Bad Homburg vor der Höhe

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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland

Datei:Bad Homburg vor der Höhe 2022 logo.svg
Corporate-Design-Logo der Stadt Bad Homburg vor der Höhe (seit 2021)

Bad Homburg vor der Höhe (amtlich Bad Homburg v. d. Höhe,<ref>Vorlage:HessAmtsBL</ref> bis 1912 Homburg vor der Höhe) ist die Kreisstadt des Hochtaunuskreises mit Vorlage:EWZ Einwohnern (Vorlage:EWD) und liegt in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main. International bekannt geworden ist die Stadt durch ihre zahlreichen Wasserquellen als Kur- und späterer Kongressort und auf Grund der bereits 1841 gegründeten Spielbank, die „Mutter von Monte-Carlo“ genannt wird. Bad Homburg ist eine von sieben Städten mit Sonderstatus im Land Hessen und gemäß hessischem Landesentwicklungsplan als Mittelzentrum ausgewiesen. Mit einem Kaufkraftindex von 156,4 lag Bad Homburg vor der Höhe 2020 im bundesweiten Spitzenbereich.<ref name="Kaufkraftindex">Vorlage:Internetquelle</ref>

Geographie

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Datei:Bad Homburg-Panorama.jpg
Panorama von Bad Homburg vom Kirdorfer Feld aus, Juni 2006

Die Stadt Bad Homburg liegt in 137 bis Vorlage:Höhe, im Mittel bei 194 Metern.

Nachbargemeinden

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Bad Homburg grenzt im Norden an die Gemeinde Wehrheim und die Stadt Friedrichsdorf, im Osten an die Städte Rosbach vor der Höhe und Karben (beide Wetteraukreis), im Süden an die kreisfreie Stadt Frankfurt am Main (Stadtteile Nieder-Erlenbach und Nieder-Eschbach), im Südwesten an die Stadt Oberursel (Taunus), im Westen (zu einem minimalen Teil) an die Gemeinde Schmitten im Taunus sowie im Nordwesten an die Stadt Neu-Anspach.

Stadtgliederung

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Gemäß § 4 der Hauptsatzung der Stadt Bad Homburg v.d.Höhe verfügt Bad Homburg über sieben Ortsbezirke.<ref name="Hauptsatzung">Vorlage:Internetquelle</ref> Für jeden Ortsbezirk existiert ein Ortsbeirat. Die Ortsbezirke lauten wie folgt:

Datei:Bad Homburg Stadtmitte West 2017-03-18-13-20-51.jpg
Bad Homburg Stadtmitte mit Altstadt, Schloss und Kurpark

Geschichte

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Vorlage:Hauptartikel

Datei:Bad-homburg-dorotheenstrasse-002.jpg
Blick auf die Dorotheenstraße und die Innenstadt, September 2009
Datei:White Tower Bad Homburg Germany.JPG
Schloss mit Turm im Winter
Datei:Schloss-hg-eingang001.jpg
Schloss-Eingang Herrngasse

Der Name der Stadt Homburg leitet sich von der Burg Hohenberg ab. „Die Höhe“ ist der traditionelle Name des Taunus, dessen heutige Bezeichnung sich erst ab dem 18. Jahrhundert durchsetzte.

Die Stadt Homburg, das heutige Bad Homburg, ist urkundlich erstmals um 1180 nachgewiesen. Archäologische Untersuchungen haben für den gleichen Zeitraum Nachweise von Besiedlung erbracht. Die Zuschreibung einer Erwähnung Villa Tidenheim = „Dietigheim“ im Lorscher Codex aus dem Jahr 782 für die Stadt ist daher unwahrscheinlich.

Für die Annahme, Homburg habe um 1330 Stadt- und Marktrecht erhalten, gibt es ebenfalls keine eindeutigen Beweise, denn eine entsprechende Urkunde liegt nicht vor. 1335 gestattete allerdings Kaiser Ludwig IV., genannt der Bayer, den Herren von Eppstein, in dem zu ihrem Territorium gehörenden „Dal und Burg zu Hoenberg“ ebenso wie in Steinheim und Eppstein je zehn Juden anzusiedeln. Da Ludwig den beiden ebenfalls genannten Orten bereits Stadtrechte verliehen hatte,<ref>F. Lotz: Geschichte der Stadt Bad Homburg vor der Höhe. Band 1, Frankfurt am Main 1977, S. 159.</ref> wird angenommen, dass dies auch für Homburg zutraf; im 15. Jahrhundert wird Homburg nur noch Stadt genannt.

1486 verkaufte Gottfried IX. von Eppstein Burg, Amt und Stadt Homburg für 19.000 Gulden an Graf Philipp I. von Hanau-Münzenberg. 1504/1521 verlor Hanau Homburg in Folge des Landshuter Erbfolgekriegs, bei dem es auf der Seite der Verlierer stand, wiederum an die Landgrafschaft Hessen. Mit deren Teilung nach dem Tod des Landgrafen Philipp I. fiel Homburg an Hessen-Darmstadt, 1622 an die Nebenlinie Hessen-Homburg. 1866 fiel Homburg nach dem Aussterben des Landgrafengeschlechts von Hessen-Homburg an das Großherzogtum Hessen-Darmstadt zurück, wurde jedoch im gleichen Jahr infolge des Preußisch-Österreichischen Kriegs preußisch.

Mit Aufkommen des Kurbetriebs ab Mitte des 19. Jahrhunderts, der sehr von der Einrichtung einer Spielbank profitierte, wandelte sich die Stadt zu einem international berühmten Bad.

Nach 1888 wurde Bad Homburg Sommerresidenz von Kaiser Wilhelm II. Aufgrund einer landespolizeilichen Anordnung des Wiesbadener Regierungspräsidenten durfte Homburg vor der Höhe ab 1912 seinem Namen ein „Bad“ voranstellen und sich Bad Homburg vor der Höhe nennen.

Zum Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Bad Homburg am 30. März 1945 von Truppen der 3. US-Armee besetzt.<ref>Evelyn Brockhoff, Bernd Heidenreich, Sönke Neitzel (Hrsg.): Vorlage:Webarchiv (PDF-Datei; 2,1 MB, HLZ), S. 43 ff.</ref>

Der Kurbetrieb in Bad Homburg ging vor allem nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem auch das Kurhaus durch Bomben schwer beschädigt wurde, stark zurück. Führende Hotels wurden zudem von der Militärregierung beansprucht. Die Bedeutung der Stadt als Sitz von Behörden und Verwaltungen nahm zu. Schon im Herbst 1946 ordnete die Militärregierung die Gründung bizonaler Behörden an. Sitz der Verwaltungsstelle für Finanzen wurde Bad Homburg. Hier richtete am 23. Juli 1947 der Wirtschaftsrat der Bizone zur Vorbereitung der Währungsreform die „Sonderstelle Geld und Kredit“ ein, deren Leiter Ludwig Erhard wurde. Nach der Gründung der Bundesrepublik mit der Hauptstadt Bonn blieben in Bad Homburg noch die Bundesschuldenverwaltung, die 2002 in Bundeswertpapierverwaltung umbenannt wurde und seit 1. August 2006 Teil der Deutschen Finanzagentur ist, das Amt für Wertpapierbereinigung und das Bundesausgleichsamt.

Im Verlauf des 20. Jahrhunderts war Bad Homburg zu einem bevorzugten Wohnsitz wohlhabender Frankfurter Familien geworden, eine Tendenz, die sich als Folge der Kriegszerstörungen in Frankfurt verstärkte. Am 30. November 1989 verübten Terroristen einen Bombenanschlag auf den in Bad Homburg wohnenden Vorstandssprecher der Deutschen Bank, Alfred Herrhausen. Sie ermordeten ihn mit einer Sprengfalle: sein Dienstwagen fuhr durch eine Lichtschranke; diese zündete eine Bombe.

Eingemeindungen

Die Eingemeindung der umliegenden Dörfer setzte 1901 mit Kirdorf ein, 1937 folgte Gonzenheim. Am 31. Dezember 1971 wurden im Zuge der Gebietsreform in Hessen Ober-Eschbach sowie Dornholzhausen freiwillig eingegliedert.<ref name="DEZ71">Vorlage:HessAmtsBL</ref><ref>Vorlage:BibISBN</ref>

Die Eingemeindung von Oberstedten, das historisch und infrastrukturell mit Bad Homburg verbunden war, schlug fehl. Die Gemeindevertretung entschied sich am 2. Dezember 1971 zur Fusion mit dem nähergelegenen Oberursel; der Kreistag stimmte dem am 14. März 1972 zu.<ref>B. Dölemeyer (Red.): Geschichte der Stadt Bad Homburg vor der Höhe. Band V, Frankfurt am Main 2007, S. 59.</ref>

Auch die Fusion mit Obernhain, die von der Mehrheit der Obernhainer gewünscht wurde, scheiterte. Die Obernhainer Gemeindevertretung stimmte am 8. Oktober 1971 zu, die Bad Homburger Stadtverordnetenversammlung am 14. Oktober ebenfalls. Doch der Kreistag des damaligen Landkreises Usingen lehnte am 11. November die Fusion ab.<ref>B. Dölemeyer (Red.): Geschichte der Stadt Bad Homburg vor der Höhe. Band V, Frankfurt am Main 2007, S. 60.</ref>

Am 1. August 1972 wurde Ober-Erlenbach kraft Landesgesetz eingegliedert.<ref>Vorlage:HessAmtsBL</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref>

Für das Gebiet der eingegliederten Gemeinden Dornholzhausen, Ober-Eschbach und Ober-Erlenbach wurden per Hauptsatzung Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher errichtet. Die Grenzen der Ortsbezirke Ober-Eschbach und Ober-Erlenbach folgen den seitherigen Gemarkungsgrenzen. Der Ortsbezirk Dornholzhausen umfasst neben der Gemarkung Dornholzhausen die Teile der Gemarkungen Bad Homburg v. d. Höhe und Kirdorf, die westlich der Bundesstraße 456 (Saalburgchaussee/Hohemarkstraße) liegen.<ref name="HS">Vorlage:Internetquelle</ref>

Bereits in mittelalterlicher Zeit kam es zur Übernahme des Dorfes Mittelstedten, wobei hier lediglich die Bevölkerung in die Stadt umgesiedelt und das Dorf aufgegeben wurde.

Neben den Eingemeindungen sind vor allem die in der Zeit der Hugenottenansiedlung von Homburg ausgehende östlich gelegene heute selbständige Neugründung Friedrichsdorf sowie die Wiederbesiedlung des Gebietes der Wüstung Dornholzhausen, das heute wieder Stadtteil von Bad Homburg ist, zu nennen.

Religion

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Vorlage:Siehe auch

Katholische Kirchengemeinden

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Datei:Bad Homburg, St. Marienkirche.JPG
Marienkirche

Zum Bistum Limburg gehören:

  • Pfarrei St. Marien mit den Filialkirchen Herz Jesu und Heilig Kreuz
    • St. Marienkirche in der Stadtmitte, erbaut von Ludwig Becker
    • Heilig-Kreuz-Kirche in Gonzenheim, erbaut 1952/1953, mit 1867 vom englischen Hersteller J. W. Walker für die Englische Kirche erbauten Orgel, die der Heilig-Kreuz-Gemeinde 1953 von der Stadt Bad Homburg geschenkt wurde
    • Herz-Jesu-Kirche in der Gartenfeldsiedlung
    • St.-Johannes-Kirche in Kirdorf
    • Gemeindezentrum St. Franziskus in Kirdorf
    • Italienische Gemeinde Bad Homburg

Zum Bistum Mainz gehören:

  • St. Elisabeth in Ober-Eschbach
  • St. Martin in Ober-Erlenbach

Evangelische Kirchengemeinden

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Datei:BHvdH Erloeserkircher Frontansicht EVA 8493.jpg
Erlöserkirche in der Stadtmitte

Russisch-Orthodoxe Kirche

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Freikirchen

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Jüdische Gemeinde

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Datei:Synagogue Bad Homburg.jpg
Aufnahme der 1938 zerstörten Synagoge

In Bad Homburg bestand seit dem späten Mittelalter eine jüdische Gemeinde. 1639 werden elf Juden gezählt. Die Zahl der Juden stieg im weiteren Verlauf deutlich an. 1803 waren es 105 Familien und um 1925 bestand die jüdische Gemeinde aus etwa 400 Personen, rund 2,5 Prozent der damals etwa 16.000 Einwohner.<ref>Alemannia Judaica: Die Synagoge in Bad Homburg v. d. Höhe. Abgerufen am 29. September 2016.</ref>

Die jüdische Gemeinde hörte nach der Zerstörung der Synagoge in der Pogromnacht 1938 und der Deportation der letzten vier jüdischen Bürger durch die Nationalsozialisten am 20. Mai 1943 auf zu existieren.<ref>fr.de</ref>

Seit 2013 gibt es wieder ein jüdisches Zentrum mit einem festen Rabbiner in Bad Homburg, das sich in provisorischen, angemieteten Räumlichkeiten befand. Aktuell leben ca. 300 Juden in Bad Homburg, vornehmlich aus der ehemaligen Sowjetunion, sowie weitere 300 jüdische Bürger im Umland von Bad Homburg. Betreut und verwaltet wird das Zentrum von der jüdischen Gemeinde Frankfurt. Am 11. November 2018 wurde die neue Synagoge eingeweiht. Die Stadt Bad Homburg hat für das Gebäude einen Erbbaurechtsvertrag mit dem Verein „Freunde und Förderer der jüdischen Kultur und Religion Bad Homburg“ abgeschlossen.<ref>fr.de</ref>

Am Standort der ehemaligen Synagoge in der Elisabethenstraße befindet sich heute eine Freifläche, die als Spielplatz genutzt wird. Ein Denkmal und eine Bronzetafel erinnern an die Synagoge und die jüdischen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft. Der Platz davor wurde in „Platz der ehemaligen Synagoge“ umbenannt.

Muslimische Gemeinde

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In der Gartenfeldstraße befindet sich die Al-Hikma-Moschee. Der Marokkanisch-Islamische Verein Hochtaunus e. V. führt die Moschee. Sie ist sunnitisch geprägt und bietet diverse soziale Programme und Lernangebote. Sie existiert seit 2009.

Die Ar-Rahman-Moschee wurde 2010 in der Louisenstraße eröffnet. Sie wird vom Deutsch-Islamischen Verein e. V. Hochtaunus geführt.

Die Ulu-Moschee in der Innenstadt von Bad Homburg ist ebenfalls sunnitisch geprägt. Sie gehört zum türkischen Dachverband Ditib. Sie bietet auch zahlreiche soziale Programme an. Die Moschee wurde 1990 gegründet und ist die einzige Moschee in Bad Homburg mit einem Minarett.

Weitere Religionsgemeinschaften

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Politik

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Stadtverordnetenversammlung

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Die Kommunalwahl am 14. März 2021 lieferte folgendes Ergebnis,<ref>Vorlage:KW21-Hessen</ref> in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:<ref>Vorlage:KW16-Hessen</ref><ref>Vorlage:KW11-Hessen</ref><ref>Vorlage:KW06-Hessen</ref><ref>Vorlage:KW01-Hessen</ref>

Stadtverordnetenversammlung – Kommunalwahlen 2021
Vorlage:Wahldiagramm Vorlage:Sitzverteilung
Parteien und Wählergemeinschaften 2021 2016 2011 2006 2001
AnteilVorlage:FN Sitze AnteilVorlage:FN Sitze AnteilVorlage:FN Sitze AnteilVorlage:FN Sitze AnteilVorlage:FN Sitze
style="text-align:left; border-right:5px solid #Vorlage:Wahldiagramm/Partei;"| CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 42,9 21 44,2 22 40,3 20 42,2 21 38,3 23
style="text-align:left; border-right:5px solid #Vorlage:Wahldiagramm/Partei;"| Grüne Bündnis 90/Die Grünen 18,4 9 11,4 6 23,6 12 11,2 6 12,4 7
style="text-align:left; border-right:5px solid #Vorlage:Wahldiagramm/Partei;"| SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 13,3 7 14,9 7 14,6 7 16,9 8 19,1 11
style="text-align:left; border-right:5px solid #Vorlage:Wahldiagramm/Partei;"| FDP Freie Demokratische Partei 9,6 5 10,7 5 7,1 3 10,7 5 8,8 5
BLB Bürgerliste Bad Homburg 8,4 4 6,6 3 6,1 3 8,6 4 12,1 7
style="text-align:left; border-right:5px solid #Vorlage:Wahldiagramm/Partei;"| AfD Alternative für Deutschland 2,9 1 5,8 3
style="text-align:left; border-right:5px solid #Vorlage:Wahldiagramm/Partei;"| Linke Die Linke 2,5 1 2,7 1 2,0 1
PfB Peter für Bad Homburg 2,0 1 2,8 1
style="text-align:left; border-right:5px solid #Vorlage:Wahldiagramm/Partei;"| REP Die Republikaner 1,0 1 1,7 1 2,3 1 3,5 2
NHU Neue Homburger Union 4,7 2 6,3 3
Die Linke.WASG Die Linke.WASG 1,8 1
FHW Freie Homburger Wähler 5,9 4
Ungültige Stimmen in Prozent 2,7 2,9 3,9 3,3 2,4
Gesamtzahl Sitze 49 49 49 49 59
Wahlbeteiligung in Prozent 53,9 49,6 49,5 44,5 50,9

Vorlage:FNZ

Oberbürgermeister und Magistrat

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Datei:BHvdH Rathaus EVA 8489.jpg
Rathaus der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe

Nach der hessischen Kommunalverfassung wird in den Sonderstatusstädten der Oberbürgermeister für eine sechsjährige Amtszeit gewählt, seit dem Jahr 1993 in einer Direktwahl, und ist Vorsitzender des Magistrats, dem in der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe neben dem Oberbürgermeister als weitere hauptamtliche Mitglieder ein Bürgermeister als sein Vertreter und ein Stadtrat angehören sowie als ehrenamtliche Mitglieder elf weitere Stadträte.<ref name="mag">Gremien: Magistrat der Stadt.</ref> Oberbürgermeister ist seit dem 18. September 2015 Alexander Hetjes (CDU).<ref name='ah'/> Er setzte sich am 28. Juni 2015 in einer Stichwahl gegen Amtsinhaber Michael Korwisi (Grüne), der sich um eine zweite Amtszeit beworben hatte,<ref name='mk'/> bei 46,11 Prozent Wahlbeteiligung mit 61,47 Prozent der Stimmen durch. Es folgte eine Wiederwahl im März 2021.<ref>hessenschau: Oberbürgermeisterwahl am 14. März 2021 in Bad Homburg vor der Höhe.</ref>

Die Bürgermeister von Homburg, dem Hauptort der Landgrafschaft Hessen-Homburg, wurden ursprünglich von dem jeweiligen Landesherren ernannt. Nachdem die Stadt mit der Landgrafschaft 1866 an Preußen fiel, verlieh Kaiser Wilhelm II., der regelmäßig im Schloss residierte, als König von Preußen den seit 1892 amtierenden Bürgermeistern als persönliche Auszeichnung den Titel Oberbürgermeister, wenn auch zum Teil erst ein bis zwei Jahre nach ihrem Amtsantritt als Bürgermeister. Nach dem Ende der Monarchie wurde diese Bezeichnung den Stadtoberhäuptern nicht mehr verliehen. Georg Eberlein durfte nach 1945 aufgrund Bestimmung der Besatzungsbehörden die Dienstbezeichnung Oberbürgermeister führen; seinem Nachfolger Karl Horn gestattete das die Landesregierung. Dessen Nachfolger Armin Klein trug den Titel ab 1. August 1979, weil mit Inkrafttreten einer Änderung von § 4a Abs. 2 HGO Bad Homburg zu einer „Sonderstatus-Stadt“ wurde.<ref>Vorlage:HessAmtsBL; geltende Fassung: Kreisfreie Städte und Sonderstatus-Städte § 4a HGO bei hessenrecht.de</ref>

Amtszeiten der Oberbürgermeister<ref name="dw">Vorlage:Webarchiv; Hinweis
Einzelergebnisse sind nicht archiviert – Votemanager: Wahltermine Stadt Bad Homburg v. d. Höhe, seit 1998.</ref>
Ergebnisse der Oberbürgermeister-Direktwahlen<ref name="dw" />
Jahr Wahlbeteili-
gung in %
Kandidaten Partei Stimmen
in %
2021 53,85 Alexander Hetjes CDU 59,58
Thomas Kreuder SPD 15,66
Alexander Unrath Grüne 13,74
Armin Johnert BLB 11,02
2015
Stichwahl
46,11 Alexander Hetjes CDU 61,47
Michael Korwisi Grüne 38,53
2009
Stichwahl
45,82 Michael Korwisi Grüne 59,52
Ursula Jungherr CDU 40,48
2003 34,51 Ursula Jungherr CDU 51,72
Axel Schlicksupp SPD 21,77
Beate Fleige BLB 15,29
Peter Vollrath-Kühne FDP Vorlage:08,18
Schäfer Vorlage:03,04
1998
Stichwahl
47,35 Reinhard Wolters CDU 53,64
Beate Fleige SPD 46,36
Magistrat

Der Magistrat ist als Kollegialorgan die Verwaltungsbehörde der Stadt. Er besteht aus dem Oberbürgermeister als Vorsitzenden, dem Bürgermeister und den Stadträten. In der Praxis besteht die weit überwiegende Mehrheit des Magistrats aus ehrenamtlichen Mitgliedern. Die Zahl der hauptamtlichen Beigeordneten (Stadträte und der Bürgermeister) darf die der ehrenamtlichen jedenfalls nicht übersteigen.<ref>hessenrecht.de: Hauptamtliche und ehrenamtliche Verwaltung § 44 Abs. 2 der HGO.</ref>

Der Magistrat besorgt die laufende Verwaltung und wird von den Bediensteten der Stadt unterstützt. Diese stellt er ein, befördert und entlässt sie.<ref>hessenrecht.de: Personalangelegenheiten § 73 Abs. 1 der HGO.</ref> Er trifft die Entscheidungen zu laufenden Verwaltungsangelegenheiten, bereitet gemeinsam mit der Verwaltung die Beschlüsse der Stadtverordnetenversammlung vor und führt diese aus. Er wirkt mit bei der Ausführung der Gesetze und Verordnungen innerhalb der Stadt, bei der Verwaltung des Vermögens, bei der Erstellung des Haushaltsplanes sowie bei der Überwachung des Kassen- und Rechnungswesens. Auch die Wahrung der Bürgerinteressen ist seine Aufgabe. Er vertritt die Gemeinde nach außen, führt den Schriftwechsel und vollzieht die Gemeindeurkunden. Er tagt unter Vorsitz des Oberbürgermeisters in nicht-öffentlichen Sitzungen. An den Sitzungen der Stadtverordnetenversammlung nimmt der Magistrat ohne Stimmrecht teil.<ref>hessenrecht.de: Gemeindevorstand (Magistrat) §§ 65ff, Bezeichnung der Organe § 9 und Amtsbezeichnung der Beigeordneten § 45 Abs. 2 der HGO.</ref>

Die ehrenamtlichen Stadträte werden von der Stadtverordnetenversammlung in oder bald nach der konstituierenden Sitzung für die fünfjährige Wahlperiode bis zur nächsten Kommunalwahl in den Magistrat gewählt. Für die Dauer ihrer Wahlzeit werden sie zu Ehrenbeamten ernannt und können zwar zurücktreten, aber im Gegensatz zu hauptamtlichen Magistratsmitgliedern nicht abgewählt werden. Die Stärke der in der Stadtverordnetenversammlung vertretenen Fraktionen spiegelt sich grundsätzlich in der Zusammensetzung des ehrenamtlichen Magistrats wider.<ref name="mag" /> Ihre Wahlzeit endet erst mit der Wahl eines neuen Magistrats nach der nächsten Kommunalwahl.

Der hauptamtliche Bürgermeister und die hauptamtlichen Stadträte werden von der Stadtverordnetenversammlung auf die Dauer von sechs Jahren als Wahlbeamte gewählt. Nach dem Geschäftsverteilungsplan des Oberbürgermeisters sind die drei hauptamtlichen Magistratsmitglieder als Dezernenten jeweils für einen Teil der Ämter und Fachbereiche der Stadtverwaltung zuständig.

Ortsbeiräte

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Für das Stadtgebiet gibt es die Ortsbezirke Berliner Siedlung/Gartenfeld, Dornholzhausen, Gonzenheim, Kirdorf, Innenstadt, Ober-Eschbach und Ober-Erlenbach. Je Ortsbezirk wird ein Ortsbeirat und Ortsvorsteher, nach Maßgabe der §§ 81 und 82 HGO und des Kommunalwahlgesetzes in der jeweils gültigen Fassung gebildet.<ref name="HS" />

  • Die Ortsbezirke der Stadtteile Gonzenheim, Ober-Eschbach und Ober-Erlenbach werden durch die bisherigen Grenzen der eingegliederten Gemeinden begrenzt.
  • Der Ortsbezirk Dornholzhausen umfasst die Gemarkung Dornholzhausen und diejenigen Gemarkungen Bad Homburg v.d.Höhe und Kirdorf, die westlich von der Bundesstraße 456 – Saalburgchaussee/Hohemarkstraße liegen.
  • Der Ortsbezirk Berliner Siedlung/Gartenfeld umfasst denjenigen Teil der Gemarkung Bad Homburg v.d.Höhe, der westlich der Urseler Straße und des Hindenburgrings, südlich der nördlichen Bebauungsgrenze der Saalburgstraße sowie östlich der Hohemarkstraße liegt.
  • Der Ortsbezirk Innenstadt umfasst denjenigen Teil der Gemarkung Bad Homburg v.d.Höhe, der östlich der Urseler Straße, des Hindenburgrings sowie der westlichen Bebauungsgrenze der Dietigheimer Straße liegt.
  • Der Ortsbezirk Kirdorf umfasst die Gemarkung Kirdorf mit Ausnahme des Teils westlich der Saalburgchaussee sowie denjenigen Teil der Gemarkung Bad Homburg v .d. Höhe, der östlich der Saalburgchaussee, nördlich der Bebauung der Saalburgstraße und westlich der Bebauung der Dietigheimer Straße liegt.

Alle Ortsbeiräte bestehen aus neun Mitgliedern. Die Wahl der Ortsbeiräte erfolgt im Rahmen der Kommunalwahlen. Der Ortsbeirat wählt eines seiner Mitglieder zum Ortsvorsteher bzw. zur Ortsvorsteherin.

Ortsbeirat Innenstadt

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Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 46,12 %. Dabei wurden gewählt: vier Mitglieder der CDU, zwei Mitglieder des Bündnis 90/Die Grünen und jeweils ein Mitglied der SPD, der FDP und der „Bürgerliste Bad Homburg“ (BLB).<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Der Ortsbeirat wählte Thomas Meye (CDU) zum Ortsvorsteher.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Ortsbeirat Berliner Siedlung/Gartenfeld

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Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 52,82 %. Dabei wurden gewählt: vier Mitglieder der CDU, zwei Mitglieder des Bündnis 90/Die Grünen und jeweils ein Mitglied der SPD, der FDP und der „Bürgerliste Bad Homburg“ (BLB).<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Der Ortsbeirat wählte Karin Spies (CDU) zur Ortsvorsteherin.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Ortsbeirat Stadtteile

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Siehe bei den jeweiligen Stadtteilen.

Haushalt

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Gemäß § 1 der Haushaltssatzung der Stadt Bad Homburg v. d. Höhe für die Haushaltsjahre 2023 und 2024 sind im öffentlichen Haushaltsplan für das Haushaltsjahr 2024 Erträge (Einnahmen) in Höhe von 246.775.500 Euro und Aufwendungen (Ausgaben) von 253.175.000 Euro veranschlagt.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Somit ist das Haushaltssaldo für das Haushaltsjahr 2024 negativ und beträgt 6.399.500 Euro.

Hoheitszeichen

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Die Stadt Bad Homburg vor der Höhe führt ein Siegel, ein Wappen sowie zwei Bannerflaggen. Vorlage:Wappenbeschreibung

Partnerstädte/Patenstadt

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Die Stadt Bad Homburg v. d. Höhe unterhält folgende Partnerschaften:<ref>Partnerstädte. Stadt Bad Homburg v. d. Höhe. Abgerufen am 7. April 2014.</ref>

Projektpartnerschaften

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Ehemalige Partnerstadt

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Im Jahr 1956 wurde eine Städtepartnerschaft zwischen Bejaia und Bad Homburg vor der Höhe vereinbart. Es war damals die einzige Städtepartnerschaft mit Algerien und nur eine von sechs zwischen Deutschland und Afrika. Mit der Machtergreifung Ben Bellas 1963 wurde diese Städtepartnerschaft von algerischer Seite beendet. Der Versuch einer Reaktivierung der Städtepartnerschaft durch den Bürgermeister Bejaias im Jahr 1975 scheiterte.<ref>Johannes Latsch: Sackgasse nach Afrika. In: Jahrbuch des Hochtaunuskreises 2008, ISBN 978-3-7973-1049-1, S. 164–166.</ref>

Wirtschaft und Infrastruktur

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Datei:2007-09-16BadHomburgGebäude17.jpg
Marktplatz
Datei:2007-09-16BadHomburgGebäude14.jpg
Louisenstraße, Hauptgeschäftsstraße von Bad Homburg

In der Stadt haben unter anderem folgende Unternehmen ihren Sitz: Amadeus Germany, Baloise Deutschland, Delton, die Deutsche Leasing, Feri-Gruppe, Fresenius, Ixetic, Lilly Deutschland, Kawasaki Gas Turbine Europe, Kewill, WD-40 Company, Linotype, MEDA Pharma, PIV-Drives, Ringspann, die Verwaltung der Quandt-Gruppe sowie die Syzygy.

Horex war eine bekannte deutsche Motorradmarke der Horex – Fahrzeugbau, die 1923 von Fritz Kleemann in Bad Homburg gegründet wurde. In Bad Homburg entstand daher ein Horex-Museum. Der 1,6 Millionen Euro teure Neubau in der Nähe der inzwischen abgetragenen Horex-Fabrik wurde im September 2012 eröffnet<ref>Miriam Keilbach: Neues vom Kulturbahnhof. Frankfurter Rundschau vom 4. Juni 2012, abgerufen am 4. Juni 2012.</ref><ref>Ein schickes Heim für die Horex. Frankfurter Rundschau vom 20. Juli 2012, abgerufen am 24. September 2012.</ref>, ist inzwischen aber wieder geschlossen und der Mietvertrag für das Gebäude wurde von der Stadt Bad Homburg gekündigt.

Daneben ist die Stadt Sitz der Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs, der AOK Hessen und der Spielbank Bad Homburg. Ferner ist hier die Zentrale der Raiffeisenbank im Hochtaunus und der Taunus Sparkasse.

Mit der Landgräflich Hessischen concessionierten Landesbank in Homburg war Bad Homburg zwischen 1855 und 1876 Sitz einer Notenbank. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten das Bundesausgleichsamt und die Bundesschuldenverwaltung ihren Sitz in Bad Homburg.

Kurbetrieb und Fremdenverkehr

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Ein wichtiger Wirtschaftsfaktor ist der Kurbetrieb, der auf die zahlreich vorhandenen Heilquellen gründet. Zentrum des Kurbetriebs ist das 1982 bis 1984 errichtete, postmoderne neue Kurhaus. Das traditionelle Kaiser-Wilhelms-Bad liegt im Kurpark Bad Homburg, einem 44 Hektar großen Park im englischen Landschaftsstil nach einem Entwurf von Peter Joseph Lenné am Ostrand der Innenstadt. Der untere Teil des Parks ist vor allem für die vielen Brunnen bekannt, die verhältnismäßig dicht beieinander liegen, jedoch zum Teil sehr unterschiedliche Mineraliengehalte aufweisen.

Eine Reihe von Kliniken bieten Heilbehandlungen aller Art an. Neben den Hochtaunus-Kliniken, den Kliniken des Hochtaunuskreises sind dies unter anderem die Wickerklinik, Klinik Wingertsberg, Klinik Dr. Baumstark und die Paul-Ehrlich-Klinik.

Neben dem Kurbetrieb bietet Stadt und Umgebung insbesondere Tagesgästen bekannte Sehenswürdigkeiten:

Vorlage:Siehe auch

Freizeitbad und Therme

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Vorlage:Hauptartikel

Bad Homburg verfügt über zwei bekannte Freizeitbäder: das Seedammbad und die Taunus-Therme.

Datei:Seedammbad Bad Homburg.jpg
Seedammbad mit geöffneter Glaskuppel

Das Seedammbad ist ein stadteigenes Erlebnis- und Freizeitbad. Im Hallenbereich stehen ganzjährig neben Solarien und Saunaangeboten ein 50-Meter-Sportbecken, eine Wassertretanlage, Whirlpools, mehrere Kinderbecken und eine Röhrenrutsche zur Verfügung. Die Besonderheit des Seedammbades ist das sogenannte „Abenteuerbecken“. Dieses Becken mit Wasserpilzen, Spritzen, Massagedüsen, Rutschen, Karussell, Tunnel und Strömungskanal befindet sich als Teil des Hallenbades unter einer Glaskuppel, die bei gutem Wetter geöffnet werden kann. Bei geöffneter Kuppel ist dieses Becken Teil des großen Freibades. Das Freibad verfügt über zusätzliche drei Schwimmbecken, Sprungturm, Kinderbecken, Kinderspielplatz riesige Liegewiesen mit FKK-Bereich. Zur Beliebtheit des Bades trägt bei, dass die Eintrittspreise durch die Stadt hochsubventioniert sind.

Die Taunus-Therme liegt dem Seedammbad direkt gegenüber am Rande des Kurparks. Das privat betriebene Erholungs- und Gesundheitsbad bietet neben der vollumfänglichen FKK-Saunawelt mit separatem Damensaunabereich, Traumwelt 1001 Nacht mit Hamam-Paradies, Dufttempeln und einem Oasen-Rundgang, einen Thermalbadbereich mit verschiedenen Innen- und Außenbecken mit Thermalwasser aus der Viktoria-Louise-Quelle. Dort befinden sich zudem verschiedene Whirlpools, ein Wildbach, Sprudelliegen, Liegegärten und ein gastronomisches Angebot. Als ein weiteres Merkmal für Gesundheitssuchende gilt die Therapie im Bewegungsbad, welche mehrmals täglich in enger Kooperation mit der Deutschen Rheuma-Liga durchgeführt wird, die regelmäßigen Yoga-Stunden und die Salzgrotte in der Saunawelt.

Verkehr

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Datei:Alter Bahnhof und Luisenstraße Bad Homburg.jpg
Alter Bahnhof (links) und Luisenstraße mit Straßenbahn um 1900
Datei:Bad-homburg-bahnhof-011.jpg
Bahnhof Bad Homburg
Datei:Bad-homburg-hessenring-008.jpg
Die Straße Hessenring stellt eine Anbindung zur A 661 her.

Bad Homburg ist durch die S-Bahn-Linie S5 auf der Homburger Bahn mit Frankfurt verbunden. Der Bahnhof Bad Homburg ist außerdem Endbahnhof der Regionalbahn-Linie RB 15. Sie verbindet die Kreisstadt mit den Orten des Hintertaunus und wird in den Hauptverkehrszeiten über Oberursel nach Frankfurt Hauptbahnhof durchgebunden. In Bad Homburg existiert ein Stadtbusnetz mit 22 Linien. Betreiber war im Auftrag der Stadt bis 2008 Alpina Bad Homburg und vom 1. Januar 2009 bis 31. Dezember 2015 die Verkehrsgesellschaft Mittelhessen. Am 1. Januar 2016 hat Transdev die Bedienung für neun Jahre übernommen.Vorlage:Zukunft

Ferner bestehen acht Regionalbuslinien, welche die Stadt mit Schmitten im Taunus, Weilrod, Grävenwiesbach, Friedrichsdorf, Karben, Bad Vilbel, Weilmünster, Weilburg, Kronberg und Königstein verbinden. Seit 1995 gehörten alle Verbindungen zum Rhein-Main-Verkehrsverbund.

Buslinienverzeichnis Bad Homburg
Linie Linienverlauf Betreiber Im Auftrag von Haltestellen Fahrtzeit (in Minuten) Takt
HG-1 Dornholzhausen – Kurhaus – Bahnhof – Gonzenheim – Ober-Eschbach Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 26 38 30
HG-2 Kirdorf – Kurhaus – Bahnhof – Gonzenheim – Ober-Eschbach – Ober-Erlenbach Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 28 44 30
HG-3 Berliner Siedlung – Bahnhof – Kurhaus – Kirdorf – Waldfriedhof Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 25 30 30
HG-4 Gartenfeld – Kurhaus – Bahnhof – Gonzenheim Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 20 26 30
HG-5 Bahnhof – Kurhaus – Saalburg (– Neu-Anspach) Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 10 (13) 20 (39) 90 (60)
HG-6 Kirdorf – Kurhaus – Bahnhof – Gonzenheim – Steinkaut Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 25 30 30
HG-7 Kirdorf – Kurhaus – Bahnhof – Hochtaunuskliniken – Oberursel-Oberstedten (weiter als Linie 41 nach Oberursel) Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 18 33 30
HG-8 Frankfurt Nieder-Eschbach – Ober-Erlenbach (weiter als Linie 56 nach Friedrichsdorf) Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 5 8 25–35
HG-11 Dornholzhausen – Kurhaus – Bahnhof – Gonzenheim – Ober-Eschbach Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 27 43 30
HG-12 Kirdorf – Kurhaus – Bahnhof – Gonzenheim – Ober-Eschbach -Ober-Erlenbach (– Gewerbegebiet Lohwald) Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 29 (33) 43 (48) 30
HG-17 Kirdorf – Kurhaus – Bahnhof – Gewerbegebiet Mitte – Hochtaunuskliniken Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 18 27 30
HG-21 Nachtbus: Dornholzhausen – Kurhaus – Bahnhof (weiter als Linie 24 oder 26) Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 16 18 30
HG-22 Nachtbus: Kirdorf – Kurhaus – Bahnhof – Gonzenheim – Ober-Eschbach – Ober-Erlenbach Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 26 37 30
HG-23 Nachtbus: Gartenfeld – Berliner Siedlung – Bahnhof – Kurhaus – Kirdorf – Waldfriedhof Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 27 35 60
HG-24 Nachtbus: Ober-Eschbach – Gonzenheim – Bahnhof (weiter als Linie 21) Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 11 13 60
HG-26 Nachtbus: Bahnhof > Gonzenheim > Steinkaut > Bahnhof (weiter als Linie 21) Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 20 21 60
HG-27 Nachtbus: Bahnhof > Hochtaunuskliniken > Oberursel-Oberstedten (weiter als Linie 45 nach Oberursel) Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 7 14 60
HG-31 Schulbus: Dornholzhausen – Kurhaus – Bahnhof – Steinkaut (Maria-Ward-Schule) Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 21 35
HG-32 Schulbus: Ober-Erlenbach – Ober-Eschbach – Gonzenheim – Bahnhof – Kurhaus – Kirdorf (Gesamtschule) Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 24 40
HG-33 Schulbus: Karben-Petterweil – Ober-Erlenbach – Ober-Eschbach – Gonzenheim (–Kurhaus) – Bahnhof (– Gonzenheim) – Steinkaut (Maria-Ward-Schule) Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 20 42
HG-34 Schulbus: Kirdorf > Gartenfeld > Berliner Siedlung > Bahnhof > Gonzenheim > Steinkaut (Maria-Ward-Schule) Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 23 34
HG-35 Schulbus: Ober-Eschbach > Gonzenheim > Bahnhof > Kurhaus > Kirdorf (Gesamtschule) Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 17 28
HG-36 Schulbus: Bahnhof (> Frölingstr./Schule) – Berliner Siedlung – Gartenfeld – Dornholzhausen – Kirdorf (Gesamtschule) Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 20 32
HG-39 Schulbus: Bahnhof – Gonzenheim – Ober-Eschbach – Ober-Erlenbach – Friedrichsdorf (Philipp-Reis-Schule) Alpina Transdev Stadt Bad Homburg 11 26
HTK-50 Bad Homburg Bahnhof – Oberursel Hohemark – Schmitten – Neuweilnau – Rod an der Weil Schule HLB Hessenbus Verkehrsverband Hochtaunus 31 60 120
HTK-51 Bad Homburg Bahnhof – Oberursel Hohemark – Niederreifenberg – Schmitten – Rod an der Weil Schule – Hasselbach Ortsmitte HLB Hessenbus Verkehrsverband Hochtaunus 43 80 120
HTK-54 Bad Homburg Kurhaus – Kirdorf – Friedrichsdorf – Köppern Linde (– Gewerbegebiet/Waldkrankenhaus) Alpina Transdev Stadt Friedrichsdorf 13 27 30/60/90
HTK-56 Friedrichsdorf – Seulberg – Ober Erlenbach (weiter als 8 nach Frankfurt Nieder Eschbach) Alpina Transdev Stadt Friedrichsdorf 16 29 25–35
HTK-57 (Bad Homburg Bahnhof -) Oberursel Hohemark – Niederreifenberg – Großer Feldberg – Königstein HLB Hessenbus Verkehrsverband Hochtaunus 22 63 120
F-65 Ober-Erlenbach – Nieder-Erlenbach – Bad Vilbel Transdev Rhein-Main traffiQ 12 21 einzelne Fahrten
245 Weiltalbus: Bad Homburg – Oberursel Hohemark Medenbach Traffic Rhein-Main-Verkehrsverbund 21 99 280
260 (Bad Homburg -) Oberursel – Kronberg – Kelkheim DB Regio Bus Mitte Rhein-Main-Verkehrsverbund 32 64 60
261 Bad Homburg – Oberursel – Kronberg – Königstein DB Regio Bus Mitte Rhein-Main-Verkehrsverbund 32 63 30
365 Bad Homburg – Gonzenheim – Ober-Eschbach – Ober-Erlenbach – Nieder-Erlenbach – Bad Vilbel Transdev Rhein-Main Rhein-Main-Verkehrsverbund 19 47 60
X26 Bad Homburg (– Kurhaus) – Oberursel – Königstein – Hofheim – Diedenbergen – Wiesbaden – Klarenthal DB Regio Bus Mitte Rhein-Main-Verkehrsverbund 26 90 60
X27 Nidderau-Heldenbergen – Groß Karben – Karben-Petterweil – Ober-Erlenbach – Ober-Eschbach – Bad Homburg Bahnhof – Hochtaunuskliniken – Oberursel – Königstein DB Regio Bus Mitte Rhein-Main-Verkehrsverbund 39 93 60
S5N Nachtbus S5: (Friedrichsdorf <) Bad Homburg – Oberursel – Oberursel-Stierstadt – Oberursel Weißkirchen – Steinbach – F-Rödelheim – F-Bockenheim – Frankfurt Hauptbahnhof DB Regio Bus Mitte Rhein-Main-Verkehrsverbund 8 49 Eine Fahrt hin, zwei zurück

Von 1899 bis 1935 gab es die elektrische Straßenbahn Bad Homburg vor der Höhe der Elektrizitäts-AG vormals W. Lahmeyer & Co. Dazu gehörte die 1900 eröffnete Saalburgbahn zum Römerkastell Saalburg im Taunus. Von 1910 bis 1962 fuhren elektrische Züge der Frankfurter Lokalbahn von Frankfurt kommend entlang der Louisenstraße bis zum Markt, schließlich nur noch zum Alten Bahnhof, dem heutigen Rathaus. Die Strecke wird seit dem 19. Dezember 1971 von der Stadtbahnlinie U2 bis Gonzenheim befahren. Das Planfeststellungsverfahren läuft, um diese Stadtbahnlinie zum Bad Homburger Bahnhof weiterzuführen.

Frühere Überlegungen, die U-Bahn durch Bad Homburg bis zum Sportzentrum Nordwest und über die Saalburg in den Hintertaunus zu verlängern, um den Pendlern auf der überlasteten Bundesstraße 456 einen Anreiz zum Umstieg auf den öffentlichen Personennahverkehr zu geben, werden nicht mehr verfolgt.

Bad Homburg liegt am Fuß des Saalburgpasses, der Straßenverbindung zwischen Frankfurt und dem Usinger Land. Heute verläuft hier die vielbefahrene Bundesstraße 456. Der Umbau der Peters-Pneu-Kreuzung in Bad Homburg, durch eine Tunnellösung zur Vermeidung des täglichen Staus, ist in Bad Homburg politisch hoch umstritten. Drei Abfahrten der Bundesautobahn 661 erschließen Bad Homburg. Das Bad Homburger Kreuz stellt die Kreuzung zwischen der A 661 und A 5 dar.

Medien

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Außerdem war Bad Homburg von 2003 bis 2014 Standort des regionalen Fernsehsenders rheinmaintv für das Rhein-Main-Gebiet.

Behörden, Gerichte und Einrichtungen

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Bad Homburg verfügt über folgende Behörden, Gerichte und Einrichtungen:

Bildung

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Grundschulen

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  • Friedrich-Ebert-Schule, Gonzenheim
  • Grundschule Dornholzhausen
  • Grundschule im Eschbachtal, Ober-Eschbach
  • Hölderlin-Schule, Bad Homburg
  • Ketteler-Francke-Schule, Kirdorf
  • Landgraf-Ludwig-Schule, Bad Homburg
  • Paul-Maar-Schule, Ober-Erlenbach
  • Maria-Scholz-Schule, Bad Homburg

Weiterführende Schulen

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Hochschulen

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Sonstige Schulen

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Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Denkmäler

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Vorlage:Siehe auch

Um das Schloss Bad Homburg erstreckt sich der Schlosspark Bad Homburg, ein nach englischem Vorbild entstandener Landschaftsgarten und Teil der Landgräflichen Gärten Bad Homburg, die sich bis zum Gotischen Haus aufreihen.

Im Kurpark stehen unter anderem Denkmäler für Friedrich Hölderlin, Fjodor Dostojewski, Samuel Agnon, Peter Joseph Lenné, Wilhelm Filchner, Maximilian Oskar Bircher-Benner, die Kaiser Wilhelm I., Wilhelm II. und Friedrich III. sowie seiner Gattin Victoria.

Ein Mahnmal in der Elisabethenstraße erinnert an die 1938 während des Novemberpogroms zerstörte neue Synagoge von 1864 und die Deportation der Bad Homburger Juden im Jahr 1942.

Im Forstgarten befindet sich das Naturdenkmal Krausbäumchen, eine Süntel-Buche. Das heutige junge Bäumchen ist allerdings nur eine Ersatzpflanzung für das ursprüngliche Exemplar, das 1966 einem Sturm zum Opfer fiel. Die Felsengruppe Rabenstein, ebenfalls ein Naturdenkmal, ist bei Kirdorf zu finden. An der Gemarkungsgrenze zwischen Kirdorf und Bad Homburg befindet sich der Gluckenstein.

Auf dem Waisenhausplatz wurde 1875 das Kriegerdenkmal 1870/71 errichtet.

Zwischen Taunus-Therme und Seedammbad erinnern drei Basaltstelen an den an dieser Stelle ermordeten Alfred Herrhausen.

Etwa sieben Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums erhebt sich mit 591 Metern der Herzberg mit einem Aussichtsturm.

Museen

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Datei:Gotisches-Haus-2014-Bad-Homburg-n011.jpg
Gotisches Haus
Datei:BHvdH Sinclair-Haus 20110320 Pano.jpg
Museum Sinclair-Haus

Kulturelle Veranstaltungen

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Seit über 40 Jahren findet jährlich in der Innenstadt der internationale Stadtfest statt. Bei diesem Fest steht die kulturelle Vielfalt Bad Homburgs im Mittelpunkt. Diverse kulturelle Vereine bieten an diesem Tag kulinarische und musikalische Angebote. Das Stadtfest verdeutlicht nun mehr die Bedeutung der Vielfalt in Deutschland.

Seit 1997 findet alle zwei Jahre im Kurpark eine Skulpturenausstellung mit renommierten Bildhauern der Gegenwart verbunden mit einem Förderpreiswettbewerb unter dem Namen Blickachsen statt. Außerdem wird seit 1989 jedes Jahr am 6. Juni, dem Vortodestag Friedrich Hölderlins, zusammen mit einem Förderpreis der Friedrich-Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg verliehen.

Seit 1995 findet alle zwei Jahre Fugato, ein internationales Orgelfestival mit weltbekannten Musikern sowie einem weiteren Förderpreis statt. Außerdem findet seit 1935 (zwischenzeitlich wegen des Zweiten Weltkrieges unterbrochen) immer am ersten Septemberwochenende das Laternenfest Bad Homburg statt.

Im Jahr 2000 wurden die Bad Homburger Schlosskonzerte wieder ins Leben gerufen.

Das Tennisturnier WTA Bad Homburg (Bad Homburg Open), das in der Saison als Generalprobe vor dem Grand-Slam-Turnier in Wimbledon gilt, wurde in Bad Homburg 2021 erstmals veranstaltet.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> 2021 wurden die Bad Homburg Open vom 20. Juni bis 26. Juni ausgetragen. Spielstätte für das Turnier ist der Tennis Club Bad Homburg im Kurpark. Das Teilnehmerfeld umfasst 32 Spielerinnen (Einzel) und 16 Paare (Doppel).

Bad Homburger Stiftungen

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In Bad Homburg existieren die Bleib-Gesund-Stiftung, die den Oskar-Kuhn-Preis verleiht, die Else-Kröner-Fresenius-Stiftung, die Flersheim-Stiftung, die Fritz-Acker-Stiftung zur Förderung der medizinischen Forschung zum Nutzen der Allgemeinheit, die Herbert-Quandt-Stiftung der Altana, die Johanna-Quandt-Stiftung, die Martin-Carl-Adolf-Böckler-Stiftung, die die „Homburger Gespräche“ organisiert, die gemeinnützige Patienten-Heimversorgung sowie die Stiftung, die Johann Christian Rind 1776 testamentarisch verfügte. Außerdem die Rotary-Bad Homburg-Schloss-Stiftung und die Werner-Reimers-Stiftung.

Sportveranstaltungen

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Das Gordon-Bennett-Rennen 1904 rückte Bad Homburg in den Mittelpunkt der Sportwelt. Seit 2021 wird das internationale Damen-Tennisturnier Bad Homburg Open veranstaltet.

Sportvereine in Bad Homburg (Auswahl)

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Soziale Vereine in Bad Homburg

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Skulpturenallee

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Die sogenannte Skulpturenallee zwischen Bahnhof und Rathaus in Bad Homburg ist eine Grünanlage neben dem Gebäude der ehemaligen Bundesschuldenverwaltung, dem heutigen Technischen Rathaus der Stadtverwaltung, in dem eine Reihe von Skulpturen namhafter Künstler ausgestellt sind.

Bad Homburg als Romanstoff

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Der Roman In Sachen Mensch, geschrieben von der seit 1948 dort lebenden Ursula Rütt, ihr Mann Walter leitete die örtliche Kriminalpolizeistelle, erschien 1955 im Zürcher Steinberg-Verlag. Seine knapp 300 Seiten erregten erhebliches Aufsehen und standen zwischen 1955 und 1958 im Mittelpunkt dreier Gerichtsverfahren; der Titel wurde zeitweise beschlagnahmt. Die Autorin, wegen Beleidigung und Verleumdung angeklagt, wird später freigesprochen, die Beschlagnahme des Buches aufgehoben. Rütt schildert in ihrem Buch das Agieren der Stadtverwaltung und anderer lokaler Behörden sowie das Leben in der Stadt, die nie mit Namen genannt wird. Rütt benutzt für die handelnden Figuren Decknamen und beschreibt eine „unheilvolle Mixtur aus Vetternwirtschaft und Korruption, Ehebruch und Homosexualität“, so die Frankfurter Rundschau. Nach dem Erscheinen des Buches war, so der Lokalhistoriker Dieter Metz, „der Alltag für viele der Betroffenen nicht mehr auszuhalten“.<ref>Olaf Velte: Skandal im Kurort – Der Roman In Sachen Mensch hat vor 60 Jahren Bad Homburg in Aufregung versetzt. Drei Prozesse kreisen schließlich um die Frage, was Kunst darf und wann Persönlichkeitsrechte verletzt werden. Frankfurter Rundschau vom 28. Oktober 2015, S. D7, aktualisiert am 31. Januar 2019.</ref> 1960 erschien ein weiterer Roman der Schriftstellerin „Nachtgesellschaft“, der im Milieu von Spielbanken handelt und sich mit den Schicksalen von Glückspielern beschäftigt.<ref>Neu in Deutschland – Ursula Rütt, Der Spiegel 4/1960, 19. Januar 1960.</ref> Das Ehepaar Rütt starb 2002 unter ungeklärten Umständen in der Provence, in der es seit einigen Jahren gelebt hatte.

Persönlichkeiten

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Vorlage:Hauptartikel

Siehe auch

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Vorlage:Portal

Literatur

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  • Heinz Grosche: Geschichte der Juden in Bad Homburg vor der Höhe: 1866 bis 1945. Kramer, Frankfurt am Main 1991, ISBN 3-7829-0412-5.
  • Erich Gunkel: Bad Homburg v. d. Höhe: Impressionen einer Stadt. Gehlen, Bad Homburg v. d. Höhe, 1990, ISBN 3-441-00152-4.
  • Friedrich Hofmann: Lebendiges Bad Homburg vor der Höhe: Seine Vergangenheit u. Gegenwart. Das Viergespann, Bad Homburg v. d. Höhe 1960.
  • Christoph Kaufmann: Kurztrip nach Bad Homburg – Der Reiseführer für Neugierige. Duck-Media, Berlin 2018, ISBN 978-3-930748-06-8.
  • Fried Lübbecke: Kleines Vaterland Homburg vor der Höhe. Kramer, Frankfurt am Main 1956.
  • Andreas Mengel: Sammeln, Ordnen, Aufbewahren, Auswerten: aus der Geschichte des Stadtarchivs Bad Homburg v. d. Höhe. Bad Homburg vor der Höhe 2002, ISBN 3-933921-05-8.
  • Hilde Miedel (Hrsg.): Bad Homburg vor der Höhe 782–1982: Beitr. zur Geschichte, Kunst und Literatur. Bad Homburg 1983.
  • Rolf Palm: Ich schenk’ dir Monte Carlo: Gründung der Bad Homburger Spielbank durch François Blanc. Luebbe Verlagsgruppe, ISBN 3-404-00598-8.
  • Walter Söhnlein: Bad Homburg vor der Höhe – 150 Jahre öffentlicher Verkehr und Stadtstruktur. Verlag Zeit und Eisenbahn, Landsberg-Pürgen 1978, Vorlage:Falsche ISBN.
  • Walter Söhnlein, Gerta Walsh: Bahn frei! – Schienenwege in den Taunus. Frankfurt 2010, ISBN 978-3-7973-1223-5.
  • Vorlage:HessBib
  • Vorlage:DNB-Portal

Vorlage:Absatz

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Vorlage:Commonscat Vorlage:Schwesterprojekte

Einzelnachweise

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