1933

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Vorlage:Artikel Jahr

Datei:Bundesarchiv Bild 102-15347, Berlin, Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler.jpg
Nach seiner Ernennung zum Reichskanzler verlässt Adolf Hitler im Auto die Reichskanzlei.
Hitler 1933
Hitler 1933
Adolf Hitler übernimmt die Macht im Deutschen Reich.
Franklin D. Roosevelt unterzeichnet den Banking Act
Franklin D. Roosevelt unterzeichnet den Banking Act
Franklin D. Roosevelt beschreitet den Weg des New Deal.
KZ Dachau
KZ Dachau
Das KZ Dachau wird als erstes
Konzentrationslager in Deutschland eröffnet.
1933 in anderen Kalendern
Armenischer Kalender 1381/82 (Jahreswechsel Juli)
Äthiopischer Kalender 1925/26 (10./11. September)
Baha’i-Kalender 89/90 (20./21. März)
Bengalischer Solarkalender 1338/39 (Jahresbeginn 14. oder 15. April)
Buddhistische Zeitrechnung 2476/77 (südlicher Buddhismus); 2475/76 (Alternativberechnung nach Buddhas Parinirvana)
Chinesischer Kalender 77. (78.) Zyklus

Jahr des Wasser-Hahns 癸酉 (seit 26. Januar, davor Wasser-Affe 壬申)

Chuch’e-Ideologie (Nordkorea) Chuch’e 22
Chula Sakarat (Siam, Myanmar) / Dai-Kalender (Vietnam) 1295/96 (Jahreswechsel April)
Dangun-Ära (Korea) 4266/67 (2./3. Oktober)
Iranischer Kalender 1311/12 (um den 21. März)
Islamischer Kalender 1351/52 (25./26. April)
Japanischer Kalender 昭和 Shōwa 8;
Kōki 2593
Jüdischer Kalender 5693/94 (20./21. September)
Koptischer Kalender 1649/50 (10./11. September)
Malayalam-Kalender 1108/09
Minguo-Kalender (China) Jahr 22 der Republik
Seleukidische Ära Babylon: 2243/44 (Jahreswechsel April)

Syrien: 2244/45 (Jahreswechsel Oktober)

Suriyakati-Kalender (Thai-Solar-Kalender) 2475/76 (1. April)
Tibetischer Kalender 1679
Vikram Sambat (Nepalesischer Kalender) 1989/90 (Jahreswechsel April)

Die Politik des Jahres 1933 ist geprägt durch die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten unter Adolf Hitler im Deutschen Reich und das damit verbundene Ende der Weimarer Republik und den Beginn des „Dritten Reichs“. Praktisch zeitgleich beginnt in Österreich durch die von der christlich-sozialen Bundesregierung unter Engelbert Dollfuß so bezeichnete „Selbstausschaltung des Parlaments“ die Zeit des austrofaschistischen Ständestaates, womit nach Italien (1922), Albanien (1925), Polen (1926), Litauen (1926) und Jugoslawien (1929) zwei weitere kurz nach dem Ersten Weltkrieg entstandene Demokratien in Europa scheitern.

Im Deutschen Reich führen die Nationalsozialisten das Einparteiensystem ein und beginnen innerhalb kurzer Zeit mit dem Terror gegen Juden, Minderheiten und Andersdenkende und der Errichtung von Konzentrationslagern, das erste dieser Lager ist das KZ Dachau.

Nach einer inszenierten Volksabstimmung tritt Deutschland aus dem Völkerbund aus, ebenso wie Japan, womit die eklatante Ohnmacht der nach dem Ersten Weltkrieg zur Wahrung des Friedens gegründeten völkerrechtlichen Organisation offengelegt wird.

Wirtschaftlich ist das Jahr überschattet von der seit 1929 andauernden Weltwirtschaftskrise. In den Vereinigten Staaten beginnt der neu gewählte Präsident Franklin D. Roosevelt mit der Bekämpfung der Großen Depression mit dem New Deal.

Ereignisse

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Politik und Weltgeschehen

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Chronologie
Vorlage:01. Januar

Schweiz: Edmund Schulthess wird zum vierten Mal Bundespräsident.

Nicaragua: Juan Bautista Sacasa wird als Präsident in sein Amt eingeführt.

Vorlage:02. Januar Nicaragua: Nach 20-jähriger Okkupation verlassen die letzten Einheiten des United States Marine Corps das Land.
Vorlage:04. Januar Weimarer Republik: Adolf Hitler und Franz von Papen vereinbaren Vorbereitungen für eine Regierungsübernahme.
30. Januar Deutsches Reich: (Machtergreifung) Adolf Hitler wird zum Reichskanzler ernannt.
31. Januar Deutsches Reich: In Mössingen findet der einzige größere Streik gegen die „MachtergreifungAdolf Hitlers statt.
Vorlage:01. Februar Deutsches Reich: Reichstag auf Wunsch Hitlers von Reichspräsident Paul von Hindenburg aufgelöst
Vorlage:03. Februar Hitlers erste Ansprache vor Befehlshabern der Reichswehr (Ziel der Außenpolitik: Lebensraum im Osten und dessen rücksichtslose Germanisierung) – Liebmann-Aufzeichnung
Vorlage:04. Februar Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes; die Grundrechte der Weimarer Verfassung, insbesondere Versammlungs- und Pressefreiheit werden eingeschränkt
20. Februar Geheimtreffen vom 20. Februar 1933 von Hitler mit Industriellen wegen finanzieller Wahlkampfunterstützung
27. Februar Reichstagsbrand in der Nacht zum 28. Februar
28. Februar Reichstagsbrandverordnung
Vorlage:03. März Deutsches Reich: der Vorsitzende der KPD, Ernst Thälmann wird verhaftet.
Vorlage:04. März Vereinigte Staaten: Amtseinführung von Franklin D. Roosevelt als 32. US-Präsident

Österreich: „Selbstausschaltung des Parlaments“, Beginn des Austrofaschismus

Deutsches Reich: Die SPD-Zeitung Vorwärts erscheint zum letzten Mal.

Vorlage:05. März Deutsches Reich: Reichstagswahlen, die NSDAP erreicht über 43 % der Stimmen.
13. März Errichtung des Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda
15. März Österreich: Der Nationalrat wird von der Bundesregierung mit Waffengewalt am Zusammentreten gehindert.
21. März Deutsches Reich: Tag von Potsdam, Staatsakt in der Garnisonkirche
22. März Die ersten Häftlinge werden ins neu errichtete Konzentrationslager Dachau gebracht.
23. März Der Deutsche Reichstag verabschiedet das Ermächtigungsgesetz.
27. März Japan erklärt seinen Austritt aus dem Völkerbund.
31. März Österreich: Die Dollfuß-Regierung verbietet den Republikanischen Schutzbund.

Deutsches Reich: Im Reichsgesetzblatt wird die Lex van der Lubbe veröffentlicht, ein rückwirkend geltendes Strafgesetz zum Reichstagsbrand.

Vorlage:01. April: Durch die Nationalsozialisten organisierter Boykott jüdischer Geschäfte, Anwaltskanzleien und Arztpraxen.
Vorlage:07. April Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums
Vorlage:07. April Im Zweiten Gesetz zur Gleichschaltung der Länder mit dem Reich erhält die nationalsozialistische Regierung in Deutschland die Befugnis, Reichsstatthalter einzusetzen.
10. April Adolf Hitler erklärte den 1. Mai als „Feiertag der nationalen Arbeit“ zum Staatsfeiertag.
26. April Erlass des kommissarischen preußischen Innenministers Hermann Göring zur Bildung des Geheimen Staatspolizeiamtes
29. April Hermann Göring gründet den Reichsluftschutzbund, der seine Mitglieder über luftschutzmäßige Vorbeugung, Brandbekämpfung, den Schutz vor Gasangriffen, Erste Hilfe und das Meldewesen ausbildet.
Vorlage:02. Mai Gewerkschaften werden verboten.
Vorlage:03. Mai Nach dem Verbot der Arbeiterwohlfahrt wird im Dritten Reich die Nationalsozialistische Volkswohlfahrt gegründet.
10. Mai Bücherverbrennung missliebiger Autoren

Gründung der Deutschen Arbeitsfront und Abschaffung des Streikrechts

17. Mai Adolf Hitler hält vor dem Reichstag die „Friedensrede“
26. Mai Österreich: Verbot der Kommunistischen Partei
27. Mai Deutsches Reich: Tausend-Mark-Sperre: Für jede Reise nach Österreich werden 1.000 Reichsmark Gebühr abverlangt.
20. Juni Siam: Jüngere Offiziere der Volkspartei putschen gegen Ministerpräsident Phraya Manopakorn Nititada.
21. Juni Deutsches Reich: SA-Leute beginnen den Terror der Köpenicker Blutwoche. Am Folgetag wird der SPD deutschlandweit jede Betätigung verboten.
14. Oktober Joseph Goebbels erklärt den Austritt des Deutschen Reichs aus dem Völkerbund. Zugleich verlässt Deutschland die Genfer Abrüstungskonferenz.
29. Oktober Spanien: Gründung der faschistischen Falange
11. November Österreich: Die Todesstrafe für Mord, Brandstiftung und öffentliche Gewalttätigkeit durch boshafte Beschädigung fremden Eigentums wird wieder eingeführt.
12. November Deutsches Reich: Reichstagswahl nach Einheitsliste und Volksabstimmung über den Austritt Deutschlands aus dem Völkerbund
17. November Die USA erkennen die seit Ende 1922 existierende Sowjetunion völkerrechtlich an.
19. November Spanien: Bei den Parlamentswahlen gewinnen die Rechtsparteien, die bisher regierenden Liberalen und Sozialisten erleiden eine vernichtende Niederlage.
15. Dezember Deutsches Reich: Zwangsvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zum Deutschen Gemeindetag
Andauernde Ereignisse

Deutsches Reich

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Obwohl die Nationalsozialisten bei der Reichstagswahl am 6. November 1932 erstmals Verluste haben hinnehmen müssen, gelingt es nicht, eine stabile Reichsregierung zu etablieren. Das Kabinett Papen wurde am 3. Dezember 1932 mit Unterstützung durch Reichspräsident Paul von Hindenburg vom Kabinett Schleicher abgelöst. Der vom „Verrat“ seines früheren Weggefährten Kurt von Schleicher zutiefst enttäuschte Franz von Papen trifft sich am 4. Januar im Kölner Haus des Bankiers Kurt Freiherr von Schröder mit Adolf Hitler zu Geheimverhandlungen, bei denen sie eine gemeinsame Regierungsübernahme vereinbaren. Diesem Gespräch folgten weitere, zuletzt auch unter Anwesenheit des Staatssekretärs des Reichspräsidenten Otto Meissner und dem Sohn des Reichspräsidenten Oskar von Hindenburg.

Am 30. Januar 1933 erfolgt die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler durch Reichspräsident Hindenburg. Hindenburg, der sich lange gesträubt hat, wird mit dem Hinweis beruhigt, dass ein von einer konservativen Kabinettsmehrheit „eingerahmter“ NSDAP-Führer nur eine geringe Gefahr bedeute. Hitler bildet daraufhin eine so genannte Nationale Regierung aus Konservativen, Deutschnationalen und Nationalsozialisten. Von Papen wird Vizekanzler, der Regierung gehören außer Hitler nur zwei weitere Nationalsozialisten an, nämlich Wilhelm Frick als Innenminister und Hermann Göring als Minister ohne Geschäftsbereich und kommissarischer preußischer Innenminister.

Datei:Bundesarchiv Bild 102-16093, Tag von Potsdam, Rede Hitler in Garnisonkirche.jpg
Tag von Potsdam, Rede Hitlers in der Garnisonkirche

Bereits am 1. Februar wird der Reichstag auf Wunsch Hitlers vom Reichspräsidenten aufgelöst. Die letzte freie Wahl am 5. März wird zu einem überwältigenden Erfolg für die NSDAP, die 43,9 % der Stimmen erhält. Die Einberufung des neuen Reichstags wird am 21. März mit dem Tag von Potsdam öffentlichkeitswirksam zelebriert.

Von Beginn der Machtergreifung an beginnen die Nationalsozialisten mit der Ausschaltung der Demokratie und der Gleichschaltung des Reiches. Durch die Verordnung des Reichspräsidenten zum Schutze des Deutschen Volkes vom 4. Februar werden die Grundrechte der Weimarer Verfassung, insbesondere die Versammlungs- und Pressefreiheit, eingeschränkt. Am 13. März wird das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda unter Propagandaminister Joseph Goebbels gegründet. Am 23. März beschließt der Reichstag das Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich (auch Ermächtigungsgesetz), das der Regierung Hitler quasi diktatorische Vollmachten überträgt. Nur die Abgeordneten der SPD unter Otto Wels stimmen gegen dieses Gesetz. Mit den Gesetzen vom 31. März und 7. April werden den Ländern ihre relativen Souveränitätsrechte entzogen und Reichsstatthalter eingesetzt.

  • 3. Februar: Hitlers hält seine erste Ansprache vor Befehlshabern der Reichswehr (Ziel der Außenpolitik: Lebensraum im Osten und dessen rücksichtslose Germanisierung).
  • 19. Februar: An der Kundgebung Das Freie Wort in der Berliner Krolloper protestieren über 900 vernunftdemokratisch bzw. antinationalsozialistisch eingestellte Geistesgrößen gegen die Nationalsozialisten. Noch vor Beendigung des Kongresses räumen „Ordnungskräfte“ der neuen Machthaber den Saal.
  • 20. Februar: Geheimes Treffen Hitlers mit Industriellen am 20. Februar 1933 wegen finanzieller Wahlkampfunterstützung
Datei:Bücherverbrennung 1933.JPG
Bücherverbrennung 1933 im Rahmen der „Aktion wider den undeutschen Geist“
Datei:RobertSeneckeGoeringEnElJuicioDelReichstag.jpg
Auftritt Hermann Görings beim Reichstagsbrandprozess
Datei:Stimmzettel RTW 1933.jpg
Stimmzettel zur Reichstagswahl

Österreich

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Datei:Engelbert Dollfuss.png
Engelbert Dollfuß (1933)

In Österreich kommt es am 4. März aufgrund einer verfahrenstechnischen Unachtsamkeit zur Beschlussunfähigkeit des Nationalrats, die der christlichsoziale Bundeskanzler Engelbert Dollfuß für einen Staatsstreich nutzt, indem er diese als „Selbstausschaltung des Parlaments“ bezeichnet. Als der Nationalrat unter dem dritten Nationalratspräsidenten Sepp Straffner am 15. März zusammentreten will, um diesen Verfahrensfehler zu korrigieren, werden die Abgeordneten von der austrofaschistischen Bundesregierung mit Polizeigewalt am Zusammentreten gehindert. Obwohl eine von über einer Million Menschen unterschriebene Petition ihn auffordert, die Regierung Dollfuß abzuberufen und auf Vorschlag einer von ihm bestellten Interimsregierung Neuwahlen zu veranlassen, bleibt der ebenfalls christlichsoziale Bundespräsident Wilhelm Miklas untätig, was es Dollfuß ermöglicht, weiter diktatorisch zu regieren. Am 23. Mai wird auch der Verfassungsgerichtshof am vollständigen Zusammentreten gehindert und damit die Gewaltentrennung in Österreich abgeschafft.

Zunächst geben die Christlichsozialen an, nur für einige Zeit autoritär regieren und in Verhandlungen mit der Opposition eine Änderung der Geschäftsordnung des Nationalrates und eine Reform der Verfassung erreichen zu wollen. Ernsthafte Gespräche darüber finden jedoch nie statt. Die Dollfuß-Regierung löst stattdessen am 31. März den sozialdemokratischen Republikanischen Schutzbund und am 26. Mai die Kommunistische Partei Österreichs durch Verordnung auf. Am 19. Juni wird auch die NSDAP verboten.

Ab April wendet Dollfuß sich zunehmend um Unterstützung gegen Deutschland an Benito Mussolini, der im Gegenzug nachdrücklich die endgültige Abschaffung des Parteienstaats fordert. Dollfuß verkündet daraufhin in einer Rede am Wiener Trabrennplatz am 11. September die Errichtung des Ständestaates, wobei er sich auf Papst Pius XI. und dessen Sozialenzyklika Quadragesimo anno beruft. Bei einer Regierungsumbildung am 20. September wird Parteiobmann Carl Vaugoin entmachtet und Heimwehrführer Emil Fey Vizekanzler. Ernst Rüdiger Starhemberg löst den Heimatblock auf und tritt mit der Heimwehr in die am 20. Mai gegründete Vaterländische Front ein, die den Alleinvertretungsanspruch für die gesamte österreichische Bevölkerung stellt.

Am 26. Mai erfolgt das Verbot der KPÖ. Am 31. März wird der Republikanische Schutzbund verboten, und auch die Freidenker fallen der Verbotswelle zum Opfer. Die NSDAP erreicht bei Gemeinderatswahlen zwar meist unter 25 % der Stimmen, sorgt aber durch jeweils mehr als 40 % bei den Wahlen in Zwettl und Innsbruck für Unruhe bei der regierenden VF. Zudem findet auch eine Terrorwelle von NS-Anhängern ihren Höhepunkt, als in den ersten Wochen des Juni bei Anschlägen vier Menschen getötet und 48 verletzt werden. Die österreichische NSDAP wird am 19. Juni 1933 verboten. Auslösendes Moment ist ein Anschlag mit Handgranaten in Krems. Der NS-Terror nimmt in den folgenden Monaten ab, jedoch sind bis Jahresende immer noch fünf Tote und 52 Verletzte zu beklagen.

Am 3. Oktober wird Dollfuß vom Nationalsozialisten Rudolf Drtil durch zwei Schüsse leicht verletzt. Der Attentäter wird unter Berücksichtigung ‚geistiger Minderwertigkeit‘ zu fünf Jahren Kerker verurteilt. Durch Verordnung vom 10. November wird mit Wirkung des folgenden Tages das standrechtliche Verfahren und mit ihm die 1920 abgeschaffte Todesstrafe für Mord, Brandstiftung und öffentliche Gewalttätigkeit durch boshafte Beschädigung fremden Eigentums wieder eingeführt.

Spanien

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Datei:Flag of the Second Spanish Republic.svg
Flagge der Zweiten Spanischen Republik

In Spanien ist es der Zweiten Republik im Laufe des Vorjahres trotz verschiedener Aufstände und Putschversuche gelungen, eine gewisse Stabilität zu erlangen. Doch ein Aufstand im Januar in dem andalusischen Dorf Casas Viejas, der von der Regierung brutal niedergeschlagen wird, führt zu einer rapiden Verschlechterung des Klimas im Land und zu einer Steigerung der Skepsis der demokratischen Staatsform gegenüber. Premierminister Manuel Azaña gründet eine neue paramilitärische Polizeitruppe, die Guardia de Asalto (Sturmgarde), um sie gegen ihre Feinde verteidigen zu können. Ihr Oberbefehlshaber wird General Emilio Mola.

Datei:01 eibar.jpg
Wahlen 1933 in Spanien

Im September schließlich zerbricht die Regierungskoalition aus Liberalen und Sozialisten. Bei den darauf folgenden Wahlen am 19. November, bei der erstmals auch Frauen wahlberechtigt sind, siegen die Konservativen. Der Zentrist Alejandro Lerroux bildet eine Regierung mit der konservativen Confederación Española de Derechas Autónomas unter José María Gil-Robles y Quiñones und der monarchistischen Renovación Española. Die Wahlbeteiligung liegt dabei bei knapp 60 %, weil die von der Linken enttäuschte Arbeiterschaft sich in weiten Teilen der Stimme enthält.

Datei:Bandera FE JONS.svg
Flagge der Falange Española

Im Teatro de la Comedia in Madrid wird am 29. Oktober die faschistische Falange Española gegründet. Den Vorsitz übernimmt eine Dreiergruppe, die aus dem Anwalt José Antonio Primo de Rivera, dem Piloten Julio Ruiz de Alda und dem Schriftsteller Alfonso García Valdecasas besteht. Die Bewegung kann bis zum Ende des Jahres rund 2.000 Mitglieder gewinnen, vor allem enttäuschte Anhänger der traditionellen Rechtsparteien und Studenten, die über die im November gegründete Studentengruppe Sindicato Universitario Español (SEU) zur Partei kommen.

Sowjetunion

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Datei:HolodomorKharkiv 1933 Wienerberger.jpg
Holodomor in der Ukraine: Fußgänger und verhungernde Bauern auf einer Straße in Charkiw 1933; Foto: Alexander Wienerberger
  • 29. März: Die Journalisten Gareth Jones, Malcolm Muggeridge und William Henry Chamberlin informieren auf einer von Paul Scheffer in Berlin organisierten internationalen Pressekonferenz die Weltöffentlichkeit über die Ausmaße der sowjetischen Hungerkatastrophe Holodomor in der Ukraine, während die sowjetische Regierung bemüht ist, das Geschehen vor der Weltgemeinschaft zu verbergen.
Datei:Karte Tragödie von Nasino.svg
Lage von Nasino
  • 18. Mai (Sowjetunion): Etwa 6100 Zwangsdeportierte werden auf einer unwirtlichen Flussinsel im Ob in der Nähe der Stadt Nasino ohne Verpflegung, Unterbringungsmöglichkeiten, Hausrat oder Werkzeuge ausgesetzt. Hunger, Entbehrungen und Fluchtversuche reduzieren die Zahl der Ausgesetzten bis Mitte August auf etwa 2000 Menschen. Dutzende Fälle von Kannibalismus treten auf. Berichte über die Tragödie von Nasino erreichen im September die Führungsspitze der KPdSU. Sie stoppt ihre umfangreichen Pläne, als „gefährlich“ oder „asozial“ klassifizierte Menschen in „Sondersiedlungen“ zu deportieren, um diese zu Vorposten der Erschließung unwirtlicher Gegenden der Sowjetunion zu machen. Stattdessen werden diese Menschen erschossen oder in eines der Arbeitslager des Gulag deportiert.

Portugal

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Datei:Salazar 1933 (Casa Veva de Lima).png
António Salazar 1933

Der im Vorjahr zum Premierminister von Portugal ernannte António de Oliveira Salazar installiert im Januar die Geheimpolizei PVDE (Polícia de Vigilância e Defesa do Estado). Salazars Wegbegleiter José Vicente de Freitas verliert am 12. Februar das Amt des Präsidenten des Stadtrates von Lissabon, nachdem er Salazar öffentlich kritisiert hat.

Am 11. April tritt nach einem Referendum die stark am faschistischen Italien orientierte neue Verfassung des Estado Novo in Kraft. Sie sieht einen alle sieben Jahre direkt gewählten Präsidenten sowie einen vom Präsidenten ernannten Ministerpräsidenten vor. Die Nationale Union wird als einzige Partei zugelassen, das Wahlrecht für Frauen und Analphabeten wird eingeschränkt.

Weitere Ereignisse in Europa

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Vereinigte Staaten von Amerika

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Datei:1932 electoral map.svg
Wahlmännerverteilung 1932

In den Vereinigten Staaten wird am 4. März der Demokrat Franklin D. Roosevelt als 32. US-Präsident angelobt. Er löst den Republikaner Herbert Hoover ab, den er bei den Präsidentschaftswahlen im November des Vorjahres erdrutschartig geschlagen hat. Es ist die letzte reguläre Amtseinführung eines US-Präsidenten an einem 4. März. Diese seit den Anfängen der USA bestehende Tradition wird durch den am 23. Januar ratifizierten 20. Zusatzartikel ab 1937 mit der zweiten Einführung Roosevelts durch den 20. Januar ersetzt.

Roosevelt wird am ehesten zugetraut, die vorwiegend wirtschaftlichen Probleme lösen zu können. Mit dem New Deal, einem Wahlversprechen, das er sofort nach seiner Angelobung in die Tat umzusetzen beginnt, wird über die folgenden Jahre die Große Depression bekämpft.

Außenpolitisch bemüht sich Roosevelt, den Eindruck eines US-amerikanischen Imperialismus zu zerstreuen. Gleich bei seiner Antrittsrede verkündet er eine Good Neighbor Policy mit den lateinamerikanischen Staaten und unterzeichnet am 26. Dezember gemeinsam mit seinem Außenminister Cordell Hull die Konvention von Montevideo, mit der die Vereinigten Staaten Abstand von einer Interventionspolitik im Sinne der Monroe-Doktrin und der Roosevelt-Corollary nehmen.

Datei:1933-11 Industry Booms After Repeal of Prohibition.ogv
US-Wochenschauaufnahmen zur Abschaffung der Prohibition

Am 23. März unterzeichnet Präsident Roosevelt ein als Cullen-Harrison Act bekannt gewordenes Gesetz, um den Volstead Act aufzuheben und Herstellung und Verkauf bestimmter alkoholischer Getränke zu erlauben. Mit der Ratifizierung des am 20. Februar vom Kongress beschlossenen 21. Verfassungszusatzes durch den 36. Bundesstaat tritt der Zusatz zur Aufhebung des 18. Zusatzartikels am 5. Dezember in Kraft. Die bundesweite Prohibition in den Vereinigten Staaten ist damit nach fast 15 Jahren beendet. Seitdem ist die Regelung bezüglich Alkohol den einzelnen Bundesstaaten oder den jeweiligen Countys überlassen. Der Artikel wird als bisher einziger Zusatzartikel nicht von den Parlamenten der Einzelstaaten, sondern von speziell zu diesem Zweck gewählten Versammlungen ratifiziert, da der Einfluss der Abstinenzbewegung auf viele Abgeordnete und Parteiführungen in den Einzelstaaten immer noch sehr stark ist.

Am 17. November erkennt die US-Regierung die seit Ende 1922 existierende Sowjetunion völkerrechtlich an.

Nicaragua

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Datei:Juan Bautista Sacasa cph.3a44780.jpg
Juan Bautista Sacasa

In Nicaragua wird der neu gewählte Präsident Juan Bautista Sacasa am 1. Januar in sein Amt eingeführt. Bereits am nächsten Tag verlassen die letzten Einheiten der United States Army das Land. Sie hinterlassen eine von ihnen aufgebaute und trainierte Nationalgarde, die Guardia Nacional de Nicaragua unter dem Befehl ihres Vertrauten Anastasio Somoza García.

Die Amtsübernahme durch den Liberalen Sacasa führt zu einem Ende des seit 1927 andauernden Bürgerkriegs, weil der Aufständische General Augusto César Sandino seine Loyalität zu der neuen Regierung bezeugt und mit seinen Truppen die Waffen niederlegt, die im Gegenzug Amnestie erhalten sowie Landbesitz im Norden des Landes in Jinotega.

Weitere Ereignisse in Amerika

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Asien

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Australien

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Datei:Westraliasecession3.jpg
Abstimmungsempfehlung der Sezessionisten Westaustraliens zum Referendum 1933

In einem Referendum in Westaustralien am 8. April votieren fast zwei Drittel der Abstimmenden für den Austritt aus der australischen Föderation. Die Abstimmung bleibt jedoch weitgehend folgenlos, da sie weder durch die australische Bundesregierung, noch durch das Britische Parlament anerkannt wird.

Wirtschaft

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Weltwirtschaftskrise

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New Deal in den USA

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Vorlage:Hauptartikel

  • 6. März: Präsident Franklin D. Roosevelt verbietet den Banken während der angeordneten Bankfeiertage die Auszahlung von Gold und den Handel mit Devisen. Drei Tage später wird dem Präsidenten mit dem Emergency Banking Act erlaubt, Einfluss auf den Gold- und Devisenhandel auszuüben.
  • 31. März: Mit der Unterzeichnung des Emergency Conservation Work durch Präsident Roosevelt wird der Civilian Conservation Corps ins Leben gerufen, eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme für junge Arbeitslose. Das Gesetz ermächtigt die Bundesregierung der Vereinigten Staaten, bis zu 250.000 junge Arbeitslose aus den Großstädten in die von Bodenerosion am stärksten betroffenen Regionen zu entsenden, wo die Aufforstung und Anlage von Windschutzstreifen die erste Aufgabe des Civilian Conservation Corps wird. Die ersten Teilnehmer schreiben sich am 7. April ein. Die CCC-Arbeiter werden für ein Jahr in work camps untergebracht, erhalten Verpflegung, Unterkunft, sowie ein Gehalt von mindestens $30 im Monat, von denen $25 an die Familienangehörigen in der Heimat geschickt werden müssen. Die Logistik wird von der Armee übernommen.
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Executive Order 6102
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Nellie Tayloe Ross

Gleichschaltung in Deutschland

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Datei:4 Reichspfennige 1932 A J315.jpg
Unbeliebte Münze
  • 1. Oktober: Die vom deutschen Reichskanzler Heinrich Brüning initiierte umlaufende 4-Pfennig-Münze wird mangels Akzeptanz in der Bevölkerung für ungültig erklärt.
  • 27. November: Die Nationalsozialisten richten in Deutschland ein Amt für Schönheit der Arbeit ein. Es kümmert sich um die Schaffung von Kantinen, Aufenthaltsräumen, Werksbibliotheken sowie Sport- und Sanitäranlagen durch Unternehmen. Sie werden außerdem angehalten, sportliche und kameradschaftliche Betriebsveranstaltungen durchzuführen.

Unternehmensgründungen

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Sonstiges

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Wissenschaft und Technik

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Aviation

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Datei:Lithuanica-flight-map-1933.png
Flugroute der Lituanica

Lehre und Forschung

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Sonstiges

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  • 18. August: Bei der Eröffnung der 10. Funkausstellung in Berlin wird der erste Volksempfänger vorgestellt.
Datei:Angel falls.jpg
Salto Ángel

Kultur

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Architektur und Bildende Kunst

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Vorlage:Hauptartikel

Vorlage:Hauptartikel

Datei:King Kong 1933 Promotional Image.png
King Kong, Promotional Image

Literatur

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Vorlage:Hauptartikel

  • Januar bis September: Isaac Bashevis Singer veröffentlicht seinen Roman Satan in Goraj in Fortsetzungen in der polnischen literarischen Zeitschrift Globus, die Singer zusammen mit seinem Freund Aaron Zeitlin herausgibt.
Datei:Gelöbnis treuester Gefolgschaft 1933-10-26.jpg
„Gelöbnis treuester Gefolgschaft“ in der Frankfurter Zeitung vom 26./28. Oktober 1933

Musik und Theater

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Vorlage:Hauptartikel

Sonstiges

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Gesellschaft

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Religion

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Katastrophen

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Holodomor

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Verhungernde Bauern am Straßenrand in Charkiw 1933 Foto: Alexander Wienerberger

Erdbeben

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  • Vorlage:02. März: Das Shōwa-Sanriku-Erdbeben vor der japanischen Sanriku-Küste hat eine Stärke 8,4 auf der Momenten-Magnituden-Skala. Im Anschluss trifft ein Tsunami die Küste. In Japan werden etwa 3.000 Häuser komplett zerstört und weitere 2.000 beschädigt, rund 3.000 Menschen kommen ums Leben. Der Tsunami verursacht auch kleinere Schäden in Hawaii.
  • 11. März: Das Long-Beach-Erdbeben an der Newport-Inglewood-Verwerfung in der Nähe der kalifornischen Stadt Long Beach fordert 115 Todesopfer. Das Erdbeben führt zum Field Act von 1933, ein Gesetz, durch den die erdbebensichere Bauweise bei öffentlichen Schulen in Kalifornien festgelegt wird.
  • 25. August: Beim so genannten Diexi-Erdbeben, auch Erdbeben im Kreis Mao genannt, wird der Ort Diexi in der südwestchinesischen Provinz Sichuan und weitere umliegende Ortschaften im Südosten zerstört. Über 9.000 Menschen werden getötet. Der alte Ort versinkt in dem durch den Erdrutsch in den Fluss Min Jiang entstandenen Diexi-See.

Weitere Katastrophen und Unglücksfälle

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Datei:Catastrophe de Lagny.jpg
Die Lokomotive des aufgefahrenen Zuges
  • 23. Dezember: Der Eisenbahnunfall von Lagny auf der Strecke LagnyPomponne führt in Frankreich zu 204 Toten und 120 Verletzten. Der Schnellzug Paris–Straßburg fährt an einem Signal auf den Zug nach Nancy auf.

Vorlage:Jahrestage Katastrophenhinweis

Sport

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Vorlage:Hauptartikel

  • 28. Februar: Erich Seelig gewinnt im Theater Flora in Hamburg den Boxkampf im Halbschwergewicht gegen den sechs Kilo schwereren Helmut Hartkopp. Als er im März seinen Titel verteidigen soll, wird er wegen seiner jüdischen Abstammung von der SA bedroht und ihm schließlich vom Verband Deutscher Faustkämpfer die Teilnahmeberechtigung abgesprochen. Der Titel ist in der Folge „vakant“. Am 9. Juni gewinnt Johann Wilhelm Trollmann gegen Adolf Witt den Titel gegen den Willen des Verbandes, weil er das Publikum auf seiner Seite hat. Acht Tage später wird dem Sinto der Titel wegen „armseligen Verhaltens“ wieder aberkannt. Im Juli kämpft Trollmann seinen letzten Kampf gegen Gustav Eder. Er kommt mit blondgefärbten Haaren, seine Haut mit weißem Puder bedeckt, als Karikatur eines „arischen“ Boxers in den Ring. Da ihm Auflagen gemacht wurden, die ihm seinen eigenen Kampfstil unmöglich machen, verliert er nach fünf Runden praktisch ohne zu kämpfen durch K. o.
  • 11. Juni: Fortuna Düsseldorf wird Deutscher Fußballmeister
  • 14. August: Emilio Comici und zwei Seilgefährten gelingt als ersten die Durchsteigung der schwierigen Nordwand zum Gipfel der Großen Zinne in den Sextener Dolomiten.
  • 3. September: Als einzigem Expeditionsteilnehmer gelingt Jewgeni Michailowitsch Abalakow die Erstbesteigung des Pik Stalin, des im Pamir gelegenen höchsten Berges der Sowjetunion.
  • 13. September: SV Austria Salzburg wird durch Fusion des Arbeitervereins FC Rapid Salzburg mit dem bürgerlichen Verein FC Hertha Salzburg gegründet.
  • 27. November: Im nationalsozialistischen Deutschland wird die Organisation Kraft durch Freude gegründet.

Nobelpreise

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Preis Person Land Begründung für die Preisvergabe Bild
Nobelpreis für Physik Erwin Schrödinger
(1887–1961)
Vorlage:AUT „für die Entdeckung neuer produktiver Formen der Atomtheorie“ (Weiterentwicklung der Quantenmechanik) Erwin Schrödinger
Paul Dirac
(1902–1984)
Vorlage:GBR Paul Dirac
Nobelpreis für Chemie nicht verliehen
Nobelpreis für Physiologie oder Medizin Thomas Hunt Morgan
(1866–1945)
Vorlage:USA 48 Stars „für seine Entdeckungen über die Bedeutung der Chromosomen als Träger der Vererbung“ Thomas Hunt Morgan
Nobelpreis für Literatur Iwan Bunin
(1870–1953)
Staatenlos, wohnhaft in Vorlage:FRA-1871 (geboren in Woronesch, Vorlage:RUS-1858) „für die strenge Künstlerschaft, womit er die klassische russische Linie in der Prosadichtung vertritt“ Iwan Bunin
Friedensnobelpreis
(verliehen 1934)
Norman Angell
(1874–1967)
Vorlage:GBR Mitglied der Exekutivkommission des Völkerbunds und des Nationalen Friedensrats Norman Angell

Geboren

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Datei:Bill Hayden 1971.jpg
Bill Hayden
Datei:Corazon Aquino 1986.jpg
Corazon Aquino
Datei:Paul Biya 2014.png
Paul Biya
Datei:611px-Kim Novak.jpeg
Kim Novak
Datei:Yoko Ono 2011 SXSW.jpg
Yoko Ono
Datei:Nina Simone 1965 - restoration1.jpg
Nina Simone
Datei:Sir Michael Caine, 28th EFA Awards 2015, Berlin (cropped).jpg
Sir Michael Caine
Datei:Quincy Jones May 2014.jpg
Quincy Jones
Datei:Philip Roth (September 2017).jpg
Philip Roth
Datei:Belmondo 1960.jpg
Jean-Paul Belmondo
Datei:Elizabeth Montgomery 1967.jpg
Elizabeth Montgomery
Datei:Montserrat Caballé 1971.jpg
Montserrat Caballé
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Jayne Mansfield
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Willie Nelson
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James Brown
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Steven Weinberg
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Dame Joan Collins
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Charlie Wilson
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Godfried Danneels
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Joan Rivers
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Gene Wilder
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Sam Jones
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James Howard Meredith
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Claudio Abbado
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Max Markgraf von Baden
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David McCullough
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Oliver Sacks
Datei:Dom Deluise Allan Warren.jpg
Dom DeLuise
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Julie Newmar
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Stuart Roosa
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Gene Kranz
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Roman Polański
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Conway Twitty
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Mathieu Kérékou
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Karl Lagerfeld
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Fred Willard
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David McCallum
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Samora Machel
Datei:John Gurdon Cambridge 2012.JPG
Sir John Gurdon
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William Anders
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Sir Peter Mansfield
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Garrincha
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Ken Berry
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Amartya Sen
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Sir Charles Kuen Kao
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Keiko Tanaka-Ikeda
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Lou Rawls
Datei:LouAdlerHWOFDec2012.jpg
Lou Adler
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Tim Conway
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Abel Pacheco
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Akihito
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Caroll Spinney

Januar

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Februar

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März

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April

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August

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September

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Oktober

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November

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Dezember

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Genaues Geburtsdatum unbekannt

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Gestorben

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Januar/Februar

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Wilhelm Cuno

März/April

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Sigfrid Karg-Elert
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Anna Blos

Mai/Juni

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Clara Zetkin, in den 1920er Jahren

Juli/August

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Hipólito Yrigoyen

September/Oktober

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Hans Freiherr von Berlepsch

November/Dezember

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König Mohammed Nadir Schah

Genaues Todesdatum unbekannt

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  • Chronik 1933 auf Lebendiges virtuelles Museum Online
  • Rundfunk Berlin-Brandenburg (2024): Dokumentation und Reportage: Berlin 1933

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