Eichen
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Die Eichen (Quercus), von althochdeutsch eih („Eiche, Eichbaum, Eichenbaum“,<ref>Vgl. Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 22., völlig neu bearbeitete Auflage, besorgt von Elmar Seebold unter Mitwirkung von Max Bürgisser und Bernd Gregor. De Gruyter, Berlin / New York 1989, S. 167.</ref> gelegentlich auch „Eichelbaum“) sind eine Pflanzengattung in der Familie der Buchengewächse (Fagaceae).
Beschreibung
[Bearbeiten]Vegetative Merkmale
[Bearbeiten]Eichen-Arten sind sommergrüne oder immergrüne Bäume, seltener auch Sträucher. Die wechselständig und spiralig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind meist in Blattstiel und Blattspreite gegliedert. Die dünnen bis ledrigen, einfachen Blattspreiten sind gelappt oder ungelappt. Die Blattränder sind ganz oder teils stachel- oder grannenspitzig, gezähnt bis gekerbt. Die unscheinbaren, extrapetiolaren Nebenblätter fallen früh ab (nur bei Quercus sadleriana sind sie auffälliger).<ref name="FoC" /> Bei einigen Arten kommt Marzeszenz bei den Blättern vor.
Je nach Standort und Sorte kann eine Eiche etwa 30 bis 50 Meter hoch und in manchen Fällen über 1000 Jahre alt werden.<ref>Entdecke den Wald. Die kleine Waldfibel. Die Eiche. Seite 12 Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, aufgerufen am 15. April 2022</ref>
Generative Merkmale
[Bearbeiten]Eichen-Arten sind einhäusig gemischtgeschlechtig (monözisch). Die meist zu mehreren an der Basis junger Zweige sitzenden Blütenstände sind eingeschlechtig. Die Blüten sind sehr einfach gebaut, wie es bei windbestäubten (anemophilen) Taxa häufig der Fall ist. Die männlichen Blüten sind in hängenden Blütenständen (Kätzchen) zusammengefasst.<ref name="FoC" /> Die Blütenhüllblätter sind verwachsen. Die männlichen Blüten enthalten meist sechs (zwei bis zwölf) Staubblätter, es sind manchmal reduzierte Pistillode (sterile Stempel), in Form von Haarbüscheln, vorhanden. Die weiblichen Blüten enthalten meist drei (bis sechs) Fruchtblätter und einen Stempel mit mehreren Griffeln. Jede Cupula (Fruchtbecher, Hütchen) enthält nur eine weibliche Blüte.
Eichen sind insbesondere an ihrer Frucht, der Eichel (von althochdeutsch eihhila „das Junge der Eiche“<ref>Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage. Hrsg. von Walther Mitzka. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 154.</ref>), früher auch Aichel, Ecker und lateinisch glans<ref>Gundolf Keil Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes (= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm. Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes), S. 349 (Aichel, glans: Frucht von Quercus petraea Liebl. oder Quercus robur L.)</ref><ref>Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 169 („Castanea – und glans“: Castanea sativa Mill.; „kunne [Geschlecht] der glandium id est eckeren“: Früchte von Quercus spec. oder Fagus spec.).</ref> genannt, zu erkennen und in den einzelnen Arten zu unterscheiden. Die Eichel ist eine Nussfrucht. Sie reifen im ersten oder zweiten Jahr nach der Bestäubung. Jede Nussfrucht ist von einem Fruchtbecher umgeben.
Die Chromosomengrundzahl beträgt x = 12.<ref name="FoNA" />
Ökologie
[Bearbeiten]Schon von Alters her ist den Menschen aufgefallen, dass Eichen eine ungewöhnliche Vielfalt von Insekten beherbergen (bis zu 1000 Arten in einer Krone<ref>Das Kosmos Wald- und Forstlexikon, 2016, S. 212</ref>). Die Spezialisierung zahlreicher Insekten-Arten auf Quercus-Arten gilt als ein Zeichen des hohen entwicklungsgeschichtlichen Alters (Koevolution).<ref name="Bußler2014InsektenAnTraubeneiche" />
Viele Eichenarten (vor allem Korkeichen und mediterrane kalifornische Eichenarten) sind durch ihre dicke und gut regenerationsfähige Rinde gut an Brände angepasst. Zudem keimen ihre Eicheln gut und gern auf abgebranntem, konkurrenzfreiem Boden,<ref>Hermann Remmert: Ökologie. Ein Lehrbuch. 5. Auflage. Berlin Heidelberg 1992, ISBN 3-540-54732-0. S. 63.</ref> was sie zu typischen Arten von Feuerökosystemen der Subtropen macht.
Eichen-Arten sind Nahrungshabitat der Raupen von vielen Schmetterlingsarten. Sie wird in Mitteleuropa nur von der Salweide übertroffen. Beide beherbergen über 100 Arten.<ref name="Hintermeier2008Imkerzeitung" />
Standorte der Eichen-Arten in Mitteleuropa
[Bearbeiten]In Deutschland nehmen die Eichen nach der Vierten Bundeswaldinventur (2022) mit einer Fläche von 1,3 Millionen Hektar einen Anteil von 12 Prozent an der Waldfläche ein.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Die Eichenfläche in den deutschen Wäldern hat sich zwischen 2002 und 2012 um 70.000 Hektar vergrößert.<ref>Ergebnisdatenbank der Dritten Bundeswaldinventur (2012). Abgerufen am 11. November 2024.</ref> Die Eichen sind damit nach der Rotbuche die zweithäufigste Laubbaumgattung in Deutschland. Es handelt sich dabei hauptsächlich um die einheimischen Eichenarten Stieleiche und Traubeneiche. Die aus Nordamerika eingeführte Roteiche nimmt mit einer Fläche von 55.000 Hektar nur einen Anteil von 0,5 Prozent ein.<ref>F. Kroiher, A. Bolte: Naturschutz und Biodiversität im Spiegel der BWI 2012. in AFZ-Der Wald 21/2015.</ref>
Eichen-Arten traten bereits im Tertiär auf. Sie finden sich fossil schon vor zwölf Millionen Jahren, etwa in Sedimenten der Niederrheinischen Bucht. Das im oligozänen/eozänen Baltischen Bernstein sehr häufige Sternhaar wird ebenfalls Eichen zugeschrieben. Auch Eichenblüten sind im Baltischen Bernstein nicht selten.<ref name="Wichard1998" /> Sehr gut belegt sind Eichen durch fossile Pollen (u. a. aus dem Miozän Österreichs<ref name="Grímsson2016" />, Islands<ref name="Denk2010Iceland" />, und dem Eozän Grönlands<ref name="Grímsson2015" /> und der Vereinigten Staaten<ref name="Bouchal2016" />), die auf Grund ihrer Ornamentierung bestimmten Sektionen bzw. evolutionären Linien zugeordnet werden können<ref name="Denk2009" />. Aus der Verbreitung von fossilem Pollen und darauf basierenden molekularen Uhren kann geschlossen werden, dass die heutigen Hauptabstammungslinien der Eichen im unteren Eozän entstanden und diversifizierten<ref name="Hubert2014" /><ref name="Denk2010" />. Im Paleozän Grönlands sowie der Oberen Kreide der Vereinigten Staaten konnten verschiedenste Pollen von sowohl ausgestorbenen als auch noch lebenden Fagaceae (Buchengewächse) nachgewiesen werden, Eichen fehlen jedoch<ref name="Grímsson2016c" />. Die Zuordnung einiger kreidezeitlicher Pflanzenfossilien zu Quercus bzw. Quercophyllum ist indes umstritten.<ref name="Gothan1954" />
Systematik und Verbreitung
[Bearbeiten]Bei dem römischen Autor Quintus Ennius (239–169 v. Chr.) findet sich der früheste literarische Beleg für den lateinischen Namen einer Quercus-Art, 'quercus'.<ref name="Genaust1983" /> Die Gattung Quercus wurde durch Carl von Linné 1753 in Species Plantarum, Tomus II, S. 994<ref name="FoC" /> und 1754 in Genera Plantarum, 5. Auflage, S. 431 aufgestellt.
Die Gattung Quercus wird bei Denk et al. 2017 in die (primär) neuweltliche Untergattung Quercus (Diversitätsmaximum in Nord- und Mittelamerika, ~ 30 Arten in Europa und Asien) mit fünf Sektionen, Quercus (Weißeichen im engeren Sinne), Lobatae (Roteichen), Ponticae, Protobalanus und Virentes (Engl. live oaks), und die altweltliche Untergattung Cerris mit drei Sektionen, Cerris (Zerreichen im engeren Sinne), Cyclobalanopsis und Ilex, unterteilt.<ref name="Denk2017" /> Die klassische Unterteilung des letzten Jahrhunderts in zwei Untergattungen (oder Gattungen<ref name="FoC" />), zurückgehend auf Andres Sandø Ørsted, Cyclobalanopsis (sektion Cyclobalanopsis) und Quercus (alle anderen Eichen) fand keine Entsprechung in molekular-phylogenetischen Stammbäumen.<ref name="Hubert2014" /><ref name="Denk2010" /><ref name="Hipp2020" />
Quercus-Arten gibt es in Nordamerika, Mexiko, auf den Karibischen Inseln, in Zentralamerika, in Südamerika nur in Kolumbien, in Eurasien und in Nordafrika.<ref name="FoNA" /> Quercus ist die wichtigste Laubbaumgattung der Nordhalbkugel. Ein Schwerpunkt der Artenvielfalt ist Nordamerika.
Die Gattung Quercus enthält 400 bis 600 Arten, davon mindestens 280 in der Untergattung Quercus und mindestens 140 in der Untergattung Cerris. Hier eine Arten-Auswahl:
Untergattung Quercus Vorlage:Person
[Bearbeiten]- Sektion Quercus; Synonyme: (Eu-)Lepidobalanus, Leucobalanus, Mesobalanus; Weiß-Eichen: Sie ist in Eurasien, Nordafrika und Nordamerika verbreitet.
- Europa, Westasien und Nordafrika:
- Algerische Eiche (Quercus canariensis Vorlage:Person): Sie kommt in Marokko, Algerien, Tunesien, im südlichen Portugal und in Spanien vor.<ref name="WCSP" />
- Portugiesische Eiche (Quercus faginea Vorlage:Person): Die etwa drei Unterarten kommen in Marokko, Portugal, Spanien und auf den Balearen vor.<ref name="WCSP" />
- Ungarische Eiche (Quercus frainetto Vorlage:Person): Sie kommt in Süditalien, auf dem Balkan und in Ungarn vor.
- Hartwiss-Eiche (Quercus hartwissiana Vorlage:Person): Verbreitet von Bulgarien bis in den Kaukasus.
- Gall-Eiche (Quercus infectoria Vorlage:Person): Die etwa zwei Unterarten kommen von Griechenland bis zum südwestlichen Iran vor.<ref name="WCSP" />
- Persische Eiche (Quercus macranthera Vorlage:Person): Das Verbreitungsgebiet liegt in der Türkei, im Nord-Iran und im Südosten des Kaukasus.
- Traubeneiche (Quercus petraea Vorlage:Person): Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Italien und Nordgriechenland im Süden bis zu den Britischen Inseln und Südskandinavien im Norden; von Nordspanien im Westen bis Polen, Südwestrussland und dem Schwarzen Meer bis zum nördlichen Iran im Osten.
- Flaumeiche (Quercus pubescens Vorlage:Person): Sie ist von West- über das südliche Mittel-, Süd- und Südosteuropa bis nach Kleinasien und zum Kaukasusraum verbreitet.
- Pyrenäen-Eiche (Quercus pyrenaica Vorlage:Person): Sie kommt im westlichen Mittelmeerraum vor.
- Stieleiche oder Deutsche Eiche (Quercus robur Vorlage:Person): Sie kommt in fast ganz Europa vor sowie im Kaukasus und in der Türkei.
- Säuleneiche (Pyramideneiche) (Quercus robur f. fastigiata Vorlage:Person): Diese Sippe wird als gärtnerische Auslese, also als Sorte 'Fastigiata' betrachtet.
- Ost-, Südost- und Südasien:
- Orientalische Weiß-Eiche (Quercus aliena Vorlage:Person): Sie kommt in fünf Varietäten von Japan bis Indochina vor.<ref name="WCSP" />
- Japanische Kaiser-Eiche (Quercus dentata Vorlage:Person): Sie kommt in Japan, Korea, im Westen und Norden von China und im östlichen Russland vor.
- Quercus lanata Vorlage:Person: Sie kommt im Himalayagebiet sowie dem südlichen und südöstlichen Asien vor.
- Mongolische Eiche (Quercus mongolica Vorlage:Person, Syn.: Quercus crispula Vorlage:Person): Sie ist im östlichsten Russland, Nordchina, Korea und im nördlichen Japan verbreitet.
- Amerika:
- Amerikanische Weiß-Eiche (Quercus alba Vorlage:Person): Sie ist in Nordamerika weitverbreitet.<ref name="FoNA" />
- Arizona-Eiche (Quercus arizonica Vorlage:Person): Sie kommt von den südlichen US-Bundesstaaten Arizona, New Mexico, Texas bis zu den mexikanischen Bundesstaaten Chihuahua, Coahuila, Durango sowie Sonora vor.<ref name="FoNA" />
- Zweifarbige Eiche (Quercus bicolor Vorlage:Person): Sie ist in Nordamerika weitverbreitet.<ref name="FoNA" />
- Blau-Eiche (Quercus douglasii Vorlage:Person): Sie gedeiht in Höhenlagen von 0 bis 1200 Metern nur in Kalifornien.<ref name="FoNA" />
- Quercus engelmannii Vorlage:Person: Sie kommt nur vom südlichen Kalifornien in den USA bis ins nördliche Baja California in Mexiko vor; von der Insel Catalina sind nur wenige kleine Fundorte bekannt.<ref name="FoNA" />
- Gambel-Eiche (Quercus gambelii Vorlage:Person): Sie kommt in den westlichen, zentralen und südlichen Vereinigten Staaten bis zu den nördlichen mexikanischen Bundesstaaten Chihuahua, Coahuila sowie Sonora vor.<ref name="FoNA" />
- Oregon-Eiche (Quercus garryana Vorlage:Person)
- Kalifornische Weiß-Eiche (Quercus lobata Vorlage:Person)
- Leierblättrige Eiche (Quercus lyrata Vorlage:Person)
- Großfrüchtige Eiche (Quercus macrocarpa Vorlage:Person): Die vielleicht zwei Varietäten kommen vom südlichen Kanada bis Alabama vor.<ref name="WCSP" />
- Korb-Eiche (Quercus michauxii Vorlage:Person): Das Verbreitungsgebiet liegt in Nordamerika.
- Kastanien-Eiche (Quercus montana Vorlage:Person): Das Verbreitungsgebiet liegt in Nordamerika.
- Gelbe Eiche (Quercus muehlenbergii Vorlage:Person): Das Verbreitungsgebiet liegt in Nordamerika.
- Quercus stellata Vorlage:Person: Kommt in neun Varietäten im Osten und Südosten der Vereinigten Staaten vor.<ref name="Stein2003" />Vorlage:Rp
- Europa, Westasien und Nordafrika:
- Sektion Lobatae Vorlage:Person; Synonym: Erythrobalanus; Roteichen: Sie sind von Nord-, über Zentral- bis Südamerika verbreitet:
- Quercus acerifolia Vorlage:Person: Sie kommt in Arkansas vor.<ref name="WCSP" />
- Kalifornische Steineiche (Quercus agrifolia Vorlage:Person): Sie kommt vom westlichen Kalifornien bis ins mexikanische Baja California Norte vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus arkansana Vorlage:Person: Sie kommt im östlichen Texas, in Arkansas, Louisiana, Alabama, Georgia, im nordwestlichen Florida und vielleicht auch in Mississippi vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus buckleyi Vorlage:Person: Sie kommt in den US-Bundesstaaten Oklahoma sowie Texas vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus canbyi Vorlage:Person (Syn.: Quercus graciliformis Vorlage:Person): Sie kommt von Texas bis ins nordöstliche Mexiko vor.<ref name="WCSP" />
- Scharlach-Eiche (Quercus coccinea Vorlage:Person)
- Quercus ellipsoidalis Vorlage:Person: Sie kommt in den Vereinigten Staaten und im südwestlichen Ontario vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus emoryi Vorlage:Person: Sie kommt von Arizona bis ins westliche Texas und ins nördliche Mexiko vor.<ref name="WCSP" />
- Sichelblättrige Eiche (Quercus falcata Vorlage:Person)
- Quercus georgiana Vorlage:Person: Sie kommt in den US-Bundesstaaten Georgia, Alabama, North Carolina und kam früher auch in South Carolina vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus gravesii Vorlage:Person: Sie kommt vom südwestlichen Texas bis zu mexikanischen Bundesstaat Coahuila vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus hemisphaerica Vorlage:Person: Sie kommt von den südöstlichen Vereinigten Staaten bis Texas vor.<ref name="WCSP" />
- Mexikanische Weideneiche (Quercus hypoleucoides Vorlage:Person): Sie kommt in den südwestlichen USA sowie im nordwestlichen Mexiko vor.
- Busch-Eiche (Quercus ilicifolia Vorlage:Person)
- Schindel-Eiche (Quercus imbricaria Vorlage:Person)
- Quercus incana Vorlage:Person: Sie kommt von den südöstlichen Vereinigten Staaten bis Oklahoma und Texas vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus inopina Vorlage:Person: Sie kommt nur in Florida vor.<ref name="WCSP" />
- Kalifornische Schwarzeiche (Quercus kelloggii Vorlage:Person)
- Gabel-Eiche (Quercus laevis Vorlage:Person): Sie kommt in den südöstlichen Vereinigten Staaten vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus laurifolia Vorlage:Person: Sie kommt von den südöstlichen Vereinigten Staaten bis Oklahoma und Texas vor.<ref name="WCSP" />
- Schwarz-Eiche (Quercus marilandica Vorlage:Person)
- Myrtenblättrige Eiche (Quercus myrtifolia Vorlage:Person): Sie kommt in den südöstlichen Vereinigten Staaten vor.<ref name="WCSP" />
- Wasser-Eiche (Quercus nigra Vorlage:Person): Sie kommt in den zentralen und in den östlichen Vereinigten Staaten vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus pagoda Vorlage:Person: Sie kommt in den östlichen, den südöstlichen und den zentralen Vereinigten Staaten vor.<ref name="WCSP" />
- Sumpf-Eiche (Quercus palustris Vorlage:Person)
- Quercus parvula Vorlage:Person: Auf Santa Cruz Island und an der Küste Kaliforniens.
- Quercus phellos Vorlage:Person
- Quercus pumila Vorlage:Person: Sie kommt in den südöstlichen Vereinigten Staaten vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus robusta Vorlage:Person: Dieser Endemit kommt nur in den Chisos Mountains in Texas vor.<ref name="WCSP" />
- Roteiche oder Amerikanische Spitzeiche (Quercus rubra Vorlage:Person): Kommt ursprünglich an der Ostküste Nordamerikas zwischen Texas und Ontario bis über 1600 m Höhe vor. Ab Anfang des 18. Jh. in Europa als Forstbaum eingeführt.
- Shumards-Eiche (Quercus shumardii Vorlage:Person): Sie kommt in drei Varietäten in den zentralen und den östlichen Vereinigten Staaten sowie im südlichen Ontario vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus tardifolia Vorlage:Person: Sie kommt von den Chisos Mountains in Texas bis zum mexikanischen Bundesstaat Coahuila vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus texana Vorlage:Person: Sie kommt in den zentralen und in den südöstlichen Vereinigten Staaten vor.<ref name="WCSP" />
- Färber-Eiche (Quercus velutina Vorlage:Person)
- Quercus viminea Vorlage:Person: Sie kommt im nördlichen und westlichen Mexiko und im südlichen Arizona vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus wislizeni Vorlage:Person: Sie kommt in zwei Varietäten in Kalifornien und im mexikanischen Bundesstaat Baja California Norte vor.
- Sektion Protobalanus Vorlage:Person: Die etwa fünf Arten kommen von den südwestlichen Vereinigte Staaten bis ins nordwestliche Mexiko vor:
- Quercus chrysolepis Vorlage:Person
- Quercus palmeri Vorlage:Person: Sie kommt im südlichen Kalifornien, in Arizona und in Mexiko im nördlichen Baja California vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus tomentella Vorlage:Person: Sie kommt auf den kalifornischen Kanalinseln, im mexikanischen Bundesstaat Baja California und auf der Insel Guadalupe vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus vacciniifolia Vorlage:Person: Sie kommt in den US-Bundesstaaten südwestliches Oregon, westliches Nevada und Kalifornien vor.<ref name="WCSP" />
- Sektion Ponticae Vorlage:Person, je eine Art in Europa (Kaukasus) und im westlichen Nordamerika (Oregon, Kalifornien):
- Armenische Eiche (Quercus pontica Vorlage:Person)
- Quercus sadleriana Vorlage:Person: Vorwiegend in den Klamath Mountains, morphologisch sehr ähnlich Quercus pontica<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> und genetisch als einzige Schwesterart aufgelöst.<ref name="Hipp2020" />
- Sektion Virentes Vorlage:Person: Die etwa sieben Arten sind von den südöstlichen Vereinigte Staaten über Mexiko bis Costa Rica und Kuba verbreitet:<ref name="Cavender‐Bares2015" />
- Quercus brandegeei Vorlage:Person: Sie kommt im nördlichen Mexiko vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus sagrana Vorlage:Person (Syn.: Quercus cubana Vorlage:Person): Sie kommt im westlichen Kuba vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus geminata Vorlage:Person: Sie kommt in den südöstlichen Vereinigten Staaten vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus fusiformis Vorlage:Person: Sie kommt vom südwestlichen Oklahoma bis ins nordöstliche Mexiko vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus minima Vorlage:Person: Sie kommt in den südöstlichen Vereinigten Staaten vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus oleoides Vorlage:Person: Sie kommt von Mexiko bis Costa Rica vor.<ref name="WCSP" />
- Virginia-Eiche oder Lebens-Eiche (Quercus virginiana Vorlage:Person)
Untergattung Cerris Vorlage:Person
[Bearbeiten]- Sektion Cerris Vorlage:Person; Zerr-Eichen; Vorkommen: Europa, Nordafrika, Asien:
- Japanische Kastanien-Eiche, auch „Gesägte Eiche“ oder „Seidenraupen-Eiche“ (Quercus acutissima Vorlage:Person)
- Kastanienblättrige Eiche (Quercus castaneifolia Vorlage:Person)
- Zerr-Eiche (Quercus cerris Vorlage:Person)
- Quercus ithaburensis Vorlage:Person Es gibt etwa zwei Unterarten:
- Quercus ithaburensis subsp. ithaburensis: Sie kommt von der zentralen und südlichen Türkei bis ins nordwestliche Jordanien vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus ithaburensis subsp. macrolepis Vorlage:Person (Syn.: Quercus macrolepis Vorlage:Person): Sie kommt im südöstlichen Italien und von der Balkanhalbinsel bis Syrien vor.<ref name="WCSP" />
- Quercus ithaburensis subsp. macrolepis var. aegaeica Vorlage:Person: Die Laubblätter bei dieser Variation sind breiter und noch weißlicher, die Baumkrone ist elliptisch flach. Vorkommen im südöstlichen Griechenland, auf den ägäischen Inseln und südwestliche Küsten der Türkei.<ref name="Mittelmeerflora" />
- Libanon-Eiche (Quercus libani Vorlage:Person)
- Quercus serrata Vorlage:Person: Sie kommt in weiten Gebieten Chinas, in Taiwan, Korea und Japan vor.<ref name="FoC" />
- Korkeiche (Quercus suber Vorlage:Person)
- Mazedonische Eiche (Quercus trojana Vorlage:Person)
- Chinesische Korkeiche (Quercus variabilis Vorlage:Person): Sie kommt in weiten Gebieten Chinas, in Taiwan, Korea und Japan vor.<ref name="FoC" />
- Sektion Cyclobalanopsis Vorlage:Person; Vorkommen: Asien:
- Immergrüne Japanische Eiche, auch Japanische Roteiche genannt (Quercus acuta Vorlage:Person): Sie ist eine wichtige Baumart in immergrünen Lorbeerwäldern in Japan, Südkorea und Taiwan.<ref name="Deng2013" />
- Blaue Japanische Eiche (Quercus glauca Vorlage:Person): Sie kommt vom Himalaja bis Japan vor.<ref name="WCSP" />
- Kerr-Eiche (Quercus kerrii Vorlage:Person)
- Bambusblättrige Eiche, auch Japanische Weißeiche genannt (Quercus myrsinifolia Vorlage:Person): Sie kommt in Japan, in Korea und von China bis Indochina vor.<ref name="WCSP" />
- Sektion Ilex Vorlage:Person; Synonym: Heterobalanus; Vorkommen: Nordafrika, Europa, Asien:
- Erlenblättrige Eiche (Quercus alnifolia Vorlage:Person)
- Kermeseiche (Quercus coccifera Vorlage:Person, inkl. Quercus calliprinos Vorlage:Person)
- Steineiche (Quercus ilex Vorlage:Person)
- Quercus rotundifolia Vorlage:Person: Wird von manchen Autoren auch als Unterart Quercus ilex subsp. rotundifolia Vorlage:Person der Steineiche angesehen.
Informationen zu den in Mitteleuropa häufig zu findenden Arten
[Bearbeiten]Die in Mitteleuropa heimische Stiel- und Traubeneiche sind typische Arten der Weißeichen, wobei diese beiden Arten in weiten Bereichen gemeinsam vorkommen und zur Bastardisierung neigen, daher häufig nicht eindeutig zu differenzieren sind. Sie sind sogenannte Lichtbaumarten, das heißt, sie benötigen im Wachstum mehr Licht als etwa die Rotbuche und bilden selbst offene, lichte Kronen. Die Nutzung von Wäldern zur Waldweide (Hutewald) hat deshalb die Ausbildung von Eichenwäldern gefördert, weil die weidenden Tiere den Nachwuchs der Rotbuchen gehemmt haben, da dieser schlechter mit Verbiss zurechtkommt und ein geringeres Ausschlagvermögen aufweist. Das verkernende Holz der Weißeichen ist sehr dauerhaft und wurde viel im Schiffbau verwendet. Die beiden in Mitteleuropa heimischen Arten bieten weit über 500 Insektenarten einen Lebensraum.<ref name="Böhm2018">Vorlage:Internetquelle</ref> Weitere Informationen siehe Hauptartikel dieser beiden Arten.
Zur ursprünglich im östlichen Nordamerika heimischen Roteiche, die in den Gemäßigten Gebieten angepflanzt wird, siehe Hauptartikel.
Kultur
[Bearbeiten]Religion
[Bearbeiten]In den alten Religionen, Mythen und Sagen war die Eiche ein heiliger Baum. Häufig wurde sie mit blitztragenden Göttern oder Götterfürsten in Verbindung gebracht.<ref>Forstbotanischer Garten und Pflanzengeographisches Arboretum der Universität Göttingen: Im Reich der Bäume. Quercus robur / Stiel-Eiche, Q. petraea – Trauben-Eiche: Mythologie und Brauchtum, abgerufen am 1. August 2019</ref>
- Christentum: Die Eiche gilt als Lebensbaum, sie steht in ihrem dauerhaften Holz und dem langen Leben des Baumes für das ewige Leben und das ewige Heil. Auch wurde der Baum mit der glaubensstarken Heiligen Maria in Verbindung gebracht. Die Eiche findet sich in der Gotik und der frühen Neuzeit etwa auf Bibeleinbänden.
- Antikes Griechenland: dem Zeus geweiht bei den Griechen (Eichenorakel von Dodona)
- Rom: dem Jupiter geweiht bei den Römern,
- Kelten: Dem Himmelsherrscher und Wettergott Taranis gewidmet. Durch den römischen Geschichtsschreiber Plinius dem Älteren ist überliefert, dass die Kelten ohne Eichenlaub keine kultischen Handlungen vollzogen. Nach einer Herleitung könnte das Wort Druide für Priester von der festlandkeltischen Wurzel dru abgeleitet sein.
- Germanen: dem Gewittergott Donar (= Thor) geweiht. Der Legende nach fällte der heilige Bonifatius (Apostel der Deutschen) im Jahr 723 die Donareiche bei Geismar, um den zu bekehrenden Heiden zu beweisen, dass ihr Gott ein ohnmächtiges Wesen sei, das nicht einmal seinen Baum schützen könne.
Recht
[Bearbeiten]- Wegen der religiösen Bedeutung wurde unter den Eichen (wie auch unter Linden<ref>Forstbotanischer Garten und Pflanzengeographisches Arboretum der Universität Göttingen: Im Reich der Bäume. Tilia cordata / Winter-Linde, T. platyphyllos / Sommer-Linde: Kultur: Thing- und Gerichtslinde, abgerufen am 1. August 2019</ref>) Gericht gehalten (Gerichtsbäume, zum Beispiel Femeiche).
Symbolik
[Bearbeiten]- Symbol für die Ewigkeit (ein Eichenleben überdauert 30 Generationen)
- „Eichenbaum“
- Deutschland: seit dem 18. Jahrhundert typischer deutscher Wappenbaum; insbesondere von Klopstock beförderter deutscher Nationalbaum – Bräutigamseiche, ein Naturdenkmal in Schleswig-Holstein
- Großbritannien
- Vereinigte Staaten
- „Doppeleiche“
- Symbol für die Einheit Schleswig-Holsteins. In vielen Dörfern des Landes wurden um 1900 Doppeleichen, das heißt zweistämmige Eichen, gepflanzt. Im Schleswig-Holstein-Lied heißt es: Teures Land, du Doppeleiche, unter einer Krone Dach.
- „Eichenlaub“
- Ornament in der Gotik
- Bestandteil von militärischen Rang- oder Ehrenzeichen:
- Schulterstücke der Stabsoffiziere und Generale der deutschen und vieler anderer Armeen.
- Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes
- Barettabzeichen der Jägertruppe der Bundeswehr (leichte Infanterie)
- Uniformzeichen der Absolventen des Einzelkämpferlehrgangs der Bundeswehr
- Bestandteil deutscher Münzen
- Vorderseiten vieler Münzen der Goldmark, Reichsmark, Mark der DDR und Deutschen Mark
- Rückseiten der Pfennigstücke der Deutschen Mark (1–10 Pfennig Eichenlaub, 50 Pfennig Eichen-Pflanzerin)
- Rückseiten der deutschen Euromünzen zu 1, 2 und 5 Cent.
- „Eicheln“
- Blattfarbe im Deutschen Blatt und im Schweizer Blatt (Kartenspiel)
- „Eichenkranz“
- Bürgerkrone im Römischen Reich
- Aufhängung des finnischen Ordens des Freiheitskreuzes
- Parteiabzeichen der NSDAP; der Adler als Hoheitszeichen hielt einen Eichenkranz in den Fängen
- Umfassung der Barettabzeichen der Bundeswehr
- „Friedenseiche“
- Friedenseichen wurden in Deutschland an vielen Orten als Symbol gepflanzt, insbesondere nach dem Deutsch-Französischen Krieg 1870–1871.
- Widerstandseiche
- Beispiel: Als am 30. Mai 1989 der Baustopp der Wiederaufarbeitungsanlage Wackersdorf bekannt gegeben wurde, pflanzte man in Pfreimd als Symbol für eine „unverstrahlte“ Zukunft eine Widerstands-Eiche.
- „Olympia-Eiche“
- Anlässlich der Siegerehrung der Goldmedaillengewinner bei den Olympischen Sommerspielen 1936 wurde zusätzlich ein Eichensetzling in einem Tontopf mit der Aufschrift „Wachse zur Ehre des Sieges – rufe zur weiteren Tat“ überreicht.
Lieder
[Bearbeiten]- Auch im deutschen Liedgut kommt der Eiche eine herausragende Bedeutung bei, wie etwa beim Niedersachsenlied: „(…) Fest wie uns’re Eichen halten allezeit wir stand, wenn Stürme brausen über’s deutsche Vaterland.“
Sonstiges
[Bearbeiten]- Der Volksmund legt nahe, dass Eichen häufiger als andere Bäume vom Blitz getroffen werden („Eichen sollst du weichen, Buchen sollst du suchen“). Diese Aussage ist unwahr, vergleiche auch den Artikel über Blitze, Abschnitt „Verhalten bei Gewittern“.
- Der Künstler Joseph Beuys präsentierte in Kassel zur documenta 7 das Werk „7000 Eichen“.
- Die Eiche ist der Baum des Jahres 2016 in Österreich.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
Nutzung
[Bearbeiten]Eichenholz (Stiel- und Traubeneiche)
[Bearbeiten]Eichenstämme haben in ihrer Mitte das graubräunliche Kernholz, welches durch die eingelagerte Gerbsäure den typischen sauer-würzigen Eichengeruch erhält; zur Rinde hin und scharf abgegrenzt sind zwei bis fünf Zentimeter helles, junges, noch saftdurchflossenes Holz, das Splintholz.
Das Holz der Stiel- und Traubeneiche hat eine Rohdichte bei Darrfeuchte (p0) von 0,39 bis 0,93 g/cm³, im Mittel 0,65 g/cm³, es ist hart und gut spaltbar.<ref name="LWF2014">Gabriele Ehmcke, Dietger Grosser: Das Holz der Eiche – Eigenschaften und Verwendung. In: Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (Hrsg.): LWF Wissen. Band 75, 2014. Online (PDF 0,9 MB), abgerufen am 1. August 2019.</ref>
Weitere technische Daten:<ref name="LWF2014" />
- Elastizitätsmodul aus Biegeversuch E: 13.000 N/mm²,
- Zugfestigkeit längs Sigma ZB: 110 N/mm²,
- Druckfestigkeit längs Sigma DB: 52 N/mm²,
- Biegefestigkeit längs Sigma BB: 95 N/mm²,
- Bruchschlagarbeit Omega 60–75 kJ/m²,
- Härte nach Brinell: längs 64–66 N/mm², quer 34–41 N/mm²
Das wertvolle Hartholz gut gewachsener Stämme wird bevorzugt zu Furnieren verarbeitet. Eichenes Kernholz hat eine hohe Verrottungsbeständigkeit und wird selten von Wurmfraß befallen. Splint dagegen sehr schnell. Das Kernholz von Stiel- und Traubeneiche wird einer höheren Dauerhaftigkeitsklasse zugeordnet als die heimischen Nadelhölzer und die meisten Laubhölzer wie etwa Ahorn, Birke, Buche, Erle, Esche, Linde, Meranti, Roteiche und Ulme. Das Holz von Eiche und Esche ähnelt sich in Färbung und Maserung und ist leicht zu verwechseln.
Eichenholz wird für Möbel, Treppen, Fußböden, Außentüren und Fenster, Fachwerk und im Wasserbau eingesetzt. Von allen Eichenarten eignen sich nur ungefähr 180 zur Herstellung von Weinfässern, siehe auch Barrique. Eichenholzchips werden zur Aromatisierung von Wein verwendet.
Eichenholz ist ein gutes Brennholz mit geringem Funkenflug. Sein Flammenbild ist jedoch nicht so schön wie bei Buchen- und Birkenholz oder bei Obsthölzern; außerdem ist der Heizwert etwas niedriger als bei der Rotbuche.<ref>Holz-Brennwert: Tabellen-Werte für alle Brennholzarten. In: energie-experten.org, 21. Juni 2018, abgerufen am 1. August 2019.</ref>
Mooreiche
[Bearbeiten]Informationen zum Alter dieser Stämme
Eine Besonderheit stellt die Mooreiche dar. Dabei handelt es sich nicht um eine Baumart, sondern um Eichenstämme, die über Jahrhunderte in Mooren, Sümpfen oder in Flussufern gelegen hatten und ausgegraben wurden. Die Gerbsäure des Eichenholzes verbindet sich mit den Eisensalzen des Wassers, wodurch das Holz sehr hart wird und sich stark verfärbt. Die Verfärbung kann sehr unregelmäßig sein und variiert von hellgrau über dunkelgelb, dunkelbraun, blaugrau bis tiefschwarz. Diese subfossilen Eichen können 600 bis 8500 Jahre alt sein.
Eicheln
[Bearbeiten]Die Früchte (Eicheln) sind reich an Kohlenhydraten und Proteinen und wurden zur Eichelmast genutzt. Man trieb die Schweine zur Waldweide in die Wälder, die häufig als Mittelwald betrieben wurden. In ur- und frühgeschichtlicher Zeit sowie in Notzeiten wurden Eicheln von Menschen als Nahrungsmittel genutzt.<ref>Carl Bolle: Die Eichenfrucht als menschliches Nahrungsmittel. In: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde. 1, 1891, S. 138–148.</ref> Von nordamerikanischen Indianern (z. B. den Maidu) wurden Eicheln regelmäßig als Grundnahrungsmittel genutzt.<ref name=":0">Vorlage:Literatur</ref>
Zur Verwendung als Nahrung müssen die geschälten und zerstoßenen Eicheln durch mehrmaliges Baden in Wasser allmählich von den wasserlöslichen Gerbstoffen befreit werden, was sich durch die ausbleibende Verfärbung des Wassers leicht erkennen lässt, wobei eine höhere Temperatur den Vorgang beschleunigt. Sie enthalten in hohen Mengen Tannine.<ref>Vorlage:Literatur</ref> Danach können sie, zum Beispiel als Mehlersatz für Breie und Kuchen oder als Kaffeeersatz „Muckefuck“, verarbeitet werden. Bei letzterer Verwendung wird die Gerbsäure teilweise auch im Mehl belassen, etwa aus medizinischen Gründen.<ref>Erika Lüders: 10 Pfund Eicheln sind 7 Pfund Eichelmehl. In: Institut für Ernährung und Verpflegungswissenschaft (Hrsg.): Wiederaufbau der deutschen Ernährung. Heft 4, Linde, Berlin 1946.</ref> In Korea wird die rohe Eichelnpaste zu Dotori-muk (Vorlage:Lang) verarbeitet, ein Eichengelee, eine Form davon ist Dotori-muk muchim (Vorlage:Lang), auch Eichennudeln werden hergestellt; eine koreanische Form ist Dotori-guksu (Vorlage:Lang), in Japan gibt es ähnliche.
(Mikroskopische Aufnahme im polarisierten Licht)
Eichel-Malz eignet sich zur Bierherstellung.<ref>https://braumagazin.de/article/projekt-eichelbier/</ref>
Rinde
[Bearbeiten]Die den Gerbstoff Tanninsäure<ref>Rudolf Fritz Weiss: Lehrbuch der Phytotherapie. 5. Auflage. Stuttgart 1982, S. 364 und 386.</ref> enthaltende Eichenrinde, etwa von Quercus robur, wurde seit der Antike zum Färben bzw. zur Herstellung von Textilfarben<ref>Franz Maria Feldhaus: Die Technik. Ein Lexikon der Vorzeit, der geschichtlichen Zeit und der Naturvölker. Reprint der 1914er Ausgabe. 2. Auflage. München 1965; Neudruck München 1970, S. 1163.</ref> benutzt und fand auch Verwendung in der Heilkunde.<ref>Sebastian Kneipp: Meine Wasser-Kur. Kösel, Kempten 1886; 56. Auflage ebenda 1895, S. 126.</ref> Aus der jungen, glatten Rinde wurden Gerbstoffe für die Lohgerberei gewonnen (Eichenschälwald).<ref>Lexikon der Biologie: Eichenschälwald, abgerufen am 1. August 2019.</ref> Die in der Eichenrinde enthaltene Gallussäure wurde in Verbindung mit Eisensalzen zur Herstellung von Eisengallustinte verwendet.<ref>Gerhard Madaus: Lehrbuch der Biologischen Heilmittel. Leipzig 1938; Neudruck Ravensburg 1987, S. 2274.</ref>
Die Borke der Korkeiche (Quercus suber) wird als Kork zur Herstellung von Korken, Korkfußböden und mehr verwendet.<ref>BauNetz Wissen: Die Korkeiche, abgerufen am 1. August 2019.</ref>
In der Volksheilkunde wurde borkenlose Eichenrinde (die „innere Rinde“;<ref>vgl. etwa Andreas Mettenleiter: Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte. Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg (Druck: Bonitas-Bauer), Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 801: „Die Jnnere Rindten Von Eichbaumen“, in Oeconomia von 1579.</ref> vgl. Bast und Kambium) genutzt, um Entzündungen der Schleimhäute zu heilen.<ref>Martina Melzer: Eiche, Eichenrinde. In: Apotheken-Umschau, 22. Dezember 2016, abgerufen am 1. August 2019.</ref>
Gallen
[Bearbeiten]Aus den Galläpfeln (Knoppern, lateinisch gallae), die von der gemeinen Eichengallwespe hervorgerufen werden, hat man früher dokumentenechte Eisengallustinte gewonnen oder sie zum Färben und Gerben verwendet.<ref>Scriptorium am Rheinsprung: Eisengallustinte, abgerufen am 1. August 2019.</ref>
Fruchtbecher
[Bearbeiten]Die Fruchtbecher (Cupulae, hier Eichelkelche<ref>Vgl. Otto Zekert (Hrsg.): Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570. Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 137 (Capsulae glandium).</ref>) einiger Arten (auch Wallonen, Valonen, Valonea, Acker-, Eckerdoppen, manchmal auch Knoppern, Trillo; die Schuppen) wurden früher zum Gerben verwendet.<ref>Vorlage:Zeno-Werk</ref>
Medizin und Pharmakologie
[Bearbeiten]Alle Teile der Eiche (früher lateinisch auch Arbor glandis, „Eichelbaum“, von lateinisch glans für ‚Eichel‘, genannt und meist auf die Traubeneiche bezogen<ref>Otto Beßler: Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart. Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 158.</ref>) sind wegen der enthaltenen Gerbstoffe leicht giftig und können zu gastrointestinalen Symptomen (Magenschleimhautreizung, Erbrechen, Durchfälle) führen (siehe dazu den Artikel: Liste giftiger Pflanzen). Als Heilpflanze wurde<ref>Joachim Telle: Altdeutsche Eichentraktate aus medizinischen Handschriften. Beiträge zur pharmazeutischen Kleinliteratur im ausgehenden Mittelalter. In: Centaurus. Band 13, 1968, S. 37–61.</ref><ref>Vgl. auch Annelore Högemann, Gundolf Keil: Der ‚Straßburger Eichentraktat‘. Ein zum Wunderdrogen-Text gewordenes Albertus-Magnus-Kapitel. In: Helmut Engelhart, Gerda Kempter (Hrsg.): Diversarum artium studia. Beiträge zur Kunstwissenschaft, Kunsttechnologie und ihren Randgebieten. Festschrift Heinz Roosen-Runge. Wiesbaden 1982, S. 267–276.</ref> und wird die Eiche allerdings geschätzt. Als harntreibend<ref>Petrus Uffenbach (Hrsg.): Pedacii Dioscoridis Anazarbaei Kraeuterbuch … (ins Deutsche übersetzt von Johannes Danzius), Frankfurt am Main (bei Johann Bringern) 1610, S. 67.</ref> geltende Eicheln fanden früher bei der Behandlung der „Harnwinde“ (Strangurie) eine heilkundliche Anwendung.<ref>Vgl. Trude Ehlert: Die (Koch-)Rezepte der Konstanzer Handschrift A I 1: Edition und Kommentar. In: Ingrid Kühn, Gotthard Lerchner (Hrsg.): Von wyßheit würt der mensch geert. Festschrift für Manfred Lemmer. Frankfurt am Main / New York 1993, S. 39–64, hier: S. 50.</ref> Die Eichenblätter (folia quercus) fanden ebenfalls Anwendung.<ref>Vgl. etwa Andreas Mettenleiter: Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte. Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg (Druck: Bonitas-Bauer), Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 801: „Eichen fürschläg Summitat: fol: quærcus“, in Oeconomia von 1579.</ref> Auch die bis ins Mittelalter für die Frucht der Eiche gehaltene Eichenmistel fand magische und therapeutische Verwendung.<ref>Wolfgang Wegner: ‚Eichentraktat‘. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner (Hrsg.): Enzyklopädie Medizingeschichte. De Gruyter, Berlin / New York 2005, ISBN 3-11-015714-4, S. 338.</ref>
Die im Eichenholz enthaltenen Tannine und Aldehyde können beim Einatmen allergische Reaktionen (Rhinitis, Asthma) hervorrufen.<ref>Vgl. Roland Irion: Hölzer. In: Alles zur Allergologie, online, 2009 (21. Februar 2015).</ref>
Bekannte Eichen
[Bearbeiten]Informationen zu Eichenexemplaren, die aufgrund ihres überdurchschnittlichen Stammumfangs bemerkenswert sind, können in den beiden folgenden Listen nachgelesen werden:
- Liste der dicksten Eichen in Deutschland
- Liste der Eichen Europas mit einem Stammumfang ab zehn Metern
Ergänzend dazu werden hier weitere Eichen aufgelistet.
Die Dicke einer Eiche wird auch oft verwendet, um deren Alter grob zu schätzen. Eine weitere Methode ist die Schätzung anhand von geschichtlichen Überlieferungen. Da das älteste Holz aus dem Zentrum des Stammes fehlt, ist weder eine Jahresringzählung noch eine Radiokohlenstoffdatierung möglich.
Die älteste Eiche Deutschlands soll die Femeiche in Raesfeld-Erle im Kreis Borken sein, deren Alter aufgrund der Dicke auf 600 bis 850 Jahre geschätzt wird.<ref>Vorlage:Literatur</ref> Für die älteste Eiche Europas kommen drei Exemplare in Frage, da die Altersschätzungen sehr ungenau sind. Die 1000-jährige Eiche Bad Blumau (Oststeiermark) wird auf über 1200 Jahre geschätzt, eine Stieleiche in Bulgarien im Ort Granit, Bezirk Stara Zagora auf 1640 Jahre und die Königseiche in Dänemark im Naturschutzgebiet Jægerspris Nordskov auf der Halbinsel Hornsherred wird auf 1400 bis 2000 Jahre taxiert.
Weitere bekannte Eichen:
- Betteleiche im Nationalpark Hainich: 600- bis 800-jährige Eiche mit 13 Meter Höhe, 5,6 Meter Umfang und geteiltem Stamm
- Blüchereiche in Ratekau
- Bräutigamseiche in Dodau bei Eutin
- Dicke Eiche (Eisenach) in Berteroda: 1000-jährige Stieleiche, Umfang 9,62 Meter und 16 Meter Höhe
- Chełmoński-Eiche, Radziejowice (Woiwodschaft Masowien) in Polen
- Donareiche in Fritzlar (Nordhessen)
- Sieben-Brüder-Eiche in Friesack (Brandenburg)
- Grafeneiche in Harsum-Asel, Niedersachsen, Alter etwa 1000 Jahre
- Grenzwalleiche am Limes
- Hüter des Feldes bei Lichtenfels (Oberfranken) (ca. 1000 Jahre)
- Kaisereichen
- Linden-Eiche, North Bethesda, Maryland, Vereinigte Staaten
- Luthereichen
- Olympia-Eichen
- Pommersche Grenzmal-Eiche bei Lutzig (Stare Ludzicko) in Hinterpommern; Stammumfang (1924) 9,5 Meter
- Russeneichen
- Russeneiche (Rehbach), Stammumfang 5 Meter, Alter 200 Jahre, bei Rehbach im Odenwald
- Russeneiche (Ispringen)
- Sokół-Eiche in Polen
- Stiftsgerichtseiche in Bassum, Stammumfang 5,05 Meter, Höhe 23 Meter
- Stundeneiche bei Ludwigsfelde (Brandenburg)
- Zigeunereiche in Polen
Siehe auch
[Bearbeiten]- Bismarck-Eiche, sächsische Torte
- Foloi (Peloponnes), Eichenwald
Quellen
[Bearbeiten]- Kevin C. Nixon: Fagaceae.: in der Flora of North America, Volume 3: Quercus – textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico, Volume 3: Magnoliidae and Hamamelidae, Oxford University Press, New York und Oxford, 1997, ISBN 0-19-511246-6. (Abschnitt Beschreibung)
- Chengjiu Huang, Yongtian Zhang, Bruce Bartholomew: Fagaceae Dumortier.: Cyclobalanopsis Oersted. S. 380 und Quercus, S. 370 – textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi & Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China, Volume 4 – Cycadaceae through Fagaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 1999, ISBN 0-915279-70-3. (Abschnitt Beschreibung)
- Gerhard Stinglwagner, Ilse Haseder, Reinhold Erlbeck: Das Kosmos Wald- und Forstlexikon, 6. Auflage, Kosmos, 2016. ISBN 978-3-440-15219-5. Vorlage:Google Buch
- Forstbotanischer Garten und Pflanzengeographisches Arboretum der Universität Göttingen: Im Reich der Bäume. Quercus robur / Stiel-Eiche, Q. petraea – Trauben-Eiche, abgerufen am 1. August 2019
Weiterführende Literatur
[Bearbeiten]- Carl August Bolle: Die Eichenfrucht als menschliches Nahrungsmittel. In: Zeitschrift des Vereins für Volkskunde. Band 1, 1891, S. 138–148.
- T. Denk, G. W. Grimm, P. S. Manos, M. Deng, A. L. Hipp: An Updated Infrageneric Classification of the Oaks: Review of Previous Taxonomic Schemes and Synthesis of Evolutionary Patterns. Oaks Physiological Ecology. Exploring the Functional Diversity of Genus Quercus L. Springer International Publishing, 2017.
- Joachim Krahl-Urban: Die Eichen. Forstliche Monographie der Traubeneiche und der Stieleiche. Parey, Hamburg 1959.
- Wolf Dieter Becker: Von verkohlten Nahrungsvorräten, geheimnisvollen Wällen und bitteren Mahlzeiten – Archäobotanische Untersuchungen in Westfalen. (S. 191–194) In: Ein Land macht Geschichte Archäologie in Nordrhein-Westfalen. Köln 1995, ISBN 3-8053-1801-4.
Weblinks
[Bearbeiten]Vorlage:Wiktionary Vorlage:Commonscat
- Vorlage:DNB-Portal
- Vorlage:PFAF
- Material Archiv: Eiche
- Bestimmungsschlüssel und Beschreibung der Eichenarten der iberischen Halbinsel bei Universidad Autónoma de Madrid. (spanisch, PDF; 1,34 MB).
- Alle Quercusarten mit vielen Beschreibungen bei Oaks of the World, abgerufen am 21. November 2018.
- Quercus Portal – A european genetic and genomic web resources for Quercus von INRA.
- Vorlage:WiBiLex
Einzelnachweise
[Bearbeiten]<references> <ref name="WCSP"> Vorlage:WCSP </ref> <ref name="Hipp2020"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Mittelmeerflora"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Denk2017"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Bouchal2016"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Grímsson2016c"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Grímsson2016"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Grímsson2015"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Cavender‐Bares2015"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Bußler2014InsektenAnTraubeneiche"> Heinz Bußler: Käfer und Großschmetterlinge an der Traubeneiche. In: Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (Hrsg.): LWF Wissen. Band 75, 2014. (PDF 0,3 MB) </ref> <ref name="Hubert2014"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Deng2013"> Min Deng, Qiansheng Li, Allen James Coombes, Jin Xu: Typification of Quercus acuta Thunb. and Q. glauca Thunb. (Fagaceae). In: Phytotaxa, Volume 137, 2013, S. 27–34. doi:10.11646/phytotaxa.137.1.3 </ref> <ref name="Denk2010"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Denk2010Iceland"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Denk2009"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Hintermeier2008Imkerzeitung"> Helmut Hintermeier: Der Liguster und seine Gäste. In: Allgemeine Deutsche Imkerzeitung. November 2008, S. 30 f. </ref> <ref name="Stein2003"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="FoC"> Chengjiu Huang, Yongtian Zhang, Bruce Bartholomew: Fagaceae Dumortier. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven (Hrsg.): Flora of China, Volume 4 – Cycadaceae through Fagaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 1999, ISBN 0-915279-70-3: Quercus, S. 370 – textgleich online wie gedrucktes Werk. </ref> <ref name="Wichard1998"> W. Weitschat, W. Wichard: Atlas der Pflanzen und Tiere im Baltischen Bernstein. München 1998. </ref> <ref name="FoNA"> Kevin C. Nixon: Fagaceae. In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico, Volume 3 – Magnoliidae and Hamamelidae, Oxford University Press, New York und Oxford, 1997, ISBN 0-19-511246-6: Quercus – textgleich online wie gedrucktes Werk. </ref> <ref name="Genaust1983"> Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. 2., verbesserte Auflage. Birkhäuser, Basel/Boston/Berlin 1983, ISBN 3-7643-1399-4. </ref> <ref name="Gothan1954"> W. Gothan, H. Weyland: Lehrbuch der Paläobotanik. Berlin 1954. </ref> </references>Vorlage:Normdaten