Die Binsen (in Deutschland und teilweise der Schweiz und Liechtenstein übliche Bezeichnung) bzw. Simsen (in Österreich übliche Bezeichnung)<ref name="Fischer2008" /> (Juncus) sind die namengebende Gattung der Familie der Binsengewächse bzw. Simsengewächse (Juncaceae). Die über 300 Arten sind fast weltweit verbreitet. Kennzeichnendes Merkmal sind die starren, rundlichen und borstig zugespitzten Blattspreiten; diese sind meist hohl oder mit einem schwammartigen Sternparenchym (Durchlüftungsgewebe, Aerenchym) erfüllt, welches der Versorgung mit Sauerstoff dient.
Juncus-Arten sind meist ausdauernde, seltener einjährige krautige Pflanzen.<ref name="FoC2000" /><ref name="FoNA2000" /><ref name="WesternAustralianFlora" /> Binsen-Arten sind oft immergrün.<ref name="WesternAustralianFlora" /> Oft werden Ausläufer oder Rhizome gebildet. An den kurzen bis langen kriechenden Rhizomen<ref name="FoC2000" /> sind schuppenförmige Niederblätter vorhanden.<ref name="FoNA2000" /><ref name="WesternAustralianFlora" /> Etliche Arten bilden Horste.<ref name="FoNA2000" /> Die Stängel sind anfangs zylindrisch.<ref name="WesternAustralianFlora" />
Die meist grundständigen,<ref name="WesternAustralianFlora" /> manchmal auch zusätzlich am Stängel wechselständig und dreizeilig verteilt angeordneten Laubblätter sind in Blattscheide und -spreite gegliedert.<ref name="FoC2000" /><ref name="WesternAustralianFlora" /> Die Blattscheiden sind mindestens an einer Seite offen, geschlitzt und im oberen Bereich oft geöhrt.<ref name="FoC2000" /> Die einfachen,<ref name="WesternAustralianFlora" /> stängelähnlich stielrunden, seltener grasähnliche flachen,<ref name="FoNA2000" /> selten schuppenähnlichen Blattspreiten<ref name="FoC2000" /> sind in der Regel kahl – im Gegensatz zu den ebenfalls zu den Binsengewächsen gehörenden Hainsimsen (Luzula). Diese Blattspreiten setzen den Stängel oft in gerader Linie fort, so dass der Blütenstand seitenständig erscheint. Stängel und Blätter sind oft mit einem schwammartigen, weißen Mark gefüllt oder hohl und dann nur etagenweise durch Markschichten quer gegliedert. Es liegt Parallelnervatur vor.<ref name="WesternAustralianFlora" />
Der Blütenstand der Binsengewächse ist eine Spirre, eine abgewandelte Form der Rispe. Es sind Tragblätter vorhanden.<ref name="WesternAustralianFlora" /> Bei den Binsen-Arten sind die Blütenstände endständig oder pseudoseitenständig, wenn das Tragblatt scheinbar den Stängel verlängert.<ref name="FoC2000" /> Unter den Blüten können zwei Deckblätter vorhanden sein.<ref name="FoNA2000" /> Die Blütenstände enthalten meist viele Blüten.<ref name="FoC2000" /> Die randlichen beziehungsweise unteren Blüten sind am längsten gestielt, die zentralen oder oberen stehen dagegen gestauchter. Auf diese Weise entsteht ein fast trichterförmiges Gebilde. Mehrere Blüten können zusätzlich knäuelig zusammengefasst sein. Es können Deckblätter vorhanden sein.<ref name="FoNA2000" />
Die zwittrigen oder eingeschlechtigen Blüten<ref name="FoC2000" /> sind relativ klein, radiärsymmetrisch und dreizählig und oft mit doppelter Blütenhülle. Es sind zwei Kreise meist gleicher und freier Blütenhüllblätter vorhanden;<ref name="WesternAustralianFlora" /> manchmal sind nur vier Blütenhüllblätter vorhanden.<ref name="FoNA2000" /> Die Blütenhüllblätter sind grün bis braun, purpurfarben oder schwarz gefärbt, zuweilen auch transparent. Es sind meist zwei, manchmal nur ein Kreis, mit je drei Staubblättern,<ref name="WesternAustralianFlora" /> manchmal sind nur zwei Staubblätter vorhanden.<ref name="FoNA2000" /> Die Staubfäden sind fadenförmig.<ref name="FoC2000" /> Die Staubbeutel sind länglich oder linealisch.<ref name="FoC2000" /> Die Pollenkörner sind immer in Viererpaketen zusammengefasst. Drei Fruchtblätter oberständigen, ein- oder dreikammerigen Fruchtknoten verwachsen.<ref name="FoNA2000" /><ref name="FoC2000" /><ref name="WesternAustralianFlora" /> Es somd drei parietale Plazenten mit vielen Samenanlagen vorhanden.<ref name="FoC2000" /> Der Griffel endet in drei<ref name="WesternAustralianFlora" /> relativ langen, papillösen, oft eingedrehten Narben.<ref name="FoC2000" />
Die Kapselfrucht öffnet sich fachspaltig = lokulizid mit drei Fruchtklappen und enthält mehrere Samen.<ref name="WesternAustralianFlora" /> Die winzigen Samen sind ellipsoid, eiförmig oder länglich und manchmal besitzen sie geschwänzte Anhängsel an einem oder beiden Enden.<ref name="FoNA2000" /><ref name="FoC2000" /> Die Samen enthalten Endosperm, das nicht ölhaltig ist und Stärke enthält. Der gerade Embryo besitzt nur ein Keimblatt (Kotyledon).<ref name="WesternAustralianFlora" />
Juncus-Arten sind helophytisch bis mesophytisch.<ref name="WesternAustralianFlora" /> Ihre vegetative Vermehrung erfolgt meist über Ausläufer oder Rhizome.
Vorlage:Belege fehlen
Binsen-Arten verfügen im Mark über ein Sternparenchym. Es handelt sich dabei um ein Durchlüftungsgewebe (Aerenchym). Die Zellen erhalten durch örtlich begrenztes Wachstum der Zellwand armartige Auswüchse und erscheinen so sternförmig. Die großen Interzellularen und Lakunen erleichtern den Gasaustausch bei untergetauchten Organen und erhöhen die Schwimmfähigkeit des Pflanzenkörpers.
Die Bestäubung der Binsen-Arten erfolgt durch Wind (Anemogamie). Die Blütenhülle ist unscheinbar, Nektar und Duftstoffe fehlen. Die Narben sind oft korkenzieherartig eingedreht, um so die Oberfläche zu vergrößern und möglichst viel Pollen aufnehmen zu können.
Die Kurzflüglige Schwertschrecke (Conocephalus dorsalis) ist aufgrund ihrer Fortpflanzungsbiologie überwiegend an Feuchtgebiete gebunden. Die Weibchen legen ihre Eier vor allem in die markhaltigen Stängel der Binsen. Die Eier verbleiben bis zum nächsten Frühjahr in den Pflanzenstängeln. Die Raupen etlicher Arten der Sackträgermotten (Coleophoridae) insbesondere jene der Gattung Coleophora ernähren sich ausschließlich von Juncus-Arten.
Binsen-Arten tragen zur Wasserreinigung bei, indem sie Schadstoffe abbauen. Einige Arten können Phenole aus dem Wasser aufnehmen und werden in sogenannten Pflanzenkläranlagen eingesetzt.
Die meisten Binsen-Arten Mitteleuropas gedeihen auf feuchten bis nassen, zum Teil überfluteten Standorten in Feuchtgebieten an Gewässern, in Mooren, Feuchtwiesen und in Sümpfen.<ref name="Podlech1980" /> Gebirgs-Arten Mitteleuropas gedeihen in alpinen Matten, im Geröll und an Felsen.<ref name="Podlech1980" />
Die Gattung Juncus gehört zur Familie der Juncaceae.<ref name="FoC2000" /><ref name="FoNA2000" /><ref name="POWO" /><ref name="Euro+Med" /><ref name="GRIN" />
Die Gattung Juncus wurde je nach Autor, beispielsweise Kirschner et al. 1999<ref name="Kirschner1999" /> in Untergattungen oder Sektionen gegliedert. Molekulargenetische Untersuchungen zeigten im 21. Jahrhundert, dass die Gattung Juncus nicht monophyletisch ist.
Ab 2013 wurden Arten in andere, neue Gattungen ausgegliedert.<ref name="Proćków2023" />
Seit Brožová et al. 2022<ref name="Brožová2022" /> gibt es sechs Gattungen mehr; dies wurde durch Proćków et al. 2023 bestätigt und es erfolgte die Neukombination der vielen Arten:<ref name="Proćków2023" />
Die Gattung Juncus wurde durch Carl von Linné 1753 in Species Plantarum, Tomus I, Seite 325<ref name="FoC2000" /><ref name="POWO" /><ref name="Euro+Med" /><ref name="GRIN" /><ref name="Tropicos" /> und 1754 in Genera Plantarum 5. Auflage, Seite 152 aufgestellt.<ref name="FoNA2000" /> Der Gattungsname Juncus wird u. a. durch altirische wie altgriechische Begriffe auf eine gemeinsame indogermanische, rekonstruierte Stammform mit eben der Bedeutung „Binse“ zurückgeführt. Ein Zusammenhang mit dem lateinischen iúngere = „zusammenbinden“ liegt nicht vor.<ref name="Genaust1996" /> Synonyme für JuncusVorlage:Person sind: CephaloxysVorlage:Person nom. illeg., JuncastrumVorlage:Person, MicroschoenusVorlage:Person, PhylloschoenusVorlage:Person, TenageiaVorlage:Person, TristemonVorlage:Person nom. illeg.<ref name="POWO" /><ref name="Euro+Med" />
Es gab bis 2023 etwa 310 Arten in der Gattung Juncus s. l.<ref name="POWO" /> Die Gattung Juncus ist weltweit verbreitet, ihre Verbreitungsschwerpunkte besitzt sie vor allem in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel, strahlt aber aus bis in die gemäßigten Gebieten der Südhalbkugel. In den Tropen fehlen die Binsen-Arten im Tiefland, finden sich aber in Höhenlagen ab etwa 2000 Metern. Von den etwa 332 Arten der Gattung Juncus s. l. sind knapp über vierzig in der Neotropis heimisch, sieben im tropischen Afrika und vier im tropischen Asien.<ref name="FdColombia2009" /> etwa 95 Arten kommen in Nordamerika vor.<ref name="FoNA2000" /> In China kommen etwa 76 Arten der Gattung Juncus s. l. vor; 27 davon nur dort.<ref name="FoC2000" /> In Deutschland kommen etwa 29 Arten vor.
Seit Proćków et al. 2023 verbleiben nur noch etwa 20 Arten in der Gattung Juncus s. str.<ref name="Proćków2023" />
Seit Brožová et al. 2022<ref name="Brožová2022" /> gibt es sechs Gattungen mehr um Arten aus der Gattung Juncus auszugliedern, dies wurde bei Proćków et al. 2023 bestätigt und formal die Neukombinationen vorgenommen:<ref name="Proćków2023" />
AgathryonVorlage:Person: Sie hat seit 2022 den Rang einer Gattung:<ref name="Brožová2022" />
Juncus alexandri subsp. melanobasisVorlage:Person → Agathryon alexandri subsp. melanobasisVorlage:Person: Sie wurde 1991 erstbeschrieben und die Neukombination erfolgte bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" />
Juncus arcticus subsp. alaskanusVorlage:Person (Syn.: Juncus arcticus subsp. sitchensisVorlage:Person, Juncus balticus var. alaskanusVorlage:Person, Juncus balticus var. haenkeiVorlage:Person, Juncus balticus subsp. sitchensisVorlage:Person) → Agathryon arcticum subsp. alaskanumVorlage:Person: Neukombination bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" />
Agathryon arcticum subsp. arcticumVorlage:Person: Sie kommt in Europa in Spanien, Frankreich, Schweiz, Italien, Österreich, Island, Norwegen, Schweden, Finnland, Russland und Spitzbergen vor.<ref name="Euro+Med" />
Agathryon arcticum subsp. gruboviiVorlage:Person (Syn.: Juncus arcticus subsp. gruboviiVorlage:Person, Juncus gruboviiVorlage:Person) Neukombination bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" />
Bodden-Binse (Juncus gerardiiVorlage:Person): Die drei Unterarten sind Eurasien, Nordamerika und in Nordafrika verbreitet.<ref name="POWO" /> → Agathryon gerardiiVorlage:Person: Neukombination bei Proćków et al. 2023 und es gibt drei Unterarten:<ref name="Proćków2023" />
Juncus gerardii subsp. atrofuscusVorlage:Person (Syn.: Juncus atrofuscusVorlage:Person) → Agathryon gerardii subsp. atrofuscumVorlage:Person: Neukombination bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" />
Agathryon laeviusculum subsp. illawarrenseVorlage:Person: Sie wurde 1991 erstbeschrieben und die Neukombination erfolgte bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" />
Alpinojuncus benghalensisVorlage:Person var. benghalensis
Juncus benghalensis var. kyongnoslaeVorlage:Person: Die Erstbeschreibung erfolgte 2007. → Alpinojuncus benghalensis var. kyongnoslaeVorlage:Person: Neukombination bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" />
Zweiblütige Binse (Juncus biglumisVorlage:Person)<ref name="POWO" /> → Alpinojuncus biglumisVorlage:Person: Neukombination bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" /> Sie kommt in den subarktischen und subalpinen Regionen der Nordhalbkugel vor.<ref name="POWO" />
Juncus potaninii subsp. woroschiloviiVorlage:Person: Sie kommt nur in Russlands Fernem Osten vor.<ref name="POWO" /> → Alpinojuncus potaninii subsp. woroschiloviiVorlage:Person: Neukombination bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" />
Juncus przewalskii var. multiflorusVorlage:Person: Sie wurde 2003 aus Yunnan erstbeschrieben. Alpinojuncus przewalskii var. multiflorusVorlage:Person: Neukombination bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" />
Juncus hemiendytus var. abjectusVorlage:Person → Juncinella hemiendyta var. abjectaVorlage:Person: Neukombination bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" />
Juncus leiospermus var. ahartiiVorlage:Person → Juncinella leiosperma var. ahartiiVorlage:Person: Neukombination bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" />
Juncus liebmannii var. quitensisVorlage:Person (Syn.: Juncus brevifolius var. quitensisVorlage:Person) → Verojuncus liebmannii var. quitensisVorlage:Person: Neukombination bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" />
Juncus liebmannii var. polycephalusVorlage:Person → Verojuncus liebmannii var. polycephalusVorlage:Person: Neukombination bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" />
Juncus phaeocephalusVorlage:Person var. phaeocephalus → Verojuncus phaeocephalusVorlage:Person var. phaeocephalus: Neukombination bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" />
Juncus phaeocephalus var. paniculatusVorlage:Person → Verojuncus phaeocephalus var. paniculatusVorlage:Person: Neukombination bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" />
Juncus trigonocarpusVorlage:Person: Sie kommt in den US-Bundesstaaten Alabama, Florida, Georgia, Louisiana, Mississippi, North Carolina, South Carolina sowie Texas vor.<ref name="POWO" /> → Verojuncus trigonocarpusVorlage:Person: Neukombination bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" />
Juncus validus var. fascinatusVorlage:Person → Verojuncus validus var. fascinatusVorlage:Person: Neukombination bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" />
Juncus virensVorlage:Person: Sie kommt in der Mongolei, im östlichen China und von Russlands Fernem Osten bis Japan vor.<ref name="POWO" /> → Verojuncus virensVorlage:Person: Neukombination bei Proćków et al. 2023.<ref name="Proćków2023" /> Juncus virens buchenau
Die Kombination aus dem weichen Mark und der festen, aber nicht starren, biegsamen „Rinde“ macht Binsen zu einem geschätzten Flechtmaterial für Körbe, Schuhe, Taschen, Matten oder Reusen.<ref name="Podlech1980" /> Von dem französischen Wort für Binsen ist der Begriff Jonc-Geflecht für eine spezielle Verarbeitungsweise abgeleitet. Im Volksmund werden aber auch andere Süßgrasartige (Poales) wie die Teichbinsen (Schoenoplectus) als „Binsen“ bezeichnet. Sie alle werden als Flechtmaterial genutzt.<ref name="Schultze-Motel1980" />
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Viktorie Brožová, Jaroslaw Proćków, Lenka Záveská Drábková: Toward finally unraveling the phylogenetic relationships of Juncaceae with respect to another cyperid family, Cyperaceae. In: Molecular Phylogenetics and Evolution, Volume 177, Dezember 2022, 107588. doi:10.1016/j.ympev.2022.107588
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Tammy L. Elliott, Isabel Larridon, Russell L. Barrett, Jeremy J. Bruhl, Suzana M. Costa, Marcial Escudero, Andrew L. Hipp, Pedro Jiménez‐Mejías, Jan Kirschner, Modesto Luceño, José Ignacio Márquez-Corro, Santiago Martín-Bravo, Eric H. Roalson, Ilias Semmouri, Daniel Spalink, William Wayt Thomas, Tamara Villaverde, Karen L. Wilson, A. Muthama Muasya: Addressing inconsistencies in Cyperaceae and Juncaceae taxonomy: Comment on Brožová et al. (2022). In: Molecular Phylogenetics and Evolution, Volume 179, Februar 2023, 107665. doi:10.1016/j.ympev.2022.107665
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Viktorie Brožová, Jaroslaw Proćków, Lenka Záveská Drábková: Toward finally unraveling the phylogenetic relationships of Juncaceae with respect to another cyperid family, Cyperaceae. In: Molecular Phylogenetics and Evolution, Volume 177, Dezember 2022, 107588. doi:10.1016/j.ympev.2022.107588
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Jaroslaw Proćków, Lenka Záveská Drábková: A revision of the Juncaceae with delimitation of six new genera: nomenclatural changes in Juncus. In: Phytotaxa, Volume 622, Issue 1, Oktober 2023, S. 17–41. doi:10.11646/phytotaxa.622.1.2PDF.
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Veraltete Liste: Datenblatt Juncus bei POWO = Plants of the World Online von Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew: Kew Science.
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World Checklist of Selected Plant Families, 2010, The Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. Datenblatt Juncus In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity.
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