Kurzwaren

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Datei:Mercerie au centre de Madrid.JPG
Kurzwarenhandlung in Madrid
Datei:Kurzwarenhändler um 1790 rem.jpg
Kurzwarenhändler, Porzellanskulptur, Kelsterbach um 1790

Unter dem Handelsbegriff Kurzwaren werden kleine Gegenstände aus dem Bereich Nähen zusammengefasst. Dazu gehören Knöpfe, Zwirne, Schnallen, Nadeln und Reißverschlüsse.

Etymologie

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Die Bezeichnung Kurzwaren (schweizerisch auch Mercerie) hat sich aus dem älteren „kurze Waren“ (18. Jahrhundert) entwickelt. Das Adjektiv „kurz“ bezog sich nicht unbedingt nur auf die Länge, es konnte auch im Sinne von „klein“ gebraucht werden.

Datei:Dietrich Kurzwarenhändler 1741.jpg
Christian Wilhelm Dietrich: Der Kurzwarenhändler, 1741

Johann Christoph Adelung merkt dazu an: Vorlage:Zitat

Der „kurzen Ware“ wurde gelegentlich die „lange Ware“ gegenübergestellt: Vorlage:Zitat

Das Deutsche Wörterbuch der Brüder Grimm gibt dazu an:

Vorlage:Zitat

„Kurze Waren“ sind demnach Waren, die nicht mit der Elle gemessen werden, keine Ellenwaren, heute also keine Ware am Laufmeter, wie üblicherweise die Stoffe, sondern Stückgut oder Schüttgut.

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Einzelnachweise

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<references />

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