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	<title>Zunge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Zunge&amp;diff=8653&amp;oldid=prev</id>
		<title>2A04:6EC0:236:43B0:B7AB:C295:124B:93A2: /* Allgemeine Unterschiede */Gr</title>
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		<updated>2025-06-14T05:56:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Allgemeine Unterschiede: &lt;/span&gt;Gr&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Tongue.agr.jpg|mini|Zunge des Menschen. Das Bild zeigt einen Sonderbefund, nämlich eine Faltenzunge &amp;#039;&amp;#039;([[Lingua plicata]])&amp;#039;&amp;#039;.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Giraffe (head).jpg|mini|Die [[Giraffe]] nutzt ihre Zunge, um Nahrung abzupflücken]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zunge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{gohS|zunga}}, {{laS|lingua}}, {{grcS|γλῶσσα|glōssa}} (ionisch {{lang|grc|γλάσσα|glassa}}, attisch {{lang|grc|γλῶττα|glōtta}}))&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur| Titel=Das Herkunftswörterbuch| Auflage=2 | Verlag=Dudenverlag| Ort=Mannheim| Jahr=1989| Reihe=[[Duden#Duden in zwölf Bänden (2017)|Der Duden in zwölf Bänden]]| BandReihe=7| Seiten=835}} Siehe auch &amp;#039;&amp;#039;[[Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache|DWDS]]&amp;#039;&amp;#039; ([https://www.dwds.de/wb/Zunge#et-1 „Zunge“]) und {{Literatur| Autor=[[Friedrich Kluge]]| Titel=[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]]| Auflage=7 | Verlag=Trübner| Ort=Straßburg| Jahr=1910| Online=http://daten.digitale-sammlungen.de/~db/0007/bsb00070228/images/index.html?&amp;amp;seite=533 |Seiten=511 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ist ein länglicher, von [[Schleimhaut]] überzogener Muskelkörper (bestehend aus neun einzelnen [[Muskulatur|Muskeln]]) bei [[Mensch]]en sowie den meisten anderen [[Wirbeltiere]]n, der auf dem Boden der [[Mund]]höhle liegt und diese bei geschlossenen [[Kiefer (Anatomie)|Kiefern]] fast ganz ausfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nimmt am [[Kauen]], [[Säugen|Saugen]] und [[Schluckakt|Schlucken]] teil und ist mit [[Sinnesorgan]]en für das [[Geschmackssinn|Schmecken]] und [[Tastsinn|Tasten]] ausgestattet. Die menschliche Zunge ist auch ein wichtiger Bestandteil der [[Artikulation (Linguistik)|Sprachbildung]], woraus sich auch der Begriff [[Linguistik]] ableitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die menschliche Zunge ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbau ===&lt;br /&gt;
{{Anker|Zungenrücken|Zungenblatt}}&lt;br /&gt;
Die Zunge wird in die Zungenspitze &amp;#039;&amp;#039;(Apex linguae)&amp;#039;&amp;#039;, den Zungenkörper &amp;#039;&amp;#039;(Corpus linguae)&amp;#039;&amp;#039; und die Zungenwurzel (&amp;#039;&amp;#039;Radix linguae&amp;#039;&amp;#039;, genannt auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zungengrund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) gegliedert. Die Oberseite der Zunge (der Zungenrücken, &amp;#039;&amp;#039;Dorsum linguae&amp;#039;&amp;#039;) ist etwas gewölbt, liegt ganz frei und zeigt hinten eine dreieckige Vertiefung, das blinde Loch, in dem sich mehrere Schleimdrüsen öffnen. In der [[Phonetik]] wird der vordere, beweglichste Teil des Zungenrückens direkt hinter der Zungenspitze auch als &amp;#039;&amp;#039;Zungenblatt&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Im Bereich der Zungenspitze liegt unter der Schleimhaut eine kleine [[Speicheldrüse]], die [[Blandin-Nuhn-Drüse|Zungenspitzendrüse]](&amp;#039;&amp;#039;Glandula lingualis anterior&amp;#039;&amp;#039;, Blandin-Nuhn-Drüse), im hinteren Zungenbereich weitere Speicheldrüsen, die [[Zungendrüsen]] &amp;#039;&amp;#039;(Glandulae linguales)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Zungenspitze}}&lt;br /&gt;
Die untere Fläche ist mit ihrem mittleren Teil an den Boden der Mundhöhle angewachsen und vorn durch eine Falte der Mundschleimhaut, das Zungenbändchen &amp;#039;&amp;#039;(Frenulum linguae)&amp;#039;&amp;#039;, so angeheftet, dass nur die Zungenspitze &amp;#039;&amp;#039;(Apex linguae)&amp;#039;&amp;#039; und die Seitenränder frei sind. Erstreckt sich das Zungenbändchen zu weit nach vorn, so wird dadurch die freie Beweglichkeit der Zunge beeinträchtigt ([[Ankyloglosson]]). Dies kann das Saugen und die Lautbildung beeinträchtigen. Diese Entwicklungsstörung kann durch einen Schnitt in das Zungenbändchen (Zungenlösung) beseitigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Anker|Zungenwurzel}}&lt;br /&gt;
Der hinterste, dickste Teil der Zunge, die Zungenwurzel &amp;#039;&amp;#039;(Radix linguae)&amp;#039;&amp;#039;, ist am [[Zungenbein]] befestigt, das im oberen Teil des Halses liegt und durch [[Muskulatur|Muskeln]] und [[Band (Anatomie)|Bänder]] wieder mit dem [[Kehlkopf]] in Verbindung steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Mittellinie der Zunge ist eine Art senkrechte Scheidewand, das &amp;#039;&amp;#039;Septum linguae&amp;#039;&amp;#039;. Im Übrigen besteht die Zunge jedoch vorwiegend aus [[Zungenmuskulatur|Muskelfasern]] mit zahlreichen dazwischen verlaufenden [[Nerv]]en und [[Blutgefäß]]en. Die Muskelfasern sind in allen drei Raumrichtungen angeordnet und ermöglichen dadurch die überaus große Beweglichkeit der Zunge.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gray1020.png|mini|hochkant=1.5|[[Frontalebene]] der Zunge mit der [[Skelettmuskel|quergestreiften Binnenmuskulatur]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gray1019.png|mini|hochkant=1.5|[[Sagittalebene|Laterale Ansicht]] der Zunge mit der entsprechend frei-präparierten Muskulatur]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zungenmuskulatur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Zungenmuskulatur}}&lt;br /&gt;
Die [[Zungenmuskulatur]] wird morphologisch aber auch funktionell-motorisch in eine innere Zungenmuskulatur – sie verläuft gänzlich im Inneren des Zungenkörpers – sowie eine äußere Zungenmuskulatur unterteilt. Letztere verbindet die Zunge mit den sie umgebenden Organ- und Gewebestrukturen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;inneren Zungenmuskulatur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abkürzung &amp;#039;&amp;#039;M.&amp;#039;&amp;#039; entspricht &amp;#039;&amp;#039;Musculus&amp;#039;&amp;#039;) zählen die:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verkürzung und Verbreiterung der Zunge, Heben der Zungenspitze:&lt;br /&gt;
* M. longitudinalis superior&lt;br /&gt;
* M. longitudinalis inferior&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verlängerung bzw. Verschmälerung der Zunge, Herausstrecken der Zungenspitze:&lt;br /&gt;
* M. transversus linguae&lt;br /&gt;
* M. verticalis linguae&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
und zu der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;äußeren Zungenmuskulatur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehören die:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziehen die Zunge nach vorne unten ([[Ventral|ventro]]-[[kaudal]]):&lt;br /&gt;
* M. [[genioglossus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziehen die Zunge nach hinten unten ([[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen#Lage- und Richtungsbezeichnungen an den Gliedmaßen|dorso]]-kaudal):&lt;br /&gt;
* M. chondroglossus&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziehen die Zunge nach hinten oben (dorso-[[rostral]]):&lt;br /&gt;
* M. [[styloglossus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ziehen die Zunge nach hinten unten (dorso-kaudal):&lt;br /&gt;
* M. [[hyoglossus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verengung der Schlundenge ([[Isthmus faucium]]):&lt;br /&gt;
* M. [[palatoglossus]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.uni-mainz.de/FB/Medizin/Anatomie/workshop/Vokabular/Muskeln-A9.html |wayback=20170523112521 |text=Die menschlichen Muskeln in Tabellen Übersichtliche Lernhilfen für Präparierkurs und Physikum. Universität Mainz. Editor &amp;amp; Copyright Dr. med. H. Jastrow |archiv-bot=2024-06-21 13:20:30 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Places of articulation.svg|mini|hochkant=1.5|[[Sagittalebene]] der menschlichen [[Mundhöhle]], Oro[[pharynx]] und Larynopharynx und der Zunge bzw. [[Zungenmuskulatur]]. [[Artikulationsort]]e (aktiv und passiv) für die [[Phonation]] der [[Gesprochene Sprache|gesprochenen Sprache]]:&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; exolabial (äußerer Teil der Lippe)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; endolabial (innerer Teil der Lippe)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; dental (Zähne)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; alveolar (vorderer Teil des Zahndamms)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; postalveolar (hinterer Teil des Zahndamms und ein wenig dahinter)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;6&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; präpalatal (vorderer Teil des harten Gaumens)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;7&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; palatal (harter Gaumen)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;8&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; velar (weicher Gaumen)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;9&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; uvular (auch postvelar; Gaumenzäpfchen)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;10&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; pharyngal (Rachen)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;11&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; glottal (auch laryngal; Stimmbänder)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;12&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; epiglottal (Kehldeckel)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;13&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; radikal (Zungenwurzel)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; posterodorsal (hinterer Teil der Zunge)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;15&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; anterodorsal (vorderer Teil der Zunge)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;16&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; laminal (Zungenblatt)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;17&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; apikal (Zungenspitze)&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;18&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; sublaminal (auch subapical; Unterseite der Zunge)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Innervation ===&lt;br /&gt;
Die Zunge ist auf sehr komplexe Weise durch mehrere Nerven [[Innervation|innerviert]]:&amp;lt;ref&amp;gt;Hamid Abdolvahab-Emminger: &amp;#039;&amp;#039;Physikum exakt: das gesamte Prüfungswissen für die 1. ÄP&amp;#039;&amp;#039;. Georg Thieme Verlag, 2005&lt;br /&gt;
ISBN 9783131070340, S. 259.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Motorisch wird die Zunge vom [[Nervus hypoglossus]] versorgt.&lt;br /&gt;
* Die [[Sensibilität (Medizin)|sensible]] und [[Gustatorische Wahrnehmung|sensorische]] Innervation erfolgt im hinteren Drittel der Zunge durch den [[Nervus glossopharyngeus]], am Zungengrund durch den [[Nervus vagus]].&lt;br /&gt;
* Die sensible Versorgung der vorderen zwei Drittel erfolgt durch den [[Nervus lingualis]], einem Ast des [[Nervus mandibularis]].&lt;br /&gt;
* Die Geschmacksreize der vorderen zwei Drittel der Zunge werden durch die [[Chorda tympani]], einem Ast des [[Nervus facialis]], weitergeleitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schleimhaut ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Smagsloeg.png|mini|links|Zeichnung einer Geschmacksknospe]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Frenulum linguae.jpg|mini|Verkürztes Zungenbändchen mit Fesselung der Zungenspitze]]&lt;br /&gt;
Auf der sehr dicken Zungen-[[Schleimhaut]], die eine Fortsetzung der Mundschleimhaut ist, befinden sich die zahlreichen [[Geschmacksknospe#Geschmackspapillen|Papillen]] (Zungenwärzchen, &amp;#039;&amp;#039;Papillae linguales&amp;#039;&amp;#039;), die fadenförmig, keulenartig oder platt sind. Funktionell lassen sie sich in zwei Gruppen unterscheiden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mechanischen Papillen &amp;#039;&amp;#039;(Papillae mechanicae)&amp;#039;&amp;#039; werden nach der Gestalt in &amp;#039;&amp;#039;Papillae filiformes&amp;#039;&amp;#039; (fadenförmige), &amp;#039;&amp;#039;Papillae conicae&amp;#039;&amp;#039; (konische) und &amp;#039;&amp;#039;Papillae lentiformes&amp;#039;&amp;#039; ([[linsenförmig]]e) unterschieden. Die fadenförmigen Papillen verleihen der Zunge ihre samtartige Oberfläche. Bei einigen Säugetieren ([[Rinder]]n, [[Schafe]]n, [[Katzen]]) besitzen sie kleine rachenwärts gerichtete Hornspitzen und verleihen der Zunge eine gewisse Rauhigkeit. Konische Papillen sind deutlich dicker und kommen beispielsweise bei Rindern am Zungenkörper vor. Linsenförmige Papillen sind flach und breit und bei [[Wiederkäuer]]n zu finden. Sie dienen vor allem der Aufnahme von [[Taktile Wahrnehmung|Tastempfindungen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Gruppe von Zungenpapillen sind die Geschmackspapillen &amp;#039;&amp;#039;(Papillae gustatoriae)&amp;#039;&amp;#039; mit den eigentlichen Geschmacksorganen, den [[Geschmacksknospe]]n, die mit den Geschmacksnerven ([[Nervus glossopharyngeus]], [[Chorda tympani]]) verbunden sind. Nach der Form unterscheidet man drei Geschmackspapillentypen. Die pilzförmigen Papillen &amp;#039;&amp;#039;([[Pilzpapille|Papillae fungiformes]])&amp;#039;&amp;#039; sind neben der Aufnahme von Geschmacksreizen vermutlich auch an Tast- und Temperaturempfinden beteiligt. Die am Zungengrund gelegenen Wallpapillen &amp;#039;&amp;#039;(Papillae vallatae)&amp;#039;&amp;#039; sind erhaben und von einem Wallgraben mit Spüldrüsen umgeben. Ihre Anzahl ist tierartlich sehr unterschiedlich: Pferde besitzen nur zwei Wallpapillen, Wiederkäuer 48. Blätterpapillen &amp;#039;&amp;#039;(Papillae foliatae)&amp;#039;&amp;#039; sind nicht bei allen Säugetieren ausgebildet. Besonders deutlich sind sie bei Pferden. Hier beiderseits eine, etwa 2&amp;amp;nbsp;cm lange Blätterpapille seitlich am Zungengrund. Sie besteht aus vielen hintereinander stehenden Blättchen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zunge enthält zahlreiche kleine [[Speicheldrüse]]n, besonders in der Gegend der [[Zungenwurzel]]. Die gesamte Oberfläche der Zunge ist von einem zarten Oberhäutchen oder [[Epithel]] überzogen. In den zahlreichen Vertiefungen zwischen den Papillen entwickelt sich ein [[Biofilm]], der durch Speichel und Speisereste genährt, einen weißlichen Belag auf der Oberseite der Zunge bildet und beispielsweise durch einen [[Zungenreiniger]] zeitweilig reduziert werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufgabe der Zunge ===&lt;br /&gt;
Die Zunge dient zur Bewegung der Nahrung im Mund, sodass diese gut durchgekaut und durch[[speichel]]t werden kann. Dafür schiebt sie beim Kauen in Zusammenarbeit mit den Wangen die Nahrung immer wieder zwischen die Zähne. Schließlich übernimmt sie beim [[Schluckakt]] selbst eine wichtige Rolle, indem sie die Speise vom Mund in den Rachen schiebt. Bei breiartiger Konsistenz wird das dadurch erreicht, dass zunächst die Zungenränder und dann der mittlere Zungenbereich von vorne nach hinten an den Gaumen gedrückt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zunge ist beim [[Sprechen]] unverzichtbar. Viele [[Sprachlaut]]e, aber auch [[Pfeifen]], können ohne Zunge nicht erzeugt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gustatorische Wahrnehmung}}&lt;br /&gt;
Sie ist zudem das Organ, welches das [[Gustatorische Wahrnehmung|Schmecken]] ermöglicht. Es werden die Geschmacksqualitäten süß, sauer, [[bitter]], salzig und [[umami]] ({{lang|ja|旨味}}; von {{jaS|旨い|umai|de=fleischig und herzhaft}}, ‚wohlschmeckend‘; [[Natriumglutamat]]) unterschieden.&lt;br /&gt;
Zudem gibt es nach neuerer Erkenntnis auch einen Rezeptor, der auf Fett reagiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fabienne Laugerette et al. |Titel=CD36 involvement in orosensory detection of dietary lipids, spontaneous fat preference, and digestive secretions |Sammelwerk=Journal of Clinical Investigation |Datum=2005-11 |Band=115 |Seiten=3177–3184 |DOI=10.1172/JCI25299 |PMID=16276419 |PMC=1265871 |Sprache=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Rezeptoren sind in gewissen Bereichen der Zunge unterschiedlich häufig vertreten. So liegen die [[Sinnesorgan|Sinneszellen]] vor allem randständig, süß gehäuft an der Spitze, dann salzig, sauer, salzig. Bittergeschmack hat eine Häufung am Zungenhintergrund.&lt;br /&gt;
Jahrzehntelang wurde die Lehrmeinung vertreten, dass die Zunge in wenige feste Geschmacks-Areale eingeteilt werden könne. Dieses Modell hat sich schließlich als unzureichend erwiesen und konnte auf einen Interpretationsfehler der Abbildung einer von David Hänig im Jahre 1901 herausgebrachten Veröffentlichung zurückgeführt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Silbernagl 807&amp;quot;&amp;gt;Rainer Klinke, Stefan Silbernagl: &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Physiologie.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-13-796007-2, S. 807.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2007/0102/001_mund.jsp | wayback=20130503032530 | text=Sind Sie ein Superschmecker?}}, Sendung vom 2. Januar 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= C. Claiborne Ray |Titel=A Map of Taste |Sammelwerk=The New York Times |Datum=2012-03-19 |Sprache=en |Online=http://www.nytimes.com/2012/03/20/science/no-clear-cut-taste-map-of-the-tongue.html?_r=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nirupa Chaudhari, Stephen D. Roper |Titel=The cell biology of taste |Sammelwerk=[[Journal of Cell Biology]] |Band=190 |Nummer=3 |Verlag=3 |Datum=2010-08-09 |Sprache=en |Seiten=285–296 |DOI=10.1083/jcb.201003144 |Kommentar=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben erfüllt die Zunge die Aufgabe der „Selbstreinigung“ der Zähne an ihren lingualen und palatinalen Flächen, des Mundes und der Lippen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Konrad Bork |Titel=Mundschleimhaut- und Lippenkrankheiten. Klinik, Diagnostik und Therapie; Atlas und Handbuch; mit 37 Tabellen |Verlag=Schattauer Verlag |Datum=2008 |ISBN=978-3-7945-2486-0 |Seiten=147 |Online={{Google Buch|BuchID=Dk5_N1F2yAkC|Seite=147}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erkrankungen ===&lt;br /&gt;
Eine angeboren zu große Zunge heißt [[Makroglossie]], eine zu kleine [[Mikroglossie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Fehlbildung]]en wie gespaltene Zunge sowie [[Hamartom]]e treten bei den [[Oro-fazio-digitales Syndrom|Oro-fazio-digitalen Syndromen]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entzündungen der Zunge werden als [[Glossitis]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Geschmacksstörung]]en (Dysgeusien) werden Störungen des Geschmackempfindens (Gustatorik) verstanden. Sie können durch verschiedene Erkrankungen, aber auch durch Medikamente hervorgerufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Vitaminmangel]], [[Infektion]]en, [[Medikamente]], [[Mundwasser]], [[Rauchen]] können diverse optisch auffällige Veränderungen an der Zunge hervorrufen:&lt;br /&gt;
* [[Zungenbelag|Belegte Zunge]]&lt;br /&gt;
* [[Lingua plicata]]&lt;br /&gt;
* [[Himbeerzunge]] bei [[Scharlach]]&lt;br /&gt;
* [[Lackzunge]]&lt;br /&gt;
* [[Leukoplakie]]&lt;br /&gt;
* [[Hunter-Glossitis]] bei [[Perniziöse Anämie|Perniziöser Anämie]]&lt;br /&gt;
* [[Schwarze Haarzunge]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein „Verschlucken der Zunge“ gibt es nicht. Im Schlaf oder auch bei Bewusstlosigkeit kann es zu einem Erschlaffen der [[Hypopharynx|Schlundmuskulatur]] kommen. Dies erzeugt dann das typische Schnarchgeräusch und kann die [[Atmung]] sogar behindern. Beim [[Schlaf-Apnoe-Syndrom]] wird dies durch eine [[CPAP-Beatmung|Maskenbeatmung]] korrigiert, bei einem Bewusstlosen verwendet man den [[Esmarch-Handgriff]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Zunge in der Körpermodifikation ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Mouth with tonguering.jpg|mini|[[Zungenpiercing]]]]&lt;br /&gt;
Mitte der 1990er Jahre etablierte sich das [[Zungenpiercing]] in der Jugend- und Popkultur, wobei die Zunge durchstochen wird, um dauerhaft Schmuck darin zu tragen. Eine andere Variante stellt das [[Zungenbändchenpiercing]] dar. Das temporäre Durchstechen der Zunge war bereits zuvor bei religiösen Ritualen in Thailand im Rahmen des [[Fest der neun Kaisergötter|Festes der neun Kaisergötter]] oder dem [[Thaipusam]] üblich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als seltenere Form der [[Body Modification]] entstand das [[Zungenspaltung|Spalten der Zunge]], wobei im Rahmen eines medizinischen Eingriffs der vordere Teil der Zunge von der Spitze in Richtung Zungenwurzel so eingeschnitten wird, dass zwei horizontal nebeneinanderliegende Zungenspitzen ähnlich wie bei einer [[Schlangen]]zunge entstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verstümmelung als Bestrafung ===&lt;br /&gt;
Nachdem die Zunge früher als Hauptsprechorgan angesehen wurde, bestrafte man in der Antike und im Mittelalter Widerrede, [[Ehrdelikt|Verleumdung]], [[Majestätsbeleidigung]], [[Verrat]], [[Meineid]], [[Gotteslästerung]] und andere Taten, die durch Sprechen begangen wurden, in einer Form der [[Spiegelstrafe]] durch [[Verstümmelung]], Abschneiden oder Herausreißen der Zunge. Mildere Formen waren das Durchbohren oder Versengen der Zunge.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Bernhard Stern-Szana|Bernhard Stern]] |Titel=Geschichte der öffentlichen Sittlichkeit in Russland |TitelErg=Kultur, Aberglauben, Sitten und Gebräuche. Eigene Ermittelungen und gesammelte Berichte |Band=Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Russische Grausamkeit, das Weib und die Ehe, geschlechtliche Moral, Prostitution, gleichgeschlechtliche Liebe, Lustseuche, folkloristische Dokumente&amp;#039;&amp;#039; |Verlag=Barsdorf |Ort=Berlin |Datum=1908 |Sprache=de |Kapitel=Kap. &amp;#039;&amp;#039;Todesstrafen und Gliederstrafen&amp;#039;&amp;#039; |Seiten= |OCLC=162675716 |Kommentar=– 2. Auflage als [[Anastatischer Druck|anastatischer Neudruck]]: ebenda, 1920 {{DNB|368315002}} |Online={{Webarchiv |url=http://www.lexikus.de/Geschichte-der-oeffentlichen-Sittlichkeit-in-Russland--Band-2/Todesstrafen-und-Gliederstrafen |wayback=20101126141809 |text=lexikus.de}} |Abruf=2021-06-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Am 19. Juli 2003 wurde von einem Ärzteteam des [[Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien|Wiener Allgemeinen Krankenhauses]] weltweit zum ersten Mal eine menschliche Zunge verpflanzt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Augsburger Allgemeine]].&amp;#039;&amp;#039; 19. Juli 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Zungenrollen]] wird die vererbte Fähigkeit des überwiegenden Teils der menschlichen Bevölkerung verstanden, die Zunge durch Hochwölbung der seitlichen Ränder röhrenartig zu rollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Wappenkunde ([[Heraldik]]) werden bei [[Wappentier]]en als [[gemeine Figur]] vorkommende Körperteile wie die Zunge in der Beschreibung des [[Wappen]]s ([[Blasonierung]]) gesondert von der [[Bewehrung (Heraldik)|Bewehrung]] (Krallen, Hörner, Zähne, Schnäbel, Hufe, Mähnen und dergleichen) erwähnt und ihre Farbe ([[Tingierung]]) beschrieben (beispielsweise „rot gezungt“ oder „rot bezungt“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zunge der Tiere ==&lt;br /&gt;
[[Datei:My delicious meal.jpg|mini|Chamäleon mit ausgestreckter Zunge (Foto:Rsutedja90)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeine Unterschiede ===&lt;br /&gt;
Bei den [[Wirbeltiere]]n ist eine Zunge in der Regel vorhanden. Einige [[Primaten]] und [[Beuteltiere]] verfügen zusätzlich über eine verhornte, muskellose [[Unterzunge]], die sich unter der Zunge befindet. Die meisten Säugetierzungen weisen eine gewisse Ähnlichkeit miteinander auf. Je nach Funktion und Ausformung lassen sich unter anderem Schleuderzungen (Chamäleon) von Klappzungen und Spaltzungen unterscheiden.&amp;lt;ref name = SPE&amp;gt;[https://www.spektrum.de/lexikon/biologie/zunge/72024 &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Biologie. Zunge&amp;#039;&amp;#039;] [[Spektrum der Wissenschaft]], abgerufen am 31. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Reptilien]] ist die Zunge häufig schmal, verhornt und aus einer besonderen Scheide vorschnellbar, aber auch breit und fest. Viele Reptilien nutzen ihre Zungen durch [[Züngeln (Reptil)|Züngeln]] für die Geruchswahrnehmung. Bei den [[Amphibien]] ist sie vielfach dick, vorn befestigt, dagegen mit ihrem hinteren zweilappigen Teil beweglich und vorstreckbar; während [[Froschlurch]]e entweder [[Zungenlose|zungenlos]] sind, oder eine gespaltene Zunge besitzen, die optisch der Zunge von [[Schlangen]] ähnelt. Die Zunge der [[Vögel]] ist, zumindest im vorderen Teil, verhornt, bei vielen Arten, spielt sie eine besondere Rolle bei der Jagd ([[Spechte|Specht]]) oder der Nahrungsaufnahme (gegabelte Zunge der [[Annakolibri]]s).&lt;br /&gt;
[[Weichtiere]] haben keine Zunge, bei ihnen übernimmt die [[Radicula]] vergleichbare Aufgaben. Bei vielen [[Fische]]n ist die Zunge nur ein, oft mit Zähnen besetzter, Überzug des Zungenbeins; während ein am Oberkiefer befestigtes Muskelbündel bei [[Elritze]]n, [[Karpfen]] und [[Welsartige|Welsen]] als Zunge fungiert.&amp;lt;ref name = SPE/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wissen/zunge-evolution-biologie-e400853/?reduced=true &amp;#039;&amp;#039;Evolution. Wie die Zunge das Leben formte&amp;#039;&amp;#039;] [[Süddeutsche Zeitung]], abgerufen am 31. Dezember 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hunden und Katzen: Lyssa ===&lt;br /&gt;
Bei Hunden und Katzen findet sich im Zungenboden ein bindegewebiger Strang in Längsrichtung, der als „Tollwurm“ (&amp;#039;&amp;#039;Lyssa&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet wird. Dieser wurde in früherer Zeit irrtümlich mit der [[Tollwut]]-Erkrankung in Zusammenhang gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=[[Franz-Viktor Salomon]] et al. |Titel=Anatomie für die Tiermedizin |Verlag=Enke |Ort=Stuttgart |Auflage=2. erw. |Datum=2008 |ISBN=978-3-8304-1075-1 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jargon ===&lt;br /&gt;
In der [[Jägersprache]] bezeichnet das Wort „Lecker“ die Zunge des [[Schalenwild]]es. Bei Fischen wurde früher auch eine knorpelige Struktur zwischen [[Gaumen]] und erstem Rückgratswirbel als Zunge bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Schneider: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon zur Arzneimittelgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band I–VII. Frankfurt am Main 1968–1975, Band I, S. 27.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zunge als Lebensmittel ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Zunge (Lebensmittel)}}&lt;br /&gt;
Die Zungen von [[Rindfleisch|Rind]], [[Kalbfleisch|Kalb]], [[Lammfleisch|Lamm]] und [[Schweinefleisch|Schwein]] werden einzeln zubereitet oder in [[Wurst]] verarbeitet. Mancherorts werden auch Zungen von [[Wild]], zum Beispiel die des [[Ren]]tieres, gegessen. Im antiken Rom galten die Zungen mancher Singvögel als Delikatesse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alan Davidson |Titel=The Oxford Companion to Food |Datum=1999 |Fundstelle=Artikel &amp;#039;&amp;#039;Tongue.&amp;#039;&amp;#039; |Seiten=799 |Sprache=en }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zungengalerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Tiki Carving (7714013036).jpg|Schnitzkunst der [[Tiki (Schnitzkunst)|Tiki]]&lt;br /&gt;
Datei:ROMEO A 5165.jpg|[[Albert Einstein]]s Foto mit herausgestreckter Zunge wurde Teil der Popkultur&lt;br /&gt;
Datei:Tongue piercings.jpg|Fotografie eines doppelten Zungenpiercings&lt;br /&gt;
Datei:Vorsicht Kuh (8696223685).jpg|Nahaufnahme einer Kuhzunge&lt;br /&gt;
Datei:Zunge Katze Namibia.jpg|Zunge einer [[Katze]]&lt;br /&gt;
Datei:Horse poking his tongue out.jpg|Zunge eines [[Pferde]]s&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |liste=&lt;br /&gt;
* [[Radula]]&lt;br /&gt;
* [[Züngeln (Reptil)]]&lt;br /&gt;
* [[Zungenlose]]&lt;br /&gt;
* [[Trigeminale Wahrnehmung]]&lt;br /&gt;
* [[Mundpflege]]&lt;br /&gt;
* [[Schwarze Haarzunge]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tongues|Zunge}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.nwl.at/documents/Schmecken.pdf | wayback=20070927180512 | text=Über den Geschmackssinn (PDF, 545&amp;amp;nbsp;KiB)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4134301-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verdauungsapparat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schmecken]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zunge| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie des Kopfes]]&lt;/div&gt;</summary>
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