Katakana

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Vorlage:Infobox Schrift

Bei den Katakana (Vorlage:JaS oder Vorlage:Lang) handelt es sich um eine Silbenschrift (genauer Morenschrift) der japanischen Sprache. Sie ist die zweite japanische Morenschrift neben den Hiragana. Außerdem werden in der japanischen Schrift noch chinesische Schriftzeichen verwendet, in diesem Kontext als Kanji bezeichnet.

Jedes Katakana-Zeichen steht als Syllabogramm entweder für einen Vokal oder für einen Konsonanten mit folgendem Vokal, mit der Ausnahme des später hinzugefügten Zeichens , das einen Nasallaut am Silbenende repräsentiert.

Die Katakana wurden aus chinesischen Schriftzeichen, genauer Man’yōgana, entwickelt, indem aus einem Zeichen mit der entsprechenden Lesung Striche weggelassen wurden. Katakana haben daher nur einen bis vier gerade oder leicht gebogene Striche und meist spitze Winkel und unterscheiden sich vom Schriftbild deutlich von den weichen, gerundeten Hiragana.

Die Katakana werden nach der 50-Laute-Tafel angeordnet. Das Iroha, ein Gedicht, in dem alle fünfzig ursprünglichen Silben vorkommen, wird stattdessen nur noch selten verwendet.

Silben- oder Morenschrift?

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Im Japanischen ist die phonologisch maßgebliche suprasegmentale Einheit nicht die Silbe, sondern die More (z. B. werden im Haiku und im Tanka nicht die Silben gezählt, sondern die Moren). Japanische Moren bestehen aus einem Kurzvokal oder aus einem prävokalischen Konsonanten und einem Kurzvokal oder aus einem bloßen postvokalischen Konsonanten im Silbenausgang. Silben mit Langvokal oder mit postvokalischem Konsonanten im Silbenausgang sind zweimorig.

Diese silbenphonologische Eigenschaft des Japanischen wird auch in den Katakana und Hiragana berücksichtigt: pro More ein Schriftzeichen. Bei kurzvokalischen offenen Silben entspricht die More der Silbe (daher werden die japanischen Morenschriften oft auch ungenau als Silbenschriften bezeichnet).

Zur Darstellung eines Langvokals wird in der Katakana-Schreibung ein Diakritikon (der Chōonpu) gebraucht und in der Hiragana-Schreibung das Zeichen für den Kurzvokal doppelt gebraucht, so dass der erste „Kurzvokal“ zur ersten und der zweite zur zweiten More gehört. Ein postvokalischer Konsonant im Silbenausgang bildet für sich eine More und wird durch ein eigenes Schriftzeichen dargestellt. Eine zweisilbige Form muss so je nach der Zahl der Moren durch zwei, drei oder vier Zeichen dargestellt werden.

Tabelle

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Einige Katakana-Zeichen sind recht ähnlich, da sie sich nur in der Richtung der kleinen Striche voneinander unterscheiden: Vorlage:Lang und Vorlage:Lang zum Beispiel oder Vorlage:Lang und Vorlage:Lang. Die Unterschiede sind deutlicher zu erkennen, wenn die Symbole mit einem Schreibpinsel gezeichnet werden.

  • Kursiv ist hinter dem Katakana die jeweilige Transkription nach Hepburn zu lesen.
  • Vorlage:Farbindex Grau sind Zeichen hervorgehoben, die veraltet sind oder nicht (mehr) vom MEXT aufgeführt werden.<ref name="MEXT" />
  • Unter dem Katakana befindet sich die Aussprache in IPA nach den Konventionen der englischen Wikipedia

Standard

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Vorlage:0
Vorlage:0
a i u e o ya yu yo
Einzelgraphen
(Gojūon)
Digraphen
(Yōon)
[[A (Kana)|Vorlage:Lang]] a
[a]
[[I (Kana)|Vorlage:Lang]] i
[i]
[[U (Kana)|Vorlage:Lang]] u
[ɯ]
[[E (Kana)|Vorlage:Lang]] e
[e]
[[O (Kana)|Vorlage:Lang]] o
[o]
k [[Ka (Kana)|Vorlage:Lang]] ka
[ka]
[[Ki (Kana)|Vorlage:Lang]] ki
[ki]
[[Ku (Kana)|Vorlage:Lang]] ku
[kɯ], [kɯ̥]
[[Ke (Kana)|Vorlage:Lang]] ke
[ke]
[[Ko (Kana)|Vorlage:Lang]] ko
[ko]
Vorlage:Lang kya
[kʲa]
Vorlage:Lang kyu
[kʲɯ]
Vorlage:Lang kyo
[kʲo]
s [[Sa (Kana)|Vorlage:Lang]] sa
[sa]
[[Si (Kana)|Vorlage:Lang]] shi
[ɕi], [ɕi̥]
[[Su (Kana)|Vorlage:Lang]] su
[sɯ], [sɯ̥]
[[Se (Kana)|Vorlage:Lang]] se
[se]
[[So (Kana)|Vorlage:Lang]] so
[so]
Vorlage:Lang sha
[ɕa]
Vorlage:Lang shu
[ɕɯ]
Vorlage:Lang sho
[ɕo]
t [[Ta (Kana)|Vorlage:Lang]] ta
[ta]
[[Chi (Kana)|Vorlage:Lang]] chi
[ʨi]Vorlage:FN
[[Tsu (Kana)|Vorlage:Lang]] tsu
[ʦɯ], [ʦɯ̥]
[[Te (Kana)|Vorlage:Lang]] te
[te]
[[To (Kana)|Vorlage:Lang]] to
[to]
Vorlage:Lang cha
[ʨa]
Vorlage:Lang chu
[ʨɯ]
Vorlage:Lang cho
[ʨo]
n [[Na (Kana)|Vorlage:Lang]] na
[na]
[[Ni (Kana)|Vorlage:Lang]] ni
[ni]
[[Nu (Kana)|Vorlage:Lang]] nu
[nɯ]
[[Ne (Kana)|Vorlage:Lang]] ne
[ne]
[[No (Kana)|Vorlage:Lang]] no
[no]
Vorlage:Lang nya
[ɲa]
Vorlage:Lang nyu
[ɲɯ]
Vorlage:Lang nyo
[ɲo]
h [[Ha (Kana)|Vorlage:Lang]] ha
[ha] Vorlage:FN
[[Hi (Kana)|Vorlage:Lang]] hi
[çi], [hi]Vorlage:FN
[[Fu (Kana)|Vorlage:Lang]] fu
[ɸɯ]
[[He (Kana)|Vorlage:Lang]] he
[he] Vorlage:FN
[[Ho (Kana)|Vorlage:Lang]] ho
[ho]
Vorlage:Lang hya
[ça], [hʲa]
Vorlage:Lang hyu
[ça], [hʲɯ]
Vorlage:Lang hyo
[ço], [hʲo]
m [[Ma (Kana)|Vorlage:Lang]] ma
[ma]
[[Mi (Kana)|Vorlage:Lang]] mi
[mi]
[[Mu (Kana)|Vorlage:Lang]] mu
[mɯ]
[[Me (Kana)|Vorlage:Lang]] me
[me]
[[Mo (Kana)|Vorlage:Lang]] mo
[mo]
Vorlage:Lang mya
[mʲa]
Vorlage:Lang myu
[mʲɯ]
Vorlage:Lang myo
[mʲo]
y [[Ya (Kana)|Vorlage:Lang]] ya
[ja]
[[Yi (Kana)|Vorlage:Lang]] yi
[ji] Vorlage:FN
[[Yu (Kana)|Vorlage:Lang]] yu
[jɯ]
[[Ye (Kana)|Vorlage:Lang]] ye
[je] Vorlage:FN
[[Yo (Kana)|Vorlage:Lang]] yo
[jo]
r [[Ra (Kana)|Vorlage:Lang]] ra
[ɾa]
[[Ri (Kana)|Vorlage:Lang]] ri
[ɾi]
[[Ru (Kana)|Vorlage:Lang]] ru
[ɾɯ]
[[Re (Kana)|Vorlage:Lang]] re
[ɾe]
[[Ro (Kana)|Vorlage:Lang]] ro
[ɾo]
Vorlage:Lang rya
[ɾʲa]
Vorlage:Lang ryu
[ɾʲɯ]
Vorlage:Lang ryo
[ɾʲo]
w [[Wa (Kana)|Vorlage:Lang]] wa
[ɰa]
[[Wi (Kana)|Vorlage:Lang]] wi
[ɰi], [i] Vorlage:FN
[[Wu (Kana)|Vorlage:Lang]] wu
[ɰɯ], [ɯ] Vorlage:FN
[[We (Kana)|Vorlage:Lang]] we
[ɰe], [e] Vorlage:FN
[[Wo (Kana)|Vorlage:Lang]] wo Vorlage:FN
[ɰo], [o] Vorlage:FN
* [[N (Kana)|Vorlage:Lang]] n
[ɴ], [ɰ̃], [n], [m]Vorlage:FN
Einzelgraphen mit Diakritika
(Gojūon mit Dakuten und Handakuten)
Digraphen mit Diakritika
(Yōon mit Dakuten und Handakuten)
g [[Ka (Kana)|Vorlage:Lang]] ga
[ga]
[[Ki (Kana)|Vorlage:Lang]] gi
[gi]
[[Ku (Kana)|Vorlage:Lang]] gu
[gɯ]
[[Ke (Kana)|Vorlage:Lang]] ge
[ge]
[[Ko (Kana)|Vorlage:Lang]] go
[go]
Vorlage:Lang gya
[gʲa]
Vorlage:Lang gyu
[gʲɯ]
Vorlage:Lang gyo
[gʲo]
z [[Sa (Kana)|Vorlage:Lang]] za
[za]
[[Si (Kana)|Vorlage:Lang]] ji
[ʑi] Vorlage:FN
[[Su (Kana)|Vorlage:Lang]] zu
[zɯ] Vorlage:FN
[[Se (Kana)|Vorlage:Lang]] ze
[ze]
[[So (Kana)|Vorlage:Lang]] zo
[zo]
Vorlage:Lang ja
[ʑa]
Vorlage:Lang ju
[ʑɯ]
Vorlage:Lang jo
[ʑo]
d [[Ta (Kana)|Vorlage:Lang]] da
[da]
[[Chi (Kana)|Vorlage:Lang]] ji/dji/jyi Vorlage:FN
[ʑi], [ʥi]
[[Tsu (Kana)|Vorlage:Lang]] zu/dzu Vorlage:FN
[zɯ], [dzɯ]
[[Te (Kana)|Vorlage:Lang]] de
[de]
[[To (Kana)|Vorlage:Lang]] do
[do]
Vorlage:Lang ja/dja/jya Vorlage:FN
[ʑa], [ʥa]
Vorlage:Lang ju/dju/jyu Vorlage:FN
[ʑɯ], [ʥɯ]
Vorlage:Lang jo/djo/jyo Vorlage:FN
[ʑo], [ʥo]
b [[Ha (Kana)|Vorlage:Lang]] ba
[ba]
[[Hi (Kana)|Vorlage:Lang]] bi
[bi]
[[Fu (Kana)|Vorlage:Lang]] bu
[bɯ]
[[He (Kana)|Vorlage:Lang]] be
[be]
[[Ho (Kana)|Vorlage:Lang]] bo
[bo]
Vorlage:Lang bya
[bʲa]
Vorlage:Lang byu
[bʲɯ]
Vorlage:Lang byo
[bʲo]
p [[Ha (Kana)|Vorlage:Lang]] pa
[pa]
[[Hi (Kana)|Vorlage:Lang]] pi
[pi]
[[Fu (Kana)|Vorlage:Lang]] pu
[pɯ]
[[He (Kana)|Vorlage:Lang]] pe
[pe]
[[Ho (Kana)|Vorlage:Lang]] po
[po]
Vorlage:Lang pya
[pʲa]
Vorlage:Lang pyu
[pʲɯ]
Vorlage:Lang pyo
[pʲo]
Vorlage:FNZ
Vorlage:FNZ
Vorlage:FNZ
Vorlage:FNZ
Vorlage:FNZ
Vorlage:FNZ
Vorlage:FNZ
Vorlage:FNZ

Erweiterte Katakana (Vorlage:Lang)

[Bearbeiten]

Die folgende Tabelle<ref name="Hadamitzky">Vorlage:Internetquelle</ref><ref name="MEXT">Mombu-Kagaku-shō – MEXT: Vorlage:Webarchiv In: www.mext.go.jp, abgerufen am 15. September 2020. (japanisch).</ref><ref name="intensivkurs">Vorlage:Internetquelle</ref><ref name="nihongoichiban" /><ref>Yu Sato: Vorlage:Webarchiv PDF-Datei; 247 kB, In: www.tufs.ac.jp, abgerufen am 15. September 2020 (japanisch).</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref name="Hyōjun-Shiki">Vorlage:Webarchiv, Standardformel Romaji-Schreibweise. In: www.halcat.com, abgerufen am 15. September 2020. (japanisch).</ref><ref name="T.J.Vance">Timothy J. Vance: The Sounds of Japanese</ref> ist eine neuzeitliche Erweiterung moderner Zeichenzusammensetzungen (→Japanische Schrift#Palatalisierung – Brechung (Ligatur)), die ausschließlich der Aussprache fremdsprachiger Begriffe (→Gairaigo) dient.

  • Mit einem ☆ sind alle Kombinationen markiert, die vom MEXT offiziell standardisiert wurden.<ref name="MEXT" /> Diese werden auch im japanischen Alltag verwendet und sind verwendungssicher.
  • Mit einem ▢ sind alle Kombinationen markiert, die erstmals im 1974er Hyōjun-shiki standardisiert wurden.<ref name="Hyōjun-Shiki" /> Diese Varianten sind aussprachesicher, werden aber kaum verwendet.
  • Mit einem △ sind alle Kombinationen markiert, die vorwiegend in linguistischen Sammelwerken zur akkurateren Lautwiedergabe verwendet werden. Sie sind nicht verwendungssicher, da sie nicht standardisiert sind, d. h. Transkriptionen und Aussprachen variieren je nach Umsetzung. Den meisten Japanern sind diese nicht bekannt.<ref>Chirag Bharadwa, Cornell University 11. Januar 2016: Vorlage:Webarchiv, PDF-Datei; 9,3 MB, In: www.cs.princeton.edu, abgerufen am 16. Januar 2016 (englisch).</ref> → Listen (beispielhaft): 1, 2, 3
  • Mit einem ◇ sind alle Kombinationen markiert, die zusätzlich von der British Standards Institution 1972 vorgeschlagen wurden.<ref>Vorlage:Cite web</ref> Einige inzwischen obsolete Kana sind dort noch enthalten, wie etwa ヰ wi und ヱ we oder auch die alten v-Kana ヷ va, ヸ vi, ヹ ve, ヺ vo.
  • Mit einem ▣ sind alle Kombinationen markiert, die veraltet sind oder nicht vorwiegend für die Transkription von Fremdwörtern gebraucht werden.
Einzelne kontrahierte Laute
Gruppe a i u e o
k-Gruppe Vorlage:Lang
ng Vorlage:FN
Vorlage:Lang nga
▣ [ŋa]
Vorlage:Lang ngi
▣ [ŋi]
Vorlage:Lang ngu
▣ [ŋɯ]
Vorlage:Lang nge
▣ [ŋe]
Vorlage:Lang ngo
▣ [ŋo]
s-Gruppe サ行
s
Vorlage:Lang swi/si Vorlage:FN
△▢ [si], [sɰi]
Vorlage:Lang si Vorlage:FN
△ [si]
サ行
sh
Vorlage:Lang shi/shī
△ [ɕiː]
Vorlage:Lang she
▢☆ [ɕe]
ザ行
z
Vorlage:Lang zwi/zi Vorlage:FN
▢ [zi], [zɰi]
Vorlage:Lang zi Vorlage:FN
△ [zi]
ザ行
j
Vorlage:Lang ji/jī
△ [ʑiː]
Vorlage:Lang je
☆ [ʑe]
t-Gruppe タ行
t
Vorlage:Lang ti
▢☆ [ti]
Vorlage:Lang tu Vorlage:FN
▢☆ [tɯ]
タ行
ch
Vorlage:Lang chi/chī
△ [ʨiː]
Vorlage:Lang che
☆ [ʨe]
タ行
ts
Vorlage:Lang tsa
▢☆ [ʦa]
Vorlage:Lang tsi
▢☆ [ʦi]
Vorlage:Lang tsu/tsū
△ [ʦː]
Vorlage:Lang tse
▢☆ [ʦe]
Vorlage:Lang tso
▢☆ [ʦo]
ダ行
d
Vorlage:Lang di
▢☆ [di]
Vorlage:Lang du Vorlage:FN
▢☆ [dɯ]
ダ行
dj
Vorlage:Lang dji/djī/jyi/jyī
▣△ [dʑiː], [ʑiː]
Vorlage:Lang dje/jye
▣△▢ [dʑe], [ʑe]
ダ行
dz
Vorlage:Lang dza/dzā
△ [ʣa]
Vorlage:Lang dzi/dzī
△ [ʣi]
Vorlage:Lang dzū
△ [ʣʷɯ]
Vorlage:Lang dze/dzē
△ [ʣe]
Vorlage:Lang dzo/dzō
△ [ʣo]
h-Gruppe ハ行
h
Vorlage:Lang hu
△▢ [hɯ]
ハ行
f
Vorlage:Lang fa
▢☆ [ɸa]
Vorlage:Lang fi
▢☆ [ɸi]
Vorlage:Lang fu/fū
△ [ɸɯː]
Vorlage:Lang fe
▢☆ [ɸe]
Vorlage:Lang fo
▢☆ [ɸo]
y-Gruppe ヤ行
y
Vorlage:Lang ya
◇△ [ja]
Vorlage:Lang yi
△▢ [ji], [iː]
Vorlage:Lang yu
◇△ [jɯ]
Vorlage:Lang ye
▢☆ [je], [i͜e]
Vorlage:Lang yo
◇△ [jo]
Vorlage:Lang ye
△ [je], [i͜e]
r-Gruppe ラ゚行
l Vorlage:FN
Vorlage:Lang la
▣△▢ [ɾa]
Vorlage:Lang li
▣△▢ [ɾi]
Vorlage:Lang lu
▣△▢ [ɾɯ]
Vorlage:Lang le
▣△▢ [ɾe]
Vorlage:Lang lo
▣△▢ [ɾo]
w-Gruppe ワ行
w
Vorlage:Lang wa
◇△ [ɰa]
Vorlage:Lang wi
☆ [ɰi]
Vorlage:Lang wu Vorlage:FN
△▢ [ɰɯ], [ɯː]
Vorlage:Lang we
☆ [ɰe]
Vorlage:Lang wo
☆ [ɰo]
ヷ行
v Vorlage:FN
Vorlage:Lang va
▢☆ [va]
Vorlage:Lang vi
▢☆ [vi]
Vorlage:Lang vu
▢☆ [vɯ]
Vorlage:Lang ve
▢☆ [ve]
Vorlage:Lang vo
▢☆ [vo]
Vorlage:Lang va
▣△▢ [va]
Vorlage:Lang vi
▣△▢ [vi]
(Vorlage:FN) vu
▣△▢ [vɯ]
Vorlage:Lang ve
▣△▢ [ve]
Vorlage:Lang vo
▣△▢ [vo]
y-Kombinationen
Gruppe a i u e o
k-Gruppe カ行
ky
Vorlage:Lang kyi
△ [kʲi]
Vorlage:Lang kye
◇ [kʲe]
ガ行
gy
Vorlage:Lang gyi
△ [gʲi]
Vorlage:Lang gye
◇ [gʲe]
カ゚行
ngy
Vorlage:Lang ngya
▣ [ŋʲa]
Vorlage:Lang ngyu
▣ [ŋʲɯ]
Vorlage:Lang ngyo
▣ [ŋʲo]
s-Gruppe サ行
sy
Vorlage:Lang sya
△ [sʲa]
Vorlage:Lang syu
△ [sʲɯ]
Vorlage:Lang syo
△ [sʲo]
ザ行
zy
Vorlage:Lang zya
△ [zʲa]
Vorlage:Lang zyu
△ [zʲɯ]
Vorlage:Lang zyo
△ [zʲo]
t-Gruppe タ行
ty
Vorlage:Lang tya
△ [tʲa]
Vorlage:Lang tyu
☆ [tʲɯ]
Vorlage:Lang tye
△ [tʲe]
Vorlage:Lang tyo
△ [zʲɯ]
Vorlage:Lang tye
△ [tʲe]
タ行
tsy
Vorlage:Lang tsya
△ [ʦʲa]
Vorlage:Lang tsyu
◇△ [ʦʲɯ]
Vorlage:Lang tsyo
△ [ʦʲo]
ダ行
dy
Vorlage:Lang dya
△ [dʲa]
Vorlage:Lang dyu
☆ [dʲɯ]
Vorlage:Lang dye
△ [dʲe]
Vorlage:Lang dyo
△ [dʲɯ]
Vorlage:Lang dye
△ [dʲe]
ダ行
dzy
Vorlage:Lang dzya
△ [ʣʲa]
Vorlage:Lang dzyu
◇△ [ʣʲɯ]
Vorlage:Lang dzyo
△ [ʣʲo]
n-Gruppe ナ行
ny
Vorlage:Lang nyi
△ [ɲi]
Vorlage:Lang nye
◇ [ɲe]
h-Gruppe ハ行
hy
Vorlage:Lang hyi
△ [hʲi], [çi]
Vorlage:Lang hye
◇ [hʲe], [çe]
ハ行
fy
Vorlage:Lang fya
◇△ [fʲa],[ɸʲa]
Vorlage:Lang fyu
☆ [fʲɯ], [ɸʲɯ]
Vorlage:Lang fye
◇△ [ɸʲe],[fʲe]
Vorlage:Lang fyo
◇△ [ɸʲo], [fʲo]
バ行
by
Vorlage:Lang byi
△ [bʲi]
Vorlage:Lang bye
◇ [bʲe]
パ行
py
Vorlage:Lang pyi
△ [pʲi]
Vorlage:Lang pye
◇ [pʲe]
m-Gruppe マ行
my
Vorlage:Lang myi
△ [mʲi]
Vorlage:Lang mye
◇ [mʲe]
r-Gruppe ラ行
ry
Vorlage:Lang ryi
△ [ɾʲi]
Vorlage:Lang rye
◇ [ɾʲe]
ラ゚行
ly
Vorlage:Lang lya
▣△ [ɾʲa]
Vorlage:Lang lyu
▣△ [ɾʲɯ]
Vorlage:Lang lyo
▣△ [ɾʲo]
w-Gruppe ワ行
wy
Vorlage:Lang wya
▣△ [ɰʲa]
Vorlage:Lang wyu
▣△ [ɰʲɯ]
Vorlage:Lang wyo
▣△ [ɰʲo]
Vorlage:Lang wya
△ [ɰʲa]
Vorlage:Lang wyu
◇△ [ɰʲɯ]
Vorlage:Lang wyo
△ [ɰʲo]
ヷ行
vy
Vorlage:Lang vya
◇△ [vʲa]
Vorlage:Lang vyu
☆ [vʲɯ]
Vorlage:Lang vye
◇△ [vʲe]
Vorlage:Lang vyo
◇△ [vʲo]
w-Kombinationen
Gruppe a i u e o
k-Gruppe カ行
kw
Vorlage:Lang kwa
☆ [kʷa]
Vorlage:Lang kwi
☆ [kʷi]
Vorlage:Lang kwu
△ [kʷɯ]
Vorlage:Lang kwe
☆ [kʷe]
Vorlage:Lang kwo
☆ [kʷo]
Vorlage:LangVorlage:FN kwa
▣△ [kʷa]
ガ行
gw
Vorlage:Lang gwa
☆ [gʷa]
Vorlage:Lang gwi
◇△ [gʷi]
Vorlage:Lang gwu
△ [gʷɯ]
Vorlage:Lang gwe
◇△ [gʷe]
Vorlage:Lang gwo
◇△ [gʷo]
Vorlage:LangVorlage:FN gwa
▣ [gʷa]
s-Gruppe サ行
sw
Vorlage:Lang swa
△ [sʷa]
Vorlage:Lang swu
△ [sʷɯ]
Vorlage:Lang swe
△ [sʷi]
Vorlage:Lang swo
△ [sʷo]
ザ行
zw
Vorlage:Lang zwa
△ [zʷa]
Vorlage:Lang zwu
△ [zʷɯ]
Vorlage:Lang zwe
△ [zʷe]
Vorlage:Lang zwo
△ [zʷo]
サ行
sw
Vorlage:Lang swa
△ [sʷa]
Vorlage:Lang swi
△ [sʷi]
Vorlage:Lang swu
△ [sʷɯ]
Vorlage:Lang swe
△ [sʷi]
Vorlage:Lang swo
△ [sʷo]
ザ行
zw
Vorlage:Lang zwa
△ [zʷa]
Vorlage:Lang zwi
△ [zʷi]
Vorlage:Lang zwu
△ [zʷɯ]
Vorlage:Lang zwe
△ [zʷe]
Vorlage:Lang zwo
△ [zʷo]
t-Gruppe タ行
tsw
Vorlage:Lang tswa
△ [ʦʷa]
Vorlage:Lang tswi
△ [ʦʷi]
Vorlage:Lang tswu
△ [ʦʷɯ]
Vorlage:Lang tswe
△ [ʦʷe]
Vorlage:Lang tswo
△ [ʦʷo]
ダ行
dzw
Vorlage:Lang dzwa
△ [ʣʷa]
Vorlage:Lang dzwi
△ [ʣʷi]
Vorlage:Lang dzwu
△ [ʣʷɯ]
Vorlage:Lang dzwe
△ [ʣʷe]
Vorlage:Lang dzwo
△ [ʣʷo]
タ行
tw
Vorlage:Lang twa
△ [tʷa]
Vorlage:Lang twi
△ [tʷi]
Vorlage:Lang twe
△ [tʷe]
Vorlage:Lang two
△ [tʷo]
ダ行
dw
Vorlage:Lang dwa
△ [dʷa]
Vorlage:Lang dwi
△ [dʷi]
Vorlage:Lang dwe
△ [dʷe]
Vorlage:Lang dwo
△ [dʷo]
タ行
tw
Vorlage:Lang twa
△ [tʷa]
Vorlage:Lang twi
△ [tʷi]
Vorlage:Lang twu
△ [tʷɯ]
Vorlage:Lang twe
△ [tʷe]
Vorlage:Lang two
△ [tʷo]
ダ行
dw
Vorlage:Lang dwa
△ [dʷa]
Vorlage:Lang dwi
△ [dʷi]
Vorlage:Lang dwu
△ [dʷɯ]
Vorlage:Lang dwe
△ [dʷe]
Vorlage:Lang dwo
△ [dʷo]
n-Gruppe ナ行
nw
Vorlage:Lang nwa
△ [nʷa]
Vorlage:Lang nwi
△ [nʷi]
Vorlage:Lang nwu
△ [nʷɯ]
Vorlage:Lang nwe
△ [nʷe]
Vorlage:Lang nwo
△ [nʷo]
h-Gruppe ハ行
fw
Vorlage:Lang fwa
△ [ɸʷa]
Vorlage:Lang fwi
△ [ɸʷi]
Vorlage:Lang fwu
△ [ɸʷɯ]
Vorlage:Lang fwe
△ [ɸʷe]
Vorlage:Lang fwo
△ [ɸʷo]
バ行
bw
Vorlage:Lang bwa
△ [bʷa]
Vorlage:Lang bwi
△ [bʷi]
Vorlage:Lang bwu
△ [bʷɯ]
Vorlage:Lang bwe
△ [bʷe]
Vorlage:Lang pwo
△ [pʷo]
パ行
pw
Vorlage:Lang pwa
△ [pʷa]
Vorlage:Lang pwi
△ [pʷi]
Vorlage:Lang pwu
△ [pʷɯ]
Vorlage:Lang pwe
△ [pʷe]
Vorlage:Lang pwo
△ [pʷo]
ハ行
hw
Vorlage:Lang hwa
△ [hʷa]
Vorlage:Lang hwi
△ [hʷi]
Vorlage:Lang hwu
△ [hʷɯ]
Vorlage:Lang hwe
△ [hʷe]
Vorlage:Lang hwo
△ [hʷo]
m-Gruppe マ行
mw
Vorlage:Lang mwa
△ [mʷa]
Vorlage:Lang mwi
△ [mʷi]
Vorlage:Lang mwu
△ [mʷɯ]
Vorlage:Lang mwe
△ [mʷe]
Vorlage:Lang mwo
△ [mʷo]
r-Gruppe ラ行
rw
Vorlage:Lang rwa
△ [ɾʷa]
Vorlage:Lang rwi
△ [ɾʷi]
Vorlage:Lang rwu
△ [ɾʷɯ]
Vorlage:Lang rwe
△ [ɾʷe]
Vorlage:Lang rwo
△ [ɾʷo]
w-Gruppe ヷ行
vw
Vorlage:Lang vwa
△ [vʷa]
Vorlage:Lang vwi
△ [vʷi]
Vorlage:Lang vwu
△ [vʷɯ]
Vorlage:Lang vwe
△ [vʷe]
Vorlage:Lang vwo
△ [vʷo]
Sonstige
Gruppe a i u e o
h-Kombinationen
t-Gruppe タ行
t/th
Vorlage:Lang tha
△ [tʰa], [ta]
Vorlage:Lang thu/tu
△ [tʰɯ], [tɯ]
Vorlage:Lang tho
△ [tʰo], [to]
ダ行
d/dh
Vorlage:Lang dha
△ [dʰa], [da]
Vorlage:Lang dhu/du
△ [dʰɯ], [dɯ]
Vorlage:Lang dho
△ [dʰo], [do]
タ行
t/th/ty/thy
Vorlage:Lang thya/tha
△ [tʰa], [ta]
Vorlage:Lang thyu/thu/tyu/tu
△ [tʰɯ], [tɯ]
Vorlage:Lang thyo/tho
△ [tʰo], [to]
ダ行
d/dh/dy/dhy
Vorlage:Lang dhya/dha
△ [dʰa], [da]
Vorlage:Lang dhyu/dhu/dyu/du
△ [dʰɯ], [dɯ]
Vorlage:Lang dhyo/dhyo
△ [dʰo], [do]
funktionale Grapheme
* * [[ヶ|Vorlage:Lang]], [[ヶ|Vorlage:Lang]] Vorlage:FN
[ka], [ko], [ga] <ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Vorlage:Lang Chōonpu
☆ [ː]
Vorlage:Lang Sokuon
☆ [Q]
Vorlage:Lang Kurikaeshi
Vorlage:Lang Kurikaeshi

(betont)

Vorlage:FNZ
Vorlage:FNZ
Vorlage:FNZ
Vorlage:FNZ
Vorlage:FNZ<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Vorlage:FNZ
Vorlage:FNZ

Verwendung

[Bearbeiten]

In der Meiji-Zeit wurden Katakana noch verwendet, um Partikeln und grammatische Endungen (Okurigana) zu schreiben, besonders in offiziellen Dokumenten. Diese Rolle haben im modernen Japanisch die Hiragana übernommen.

Datei:Japan schild der hase.jpg
Schild (2009) in Kōbe mit Vorlage:Lang als Katakana-Transkription für „Der [‚dia‘] Hase“

Die häufigste Verwendung im modernen Japanisch ist die Transkription von Fremdwörtern (Gairaigo) und ausländischen Namen. So ist die allgemein gebräuchliche Bezeichnung für das Fernsehen, Vorlage:Lang, eine Abkürzung des französischen „télévision“. Angela Merkel wird als Vorlage:Lang wiedergegeben.

Bei einigen Verben wird der Wortstamm in Katakana geschrieben. Diese Verben, meist aus der Jugendsprache, sind von Fremdwörtern abgeleitet. Ein Beispiel ist Vorlage:Lang, „schwänzen“, das von „Sabotage“ abgeleitet ist.

In Kanji-Wörterbüchern werden zu besseren Übersicht die On-Lesung(en) eines Schriftzeichens in Katakana, die Kun-Lesung(en) in Hiragana angegeben. Diese Konvention beschränkt sich aber auf Wörterbücher; wenn Wörter altjapanischen oder chinesischen Ursprungs, deren Kanji heute selten oder unüblich sind, in durchgehenden Texten vorkommen, so werden sowohl On- als auch Kun-Lesungen als Hiragana geschrieben.

In Manga werden auch die vielen onomatopoetischen Ausdrücke in Katakana geschrieben (mit Ausnahmen in Hiragana).

Begriffe, die mit seltenen chinesischen Schriftzeichen geschrieben werden, also Zeichen, die nicht zu den 2136 Jōyō-Kanji gehören, werden auch oft in Katakana geschrieben. In manchen Fällen wird von einem Kompositum nur ein Schriftzeichen durch Katakana ersetzt. Üblich ist dies insbesondere bei medizinischen Begriffen. Im Wort „Dermatologie“ (Vorlage:Lang, hifuka) gilt das zweite Schriftzeichen Vorlage:Lang als schwierig, weswegen hifuka üblicherweise unter Verwendung von Katakana Vorlage:Lang oder Vorlage:Lang geschrieben wird. Auch das Schriftzeichen Vorlage:Lang, „Krebs“, wird oft in Hiragana oder Katakana geschrieben. Tiere, Pflanzen und Mineralien werden auch oft mit seltenen Kanji geschrieben, weswegen sie zur Vereinfachung oft in Katakana wiedergeben werden. Viele Sushi-Restaurants verwenden trotzdem Kanji für die einzelnen Fischarten.

Japanische Familienunternehmen verwenden oft den Nachnamen in Katakana als Firmennamen, darunter auch die heutigen Großunternehmen Suzuki (Vorlage:Lang) und Toyota (Vorlage:Lang).

Katakana werden in der Schriftsprache auch als Blickfang und zur Betonung verwendet, vor allem auf Schildern. Häufige Beispiele sind Vorlage:Lang (hier), Vorlage:Lang (Müll) und Vorlage:Lang (Brille). In Werbeanzeigen werden auch einzelne Satzteile in Katakana gesetzt, zum Beispiel Vorlage:Lang.

Telegramme wurden in Japan vor 1988 ebenfalls ausschließlich in Katakana geschrieben. Auch japanische Computer konnten vor der Einführung von Mehrfach-Byte-Zeichen in den 1980er Jahren nur Katakana verarbeiten.

Schriftzeichen, die über die Kanji gesetzt werden, um die Aussprache anzugeben (Furigana), sind üblicherweise in Hiragana gehalten. Wenn die Aussprache jedoch nicht japanisch, sondern englisch, chinesisch oder eine andere Sprache sein soll, werden stattdessen Katakana verwendet. So findet man zum Beispiel über der Abkürzung JR (Japan Railways) klein den Schriftzug Vorlage:Lang (jei āru), der die Aussprache des Kürzels angibt.

Eine Reihe von chinesischen Gerichten, die erst im 20. Jahrhundert nach Japan kamen, wird zwar mit chinesischen Schriftzeichen geschrieben, die Aussprache entspricht aber nicht der sinojapanischen On-Lesung, sondern der kantonesischen oder der Hochchinesischen. Auf den Verpackungen im Supermarkt sind die Namen der Produkte meist in chinesischen Schriftzeichen geschrieben, aber die Lesung zusätzlich in Katakana angegeben. Aus Bequemlichkeit lässt man oft die Schriftzeichen weg und schreibt diese Worte nur in Katakana:

In Manga werden Katakana auch manchmal verwendet, um zu verdeutlichen, dass etwas mit einem ausländischen oder anderweitig seltsamen Akzent gesagt wird. So könnte ein Roboter Vorlage:Lang (konnichi wa) statt der üblichen Schreibung Vorlage:Lang. Die eckige Form der Katakana soll dabei einen optischen Eindruck von der Aussprache geben.

In der Nachkriegszeit war es Mode, Kindern, besonders Mädchen, Vornamen in Katakana-Schreibung zu geben, so dass ältere Damen öfters Namen in Katakana tragen. Dabei wurden auch ausländische Namen, die sich im Japanischen gut anhören, wie Vorlage:Lang und Vorlage:Lang verwendet.

Katakana werden in der traditionellen japanischen Musik für die Schreibung der Noten verwendet, zum Beispiel in der Tozan-Schule der Shakuhachi, und in Sankyoku-Ensembles, bestehend aus Koto, Shamisen und Shakuhachi.

Orthographie

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Die Katakana-Orthographie unterscheidet sich leicht von der bei Hiragana üblichen. Bei Katakana ist zur Anzeige von Vokallängen der Längungsstrich (Vorlage:Lang) Chōonpu vorgesehen, in Hiragana wird stattdessen ein zweiter Vokal gesetzt. Diese Wörterbuchregelung wird allerdings im täglichen Gebrauch nicht so genau genommen. Beispielsweise wird das Wort Rāmen meist in Hiragana mit Längungsstrich geschrieben (Vorlage:Lang). Umgekehrt werden, obwohl Katakana für Lehnworte vorgesehen sind, manchmal auch japanische Wörter in Katakana notiert. Langvokale werden dann entweder wie in Hiragana durch zusätzlichen Vokal dargestellt (Vorlage:Lang „Kerze“, Hiragana Vorlage:Lang, Kanji Vorlage:Lang) oder mit Längungsstrich (Vorlage:Lang). Diese Schreibweise wird mitunter auch für die Vokalkombination ei Vorlage:IPA-Phonem verwendet, um deren häufige Aussprache als langes e Vorlage:IPA-Phonem abzubilden (zum Beispiel Vorlage:Lang „Mobiltelefon“, eigentlich keitai, Hiragana Vorlage:Lang, Kanji Vorlage:Lang).

Wie in den obigen Beispielen zu sehen, werden lange Vokale in der Hepburn-Transkription mit einem Makron (¯) wiedergegeben. Andere Transkriptionssysteme verwenden einen Zirkumflex (ˆ) oder verdoppeln den Vokal.

Bei senkrechter Schreibung (tategaki) ist der Längungsstrich ebenfalls vertikal. In dieser Form ist er auch gut vom Schriftzeichen Vorlage:Lang (ichi, „eins“) zu unterscheiden, das sowohl in waagerechter als auch in senkrechter Schreibweise ein waagerechter Strich ist.

Wie bei den Hiragana zeigt ein kleines tsu (Vorlage:Lang), sokuon genannt, die Gemination des Anfangskonsonanten der nachfolgenden Silbe an. In der Transkription wird der Konsonant verdoppelt (bei sh nur das s, also ssh, bei tsu nur das t, also ttsu, und ch wird zu tch oder bisweilen cch). Das englische Wort „bed“ wird in Katakana Vorlage:Lang geschrieben und als beddo zurücktranskribiert. Wie das Beispiel zeigt, können in (Katakana-)Schreibweisen ausländischer Fremdworte auch solche Konsonanten geminiert vorkommen, bei denen das im Japanischen sonst nicht möglich ist (wie etwa d).

Wiedergabe ausländischer Fremdworte

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Wie Hiragana können auch Katakana nur den Lautvorrat des Japanischen wiedergeben, der sich von dem anderer Sprachen deutlich unterscheiden kann. Daher ist die Aussprache von Fremdworten in Katakana oft nur eine Annäherung an die Originalaussprache und es dementsprechend nicht immer einfach, aus einer Katakana-Schreibung auf das Originalwort zurückzuschließen. Zwar haben sich im Laufe der Zeit einige typische Muster herausgebildet, aber auch eine Reihe von Begriffen in abweichenden Formen etabliert; die phonetisch sehr ähnlichen „towel“ und „tower“ beispielsweise werden zur Unterscheidung als Vorlage:Lang bzw. Vorlage:Lang wiedergegeben. Vor allem konsonantenreiche Silben sind problematisch; hier müssen Sprossvokale eingefügt werden, wie etwa in Vorlage:Lang („Frankfurt“). Lehnworte, die (oft wegen der Sprossvokale) zu viele Silben enthalten, werden im Japanischen gern abgekürzt, so wird „sexual harassment“ zu Vorlage:Lang (statt Vorlage:Lang).

Eine ganze Reihe weiterer Vokale und Konsonanten lässt sich in Katakana nur schwer umsetzen, beispielsweise:

  • Das Japanische kennt nur einen liquiden Konsonanten, daher müssen sowohl „r“ als auch „l“ mit Silben derselben Reihe wiedergegeben werden, deren Anfangskonsonant als r transkribiert und häufig ungefähr als Vorlage:IPA-Phon oder Vorlage:IPA-Phon realisiert wird.
  • Die deutschen Umlaute „ä“, „ö“ und „ü“ haben im Japanischen gar keine Entsprechung. Der als e transkribierte japanische Vokal ähnelt allerdings eher einem deutschen „ä“ als einem (langen) deutschen „e“ und wird daher zu dessen Wiedergabe herangezogen. Auch beim „ö“ hilft man sich mit „e“ (Vorlage:Lang für Köhler), oder mit „u“ (Vorlage:Lang für „Pasteur“). Das „ü“ wird durch Silben mit kleinem yu (zum Beispiel Vorlage:Lang in Vorlage:Lang für „Lübke“) approximiert.
  • Den stimmlosen velaren oder uvularen Frikativ, also den „Ach-Laut“ des Deutschen, gibt es im Japanischen nicht. Er wird in der Katakana-Transkription als Kombination aus Sokuon (Vorlage:Lang) und Silben der h-Reihe dargestellt. Der Komponist Johann Sebastian Bach wird beispielsweise Vorlage:Lang und der Mediziner Robert Koch Vorlage:Lang geschrieben. Der stimmlose palatale Frikativ („Ich-Laut“) hingegen ist eine häufige Realisation des Konsonanten der Silbe hi, weswegen beispielsweise der Name Friedrich zu Vorlage:Lang wird. Mit den von dieser Silbe abgeleiteten Silben hya, hyu und hyo lassen sich „Ich-Laute“ darstellen, denen ein anderer Vokal als „i“ folgt (etwa in Vorlage:Lang „Michael“). Folgt dem „Ich-Laut“ ein „e“, verwendet man traditionell die Silbe he (Vorlage:Lang „München“, Vorlage:Lang für „Märchen“), da es die Silbe hye nicht gibt.
  • Weitere Beispiele für die Schwierigkeiten bei der Transkription von Namen nach Katakana sind „Chruschtschow“ Vorlage:Lang (Furushichofu), „Ali Khamenei“ Vorlage:Lang (Arī Hāmeneī), Itzhak Perlman Vorlage:Lang (Itsuhaku Pāruman).

Für Japaner hat die Transkription von Namen allerdings einen entscheidenden Vorteil: Die Katakana geben eine für sie leicht nachvollziehbare Aussprache vor, selbst wenn diese weit entfernt vom Original liegt. Namen in lateinischen Buchstaben sind dagegen alles andere als eindeutig: Als Europäer entwickelt man zwar ein gewisses Gefühl dafür, ob ein Name englisch, französisch, deutsch, polnisch, spanisch oder wie auch immer auszusprechen ist und wie es ungefähr klingen muss, doch für Japaner stellt das eine Hürde dar, die ähnlich hoch ist wie Namen in chinesischen Schriftzeichen für Europäer.

Da es keine Leerzeichen in der japanischen Schrift gibt, wird zur Trennung von Wörtern in einem Katakana-Block stattdessen ein Mittelpunkt (Vorlage:Lang) gesetzt, japanisch nakaguro (Vorlage:Lang) oder nakaten (Vorlage:Lang). Ein Beispiel ist die Trennung von Vorname und Nachname bei ausländischen Namen. Bindestriche werden, wohl um Verwechslungen mit dem Chōonpu zu vermeiden, zu Gleichheitszeichen (Vorlage:Lang), wie etwa in Vorlage:Lang (Annegret Kramp-Karrenbauer).

Strichreihenfolge

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Datei:Table katakana.svg

Geschichte

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Datei:Katakana origine.svg
Jeweils links: Katakana; rechts: Herkunftszeichen in chinesischer Regelschrift

Die Katakana wurden in der frühen Heian-Zeit aus den Man’yōgana entwickelt, die ursprünglich dazu dienten, die Aussprache eines Zeichens in Kanbun-Texten zu markieren. Bei Zeichen, die sich als Markierung einer bestimmten Aussprache etabliert hatten, wurden dann zur Vereinfachung einzelne Elemente weggelassen. So entstand aus Vorlage:Lang, „addieren“, gelesen ka, durch Weglassen des Elements Vorlage:Lang das Katakana Vorlage:Lang.

Erst später ging man dazu über, Schriftzeichen in der im Japanischen üblichen Wortreihenfolge zu schreiben und auch die Flexionsendungen an Verben anzuhängen. Das Chinesische kennt als isolierende Sprache keine Flexion.

Zeichensätze

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Vorlage:Überarbeiten Katakana existieren in den meisten Schriftsätzen in voller (Vorlage:Lang, engl. full-width) und in halber Breite (Vorlage:Lang, engl. half-width). Die Katakana in halber Breite wurden 1969 mit dem 8-bit-JIS X 0201-Standard eingeführt, die Katakana stehen dabei im erweiterten Bereich ab 0x80, jenseits der ASCII-Zeichen. Da im erweiterten Bereich nur Platz für 128 Zeichen war, wurden von der japanischen Schrift nur die Katakana implementiert. Katakana wurden traditionell wie chinesische Schriftzeichen in quadratischen Blöcken (Geviert) geschrieben. Die damaligen Schriftsätze sahen jedoch eine feste Zeichenbreite von einem Halbgeviert vor, weswegen ein Katakana-Schriftsatz entwickelt wurde, der nur halb so breit war. Damit war es möglich, mit einem 8-bit-Schriftsatz Japanisch zu schreiben, auch wenn auf Hiragana und Kanji verzichtet werden musste.

In den späten 1970er Jahren wurden dann Zwei-Byte-Schriftsätze wie JIS X 0208 entwickelt, die es mit ihrem Zeichenraum von über 65.000 Zeichen möglich machten, Hiragana, Katakana und Kanji zu schreiben und damit die japanische Schrift vollständig digital darzustellen. Außerdem erlaubten die Schriftsätze Zeichen in der vollen Geviert-Breite. JIS X 0208 führte nun einen zweiten Zeichenraum für Katakana in der vollen Breite ein. Diese Katakana waren nicht nur im Schriftsatz doppelt so breit, sondern auch in der Digitalisierung, da sie auf zwei Byte gespeichert wurden.

Diese geschichtliche Entwicklung ist auch der Grund, warum es Half-width-Katakana, aber keine Half-width-Hiragana gibt.

Trotz aller Bemühungen, diese eigentlich überflüssige Dopplung abzuschaffen sind Half-width-Katakana immer noch in verschiedenen Systemen in Verwendung. Die Titelanzeige bei MiniDiscs verwendet beispielsweise eine dem JIS X 0201 ähnliche Kodierung und lässt ausschließlich ASCII und halbbreite Katakana zu. Half-width-Katakana finden sich auch in elektronischen Registrierkassen und in DVD-Untertiteln. Die meisten gebräuchlichen Japanisch-Zeichensätze wie EUC-JP (s. Extended Unix Code), Unicode und Shift-JIS bieten sowohl half-width als auch full-width Katakana an. Der in E-Mails und im Usenet übliche ISO-2022-JP (s. ISO/IEC 2022) hat dagegen nur die Zwei-Byte-Katakana.

Unicode

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Im Unicode belegen die normalbreiten Katakana den Unicodeblock Katakana (U+30A0 bis U+30FF):

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F
30A
30B
30C
30D
30E
30F

Die Katakana in halber Breite sind im Block von U+FF65 bis U+FF9F kodiert:

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F
FF6
FF7 ソ
FF8
FF9

Darüber hinaus gibt es den Code-Bereich U+32D0 bis U+32FE, in dem alle Katakana bis auf ン in eingekreister Form vorhanden sind.

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F
32D
32E
32F

Katakana für die Ainu-Sprache

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Auch die Ainu-Sprache wird mit Katakana geschrieben. In dieser Sprache können Silben auf verschiedene Konsonanten enden. Um diese zu schreiben, wird der Endkonsonant durch ein halbhohes Zeichen aus der u-Spalte geschrieben, der Vokal bleibt dabei stumm. Die Silbe up wird demnach Vorlage:Lang (u mit kleinem pu) geschrieben. In Unicode sind für die Ainu-Sprachunterstützung die Zeichen im phonetischen Erweiterungsblock für Katakana reserviert (U+31F0 bis U+31FF), der auch halbhohe Katakana enthält, die nicht auf -u enden.

0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 A B C D E F
31F
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Vorlage:Commons Vorlage:Wiktionary

Einzelnachweise

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<references responsive />

Vorlage:Normdaten

sv:Kana (skriftsystem)#Katakana