Sopot

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Datei:COA Zoppot (im alten Rathaus in Danzig).jpg
Wappen von Zoppot im Plenarsaal des altstädtischen Rathauses in Danzig
Datei:Sopot Molo and main square 2024 aerial.jpg
Luftbild
Datei:Sopot 061 Beach.JPG
Strandpanorama (Aufnahme 2011), vom Anfang des Großen Seestegs aus in nördlicher Richtung gesehen
Datei:Muelle de Sopot, Polonia, 2013-05-22, DD 21.jpg
Seebrücke in Zoppot, 511,5 m lang, Großer Seesteg genannt, heutiger polnischer Name Molo
Datei:Eingang Opera Lesna Sopot - Waldoper Zoppot.JPG
Zugang zur Waldoper Zoppot (Opera Lesna)
Datei:Kościół NMP Wniebowziętej Gwiazda Morza w Sopocie.JPG
Katholische Kirche Maria Meeresstern (Kościół NMP Wniebowziętej Gwiazda Morza)
Datei:Sopot, Kościół św. Andrzeja Boboli.jpg
Katholische Kirche des heiligen Andreas Bobola (Kościół parafialny św. Andrzeja Boboli)
Datei:Kościół św. Jerzego w Sopocie 001.jpg
Katholische Garnisonskirche St. Georg (Kościół garnizonowy św. Jerzego)
Datei:Kea sopot.JPG
Evangelische Heilandskirche, Bischofskirche für Pommern-Großpolen (Parafia Ewangelicko-Augsburska).
Datei:Sopot Pomnik AK k.jpg
Monument zu Ehren der Armia Krajowa
Datei:Danuta Siedzikówna Memorial Sopot.JPG
Denkmalstein für Danuta Siedzikówna in Sopot

Sopot [[[:Vorlage:IPA]]] (kaschubisch Sopòt; Vorlage:DeS Zoppot) ist eine Stadt in der polnischen Woiwodschaft Pommern. Es bildet zusammen mit Danzig (Gdańsk) und Gdingen (Gdynia) den Ballungsraum Dreistadt (polnisch Trójmiasto). Während in den beiden Nachbarstädten vor allem Handel, Industrie und Häfen von Bedeutung sind, profitiert Sopot als Kurstadt vornehmlich vom Fremdenverkehr.

Geographische Lage

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Der Bade- und Kurort liegt in der historischen Landschaft Westpreußen, an der Westküste der Danziger Bucht, etwa neun Kilometer nordwestlich von Danzig und neun Kilometer südlich von Gdynia (Gdingen).

Geschichte

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Das Wort Zoppot ist slawischen Ursprungs und bedeutet Quelle.<ref>Maria Malec, Słownik etymologiczny nazw geograficznych Polski</ref> Als kleines Fischerdorf gehörte Zoppot seit 1283 zur Zisterze Oliva<ref>Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 33.</ref> und war wie alle Eigentumsortschaften des Klosters gegenüber Danzig zum Burgdienst verpflichtet;<ref name="MT44">Max Toeppen: Historisch-comparative Geographie von Preußen. Gotha 1858, S. 44.</ref> von 1283 bis 1807 gehörte es zur Hansestadt Danzig. Die Geschichte Zoppots ist deshalb eng mit der Geschichte der Stadt Danzig verknüpft, die 1308 zusammen mit Pommerellen an den Deutschordensstaat Preußen gefallen war und nach 1466 unter Beibehaltung ihrer Souveränität und Bevölkerung zum Preußen königlichen Anteils gehörte, das sich freiwillig unter die Schirmherrschaft der Krone Polens, das heißt des Königs persönlich, begeben hatte.

In Zoppot wurde 1668 eine Frau der Hexerei beschuldigt, die in einem anschließenden Hexenprozess den Tod fand.<ref>Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 151.</ref>

Im Rahmen der ersten polnischen Teilung kam 1772 das Gebiet um Putzig und Zoppot unter Friedrich II. von Preußen zum Königreich Preußen. Im Jahr 1785 wird Zoppot als ein königliches Dorf an der Ostsee mit 38 Feuerstellen (Haushaltungen) bezeichnet.<ref name="JFG">Johann Friedrich Goldbeck: Volständige Topographie des Königreichs Preußen. Teil I, Königsberg/Leipzig 1785, Volständige Topographie vom West-Preußischen Cammer-Departement, S. 207.</ref> Um 1818 hatte Zoppot einen Gasthof, einen Krug, mehrere Einzelhandels- und Gemischtwarenläden sowie Handwerksbetriebe und war ein häufig besuchter Badeort. Zoppot war Sitz des Amtes Brück. Ein Teil des Dorfs, Unterdorf genannt, lag von den Anwesen der im Oberdorf wohnenden Hauptbesitzer entfernt, hart am Ostseestrand, und wurde von Fischern bewohnt, die ihre Grundstücke zu Erbpachtsrechten besaßen.<ref name=DRD />

Im Jahr 1819 fasste der Verwalter des Domänenamts in dem etwa 19 Kilometer weiter nördlich gelegenen Dorf Brück, Friedrich Gütte, der dort von der Schönheit der natürlichen Umgebung an der Danziger Bucht fasziniert gewesen war, den Entschluss, das Fischerdorf Zoppot in ein modernes Seebad umzuwandeln. Zu diesem Zweck bewirkte er noch im gleichen Jahr die Verlegung des Sitzes des Domänenamtsbezirks von Brück nach Zoppot und leitete dort entsprechende Verwaltungsmaßnahmen ein. 1823 eröffnete der elsässische Arzt Johann Georg Haffner, der 1808 als Chirurg der Grande Armée Napoleon Bonapartes nach Danzig gekommen war, dort geheiratet und sich in Zoppot niedergelassen hatte, den ersten Strandbadbetrieb mit Kursanatorium. Zoppot erwies sich als Kurort für Erholungssuchende gut geeignet, weil bewaldete Höhenzüge den Ort vor Nord- und Westwinden schützen, die Luft milde und mückenfrei ist und das Meerwasser in der Danziger Bucht etwas wärmer ist und einen deutlich geringeren Salzgehalt aufweist als im westlichen Teil der Ostsee. Seit Aufnahme des Kurbetriebs entwickelte sich Zoppot stetig zu einem mondänen Seebad.

Von 1871 bis 1920 gehörte Zoppot zum Deutschen Reich. Seit 1894 erschien die Zoppoter Zeitung.

Durch einen Erlass Kaiser Wilhelms II. vom 8. Oktober 1901 wurde der Landgemeinde Zoppot die Annahme der Städteordnung vom 1. April 1902 ab gestattet. Zoppot gehörte als Stadt zum Kreis Neustadt in Westpreußen. Die rund 14.000 Einwohner (1910)<ref>Ostseebäder und Städte der Ostseeküste (= Meyers Reisebücher). 4. Auflage, Bibliographische Institut, Leipzig / Wien 1910, S. 171–175.</ref> verteilten sich auf das ehemalige Oberdorf – in der Nähe der Eisenbahnlinie und entlang der Danziger Chaussee – und auf das Unterdorf, das Villen- und Hotelviertel in Strandnähe.

Auf dem VI. Deutschen Esperanto-Kongress 1911 in Lübeck wurde Zoppot zum Austragungsort des VII. Deutschen Esperanto-Kongresses der Germana Esperanto-Asocio (GEA) erwählt.

Die Stadt hatte ein Gymnasium und eine kleine evangelische Kirche. Es gab eine Pferderennbahn, die vom Westpreußischen Reitverein unterhalten wurde, sowie eine Radrennbahn. Der 1909–1911 beim Seesteg errichtete Baukomplex mit Kurhaus und Logierhaus, von dem nur die seeseitige Front des Kurhauses erhalten blieb und in einen modernen Neubau integriert wurde, verfügte bereits ab 1919 über ein Spielkasino.<ref>Adreßbuch der Stadt Zoppot. Buchdruckerei Hans Groddeck, Zoppot 1917.</ref><ref>Aus der Geschichte des Ostseebades Stadt Zoppot. In: Danziger Einwohnerbuch von 1942, Teil V: Zoppot.</ref> Vor dem Ersten Weltkrieg fand in Zoppot alljährlich Mitte Juli die Zoppoter Woche mit einer Reihe sportlicher Wettbewerbe statt. Dazu zählten Pferderennen, Radrennen, eine offene Segelregatta, das Ostdeutsche Tennisturnier, für das Kaiser Wilhelm II. jedes Jahr einen Preis stiftete, sowie Schwimmveranstaltungen. Im August fanden zur Unterhaltung der jährlich etwa 15.000 Bade- und Kurgäste weitere Veranstaltungen wie Theateraufführungen und Hunderennen statt. Unter den nichtdeutschen Badegästen stellten Polen und Russen das größte Kontingent. Von 1924 bis 1927 wurde nördlich des Großen Seestegs das inzwischen in Grand Hotel umbenannte luxuriöse Kasinohotel erbaut, das heute noch das Strandbild prägt.

Bei der ohne Volksbefragung vom Völkerbund angeordneten Bildung der Freien Stadt Danzig am 10. Januar 1920 aufgrund der Bestimmungen des Versailler Vertrags (Vorlage:§§ Abschnitt XI, Teil III VV) wurde die Stadt Zoppot neben der Stadt Danzig und den Landkreisen Danziger Höhe, Danziger Niederung und Großes Werder (einschließlich der Städte Tiegenhof und Neuteich) in den Danziger Staat integriert. Zoppot war für eine kurze Übergangszeit Teil des Kreises Danziger Höhe, bevor es am 15. März 1920 zum Stadtkreis erhoben wurde.<ref name="Stadtkreis Zoppot">Stadtkreis Zoppot, auf: Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten: 1874–1945, abgerufen am 7. Oktober 2011.</ref> Zoppot lag nunmehr direkt an der Grenze zum Polnischen Korridor, mit Übergang zum dortigen Ort Koliebken. Ein kleineres Gebiet Koliebkens, nur 3,34 ha groß, war bei der Grenzziehung 1920 nicht zum Korridor gekommen und wurde am 6. Mai 1922 Zoppot angegliedert.<ref name="Stadtkreis Zoppot" />

Zwischen den Weltkriegen legten die Schiffe des Seedienstes Ostpreußen in Zoppot an.

Nach dem Überfall auf Polen 1939 annektierte Deutschland das Gebiet der Freien Stadt Danzig. Es wurde dem Reichsgau Danzig-Westpreußen zugeordnet, zu dem Zoppot bis 1945 gehörte.

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs näherten sich am 19. März 1945 Einheiten der Roten Armee von Westen der Stadt Zoppot.<ref name="Schlacht">Schlacht um Danzig, auf: 389. Infanterie-Division, abgerufen am 6. Oktober 2011.</ref> Gegen Abend erging Räumungsbefehl für Zivilisten, die daraufhin zu Tausenden nach Gdingen flohen.<ref name="Schlacht" /> Andere nutzten einen Pendelverkehr vom Seesteg nach Danzig-Neufahrwasser.<ref name="Schlacht" /> Ab 20. März 1945 kamen Zoppot und Oliva unter Artilleriefeuer, wobei Zoppot zu ca. 10 % zerstört wurde.<ref name="Schlacht" /> Die deutschen Truppen zogen ab, und am Abend des 23. März 1945 besetzte die Rote Armee Zoppot ohne größere Kämpfe.<ref name="Schlacht" /> Die Sowjetunion unterstellte das Gebiet der Freien Stadt Danzig, somit auch Zoppot, der Verwaltung der Volksrepublik Polen, die es am 30. März 1945 der neugeschaffenen Województwo gdańskie (Woiwodschaft Danzig) eingliederte.

Das Potsdamer Abkommen vom 2. August 1945 bestätigte im Artikel IX. diesen Schritt. Zoppot wurde in Sopot umbenannt.

In Sopot begann nun die Zuwanderung von Polen, die in die verlassenen Häuser einzogen. Sie kamen zum größten Teil aus Zentralpolen. Die ortsansässigen Einwohner der Freien Stadt Danzig wurden bis auf einen kleinen Rest, der seine „Zugehörigkeit und Treue zur polnischen Nation“ nachgewiesen hatte, in mehreren Schritten bis 1946 vertrieben.<ref>Peter Oliver Loew: Danzig. Biographie einer Stadt. C.H. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-60587-1, S. 231 ff.</ref>

Entwicklung der Bevölkerungszahl

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Jahr Einwohner Anmerkungen
1818 Vorlage:0Vorlage:0350 königliches emphyteutisches Dorf mit 38 Feuerstellen (Haushaltungen);<ref name="Krug" >Alexander August Mützell und Leopold Krug: Neues topographisch-statistisch-geographisches Wörterbuch des preußischen Staats, Band 5: T–Z, Halle 1821, S. 239, Ziffer 1212 (Google Books).</ref> davon 176 Lutheraner und 174 Katholiken<ref name=DRD >Danziger Regierungs-Departement, Verzeichniß der in den einzelnen Kreisen befindlichen Ortschaften, veröffentlicht ca. 1820 (enthält statistische Angaben von 1818), S. 188–189, Ziffer 331 (Google Books).</ref>
1852 Vorlage:01.014 Dorf<ref>Kraatz (Hrsg.): Topographisch-statistisches Handbuch des Preußischen Staats. Decker, Berlin 1856, S. 712 (Google Books).</ref>
1864 Vorlage:01.207 am 3. Dezember, Gemeindebezirk<ref>Preußisches Finanzministerium: Ergebnisse der Grund- und Gebäudesteuerveranlagung im Regierungsbezirk Danzig. Danzig 1867, Abschnitt 7. Kreis Neustadt in Westpreußen, S. 26–33, Ziffer 201 (Google Books).</ref>
1867 Vorlage:01.371 am 3. Dezember, Gemeindebezirk<ref name="StatBüro" />
1871 Vorlage:01.487 am 1. Dezember, Gemeindebezirk, davon 627 Evangelische und 840 Katholiken, in 230 bewohnten Wohnhäusern<ref name="StatBüro" > Königliches Statistisches Bureau: Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Preussen und ihre Bevölkerung. Nach den Urmaterialien der allgemeinen Volkszählung vom 1. December 1871 bearbeitet und zusammengestellt, Berlin 1874. Abschnitt VIII. Kreis Neustadt in Westpreußen, S. 392–393, Ziffer 99 (Google Books).</ref><ref>Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872, S. 234–235, Ziffer 234 (Google Books).</ref>
1875 Vorlage:02.834 <ref name="VWG">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1880 Vorlage:03.543 <ref name="VWG" />
1890 Vorlage:04.722 <ref name="VWG" />
1910 15.015 <ref>gemeindeverzeichnis.de, Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900, Landkreis Neustadt (Westpreußen)</ref>
1929 30.835 <ref name="HHS">Handbuch der historischen Stätten, Ost und Westpreußen. Kröner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X, S. 246.</ref>
1941 27.971 <ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
1945 21.154 15.154 Polen, 6.000 Deutsche (Stand: 1. November 1945)<ref>Vorlage:Literatur</ref>
2012 38.426 Stand: 30. Juni 2012<ref>Bevölkerungsstatistik von Polen vom 30. Juni 2012: Tabelle 7, S. 43 (polnisch; PDF)</ref>

Sehenswürdigkeiten

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Das Stadtbild ist durch Bebauung aus dem 19. und dem frühen 20. Jahrhundert sowie Kureinrichtungen geprägt.

  • Das Rathaus der Stadt wurde 1910/1911 nach Entwurf von Paul Puchmüller (1875 Stolp – 1942 Zoppot; 1901 bis 1922 Stadtbaumeister von Zoppot) errichtet und 1922/1923 erweitert.
  • An die 1913/1914 von Adolf Bielefeldt erbaute und in der Nacht vom 12. zum 13. November 1938 von den Nationalsozialisten niedergebrannte Synagoge erinnert eine Gedenktafel.
  • Die Seebrücke, ein 511,5 Meter langer Holzsteg in die Danziger Bucht, offizieller Name bis 1945 Großer Seesteg, heute Molo genannt, mit Gaststätten sowie Anlegemöglichkeiten für kleine Boote und Ausflugsschiffe.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
  • Das Krumme Häuschen (Krzywy Domek), ein Bau des 21. Jahrhunderts.
  • Der Jüdische Friedhof hat das einzig erhaltene Eingangsportal mit hebräischer Inschrift in der Woiwodschaft Pommern.
  • Leuchtturm von 1904<ref>Vorlage:Cite rowlett</ref>
  • Denkmal für Wojtek (Bär), der im Zweiten Weltkrieg in der polnischen Armee diente.

Kirchen

Kultur

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Museen

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  • Museum von Sopot (Muzeum Sopotu), gegründet 2001, mit Ausstellung in der restaurierten Villa Ernst Claaszen (Baujahr 1903/1904) zur Wohnkultur Anfang des 20. Jahrhunderts sowie zur Orts- und Regionalgeschichte.
  • Archäologisches Freilichtmuseum – Burganlage „Grodzisko“<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>
  • Leuchtturm – lebendiges Museum, das die maritime Geschichte der Region präsentiert.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Theater und Bühnen

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Veranstaltungen

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  • Sopot Festival
  • Vom 13. bis 16. September 2011 fand in Sopot das Cartoon Forum statt. Europaweit der größte Film- und Rechtemarkt für Animations-TV-Serien.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Sport

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Bis 2008 fand in Sopot alljährlich das ATP-Tennisturnier ATP Sopot statt. Mit Prokom Trefl Sopot hat die Stadt Sopot heute einen der besten europäischen Basketballvereine. Sopot war Austragungsort der Finalrunde der FIVB Volleyball World League der Herren 2011. Im Jahr 2014 wurden die 15. Hallenweltmeisterschaften der Leichtathletik in der 2010 eröffneten Ergo Arena ausgetragen. Weiterhin ist Sopot ein Spielort der Euro Beach Soccer League 2014.

Städtepartnerschaft

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Persönlichkeiten

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Söhne und Töchter der Stadt

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Mit Sopot verbundene Personen

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Ehrenbürger

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Seelsorger und Märtyrer

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Stadtoberhäupter

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  • 1900–1905 Volkmar Wurmb (1853–1905), Gemeindevorsteher, ab 1902 Bürgermeister
  • 1905–1908 Johannes Kollath (1871–1908), Bürgermeister
  • 1908Vorlage:0Regierungsassessor Heinrich von Gagern (1878–1964; Zentrum), kommissarisch<ref>Gagern war später Landrat in Melsungen (1914–1919 und 1933–1937), Landrat in Fulda (1921–1933). Vgl. Die Protokolle des Preußischen Staatsministeriums: 1817–1934/38 (12 Bde., = Acta Borussica; Neue Folge). Hrsg.: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften. Olms-Weidmann, Hildesheim / New York / Zürich 2001–2004, Bd. 11, Teil II: 14. November 1918 bis 31. März 1925 (2002), Bearb.: G. Schulze, ISBN 3-487-11663-4, S. 577.</ref>
  • 1908–1919 Max Woldmann (1868–1919), Bürgermeister
  • 1919–1930 Erich Laue (1879–1933), ab 1920 Oberbürgermeister<ref name="RG JG">Raimund Glembin, Józef Golec: Poczet Ojców Miasta Sopotu (Die Reihe der Stadtoberhäupter von Zoppot). Cieszyn 2016, ISBN 978-83-943511-3-7, S. 165f.</ref>
  • 1930–1934 Hermann Lewerenz (1893–1939), Oberbürgermeister
  • 1934–1936 Wilhelm Fließbach, Oberbürgermeister
  • 1936–1941 Erich Temp (1904–1945), Oberbürgermeister<ref name="RG JG" />
  • 1941–1942 Gerhard Koß, geschäftsführender Oberbürgermeister, Bürgermeister 1936–1941<ref name="RG JG" />
  • 1942–1943 Kurt Schrödter, geschäftsführender Oberbürgermeister<ref name="RG JG" />
  • 1943–1945 Wolfgang von Tobien, geschäftsführender Oberbürgermeister<ref name="RG JG" />
  • Feb./März 1945 Hermann Jacob, geschäftsführender Oberbürgermeister<ref name="RG JG" />
  • 1945Vorlage:0 Henryk Michniewicz (1907–1956), burmistrz, später Stadtpräsident
  • 1945Vorlage:0 Tadeusz Soboń, Stadtpräsident
  • 1946Vorlage:0 Antoni Turek (1907–1996), Stadtpräsident
  • 1946–1948 Leonard Wierzbicki (1888–?), Stadtpräsident
  • 1948Vorlage:0 Srebrnik, Stadtpräsident
  • 1948Vorlage:0 Bolesław Śliwiński, Stadtpräsident
  • 1948–1949 Jan Kapusta (1908–1953), Stadtpräsident
  • 1949–1950 Piotr Nowak, Stadtpräsident
  • 1950–1952 Alfred Müller (1905–1980), zunächst Stadtpräsident, noch 1950 przewodniczący Miejskiej Rady Narodowej (Vorsitzender des Nationalen Stadtrats)
  • 1952–1954 Hieronim Kozieł (1910–1970), przewodniczący
  • 1954–1958 Roman Kosznik (1927–1974), przewodniczący
  • 1958–1965 Stanisław Podraszko (1911–1973), przewodniczący
  • 1965–1969 Zenon Bancer, przewodniczący
  • 1969–1978 Bolesław Robakowski, przewodniczący, ab 1973 wieder Stadtpräsident
  • 1978–1981 Lech Świątkowski, Stadtpräsident
  • 1981–1984 Cezary Dąbrowski (* 1941), Stadtpräsident
  • 1984–1990 Andrzej Plona, Stadtpräsident
  • 1990–1992 Henryk Ledóchowski (* 1944), Stadtpräsident
  • 1992–1998 Jan Kozłowski (* 1946), Stadtpräsident
  • 1998–2023 Jacek Karnowski (* 1963), Stadtpräsident
  • 2023Vorlage:0 Lucjan Brudzyński (* 1978), amtierender Stadtpräsident (November–Dezember)
  • 2023–Vorlage:0 Magdalena Czarzyńska-Jachim (* 1972), Stadtpräsidentin (Dezember 2023 – Mai 2024 amtierend)

Galerie

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Siehe auch

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Literatur

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(chronologisch geordnet)

  • Notizen über den Seebadeort Zoppot. In: Preußische Provinzial-Blätter. Band 17. Königsberg 1837, S. 222–227.
  • Halffter: Notizen über die Wirkungen und den Erfolg des Seebades Zoppot bei Danzig. In: Preußische Provinzial-Blätter. Band 17. Königsberg 1837, S. 551–554.
  • Johann Eduard Boettcher: Der Seebade-Ort Zoppot bei Danzig in geschichtlicher, topographischer, statistischer, naturwissenschaftlicher und socialer Hinsicht; sein Sagenkreis und seine Wirksamkeit als Sanitäts-Anstalt. Mit Karten und erläuternden Zeichnungen. Danzig 1842 (Digitalisat bei Google Books).
  • Hans Prutz: Geschichte des Kreises Neustadt in Westpreußen. Danzig 1872 (Digitalisat bei Google Books).
  • Franz Schultz: Chronik der Stadt Seebad Zoppot. A. W. Kafemann, Danzig 1905 (bibliotekaelblaska.pl).
  • Ernst Bahr: Zoppot. In: Handbuch der historischen Stätten, Ost und Westpreußen. Kröner, Stuttgart 1981, ISBN 3-520-31701-X, S. 246.
  • Zoppot, Stadt und Ostseebad, Kreis Neustadt Westpr., Provinz Westpreußen. In: Meyers Gazetteer, mit Eintrag aus Meyers Orts- und Verkehrslexikon, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Zoppot (meyersgaz.org).
  • Olga Kurilo: Zoppot, Cranz, Rigascher Strand: Ostseebäder im 19. und 20. Jahrhundert. be.bra wissenschaft verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-937233-81-9, S. 45–76.
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Einzelnachweise

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<references />

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