala sowie Salvia trachyphylla eingestuft. Salvia andreji und Salvia humboltiana gelten als „Near Threatened“ = „potenziell gefährdet“. Die Bewertung „Least Concern“ = „nicht gefährdet“ gilt für 10 Arten. Bei Salvia sprucei und Salvia lobbii genügen die Daten nicht für eine Bewertung.<ref name="IUCN" /> Von einigen Staaten, die eigene Rote Liste führen, sind keine Arten bei der IUCN eingetragen. Beispielsweise sind 24 südafrikanische Arten in der Roten Liste der gefährdeten Pflanzen Südafrikas aufgeführt, keine davon wird als stärker als „Vulnerable“ = „verletzlich“ bewertet.<ref name="RedListOfSouthAfricanPlants" />
In der Roten Liste der gefährdeten Pflanzenart der Schweiz sind für dieses Gebiet die Arten: Salvia glutinosa (LC = „Least Concern“, „nicht gefährdet“), Salvia officinalis (VU = „Vulnerable“, „gefährdet“), Salvia pratensis (LC = „Least Concern“, „nicht gefährdet“), Salvia sclarea (CR = „Critically Endangered“, „vom Aussterben bedroht“), Salvia ×sylvestris (EN = „Endangered“, „stark gefährdet“), Salvia verbenaca (DD = „Data Deficient“, „ungenügende Datengrundlage“), Salvia verticillata (NT = „Near Threatened“, „potentiell gefährdet“) mit sehr unterschiedlichen Gefährdungsgraden eingetragen.<ref name="RoteListeSchweiz" />
Alle in Deutschland heimischen Salvia-Arten werden als nicht gefährdet angesehen und sind nach der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) nicht besonders geschützt.<ref name="FloraWeb" />
Vorlage:Tropicos, S. 193, In: Ian C. Hedge: Flora of Pakistan. Volume 192: Labiatae. National Herbarium, Islamabad 1990. (Abschnitte Beschreibung und Systematik)
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