Diskussion:Physik

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Teilweise einseitige Abschnitte

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Die Abschnitte "Grenzen der physikalischen Erkenntnis" und "Beziehung zu anderen Wissenschaften" wirken auf mich relativ einseitig geschrieben. Mir ist klar, dass derartige Abschnitte äußerst schwer zu schreiben sind, da sie einen sehr breiten Überblick der Autoren über das jeweilige Thema erfordern, aber ich denke, dass man dennoch versuchen sollte, die Abschnitte etwas weniger einseitig zu gestalten. Im Einzelnen meine ich folgendes:

1. Der Abschnitt "Beziehung zu anderen Wissenschaften":

Der jetzige Inhalt dieses Abschnittes beschränkt sich auf die Beziehung zwischen der Physik und der Philosophie bzw. stellt eine Einordnung der Physik im philosophischen Rahmen dar. Als Leser erwartet man unter der Überschrift des Abschnittes aber eher etwas anderes. Man erwartet vor allem eine Diskussion über die Beziehungen zur Mathematik, zu den anderen Naturwissenschaften und zu den Ingenieurwissenschaften. Diese Beziehungen werden durchaus in anderen Abschnitten gestreift, zum Beispiel in den Abschnitten "Geschichte von Begriff und Disziplin der Physik" und "Themenbereiche der modernen Physik - Interdisziplinäre Themenbereiche". Ich bin dafür, den Abschnitt "Beziehung zu anderen Wissenschaften" entweder grundlegend zu überarbeiten, so dass er die Beziehungen zu den entsprechenden Wissenschaften diskutiert oder den Abschnitt entsprechend dem jetzigen Inhalt umzubenennen. Zum Beispiel in "Philosophische Einordnung der Physik" oder ähnliches. Aus meiner Sicht stellt sich auch die Frage, ob dieser Abschnitt nicht besser in den weiter oben schon erwähnten Abschnitt über die "Geschichte von Begriff und Disziplin der Physik" integriert werden sollte. Ich möchte betonen, dass ich nicht generell gegen eine Darstellung der philosophischen Einordnung der Physik bin, aber ich halte die jetzige Integration dieser Darstellung in den Artikel für etwas unpassend.

2. Der Abschnitt "Grenzen der physikalischen Erkenntnis"

Der Abschnitt fängt gut an, versteift sich dann aber sehr schnell auf das einzige Beispiel "Weltformel" und etwas später wieder auf philosophische Aspekte. Das ist zum einen rein reduktionistisch, zum anderen selbst in diesem Sinne einseitig. Auch die Motivation, warum eine große vereinheitlichte Theorie erforscht wird, ist relativ schwach dargestellt. Eigentlich würde man erwarten, dass es zumindest einen Hinweis darauf gibt, dass eine Extrapolation der Kopplungskonstanten der unterschiedlichen Wechselwirkungen auf hohe Energien darauf hindeutet, dass so eine Theorie existiert. Was aus reduktionistischer Sichtweise in diesem Abschnitt aus meiner Sicht fehlt sind die großen ungeklärten Fragen der Kosmologie. Zum Beispiel die Frage nach der Natur der dunklen Materie oder der dunklen Energie. Auch die Inflationsphase des frühen Universums wird nicht angeschnitten, obwohl es gerade hier um Energieskalen geht, für die eine große vereinheitlichte Theorie relevant sein sollte.

Was in dem Abschnitt aber in erster Linie zu kurz kommt ist der viel viel größere Bereich der Physik, der eben nicht rein reduktionistisch motiviert ist. Zum Beispiel wird Emergenz aus meiner Sicht in dem Abschnitt falsch dargestellt. Die Natur von emergenten Effekten ist, dass sie sich nicht zufriedenstellend durch eine Reduktion auf die grundlegenden Formeln für die fundamentalen Wechselwirkungen erklären lassen. Diesbezüglich schreibt zum Beispiel P.W. Anderson<ref>P.W. Anderson, More Is Different, Science 4, 1972, 393-396</ref>, dass durch Symmetriebrechungen in Materialien oder anderen physikalischen Objekten emergente Effekte entstehen können, deren natürliche und fundamentale Beschreibung eben auf Basis dieser Symmetriebrechungen stattfinden muss. Diese Symmetriebrechungen sind Aspekte, die nicht von einer großen vereinheitlichten Theorie abgedeckt werden. Ein anderes Beispiel sind topologische Effekte: Wenn man heutzutage die genauesten Messungen des Planck'schen Wirkungsquantums und der Elementarladung betrachtet, dann stellt man fest, dass diese auf Basis des Quantenhalleffekts und des Josephson-Effekts gemessen werden. Beides sind Phänomene, die man im Rahmen der Festköperphysik gefunden hat und man muss fragen, warum man eigentlich derart fundamentale Naturkonstanten am Besten in makroskopischen Experimenten messen kann und nicht in einem experimentellen Aufbau, der explizit auf Teilchenphysik ausgelegt ist. Die Antwort ist, dass es sich bei diesen Effekten um topologische Effekte handelt, die, so lange die generelle Anordnung der verschiedenen Materialien stimmt, wenig Sensitivität bezüglich Verunreinigungen und ähnlichem zeigen. In einer Modellierung der Effekte auf dieser Ebene treten die Naturkonstanten explizit auf und durch die Stabilität der Effekte gegenüber allen möglichen Störungen können die Konstanten entsprechend genau gemessen werden. Eine Reduktion der beteiligten Physik auf die Grundgleichungen der Physik, so dies überhaupt möglich wäre, würde die fundamentale Natur dieser Effekte aber nicht offensichtlich machen. Diese Gleichungen bieten einem eben nicht alle notwendigen Konzepte, die für die genannten Effekte wichtig sind.

Ich denke, man sollte es in dem Abschnitt vermeiden, zu sehr auf irgendwelche Beispiele einzugehen. Die Physik ist als Wissenschaft wesentlich zu groß und facettenreich, um dann nicht zu einseitig zu werden. Mir ist aber auch nicht klar, wie eine wirklich gute Diskussion des Themas des Abschnittes aussehen müsste. Ich halte es allerdings für unbedingt notwendig, in dem Abschnitt herauszuarbeiten, dass die meisten Fragestellungen der Physik nicht rein reduktionistisch motiviert sind und sich nicht um die Suche nach der großen vereinheitlichten Theorie drehen.

GreSebMic (Diskussion) 15:39, 14. Feb. 2015 (CET) <references/>

Strukturelle Zusammenhänge zwischen physikalischen Theorien als Grafik

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Vor vielen Jahren habe ich auf der ersten Seite eines Physik-Buchs ein Schema gesehen, wie die verschiedenen physikalischen und auch nicht-physikalischen Theorien miteinander zusammenhängen. Letztes Jahr habe ich z.B. einen Radiobeitrag mit einem Berliner Wissenschaftshistorikers gehört, der beschrieben hat, wie Schrödinger jahrelang alle möglichen Kombinationen bestehender physikalischer Theorien (Thermodynamik, etc.) ausprobiert hat, um schließlich auf seine Schrödinger-Gleichung zu kommen. In meinem Studium wurde mir noch gesagt, dass man die Schröderinger-Gleichung nicht verstehen, sondern nur rechnen kann. Einstein hat seine Relativitätstheorie offenbar auch zum guten Teil von Poincare abgeschrieben. Etc. Angeblich beruhen viele Theorien der VWL auf physikalischen Theorien mit entsprechender Mathematik.

Ein möglichst umfassendes Schema für die Zusammenhänge würde der heutigen Physik erst ihren gebührenden strukturellen Stellenwert einräumen. Hat hier jemand den Überblick?

--188.192.108.165 21:04, 16. Sep. 2015 (CEST)

Modellierung und Simulation

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kommen ein wenig zu kurz, finde ich ...46.88.161.115 02:45, 28. Jul. 2020 (CEST)

Die bekannten Fachgebiete bzw. Disziplinen sind z. B. Computerphysik, Dichtefunktionaltheorie, Quantenchemie, usw. Es wird erwähnt bei https://de.wikipedia.org/wiki/Physik#Simulation_und_Computerphysik. Der letzte Satz "Naturgemäß hat dieser Bereich der Physik zahlreiche Anknüpfungspunkte an die Informatik." ist verbesserungswürdig. In 80 % aller Fälle werden Probleme in Form von Gleichungen numerisch gelöst. Stichwort Supercomputer. Das unterscheidet sich von den Kernaktivitäten der Informatik, siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Informatik#Disziplinen_der_Informatik MfG --17387349L8764 (Diskussion) 22:34, 8. Jun. 2024 (CEST)

Abschnitt "Beziehung zu anderen Wissenschaften"

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Unter dieser Überschrift würde man wesentlich mehr erwarten, als da jetzt steht. Und auch anderes, als die anderen Wissenschaften nur als Interdisziplinäre Spezialgebiete der Physik zu beschreiben (wie weiter oben im Artikel). (Dies nur zur Anregung, ich fühle mich da nicht als Experte.) --Bleckneuhaus (Diskussion) 12:08, 3. Feb. 2021 (CET)

Überflüssiger Absatz in der Einleitung

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Ich schlage den großen 2. Absatz in der Einleitung hiermit zur Löschung vor. Ich meine also den Teil, in dem erklärt wird, was mit "erklären" gemeint sei, oder besser gesagt, was damit nicht gemeint sei.

Was hat so ein Geschwätz in einer Einleitung zu suchen? Eine Einleitung soll zusammenfassen, um was es geht - und nicht, um was es nicht geht.

Falls die Definition von Physik im kurzen ersten Abschnitt tatsächlich zu ungenau oder irreführend sein sollte, dann müsste man diese halt korrigieren, anstatt sie durch einen doppelt so langen Folgeabschnitt umständlich zu relativieren.

Und was soll das genannte "Beispiel": Physik könne nicht erklären, warum Massen einander anziehen? Natürlich geht es auch bei Einstein nach wie vor um Modelle und Theorien, aber trotzdem ist die Raumzeitkrümmung m.E. schon eine ganz gute Antwort auf das "Warum" der Massenanziehung, selbst wenn es noch nicht der Weisheit letzter Schluss sein sollte. --Eisenglied (Diskussion) 00:45, 21. Sep. 2024 (CEST)

Ich möchte widersprechen. Abgrenzung des Lemmas gegen Bereiche, die häufig, aber nicht ganz richtig, mit ihm assoziiert werden, ist legitimer Bestandteil von Artikeln und ihrer Einleitung. Ich würde den Absatz sogar noch durch einen link zu Letztbegründung anreichern. --Bleckneuhaus (Diskussion) 13:34, 21. Sep. 2024 (CEST)
Auch ich bin eher geneigt, den Absatz so - oder zumindest so ähnlich - zu lassen. Es geht um das ganz grundsätzliche Missverständnis, Physik könne ein/das "Warum" klären - und das muss im Artikel prominent gesagt werden. Ob es an dieser Stelle und in dieser Form so sein muss, dass könnte diskutiert werden. Aber eine Streichung geht mir zu weit. Kein Einstein (Diskussion) 21:43, 21. Sep. 2024 (CEST)
+1. In einem der vorderen Abschnitte wäre auch gut. --Bleckneuhaus (Diskussion) 11:01, 22. Sep. 2024 (CEST)