1922

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Reichskanzler Joseph Wirth empfängt eine sowjetische Delegation
Reichskanzler Joseph Wirth empfängt eine sowjetische Delegation
Das Deutsche Reich und die Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik schließen den Vertrag von Rapallo.
Staatsakt für den ermordeten Walter Rathenau
Staatsakt für den ermordeten Walter Rathenau
Der deutsche Reichsaußenminister Walther Rathenau wird von der Organisation Consul ermordet.
Leiter der Kirchen und der Verwaltung von Jerusalem
Leiter der Kirchen und der Verwaltung von Jerusalem
Das britische Völkerbundsmandat für Palästina beginnt.
Benito Mussolini beim Marsch auf Rom
Benito Mussolini beim Marsch auf Rom
Mit dem Marsch auf Rom der Schwarzhemden von Benito Mussolini beginnt die faschistische Herrschaft in Italien.
Grab von Tutanchamun
Grab von Tutanchamun
Howard Carter entdeckt im Tal der Könige das Grab von Tutanchamun.

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Ereignisse

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Politik und Weltgeschehen

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Internationale Organisationen

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Konferenzen und Verträge nach dem Weltkrieg

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  • 6. bis 13. Januar: Auf der Konferenz von Cannes zwischen Vertretern der Siegermächte des Ersten Weltkrieges und Deutschland geht es um Reparationsfragen. Die deutsche Reichsregierung, die sich nicht in der Lage sieht, die vorgesehenen Reparationsleistungen in Höhe von zwei Milliarden Goldmark pro Jahr zu leisten, erreicht durch Außenminister Walther Rathenau den Aufschub der Zahlungen. Der britische Premierminister David Lloyd George schlägt auf der Konferenz ein umfassendes auch die französischen Sicherheitsinteressen berücksichtigendes politisches Abkommen für Europa vor. Zu einer Einigung kommt es nicht, da in Frankreich Aristide Briand am 15. Januar durch den unnachgiebigen Raymond Poincaré als Ministerpräsident abgelöst wird.
  • 6. Februar: Am Ende der Washingtoner Flottenkonferenz schließen die fünf Seemächte Großbritannien, Frankreich, Italien, Japan und die USA nach knapp dreimonatigen Verhandlungen das Washingtoner Flottenabkommen. Darin verständigen sie sich auf eine Rüstungsbegrenzung ihrer großen Kriegsschiffe. Der erste Abrüstungsvertrag wird jedoch durch ein bald aufkeimendes Wettrüsten in kleineren Schiffsklassen konterkariert.
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Teilnehmer der Konferenz von Genua
  • 10. April bis 19. Mai: An der Konferenz von Genua nehmen 34 Staaten teil, mit Ausnahme der USA sämtliche Teilnehmer des Ersten Weltkriegs. Die Konferenz hat die Wiederherstellung der durch den Krieg zerrütteten internationalen Finanz- und Wirtschaftssysteme zum Inhalt. Die angestrebte Reorganisation des internationalen Finanzsystems soll durch eine teilweise Rückkehr zum Goldstandard erreicht werden. Dieser ist während des Kriegs aufgegeben worden, um durch Geldmengenerweiterung mittels Druck von Banknoten die Kriegsausgaben zu finanzieren – mit allen negativen Auswirkungen der daraus resultierenden Inflation.
  • 16. April: Im Vertrag von Rapallo zwischen dem Deutschen Reich und der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik, unterzeichnet von den Außenministern Walther Rathenau und Georgi Tschitscherin, verzichten beide Länder auf den Ersatz der Kriegskosten und -schäden. Der Vertrag normalisiert die diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen der beiden Staaten, die mit ihm ihre internationale Isolation durchbrechen wollen.

Deutsches Reich

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  • 12. Januar: Adolf Hitler wird in München wegen Landfriedensbruchs zu drei Monaten Gefängnis verurteilt, nachdem er im Vorjahr Otto Ballerstedt daran gehindert hat, im Löwenbräukeller eine Rede zu halten und ihn dabei schwer verletzt hat. Gemeinsam mit Hitler verurteilt werden seine Gesinnungsgenossen Hermann Esser und Oskar Körner. Hitler tritt seine Strafe im Juni an.
  • 4. Juni: Auf Philipp Scheidemann, den sozialdemokratischen Oberbürgermeister von Kassel, wird von Hans Hustert, einem Mitglied der Organisation Consul, ein Mordanschlag verübt, der jedoch misslingt.
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Vorwärts-Ausgabe zur Ermordung Walther Rathenaus
  • 24. Juni: Der deutsche Reichsaußenminister Walther Rathenau wird von dem Studenten Erwin Kern und dem Maschinenbauingenieur Hermann Fischer ermordet. Die Polizei stellt schnell einen Zusammenhang mit vorangegangenen Attentaten auf Matthias Erzberger und Philipp Scheidemann her, und noch am Tag der Ermordung Rathenaus ordnet der Kasseler Oberstaatsanwalt die Festnahme von Funktionären der nationalistischen und antisemitischen Organisation Consul, darunter Karl Tillessen, Hartmut Plaas und Friedrich Wilhelm Heinz, an. Tatsächlich sind die Attentäter allesamt Mitglieder dieser Organisation. Am 26. Juni wird der Student Willi Günther verhaftet, der an der Vorbereitung der Tat beteiligt gewesen war und sich öffentlich der Mittäterschaft gerühmt hatte. Nach Günthers rückhaltlosem Geständnis werden weitere Tatbeteiligte verhaftet, darunter Hans Gerd Techow, ein Bruder des Fahrers Ernst Werner Techow, der am 29. Juni verhaftet wird. Kern und Fischer kommen beim Versuch einer Verhaftung am 17. Juli auf der Burg Saaleck ums Leben. Vom 3. bis zum 14. Oktober wird vor dem neugebildeten Staatsgerichtshof zum Schutze der Republik gegen 13 Personen verhandelt. Das Verfahren endete mit zehn Verurteilungen und vergleichsweise drastischen Strafen, wobei der Hauptangeklagte Ernst Werner Techow allerdings der Todesstrafe entgeht.
Datei:Bundesarchiv Bild 183-Z1117-502, Berlin, Staatsakt für Walter Rathenau.jpg
Staatsakt für Walther Rathenau im Reichstag am 27. Juni
  • Die politischen Reaktionen auf das Attentat sind enorm. Als die Todesnachricht im Reichstag bekannt wird, kommt es zu Tumulten, bei denen vor allem der deutschnationale Abgeordnete Karl Helfferich, der tags zuvor noch Rathenaus Erfüllungspolitik scharf angegriffen hat, mit „Mörder, Mörder“-Rufen bedrängt wird. Reichstagspräsident Paul Löbe gelingt es erst nach etwa zwanzig Minuten, die Ruhe im Saal wiederherzustellen, um seinen Nachruf auf den Ermordeten zu halten. Der Deutschvölkische Schutz- und Trutzbund wird wegen seiner Verwicklung in das Attentat auf der Grundlage des am 21. Juli erlassenen Republikschutzgesetzes in den meisten Ländern des Deutschen Reichs verboten. Millionen Deutsche demonstrieren in Protestkundgebungen und Trauerzügen gegen den konterrevolutionären Terror, aber der Bürgerkrieg, auf den die Terroristen gesetzt haben, bleibt aus. Während der Beerdigung Rathenaus am 27. Juni legten die Mitarbeiter aller Verkehrsbetriebe am Nachmittag die Arbeit nieder. Die Reaktionen auf die Ermordung Rathenaus stärken letztlich die Weimarer Republik. Während ihres Bestehens bleibt der 24. Juni ein Tag des öffentlichen Gedenkens, wobei Rathenau zunehmend von der Arbeiterbewegung geehrt wird. Rathenaus Tod erscheint in der öffentlichen Erinnerung zunehmend als ein bewusst erlittenes Opfer für die Demokratie.
  • 11. August: Reichspräsident Friedrich Ebert bestimmt das Lied der Deutschen zur Nationalhymne des Deutschen Reiches.
  • Gründung der Kaisertreuen Jugend
  • 14. November: Nach dem gescheiterten Versuch, alle demokratischen Kräfte von SPD bis DVP in einer Koalition zu einigen, tritt Reichskanzler Joseph Wirth zurück.
  • 22. November: Der parteilose Reichskanzler Wilhelm Cuno bildet mit dem Kabinett Cuno eine neue Regierung.

Vorlage:Siehe auch

Italien

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Luigi Facta

Am 26. Februar löst der Liberale Luigi Facta den Reformsozialisten Ivanoe Bonomi (PSRI) als italienischen Ministerpräsidenten ab. Er ist der letzte italienische Ministerpräsident vor der Machtübernahme durch Mussolinis Faschisten.

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Benito Mussolini und das Quadrumvirat

Am 1./2. Oktober 1922 organisiert der Partito Nazionale Fascista unter Benito Mussolini den Marsch auf Bozen, der gegen die deutsche Volksgruppe in Südtirol gerichtet war. Die Untätigkeit der italienischen Sicherheitskräfte bestärkt die italienischen Faschisten in der Überzeugung, dass bei einem Staatsstreich kaum Widerstand von Seiten des konstitutionellen Italien zu erwarten wäre. Bei mehreren großen Veranstaltungen im September und Oktober versammelt Mussolini seine Anhänger und kündigt den „Marsch auf Rom“ seiner Anhänger an, um die italienische Regierung notfalls auch gewaltsam zu übernehmen. Am 16. Oktober wird das sogenannte Quadrumvirat zur Vorbereitung des Marsches gegründet. Als sich immer deutlicher abzeichnet, dass Mussolini seine Androhung wahrmachen würde, drängt der römische Militärkommandant Emanuele Pugliese Ministerpräsident Luigi Facta, den Notstand auszurufen, aber der unentschlossene Facta weigert sich. Erst in der Nacht vom 27. zum 28. Oktober, als sich bereits Tausende zum Marsch bereitmachen und aus den Provinzen Nachrichten über Besetzungen von staatlichen Einrichtungen eintreffen, beruft Facta das Kabinett ein.

Datei:March on Rome 1922 - Alle porte di Roma.png
Faschisten auf dem Weg nach Rom, 28. Oktober 1922

Die faschistischen squadre beginnen am 27. Oktober damit, lokale Verwaltungsgebäude, Verkehrsknotenpunkte und Kasernen zu besetzen und versuchen, sich Zugang zu staatlichen Waffenlagern zu verschaffen. Diese Versuche sind allerdings nur in einigen Teilen Norditaliens, vor allem im Veneto und in Friaul, erfolgreich; in einem großen Teil Nord- und Mittelitaliens scheitert dieser militärische Teil des „Aufstandes“ bereits im Ansatz. Im Süden findet eine Erhebung oft gar nicht erst statt. Die Regierung Facta beschließt in der Nacht, den Belagerungszustand auszurufen. Das Notstandsdekret, das der Armee das sofortige Losschlagen gegen die Faschisten ermöglichen sollte, wird vorbereitet, und Facta bringt es am nächsten Morgen zu König Viktor Emanuel III., dessen Unterschrift nötig ist. Einige der konservativen Vertrauten des Königs wie Antonio Salandra, der ehemalige italienische Premier, raten ihm von der Unterschrift ab – teils, weil sie sich dann den Rücktritt des unbeliebten liberalen Facta erhoffen, teils, weil sie glauben, in einer Koalition mit den Faschisten hohe Ämter zu erhalten. Als Vittorio Emanuele Marschall Armando Diaz, den Oberbefehlshaber des italienischen Heeres 1917/18, nach der Verlässlichkeit des Heeres fragt, antwortete dieser: „Majestät, die Armee wird ihre Pflicht tun, aber es wäre besser, sie nicht auf die Probe zu stellen.“

Vittorio Emanuele verweigert daraufhin am Morgen des 28. Oktober die Unterschrift des Dekretes. Die Gründe für diese plötzliche Entscheidung sind bis heute umstritten. Sicher will der König keinen Bürgerkrieg riskieren, aber auch die Furcht vor einer Usurpation seines Vetters, des als Sympathisant der Faschisten bekannten Emanuel Philibert von Savoyen, dürfte eine Rolle spielen. Facta tritt daraufhin zurück und schlägt Salandra als neuen Regierungschef vor. Salandra selbst überredet den König, Mussolini zum neuen Ministerpräsidenten zu ernennen. Vittorio Emanuele III. bestellt daraufhin am Abend des 29. Oktober Mussolini aus Mailand nach Rom ein.

Der „Duce“ der faschistischen Bewegung besteigt noch am gleichen Abend einen Nachtzug von Mailand nach Rom und kommt am Morgen des 30. Oktober dort an. Vor den Toren Roms sind mittlerweile mehrere Zehntausend Faschisten in drei großen Gruppen eingetroffen. Nach der Ernennung Mussolinis zum Regierungschef gibt dieser die Weisung, die faschistischen Verbände in Marsch zu setzen, die dann am 31. Oktober in Rom eine Parade abhalten. Anschließend kommt es – wie schon in den Tagen zuvor – zu Überfällen auf sozialistische und kommunistische Pressebüros und Gewalttaten gegen deren Anhänger.

Am 16. November tritt Mussolini erstmals als Ministerpräsident vor das Parlament; mit der Drohung, das Haus jederzeit „zu einem Biwak für meine squadre“ machen zu können, fordert er Vollmachten, um auf dem Verordnungsweg regieren zu können. Nur die Abgeordneten der Sozialisten und Kommunisten stimmen am 24. November gegen die Vorlagen, durch die die Regierung bis zum 31. Dezember 1923 befristete Sondervollmachten erhält.

Polen/Litauen

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Narutowicz im Gespräch mit Marschall Piłsudski, 1922
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Ehrenwache an Narutowiczs aufgebahrten Sarg

Sowjetrussland

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Großbritannien und Irland

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Gründungskonvent der Anti-Treaty-IRA, Ende März/Anfang April im Dubliner Mansion House
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Brennendes Gerichtsgebäude während der Schlacht von Dublin

Frankreich

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  • 12. Januar: Aristide Briand, ein Unterstützer internationaler Friedensbemühungen und des Völkerbundes, tritt als Ministerpräsident Frankreichs zurück, da der Sicherheitspakt zwischen Frankreich und Großbritannien auf der Konferenz von Cannes nicht ratifiziert worden ist und zudem Briands Kritik an den harten Bedingungen des Versailler Friedensvertrages bei der Bevölkerung auf Widerstand stößt. Sein Nachfolger wird am 15. Januar Raymond Poincaré, der eine unnachgiebige Haltung gegenüber dem Deutschen Reich vertritt.

Griechisch-Türkischer Krieg

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  • 26. August–30. August: Die Schlacht von Dumlupınar ist die letzte Schlacht des Griechisch-Türkischen Krieges, in der die Griechen eine entscheidende Niederlage erleiden und sich in der Folge aus Anatolien zurückziehen müssen.
  • 9. September: „Kleinasiatische Katastrophe“: Die Türken erobern die kleinasiatische Stadt Smyrna (türk. Izmir). Es kommt zum mehrtägigen Brand von Izmir sowie zu Massakern an den christlichen Bewohnern der Stadt, wobei Zehntausende umkommen und große Teile der Stadt zerstört werden. Die überlebenden griechischen und armenischen Bewohner werden von Schiffen evakuiert, wie auch die geschlagene griechische Expeditionsarmee. In der Folge weitere Vertreibungen von Griechen aus Kleinasien.
  • 11. September: Militärputsch in Griechenland gegen König Konstantin I., dieser muss ins Exil gehen.
  • September: Chanakkrise zwischen der Türkei und Großbritannien, die beide Staaten an den Rand eines Krieges führt. Das Einknicken der Regierung Lloyd George vor den Türken zieht am 19. Oktober den Sturz des Premierministers nach sich.
  • 11. Oktober: Waffenstillstand von Mudanya der Türkei mit den westlichen Alliierten Griechenlands, dem Griechenland drei Tage später zustimmt.
  • 1. November: Die Große Nationalversammlung unter Mustafa Kemal Atatürk erklärt das Sultanat im Osmanischen Reich für abgeschafft. Mehmed VI. Vahdettin flieht ins Exil. Ihm folgt – allerdings nur als KalifAbdülmecit II. nach (bis 3. März 1924) (siehe Religion).
  • 21. November: Beginn der Friedensverhandlungen im schweizerischen Lausanne, die im Juli des Folgejahres mit dem Vertrag von Lausanne abgeschlossen werden.
  • 28. November: Fünf Mitglieder der im September abgesetzten griechischen Regierung sowie der General Georgios Hatzianestis werden nach ihrer Verurteilung vor einem Militärtribunal in Goudi bei Athen hingerichtet.

Weitere Ereignisse in Europa

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António Maria da Silva

Ägypten

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Palästina

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  • 24. Januar: Der iranische Herrscher Ahmad Schah Kadschar beruft Premierminister Ahmad Qavām wegen schwerwiegender Korruptionsvorwürfe ab und ernennt Hassan Pirnia zu seinem Nachfolger. Auch in dessen Kabinett bleibt Reza Chan Verteidigungsminister. Zum Justizminister wird Abdolhossein Teymurtash berufen. Ziel Pirnias ist eine umfassende Justizreform. Aufgrund der anhaltenden Spannungen zwischen Reza Chan und Pirnia über die Höhe des Verteidigungshaushalts trat Pirnia allerdings bereits am 25. Mai zurück und Ahmad Qavam übernimmt im Juni wieder das Amt des Premierministers.
  • Simko Schikak, der versucht hat, im Westen Irans einen kurdischen Staat zu errichten, unterliegt den persischen Einheiten Reza Chans bei Salamas.

Weitere Ereignisse in Asien

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Amerika

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  • 2. Januar: Konstituierung der Kommunistischen Partei Chiles
  • 24. März: Im Vertrag von Salomón-Lozano verzichtet Peru zugunsten Kolumbiens auf das Gebiet zwischen den Flüssen Putumayo und Caquetá sowie südöstlich davon auf die 1867 gegründete Flusshafen-Stadt Leticia, wodurch Kolumbien einen Zugang zum Amazonas erhält.
  • 21./22. Juni: In Herrin, Illinois, kommen 23 Menschen ums Leben als es bei einem Streik von Minenarbeitern zu Kämpfen zwischen Streikenden und Streikbrechern kommt.
  • 7. September: Grundsteinlegung für die zukünftige brasilianische Hauptstadt Brasília in der Nähe der Stadt Planaltina
  • 21. November: Rebecca Ann Latimer Felton wird als erste weibliche US-Senatorin vereidigt. Die Vertreterin für den US-Bundesstaat Georgia und mit 87 Jahren das älteste je entsandte Senatsmitglied verliert ihr Amt am nächsten Tag an den überraschend gewählten Walter F. George.

Afrika

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Wirtschaft

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Börsenwesen

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Patente

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  • 12. Januar: Der Schweizer Jacob Fahrni meldet einen als Motormäher konzipierten Balkenmäher zum Patent an.

Unternehmensgründungen

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Wissenschaft und Technik

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Aviation

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Die beiden Piloten vor ihrem Flug
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Nachbau von Arthur Martens’ HAWA „Vampyr“

Archäologie

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Geöffneter Grabeingang

Naturwissenschaften und Medizin

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Rundfunk

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Sendestation „Champ de l’Air“ (1922)

Kultur

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Bildende Kunst

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Vorlage:Hauptartikel

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Teilnehmer am ersten internationalen Kongress fortschrittlicher Künstler

Vorlage:Hauptartikel

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Plakat zur Uraufführung von Nathan der Weise
  • Nachdem Rechtsradikale bereits im November versucht haben, das Filmnegativ zu vernichten, wird am 29. Dezember der Spielfilm Nathan der Weise von Manfred Noa mit Werner Krauß in der Titelrolle im Berliner Alhambra uraufgeführt. Der Film erhält positive Kritiken, fällt aber bald der antijüdischen Propaganda zum Opfer. Es handelt sich um die bisher einzige Verfilmung des gleichnamigen Stücks von Gotthold Ephraim Lessing.

Literatur

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Vorlage:Hauptartikel

Datei:UlyssesCover.jpg
Ulysses, Umschlag der Erstausgabe
  • 2. Februar: Der Roman Ulysses von James Joyce erscheint als Buch in Paris.
  • Februar: Franz Kafka beginnt vermutlich nach einem gesundheitlichen Zusammenbruch während eines Erholungsaufenthaltes im Riesengebirge in Spindlermühle in der Nähe von Schloss Friedland mit der Arbeit an dem Roman Das Schloss. Im März stellt er seinem Freund Max Brod das Geschaffene vor. Den Sommer verbringt Kafka zur weiteren Erholung in Westböhmen in Plan, dort führt er den Roman weiter. Am 1. Juli wird er endgültig pensioniert, da eine Arbeitsfähigkeit nicht mehr zu erwarten ist. Im Herbst muss er zurück nach Prag, die Gesundheitsprobleme nehmen zu. Kafka legt nach dieser Unterbrechung das Romanfragment endgültig beiseite.
  • Februar: Rainer Maria Rilke verfasst den Gedichtszyklus Die Sonette an Orpheus.
  • 27. Oktober: Jacob’s Room, Virginia Woolfs dritter Roman, wird im eigenen Verlag, der Hogarth Press, veröffentlicht.
  • In New York wird die Zeitschrift Reader’s Digest gegründet.
  • Mit seinem homophilen Gedichtband Canções löst der Portugiese António Botto einen Literaturskandal aus. Das Werk wird nach der Veröffentlichung aus den Buchhandlungen konfisziert und verboten. Fernando Pessoa verfasst daraufhin für seinen verfolgten Freund die Streitschrift Antonio Botto und das Ästhetische Prinzip in Portugal, die den Künstler auch international bekannt macht.
  • Sinclair Lewis veröffentlicht den satirischen Roman Babbitt, in dem die amerikanische Mittelschicht in der Zeit vor der Weltwirtschaftskrise dargestellt wird.
  • F. Scott Fitzgerald veröffentlicht seinen zweiten Roman The Beautiful and Damned.
  • Der bengalische Lyriker Kazi Nazrul Islam veröffentlicht während der Kampagne der Nichtkooperation mit der britischen Kolonialmacht mehrere balladenhafte Gedichte, in denen er zur Einheit der Muslime und Hindus im revolutionären Kampf aufruft.
  • Die Newbery Medal der Association for Library Service to Children wird erstmals verliehen: Hendrik Willem van Loon ist der erste Preisträger des Preises für Kinderliteratur.

Musik und Theater

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Vorlage:Hauptartikel

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Trommeln in der Nacht, Erstdruck von 1922

Gesellschaft

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Religion

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  • 22. Januar: Papst Benedikt XV. stirbt. Der Erzbischof von Mailand, Kardinal Achille Ambrogio Damiano Ratti wird am 6. Februar nach fünftägigem Konklave zum Papst gewählt und nimmt den Namen Pius XI. an. Die Krönung erfolgt am 12. Februar.
  • 1. März: Pius XI. veröffentlicht das Apostolische Schreiben Cum proxime, das unter anderem die Fristen bis zum Beginn des Konklaves nach Eintritt der Sedisvakanz festlegt.
  • 10. Mai: In Italien werden die Verhandlungen zwischen dem Vatikan und der sowjetischen Regierung erfolgreich abgeschlossen. In einem Vertrag verpflichten sich die Russen zur Religionsfreiheit.
  • 19. November: Die Große Nationalversammlung wählt als Nachfolger im Kalifenamt Abdülmecit II. für den ins Ausland geflohenen Mehmed VI. Vahdettin. Abdülmecit II. ist 101. und letzter Kalif (bis 3. März 1924).
  • 23. Dezember: Mit seiner Antrittsenzyklika Ubi arcano Dei verkündet der neue Papst Pius XI. sein Programm: pax christi in regno christi, Friede Christi in Christi Reich. Er macht sich ausdrücklich die pastoralen und politischen Anliegen seiner beiden Vorgänger Benedikt XV. und Pius X. zu eigen, verurteilt den „sozialen Modernismus“ und entwickelt positive Leitlinien für eine friedfertige Gesellschaftsordnung auf dem Fundament der katholischen Religion.

Katastrophen

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Vorlage:Jahrestage Katastrophenhinweis

Sport

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  • 9. Juli: Johnny Weissmüller stellt in Alameda, Kalifornien in genau 58,6 Sekunden einen neuen Weltrekord über 100 Meter Freistil-Schwimmen auf.
  • 1. August: In Brooksland (USA) findet ein Autorennen statt, das Gegenstand der ersten Sport-Rundfunkreportage wird.
  • Ralph Samuelson erfindet die Sportart Wasserski auf dem Lake Pepin.

Nobelpreise

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Geboren

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Januar

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Fritz Hollings
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Betty White, 1989
  • 19. Januar: Jerzy Kawalerowicz, polnischer Filmregisseur († 2007)
  • 19. Januar: Bohumil Soudský, tschechoslowakischer Prähistoriker († 1976)
  • 20. Januar: Ray Anthony, US-amerikanischer Bandleader, Liedermacher und Schauspieler
  • 20. Januar: Klaas Carel Faber, niederländisches Mitglied der Waffen-SS († 2012)
  • 20. Januar: James Hanson, britischer Unternehmer († 2004)
  • 20. Januar: Václav Kotva, tschechischer Schauspieler († 2004)
  • 21. Januar: Telly Savalas, US-amerikanischer Schauspieler († 1994)
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Telly Savalas (1980)

Februar

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März

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Egon Bahr, 1978
  • 18. März: Frank Gatski, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 2005)
  • 18. März: Horacio Siburu, argentinischer Moderner Fünfkämpfer († 2000)
  • 19. März: Eduard Amstad, Schweizer Richter und Politiker († 2015)
  • 19. März: Ernst Bokon, österreichischer Fußballspieler († 1991)
  • 19. März: Annelies Kammenhuber, deutsche Hethitologin († 1995)
  • 20. März: Irina Alexandrowna Antonowa, russische Kunsthistorikerin und Museumsdirektorin († 2020)
  • 20. März: Doug Barnard, US-amerikanischer Politiker († 2018)
  • 20. März: Renato Iturrate, chilenischer Radrennfahrer († 2021)
  • 20. März: Jack Kruschen, kanadischer Schauspieler († 2002)
  • 20. März: Carl Reiner, US-amerikanischer Schauspieler und Regisseur († 2020)
  • 21. März: Russ Meyer, US-amerikanischer Regisseur, Drehbuchautor, Produzent († 2004)
  • 21. März: Livio Dante Porta, argentinischer Eisenbahningenieur († 2003)
  • 22. März: Farrochru Parsa, iranische Ministerin, Pädagogin und Ärztin († 1980)
  • 24. März: King Pleasure, US-amerikanischer Jazzsänger († 1981)
  • 26. März: Ingelene Rodewald, deutsche Autorin
  • 26. März: William Milliken, US-amerikanischer Politiker († 2019)
  • 27. März: Dick King-Smith, englischer Kinderbuchautor († 2011)
  • 27. März: Dan Kurzman, US-amerikanischer Journalist und Sachbuchautor († 2010)
  • 28. März: Theo Albrecht, deutscher Unternehmer († 2010)
  • 28. März: Neville Bonner, australischer Politiker († 1999)
  • 28. März: Helge Christian Bronée, dänischer Fußballspieler († 1999)
  • 28. März: Fred Naumetz, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1998)
  • 29. März: Fritz Swoboda, österreichischer Waffen-SS-Angehöriger und Kriegsverbrecher († 2007)
  • 30. März: Turhan Bey, US-amerikanischer Schauspieler († 2012)
  • 30. März: Virgilio Noè, italienischer Kardinal († 2011)
  • 31. März: Walt Stickel, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1987)

April

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Doris Day
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Jack Klugman
  • 27. April: Sheila Scott, englische Pilotin († 1988)
  • 28. April: Robert Milson Appleby, britischer Paläontologe († 2004)
  • 28. April: William Broomfield, US-amerikanischer Politiker († 2019)
  • 28. April: Pino Cerami, italienisch-belgischer Radrennfahrer († 2014)
  • 28. April: Thomas Niggl, deutscher Benediktinermönch und Abt von Weltenburg († 2011)
  • 29. April: Helmut Krackowizer, österreichischer Wirtschaftswissenschaftler, Journalist, Motorradrennfahrer und Experte für Motorradgeschichte († 2001)
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Helmut Krackowizer
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Beatrice Arthur, 1987
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Christopher Lee, 2013
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Eleanor Parker
  • 26. Juni: Eleanor Parker, US-amerikanische Schauspielerin († 2013)
  • 27. Juni: George Walker, US-amerikanischer Komponist und Musikpädagoge († 2018)
  • 28. Juni: Ernst Arnds, deutscher Politiker († 1971)
  • 28. Juni: Michael Vale, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
  • 29. Juni: Paul Flora, österreichischer Zeichner und Karikaturist († 2009)
  • 30. Juni: Heinrich Bednar, österreichischer Tischtennisspieler († 2000)
  • 30. Juni: Gilles Lefebvre, kanadischer Geiger († 2001)
  • 30. Juni: Horst Lemke, deutscher Illustrator und Grafiker († 1985)

August

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September

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Yvonne de Carlo
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Roger Kardinal Etchegaray (2012)
  • 27. September: Arthur Penn, US-amerikanischer Filmregisseur († 2010)
  • 28. September: Francesco Caroli, italienischer Artist und Clown († 2004)
  • 28. September: William E. Leuchtenburg, US-amerikanischer Historiker († 2025)
  • 28. September: Andreas Flitner, deutscher Pädagoge und Bildungspolitiker († 2016)
  • 28. September: Jules Sedney, surinamischer Politiker († 2020)
  • 29. September: Karl-Heinz Köpcke, Chefsprecher der Tagesschau († 1991)
  • 29. September: Hans Otto, deutscher Organist und Kantor († 1996)
  • 29. September: Lizabeth Scott, US-amerikanische Schauspielerin († 2015)
  • 30. September: Kurt Neubauer, Berliner Bürgermeister und Innensenator († 2012)
  • 30. September: Oscar Pettiford, US-amerikanischer Musiker († 1960)

Oktober

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Chen Ning Yang
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Katharina Focke, 1976
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Horst Stern, 1997
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Barbara Bel Geddes

November

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Boutros Boutros-Ghali, 1995
  • 14. November: Veronica Lake, US-amerikanische Schauspielerin († 1973)
  • 15. November: Werner Eichhorn, deutscher Schauspieler († 2005)
  • 15. November: Giorgio Manganelli, italienischer Schriftsteller, Journalist und Literaturwissenschaftler († 1990)
  • 15. November: Francesco Rosi, italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor († 2015)
  • 16. November: Gene Amdahl, US-amerikanischer Computerarchitekt und Unternehmer († 2015)
  • 16. November: Patricia Barry, US-amerikanische Filmschauspielerin († 2016)
  • 16. November: Salvatore Giuliano, sizilianischer Bandit und Separatist († 1950)
  • 16. November: Sidney W. Mintz, US-amerikanischer Anthropologe († 2015)
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José Saramago
  • 16. November: José Saramago, portugiesischer Schriftsteller, Nobelpreisträger für Literatur († 2010)
  • 17. November: Stanley Cohen, US-amerikanischer Biochemiker († 2020)
  • 17. November: Gert Tiedtke, deutscher Karambolagespieler und mehrfacher deutscher Meister im Kunststoß († 2021)
  • 18. November: Marjorie Gestring, US-amerikanische Wasserspringerin († 1992)
  • 19. November: Wilmut Borell, deutscher Schauspieler († 1997)
  • 19. November: Juri Walentinowitsch Knorosow, sowjetischer Ägyptologe († 1999)
  • 19. November: Rajko Mitić, jugoslawischer Fußballspieler und -trainer († 2008)
  • 20. November: Charles Leonard Hamblin, australischer Philosoph, Logiker und Computerpionier († 1985)
  • 20. November: Johnny Leach, englischer Tischtennisspieler († 2014)
  • 21. November: Maria Casarès, französische Schauspielerin († 1996)
  • 22. November: Roberto Aballay, argentinischer Fußballspieler
  • 22. November: Fikrät Ämirov, aserbaidschanischer Komponist († 1984)
  • 22. November: Jörg Zink, deutscher evangelischer Theologe († 2016)
  • 23. November: Manuel Fraga Iribarne, spanischer Politiker und Regierungschef († 2012)
  • 23. November: Inge Landgut, deutsche Schauspielerin und Synchronsprecherin († 1986)
  • 23. November: Peter Lehner, Schweizer Dichter († 1987)
  • 23. November: Stephan Pfürtner, deutscher katholischer Moraltheologe und Sozialethiker.(† 2012)
  • 25. November: Bob Holbert, US-amerikanischer Unternehmer und Automobilrennfahrer († 2007)
  • 25. November: Ilja Hurník, tschechischer Komponist († 2013)
  • 25. November: René Schérer, französischer Philosoph († 2023)
  • 26. November: Charles M. Schulz, US-amerikanischer Comiczeichner († 2000)
Datei:Charles Schulz NYWTS drawing disguised.jpg
Charles M. Schulz, 1956
  • 27. November: John Kodwo Amissah, ghanaischer Erzbischof († 1991)
  • 27. November: Jacqueline White, US-amerikanische Schauspielerin
  • 28. November: Lode Anthonis, belgischer Radrennfahrer († 1992)
  • 28. November: Pinchas Lapide, österreichischer jüdischer Theologe und Religionswissenschaftler († 1997)
  • 29. November: Ria Baran, deutsche Eiskunstläuferin († 1986)
  • 29. November: Hans-Werner Grosse, deutscher Segelflieger († 2021)
  • 29. November: Erwin Heerich, deutscher Künstler († 2004)
  • 30. November: André Bord, französischer Politiker und Résistancekämpfer († 2013)
  • 30. November: Norbert Kricke, deutscher Bildhauer († 1984)

Dezember

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Genaues Geburtsdatum unbekannt

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Gestorben

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Vorlage:Hauptartikel

Januar/Februar

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Ernest Shackleton
Datei:Pope Benedict XV (Card. Della Chiesa) (LOC).jpg
Papst Benedikt XV.

März/April

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Datei:Grand Duchess Anastasia Mikailovna of Russia 03.jpg
Anastasia Michailowna Romanowa

Mai/Juni

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Datei:Ernest Solvay.jpg
Ernest Solvay (um 1900)

Juli/August

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Datei:AAMarkov.jpg
Andrei A. Markow
  • 20. Juli: Andrei Markow, russischer Mathematiker (* 1856)
  • 21. Juli: Ulrich Farner, Schweizer Journalist und Mundartschriftsteller (* 1855)
  • 21. Juli: Cemal Pascha, türkischer General und Politiker (* 1872)
  • 23. Juli: Jean Sigg, Schweizer Lehrer, Gewerkschafter und Politiker (* 1865)
  • 24. Juli: Emil Rellstab, Schweizer Landwirt und Politiker (* 1853)
  • 25. Juli: Jaroslaw de Zielinski, US-amerikanischer Pianist, Organist, Chorleiter, Musikpädagoge und Komponist (* 1847)
  • 30. Juli: Karl Dove, deutscher Geograph, Meteorologe und Afrikaforscher (* 1863)
  • Vorlage:01. August: Francis S. White, US-amerikanischer Politiker (* 1847)
Datei:Alexander Graham Bell.jpg
Alexander Graham Bell,
(Foto von ca. 1914–1919)

September/Oktober

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Henry Lawson, ca. 1902
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Oscar Hertwig, 1906

November/Dezember

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Datei:Marcel Proust 1900-2.jpg
Marcel Proust, um 1900

Genaues Todesdatum unbekannt

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