Atlantischer Ozean

Aus Demo Wiki
(Weitergeleitet von Atlantik)
Zur Navigation springenZur Suche springen

Vorlage:Weiterleitungshinweis

Datei:Atlantik-Karte.png
Karte des Atlantischen Ozeans
Datei:Atlantic bathymetry.jpg
Atlantischer Ozean, Relief

Der Atlantische Ozean, auch Atlantik genannt, ist nach dem Pazifik der zweitgrößte Ozean der Erde. Als Grenzen gelten die Polarkreise und die Meridiane durch Kap Agulhas im Osten und Kap Hoorn im Westen. Die von ihm bedeckte Fläche beträgt 79.776.350 km², mit den Nebenmeeren 89.757.830 km² und mit dem Arktischen Ozean 106,2 Millionen km², insgesamt etwa ein Fünftel der Erdoberfläche.<ref name="Br">Brockhaus 1904</ref> Dabei liegt die durchschnittliche Wassertiefe (bei Einschluss aller Nebenmeere) bei 3.293 Metern.

Namensherkunft

[Bearbeiten]

Der Name geht auf den Begriff Atlantìs thálassa der altgriechischen Sprache zurück: Vorlage:Lang.

Geographie

[Bearbeiten]
Datei:Laurasia-Gondwana-de.svg
Laurasia und Gondwana im Trias
Datei:OmegaNasaLiberiaNorwayDakotaglobe.png
Nordatlantik
Datei:SouthAtlantic.png
Südatlantik

Der Atlantik entstand im Mesozoikum durch die Teilung der erdgeschichtlichen Kontinente Laurasia im Norden und Gondwana im Süden. Heute trennt er Europa und Afrika vom amerikanischen Kontinent. Der Mittelatlantische Rücken überragt den Tiefseeboden um bis zu 3000 Meter und trennt die west- von der ostatlantischen Senke des Ozeans.

Der Atlantische Ozean liegt fast ausschließlich auf der Westhalbkugel der Erde. Er ist umgeben von der Arktis bzw. dem Arktischen Ozean im Norden, Europa, Afrika und dem Indischen Ozean im Osten, der Antarktis bzw. dem Südlichen Ozean im Süden sowie Südamerika und Nordamerika im Westen. Der Atlantik kann entlang des Äquators in Nord- und Südatlantik unterteilt werden; gelegentlich wird er auch entlang der Wendekreise in Nord-, Zentral- und Südatlantik unterteilt.<ref>Ulrich Franke: Die Nato nach 1989: Das Rätsel ihres Fortbestandes. VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2010. S. 129.</ref>

Der Atlantik birgt ein Wasservolumen von rund 354,7 Mio. km³. Seine größte Breite beträgt 9000 km zwischen Senegal und dem Golf von Mexiko, die geringste 1500 km zwischen Norwegen und Grönland.<ref name="Br" /> Die maximale Tiefe wird mit etwa 8.400 Metern im Milwaukeetief erreicht, einem Teil des Puerto-Rico-Grabens. Der Golfstrom, der aus der Karibik kommt und quer über den Atlantik bis nach Grönland zieht, ist für das relativ milde Klima an den nordeuropäischen Küsten verantwortlich. Wegen des intensiven Schiffsverkehrs auf den Nebenmeeren (u. a. Mittelmeer, Nord- und Ostsee) und des Transitverkehrs zwischen Europa und Nordamerika ist der Atlantik das verkehrsreichste Weltmeer.

Vorlage:Siehe auch

Nebenmeere

[Bearbeiten]

Der Atlantik hat bedeutende Mittel-, Rand- und Binnenmeere:

Bezeichnung Art Fläche (km²) Mittlere Tiefe (m)
Europäisches Nordmeer Randmeer 1.380.000 ~1.750
Europäisches Mittelmeer Binnenmeer 2.500.000 1.430
Irmingersee Randmeer 800.000 2.800
Nordsee Randmeer 575.000 94
Ostsee Binnenmeer 413.000 52
Amerikanisches Mittelmeer Mittelmeer 4.354.000 2.216
Baffin Bay Randmeer 689.000 861
Labradorsee Randmeer 841.000 1.898
Biskaya Randmeer 223.000 1744
Ärmelkanal Randmeer 75.000 63
Keltische See Randmeer 300.000 < 100
Irische See Randmeer 104.000 < 175
Schottische See Randmeer 43.940 < 260
Kattegat Randmeer 22.000 80
Sargassosee Randmeer 5.300.000 5.000
Scotiasee Randmeer 900.000
Golf von Maine Randmeer 93.000
Sankt-Lorenz-Golf Randmeer 240.000
Golf von Guinea Randmeer

Natürliche Verbindungen zu den anderen Weltmeeren

[Bearbeiten]

Nordatlantik

[Bearbeiten]

Vorlage:Hauptartikel Die Dänemarkstraße zwischen Grönland und Island sowie die Davisstraße mit der Baffin Bay zwischen Kanada und Grönland verbinden den Atlantik mit dem Arktischen Ozean. Östlich von Island geht das Europäische Nordmeer in den Arktischen Ozean über, der gegenüberliegend mit der Beringsee und damit mit dem Nordpazifik verbunden ist. Da der zentrale Arktische Ozean für die gemeine Seefahrt unzugänglich ist, haben vor allem die Routen Bedeutung, die entlang der Nordküsten von Eurasien und Nordamerika verlaufen.

Südatlantik

[Bearbeiten]

Vorlage:Hauptartikel Die größte zusammenhängende Verbindung des Atlantik mit den übrigen Ozeanen erstreckt sich südlich von Kap Agulhas (Südafrika). Der durch diesen Ort laufende Meridian trennt den Atlantik vom Indischen Ozean. Im Süden bildet der 60. Breitengrad die durch den Antarktisvertrag willkürlich gezogene Grenze zum Südpolarmeer. Natürliche Verbindungen zum Pazifischen Ozean sind die Magellanstraße, der Beagle-Kanal und die Drakestraße um Kap Hoorn.

Künstliche Verbindungen

[Bearbeiten]

Vorlage:Hauptartikel

Um eine einfache Anbindung an den Pazifik und den Indischen Ozean zu schaffen, wurden Kanäle einerseits vom Amerikanischen (Panamakanal, seit 1914) und andererseits vom Europäischen Mittelmeer (Sueskanal, seit 1869) gebaut. Beide Kanäle trennen dabei kontinentale Landmassen voneinander.

Anrainerstaaten

[Bearbeiten]

Um den Atlantischen Ozean herum und an seinen Nebenmeeren liegen zahlreiche Staaten, die im Osten zur Ostfeste und im Westen zur Westfeste gezählt werden. Durch das Mittelmeer hat er auch Zugang zum asiatischen Kontinent, womit der Atlantik Anrainerstaaten auf fünf der sieben Kontinente hat, so viel wie kein anderer.<ref name="IHO">International Hydrographic Organization (1953): Limits of Oceans and Seas, 3rd edition (PDF; 994 kB), S. 19. Abgerufen am 23. Juni 2021.</ref>

Ostfeste

[Bearbeiten]

Europa liegt abgesehen vom äußersten Norden des Kontinents ausschließlich am Atlantik und seinen Nebenmeeren. Asien wird nur über das Mittelmeer, das Marmarameer und das Schwarze Meer mit dem Atlantik verbunden. In Afrika beschränkt sich das Anrainergebiet des Atlantiks auf die direkten Küstenstaaten.

Staat/Gebiet Meer Konti­nent Anmerkung
Vorlage:ISL Atlantik Europa, Nordamerika Inselstaat
Vorlage:NOR Atlantik, Europäisches Nordmeer Europa
Vorlage:SWE Ostsee, Kattegat Europa
Vorlage:FIN Ostsee Europa
Vorlage:RUS Finnischer Meerbusen, Ostsee, Schwarzes Meer Europa, Asien
Vorlage:EST Ostsee, Finnischer Meerbusen Europa
Vorlage:LVA Ostsee Europa
Vorlage:LTU Ostsee Europa
Vorlage:POL Ostsee Europa
Vorlage:DEU Ostsee, Nordsee Europa
Vorlage:DNK Ostsee, Kattegat, Nordsee Europa Außerdem Färöer und Grönland mit direktem Zugang zum Atlantik
Vorlage:NLD Nordsee Europa Außerdem Überseegebiete mit Zugang zum Atlantik
Vorlage:GBR Nordsee, Ärmelkanal, Keltische See, Irische See, Atlantik Europa Inselstaat; außerdem Überseegebiete mit Zugang zum Atlantik und Mittelmeer
Vorlage:IRL Irische See, Keltische See, Atlantik Europa Inselstaat
Vorlage:BEL Nordsee Europa
Vorlage:FRA Ärmelkanal, Biskaya, Mittelmeer Europa Außerdem Überseegebiete mit Zugang zum Atlantik
Vorlage:ESP Biskaya, Atlantik, Mittelmeer Europa
Vorlage:PRT Atlantik Europa
Vorlage:MCO Mittelmeer Europa
Vorlage:ITA Mittelmeer, Adria Europa
Vorlage:MLT Mittelmeer Europa Inselstaat
Vorlage:SVN Adria Europa
Vorlage:HRV Adria Europa
Vorlage:BIH Adria Europa
Vorlage:MNE Adria Europa
Vorlage:ALB Adria Europa
Vorlage:GRC Ägäis, Mittelmeer Europa
Vorlage:TUR Mittelmeer, Ägäis, Marmarameer, Schwarzes Meer Europa, Asien
Vorlage:BGR Schwarzes Meer Europa
Vorlage:ROU Schwarzes Meer Europa
Vorlage:UKR Schwarzes Meer Europa
Vorlage:GEO Schwarzes Meer Europa, Asien
Vorlage:CYP Mittelmeer Europa, Asien Inselstaat
Vorlage:SYR Mittelmeer Asien
Vorlage:LBN Mittelmeer Asien
Vorlage:ISR Mittelmeer Asien
Vorlage:PSE Mittelmeer Asien Gebiet des nur teilweise anerkannten Staat Palästina
Vorlage:EGY Mittelmeer Asien, Afrika
Vorlage:LBY Mittelmeer Afrika
Vorlage:TUN Mittelmeer Afrika
Vorlage:DZA Mittelmeer Afrika
Vorlage:MAR Mittelmeer, Atlantik Afrika Auch die von Marokko beanspruchte Westsahara
Vorlage:MRT Atlantik Afrika
Vorlage:CPV Atlantik Afrika Inselstaat
Vorlage:SEN Atlantik Afrika
Vorlage:GMB Atlantik Afrika
Vorlage:GNB Atlantik Afrika
Vorlage:GIN Atlantik Afrika
Vorlage:SLE Atlantik Afrika
Vorlage:LBR Atlantik, Golf von Guinea Afrika
Vorlage:CIV Golf von Guinea Afrika
Vorlage:GHA Golf von Guinea Afrika
Vorlage:TGO Golf von Guinea Afrika
Vorlage:BEN Golf von Guinea Afrika
Vorlage:NGA Golf von Guinea Afrika
Vorlage:CMR Golf von Guinea Afrika
Vorlage:STP Golf von Guinea Afrika Inselstaat
Vorlage:GNQ Golf von Guinea, Atlantik Afrika Festlandsteil Mbini und die Inseln Bioko und Annobón
Vorlage:GAB Golf von Guinea, Atlantik Afrika
Vorlage:COG Atlantik Afrika
Vorlage:AGO Atlantik Afrika Mit der Exklave Cabinda
Vorlage:COD Atlantik Afrika
Vorlage:NAM Atlantik Afrika
Vorlage:ZAF Atlantik Afrika

Westfeste

[Bearbeiten]

Auf der Westfeste (Amerika) reicht der Atlantik mit seinem Amerikanischen Mittelmeer weit in den Kontinent hinein. Viele der Länder von Kanada im Norden über Panama in Mittelamerika bis Chile in Südamerika haben neben ihrem Atlantikzugang im Osten auch gleichzeitig einen Zugang zum Pazifischen Ozean im Westen.

Staat/Gebiet Meer Konti­nent Anmerkung
Vorlage:CAN Hudson Bay, Labradorsee,
Sankt-Lorenz-Golf, Atlantik
Nordamerika
Vorlage:USA Golf von Maine, Sargassosee,
Atlantik, Golf von Mexiko
Nordamerika Außerdem Außengebiete im karibischen Raum
Vorlage:MEX Golf von Mexiko Nordamerika
Vorlage:BHS Sargassosee, Atlantik Mittelamerika (Westindische Inseln) Inselstaat
Vorlage:CUB Golf von Mexiko, Karibik, Atlantik Mittelamerika (Westindische Inseln) Inselstaat
Vorlage:JAM Karibik Mittelamerika (Westindische Inseln) Inselstaat
Vorlage:HTI Karibik, Atlantik Mittelamerika (Westindische Inseln) Inselstaat
Vorlage:DOM Karibik, Atlantik Mittelamerika (Westindische Inseln) Inselstaat
Vorlage:CRI Karibik Mittelamerika
Vorlage:BLZ Karibik Mittelamerika
Vorlage:GTM Karibik Mittelamerika
Vorlage:HND Karibik Mittelamerika
Vorlage:NIC Karibik Mittelamerika
Vorlage:PAN Karibik Mittelamerika
Vorlage:ATG Karibik, Atlantik Mittelamerika (Westindische Inseln) Inselstaat
Vorlage:KNA Karibik, Atlantik Mittelamerika (Westindische Inseln) Inselstaat
Vorlage:DMA Karibik, Atlantik Mittelamerika (Westindische Inseln) Inselstaat
Vorlage:LCA Karibik, Atlantik Mittelamerika (Westindische Inseln) Inselstaat
Vorlage:VCT Karibik, Atlantik Mittelamerika (Westindische Inseln) Inselstaat
Vorlage:GRD Karibik, Atlantik Mittelamerika (Westindische Inseln) Inselstaat
Vorlage:BRB Karibik, Atlantik Mittelamerika (Westindische Inseln) Inselstaat
Vorlage:TTO Karibik, Atlantik Mittelamerika (Westindische Inseln) Inselstaat
Vorlage:COL Karibik Südamerika
Vorlage:VEN Karibik, Atlantik Südamerika
Vorlage:GUY Atlantik Südamerika
Vorlage:SUR Atlantik Südamerika
Vorlage:BRA Atlantik Südamerika
Vorlage:URY Atlantik Südamerika
Vorlage:ARG Atlantik Südamerika
Vorlage:CHL Atlantik, Magellanstraße Südamerika

Geschichte

[Bearbeiten]
Datei:Äquator im Atlantik.jpg
Äquator im Atlantik

Vorlage:Hauptartikel

Als erster Europäer, der den Atlantik überquerte, gilt Leif Eriksson, der um das Jahr 1000 von Grönland aus die Nordostküste Kanadas (Vinland) erreichte. Im 15. Jahrhundert begann die Europäische Expansion mit den Entdeckungsfahrten der Portugiesen nach Afrika und der Spanier nach Amerika. Bis ins 19. Jahrhundert wurde der atlantische Sklavenhandel betrieben. Erst nach Eröffnung des Sueskanals im November 1869 wurde es möglich, durch das Mittelmeer nach Persien, Indien oder Asien zu fahren. Bis dahin mussten die Schiffe das Kap der Guten Hoffnung umrunden. Der Atlantik ist nach wie vor der meistbefahrene Ozean. Vorlage:Siehe auch

Welthandel

[Bearbeiten]

Vorlage:Siehe auch Seit 1945 hat der Welthandel stark zugenommen; im Zuge der Globalisierung hat sich die Arbeitsteilung zwischen den Volkswirtschaften stark verändert. Große Teile des Welthandels erfolgen per Schiff (Handelsschifffahrt). Die durchschnittliche Größe der Handelsschiffe hat stark zugenommen; seit den 1960er Jahren hat der Container die Stückgutschiffe weitgehend entbehrlich und den Transport von Stückgut sehr viel effizienter und billiger gemacht (siehe auch Containerisierung, Containerschiff). Große Schiffe haben meist einen großen Tiefgang und brauchen Tiefwasserhäfen.

Teile des Atlantiks gelten als überfischt.

Strategische Bedeutung

[Bearbeiten]

Vorlage:Hauptartikel

Im 19. Jahrhundert war das British Empire die unangefochtene Seemacht. Von 1914 bis 1918, im ganzen Ersten Weltkrieg, praktizierte die Royal Navy eine Seeblockade des Deutschen Kaiserreichs; die Reichsregierung antwortete mit U-Boot-Angriffen.

Vorlage:Siehe auch

Forschungsgeschichte

[Bearbeiten]

Vorlage:Hauptartikel Die Deutsche Atlantische Expedition erkundete den südlichen Teil des Atlantiks (und die Atmosphäre darüber) von Mitte 1925 bis Mitte 1927 mit dem Forschungsschiff Meteor. Es fuhr dreizehn Mal auf verschiedenen Breitengraden von Ost nach West und zurück und erstellte dabei per Echolot Tiefenprofile des Meeresbodens.

Flugzeuge sammelten große Mengen Wetterdaten. Seit dem Aufkommen von Satelliten sind diese der Hauptlieferant von Daten für die Erforschung des Atlantiks.

Meeresboden, Wasser

[Bearbeiten]

Auf dem Boden des Atlantiks gibt es außer Tiefseebecken, Tiefseerinnen und Meerestiefs und einigen niedrigeren Schwellen als auffälligste Struktur den Mittelatlantischen Rücken. Das ist eine zerklüftete Erhebung auf einer divergierenden Plattengrenze, die den Atlantik etwa in der Mitte von Nord nach Süd durchzieht. Hier steigt beständig Lava auf, welche die zwei angrenzenden ozeanischen Platten auseinanderschiebt, dadurch den Atlantik verbreitert und die dahinter liegenden Kontinente immer weiter auseinandertreibt; der Ablauf ist durch Datierung der Gesteine auf dem Ozeanboden nachgewiesen, die je weiter entfernt vom Rücken desto älter sind.

Zu den Tiefseerinnen und Meerestiefs gehört der Puerto-Rico-Graben mit dem 9219 m unter dem Meeresspiegel liegenden Milwaukeetief, der tiefsten Stelle des ganzen Atlantiks.

Datei:Ocean drainage.png
Wasserscheiden

In den Atlantischen Ozean fließen zahlreiche Flüsse:

Sie transportieren mit ihrem Wasser auch zahlreiche Schadstoffe und Nährstoffe in den Atlantik.

Salzgehalt

[Bearbeiten]

Der Atlantische Ozean hat im Durchschnitt einen Salzgehalt von etwa 3,54 %, während der Wert im Pazifik bei 3,45 % und im Indischen Ozean bei 3,48 % liegt. Im Randmeer Nordsee ist der Salzgehalt mit 3,2–3,5 % schon merklich niedriger. In der Nähe von Flussmündungen fällt er auf 1,5–2,5 % und erreicht in der Ostsee, die fast vollständig von Festland umgeben ist und nur geringen Wasseraustausch mit dem Atlantik hat, nur noch 0,2–2,0 %.

Inseln

[Bearbeiten]

Einige der größten Inseln der Erde liegen im Atlantischen Ozean: Die Britischen Inseln, Grönland, Irland, Island und Neufundland. Archipele sind die Azoren, die Bahamas, die Bermudas, die Falklandinseln, die brasilianische Inselgruppe Fernando de Noronha, die Großen Antillen, die zur Kamerunlinie gehörige Inselgruppe um São Tomé und Príncipe, die Kanaren, die Kleinen Antillen, die unbewohnten Sankt-Peter-und-Sankt-Pauls-Felsen, die Scilly-Inseln und der Inselstaat Kap Verde. Isolierte Inseln sind Annobón, Ascension, Bioko, Bouvetinsel, Gough-Insel, Madeira, St. Helena, Trindade und Tristan da Cunha.

Regatten

[Bearbeiten]

Auf dem Atlantik werden berühmte Regatten gesegelt:

Vorlage:Siehe auch

Literatur

[Bearbeiten]
  • Holger Afflerbach: Das entfesselte Meer. Die Geschichte des Atlantik. Malik-Verlag, München 2001, ISBN 3-492-23989-7.
  • Manfred Leier: Weltatlas der Ozeane – mit den Tiefenkarten der Weltmeere. Frederking und Thaler, München 2001, ISBN 3-89405-441-7, S. 122–153.
  • Simon Winchester: Der Atlantik. Biographie eines Ozeans. Knaus, München 2012, ISBN 978-3-8135-0431-6 (Erstausgabe: New York, HarperCollins 2010).
[Bearbeiten]

Vorlage:Commons Vorlage:Wiktionary Vorlage:Wiktionary Vorlage:Wikivoyage

Einzelnachweise

[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Gesprochener Artikel

Vorlage:NaviBlock

Vorlage:Normdaten