1945

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Berlin, zerstörtes Varieté „Wintergarten“
Berlin, zerstörtes Varieté „Wintergarten“
Berlin, zerstörtes Varieté Wintergarten
Das zerstörte Hiroshima, mit einer Signatur von Paul Tibbet
Das zerstörte Hiroshima, mit einer Signatur von Paul Tibbet
Das von einer Atombombe zerstörte Hiroshima, mit einer Signatur von Paul Tibbets, Pilot der Enola Gay

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Das Jahr 1945 markiert das Ende des Zweiten Weltkrieges und damit den Beginn der Nachkriegszeit.

In Europa wird die Wehrmacht an der Ostfront von der Roten Armee in ihrer Winteroffensive an die Oder zurückgedrängt, während mit der Ardennenoffensive ein letzter Vorstoß gegen die Alliierten an der Westfront scheitert und die deutschen Städte im Bombenkrieg zerstört werden.

Im Februar diskutieren Roosevelt, Churchill und Stalin auf der Konferenz von Jalta die Nachkriegsordnung. An der Westfront gelingt den Alliierten Ende März die Überschreitung des Rheins als letzte Barriere vor der Besetzung Deutschlands. Ende April marschiert die Rote Armee in Berlin ein. Adolf Hitler begeht am 30. April im Führerbunker Suizid, die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht tritt am 8. Mai um 23:01 Uhr MEZ in Kraft.

Deutschland und Österreich werden in Besatzungszonen eingeteilt, am 5. Juni übernehmen die Alliierten in der Berliner Erklärung formal die Regierungsgewalt in Deutschland. Am 20. November beginnt der Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher.

In Asien werden die Japaner im Pazifikkrieg von den US-Streitkräften Insel für Insel an die japanischen Hauptinseln zurückgedrängt, halten jedoch unter anderem in China (siehe Zweiter Japanisch-Chinesischer Krieg) noch weite Gebiete. Nach den Atombombenabwürfen auf Hiroshima und Nagasaki am 6. und 9. August und dem Eintritt der Sowjetunion in den Krieg gegen Japan (8. August) leitet die erste öffentliche Ansprache des Kaisers an die Bevölkerung die Kapitulation ein (15. August). Die Kapitulationszeremonie am 2. September an Deck des amerikanischen Schlachtschiffes USS Missouri beendet den Zweiten Weltkrieg.

Die Unterzeichnung der Charta der Vereinten Nationen am 26. Juni und das Potsdamer Abkommen vom 2. August bildeten den Rahmen der politischen Weltordnung der kommenden Jahrzehnte, geprägt vom Kalten Krieg.

Ereignisse

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Politik und Weltgeschehen

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Zweiter Weltkrieg

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Vorlage:Siehe auch

Politische und diplomatische Entwicklungen
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Datei:The Allied Campaign in North-west Europe, 6 June 1944 - 7 May 1945 BU5207.jpg
Unterzeichnung der Kapitulations­erklärung in einem Zelt auf dem Timeloberg
Datei:Kapitulation-reims.gif
Generaloberst Alfred Jodl unterzeichnet die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht am 7. Mai 1945 in Reims
Datei:German surrender of Akershus Fortress.jpg
Terje Rollem übernimmt nach der Kapitulation die Festung Akershus vom deutschen Kommandanten
Deutsch-Sowjetischer Krieg/Balkan
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Vorlage:Hauptartikel

Datei:Easterneurope10.jpg
Verlauf der Operationen vom 12. Januar bis 30. März 1945
Datei:Auschwitz Liberated January 1945.jpg
Befreite Häftlinge, Auschwitz-Birkenau, 1945
Datei:Bundesarchiv B 285 Bild-04413, KZ Auschwitz, Einfahrt.jpg
Foto vom Torhaus des KZ Auschwitz-Birkenau, Aufnahme kurz nach der Befreiung 1945. Aufnahme Stanisław Mucha
Datei:Soviet soldiers in Budapest 1945.jpg
Sowjetische Soldaten in Budapest 1945
Datei:1945 Plac Wiosny Ludów.jpg
Posen 1945
  • 23. Februar: Die fast einen Monat lang währende Schlacht um Posen endet mit der Kapitulation der letzten deutschen Verteidiger in der Zitadelle der Stadt.
  • 6. März: Die Deutschen unternehmen mit der Plattenseeoffensive einen der letzten taktischen Vorstöße des Krieges; sie scheitert bereits nach wenigen Tagen. Die letzten Kampfhandlungen auf ungarischem Gebiet finden am 4. April statt.
  • 15. bis 31. März: Die Oberschlesische Operation führt zu massiven sowjetischen Geländegewinnen in Oberschlesien.
  • 18. März: Kolberg wird von der Roten Armee eingenommen. Der Ortsname ist durch den gleichnamigen Propagandafilm zum Schlagwort für den geforderten Durchhaltewillen geworden.
  • 29. März: Die Rote Armee dringt bei Klostermarienberg erstmals auf ehemals österreichisches Gebiet vor.
  • 29. März: In Ostpreußen endet die Kesselschlacht von Heiligenbeil. Etwa 50.000 deutsche Soldaten geraten in sowjetische Gefangenschaft, rund 80.000 sind in der Kesselschlacht ums Leben gekommen.
  • 30. März: Die Rote Armee und polnische Militäreinheiten erobern Danzig. Auch Küstrin ergibt sich den sowjetischen Truppen.
  • 5. April: Deutsche Truppen räumen Sarajevo und ziehen sich nach Österreich zurück.
  • 6. April: Die Rote Armee beginnt mit dem Angriff auf das eingeschlossene Königsberg. Am selben Tag beginnt die Schlacht um Wien.
  • 9. April: Die Schlacht um Königsberg geht mit der Kapitulation der von Otto Lasch kommandierten deutschen Garnison gegenüber sowjetischen Truppen zu Ende; die deutsche Bevölkerung wird vertrieben.
  • 12. April: Im Zuge der Wiener Operation, der Eroberung Wiens durch die Rote Armee, brennt der Stephansdom nieder, nachdem möglicherweise von Plünderern gelegte Brände auf das Gebäude übergegriffen haben.
Datei:Мирные будни в послевоенной Вене-2.png
Sowjetische Truppen in der Innenstadt von Wien
Datei:Bundesarchiv Bild 183-E0406-0022-012, Sowjetische Artillerie vor Berlin.jpg
Sowjetische Artillerie vor Berlin (April 1945)
Datei:Raising a flag over the Reichstag.jpg
Die Sowjetfahne über dem Reichstag (retuschierte Fassung)
Der Krieg im Westen/Italien
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Vorlage:Hauptartikel

Datei:Bundesarchiv Bild 173-0422, Remagen, beschädigte Brücke.jpg
Die Ludendorff-Brücke zwischen 8. und 10. März 1945
Datei:SFP 186 - Buchenwald.webm
Aufnahmen des Special Film Project 186 kurz nach der Befreiung des KZ Buchenwald
Datei:Bergen-Belsen Katalog S 114 -2.jpg
Befreite Häftlinge tragen Tote aus den Baracken, KZ Bergen-Belsen, 17. April 1945
Datei:Lorenzkirch victims.jpg
Das Leichenfeld von Lorenzkirch, Torgau, 25. April 1945
Datei:KZ Mauthausen.jpg
KZ Mauthausen nach der Befreiung
Endphaseverbrechen auf großdeutschem Boden
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Vorlage:Hauptartikel

Datei:Verlorener Zug.png
Die zurückgelegte Strecke des Verlorenen Zuges
  • 23. April: Der seit dem 10. April durch Deutschland irrende „Verlorene Zug“, ein Häftlingstransport vom KZ Bergen-Belsen nach Theresienstadt, wird in Tröbitz von der Roten Armee befreit. Etwa 200 Häftlinge haben die Fahrt nicht überlebt. In den nachfolgenden Wochen sterben weitere 320 Menschen an den Nachwirkungen des Todestransports durch eine Epidemie.
  • 28. April: In der Penzberger Mordnacht ermorden NS-Schergen kurz vor Kriegsende 16 Zivilisten um den ehemaligen Bürgermeister Hans Rummer, welche die Zerstörung der Stadt und ein Massaker an Kriegsgefangenen verhindert haben.
Bombenkrieg in Europa
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Vorlage:Hauptartikel

  • 2. Januar: Nürnberg wird in einem alliierten Luftangriff weitgehend, die historisch wertvolle Altstadt vollständig zerstört.
  • 13. Januar: Ein schwerer Luftangriff der britischen Royal Air Force mit 274 Flugzeugen richtet sich gegen Saarbrücken.
  • 16. Januar: 347 Bomber der Royal Air Force (RAF) werfen 641 Tonnen Brandbomben und 419 Tonnen Sprengbomben auf Magdeburg ab; diese verursachen wie beabsichtigt einen Feuersturm. Große Teile von Magdeburg werden zerstört (die Altstadt zu 90 %), 2.680 Menschen sterben und Zehntausende werden obdachlos.
Datei:Inferno Seite 3.jpg
Der zerstörte Ortskern von Engelskirchen
  • 2. Februar: Mit einem Angriff auf Ehreshoven beginnen die bis zum 28. März dauernden Luftangriffe auf Engelskirchen, bei denen mehr als 300 Menschen sterben. Auch Teile von Loope sind von der Bombardierung betroffen.
  • 3. Februar: 939 Bomber der USAAF greifen die Reichshauptstadt Berlin an. Unter den rund 25.000 Todesopfern ist auch Roland Freisler, außerdem viele Häftlinge und Zwangsarbeiter, denen die Nutzung von Luftschutzeinrichtungen generell verwehrt ist.
  • 13. bis 15. Februar: Die Alliierten unternehmen einen schweren Luftangriff auf Dresden, der schätzungsweise 25.000–35.000 Tote fordert. Die Dresdner Innenstadt wird völlig zerstört.
  • 15. Februar: Ein US-amerikanischer Angriff zerstört große Teile der Stadt Cottbus. Besonders das Bahnhofsgelände und die Stadtteile Sandow, Madlow und Branitzer Siedlung sind betroffen.
  • 23. Februar: Die Innenstadt Pforzheims wird fast vollständig durch einen britischen Luftangriff mit 379 Bombern zerstört – er fordert rund 20.300 Tote binnen 22 Minuten; damit verliert Pforzheim fast ein Drittel seiner Bevölkerung und ist somit die Stadt, die prozentual am meisten Opfer im Luftkrieg zu beklagen hat.
  • 23. Februar: Der Ortskern von Ellingen wird von zwei Staffeln der US-Luftwaffe angegriffen, wobei Teile des Schlossgartens vollständig zerstört, das Rathaus, das Weißenburger Tor und die Pfarrkirche erheblich beschädigt werden. Das eigentliche Ziel der Angreifer hätte Bamberg sein sollen.
  • 27. Februar: Ein Luftangriff auf Mainz fordert 1.209 Tote.
  • 3. März: Alliierte Flugzeuge werfen versehentlich Bomben auf Basel und Zürich.
  • 3. März: Alliierte Flugzeuge werfen im Zweiten Weltkrieg versehentlich Bomben auf ein Wohnviertel von Den Haag. Bei dem Luftangriff kommen rund 500 Menschen ums Leben.
  • 12. März: Schwerster Luftangriff auf Wien: Die Staatsoper brennt aus, schwer beschädigt werden auch der Stephansdom, das Naturhistorische Museum, Burgtheater, Hofburg und Volkstheater. Das Hauptquartier der Gestapo am Morzinplatz und der Philipphof nahe der Albertina werden zerstört. Insgesamt sterben bei den 17 Luftangriffen im März 1945 auf Wien 1547 Menschen.
  • 14. März: Die Stadt Zweibrücken wird im Zweiten Weltkrieg von einem Bombergeschwader der Royal Air Force zu 98 % zerstört. Bei einem Luftangriff auf das Eisenbahn-Viadukt von Schildesche bei Bielefeld setzen die Briten erstmals die in ihrer Sprengkraft schwerste konventionelle Bombe Grand Slam ein.
  • 16. März: Würzburg wird durch einen Luftangriff zu 75 % zerstört. Der Angriff fordert rund 5.000 Tote.
  • 18. März: Berlin: 1.250 amerikanische Bomber fliegen einen Angriff.
  • 19. März: Durch einen alliierten Luftangriff wird die hessische Stadt Hanau weitgehend zerstört; etwa 2000 Menschen kommen dabei ums Leben, 382 Tote können nicht identifiziert werden.
Datei:Jeanne d’Arc School on fire. Maglekildevej at Frederiksberg. 21st March 1945. (9440335769).jpg
Die zerstörte katholische Jeanne-d’Arc-Schule
Datei:HildesheimInnenstadtOststadtLuftaufnahme1945.jpg
Luftaufnahme von Hildesheim nach der Zerstörung vom 22. März 1945.
Datei:Bundesarchiv Bild 183-H26014, Potsdam, Ruine der Nicolaikirche.jpg
Die zerstörte Innenstadt von Potsdam
U-Boot-Krieg im Atlantik
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Vorlage:Hauptartikel

  • Von Januar bis Mai werden noch 153 U-Boote im Atlantik versenkt.
  • 30. Januar: Durch das sowjetische U-Boot S-13 unter Kommandant Alexander Iwanowitsch Marinesko wird der Dampfer Wilhelm Gustloff versenkt. Von ca. 10.000 Menschen (Flüchtlinge aus Ostpreußen) an Bord überleben nur etwa 1.200 Menschen; es handelt sich um die größte Schiffskatastrophe der Weltgeschichte.
  • 9. Februar: Das deutsche Passagierschiff Steuben wird mit über 4.000 Flüchtlingen an Bord vor der pommerschen Ostseeküste vom sowjetischen U-Boot S-13 torpediert und sinkt. Der Angriff fordert etwa 3.500 Tote.
  • 16. April: In der Ostsee wird das Flüchtlingsschiff Goya von dem sowjetischen U-Boot L-3 unter Kapitänleutnant Wladimir Konowalow versenkt. Dabei kommen geschätzt über 7.000 Menschen ums Leben.
  • 1. Mai: Das letzte deutsche U-Boot des Zweiten Weltkrieges wird in Dienst gestellt.
Südostasien und Pazifikkrieg
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Vorlage:Hauptartikel

Datei:Tokyo kushu 1945-4.jpg
Niedergebranntes Stadtviertel von Tokio nach dem Luftangriff vom 10. März 1945
  • 10. Februar bis 29. Mai: In Phase zwei der Luftangriffe auf Tokio verschiebt sich die Taktik der US Army Air Corps von Prazisionsbombardements auf industrielle Ziele zu Flächenbombardements mit Brandbomben auf die Wohnviertel der Stadt.
  • 16. Februar: Die US-Amerikaner landen auf der Insel Corregidor, die den Eingang zur Manila-Bucht kontrolliert. Die Eroberung der Insel ist am 26. Februar abgeschlossen.
  • 19. Februar: Mit der Landung von US-Truppen beginnt die Schlacht um Iwojima, eine der blutigsten des Pazifikkrieges.
Datei:First Iwo Jima Flag Raising.jpg
Das Foto vom Hissen der ersten Flagge erlangte kaum Bekanntheit.
Pazifikkrieg nach dem Kriegsende in Europa
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Datei:Firebombing of Tokyo.jpg
Das brennende Tokio am 26. Mai 1945
  • 23. Mai: Beim schwersten der Luftangriffe auf Tokio werden 583 Tonnen AN-M47-, 796 Tonnen AN-M50-, 1.276 Tonnen AN-M69-, 298 Tonnen AN-M76-Brandbomben sowie 3,6 Tonnen AN-M41-Splitterbomben abgeworfen. Den außer Kontrolle geratenen Flächenbränden kann die arg dezimierte Feuerwehr nichts entgegensetzen und so brennen weitere 44 km² Stadtfläche nieder. Bei keinem weiteren Luftangriff in der Geschichte wird eine größere Stadtfläche vernichtet.
  • 10. Juni: Phase drei der Luftangriffe auf Tokio beginnt. Bis 15. August werden wieder Präzisionsangriffe auf industrielle Ziele geflogen.
  • 21. Juni: Die US-Amerikaner beenden die Schlacht um Okinawa gegen die Japaner siegreich.
  • 5. Juli: Die USA erklären die Rückeroberung der Philippinen für abgeschlossen; tatsächlich halten sich einzelne japanische Widerstandsnester bis zur endgültigen Kapitulation.
  • 21. Juli: Alliierte Truppen schließen die Eroberung Borneos ab.
  • 26. Juli: Potsdamer Erklärung: Japan wird zur bedingungslosen Kapitulation aufgefordert, ansonsten drohe „sofortige und völlige Vernichtung“.
  • 28. Juli: Der japanische Premierminister Suzuki Kantarō erklärt in einer Pressekonferenz, seine Regierung finde in der Potsdamer Erklärung „keine wesentlichen Neuigkeiten“.
Datei:Atomic cloud over Hiroshima - NARA 542192 - Edit.jpg
Der Atompilz über Hiroshima
Datei:Nagasakibomb.jpg
Explosion von Fat Man über Nagasaki
Datei:Japanese Prisoners of War at Guam - 15 August 1945.jpg
Japanische Kriegsgefangene bei der Kapitulationsrede des Tennos
  • 15. August: V-J-Day: Der Shōwa-tennō Hirohito verkündet im Rundfunk (Gyokuon-hōsō) Japans bedingungslose Kapitulation im Zweiten Weltkrieg. Unmittelbar nach der Kapitulation werden die japanischen Provinzen Formosa (Taiwan) und Chōsen (Korea) von Japan unabhängig.
  • 15. August: Die Schlacht um Luzon endet mit der Kapitulation der verbleibenden Japaner.
  • 17. August: Das (letzte) deutsche U-Boot U 977 erreicht Argentinien nach der Flucht aus Deutschland
  • 2. September: Die japanische Kapitulation wird an Bord der Missouri in der Bucht von Tokio unterzeichnet. Auch Yamashita Tomoyuki, der Oberbefehlshaber der japanischen Truppen auf Luzon, kapituliert an diesem Tag. Damit beginnt die sechsjährige Besatzungszeit in Japan. Anders als im besetzten Nachkriegsdeutschland übernehmen die Alliierten in Japan jedoch nicht die Regierungsgewalt. Das Staatswesen mit Kaiser, Regierungsapparat und Parlament bleibt intakt, das Staatsgebiet wird nicht in verschiedene Okkupationssphären aufgeteilt und die Präsenz fremder Truppen bleibt relativ geringfügig. Die Herrschaft der Sieger wird ausschließlich über die japanische Regierung unter Ministerpräsident Yoshida Shigeru und deren Organe ausgeübt, die entsprechende Direktiven erhalten.
  • 8. September: US-amerikanische Truppen besetzen den Süden Koreas, nachdem sowjetische Truppen bereits den Norden besetzt haben; der 38. Breitengrad dient als Demarkationslinie zwischen den Besatzungszonen.
  • 9. September: Nach der formellen Kapitulation Japans am 2. September kapituliert auch die japanische China-Armee formell gegenüber Chiang Kai-shek. Damit ist der Japanisch-Chinesische Krieg beendet.
  • 12. September: Die letzten japanischen Einheiten in Singapur kapitulieren.
  • 15. Dezember: General Douglas MacArthur verbietet als Supreme Commander for the Allied Powers in einer an die japanische Regierung gerichteten Direktive den Staats-Shintō unter dem Aspekt der Trennung von Kirche und Staat.

Vereinte Nationen

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Datei:Uncharter.pdf
Die Urfassung der Charta (PDF; Anklicken für die gesamte Fassung)
  • 26. Juni: Die Charta der Vereinten Nationen wird von Vertretern der 50 Gründungsmitglieder in San Francisco unterzeichnet. Damit werden die Vereinten Nationen als Nachfolgeorganisation des Völkerbundes gegründet. Wegen noch nicht abgeschlossener Regierungsbildung in Polen wird für dieses Land im Dokument ein Freiraum gelassen. Die zugehörige Unterschrift erfolgt am 15. Oktober. Damit wird Polen 51. Gründungsmitglied.
Datei:FAO logo.svg
FAO-Logo
Datei:Logo IWF.svg
Logo des IWF

Deutschland nach der Kapitulation

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Datei:Allied control council.ogv
Englischsprachiger Film über die Unterzeichnung der Berliner Erklärung
Datei:L to R, British Prime Minister Winston Churchill, President Harry S. Truman, and Soviet leader Josef Stalin in the... - NARA - 198958.jpg
Winston Churchill, Harry S. Truman und Josef Stalin, 25. Juli 1945
Datei:Gebietstausch vom 23 Juli 1945.jpg
Der Gebietstausch vom 23. Juli 1945; betroffene Gebiete: dunkelrot: von der britischen an die sowjetisch besetzte Zone abgetreten; dunkelblau: von der sowjetischen an die britisch besetzte Zone abgetreten; gelb: Zonengrenze nach dem Tausch
Datei:Potsdam conference 1945-8.jpg
Attlee, Truman und Stalin; dahinter ihre Minister, August 1945
  • 2. August: Clement Attlee, Josef Stalin und Harry S. Truman unterzeichnen das Potsdamer Abkommen: Deutschland soll entmilitarisiert und entnazifiziert werden und den Siegermächten Kriegsentschädigung in Form von Demontagen leisten; die Umsiedlung der deutschen Bevölkerung jenseits von Oder und Neiße soll in geordneter und humanitärer Weise erfolgen (tatsächlich fordern die längst im Gange befindlichen Vertreibungsmaßnahmen zahllose Todesopfer).
  • 8. August: Das Londoner Viermächte-Abkommen mit den Rechtsgrundlagen und der Prozessordnung für die Nürnberger Prozesse, das heute als „Geburtsurkunde des Völkerstrafrechts“ gilt, wird beschlossen.
Datei:Karte Wanfrieder Abkommen.png
Im Rahmen des Wanfrieder Abkommens getauschte Gebiete
Datei:Sowjetisches Ehrenmal (Berlin-Tiergarten) Totale.jpg
Sowjetisches Ehrenmal (Vorderansicht)
Datei:Dachauer Prozess - Anklagebank.jpg
Die Angeklagten im Dachau-Hauptprozess am 15. November 1945
Datei:Defendants in the dock at the Nuremberg Trials.jpg
Acht der 24 Hauptangeklagten in Nürnberg: Göring, Heß, von Ribbentrop, Keitel (vordere Reihe von links), Dönitz, Raeder, von Schirach und Sauckel (dahinter)

Europa nach dem Krieg

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Österreich
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Tschechoslowakei
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Jugoslawien
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Skandinavien
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Datei:HMS Norfolk King Hakkon.jpg
Die norwegische Königsfamilie kehrt zurück
Großbritannien
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Datei:Attlee with GeorgeVI HU 59486 (cropped).jpg
Clement Attlee 1945
Frankreich
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Osteuropa
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  • 12. Dezember: In Täbris wird die Autonome Republik Aserbaidschan ausgerufen.
  • 16. bis 26. Dezember: In Moskau findet eine Konferenz der Außenminister Großbritanniens, der Sowjetunion sowie der USA statt. Die UdSSR verzichtet auf eine Beteiligung an der Militärverwaltung in Japan und stimmt der Aufnahme zweier nichtkommunistischer Minister in die Regierungen Rumäniens und Bulgariens zu. Darüber hinaus werden die Planungen für eine Atomenergiebehörde innerhalb der UNO konkretisiert.

Schweiz

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Vereinigte Staaten

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Lateinamerika

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Nordafrika und Naher Osten

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Irankrise

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Datei:Republic of mahabad and iranian azerbaijan 1945 1946.png
Republik Mahabad und Autonome Republik Aserbaidschan 1945

Indonesien

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Nach der Kapitulation Japans, das die Kolonie Niederländisch-Indien in den Jahren seit 1941/42 besetzt hat, stehen die Alliierten auf dem Standpunkt, dass Indonesien für die Unabhängigkeit noch nicht bereit sei. Ihr Plan besteht darin, dass die japanischen Truppen vorläufig noch die Macht ausüben sollen, bis britische Truppen unter dem Kommando von Lord Mountbatten sie nach und nach ablösen. Die Briten wiederum würden die Macht den Niederländern übergeben. Indonesische Nationalisten, insbesondere die Bewegung Pemuda, wollen sich mit diesen Plänen nicht abfinden und verüben Terroranschläge auf Niederländer und mit diesen kooperierende Einheimische. Dabei kommen rund 3.500 Menschen ums Leben.

  • 1. Juli: In einer Rede vor dem Untersuchungsausschuss zur Vorbereitung der Unabhängigkeit Indonesiens (BPUPKI) formuliert Sukarno die Pancasila, die fünf Prinzipien der späteren indonesischen Verfassung.
Datei:SukarnoBacaProklamasi.jpg
Sukarno verliest die Proklamation der Unabhängigkeit
Datei:Sang Saka Merah Putih being flown for the first time (High Scan).jpg
Hissen der indonesischen Flagge am 17. August nach der Proklamation
  • 17. August: Sukarno und Mohammad Hatta erklären die Unabhängigkeit Indonesiens. Die Niederlande erkennen die Unabhängigkeit nicht an und bemühen sich um die Wiederherstellung des Kolonialstatus Indonesiens. Der Indonesische Unabhängigkeitskrieg beginnt. Mitte September landen britische Truppen bei Batavia. Sie besetzen zunächst nur einige Hafenstädte und später einen Streifen von Batavia aus ins Landesinnere von Java.
  • 2. Oktober: Generalgouverneur Hubertus van Mook trifft in Batavia ein.
  • Am 5. Oktober gründet Sukarno die zunächst so genannte Volks-Sicherheits-Armee, die vor allem mit Material der Polizei bewaffnet wird. Innerhalb weniger Monate gelingt es dieser, die Herrschaft über den Großteil von Java sowie über die Insel Sumatra zu erlangen.
  • 13. November: Die Republik Indonesien erhält mit Sukarno ihren ersten Präsidenten.
  • Im November wird das Dorf Bekasi bei Batavia von britisch-indischen Truppen zerstört, nachdem Pemudas in der Nähe die Besatzung eines notgelandeten britischen Flugzeugs getötet haben.
  • Ende November: Nach rund einmonatigen Kämpfen können die Briten die Stadt Surabaja unter ihre Kontrolle bringen.

Vietnam

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Datei:Bao Dai and Ho Chi Minh.jpg
Hồ Chí Minh (links) mit Bảo Đại im September 1945
  • 2. September: Hồ Chí Minh ruft öffentlich in Hanoi die Demokratische Republik Vietnam (DRV) aus. Frauen erhalten erstmals gleiche Rechte, auch das Wahlrecht. Die Absicht Frankreichs, seine Kolonie wieder in Besitz zu nehmen, wird durch die drohende Intervention nationalchinesischer Truppen, die in Nordvietnam stationiert sind, aufgeschoben.
  • Wenige Tage nach der Unabhängigkeitserklärung Vietnams landen britische Truppen in Saigon mit dem offiziellen Auftrag, japanische Streitkräfte zu entwaffnen. Vom Norden her marschieren national-chinesische Truppen in Vietnam ein. Trotz eines Friedensvertrages mit den Viet Minh erzwingen die Franzosen am 23. September die Wiedererrichtung ihres kolonialen Regimes in Südvietnam.
  • 11. November: Die Indochinesische Kommunistische Partei (Đảng Cộng sản Đông Dương) gibt ihre Auflösung bekannt.

Korea

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Weitere Ereignisse in Asien

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Afrika

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  • 22. Juni: In Nigeria findet unter Leitung des Drehers Michael Imoudu der erste Generalstreik des Landes für höhere Löhne und gegen die britische Kolonialverwaltung statt.

Wirtschaft

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Weltbank

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Finanzpolitik

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Datei:1 Schilling 1944 vorne.jpg
1-Schilling-Banknote, gedruckt ab 1944, ausgegeben ab Mai 1945

Patente

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  • Vorlage:05. September: Simon Faure meldet den von ihm erfundenen Mehrzweckzug, ein Gerät zum Heben oder Ziehen von Lasten, in Frankreich zum Patent an.

Unternehmensgründungen

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Verstaatlichungen

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Wissenschaft und Technik

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Kriegstechnologie

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Datei:Aggregate (3D-comparison).jpg
A4b im Vergleich zur A4 und weiteren Aggregaten
Datei:Trinity Test Fireball 16ms.jpg
Trinity-Test

Zivile Aviation

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Naturwissenschaften

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Forschung und Lehre

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  • An der Universität Wien werden Frauen als ordentliche Hörerinnen an der Katholisch-theologischen Fakultät (seit 1897 an der Philosophischen, 1900 an der Medizinischen, 1919 Rechts- und staatswissenschaftlichen und 1922 an der Evangelisch-theologischen Fakultät) zugelassen.

Kultur

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Vorlage:Hauptartikel

Literatur

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Vorlage:Hauptartikel

Musik und Theater

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Vorlage:Hauptartikel

Religion

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Datei:El Evangelio de Tomás-Gospel of Thomas- Codex II Manuscritos de Nag Hammadi-The Nag Hammadi manuscripts.png
Nag-Hammadi-Kodex II mit Apokryphon des Johannes und dem Thomasevangelium

Katastrophen

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  • 12. Januar: Erdbeben der Stärke 7,1 an der Mikawa-Bucht vor der Küste der Präfektur Aichi, Japan, etwa 1.900 Tote.
  • Im Mai endet die Hungersnot in Vietnam, die etwa 1,3 Millionen Tote forderte.
  • 28. Juli: Ein B-25-Bomber kollidiert mit dem Empire State Building in New York City zwischen dem 78. und 79. Stockwerk. Bei dem Unglück sind insgesamt 14 Todesopfer zu beklagen: neben den drei Insassen der Maschine weitere elf Personen, die sich im Gebäude aufgehalten haben. 24 Menschen erleiden zum Teil schwere Verletzungen.
  • 27. November: Erdbeben der Stärke 8,2 im Iran, etwa 4.000 Tote.

Vorlage:Jahrestage Katastrophenhinweis

Sport

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Vorlage:Hauptartikel

  • 12. Januar: Der chilenische Vulkan Corcovado in den Anden wird von den Bergsteigern Gerhard Kress, Alfredo Gash und Hans Engel erstmals erklommen.
  • 4. März: Der Mehrsportverein Roter Stern Belgrad wird gegründet, der vor allem für seine Fußballabteilung bekannt wird. Er erhält das Vereinsvermögen des Anfang des Jahres von den kommunistischen Behörden aufgelösten SK Jugoslavija.
  • 12. September: Der Mehrsportverein VSK Wolfsburg wird gegründet. Der spätere VfL Wolfsburg erlebt nur wenige Monate einen herben Rückschlag, als am 27. Dezember fast die komplette Fußballmannschaft den Verein verlässt und den 1. FC Wolfsburg gründet.
  • 4. Oktober: In Belgrad wird von jungen Generälen der Jugoslawischen Volksarmee der Fußballklub FK Partizan gegründet.
  • 4. November: Die süddeutsche Fußball-Oberliga nimmt ihren Spielbetrieb mit Punktspielen auf.

Nobelpreise

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Geboren

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Januar

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Februar

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März

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April

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Datei:Juergen drews 2013 hamm.jpg
Jürgen Drews, 2013
Datei:Ritchie Blackmore signing.jpg
Ritchie Blackmore
  • 15. April: Dagmar Frederic, deutsche Sängerin und Moderatorin
  • 15. April: Milton Peláez, dominikanischer Rockmusiker, Komponist und Komiker († 2006)
  • 16. April: Stefan Grossman, US-amerikanischer Gitarrist, Lehrbuchautor und Produzent
  • 16. April: Sarenco, italienischer visueller Poet, Kulturveranstalter, Verleger und Filmemacher († 2017)
  • 18. April: Wolfgang Stropek, österreichischer Motorradrennfahrer
  • 19. April: Eugenia del Pino, ecuadorianische Biologin
  • 19. April: Ferenc Vozar, deutscher Eishockeyspieler († 1999)
  • 20. April: Helene Auer, österreichische Politikerin
  • 20. April: Michael Brandon, US-amerikanischer Schauspieler
  • 20. April: Janice Smith, US-amerikanische Eisschnellläuferin († 2022)
  • 20. April: Naftali Temu, kenianischer Leichtathlet und Langstreckenläufer († 2003)
  • 21. April: Heinrich Haasis, deutscher Politiker und Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands
  • 22. April: Norbert Irtel, deutscher Fußballspieler († 2025)
  • 23. April: Jorge Taveras, dominikanischer Komponist, Arrangeur und Dirigent († 2021)
  • 24. April: Linde Bischof, deutsche Malerin
  • 24. April: Larry Tesler, US-amerikanischer Informatiker († 2020)
  • 25. April: Franz Bardenhewer, deutscher Jurist
  • 25. April: Lutz Feldt, deutscher Vizeadmiral und Inspekteur der Marine
  • 25. April: Esther Orozco, mexikanische Biologin und Politikerin
  • 25. April: Geriet Schieske, deutscher Regisseur, Schauspieler und Autor († 2023)
Datei:Björn Ulvaeus in May 2013.jpg
Björn Ulvaeus
Datei:Jupp Heynckes.jpg
Jupp Heynckes
Datei:Pete Townshend in Hamburg.jpg
Pete Townshend, 1972
Datei:Anton-zeilinger-godany-porträt.jpg
Anton Zeilinger
Datei:Ritrat ad Rainer Werner Fassbinder SW.svg
Rainer Werner Fassbinder
Datei:Micheline Calmy-Rey 2011.jpg
Micheline Calmy-Rey
Datei:Jw moellemann.jpeg
Jürgen Möllemann, 2002
Datei:Ingrid L. Ernst Venezia.jpg
Ingrid L. Ernst, 2019
Datei:HelenMirrenBerlin.jpg
Helen Mirren, 2011

August

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September

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Datei:Franz Beckenbauer 2006 06 17.jpg
Franz Beckenbauer

Oktober

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November

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Dezember

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Bette Midler, 1990
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Jarno Saarinen
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Lemmy Kilmister mit E-Gitarre (2006)
  • 24. Dezember: Lemmy Kilmister, britischer Rockmusiker, Gründer der Band Motörhead († 2015)
  • 24. Dezember: Eva María Zuk, mexikanische Pianistin polnischer Herkunft († 2017)
  • 25. Dezember: Hamdan bin Raschid Al Maktum, arabischer Minister für Finanzen und Industrie († 2021)
  • 25. Dezember: Nicolas Antiba, syrischer Erzbischof
  • 25. Dezember: Rick Berman, Produzent der Star-Trek-Serien und -Filme
  • 25. Dezember: Noel Redding, britischer Gitarrist und Bassist († 2003)
  • 25. Dezember: Ken Stabler, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 2015)
  • 26. Dezember: David R. Holsinger, US-amerikanischer Komponist und Musikpädagoge
  • 28. Dezember: David Allen, US-amerikanischer Schriftsteller, Autor von „Getting Things Done
  • 28. Dezember: Birendra, König von Nepal († 2001)
  • 30. Dezember: Paola Cacchi, italienische Leichtathletin und Olympionikin († 2021)
  • 31. Dezember: Leonard Adleman, Professor für Informatik und Molekularbiologie
  • 31. Dezember: Barbara Carrera, US-amerikanische Schauspielerin, Model

Genaues Geburtsdatum unbekannt

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Gestorben

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Vorlage:Hauptartikel

Januar

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Julius Leber.
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Else Lasker-Schüler.
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Joseph Roth, 1930
  • 22. Januar: Joseph Roth, deutscher Politiker und Märtyrer der kath. Kirche (* 1896)
  • 22. Januar: Jan Skala, sorbischer Publizist und Schriftsteller (* 1889)
  • 22. Januar: Alfred Wolfenstein, expressionistischer Lyriker, Dramatiker und Übersetzer (* 1883)
  • 23. Januar: Eugen Bolz, deutscher Politiker und Widerstandskämpfer (* 1881)
  • 23. Januar: Reinhold Frank, deutscher Rechtsanwalt und Widerstandskämpfer (* 1896)
Datei:Bolz stamp.jpg
Eugen Bolz
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Helmuth James von Moltke, Januar 1945

Februar

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Carl Goerdeler, 1925

März

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Emily Carr
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Hans Fischer (1930)

April

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Dietrich Bonhoeffer, 1939
Datei:Bundesarchiv Bild 146-1979-013-43, Wilhelm Canaris.jpg
Wilhelm Canaris, 1940
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Franklin D. Roosevelt, 1933
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Käthe Kollwitz
  • 22. April: Käthe Kollwitz, deutsche Grafikerin und Bildhauerin (* 1867)
  • 23. April: Hans Ahlgrimm, österreichischer Komponist und Violinist (* 1904)
  • 23. April: Klaus Bonhoeffer, deutscher Jurist und Widerstandskämpfer (* 1901)
Datei:Albrecht Graf von Bernstorff.jpg
Albrecht Graf von Bernstorff
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Benito Mussolini
Datei:Bundesarchiv Bild 183-S33882, Adolf Hitler retouched.jpg
Porträtaufnahme Adolf Hitlers, 1937
Datei:Bundesarchiv Bild 146-1968-101-20A, Joseph Goebbels.jpg
Joseph Goebbels
Datei:Bundesarchiv Bild 183-S72707, Heinrich Himmler.jpg
Heinrich Himmler, 1942
Datei:Bundesarchiv Bild 146-2005-0065, Kardinal Dr. Adolf Bertram.jpg
Adolf Kardinal Bertram

August

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Robert Goddard.

September

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Clyde L. Herring.
Datei:Geiger,Hans 1928.jpg
Hans Geiger.
  • 24. September: Hans Geiger, deutscher Physiker (* 1882)
  • 25. September: Rudolf Krauss, deutscher Germanist und Literaturhistoriker (* 1861)
  • 26. September: Richard Beer-Hofmann, österreichischer Dramatiker und Lyriker (* 1866)
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Béla Bartók, 1927

Oktober

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November

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Dezember

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Adam Stegerwald
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Thomas Hunt Morgan, 1891

Genauer Todestag unbekannt

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Literatur

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  • Ian Buruma: Year Zero: A History of 1945. Atlantic, London 2013, ISBN 978-1-84887-937-9.
  • Hamburger Institut für Sozialforschung (Hrsg.): 200 Tage und 1 Jahrhundert. Gewalt und Destruktivität im Spiegel des Jahres 1945. Hamburger Edition, Hamburg 1995, ISBN 3-930908-02-6.
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Einzelnachweise

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<references />

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