Kjetil André Aamodt

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Vorlage:Infobox Alpiner Skirennläufer

Kjetil André Aamodt (* 2. September 1971 in Oslo) ist ein ehemaliger norwegischer Skirennläufer. Als bisher einziger männlicher Skirennläufer gewann er vier olympische Goldmedaillen sowie vier weitere Medaillen und ist damit der erfolgreichste Skirennläufer bei Olympischen Spielen. Daneben ist er auch der männliche Skirennläufer mit den meisten Weltmeisterschaftsmedaillen (zwölf, darunter fünf goldene). Seine Medaillensammlung ist im norwegischen Olympischen Museum in Lillehammer ausgestellt. Aamodt ist neben Alberto Tomba und Matthias Mayer der einzige männliche Läufer, der einen Olympia-Titel verteidigte und einer der fünf Läufer, die im alpinen Skiweltcup Sieger in allen Disziplinen wurden. Somit gehört er zu den erfolgreichsten Skirennläufern aller Zeiten.

Biografie

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Datei:Kjetil-Andre Aamodt Kitzbuehel 2000.jpg
Kjetil André Aamodt im Januar 2000

Im Alter von sieben Jahren begann Aamodt mit dem aktiven Skisport. In der Saison 1993/94 gewann er mit 22 Jahren den Gesamtweltcup. In den Jahren 1994 bis 1995 wurde er am Meniskus operiert und musste pausieren. Aamodt wohnt zusammen mit Frau, 2 Töchtern und Sohn in Oslo, wo auch sein Vater Finn im Olympischen Trainingszentrum tätig war. Dieser begleitete ihn oft zu Wettkämpfen, um ihn dort zu unterstützen. Neben dem Skirennlauf betreibt er mit Golf, Eishockey, Fußball und Basketball noch andere Sportarten als Training, Ausgleich und Hobby. Er ist mit dem ebenso erfolgreichen ehemaligen Skirennläufer Lasse Kjus gut befreundet und teilte mit ihm auf Reisen des Öfteren auch das Hotelzimmer. Am 6. Januar 2007 verkündete er im Rahmen der Veranstaltung zur Ehrung von Norwegens Sportler des Jahres, dass er seine Karriere beendet. Zuvor war er auch mit der Aftenposten-Goldmedaille und dem Fearnleys olympiske ærespris ausgezeichnet worden. Wegen anhaltender Knieprobleme hatte er in der Saison 2006/2007 keine Weltcup-Rennen bestritten. 1993 und 2000 erhielt er von der Internationalen Vereinigung der Ski-Journalisten (AIJS) die Auszeichnung Skieur d’Or.

Im Januar 2008 wurde auf der weltgrößten Sportartikelmesse Ispo in München die ihm zu Ehren kreierte Aamodt Tribute Kollektion einer japanischen Skibekleidungsmarke vorgestellt. Aamodt bestritt 15 Jahre lang seine Rennen in Anzügen des Unternehmens.

Erfolge

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Olympische Spiele

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Weltmeisterschaften

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Weltcupwertungen

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Saison Gesamt Abfahrt Super-G Riesenslalom Slalom Kombination Parallel
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
1989/90 39. 34 - - 19. 13 14. 21 - - - -
1990/91 17. 67 - - 8. 19. 10. 32 20. 16 - -
1991/92 13. 543 - - 5. 220 11 196 26. 72 17. 55
1992/93 2. 1347 28. 90 1. 420 1. 410 5. 267 3. 160
1993/94 1. 1392 10. 296 4. 207 2. 494 9. 215 1. 180 -
1994/95 5. 708 33. 43 19 79 4. 307 14. 179 4. 100
1995/96 10. 560 44. 26 8. 179 14. 168 18. 127 7. 60
1996/97 2. 1096 24. 92 12. 153 2. 387 6. 304 1. 160
1997/98 4. 901 12. 255 21. 63 9. 226 13. 177 2. 100 2. 80
1998/99 2. 1442 5. 397 9. 167 4. 335 4. 363 1. 180
1999/00 2. 1440 13. 255 13 158 9. 259 1. 598 1. 200
2000/01 7. 668 36. 43 10. 124 16. 150 7. 291 3. 60
2001/02 2. 1096 6. 337 6. 210 16. 117 9. 232 1. 200
2002/03 3. 940 7. 334 4. 251 14. 156 13. 99 2. 100 -
2003/04 verletzungsbedingt keine Ergebnisse
2004/05 26. 311 28. 104 14. 134 40. 28 - - 5. 45
2005/06 8. 707 6. 322 5. 223 - - - - 5. 162
2006/07 verletzungsbedingt keine Ergebnisse

Weltcupsiege

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Aamodt gewann von 1992 bis 2003 21 Weltcuprennen (1 × Abfahrt, 5 × Super-G, 6 × Riesenslalom, 1 × Slalom, 8 × Kombination) und erreichte weitere 41 Podestplätze.

Riesenslalom

Datum Ort Land
28. November 1992 Sestriere Italien
23. März 1993 Oppdal Norwegen
27. März 1993 Åre Schweden
11. Januar 1994 Hinterstoder Österreich
19. März 1994 Vail USA
14. Januar 1997 Adelboden Schweiz

Super-G

Datum Ort Land
15. März 1992 Aspen USA
7. März 1993 Aspen USA
21. März 1993 Kvitfjell Norwegen
26. März 1993 Åre Schweden
7. März 1996 Kvitfjell Norwegen

Kombination

Datum Ort Land
30. Januar 1994 Chamonix Frankreich
25. Januar 1998 Kitzbühel Österreich
24. Januar 1999 Kitzbühel Österreich
9. Januar 2000 Chamonix Frankreich
23. Januar 2000 Kitzbühel Österreich
13. Januar 2002 Wengen Schweiz
20. Januar 2002 Kitzbühel Österreich
19. Januar 2003 Wengen Schweiz

Abfahrt

Datum Ort Land
29. Januar 1994 Chamonix Frankreich

Slalom

Datum Ort Land
16. Januar 2000 Wengen Schweiz

Juniorenweltmeisterschaften

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Norwegische Meisterschaften

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Aamodt gewann von 1990 bis 2005 22 Norwegische Meistertitel und ist damit Norwegischer Rekordmeister:

  • 5 × Abfahrt (1997, 1998, 2000, 2002, 2005)
  • 7 × Super-G (1990, 1992, 1993, 1997, 2001, 2002, 2003)
  • 4 × Riesenslalom (1992, 1993, 1994, 1999)
  • 1 × Slalom (1999)
  • 5 × Kombination (1990, 1997, 2000, 2002, 2005)

Auszeichnungen

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