Fußball-Weltmeisterschaft

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Vorlage:Begriffsklärungshinweis Vorlage:Infobox Fußballwettbewerb

Die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft ist ein Fußballwettbewerb für Fußball-Männer-Nationalmannschaften. Alle vier Jahre können sich die Mannschaften für die Endrunde der Weltmeisterschaft qualifizieren. In einem abschließend rund vierwöchigen Turnier wird daraus die beste Nationalmannschaft als Weltmeister ermittelt. Der Weltfußballverband FIFA veranstaltet und vermarktet das Turnier unter dem offiziellen Label FIFA World Cup bzw. FIFA Fussball-Weltmeisterschaft. Das jeweilige Gastgeberland richtet das Turnier aus. Gemessen an der Zahl der TV-Zuschauer<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> ist dieses Endrundenturnier die weltweit größte Sportveranstaltung und gilt neben den Olympischen Spielen als das bedeutendste Sportereignis überhaupt.

2022 fand die 22. Austragung vom 20. November bis zum 18. Dezember im arabischen Golfstaat Katar statt. Die nächste Endrunde soll im Juni und Juli 2026 in Kanada, Mexiko und den USA ausgetragen werden.

Geschichte

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Jahr Fußball-Weltmeister
1930 Datei:Coppa Jules Rimet Icon.svg Vorlage:URY
1934 Datei:Coppa Jules Rimet Icon.svg Vorlage:ITA-1946
1938 Datei:Coppa Jules Rimet Icon.svg Vorlage:ITA-1946 (2)
1950 Datei:Coppa Jules Rimet Icon.svg Vorlage:URY (2)
1954 Datei:Coppa Jules Rimet Icon.svg Vorlage:DEU-1949
1958 Datei:Coppa Jules Rimet Icon.svg Vorlage:BRA-1889
1962 Datei:Coppa Jules Rimet Icon.svg Vorlage:BRA-1960 (2)
1966 Datei:Coppa Jules Rimet Icon.svg Vorlage:ENG
1970 Datei:Coppa Jules Rimet Icon.svg Vorlage:BRA-1968 (3)
1974 Datei:FIFA World Cup Icon (Campionato mondiale di calcio).svg Vorlage:DEU-1949 (2)
1978 Datei:FIFA World Cup Icon (Campionato mondiale di calcio).svg Vorlage:ARG
1982 Datei:FIFA World Cup Icon (Campionato mondiale di calcio).svg Vorlage:ITA-1946 (3)
1986 Datei:FIFA World Cup Icon (Campionato mondiale di calcio).svg Vorlage:ARG (2)
1990 Datei:FIFA World Cup Icon (Campionato mondiale di calcio).svg Vorlage:DEU-1949 (3)
1994 Datei:FIFA World Cup Icon (Campionato mondiale di calcio).svg Vorlage:BRA (4)
1998 Datei:FIFA World Cup Icon (Campionato mondiale di calcio).svg Vorlage:FRA
2002 Datei:FIFA World Cup Icon (Campionato mondiale di calcio).svg Vorlage:BRA (5)
2006 Datei:FIFA World Cup Icon (Campionato mondiale di calcio).svg Vorlage:ITA-2003 (4)
2010 Datei:FIFA World Cup Icon (Campionato mondiale di calcio).svg Vorlage:ESP
2014 Datei:FIFA World Cup Icon (Campionato mondiale di calcio).svg Vorlage:DEU (4)
2018 Datei:FIFA World Cup Icon (Campionato mondiale di calcio).svg Vorlage:FRA (2)
2022 Datei:FIFA World Cup Icon (Campionato mondiale di calcio).svg Vorlage:ARG (3)

Die Zeit des organisierten Fußballs begann 1863 mit der Gründung der englischen Football Association (FA) in London, die sich in ihren Regeln für den Association Football erstmals in der Geschichte verbindlich vom Rugby Football abgrenzte und so zum Beispiel das kontrovers diskutierte Handspiel verbot, was zu Austritten aus dem neuen Verband und zum Rückzug des Schatzmeisters führte. Am 9. Januar 1864 fand mit ausgewählten Spielern das weltweit erste Fußballspiel nach den Regeln der FA statt. Zu diesem Zeitpunkt war das britische Empire die einflussreichste Macht der Welt. Es hatte weltweit Stützpunkte und britische Schiffe waren in jedem Hafen zu finden. Diese historische Besonderheit war die Grundlage für die weltweite Verbreitung der englischen Fußballregeln innerhalb einer Generation. Die ersten Spiele außerhalb der Britischen Inseln wurden unter anderem in Seehäfen von britischen Matrosen organisiert.

Während des ausgehenden 19. Jahrhunderts wurden in Europa und Amerika viele Nationalverbände gegründet, was erstmals die Organisation internationaler Begegnungen ermöglichte. Das erste Spiel zwischen Vertretern nationaler Verbände fand am 30. November 1872 auf dem Hamilton Crescent, im heutigen Glasgower Stadtteil Partick, zwischen Schottland und England statt, die Begegnung endete torlos.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Am 1. Mai 1904 kam es in Uccle/Ukkel in Belgien zum ersten Länderspiel zwischen den Nationalmannschaften Belgiens und Frankreichs (3:3). Dabei wurde angeregt, eine internationale Fußballorganisation zu gründen.<ref>Filip van der Elst, Maarten Verdoodt: Ganzenvijver Ukkel. Bruzz Nr. 1580, 25. August 2017, Seiten 24–25.</ref> Am 21. Mai 1904 wurde dann durch Robert Guérin, dem Sekretär der Fußballabteilung der Union des sociétés françaises de sports athlétiques, und Carl Anton Wilhelm Hirschmann, dem Sekretär des Nederlandse Voetbal Bond, in Paris die FIFA gegründet und damit ein rein nationales Denken der Verbände verhindert. Dennoch sollte es viele Jahrzehnte dauern, bis die FIFA sich gegen die Vormacht der englischen FA behaupten konnte und bis die amerikanischen Verbände einen bedeutenden Einfluss auf die von den europäischen Verbänden geprägte Politik der FIFA nehmen konnten.

Im Juli 1905 fand der zweite FIFA-Kongress statt und Vizepräsident Carl Anton Wilhelm Hirschmann machte den Vorschlag für ein Weltturnier. Für diese rein europäische Veranstaltung hatte er bereits einen Spielplan erstellt, Austragungsland sollte die Schweiz sein. Die Kongressteilnehmer waren begeistert, aber vielen Worten folgten wegen ausbleibenden Interessenten keine Taten. Bis zur ersten Fußball-WM 1930 in Uruguay hatten die Olympiaturniere quasi den Stellenwert einer Weltmeisterschaft. Aus Sicht der Olympiaverantwortlichen war Fußball für die Spiele ungeeignet, da es sich nicht um eine Wettkampfsportart, sondern nur um ein Spiel handelte, und sie betrachteten diese Sportart als Showeinlage. 1896 war Fußball nicht im olympischen Programm, und vier Jahre später in Paris waren nur drei Vereinsmannschaften aus Frankreich, Belgien und Großbritannien für einen Demonstrationswettbewerb anwesend. 1904 in St. Louis traten drei nordamerikanische Mannschaften gegeneinander an.

Ein Glücksfall für die Zukunft des internationalen Fußballs war die Vergabe der Spiele an London 1908. Im Heimatland des Fußballs konnte man eine professionelle Organisation durch die FA erwarten. Außerdem wurde die FIFA mittlerweile vom Briten Daniel Burley Woolfall angeführt. Neben Großbritannien stellten die Verbände aus Dänemark, Schweden und den Niederlanden eine Mannschaft auf. Frankreich schickte sogar zwei Teams in die britische Hauptstadt. Sieger wurden überzeugend die Engländer, die im Finale Dänemark, die damals stärkste Mannschaft Kontinentaleuropas, besiegten. 1912 nahmen bereits elf Mannschaften am olympischen Fußballturnier teil. Die Finalbegegnung wiederholte sich, mit einem 4:2 konnten die Engländer erneut die Goldmedaille erringen.

Die für 1916 geplanten Olympischen Spiele fanden aufgrund des Ersten Weltkriegs nicht statt.

1920 war Antwerpen der Mittelpunkt der Fußballwelt, und 14 Mannschaften kämpften um den Olympiasieg. Im Finale standen sich Belgien und die Tschechoslowakei gegenüber. Während des Spiels fühlten sich die Tschechoslowaken vom Schiedsrichter benachteiligt und verließen das Spielfeld, Belgien wurde zum Sieger erklärt. Die Olympischen Spiele 1924 wurden zum ersten Weltturnier des Fußballs. Neben den Europäern schickte Ägypten ein Team. Ebenfalls dabei war eine US-amerikanische Auswahl, die allerdings zum Großteil aus europäischen Einwanderern bestand, sowie das siegreiche Team aus Uruguay.

Die unerwartet überlegene Vorstellung des südamerikanischen Fußballs vier Jahre zuvor führte dazu, dass vor dem olympischen Turnier von 1928 viele Mannschaften aus Südamerika zu Gastspielen in Europa eingeladen wurden. Die Olympiateilnehmer mussten Amateure sein, was zur Absage einiger wichtiger Länder führte. Der FIFA war zunehmend klar, dass die Amateurregel des IOC ein Problem darstellte. Deshalb entschied sie sich am 28. Mai 1929 für die Organisation einer eigenständigen Weltmeisterschaft, nachdem FIFA-Präsident Jules Rimet und der uruguayische Mäzen Enrique Buero schon seit 1924 darauf hingearbeitet hatten. Neben Uruguay wollten auch einige europäische Länder diese Veranstaltung ermöglichen. Deren Gruppe wurde rasch kleiner, und am Ende waren nur noch Italien, Ungarn und Uruguay übrig. Der argentinische Delegierte Adrian Beccar Varela hielt eine Rede für sein Nachbarland, was die beiden europäischen Mitbewerber überzeugte. Somit wurde Montevideo zum Austragungsort der ersten Fußball-Weltmeisterschaft bestimmt.

Regelwerk

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Bezeichnung

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Die offizielle deutschsprachige Schreibweise der Fußball-Weltmeisterschaft ist FIFA Fussball-Weltmeisterschaft. Dabei entspricht zwar die Schreibweise des Bestandteils Fussball der amtlichen Regelung der deutschen Rechtschreibung im schweizerischen Geltungsbereich (§ 25 E2, der Weltfußballverband FIFA hat seinen Hauptsitz in Zürich, Schweiz), nicht aber das Leerzeichen hinter FIFA (s. § 44, Abs. 1).

Vergabeverfahren zum Austragungsort

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Vorlage:Siehe auch

Datei:World cup hosts.png
Ausrichter der WM
dunkelgrün: 2×, hellgrün: 1×, schwach hervorgehoben: zukünftige, dunkelgrau: Ausrichtung abgesagt

Über den Austragungsort einer Fußball-Weltmeisterschaft entscheidet der Exekutiv-Ausschuss der FIFA. Bei Stimmengleichheit zählt die Stimme des FIFA-Präsidenten doppelt. Von 1958 bis 2010 fanden alle Fußball-Weltmeisterschaften immer abwechselnd in Europa und einem anderen Kontinent statt.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Im Jahr 2000 beschloss die FIFA ein sogenanntes Rotationsverfahren, demzufolge Weltmeisterschaften ab 2010 im regelmäßigen Wechsel zwischen den sechs Kontinentalverbänden stattfinden werden. Dieses Verfahren wurde 2007 durch das Exekutivkomitee wieder abgeschafft. Ausgeschlossen sind nur die Kontinentalverbände, in welchen die letzten beiden Weltmeisterschaften stattgefunden haben. Für die Fußball-Weltmeisterschaft 2018 bedeutete dies, dass Länder aus dem Afrikanischen Fußballverband und dem Südamerikanischen Fußballverband als Gastgeber ausgeschlossen waren.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Am 19. Dezember 2008 beschloss das FIFA-Exekutivkomitee auf seiner Sitzung in Tokio, die WM 2018 und die WM 2022 gleichzeitig zu vergeben.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Mit den seit 2016 geltenden FIFA-Statuten besteht die einzige Einschränkung darin, eine Fußball-Weltmeisterschaft nicht zweimal nacheinander an Mitglieder derselben Konföderation zu vergeben.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Qualifikation

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Um an der Endrunde der Fußball-Weltmeisterschaft teilnehmen zu dürfen, müssen sich die Mannschaften in der Regel in der Qualifikationsrunde durchsetzen. Nur das Gastgeberland ist automatisch bei der Endrunde startberechtigt. Bei den Endrunden von 1938 bis einschließlich 2002 war neben dem Gastgeberland auch der amtierende Weltmeister automatisch qualifiziert.

Die Qualifikation wird innerhalb der einzelnen Kontinentalverbände ausgetragen. Jedem Kontinentalverband steht eine festgelegte Zahl an Endrundenteilnehmern zu, wobei es auch „halbe“ Startplätze gibt, die sich in einer interkontinentalen Relegation durchsetzen müssen.

Der Modus in den Qualifikationsturnieren ist von Kontinent zu Kontinent unterschiedlich. So spielen in der südamerikanischen Zone alle zehn Nationalmannschaften in einer Gruppe. Die vier besten Teams der Gruppe sind für die Endrunde qualifiziert, während die fünftplatzierte Nationalmannschaft in Relegationsspielen gegen einen nordamerikanischen Vertreter um einen weiteren Startplatz spielt. In den anderen Kontinentalverbänden werden die Teilnehmer auch in Gruppenspielen oder im K.-o.-System ermittelt.

Endrunde

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Die qualifizierten Mannschaften spielen mit dem vorher bestimmten Gastgeberland in einem ca. vier Wochen dauernden Wettstreit um den Titel des Weltmeisters, welcher alle vier Jahre vergeben wird. Der Modus der Endrunde wurde im Lauf der Geschichte mehrfach verändert. Frühere Modi sind weiter unten beschrieben. Der aktuell gültige Modus ist seit 1998 im Einsatz.

In der ersten Turnierphase (Gruppenphase) sind die Mannschaften nach dem Zufallsprinzip in mehrere Gruppen mit jeweils vier Mannschaften unterteilt, wobei einige Mannschaften nach gewissen Kriterien (Gastgeber, Weltmeister, FIFA-Rangliste) gesetzt und die anderen Mannschaften aus vorwiegend regional orientierten Lostöpfen gezogen werden. Dadurch soll verhindert werden, dass in der Gruppenphase bereits die Turnierfavoriten aufeinandertreffen oder eine Gruppe nur aus Nationalmannschaften eines Kontinents besteht.

Jedes Team hat in der Gruppenphase drei Spiele gegen seine Gruppengegner zu bestreiten. Wie im Fußball weltweit Standard, bringt ein Sieg drei Punkte (seit 1994, vorher zwei), ein Unentschieden einen Punkt und eine Niederlage keinen Punkt. Die beiden letztplatzierten Mannschaften jeder Gruppe scheiden nach den drei Spielen der Gruppenphase aus. Bei Punktgleichheit von zwei oder mehr Mannschaften wird die Rangfolge in der Gruppe gemäß Art. 42 Ziffer 5 der FIFA-Regeln für die WM 2014 folgendermaßen ermittelt:<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Erstes Kriterium ist die Tordifferenz aus allen Gruppenspielen. Sollte diese gleich sein, zählt die höhere Zahl der in allen Gruppenspielen erzielten Tore. Sollten zwei oder mehr Mannschaften in allen diesen Kriterien übereinstimmen, entscheidet der direkte Vergleich dieser Mannschaften (wieder in der Reihenfolge Punkte, Tordifferenz und Anzahl der geschossenen Tore aus den Spielen dieser Mannschaften untereinander) und letztlich das Los.

In den kommenden Runden gilt das K.-o.-System, d. h. nur der Sieger kommt in die jeweils nächste Runde. Steht es nach Ablauf der regulären 90-minütigen Spielzeit unentschieden, geht das Spiel in die Verlängerung. Für die Entscheidung in der Verlängerung galt zwischenzeitlich die Golden-Goal-Regel. Seit der WM 2006 findet die Verlängerung wieder in klassischer Form statt: Nach einer Pause von fünf Minuten wird ohne weitere Pause (nur mit Seitenwechsel) zwei Mal 15 Minuten gespielt. Die Mannschaft, die in der Verlängerung mehr Tore erzielt, hat gewonnen. Sollte nach der Verlängerung immer noch kein Sieger feststehen, entscheidet ein Elfmeterschießen.

Nachdem in der Gruppenphase die Hälfte der Mannschaften ausgeschieden sind, verbleiben 16 Teams, die in den Achtelfinalspielen um ein Weiterkommen kämpfen. Dabei spielt jeder Gruppenerste gegen den Gruppenzweiten einer anderen Gruppe. Die Sieger der Achtelfinals bestreiten eines von vier Spielen, die als Viertelfinale bezeichnet werden. Die vier Sieger dieser Partien dürfen in eines von zwei Halbfinalen einziehen.

Die beiden Verlierer der Halbfinalspiele bestreiten das Spiel um den dritten Platz der WM, welches am Vorabend des Finalspiels stattfindet und auch als „Kleines Finale“ bezeichnet wird. Das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft ist eines der prestigeträchtigsten und beliebtesten sportlichen Ereignisse, die ein Fußballspieler erleben kann. Das Siegerteam des Finalspiels bekommt den Pokal und darf sich für vier Jahre Weltmeister nennen.

Der Austragungsmodus im Wandel

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Die Austragungsmodi im Überblick
Jahr Ausrichter Turnierform
(1.) Gruppenphase Finalrunde
1930 Vorlage:URY 1 Gruppe à 4
3 Gruppen à 3
Halbfinale
Finale
1934 Vorlage:ITA-1861 Achtelfinale
Viertelfinale
Halbfinale
Platz 3/Finale
1938 Vorlage:FRA-1871
1950 Vorlage:BRA-1889 2 Gruppen à 4
1 Gruppe à 3
1 Gruppe à 2
1 Gruppe à 4
1954 Vorlage:CHE 4 Gruppen à 4 Viertelfinale
Halbfinale
Platz 3/Finale
1958 Vorlage:SWE
1962 Vorlage:CHL
1966 Vorlage:ENG
1970 Vorlage:MEX
1974 Vorlage:Nowrap 2 Gruppen à 4
Platz 3/Finale
1978 Vorlage:ARG
1982 Vorlage:ESP 6 Gruppen à 4 4 Gruppen à 3
Halbfinale
Platz 3/Finale
1986 Vorlage:MEX Achtelfinale
Viertelfinale
Halbfinale
Platz 3/Finale
1990 Vorlage:ITA
1994 Vorlage:USA
1998 Vorlage:FRA 8 Gruppen à 4
2002 Vorlage:KOR
Vorlage:JPN
2006 Vorlage:DEU
2010 Vorlage:ZAF
2014 Vorlage:BRA
2018 Vorlage:RUS
2022 Vorlage:QAT
2026 Vorlage:CAN
Vorlage:MEX
Vorlage:USA
12 Gruppen à 4 Sechzehntelfinale
Achtelfinale
Viertelfinale
Halbfinale
Platz 3/Finale
2030 Vorlage:ESP
Vorlage:PRT
Vorlage:MAR
noch offen noch offen
2034 Vorlage:SAU

Der Austragungsmodus der Fußballweltmeisterschaften wurde mehrmals geändert. Das erste Turnier 1930 sollte eigentlich komplett im K.-o.-System durchgeführt werden. Da aber nur 13 Mannschaften angereist waren, entschloss man sich, vor dem Start zunächst eine Gruppenphase mit drei Gruppen à drei und einer Gruppe à vier Mannschaften durchzuführen. Dies sollte für die langwierig per Schiff angereisten vier europäischen Teams auch garantieren, dass sie nicht unmittelbar die Rückreise antreten mussten. Die Zusammensetzung der Gruppen wurde nach Ankunft aller Teilnehmer kurz vor dem Turnier gelost. Die Sieger der vier Gruppen spielten im Halbfinale gegeneinander, die beiden Sieger bestritten das Finale. Zum einzigen Mal in der WM-Geschichte wird das Spiel um Platz 3 noch nicht ausgetragen.

1934 und 1938 wurde das Turnier, beginnend mit einem Achtelfinale, komplett im K.-o.-System durchgeführt, wobei alle Partien einer Runde zeitgleich stattfanden. Bei einem Unentschieden nach Verlängerung gab es einen Tag (1934) bzw. zwei bis fünf Tage (1938) später ein Wiederholungsspiel. Danach hätte ggf. das Los entschieden. 1934 musste sich der Gastgeber Italien erst sportlich qualifizieren, der Titelverteidiger Uruguay verzichtete aus Protest gegen ein Turnier in Europa; 1938 fiel durch den Anschluss Österreichs eine Mannschaft weg und die Spieler der österreichischen Mannschaft wurden stattdessen Teil der deutschen Nationalmannschaft.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrte man 1950 zum Gruppenmodus in der Vorrunde zurück. Da drei qualifizierte Mannschaften auf die Teilnahme verzichteten, gab es zwei Gruppen mit vier, eine Gruppe mit drei und eine mit lediglich zwei Teams, also einer einzigen Partie. Dies stieß in der nächsten Runde auf Kritik, da die uruguayische Mannschaft damit nur ein Spiel absolviert hatte, während es bei der Brasilianischen drei Spiele waren. Die vier Gruppensieger spielten anschließend in einer weiteren Gruppenrunde den Weltmeister aus, so dass es kein offizielles Endspiel gab. Jedoch ergab es sich, dass im dritten Spiel die beiden bestplatzierten Mannschaften aufeinandertrafen. Den bis heute einmaligen Modus hatte zur damaligen Zeit noch der Ausrichter des Turniers bestimmt.

1954 wurde die Vorrunde in einem sehr ungewöhnlichen Gruppenmodus mit vier Gruppen durchgeführt: Pro Gruppe waren zwei Teams gesetzt, die gar nicht gegeneinander spielen mussten. Endeten Spiele in der Gruppenphase remis, wurden sie um zweimal 15 Minuten verlängert, bevor das Endergebnis zählte. Bei Punktgleichheit des Zweiten und Dritten gab es ein Entscheidungsspiel, zwischen dem Ersten und Zweiten einen Losentscheid. Das Torverhältnis spielte keine Rolle. Der Versuch, favorisierte Mannschaften durch den Setzmodus in der Vorrunde zu schonen, führte jedoch nur zu geringen Punkteausbeuten, die insgesamt je zwei Entscheidungsspiele und Losentscheide notwendig machten. Anschließend fand eine K.-o.-Runde statt, bei der die teils gelosten Gruppensieger gegen die Zweiten spielten. Erstmals trugen die Mannschaften feste Rückennummern.

1958 wurde die Vorrunde ebenfalls im Gruppenmodus, aber ohne gesetzte Teams gespielt, bei Punktgleichheit gab es aber weiterhin direkt Entscheidungsspiele. Die K.-o.-Runde wurde wieder im Überkreuzvergleich (Erster gegen Zweiter einer anderen Gruppe) durchgeführt.

1962 bis 1970 wurde für die Ermittlung der Gruppensieger und -zweiten bei Punktgleichheit erstmals das Torverhältnis (Quotient) herangezogen, seit 1974 ist es die Tordifferenz, so wie heute noch üblich. 1970 wurden die Gelbe und die Rote Karte sowie die Möglichkeit zu zwei Auswechslungen eingeführt.

1974 und 1978 folgte nach der Vorrunde mit 16 Mannschaften eine Zwischenrunde, in der je zwei Gruppensieger und Gruppenzweite in zwei Gruppen wieder jeder gegen jeden die Endspielteilnehmer ausspielten. Die beiden Zwischenrundenzweiten spielten den dritten Platz aus. Es gab also keine Halbfinalspiele.

1982 wurde erstmals ein Turnier mit 24 Mannschaften durchgeführt. Nach der Vorrunde im nun üblichen Gruppenmodus erfolgte eine Zwischenrunde mit vier Gruppen à drei Mannschaften. Die Gruppensieger spielten im Halbfinale gegeneinander die beiden Finalisten aus. Bei diesem Turnier wurde auch erstmals ein Elfmeterschießen durchgeführt, wenn ein Spiel nach Verlängerung noch remis stand.

1986 bis 1994 qualifizierten sich neben den sechs Gruppensiegern und Gruppenzweiten noch die vier besten Gruppendritten für das erstmals seit 1938 ausgetragene Achtelfinale.

Seit 1998 wird das Turnier mit 32 Mannschaften durchgeführt. Für das Achtelfinale qualifizieren sich die acht Gruppensieger und -zweiten, wobei zwei Mannschaften aus derselben Gruppe erst wieder im Finale bzw. im Spiel um den dritten Platz aufeinandertreffen können. 2002 jedoch sollte verhindert werden, dass die beiden Veranstalter (Japan und Südkorea) zu früh aufeinandertreffen können, wodurch zwei Mannschaften aus der gleichen Gruppe (Brasilien und Türkei) im Halbfinale erneut gegeneinander spielten. Außerdem gab es 1998 und 2002 das Golden Goal, was bedeutete, dass eine Verlängerung durch das erste erzielte Tor automatisch vor Spielende entschieden wurde.

Seit 2006 ist der amtierende Weltmeister nicht mehr automatisch qualifiziert, sondern nur der Gastgeber.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Am 10. Januar 2017 beschloss die FIFA, dass ab 2026 48 Mannschaften in insgesamt 16 Gruppen zu je drei Mannschaften teilnehmen werden, wobei sich die beiden Gruppenbesten für die K.-o.-Phase qualifizieren sollten.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Die Zahl der Vorrundenspiele bliebe damit gleich (48 Spiele), es käme jedoch im K.-o.-System die Sechzehntelfinalrunde mit 16 zusätzlichen Spielen hinzu, so dass die Gesamtzahl der Spiele von 64 auf 80 steigen würde.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Am 14. März 2023 wurde auf dem 73. FIFA-Kongress in Kigali die Aufstockung der Spiele auf insgesamt 104 Partien beschlossen. Der Modus sieht zunächst eine Gruppenphase mit zwölf Vierer-Gruppen vor; das Turnier soll 40 Tage dauern.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Trophäen

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Datei:Jules Rimet trophy replica.jpg
Eine Replik des Jules-Rimet-Pokals (2009), ausgestellt seit 2012 im National Football Museum in Preston. Es war von 1930 bis 1970 die Siegestrophäe der Fußball-Weltmeisterschaft. Die originale Trophäe wurde an Brasilien 1970 nach ihrem dritten WM-Sieg dauerhaft vergeben, sie wurde 1983 gestohlen und gilt seitdem als verschollen.

Bei der ersten Fußballweltmeisterschaft 1930 wurde bekannt gegeben, dass derjenige Verband, dessen Auswahl den Weltpokal dreimal gewinnt, diesen behalten dürfe. Durch den dritten WM-Gewinn der brasilianischen Nationalmannschaft 1970 ging die Trophäe, welche 1946 nach dem FIFA-Präsidenten Coupe Jules Rimet benannt worden war, in den Besitz des Brasilianischen Fußballverbandes über. Das Original wurde 1983 gestohlen und vermutlich eingeschmolzen.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Aus 53 Entwürfen wurde der vom Italiener Silvio Gazzaniga entworfene FIFA-WM-Pokal ausgewählt, der seit 1974 an den Turniersieger vergeben wird. Der Wanderpokal ist 36,8 cm hoch, wiegt 6175 g und besteht aus 18-karätigem Gold sowie zwei Ringen aus Malachit. Zunächst durfte der amtierende Fußball-Weltmeister den Pokal bis zur nächsten WM behalten.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Nun muss der Original-Pokal auf Verlangen der FIFA spätestens bei der Abreise aus dem Gastgeberland der Endrunde der FIFA zurückgegeben werden. Der Weltmeister erhält eine vergoldete Replik. Auch die Replik bleibt Eigentum der FIFA und muss dieser auf Verlangen zurückgegeben werden.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Seit 2006 wird der Pokal vor jeder Endrunde im Rahmen der „FIFA World Cup Trophy Tour“ auf eine mehrmonatige Weltreise geschickt und anschließend im Gastgeberland präsentiert.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Die Mannschaften auf dem ersten, zweiten und dritten Platz bekommen Medaillen aus Gold, Silber oder Bronze.

Erstteilnahmen

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Insgesamt sind in der FIFA 211 nationale Fußballverbände registriert (Stand: 13. Mai 2016).<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Bis einschließlich der WM 2022 waren 80 dieser Verbände bei einer Weltmeisterschafts-Endrunde mit einer eigenen Auswahl vertreten. Die folgende Liste gibt einen Überblick der WM-Premieren aller bisherigen Teilnehmer einschließlich der zum jeweiligen Zeitpunkt gültigen Bezeichnung ihres Staates bzw. Teilstaates.

  • Fett geschriebene Mannschaften wurden bei ihrer ersten Teilnahme Weltmeister.
  • mit einem * gekennzeichnete Mannschaften waren bei ihrer ersten Teilnahme gleichzeitig Ausrichter.
  • Kursiv geschriebene Mannschaften gehörten zum Rechtsnachfolger aufgelöster Staaten bzw. Verbände und hatten in der offiziellen FIFA-Statistik die vollständigen Ergebnisse und Titel ihrer Vorgänger übernommen (siehe auch Fußnoten).
Jahr Erstteilnehmer
1930 Vorlage:ARG Vorlage:BEL Vorlage:BOL Vorlage:BRA-1889
Vorlage:CHL Vorlage:FRA-1871 Vorlage:YUG-1918<ref group="B" name="Serbien">Serbien wird bei der FIFA als Nachfolger von folgenden drei Ländern gewertet: 1.) Jugoslawien (Debüt 1930), 2.) Bundesrepublik Jugoslawien oder Rest-Jugoslawien („Debüt“ 1998 unter dem Namen Jugoslawien) und 3.) Serbien und Montenegro (Name der Bundesrepublik Jugoslawien ab Februar 2003 bis zur Abspaltung von Montenegro, „Debüt“ 2006 unter dem Namen Serbien und Montenegro). Die Ergebnisse all dieser Mannschaften werden in der FIFA-Statistik Serbien zugeordnet. Als Debüt Serbiens gilt somit das Jahr 1930. Siehe dazu die Länderstatistik Serbiens bei der FIFA Unter eigenem Namen trat Serbien das erste Mal 2010 bei einer WM an.</ref> Vorlage:MEX-1916
Vorlage:PRY-1842 Vorlage:PER-1825 Vorlage:ROU-1881 Vorlage:URY *
Vorlage:USA 48 Stars
1934 Vorlage:EGY-1922 Vorlage:DEU-1933<ref group="B" name="Deutschland">Der Deutsche Fußball-Bund DFB ist Gründungsmitglied der FIFA und repräsentiert von 1904 bis zum Zweiten Weltkrieg und seit 1990 Deutschland im internationalen Fußball. Die erste WM-Teilnahme erfolgte 1934. Nach dem Krieg wurde im westlichen Deutschland wieder ein DFB gegründet und unter dem vollständigen Staatsnamen „Bundesrepublik Deutschland“ in die FIFA aufgenommen, rechtzeitig vor der WM 1954, bei der die Bundesrepublik Deutschland Weltmeister wurde. Im östlichen Deutschland wurde der DFV gegründet und von der FIFA als Vertreter eines eigenen Staates aufgenommen (einzige Teilnahme an einer WM-Endrunde war 1974). Nach der deutschen Wiedervereinigung vereinigten sich auch die nationalen Fußballverbände und laufen seit 1994 wieder unter dem Namen „Deutschland“ bei der FIFA. 1990 war noch die „Bundesrepublik Deutschland“ Weltmeister geworden. Siehe dazu die Länderstatistik Deutschlands bei der FIFA</ref> Vorlage:ITA-1861 * Vorlage:NLD
Vorlage:AUT-1919 Vorlage:SWE Vorlage:CHE Vorlage:ESP-1931
Vorlage:CSK-1920<ref group="B" name="Tschechoslowakei">Sowohl Tschechien („Debüt“ unter diesem Namen 2006) als auch die Slowakei („Debüt“ 2010 unter diesem Namen) galten bei der FIFA zunächst beide als Nachfolger der Tschechoslowakei (Debüt 1934). Dies führte dazu, dass die Ergebnisse der Tschechoslowakei sowohl Tschechien als auch der Slowakei zugerechnet wurden. Daher galt für beide Länder das Jahr 1934 als Debüt bei einer WM. Siehe dazu die Länderstatistik Länderstatistik Tschechiens bei der FIFA. Mittlerweile wird 2010 von der FIFA als Jahr der ersten Teilnahme der Slowakei betrachtet. Dennoch werden dabei die Statistiken slowakischer Spieler, die für die Tschechoslowakei aufgelaufen sind, der slowakischen Mannschaft zugeordnet. Siehe dazu die Länderstatistik der Slowakei bei der FIFA</ref> Vorlage:HUN-1918
1938 Vorlage:CUB Vorlage:NLD<ref group="B" name="NI">Heute Vorlage:IDN.</ref> Vorlage:NOR Vorlage:POL-1928
1950 Vorlage:ENG
1954 Vorlage:SCO Vorlage:KOR-1949 Vorlage:TUR
1958 Vorlage:NIR Vorlage:SUN-1955<ref group="B" name="Russland">Russland gilt bei der FIFA als Nachfolger der UdSSR. Die Ergebnisse der sowjetischen Mannschaft werden in der FIFA-Statistik Russland zugeordnet. Als Debüt Russlands gilt somit das Jahr 1958. Unter eigenem Namen trat Russland erstmals 1994 bei einer WM an. Siehe dazu die Länderstatistik Russlands bei der FIFA</ref> Vorlage:GB-WLS-1953
1962 Vorlage:BGR-1948 Vorlage:COL
1966 Vorlage:PRK Vorlage:PRT
1970 Vorlage:SLV Vorlage:ISR Vorlage:MAR
1974 Vorlage:AUS Vorlage:GDR<ref group="B" name="Deutschland" /> Vorlage:HTI-1964 Vorlage:ZRE<ref group="B" name="DRC">Heute Vorlage:COD.</ref>
1978 Vorlage:IRN-1964 Vorlage:TUN
1982 Vorlage:DZA Vorlage:HND Vorlage:CMR Vorlage:KWT
Vorlage:NZL
1986 Vorlage:DNK Vorlage:IRQ-1963 Vorlage:CAN
1990 Vorlage:CRI Vorlage:IRL Vorlage:ARE
1994 Vorlage:GRC Vorlage:NGA Vorlage:RUS<ref group="B" name="Russland" /> Vorlage:SAU
1998 Vorlage:JAM Vorlage:JPN-1870 Vorlage:HRV Vorlage:ZAF
Vorlage:YUG-1992<ref group="B" name="Serbien" />
2002 Vorlage:CHN Vorlage:ECU Vorlage:SEN Vorlage:SVN
2006 Vorlage:AGO Vorlage:CIV Vorlage:GHA Vorlage:TGO
Vorlage:TTO Vorlage:UKR<ref group="B">Die Ukraine nahm als Teil der UdSSR an den Turnieren 1958 bis 1990 teil. Ukrainische Spieler waren in dieser Zeit wichtige Spieler der sowjetischen Nationalmannschaft, z. B. Oleh Blochin, der 1982 und 1986 an der WM teilnahm. 1994 spielten mit Sergei Juran, Juri Nikiforow, Wladislaw Ternawski und Ilja Zymbalar vier noch in der Ukraine geborene Spieler für Russland. Die Ergebnisse der UdSSR werden Russland zugerechnet, als erste WM-Teilnahme der Ukraine gilt 2006.</ref> Vorlage:CZE<ref group="B" name="Tschechoslowakei" /> Vorlage:SCG<ref group="B" name="Serbien" />
2010 Vorlage:SVK<ref group="B" name="Tschechoslowakei" /> Vorlage:SRB-2004<ref group="B" name="Serbien" />
2014 Vorlage:BIH
2018 Vorlage:ISL Vorlage:PAN
2022 Vorlage:QAT *
2026 Vorlage:JOR Vorlage:UZB

<references group="B" /> Vorlage:Siehe auch

Turniere im Überblick

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Jahr Gastgeber Finale Spiel um Platz drei
Sieger (Weltmeister) Ergebnis 2. Platz 3. Platz Ergebnis 4. Platz
1930 Uruguay Vorlage:URY
Uruguay
4:2 Vorlage:ARG
Argentinien
Vorlage:USA 48 Stars
USA
nicht ausgetragenVorlage:FN Vorlage:YUG-1918
Jugoslawien
1934 Italien Vorlage:ITA-1861
Italien
2:1 n. V. Vorlage:CSK-1920
Tschechoslowakei
Vorlage:DEU-1933
Deutschland
3:2 Vorlage:AUT
Österreich
1938 Frankreich Vorlage:ITA-1861
Italien
4:2 Vorlage:HUN-1918
Ungarn
Vorlage:BRA-1889
Brasilien
4:2 Vorlage:SWE
Schweden
1950 Vorlage:FN Brasilien Vorlage:URY
Uruguay
Vorlage:0FinalrundeVorlage:FN Vorlage:BRA-1889
Brasilien
Vorlage:SWE
Schweden
FinalrundeVorlage:FN Vorlage:ESP-1945
Spanien
1954 Schweiz Vorlage:DEU-1949
BR Deutschland
3:2 Vorlage:HUN-1949
Ungarn
Vorlage:AUT
Österreich
3:1 Vorlage:URY
Uruguay
1958 Schweden Vorlage:BRA-1889
Brasilien
5:2 Vorlage:SWE
Schweden
Vorlage:FRA-1947
Frankreich
6:3 Vorlage:DEU-1949
BR Deutschland
1962 Chile Vorlage:BRA-1960
Brasilien
3:1 Vorlage:CSK
Tschechoslowakei
Vorlage:CHL
Chile
1:0 Vorlage:YUG
Jugoslawien
1966 England Vorlage:ENG
England
4:2 n. V. Vorlage:DEU-1949
BR Deutschland
Vorlage:PRT
Portugal
2:1 Vorlage:SUN-1955
Sowjetunion
1970 Mexiko Vorlage:BRA-1968
Brasilien
4:1 Vorlage:ITA
Italien
Vorlage:DEU-1949
BR Deutschland
1:0 Vorlage:URY
Uruguay
1974 BR Deutschland Vorlage:DEU-1949
BR Deutschland
2:1 Vorlage:NLD
Niederlande
Vorlage:POL-1944
Polen
1:0 Vorlage:BRA-1968
Brasilien
1978 Argentinien Vorlage:ARG
Argentinien
3:1 n. V. Vorlage:NLD
Niederlande
Vorlage:BRA-1968
Brasilien
2:1 Vorlage:ITA
Italien
1982 Spanien Vorlage:ITA
Italien
3:1 Vorlage:DEU-1949
BR Deutschland
Vorlage:POL-1944
Polen
3:2 Vorlage:FRA
Frankreich
1986 Vorlage:0 Mexiko Vorlage:FN Vorlage:ARG
Argentinien
3:2 Vorlage:DEU-1949
BR Deutschland
Vorlage:FRA
Frankreich
4:2 n. V. Vorlage:BEL
Belgien
1990 Italien Vorlage:DEU-1949
BR Deutschland
1:0 Vorlage:ARG
Argentinien
Vorlage:ITA
Italien
2:1 Vorlage:ENG
England
1994 USA Vorlage:BRA
Brasilien
0:0 n. V.
3:2 i. E.
Vorlage:ITA
Italien
Vorlage:SWE
Schweden
4:0 Vorlage:BGR
Bulgarien
1998 Frankreich Vorlage:FRA
Frankreich
3:0 Vorlage:BRA
Brasilien
Vorlage:HRV
Kroatien
2:1 Vorlage:NLD
Niederlande
2002 Südkorea
Japan
Vorlage:BRA
Brasilien
2:0 Vorlage:DEU
Deutschland
Vorlage:TUR
Türkei
3:2 Vorlage:KOR
Südkorea
2006 Deutschland Vorlage:ITA
Italien
1:1 n. V.
5:3 i. E.
Vorlage:FRA
Frankreich
Vorlage:DEU
Deutschland
3:1 Vorlage:PRT
Portugal
2010 Südafrika Vorlage:ESP
Spanien
1:0 n. V. Vorlage:NLD
Niederlande
Vorlage:DEU
Deutschland
3:2 Vorlage:URY
Uruguay
2014 Brasilien Vorlage:DEU
Deutschland
1:0 n. V. Vorlage:ARG
Argentinien
Vorlage:NLD
Niederlande
3:0 Vorlage:BRA
Brasilien
2018 Russland Vorlage:FRA
Frankreich
4:2 Vorlage:HRV
Kroatien
Vorlage:BEL
Belgien
2:0 Vorlage:ENG
England
2022 Katar Vorlage:ARG
Argentinien
3:3 n. V.
4:2 i. E.
Vorlage:FRA
Frankreich
Vorlage:HRV
Kroatien
2:1 Vorlage:MAR
Marokko
2026 Kanada
Mexiko
USA
2030 Spanien
Portugal
Marokko Vorlage:FN
2034 Saudi-Arabien

Vorlage:FNZ Vorlage:FNZ Vorlage:FNZ Vorlage:FNZ Vorlage:FNZ

Ranglisten

[Bearbeiten]

Vorlage:Siehe auch

nach Ländern
Rang Land Titel Jahr(e) 2. Platz 3. Platz 4. Platz Finale Halbfinale
1 Vorlage:BRA 5 1958, 1962, 1970, 1994, 2002 2 2 2 6 (7 Vorlage:FN) 8 (11 Vorlage:FN Vorlage:FN Vorlage:FN)
2 Vorlage:DEU 4 1954, 1974, 1990, 2014 4 4 1 8 12 (13 Vorlage:FN)
3 Vorlage:ITA 4 1934, 1938, 1982, 2006 2 1 1 6 7 (8 Vorlage:FN)
4 Vorlage:ARG 3 1978, 1986, 2022 3 6 5 (6 Vorlage:FN)
5 Vorlage:FRA 2 1998, 2018 2 2 1 4 7
6 Vorlage:URY 2 1930, 1950 3 1 (2 Vorlage:FN) 4 (5 Vorlage:FN)
7 Vorlage:ENG 1 1966 2 1 3
8 Vorlage:ESP 1 2010 1 1 1 (2 Vorlage:FN)
9 Vorlage:NLD 3 1 1 3 3 (5 Vorlage:FN Vorlage:FN)
10 Vorlage:CSK
Vorlage:CZE Vorlage:FN
2 2 2
Vorlage:HUN 2 2 2
12 Vorlage:SWE 1 2 1 1 3 (4 Vorlage:FN)
13 Vorlage:HRV 1 2 1 3
14 Vorlage:POL 2 1 (2 Vorlage:FN)
15 Vorlage:BEL 1 1 2
Vorlage:AUT 1 1 2
Vorlage:PRT 1 1 2
18 Vorlage:CHL 1 1
Vorlage:TUR 1 1
Vorlage:USA Vorlage:01 Vorlage:FN 1
21 Vorlage:YUG
Vorlage:SRB Vorlage:FN
Vorlage:02 Vorlage:FN 2
22 Vorlage:BGR 1 1
Vorlage:MAR 1 1
Vorlage:SUN-1955
Vorlage:RUS Vorlage:FN
1 1
Vorlage:KOR 1 1
Vorlage:Farbindex

Vorlage:FNZ Vorlage:FNZ Vorlage:FNZ Vorlage:FNZ Vorlage:FNZ Vorlage:FNZ Vorlage:FNZ Vorlage:FNZ

Seit einigen Jahren wird die Anzahl der bisher erworbenen Weltmeistertitel durch Sterne dargestellt, die meist oberhalb der Logos des Fußballverbands auf dem Trikot der Nationalmannschaften angebracht sind. Als erste Mannschaft trug Brasilien 1971 drei Sterne, heute sind es fünf (siehe auch Meisterstern).

nach Konföderationen
Rang Konföderation Titel 2. 3. 4.
1 Datei:UEFA Logo.png UEFA 12 17 18 15
2 Datei:Conmebol-Letra.png CONMEBOL 10 Vorlage:05 Vorlage:03 Vorlage:05
3 Datei:Concacaf-2018.png CONCACAF Vorlage:01
4 Datei:Afc.svg AFC Vorlage:01
Datei:CAF 2009 Logo.svg CAF Vorlage:01
6 Datei:Oceania Football Confederation logo.svg OFC

Rekordspieler

[Bearbeiten]

Mehr als ein WM-Titel

[Bearbeiten]

Aufgeführt sind Spieler, die mehr als einen Titel gewannen.
Bei fett gedruckten Turnieren stand der Spieler im Finale auf dem Platz.
Bei kursiv gedruckten Turnieren stand der Spieler im Kader, kam aber nicht zum Einsatz.

Bei den Trainern wurde lediglich der Italiener Vittorio Pozzo (1934 und 1938) mehrmals Weltmeister (siehe Liste der Fußball-Weltmeistertrainer).

Anzahl Spieler Turniere
3 Vorlage:BRA 1958, 1962, 1970
2
Vorlage:BRA 1958, 1962
Vorlage:BRA 1994, 2002
Vorlage:BRA 1958, 1962
Vorlage:BRA 1958, 1962
Vorlage:ITA-1861 1934, 1938
Vorlage:BRA 1958, 1962
Vorlage:BRA 1958, 1962
Vorlage:ITA-1861 1934, 1938
Vorlage:ITA-1861 1934, 1938
Vorlage:ITA-1861 1934, 1938
Vorlage:ARG 1978, 1986
Vorlage:BRA 1958, 1962
Vorlage:BRA 1958, 1962
Vorlage:BRA 1994, 2002
Vorlage:BRA 1958, 1962
Vorlage:BRA 1958, 1962
Vorlage:BRA 1958, 1962
Vorlage:BRA 1958, 1962
Vorlage:BRA 1958, 1962
Vorlage:BRA 1958, 1962

Die meisten WM-Endrundenteilnahmen

[Bearbeiten]

In fett markierten Jahren wurden die Spieler mit ihren Teams Weltmeister. Bei gleicher Anzahl an Teilnahmen richtet sich die Reihenfolge nach dem Jahr, in dem die letzte Teilnahme stattfand.
Die Jahreszahlen von Turnieren ohne Spieleinsatz sind kursiv dargestellt.

Rang Spieler Teilnahmen
(mit Einsatz)
Turniere
1 Vorlage:MEX-1934 5 (5) 1950, 1954, 1958, 1962, 1966
Vorlage:DEU-1949 1982, 1986, 1990, 1994, 1998
Vorlage:MEX 2002, 2006, 2010, 2014, 2018
Vorlage:ARG 2006, 2010, 2014, 2018, 2022
Vorlage:PRT 2006, 2010, 2014, 2018, 2022
Vorlage:MEX 2006, 2010, 2014, 2018, 2022
7 Vorlage:ITA 5 (4) 1998, 2002, 2006, 2010, 2014
8 Vorlage:MEX 5 (3) 2006, 2010, 2014, 2018, 2022
9 Vorlage:BRA-1960 4 (4) 1954, 1958, 1962, 1966
Vorlage:BRA-1968 1958, 1962, 1966, 1970
Vorlage:DEU-1949 1958, 1962, 1966, 1970
Vorlage:DEU-1949 1958, 1962, 1966, 1970
Vorlage:ITA 1962, 1966, 1970, 1974
Vorlage:URY 1962, 1966, 1970, 1974
Vorlage:POL 1974, 1978, 1982, 1986
Vorlage:ARG 1982, 1986, 1990, 1994
Vorlage:ITA 1982, 1986, 1990, 1998
Vorlage:BEL 1986, 1990, 1994, 1998
Vorlage:BEL 1986, 1990, 1994, 1998
Vorlage:ESP 1986, 1990, 1994, 1998
Vorlage:ITA 1990, 1994, 1998, 2002
Vorlage:BRA-1968 1994, 1998, 2002, 2006
Vorlage:BRA-1968 1994, 1998, 2002, 2006
Vorlage:ITA 1998, 2002, 2006, 2010
Vorlage:PRY 1998, 2002, 2006, 2010
Vorlage:FRA 1998, 2002, 2006, 2010
Vorlage:CMR 1994, 1998, 2002, 2010
Vorlage:USA 2002, 2006, 2010, 2014
Vorlage:ESP 2002, 2006, 2010, 2014
Vorlage:CMR 1998, 2002, 2010, 2014
Vorlage:DEU 2002, 2006, 2010, 2014
Vorlage:ESP 2002, 2006, 2010, 2014
Vorlage:CHE 2006, 2010, 2014, 2018
Vorlage:ESP 2006, 2010, 2014, 2018
Vorlage:ARG 2006, 2010, 2014, 2018
Vorlage:ESP 2006, 2010, 2014, 2018
Vorlage:AUS 2006, 2010, 2014, 2018
Vorlage:ARG 2010, 2014, 2018, 2022
Vorlage:MEX 2010, 2014, 2018, 2022
Vorlage:FRA 2010, 2014, 2018, 2022
Vorlage:HRV 2006, 2014, 2018, 2022
Vorlage:DEU 2010, 2014, 2018, 2022
Vorlage:DEU 2010, 2014, 2018, 2022
Vorlage:JPN 2010, 2014, 2018, 2022
Vorlage:ESP 2010, 2014, 2018, 2022
Vorlage:CHE 2010, 2014, 2018, 2022
Vorlage:URY 2010, 2014, 2018, 2022
Vorlage:URY 2010, 2014, 2018, 2022
Vorlage:URY 2010, 2014, 2018, 2022
Vorlage:URY 2010, 2014, 2018, 2022

Die meisten WM-Endrundeneinsätze

[Bearbeiten]

Diese Tabelle listet alle Spieler mit mindestens 20 WM-Endrundeneinsätzen auf. Dabei ist es unerheblich, wie lange ein Spieler jeweils im Spiel mitgewirkt hat. In fett markierten Jahren wurden die Spieler mit ihren Teams Weltmeister. Bei gleicher Anzahl an Spielen ist die Reihenfolge alphabetisch.

Rang Spieler Spiele Turniere (Spiele)
1 Vorlage:ARG 26 2006 (3), 2010 (5), 2014 (7), 2018 (4), 2022 (7)
2 Vorlage:DEU 25 1982 (2), 1986 (7), 1990 (7), 1994 (5), 1998 (4)
3 Vorlage:DEU 24 2002 (7), 2006 (7), 2010 (5), 2014 (5)
4 Vorlage:ITA 23 1990 (7), 1994 (7), 1998 (5), 2002 (4)
5 Vorlage:PRT 22 2006 (6), 2010 (4), 2014 (3), 2018 (4), 2022 (5)
6 Vorlage:ARG 21 1982 (5), 1986 (7), 1990 (7), 1994 (2)
Vorlage:DEU-1949 21 1958 (5), 1962 (4), 1966 (6), 1970 (6)
Vorlage:POL 21 1974 (7), 1978 (6), 1982 (7), 1986 (1)
9 Vorlage:BRA 20 1994 (3), 1998 (6), 2002 (7), 2006 (4)
Vorlage:DEU 20 2006 (7), 2010 (6), 2014 (7)
Vorlage:POL 20 1974 (7), 1978 (6), 1982 (7)
Vorlage:FRA 20 2010 (3), 2014 (5), 2018 (6), 2022 (6)
Vorlage:ARG 20 2006 (5), 2010 (4), 2014 (7), 2018 (4)
Vorlage:DEU 20 2006 (7), 2010 (7), 2014 (6)

Die meisten WM-Endrundentore

[Bearbeiten]
Datei:FIFA WC-qualification 2014 - Austria vs. Germany 2012-09-11 - Miroslav Klose 01.JPG
Miroslav Klose, der Spieler mit den meisten WM-Toren (2012)

Diese Tabelle listet alle Spieler mit mindestens zehn WM-Endrundentoren auf. Im jeweils fett markierten Jahr wurden die Spieler mit ihren jeweiligen Teams Weltmeister, in unterstrichenen Jahren waren die Spieler Torschützenkönig. Cristiano Ronaldo erzielte lediglich acht Tore, traf aber als einziger Spieler bei fünf Weltmeisterschaften.

Rang Spieler Tore Turniere (Tore)
1 Vorlage:DEU 16 2002 (5), 2006 (5), 2010 (4), 2014 (2)
2 Vorlage:BRA 15 1998 (4), 2002 (8), 2006 (3)
3 Vorlage:DEU-1949 14 1970 (10), 1974 (4)
4 Vorlage:FRA-1947 13 1958 (13)
Vorlage:ARG 2006 (1), 2014 (4), 2018 (1), 2022 (7)
6 Vorlage:BRA-1968 12 1958 (6), 1962 (1), 1966 (1), 1970 (4)
Vorlage:FRA-1947 2018 (4), 2022 (8)
8 Vorlage:HUN-1949 11 1954 (11)
Vorlage:DEU-1949 1990 (3), 1994 (5), 1998 (3)
10 Vorlage:DEU-1949 10 1954 (4), 1958 (6)
Vorlage:PER 1970 (5), 1978 (5)
Vorlage:POL 1974 (7), 1978 (2), 1982 (1)
Vorlage:ENG 1986 (6), 1990 (4)
Vorlage:ARG 1994 (4), 1998 (5), 2002 (1)
Vorlage:DEU 2010 (5), 2014 (5)

Die meisten Tore bei einer WM-Endrunde

[Bearbeiten]

Im jeweils fett markierten Jahr wurden die Spieler mit ihren jeweiligen Teams Weltmeister, in unterstrichenen Jahren waren die Spieler Torschützenkönig.

Rang Spieler Tore Turnier
1 Vorlage:FRA 13 1958
2 Vorlage:HUN 11 1954
3 Vorlage:DEU 10 1970
4 Vorlage:BRA 9 1950
Vorlage:PRT 1966
6 Vorlage:FRA 8 2022
Vorlage:BRA 2002
8 Vorlage:BRA 7 1970
Vorlage:POL 1974
Vorlage:BRA 1938
Vorlage:ARG 2022
Vorlage:ARG 1930

Vorlage:Hauptartikel Vorlage:Hauptartikel Vorlage:Hauptartikel

Vorlage:Anker Auszeichnungen

[Bearbeiten]
Datei:Kylian Mbappé and Luka Modrić receive the award for the best young player and best player in the 2018 World Cup respectively.jpg
Bei der Fußball-WM 2018 erhielt Luka Modrić (links) den Goldenen Ball als bester Spieler des Turniers und Kylian Mbappé den Pokal als „Bester junger Spieler“

Am Ende einer jeden Fußball-Weltmeisterschaft werden mehrere Auszeichnungen an die besten Spieler und das fairste Team verliehen. Bis zur WM 1966 wurden keine offiziellen Auszeichnungen vergeben. Derzeit gibt es fünf verschiedene Auszeichnungen:

  • FIFA Fairplay Award für das fairste Team
  • Goldener Schuh für den erfolgreichsten Torschützen

Vorlage:Hauptartikel

Ein nominierter Spieler darf nicht älter als 21 Jahre sein und muss seine erste Weltmeisterschaft bestreiten. Bewertungskriterien der dafür zuständigen Technischen Studien-Gruppe der FIFA sind technische Fertigkeiten, aber auch Fairplay. Die vergebene Trophäe ist ein 30 cm hoher und 4,2 kg schwerer Pokal aus einer Kupfer-Zink-Legierung.

Außerdem erhält der Sieger das FIFA Champions Badge. Das Abzeichen darf vier Jahre lang nach dem Sieg der Weltmeisterschaft getragen werden. Das Badge wurde für die Männer im September 2008 und für die Frauen im April 2009 eingeführt. Das Badge zeigt die Trophäe und wird im Rahmen durch den Schriftzug „FIFA World Champions“ ergänzt. Auf einem zweiten Abzeichen werden der Name des gewinnenden Landes und das Jahr des Sieges abgebildet.<ref>Vorlage:Literatur</ref>

Jahr FIFA Fair Play Award Goldener Schuh (Tore)<ref name="FIFA-Stat" /><ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Goldener Ball Goldener Handschuh
(bis 2006 Lev-Yashin-Preis)
Bester junger Spieler
1970 Vorlage:PER nicht vergeben nicht vergeben nicht vergeben nicht vergeben
1974 Vorlage:DEU-1949
1978 Vorlage:ARG Vorlage:ARG (6)
1982 Vorlage:BRA-1968 Vorlage:ITA (6) Vorlage:ITA
1986 Vorlage:BRA-1968 Vorlage:ENG (6) Vorlage:ARG
1990 Vorlage:ENG Vorlage:ITA (6) Vorlage:ITA
1994 Vorlage:BRA Vorlage:RUS /
Vorlage:BGR (je 6)
Vorlage:BRA Vorlage:BEL
1998 Vorlage:ENG/Vorlage:FRA Vorlage:HRV (6) Vorlage:BRA Vorlage:FRA
2002 Vorlage:BEL Vorlage:BRA (8) Vorlage:DEU Vorlage:DEU
2006 Vorlage:BRA/Vorlage:ESP Vorlage:DEU (5) Vorlage:FRA Vorlage:ITA Vorlage:DEU
2010 Vorlage:ESP Vorlage:DEU (5)<ref name="c" group="C">Rangfolge wurde aufgrund der Anzahl an Torvorlagen/Spielminuten bestimmt. Neben Müller hatten auch David Villa (Spanien), Wesley Sneijder (Niederlande) sowie Diego Forlán (Uruguay) fünf Treffer erzielt.</ref> Vorlage:URY Vorlage:ESP Vorlage:DEU
2014 Vorlage:COL Vorlage:COL (6) Vorlage:ARG Vorlage:DEU Vorlage:FRA
2018 Vorlage:ESP Vorlage:ENG (6) Vorlage:HRV Vorlage:BEL Vorlage:FRA
2022 Vorlage:ENG Vorlage:FRA (8) Vorlage:ARG Vorlage:ARG Vorlage:ARG

<references group="C" />

Vorlage:Anker Darüber hinaus werden per Internet-Abstimmung gewählt:

  • Die unterhaltsamste Mannschaft
  • Man of the Match für den besten Spieler jeder Endrundenpartie
Jahr Unterhaltsamste Mannschaft Man of the Match (Finale)
1994 Vorlage:BRA nicht vergeben
1998 Vorlage:FRA
2002 Vorlage:KOR
2006 Vorlage:PRT Vorlage:ITA<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
2010 1 Vorlage:ESP<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
2014 Vorlage:DEU<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
2018 Vorlage:FRA
2022 Vorlage:ARG

1 Für 2010 wurde von der FIFA ebenfalls eine Internetabstimmung<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> gestartet, in der Deutschland vor Uruguay führte, die aber nicht offiziell beendet und ausgewertet wurde.

Vorlage:Anker Bester Junger Spieler 1958 bis 2002

Nachträglich ermittelte die FIFA, per Internet-Abstimmung, auch den Besten Jungen Spieler für die Weltmeisterschaften 1958 bis 2002.

Turnier Bester Junger Spieler
1958 Schweden Vorlage:BRA-1889
1962 Chile Vorlage:HUN-1957
1966 England Vorlage:DEU-1949
1970 Mexico Vorlage:PER
1974 Deutschland Vorlage:POL-1944
1978 Argentinien Vorlage:ITA
1982 Spanien Vorlage:FRA
1986 Mexico Vorlage:BEL
1990 Italien Vorlage:YUG
1994 USA Vorlage:NLD
1998 Frankreich Vorlage:ENG
2002 Japan und Südkorea Vorlage:USA

Varia

[Bearbeiten]
Turnier Orte Stadien MeldungenVorlage:FN Teams Spiele Datei:Soccerball.svg Datei:Soccerball.svg ø Zuschauer Zuschauer ø Datei:Yellow card.svg Datei:Yellow card.svg ø Datei:Yellow-red card.svg Datei:Yellow-red card.svg ø Datei:Red card.svg Datei:Red card.svg ø
1930 Vorlage:01 Vorlage:03 Vorlage:013 13 18 Vorlage:070 3,89 Vorlage:0590.549 32.808 Vorlage:01 0,05
1934 Vorlage:08 Vorlage:08 Vorlage:032 16 17 Vorlage:070 4,12 Vorlage:0363.000 21.353 Vorlage:01 0,06
1938 10 10 Vorlage:036 15 18 Vorlage:084 4,67 Vorlage:0375.700 20.872 Vorlage:04 0,22
1950 Vorlage:06 Vorlage:06 Vorlage:034 13 22 Vorlage:088 4,00 1.045.246 47.511 Vorlage:00 0,00
1954 Vorlage:06 Vorlage:06 Vorlage:038 16 26 140 5,38 Vorlage:0768.607 29.562 Vorlage:03 0,11
1958 12 12 Vorlage:052 16 35 126 3,60 Vorlage:0819.810 23.423 Vorlage:03 0,09
1962 Vorlage:04 Vorlage:04 Vorlage:054 16 32 Vorlage:089 2,78 Vorlage:0893.172 27.912 Vorlage:06 0,18
1966 Vorlage:07 Vorlage:08 Vorlage:071 16 32 Vorlage:089 2,78 1.563.135 48.848 Vorlage:05 0,16
1970 Vorlage:05 Vorlage:05 Vorlage:071 16 32 Vorlage:095 2,97 1.603.975 50.124 Vorlage:033 1,03 Vorlage:00 0,00
1974 Vorlage:09 Vorlage:09 Vorlage:099 16 38 Vorlage:097 2,55 1.865.753 49.099 Vorlage:087 2,29 Vorlage:05 0,13
1978 Vorlage:05 Vorlage:06 106 16 38 102 2,68 1.545.791 40.679 Vorlage:058 1,53 Vorlage:03 0,08
1982 14 17 107 24 52 146 2,81 2.109.723 40.572 Vorlage:098 1,88 Vorlage:05 0,10
1986 Vorlage:09 12 121 24 52 132 2,54 2.394.031 46.039 133 2,55 Vorlage:08 0,15
1990 12 12 112 24 52 115 2,21 2.516.215 48.389 163 3,75 16 0,31
1994 Vorlage:09 Vorlage:09 143 24 52 141 2,71 3.587.538 68.991 228 4,38 Vorlage:07 0,13 Vorlage:08 0,15
1998 10 10 166 32 64 171 2,67 2.785.100 43.517 250 3,91 Vorlage:04 0,06 18 0,28
2002 20 20 198 32 64 161 2,52 2.705.197 42.269 266 4,16 Vorlage:06 0,09 11 0,17
2006 12 12 198 32 64 147 2,30 3.359.439 52.491 326 5,09 19 0,30 Vorlage:09 0,14
2010 Vorlage:09 10 205 32 64 145 2,27 3.178.856 49.670 245 3,83 Vorlage:08 0,13 Vorlage:09 0,14
2014 12 12 204 32 64 171 2,67 3.429.873 53.592 181 2,83 Vorlage:03 0,05 Vorlage:07 0,11
2018 11 12 Vorlage:0211Vorlage:FN 32 64 169 2,64 3.031.768 47.371 219 3,42 Vorlage:02 0,03 Vorlage:02 0,03
2022 Vorlage:05 8 209 32 64 172 2,69 3.404.252 53.191 224 3,50 Vorlage:03 0,05 Vorlage:02 0,03
2026 16 16 211 48 104
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Dopingfälle

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Folgende Fußballer wurden bisher im Rahmen von Fußballweltmeisterschaften des Dopings überführt:

Berichte und Studien weisen darüber hinaus auf Doping in einigen Turnieren hin, siehe Doping im Fußball.

Kritik

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Es gab immer wieder Kritik an den Turnieren der Weltmeisterschaft, insbesondere was deren Vergabe und Vorbereitung betrifft. Im Oktober 2022 erschien z. B. dazu das Buch Um jeden Preis – Die wahre Geschichte des modernen Fußballs von 1992 bis heute des deutschen Sportjournalisten Christoph Biermann.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Laut ORF schreibt er darin vom „moralischen Verfall im modernen Fußball und vom Spannungsfeld zwischen dessen Kommerzialisierung und sportlichem Fortschritt.“ So seien in den 1980ern durch Hooliganismus Menschen in den Fußballstadien gestorben. Geldflüsse, insbesondere Korruption, ermöglichten die WM-Vergabe an Länder wie Russland und Katar, d. h. Nationen mit zweifelhafter Menschenrechtssituation. In Katar (WM 2022) mangele es zudem in den Bereichen Arbeitsschutz und Arbeitsrecht für Beschäftigte, etwa die Arbeiter auf den Baustellen der Fußballarenen (siehe dazu hier).<ref>Florian Kölsch: Vorlage:Toter Link, ORF, 12. Oktober 2022, abgerufen am 13. Oktober 2022.</ref>

Siehe auch

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Literatur

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  • Winfried Bergmann, Karl-Heinz Huba, Karl-Heinz Mrazek: Die Geschichte der Fussball-Weltmeisterschaft. Copress-Verlag, 1991, ISBN 3-7679-0311-3.
  • Bernd M. Beyer, Dietrich Schulze-Marmeling: Das Goldene Buch der Fußball-Weltmeisterschaft. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2014, ISBN 978-3-7307-0159-1.
  • Wolfgang Fuhr: Fußballweltmeisterschaften. AGON Sportverlag, Kassel, 2005, ISBN 3-89784-265-3.
  • Hardy Grüne: Fußball WM Enzyklopädie. 1930–2006. AGON Sportverlag, Kassel 2002, ISBN 3-89784-205-X.
  • Waldemar Hartmann, Günter Netzer, Robert Kauer: Menschen, Tore & Sensationen. Geschichte und Geschichten. WM 1930–2006. Wero Press, 2002, ISBN 3-9806973-7-1.
  • Dietrich Schulze-Marmeling: Die Geschichte der Fußball-Weltmeisterschaft. Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2014, ISBN 978-3-7307-0136-2.
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Vorlage:Commonscat Vorlage:Wiktionary

Einzelnachweise

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<references responsive />

Vorlage:Navigationsleiste Internationale Fußball-Meisterschaften von Nationalmannschaften der FIFA

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