Tibetische Sprache

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Das Tibetische (Vorlage:BoS) gehört zu den tibeto-birmanischen Sprachen Asiens. Es wird von ca. sechs Millionen Menschen gesprochen, von denen die meisten in Tibet leben.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Daneben gibt es etwa 130.000 Tibeter im Exil, hauptsächlich in Nepal, Indien und Bhutan. Die Sprache wird mit dem tibetischen Alphabet geschrieben, das wahrscheinlich aus einem Typ der altindischen Brahmi-Schrift abgeleitet ist.

Vorlage:Infobox Sprache

Offizieller und soziolinguistischer Status

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Tibetisch ist neben Hochchinesisch Amtssprache im Autonomen Gebiet Tibet und anderen Teilen Chinas mit tibetischer Bevölkerung.

Die Tibeter sind eine der am wenigsten assimilierten Volksgruppen Chinas.<ref>Gerard A. Postiglione: China’s National Minority Education. Culture, Schooling, and Development. Routledge, 1999, S. 114.</ref> 84 % der Tibeter in Tibet kommunizieren vor allem auf Tibetisch.<ref name="chutai">Vorlage:Internetquelle</ref>

Rechtliche Lage

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In der Verfassung der Volksrepublik China von 1982 heißt es:<ref name="verf1982">Verfassung der Volksrepublik China von 1982 auf verfassungen.net (gesichtet im Dezember 2008, Link am 3. Juli 2012 korrigiert)</ref> Vorlage:Zitat Vorlage:Zitat

Im Jahr 1987 erließ die tibetische Regierung „Provisorische Vorschriften des Autonomen Gebietes Tibet über die Lehre, den Gebrauch und die Entwicklung der tibetischen Sprache und Schrift“,<ref>Vorlage:"</ref> 1988 „Detaillierte Durchführungsbestimmungen zu den provisorischen Vorschriften des Autonomen Gebietes Tibet über die Lehre, den Gebrauch und die Entwicklung der tibetischen Sprache und Schrift“<ref>Vorlage:"</ref> und 2002 schließlich die „Vorschriften des Autonomen Gebietes Tibet über die Lehre, den Gebrauch und die Entwicklung der tibetischen Sprache und Schrift“.<ref>Vorlage:"</ref><ref name="guiding">Vorlage:Internetquelle</ref><ref name="fazhan">Vorlage:Internetquelle</ref>

Für die Entwicklung und Standardisierung der Sprache ist das staatliche Komitee für die terminologische Standardisierung des Tibetischen (Vorlage:Lang, Vorlage:Zh) zuständig.<ref>Vorlage:Lang (Hrsg.): Vorlage:Lang (Beijing, Vorlage:Lang / Vorlage:Lang 1999), ISBN 7-105-03018-6;
Vorlage:Internetquelle;
Vorlage:Internetquelle</ref>

Alphabetisierung

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Nach den Daten der letzten beiden Volkszählungen lag die Analphabetenrate unter Tibetern im Jahr 1990 bei 69,39 % (gegenüber 22,21 % der Gesamtbevölkerung Chinas); bis zum Jahr 2000 konnte sie um 31,47 % auf 47,55 % (Gesamtbevölkerung: 9,08 %) gesenkt werden.<ref>Minglang Zhou: Legislating Literatcy for Linguistic and Ethnic Minorities in Contemporary China. In: Anthony J. Liddicoat (Hrsg.): Language planning and policy: Issues in Language Planning and Literacy. Multilingual Matters, Clevedon / Tonawanda / North York 2007, S. 102–121, hier S. 117.</ref>

Schulsystem

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Tibet

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An 98 % der Grundschulen in Tibet war 1998 die Unterrichtssprache Tibetisch<ref>Catriona Bass: Education in Tibet. Policy and Practice Since 1950. Tibet Information Network / Zed, 1998, S. 233.</ref><ref name="fazhan" /> und 92 % der Grundschullehrer waren Tibeter; gleichzeitig wurde Chinesisch als Fremdsprache unterrichtet.<ref name="chutai" /> Im Jahr 2002 gab es 181 Lehrbücher für 16 Unterrichtsgegenstände auf Tibetisch und es wurden acht Glossare naturwissenschaftlicher Fachterminologie erstellt;<ref name="chutai" /> dennoch wurden an den Mittelschulen Mathematik, Physik und Chemie generell auf Chinesisch unterrichtet.<ref name="fazhan" /><ref>Minglang Zhou, Hongkai Sun: Language Policy in the People’s Republic of China. Kluwer, 2004, S. 226.</ref> Die Texte in den Lehrbüchern zur tibetischen Sprache und Literatur (gaiyig Vorlage:Lang, Vorlage:Zh) stammten 2004 zu 47 % aus moderner und zeitgenössischer tibetischer Literatur, zu 29 % aus traditioneller tibetischer Literatur und zu 24 % aus Übersetzungen aus dem Chinesischen.<ref>Ellen Bangsbo: Teaching and Learning in Tibet. A Review of Research and Policy Publications. Nordic Institute of Asian Studies, 2004, S. 16.</ref> An den tibetischen Universitäten und Hochschulen war 1998 die Unterrichtssprache meist Chinesisch, außer in Fächern im Zusammenhang mit tibetischer Geschichte, Sprache und Literatur sowie traditioneller tibetischer Medizin.<ref>Catriona Bass: Education in Tibet. Policy and Practice Since 1950. Tibet Information Network / Zed, 1998, S. 235.</ref>

Nach den Vorschriften sollen Han-Chinesen in Tibet auch Tibetisch lernen, doch diese Regelung wurde bereits im Jahre 2006 generell ignoriert.<ref>June Teufel Dreyer, Barry Sautman (Hrsg.): Contemporary Tibet. Politics, Development, and Society in a Disputed Region. M. E. Sharpe 2006, S. 78.</ref>

Exilanten in Indien

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An den tibetischen Schulen in Indien war die Unterrichtssprache bis 1985 ausschließlich Englisch; im Jahre 2006 wurde an einigen Grundschulen in den ersten fünf Jahren teilweise auf Tibetisch unterrichtet, ab dem sechsten Schuljahr nur auf Englisch und alle Mittelschullehrbücher waren auf Englisch.<ref>Dagmar Bernstorff, Hubertus von Welck: Exile as Challenge. The Tibetan Diaspora. Orient Longman 2002, S. 271; Ashild Kolas, Monika P. Thowsen: On the Margins of Tibet. Cultural Survival on the Sino-Tibetan Frontier. University of Washington Press, 2006, S. 176; A. Tom Grunfeld: The Making of Modern Tibet. M. E. Sharpe, 1996, S. 179, 198.</ref>

Medien

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In Tibet selbst erschienen im Jahre 2000 total 14 Zeitschriften und 10 Tageszeitungen auf Tibetisch, dazu kam eine Handvoll regionaler<ref>Zu den einflussreichsten gehörten Vorlage:Lang („Frühlingsregen“) aus Qinghai und Vorlage:Lang („Mondschein“) aus Gansu. Siehe Toni Huber: Amdo Tibetans in Transition. Society and Culture in the Post-Mao Era. Brill, 2000, S. 40.</ref> und nationaler<ref>Darunter Vorlage:Lang („Tibetologie in China“) in Beijing.</ref> tibetischer Zeitungen und Zeitschriften in anderen Teilen Chinas,<ref name="fazhan" /> es gibt zahlreiche Radio- und Fernsehsender sowie Kinofilme auf Tibetisch (in den Varietäten von Lhasa und der Kamba<ref>Auch bei Radio China International: tibetan.chinabroadcast.cn und tibetan.chinabroadcast.cn</ref>); neun Verlage in China publizieren regelmäßig Bücher auf Tibetisch, jährlich erscheinen rund tausend Titel;<ref name="fazhan" /> Regierung, Justiz, Verwaltung etc. sowie Straßenschilder und Werbung sind laut Vorschriften zweisprachig.<ref name="fazhan" /><ref name="chutai" />

Dialekte und Stilebenen

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Vor der Zeit der Volksrepublik China gab es drei verschiedene Formen des Tibetischen: erstens die in den Klöstern geübte Liturgiesprache (Chos-shad); zum zweiten die höfische Sprache, das stark formalisierte She-sa, heute noch die Sprache der gebildeten Oberklasse Lhasas; drittens das „Volkstibetisch“ (Phal-skad), die Umgangssprache mit zahlreichen, aufgrund der Weite des Landes untereinander oft kaum verständlichen Dialekten. Besonders in den oberen Stilebenen werden zahlreiche Ehrentitel verwendet. Wie in vielen asiatischen Sprachen besitzen häufig gebrauchte Wörter unterschiedliche Formen, um hierarchische Unterschiede auszudrücken. All diesen Varianten fehlte ein neuzeitliches Vokabular. Beginnend in den 1960ern wurde von Sprachwissenschaftlern ein „Neutibetisch“ entwickelt, bei dem sich Schreibung und Aussprache decken und das um zusätzliche Wörter erweitert wurde, so dass z. B. Schulunterricht in Physik, Chemie usw. möglich wurde. Auch die modernen Medien bedienen sich dieser auf Basis des Lhasa-Dialekts entwickelten Variante.

Die modernen tibetischen Dialekte kann man wie folgt einteilen:

Dialektgruppe Untergruppe Lokale Dialekte
dBus-gTsang
(Ü-Tsang)
ca. 1 Mio. Sprecher
Ü
(dBus)
Lhasa, Phenyül (´phan-yul), Tölung Dechen (stod lung bde chen), Meldro Gongkar (mal gro gong skar), Chushur (chu shur), Lhagyari (lha rgya ri), Tsetang (rtse thang)
Tsang
(gTsang)
Shigatse (gzhis ka tse), Gyantse (rgyal rtse), Lhatse (lha tse), Dingri (ding ri), Sakya (sa skya), Dromo (gro mo)
Khams
(Kham)
ca. 1,5 Mio. Sprecher
Nördliche Dialekte Kardze: Kangding (Dardo), Nyagchukha (nyag chu kha), Draggo (brag ´go), Nyagrong (nyag rong), Kardze (dkar mdzes), Dainkog, Dege (sde dge)
QinghaiYüru (yus hru) (Kyegu Do (skye rgu mdo)): Nangchen (nang chen)
Chamdo entlang der Straße
Südliche Dialekte Kardze: Lithang (li thang), Bathang (´ba´ thang), Yidun (Daxod), Derong (sde rong), Dabpa (´dab pa)
Dechen und Chamdo: Markham (smar khams), Calho
Nomadendialekte Nord-Chamdo: Tengchen (steng chen), Drachen (sbra chen)
Nagchu (nag chu)
Yüru (yus hru) (Kyegu): Thridu (khri ´du), Qoima
A-mdo
(Amdo)
ca. 800.000 Sprecher
Bauerndialekte Xiahe (Labrang), Luqu, Tianzhu (Ra’gyei), Ledu (Nianbai), Rongren (Rêbgong), Tongde, Chiga
Nomadendialekte Zêkog, Marqu, Xinghai, Qilian, Gangca, Haiyan (Chinkuxung), Jigzhi, Baima, Gadê
Ngawa

Dzongkha, die Amtssprache in Bhutan, steht dem Tibetischen sehr nahe bzw. ist ein Dialekt des Tibetischen. Tibetische Dialekte werden auch in Nepal (Sherpa und Mustang), Indien (Ladakhi) und Pakistan (Baltistan) gesprochen. Die tibetische Exil-Koine basiert auf dem dBus-Dialekt.

Phonologie

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Das klassische Tibetisch und die moderne tibetische Schriftsprache unterscheiden sich in ihrer schriftlichen Form phonologisch nicht voneinander.

Es haben sich jedoch verschiedene tibetische Dialekte entwickelt, die untereinander teilweise nicht verständlich sind. Die moderne Schriftsprache ist pan-dialektal, d. h. wird von Sprechern verschiedener Dialekte verwendet.

Einige zentraltibetische Dialekte haben Töne entwickelt, aber weil östliche Dialekte wie Amdo und westliche wie Balti keine phonemischen Töne haben, kann das Tibetische nicht durchgängig als Tonsprache bezeichnet werden.

Schriftsprache

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Die tatsächliche Aussprache des klassischen Tibetisch ist eine Rekonstruktion auf der Grundlage ihrer geschriebenen Form und der modernen tibetischen Dialekte. In der folgenden Darstellung wird neben der tibetischen Schrift die Transkription von Wylie und eine mögliche Rekonstruktion in Internationaler Lautschrift (IPA) angegeben.

Silbenanlaute

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Einfache Anlaute
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ka
Tibetisch Wylie IPA
Vorlage:Lang ka Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang kha Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang ga Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang nga Vorlage:IPA-Zeichen
ca
Tibetisch Wylie IPA
Vorlage:Lang ca Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang cha Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang ja Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang nya Vorlage:IPA-Zeichen
ta
Tibetisch Wylie IPA
Vorlage:Lang ta Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang tha Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang da Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang na Vorlage:IPA-Zeichen
pa
Tibetisch Wylie IPA
Vorlage:Lang pa Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang pha Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang ba Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang ma Vorlage:IPA-Zeichen
tsa
Tibetisch Wylie IPA
Vorlage:Lang tsa Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang tsha Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang dza Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang wa Vorlage:IPA-Zeichen
zha
Tibetisch Wylie IPA
Vorlage:Lang zha Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang za Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang ’a Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang ya Vorlage:IPA-Zeichen
ra
Tibetisch Wylie IPA
Vorlage:Lang ra Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang la Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang sha Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang sa Vorlage:IPA-Zeichen
ha
Tibetisch Wylie IPA
Vorlage:Lang ha Vorlage:IPA-Zeichen
Vorlage:Lang a
Kombinierte Anlaute
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Neben den oben angeführten einfachen Anlauten sind auch Konsonantenkombinationen als Silbenanlaute möglich. Traditionell wird nach der Schreibweise unterschieden zwischen Grundanlauten mit darüber-, darunter- und vorangestellten Konsonanten.

Vokale

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Die tibetische Schriftsprache unterscheidet fünf Vokale: a, i, u, e und o.

Silbenauslaute

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Am Silbenende kommen folgende einfache Konsonanten (in Wylie-Transkription) vor: -g, -ng, -d, -n, -b, -m, -’, -r, -l und -s. Außerdem können noch folgende Konsonantenkombinationen auftreten: -gs, -ngs, -bs und -ms.

Lhasa-Dialekt

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Als Dialekt der Hauptstadt der Autonomen Region Tibets und des Großteils der tibetischen Exilgemeinde kommt dem Lhasa-Dialekt eine besondere Rolle zu. In der folgenden Darstellung wird das Lautinventar des Lhasa-Dialekts in Internationaler Lautschrift und der offiziellen Transkription in China (die auf der chinesischen Pinyin-Umschrift beruht) beschrieben, außerdem sind die schriftsprachlichen Entsprechungen in Wylie-Transkription angeführt.

Töne

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Der Lhasa-Dialekt hat vier Töne. Für die Angabe in IPA wird hier der Vokal a verwendet. Bei der Angabe in Ziffern bezeichnet 1 die niedrigste Tonhöhe, 5 die höchste.

Register Kontur IPA IPA Ziffern Länge offiziell (CHIV-803-1982) ZWPY
hoch eben á 55 kurz 1 f
hoch fallend âː a˥˩ 51 lang 2 h
tief steigend à a˩˧ 13 kurz 3 v
tief steigend bzw. etwas fallend ǎː a˩˧˨ 132 lang 4 w

Das Register wird durch den Silbenanlaut bestimmt (s. u.). Die Konsonanten *g, *gs, *b, *bs, *d, *s, *ngs und *ms am Silbenende der geschriebenen Formen bewirken, dass eine Silbe im Hochton fallend (Vorlage:IPA-Text) bzw. dass eine Silbe im Tiefton steigend (Vorlage:IPA-Text) ausgesprochen wird.

Silbenanlaute

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Die pränasalierten Anlaute (Vorlage:IPA-Text) werden nicht von allen Sprechern bzw. nicht in allen Kontexten pränasaliert ausgesprochen.

Der Ton einer Silbe hängt vom Anlautkonsonanten ab. Zur Veranschaulichung sind in der Tabelle die Anlaute in Lautschrift jeweils mit dem Vokal a und einem Tonzeichen für das jeweilige Register (hoch oder tief) versehen.

IPA Wylie offiziell
Vorlage:IPA-Text p, sp, dp, lpa b
Vorlage:IPA-Text rb, sb, db, sbr b
Vorlage:IPA-Text lb, ’b b
Vorlage:IPA-Text ph, ’ph p
Vorlage:IPA-Text b p
Vorlage:IPA-Text rm, sm, dm m
Vorlage:IPA-Text m, mr m
Vorlage:IPA-Text w, db w
Vorlage:IPA-Text t, rt, lt, st, tw, gt, bt, brt, blt, bst, bld d
Vorlage:IPA-Text lth d
Vorlage:IPA-Text rd, sd, gd, bd, brd, bsd d
Vorlage:IPA-Text zl, bzl, ld, md, ’d d
Vorlage:IPA-Text th, mth, ’th t
Vorlage:IPA-Text d, dw t
Vorlage:IPA-Text rn, sn, gn, brn, bsn, mn n
Vorlage:IPA-Text n n
Vorlage:IPA-Text kl, gl, bl, rl, sl, brl, bsl l
Vorlage:IPA-Text l, lw l
Vorlage:IPA-Text lh lh
Vorlage:IPA-Text ts, rts, sts, tsw, gts, bts, brts, bsts z
Vorlage:IPA-Text rdz, gdz, brdz z
Vorlage:IPA-Text mdz, ’dz z
Vorlage:IPA-Text tsh, tshw, mtsh, ’tsh c
Vorlage:IPA-Text dz c
Vorlage:IPA-Text s, sr, sw, gs, bs, bsr s
Vorlage:IPA-Text z, zw, gz, bz s
Vorlage:IPA-Text kr, tr, pr, dkr, dpr, bkr, bskr, bsr zh
Vorlage:IPA-Text dgr, dbr, bsgr, sbr zh
Vorlage:IPA-Text mgr, ’gr, ’dr, ’br zh
Vorlage:IPA-Text khr, thr, phr, mkhr, ’khr, ’phr ch
Vorlage:IPA-Text gr, dr, br, grw ch
Vorlage:IPA-Text hr sh
Vorlage:IPA-Text r, rw r
Vorlage:IPA-Text ky, rky, lky, sky, dky, bky, brky, bsky gy
Vorlage:IPA-Text dgy, bgy, brgy, bsgy gy
Vorlage:IPA-Text mgy, ’gy gy
Vorlage:IPA-Text khy, mkhy, ’khy ky
Vorlage:IPA-Text gy ky
Vorlage:IPA-Text c, cw, gc, bc, lca, py, dpy j
Vorlage:IPA-Text rj, gj, brj, dby j
Vorlage:IPA-Text lj, mj, ’j, ’by j
Vorlage:IPA-Text ch, mch, ’ch q
Vorlage:IPA-Text j q
Vorlage:IPA-Text phy, ’phy q
Vorlage:IPA-Text by q
Vorlage:IPA-Text sh, shw, gsh, bsh x
Vorlage:IPA-Text zh, zhw, gzh, bzh x
Vorlage:IPA-Text rny, sny, gny, brny, bsny, mny, nyw ny
Vorlage:IPA-Text ny, my ny
Vorlage:IPA-Text g.y y
Vorlage:IPA-Text y y
Vorlage:IPA-Text k, rk, lk, sk, kw, dk, bk, brk, bsk g
Vorlage:IPA-Text rg, sg, dg, bg, brg, bsg g
Vorlage:IPA-Text lg, mg, ’g g
Vorlage:IPA-Text kh, khw, mkh, ’kh k
Vorlage:IPA-Text g, gw k
Vorlage:IPA-Text rng, lng, sng, dng, brng, bsng, mng ng
Vorlage:IPA-Text ng ng
Vorlage:IPA-Text —, db
Vorlage:IPA-Text
Vorlage:IPA-Text h, hw h

Silbenauslaute

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Im Lhasa-Dialekt gibt es 17 Vokale: Vorlage:IPA-Text und Vorlage:IPA-Text. Diese bilden mit den Konsonanten Vorlage:IPA-Text folgende Silbenauslaute:

IPA Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text
offiziell a au ag ang ab am ar
Wylie a a’u ag/ags ang/angs ab/abs am/ams ar
IPA Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text
offiziell ai/ä ai/ä ain/än
Wylie al/a’i ad/as an
IPA Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text
offiziell ê êg ê êng êp êm êr ên
Wylie e/el/e’i eg/egs ed/es eng/engs eb/ebs em/ems er en
IPA Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text
offiziell oi/ö oi/ö oin/ön
Wylie ol/o’i od/os on
IPA Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text
offiziell i iu ig i ing ib im ir in
Wylie i/il/i’i i’u/e’u ig/igs id/is ing/ings ib/ibs im/ims ir in
IPA Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text
offiziell u ug ung ub um ur
Wylie u ug/ugs ung/ungs ub/ubs um/ums ur
IPA Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text
offiziell ü ü ün
Wylie ul/u’i ud/us un
IPA Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text Vorlage:IPA-Text or
offiziell o og ong op om or
Wylie o og/ogs ong/ongs ob/obs om/oms or

Auslautendes -r fällt häufig aus und führt nur zur Längung des Vokals. Auslautendes -n der geschriebenen Formen führt meist zur Nasalierung des vorhergehenden Vokals.

Sandhi

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In zwei- und mehrsilbigen Wörtern kommt es darüber hinaus zu einigen lautlichen Veränderungen. (In den folgenden Beispielen ist der schriftlichen Form in Wylie-Transliteration ein Stern vorangesetzt, darauf folgt die Aussprache in IPA in eckigen Klammern und die offizielle Transkription in runden Klammern.)

  • Die zweite Silbe eines zweisilbigen Wortes wird statt mit einem Hochton mit einem Tiefton gesprochen.
*’a ma → [[[:Vorlage:IPA]]] (ama)
*da lo → [[[:Vorlage:IPA]]] (talo)
*kha lag → [[[:Vorlage:IPA]]] (kalag)
  • Die zweite Silbe wird mit einem Hochton statt mit einem Tiefton gesprochen und die Aspiration fällt weg, wenn ihr Anlaut ursprünglich aspiriert war, außer ihre schriftliche Form beginnt mit *b.
*nya kha → [[[:Vorlage:IPA]]] (nyaga)
*o cha → [[[:Vorlage:IPA]]] (oja)

Wenn *bu die zweite Silbe ist, wird es [[[:Vorlage:IPA]]] gesprochen. Wenn *ba oder *bo die zweite Silbe ist, werden sie [[[:Vorlage:IPA]]] (wa) bzw. [[[:Vorlage:IPA]]] (wo) gesprochen.

  • Wenn die erste Silbe den hohen fallenden Ton trägt, wird sie in zweisilbigen Wörtern im hohen ebenen Ton gesprochen (Vorlage:IPA-Text); wenn die erste Silbe den tiefen steigenden Ton trägt, wird sie im tiefen ebenen Ton gesprochen (Vorlage:IPA-Text); wenn die zweite Silbe den tiefen steigenden Ton trägt, wird sie im hohen fallenden Ton gesprochen (Vorlage:IPA-Text).
*thabs jus → [[[:Vorlage:IPA]]] (tajü)
*bod yig → [[[:Vorlage:IPA]]] (poiyi)
  • Wenn die erste Silbe der geschriebenen Form auf *g, *gs, *ng oder *ngs endet, wird *po als zweite Silbe zu [[[:Vorlage:IPA]]]:
*yag po → [[[:Vorlage:IPA]]] (yago)
*mang po → [[[:Vorlage:IPA]]] (manggo)
  • Wenn eine Silbe mit *g, *j, *d, *b oder *dz beginnt, bewirken ein superskribiertes *l bzw. ein präskribiertes *m oder * Pränasalierung bzw. Nasalierung der vorhergehenden Silbe:
*bod ljongs → [[[:Vorlage:IPA]]] oder [[[:Vorlage:IPA]]] (poinjong)
*rta mgo → [[[:Vorlage:IPA]]] (danggo)
*mi ’bor → [[[:Vorlage:IPA]]] (mimbor)
*mi ’dug → [[[:Vorlage:IPA]]] (mindu)
  • Wenn die zweite Silbe das Präfix *b trägt, wird es der ersten Silbe als Auslaut Vorlage:IPA-Phon angeschlossen.
*bzhi bcu → [[[:Vorlage:IPA]]] (xibju)
*bcu bzhi → [[[:Vorlage:IPA]]] (jubxi)
  • Das Suffix *ba wird [[[:Vorlage:IPA]]] oder [[[:Vorlage:IPA]]] ausgesprochen; in der Umgangssprache verschmilzt es mit der vorhergehenden Silbe.
*ka ba → [[[:Vorlage:IPA]]] (kawa)
*dra ba → [[[:Vorlage:IPA]]] (zhawa)
*ko ba → [[[:Vorlage:IPA]]] (gowa)
*du ba → [[[:Vorlage:IPA]]] (tuwa)
*mche ba → [[[:Vorlage:IPA]]] (qêwa)
*lji ba → [[[:Vorlage:IPA]]] (jiwa)
  • Das Suffix *’u bewirkt die Bildung von Diphthongen. (Die Suffixe *’o Vorlage:IPA-Phon, *’am [[[:Vorlage:IPA]]] und *’ang [[[:Vorlage:IPA]]] bilden eigene Silben.)
*i’u, *e’u → [[[:Vorlage:IPA]]] (iu)
*a’u → [[[:Vorlage:IPA]]] (au)
  • Die Silben *’u, *’o und *’e werden in Lehnwörtern verwendet und bilden lange Vokale oder Diphthonge.
*ma’o tse tung → [[[:Vorlage:IPA]]] (Mao Zedong)
*kro’u en la’e → [[[:Vorlage:IPA]]] (Zhou Enlai)

Grammatik

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Tibetisch gehört zu den Ergativsprachen und ist flektierend.

Wie im Chinesischen werden abstrakte Substantive gerne durch Zusammenstellung von gegensätzlichen Adjektiven gebildet. Beispiel: tsha-grang wörtlich „heiß-kalt“, d. h. „Temperatur“.

Morphologie

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Substantive

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In der klassischen Schriftsprache werden neun Fälle mit Suffixen markiert, die in der modernen Schriftsprache weitgehend erhalten sind:<ref>Terminologie und Reihenfolge nach Nathan Hill 2004/2010.</ref>

Es gibt mehrere Pluralsuffixe (-rnams, -dag), die jedoch nicht verwendet werden, wenn aus dem Kontext hervorgeht, dass das betreffende Wort im Plural ist.

Verben

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Die tibetische Verbalmorphologie beruht sowohl auf Agglutination – Verben werden nach Person und Numerus flektiert, was durch Endungen deutlich gemacht wird, unterscheiden hier jedoch nur die erste Person von den beiden restlichen – als auch auf Wurzelflexion – hier wird mit Ton und Ablaut gearbeitet. Jedes Verb hat bis zu vier verschiedene Stämme, die von tibetischen Grammatikern traditionell als Gegenwart (lda-ta), Vergangenheit (’das-pa), Zukunft (ma-’ongs-pa) und Befehlsform (skul-tshigs) bezeichnet werden. Die verschiedenen Stämme werden meist durch Ablaut gebildet, z. B. byed, byas, bya, byos „machen“. Die genaue Funktion dieser Stammformen ist bis heute umstritten.

Die wenigsten Verben können sämtliche vier Stammformen bilden. Dieser Mangel an zeitlichen Ausdrucksformen wird im modernen Tibetisch durch Hilfsverben oder die Beifügung von Suffixen ausgeglichen.

Syntax

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Die Satzstellung ist grundsätzlich Subjekt-Objekt-Verb. Adjektive stehen nach dem Substantiv. Adverbialbestimmungen stehen vor dem Verb. Nomen im Genitiv stehen vor dem regierenden Substantiv.

Schrift

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Vorlage:Hauptartikel Das tibetische Alphabet soll im 7. Jahrhundert von Thonmi Sambhota geschaffen worden sein. Der Legende nach erfand er nicht nur die tibetische Schrift, sondern auch die Sprache selbst, die er in einem zweibändigen Werk vollständig beschrieben haben soll.

Siehe auch

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Literatur

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Allgemein

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Grammatiken

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  • Ghulam Hassan Lobsang: Short Sketch of Balti Grammar: Tibetan Dialect Spoken in Northern Pakistan. Universität Bern, Institut für Sprachwissenschaft, Bern, 1995.
  • Isaak Jakob Schmidt: Grammatik der tibetischen Sprache. Herausgegeben von der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. St. Petersburg und Leipzig, 1839.
  • Peter Schwieger: Handbuch zur Grammatik der klassischen tibetischen Schriftsprache. IITBS, Halle (Saale) 2006, ISBN 978-3-88280-073-9.
  • Zhōu Jìwén Vorlage:Lang, Xiè Hòufāng Vorlage:Lang: Zàngyǔ Lāsàhuà yǔfǎ Vorlage:Lang (Grammatik des Lhasa-Dialekts; Běijīng Vorlage:Lang, Mínzú chūbǎnshè Vorlage:Lang 2003), ISBN 7-105-05659-2.
  • Wáng Zhìjìng Vorlage:Lang: Zàngyǔ Lāsà kǒuyǔ yǔfǎ Vorlage:Lang (Grammatik der tibetischen Umgangssprache von Lhasa; Běijīng 北京, Zhōngyāng mínzú dàxué chūbǎnshè Vorlage:Lang 1994), ISBN 7-81001-359-9.

Wörterbücher

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Das erste von einem Europäer zusammengestellte Wörterbuch stammt von den Italienern da Ascoli, da Tours und Domenico da Fano. Es erreichte Europa im Jahr 1714 und ist als unveröffentlichtes Manuskript in der Bibliothèque Nationale in Paris erhalten. Die ersten vier Seiten des Manuskripts befassen sich mit der tibetischen Schrift, während die Seiten 5–41 das Lateinisch-Tibetische Wörterbuch bilden, das folgenden Titel trägt:

  • Vocabulario Thibettano scritto con caratteri proprii ed esplicato con lettere Latine, e modo di pronunciarlo; estratto del Padre Domenico da Fano Capucino del Ditionario, ch’egli haveva fatto e portato in Europa, quando venne l’anno 1714 per (?) informare la sacra congregazione de propaganda fide dello stato di quella Novella missione per trattare in Roma lo stabilimento di esta Missione.<ref>Auboyer, Jeannine et Béguin, Gilles: Dieux et démons de l’Himalaya. Art du Bouddhisme lamaique. Secrétariat d’Etat à la Culture. Editions des musées nationaux, Paris 1977, S. 286. ISBN 2-7118-0058-X</ref>

Das zweite von Europäern verfasste Wörterbuch (Tibetisch-Italienisch) stammt von Horazio della Penna (1690–1745). Es wurde von F. C. G. Schroeter ins Englische übertragen und ist im Druck erschienen:

  • John Marshman (Hrsg.): A dictionary of the Botanta or Butan language, printed from a manuscript copy by Schroeter, Serampore, 1826.

Das dritte von einem Europäer verfasste Wörterbuch stammt von Csoma de Körös, der als Begründer der Tibetologie gilt:

  • Csoma de Körös, Alexander: Tibetan-English Dictionary, Reprinted by Akadémiai Kiadó, Budapest, 1984. Erstmals 1834 in Kalkutta unter folgendem Titel veröffentlicht: Essay towards a Dictionary, Tibetan and English. Prepared, with the assistance of Bandé Sangs-rgyas Phun-thsogs. Printed by the Baptist Mission Press.
  • Isaac Jacob Schmidt: Tibetisch-Deutsches Wörterbuch – Online, nebst deutschem Wortregister. Herausgegeben von der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. St. Petersburg / Leipzig 1841, 784 Seiten. Reprint Biblio-Verlag Otto Zeller, Osnabrück 1969.
  • Heinrich August Jäschke: Handwörterbuch der tibetischen Sprache, 1871, 671 Seiten. Unitätsbuchhandlung Gnadau. Reprint Biblio-Verlag Otto Zeller, Osnabrück 1971. Leider nur in Handschrift.
  • Stuart H. Buck: Tibetan-English Dictionary. Sri Satguru Publications, New Delhi, 1997 (Erstveröffentlichung: The Catholic University of America Press, 1969). 833 Seiten.
  • Sarat Chandra Das; Rai Baradur: Tibetan-English Dictionary (Calcutta, Bengal Secretariat Book Depot 1902). Unzählige Nachdrucke. Tibetisch-Englisch-Sanskrit.
  • Lama Dawasamdup Kazi: An English Tibetan Dictionary. Containing a vocabulary of approximately twenty thousand words with their Tibetan Equivalents. Baptist Mission Press, University of Calcutta, 1919. Reprinted by Munshiram Manoharlal Publishers Pvt Ltd, New Delhi 1994.
  • Heinrich August Jäschke: A Tibetan-English Dictionary (London, 1881; unzählige Nachdrucke). Ein Standardwerk.
  • Melvyn C. Goldstein; T. N. Shelling; J. T. Surkhang: The New Tibetan-English Dictionary of Modern Tibetan (University of California Press 2001), ISBN 0-520-20437-9.
  • Melvin C. Goldstein: English-Tibetan Dictionary of Modern Tibetan (Paljor 2002), ISBN 81-85102-46-5.
  • Eberhardt Richter: Tibetisch-Deutsches Wörterbuch. VEB Verlag Enzyklopädie, Leipzig, 1966 (444 Seiten).
  • Tashi Tsering: English-Tibetan-Chinese Dictionary. Mi rigs dpe skrun khang, Beijing, 1988 (1233 Seiten).
  • Zhāng Yísūn Vorlage:Lang (Hrsg.): bod rgya tshig mdzod chen mo / Zàng-Hàn dà cídiǎn Vorlage:Lang (Großes tibetisch-chinesisches Wörterbuch; Běijīng Vorlage:Lang, mi rigs dpe skrun khang / Mínzú chūbǎnshè Vorlage:Lang 1985). Umfangreiches Standard-Wörterbuch, Tibetisch-Tibetisch-Chinesisch.
  • bod rgya shan sbyar gyi lha sa’i kha skad tshig mdzod Vorlage:Lang / Zàng-Hàn duìzhào Lāsà kǒuyǔ cídiǎn Vorlage:Lang (Tibetisch-chinesisches Wörterbuch der Umgangssprache von Lhasa; Běijīng Vorlage:Lang, mi rigs dpe skrun khang / Mínzú chūbǎnshè Vorlage:Lang 1983)
  • Wörterbuch der tibetischen Schriftsprache. Im Auftrag der Kommission für zentral- und ostasiatische Studien der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in Kommission beim Verlag C.H. Beck, München. Bisher 51 Lieferungen 2005-2021.

Lehrbücher

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  • Ellen Bartee, Nyima Droma [nyi ma sgrol ma]: A beginning textbook of Lhasa Tibetan (Běijīng Vorlage:Lang, Zhōngguó Zàngxué chūbǎnshè Vorlage:Lang 2000), ISBN 7-80057-430-X.
  • Melvyn C. Goldstein, Lobsang Phuntshog, Gelek Rimpoche: Essentials of modern literary Tibetan. A reading course and reference grammar (University of California Press 2001), ISBN 0-520-07622-2.
  • Stephen Hodge: An Introduction to Classical Tibetan. Aris & Philipps, Warminster, England, 1990. ISBN 0-85668-548-8 (limp).
  • Zàngwén pīnyīn jiàocái – Lāsàyīn Vorlage:Lang / bod yig gi sgra sbyor slob deb, lha sa’i skad Vorlage:Lang (Lehrmaterial für die Transkription des Tibetischen, Lhasa-Dialekt; Běijīng Vorlage:Lang, Mínzú chūbǎnshè Vorlage:Lang 1983), ISBN 7-105-02577-8.
  • Michael Hahn: Lehrbuch der klassischen tibetischen Schriftsprache (Swisttal-Odendorf, Indica et Tibetica Verlag 1996), ISBN 3-923776-10-1.
  • Christine Sommerschuh: Einführung in die tibetische Schriftsprache. Lehrbuch für den Unterricht und das vertiefende Selbststudium (BoD-Verlag, 2008), ISBN 978-3-8370-1214-9.
  • Peter Schwieger: Handbuch zur Grammatik der klassischen tibetischen Schriftsprache. International Institute for Tibetan and Buddhist Studies GmbH, Halle 2006.
  • Nicolas Tournadre, Sangda Dorje: Manual of Standard Tibetan (Snow Lion 2003), ISBN 978-1-55939-189-4.
  • Florian Reissinger: Tibetisch-Wort für Wort (Kauderwelsch 2011), ISBN 978-3-89416-541-3
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Vorlage:Wikipedia

Einzelnachweise

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<references />

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