Lauberhornrennen

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Datei:Streckenplan Lauberhornabfahrt.jpg
Streckenplan von Abfahrt und Slalom
Datei:01 Lauberhornabfahrt 2019 5.jpg
Blick vom Starthaus der Lauberhornabfahrt auf Eiger, Mönch, Jungfrau

Das Lauberhornrennen ist ein von der FIS veranstaltetes Skirennen mit einer Abfahrt, einem Slalom und einem Super-G (früher einer Kombination). Es findet seit 1930 jährlich in Wengen im Berner Oberland in der Schweiz statt. Benannt ist das Rennen nach dem 2472 Meter hohen Lauberhorn, auf dessen Schulter die Abfahrt beginnt.

Bekannt ist vor allem die Lauberhornabfahrt. Sie ist mit ca. 4,5 km Länge und mit Fahrzeiten um 2:30 Minuten die längste aller Abfahrten im Weltcup und weist mit knapp 160 km/h auch die höchste Maximalgeschwindigkeit auf.

Das Lauberhornrennen zählt zu den Klassikern des Alpinen Skiweltcups und wird traditionellerweise im Januar durchgeführt, eine Woche vor dem Hahnenkammrennen in Kitzbühel. Am Freitag steht neu ein Super-G fix auf dem Programm. 2022 übernahm Wengen den in Lake Louise und Bormio abgesagten Super-G. Es war das erste Rennen in dieser Disziplin seit 1994. Es folgen die Abfahrt am Samstag und der Slalom auf der Piste Jungfrau / Männlichen am Sonntag.

Geschichte

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Überblick

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Datei:75 Jahre Lauberhornrennen.jpg
Logo 75 Jahre Lauberhornrennen

Ernst Gertsch gründete 1930 das Lauberhornrennen. Der Rekordsieger in der Abfahrt ist Karl Molitor, der zwischen 1939 und 1947 sechs Siege feierte. Viermal in Serie (1955 bis 1958) hat Toni Sailer gewonnen. Den Slalom konnte Ivica Kostelić viermal gewinnen; Anderl Molterer, Guy Périllat, Ingemar Stenmark, Benjamin Raich und Henrik Kristoffersen je dreimal.

Die erfolgreichsten Nationen sind die Schweiz mit 76 Siegen (33 in der Abfahrt, 18 im Slalom, 2 im Super-G und 23 in der Kombination) und Österreich mit 74 Siegen (31 in der Abfahrt, 20 im Slalom und 23 in der Kombination). (Stand: 18. Januar 2025)

Auf Bestreben der Association Internationale des Journalistes de Ski (AIJS) und Karl Erb waren die Lauberhornrennen Anfang der 60er-Jahre die ersten im alpinen Skizirkus mit einem provisorischen Pressezentrum, das zunächst in einem Hotel, später in einer Schule eingerichtet wurde.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Seit Einführung des Weltcups 1967 ist das Lauberhornrennen fester Bestandteil dieser Rennserie. 1991 verunglückte Gernot Reinstadler im Training beim Ziel-S tödlich, woraufhin alle Rennen in diesem Jahr abgesagt wurden. Den bis 2025 gültigen Streckenrekord von 2:24,23 min hielt der Italiener Kristian Ghedina mit seinem Sieg im Jahr 1997, wobei er eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 106,33 km/h erreichte. Im Rennen 2025 setzte Marco Odermatt mit 2:22,58 min einen neuen Streckenrekord, was einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 112,36 km/h entspricht.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Die Lauberhornrennen haben sich zu einem Grossereignis mit einem Millionenbudget entwickelt und ziehen jedes Jahr Tausende Zuschauer an. 2011 wurde mit insgesamt 62'000 Zuschauern (davon 35'000 bei der Abfahrt) ein neuer Rekordwert erzielt.<ref>Vorlage:Webarchiv. In: skionline.ch. 16. Januar 2011.</ref> Eingebürgert hat sich als Attraktion jeweils eine Eröffnungsflugschau der Patrouille Suisse.

Bemerkungen zu einzelnen Rennen

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Siegerliste

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Jahr Abfahrt Slalom Kombination Super-G
2025 Vorlage:CHE Vorlage:NOR --- Vorlage:CHE
2024 Vorlage:CHE
Vorlage:CHE Vorlage:FN
Vorlage:AUT --- Vorlage:FRA
2023 Vorlage:NOR Vorlage:NOR --- Vorlage:NOR
2022 Vorlage:AUT
Vorlage:NOR Vorlage:FN
Vorlage:NOR --- Vorlage:CHE Vorlage:FN
2021 --- --- ---
2020 Vorlage:CHE Vorlage:FRA Vorlage:AUT Vorlage:FN
2019 Vorlage:AUT Vorlage:FRA Vorlage:AUT Vorlage:FN
2018 Vorlage:CHE Vorlage:AUT Vorlage:FRA Vorlage:FN
2017 --- Vorlage:NOR Vorlage:CHE Vorlage:FN
2016 Vorlage:NOR Vorlage:NOR Vorlage:FN Vorlage:NOR Vorlage:FN
2015 Vorlage:AUT Vorlage:DEU Vorlage:CHE Vorlage:FN
2014 Vorlage:CHE Vorlage:FRA Vorlage:USA Vorlage:FN
2013 Vorlage:ITA Vorlage:DEU Vorlage:FRA Vorlage:FN
2012 Vorlage:CHE Vorlage:HRV Vorlage:HRV Vorlage:FN
2011 Vorlage:AUT Vorlage:HRV Vorlage:HRV Vorlage:FN
2010 Vorlage:CHE Vorlage:HRV Vorlage:USA Vorlage:FN
2009 Vorlage:CHE Vorlage:AUT Vorlage:CHE Vorlage:FN
2008 Vorlage:USA Vorlage:FRA Vorlage:FRA Vorlage:FN
2007 Vorlage:USA --- Vorlage:AUT Vorlage:FN
2006 Vorlage:USA Vorlage:ITA Vorlage:AUT Vorlage:FN
2005 Vorlage:AUT Vorlage:DEU Vorlage:AUT Vorlage:FN
2004 --- Vorlage:AUT ---
2003 Vorlage:AUT
Vorlage:CHE
Vorlage:ITA Vorlage:NOR
2002 Vorlage:AUT Vorlage:HRV Vorlage:NOR
2001 --- Vorlage:AUT ---
2000 Vorlage:AUT Vorlage:NOR ---
1999 Vorlage:NOR Vorlage:AUT Vorlage:NOR
1998 Vorlage:AUT
Vorlage:AUT
Vorlage:AUT Vorlage:FN Vorlage:AUT
1997 Vorlage:ITA Vorlage:AUT ---
1996 --- --- ---
1995 Vorlage:ITA
Vorlage:USA
Vorlage:ITA Vorlage:LUX
1994 Vorlage:CHE --- --- Vorlage:LUX Vorlage:FN
1993 --- --- ---
1992 Vorlage:CHE Vorlage:ITA Vorlage:CHE
1991 Vorlage:CHE Vorlage:FN --- ---
1990 --- --- ---
1989 Vorlage:LUX
Vorlage:LUX
Vorlage:AUT Vorlage:LUX
1988 --- --- ---
1987 Vorlage:DEU Vorlage:CHE Vorlage:CHE
1986 --- Vorlage:YUG ---
1985 Vorlage:AUT Vorlage:FN
Vorlage:AUT
Vorlage:LUX Vorlage:FRA
1984 Vorlage:USA --- ---
1983 --- --- ---
1982 Vorlage:AUT Vorlage:USA Vorlage:CHE
1981 Vorlage:CHE Vorlage:YUG Vorlage:SUN
1980 Vorlage:CAN
Vorlage:CHE
Vorlage:YUG Vorlage:DEU
1979 --- --- ---
1978 --- Vorlage:AUT ---
1977 Vorlage:AUT Vorlage:SWE Vorlage:CHE
1976 Vorlage:ITA
Vorlage:AUT
Vorlage:SWE Vorlage:AUT
1975 Vorlage:AUT Vorlage:SWE Vorlage:ITA
1974 Vorlage:CHE Vorlage:DEU Vorlage:AUT
1973 --- Vorlage:DEU ---
1972 --- Vorlage:FRA ---
1971 --- --- ---
1970 Vorlage:FRA Vorlage:FRA Vorlage:FRA
1969 Vorlage:AUT Vorlage:AUT Vorlage:AUT
1968 Vorlage:AUT Vorlage:CHE Vorlage:AUT
1967 Vorlage:FRA Vorlage:FRA Vorlage:FRA
1966 Vorlage:AUT Vorlage:FRA Vorlage:AUT
1965 Vorlage:AUT Vorlage:FRA Vorlage:AUT
1964 Vorlage:AUT Vorlage:FN Vorlage:DEU Vorlage:AUT
1963 Vorlage:AUT Vorlage:FRA Vorlage:FRA
1962 --- Vorlage:CHE ---
1961 Vorlage:FRA Vorlage:AUT Vorlage:FRA
1960 Vorlage:DEU Vorlage:AUT Vorlage:AUT
1959 Vorlage:AUT Vorlage:AUT Vorlage:AUT
1958 Vorlage:AUT Vorlage:AUT Vorlage:USA
1957 Vorlage:AUT Vorlage:AUT Vorlage:AUT
1956 Vorlage:AUT Vorlage:AUT Vorlage:AUT
1955 Vorlage:AUT Vorlage:CHE Vorlage:AUT
1954 Vorlage:AUT Vorlage:AUT Vorlage:AUT
1953 Vorlage:AUT Vorlage:AUT Vorlage:AUT
1952 Vorlage:AUT Vorlage:NOR Vorlage:AUT
1951 Vorlage:AUT Vorlage:NOR Vorlage:AUT
1950 Vorlage:CHE Vorlage:ITA Vorlage:CHE
1949 Vorlage:CHE Vorlage:ITA Vorlage:CHE
1948 Vorlage:ITA Vorlage:CHE Vorlage:CHE
1947 Vorlage:CHE Vorlage:SWE Vorlage:CHE
1946 Vorlage:FRA Vorlage:CHE Vorlage:CHE
1945 Vorlage:CHE Vorlage:CHE Vorlage:CHE
1944 Vorlage:CHE Vorlage:CHE Vorlage:CHE
1943 Vorlage:CHE Vorlage:CHE Vorlage:CHE
1942 Vorlage:CHE Vorlage:CHE Vorlage:CHE
1941 Vorlage:CHE Vorlage:CHE Vorlage:CHE
1940 Vorlage:CHE Vorlage:CHE Vorlage:CHE
1939 Vorlage:CHE Vorlage:DEU-1935 Vorlage:DEU-1935
1938 Vorlage:CHE Vorlage:DEU-1935 Vorlage:CHE
1937 Vorlage:CHE Vorlage:AUT Vorlage:AUT
1936 Vorlage:CHE Vorlage:CHE Vorlage:FRA
1935 Vorlage:AUT Vorlage:CHE Vorlage:CHE
1934 Vorlage:CHE Vorlage:CHE Vorlage:CHE
1933 --- --- ---
1932 Vorlage:CHE Vorlage:CHE Vorlage:CHE
1931 Vorlage:CHE Vorlage:CHE Vorlage:CHE
1930 Vorlage:CHE Vorlage:CHE
Vorlage:GBR
Vorlage:GBR

Vorlage:FNBox

Bestenlisten

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Aktualisiert am 18. Januar 2025

Abfahrt

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Platz Name Siege
1. Vorlage:CHE 6
2. Vorlage:AUT 4
Vorlage:AUT
4. Vorlage:CHE 3
Vorlage:AUT
Vorlage:CHE
Vorlage:CHE
8. Vorlage:NOR 2
Vorlage:AUT
Vorlage:USA
Vorlage:AUT
Vorlage:ITA
Vorlage:LUX
Vorlage:AUT
Vorlage:CHE
Vorlage:CHE

Slalom

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Platz Name Siege
1. Vorlage:HRV 4
2. Vorlage:NOR 3
Vorlage:AUT
Vorlage:SWE
Vorlage:FRA
Vorlage:AUT
7. Vorlage:FRA 2
Vorlage:DEU
Vorlage:ITA
Vorlage:ITA
Vorlage:YUG
Vorlage:DEU
Vorlage:NOR
Vorlage:ITA
Vorlage:CHE
Vorlage:CHE
Vorlage:CHE
Vorlage:CHE

Kombination

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Platz Name Siege
1. Vorlage:CHE 3
Vorlage:CHE
3. Vorlage:CHE 2
Vorlage:HRV
Vorlage:AUT
Vorlage:NOR
Vorlage:LUX
Vorlage:CHE
Vorlage:AUT
Vorlage:AUT
Vorlage:FRA
Vorlage:AUT
Vorlage:AUT
Vorlage:CHE
Vorlage:AUT/Vorlage:DEU-1935
Vorlage:CHE

Super-G

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Platz Name Siege
1. Vorlage:LUX 1
Vorlage:FRA
Vorlage:NOR
Vorlage:CHE
Vorlage:CHE

Gesamt (mindestens 3 Siege)

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Platz Name Siege
1. Vorlage:CHE 11
2. Vorlage:CHE 7
3. Vorlage:HRV 6
Vorlage:LUX
Vorlage:AUT
Vorlage:FRA
7. Vorlage:AUT 5
Vorlage:AUT
Vorlage:AUT
10. Vorlage:AUT 4
Vorlage:AUT
Vorlage:CHE
Vorlage:CHE
Vorlage:CHE
15. Vorlage:NOR 3
Vorlage:NOR
Vorlage:CHE
Vorlage:CHE
Vorlage:USA
Vorlage:NOR
Vorlage:SWE
Vorlage:FRA
Vorlage:AUT
Vorlage:AUT
Vorlage:CHE
Vorlage:ITA
Vorlage:CHE
Vorlage:AUT/Vorlage:DEU-1935
Vorlage:CHE

Literatur

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  • Martin Born: Lauberhorn. Die Geschichte eines Mythos. AS Verlag, Zürich 2004, ISBN 3-909111-08-4.
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Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

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<references responsive />

Vorlage:Navigationsleiste Lauberhornrennen

Vorlage:Normdaten

Vorlage:Coordinate