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	<title>Zinnowitz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Zinnowitz&amp;diff=14339&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: zu großen Zeilenabstand entfernt, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-09-23T19:52:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zu großen Zeilenabstand entfernt, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Zinnowitz.png&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54/04/35/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 13/54/41/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Zinnowitz in VG.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Vorpommern-Greifswald&lt;br /&gt;
|Amt               = Usedom-Nord&lt;br /&gt;
|Höhe              = 2&lt;br /&gt;
|PLZ               = 17454&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 038377&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13075151&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE ZIN&lt;br /&gt;
|Adresse           = Möwenstraße 1&amp;lt;br /&amp;gt;17454 Zinnowitz&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.zinnowitz.de/ www.zinnowitz.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Fred Kruggel&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zinnowitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Seebad|Ostseebad]] auf der Insel [[Usedom]] im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Im Ort befindet sich der Verwaltungssitz des [[Amt Usedom-Nord|Amtes Usedom-Nord]], dem weitere vier Gemeinden angehören. Zinnowitz ist nach [[Swinemünde]] in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Westpommern]] und [[Heringsdorf]] die größte Gemeinde auf Usedom. Der Ort bildet in der [[Landesentwicklungsprogramm#Mecklenburg-Vorpommern|Raumplanung]] für seine Umgebung ein [[Unterzentrum|Grundzentrum]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.rpv-vorpommern.de/regionalplanung/rrep-vp-2010.html |text=Regionales Raumentwicklungsprogramm Vorpommern (RREP) 2010 |wayback=20150924092325}} – Zentralörtliche Gliederung mit Ober-, Mittel- und Grundzentren, abgerufen am 12. Juli 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Zinnowitz liegt im Nordwesten Usedoms am nördlichen Ende einer etwa ein bis zwei Kilometer breiten Landzunge zwischen [[Achterwasser]] und [[Pommersche Bucht|Pommerscher Bucht]]. Die Entfernung zur Stadt [[Wolgast]] im Westen beträgt etwa zwölf Kilometer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Umgebung ist gekennzeichnet von den ausgedehnten Küstendünen in Richtung Westen bis Trassenheide und im Osten bis Zempin, in deren Mitte ein Abzweig nach Süden zum Achterwasser führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klima ===&lt;br /&gt;
Zinnowitz war in der Referenzperiode 1961–1990 mit durchschnittlich 1917 Sonnenstunden pro Jahr der sonnigste Ort Deutschlands und ist es vermutlich immer noch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Zinnowitz hat keine Ortsteile.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbargemeinden ===&lt;br /&gt;
Nachbargemeinden sind im Uhrzeigersinn [[Zempin]], [[Lütow]], [[Krummin]], [[Mölschow]] und [[Trassenheide]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Südlich der heutigen Ortschaft Zinnowitz befand sich 1305 die Siedlung „Tzys“, später auch „Zitz“ genannt. 1309 wurde der Ort in einer Bestätigungsurkunde des Herzogs [[Bogislaw IV. (Pommern)|Bogislaw IV.]] für die Besitzungen des [[Kloster Krummin|Klosters Krummin]] auf der Insel Usedom erwähnt, wobei Zinnowitz wiederum als „Tzys“ genannt wurde. Der slawische Name wird mit „Heu“ gedeutet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Zitz befand sich eine der &amp;#039;&amp;#039;Himmelskönigin [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]]&amp;#039;&amp;#039; geweihte Kapelle, die in Urkunden 1495 und 1496 genannt ist.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BU&amp;quot;&amp;gt;[[Norbert Buske]]: &amp;#039;&amp;#039;Zwei mittelalterliche Gnadenstätten auf der Insel Usedom.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Baltische Studien]].&amp;#039;&amp;#039; Band 61, N. F., 1975, {{ISSN|0067-3099}}, S. 33–43.&amp;lt;/ref&amp;gt; Verbunden mit der Kapelle waren Bräuche der heimischen Bauern, die am [[Dreikönigstag]] Lichter zu der Kapelle führten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BU&amp;quot; /&amp;gt; Diese Bräuche und wohl zugleich die Kapelle wurden nach Einführung der [[Reformation]], vor 1560, durch Herzog [[Philipp I. (Pommern)|Philipp I.]] aufgehoben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BU&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1500 bis 1900 ===&lt;br /&gt;
Als das Kloster Krummin 1563 aufgelöst wurde, ging die Domäne wieder in den Besitz des Herzogs über. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] wurde das Dorf 1638 zerstört; nach Ende des Krieges gehörte die Insel Usedom zu [[Schwedisch-Pommern]]. Der alte [[Wenden|wendische]] Name &amp;#039;&amp;#039;Tzys&amp;#039;&amp;#039; wurde in &amp;#039;&amp;#039;Zitz&amp;#039;&amp;#039; geändert. Nach dem [[Frieden von Stockholm (1720)|Frieden von Stockholm]] kam die Domäne &amp;#039;&amp;#039;Zitz&amp;#039;&amp;#039; 1720 in preußische Hände und wurde 1751 im Zuge der Neugestaltung der königlichen Domäne in &amp;#039;&amp;#039;Zinnowitz&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. 1756 entstand das zugehörige Domänenhaus, das älteste Gebäude von Zinnowitz. Der noch bestehende Bau, der sich in der Nähe der Abzweigung von der B 111 zum Gut Neuendorf  auf der Halbinsel [[Gnitz]]  befindet, wurde in neuerer Zeit in ein Mehrfamilien-Wohnhaus umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1810 wurde die preußische Domäne Zinnowitz im Rahmen der [[Preußische Reformen|Stein-Hardenbergschen Reformen]] parzelliert, woraus das Dorf Zinnowitz entstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Meyers Reisebuch &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Ostseeküste&amp;#039;&amp;#039;, II. Teil: &amp;#039;&amp;#039;Rügen und die pommersche Küste mit ihrem Hinterland&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Bibliographisches Institut, Leipzig 1924, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Da der preußische Staat infolge der [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]] in Finanznöte geraten war, verkaufte er das 1800 [[Morgen (Einheit)|Morgen]] Land umfassende Restgut Zinnowitz am 16. September 1811 für 14.300 Taler an den Geheimen Kommerzienrat [[Friedrich Wilhelm Krause]], einen Kaufmann und Reeder in [[Świnoujście|Swinemünde]].&amp;lt;ref&amp;gt;Die Auflassung im Grundbuch erfolgte am 7. August 1812.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem sich dieser vergeblich bemüht hatte, einen Pächter für die sandige Domäne zu finden, verkaufte er den Gutsbetrieb am 11. Juni 1818 in 29 Parzellen zum Gesamtpreis von 18.000 Talern an Kolonisten und Fischer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verwaltungsreform 1815 kam Zinnowitz zur preußischen [[Provinz Pommern]] und gehörte von 1818 bis 1945 zum [[Landkreis Usedom-Wollin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1835 war der Ort nur als kleine Haufensiedlung an der Straße Bannemin–Koserow vorhanden, 1,6 km von der Küste entfernt, dort wo sich das Domänenhaus an der Abzweigung zum Gnitz befindet. An der Ostsee war nur die Zinnowitzer Packerei (Heringspackerei) zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der nächste große Schritt für Zinnowitz folgte am 16. Juni 1851, als der offizielle Badebetrieb erlaubt wurde („Badekonsens“). 1880 waren am Strand zwei Damen- und ein Herrenbad entstanden, dazu eine Strandhalle, die Seebrücke, eine Rettungsstation und eine Promenade mit Häusern. Die Straße von dort bis zur alten Kernsiedlung war jetzt beidseitig dicht bebaut und auch die Querverbindung zum „Glienberg“ und dem großen „Hotel Belvedere“ bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Seit 1900 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Usedom Neue Strandstraße Bäderarchitektur.JPG|mini|links|[[Bäderarchitektur]] (Neue Strandstraße)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 wurde eine hölzerne [[Seebrücke Zinnowitz|Seebrücke]] errichtet und 1909 noch einmal verlängert. Nach dem Ersten Weltkrieg setzte ihr die Witterung stark zu, sie wurde wenig gepflegt und verfiel schließlich. 1993 wurde eine neue Brücke als Beton-Stahl-Holzkonstruktion fertiggestellt. Das historische Brückenhaus wurde dabei nicht wiederhergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1911 verdichtete sich die Bebauung, und der Fremdenverkehr nahm nach der Fertigstellung der Bahnverbindung Ducherow–Swinemünde–Heringsdorf und Heringsdorf–Wolgaster Fähre sowie der Verbindung Züssow–Wolgast Hafen sprunghaft zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren war Zinnowitz neben [[Borkum]] einer derjenigen Badeorte, die am stärksten bemüht waren, [[Juden]] fernzuhalten (siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Bäder-Antisemitismus]]&amp;#039;&amp;#039;). So wurde z.&amp;amp;nbsp;B. das &amp;#039;&amp;#039;[[Zinnowitzlied]]&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, in dem eine Zeile lautet: „Und wer da naht vom Stamm Manasse / ist nicht begehrt, / Dem sei’s verwehrt. / Wir mögen keine fremde Rasse! / Fern bleibt der Itz / Von Zinnowitz.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Volker Ullrich |url=http://www.zeit.de/2003/24/borkum/komplettansicht |titel=Frank Bajohr hat die Geschichte des deutschen Bäder-Antisemitismus erforscht: Als Borkum „judenrein“ war |werk=[[Die Zeit|Zeit Online]] |datum=2003-06-05 |zugriff=2015-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1923 hatte das Seebad Zinnowitz 9037 Kurgäste.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Zinnowitz&amp;#039;&amp;#039;, Reiseführer-Eintrag. In: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Ostseeküste&amp;#039;&amp;#039;, Teil II: &amp;#039;&amp;#039;Rügen und die pommersche Küste mit ihrem Hinterland&amp;#039;&amp;#039;, 2. Auflage, Bibliographisches Institut, Leipzig 1924, S. 59–63, insbesondere S.  62 oben.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nachdem 1937 die Peenestrombrücke vor Wolgast fertiggestellt war, hätte eigentlich der Fremdenverkehr noch verbessert werden können. Doch 1938 wurde der normale Tourismusbetrieb des Ortes für lange Zeit unterbrochen: Das Sperrgebiet der neugegründeten [[Heeresversuchsanstalt Peenemünde]] (HVA) umfasste auch Zinnowitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zinnowitz.de/ostseebad-zinnowitz/geschichte.html |titel=Die Geschichte des Ostseebades Zinnowitz |hrsg=Kurverwaltung des Ostseebades Zinnowitz |datum=2015 |zugriff=2015-04-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Wald zwischen Zinnowitz und [[Zempin]] sind heute (Stand 2017) noch einige Überreste von Startstellen zur Erprobung der [[Fieseler Fi 103|V1]] vorhanden, die zwischen 1943 und 1945 in Betrieb waren. Das Sperrgebiet wurde bis Koserow auf dem Streckelsberg ausgeweitet. Gleichzeitig entstand ab Bahnhof Zinnowitz der Bahnabzweig nach Peenemünde, der von der S-Bahn der HVA bedient wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz Strand + Seebrücke.JPG|mini|Seebrücke mit Tauchgondel (2014)]]&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] war Zinnowitz als „Seebad der Werktätigen“ der wichtigste Badeort für den Feriendienst der [[Wismut (Unternehmen)|SDAG Wismut]], der sich zahlreiche in der „[[Aktion Rose]]“ 1953 enteignete Hotels, Ferienheime und Villen einverleibte. Mitte der 1970er Jahre wurde für die Arbeiter der Wismut AG am nördlichen Ortsrand das Ferienheim „Roter Oktober“ mit Schwimmbad errichtet (heute als „Hotel Baltic“ das größte Hotel auf Usedom).&amp;lt;ref name=&amp;quot;geschichte&amp;quot; /&amp;gt; Außerdem gab es im Ort ein [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]]-[[Ferienheim]] des Kreises Gardelegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/DdrFerienlager/photos/a.529080063821177.1073741966.469473933115124/529082953820888/?type=3&amp;amp;theater Fotos im Facebook-Eintrag &amp;#039;&amp;#039;DDRFerienlager&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1950er Jahren entstanden ebenfalls das große Kulturhaus der Wismut und ein großer Sportkomplex, in dem viele Spitzensportler ihr Trainingslager hatten. Im Sportkomplex sind noch heute Spitzensportler zu Gast, so z.&amp;amp;nbsp;B. [[Vitali Klitschko|Vitali]] und [[Wladimir Klitschko]] mit ihrem Trainer [[Fritz Sdunek]]. Das denkmalgeschützte Kulturhaus ist lange Zeit verfallen, seit 2018 entstehen dort Eigentumswohnungen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.kulturhaus-zinnowitz.de/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1993 wurde die neugestaltete Strandpromenade zugänglich gemacht. 1997 fanden erstmals [[Vineta-Festspiele]] auf der Ostseebühne (Freilichtbühne) in Zinnowitz statt, seitdem jährlich. 2006 wurde die Anlage der Tauchgondel am linken Ende der Seebrücke in Betrieb genommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1952 gehörte die Gemeinde mit dem nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] bei Deutschland verbliebenen Teil des Landkreises Usedom-Wollin zum [[Landkreis Usedom-Wollin|Landkreis Usedom]] im [[Land Mecklenburg]] an, welcher 1952 im [[Kreis Wolgast]] im [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]-[[Bezirk Rostock]] aufging. Seit 1990 gehört Zinnowitz zum Land Mecklenburg-Vorpommern. 1994 wurde die Gemeinde in den [[Landkreis Ostvorpommern]] eingegliedert. Seit der [[Kreisgebietsreform Mecklenburg-Vorpommern 2011|Kreisgebietsreform 2011]] liegt sie im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;float-left&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zinnowitz Domänenhaus2 2011.JPG|Domänenhaus von 1756, heute Wohnhaus&lt;br /&gt;
Zinnowitz Seebrücke 1906 Pier historisch.jpg|Historische Seebrücke (1906)&lt;br /&gt;
Zinno.jpg|Ostseebad Zinnowitz (1957)&lt;br /&gt;
Vinetabrücke Zinnowitz.JPG|Seebrücke mit Tauchgondel (2007)&lt;br /&gt;
Zinnowitz-100926-010.JPG|Pommersche Trachtengruppe in der Konzertmuschel&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fischerhaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wohnplatz Fischerhaus wurde 1906 erstmals im Ortsverzeichnis genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot;&amp;gt;Manfred Niemeyer: &amp;#039;&amp;#039;Ostvorpommern I. Quellen- und Literatursammlung zu den Ortsnamen.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;Usedom.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Greifswalder Beiträge zur Ortsnamenkunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1), Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, Institut für Slawistik, Greifswald 2001, ISBN 3-86006-149-6. S. 13ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er liegt südöstlich des Ortskernes von Zinnowitz in der Nähe des jetzigen Hafens am Achterwasser. Daneben befand sich vor 1880 auch ein Sägewerk. Fischerhaus ist jetzt in den Ort integriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gartenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gartenberg wurde 1906 im Ortsverzeichnis genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MN&amp;quot; /&amp;gt; Nähere Angaben sind in der Quelle nicht angegeben. Einen Flurname gleicher Bezeichnung gibt es an der Grenze von Zinnowitz zu Zempin. Dort befinden sich abgesondert einige Wohngehöfte. Heute gehört dieser Wohnplatz zu Zempin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1822&amp;lt;ref name=&amp;quot;FvR&amp;quot; &amp;gt;[[Friedrich von Restorff]]:  &amp;#039;&amp;#039;Topographische Beschreibung der Provinz Pommern mit einer statistischen Uebersicht&amp;#039;&amp;#039;. Berlin und  Stettin 1827, [https://books.google.de/books?id=Z5JaAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA151 S. 151, Ziffer 20].&amp;lt;/ref&amp;gt; || {{0}}172 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Konversations-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 6. Auflage, Band 20. Leipzig/Wien 1909, [http://www.zeno.org/Meyers-1905/K/meyers-1905-020-0947  S. 947.]&amp;lt;/ref&amp;gt; || 1200 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=usedom.html#ew39usedaswin}}&amp;lt;/ref&amp;gt; || 2191&lt;br /&gt;
|- &lt;br /&gt;
| 1933&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt; || 2332 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939&amp;lt;ref name=&amp;quot;MR&amp;quot; /&amp;gt; || 3152&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1990 || 4371&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1995 || 3888 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 || 3752 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2005 || 3719 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 || 3724&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2015 || 3970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2020 || 4158 &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;vertical-align:top&amp;quot; |&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2021 || 4168&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2022 || 4194 &lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2023 || 4200&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;ab 1990: Stand: 31. Dezember des jeweiligen Jahres&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.laiv-mv.de/Statistik/Ver%C3%B6ffentlichungen/Statistische-Berichte/A Statistisches Amt Mecklenburg-Vorpommern: Statistischer Bericht. Bevölkerungsstand. Bevölkerungsentwicklung der Kreise und Gemeinden]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
Die [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeindevertretung]] von Zinnowitz besteht aus 14 Mitgliedern. Die [[Kommunalwahlen in Mecklenburg-Vorpommern 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] führte bei einer Wahlbeteiligung von 63,7 % zu folgendem Ergebnis:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20240609/130755561/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=1029&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-1160_id_1547 Ergebnis der Kommunalwahl am 9. Juni 2024]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable zebra&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Partei / Wählergruppe || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2019&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amtusedomnord.de/images/pdf/aktuelles/wahlen/2019kommunaleuropawahlen/WahlergebnisseNEU/ZinnowitzGemeindevertretung.pdf Ergebnis der Kommunalwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2019 || || Stimmenanteil&amp;lt;br /&amp;gt;2024 || Sitze&amp;lt;br /&amp;gt;2024&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) || 53,0 % || 7 || || 66,3 % || 9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Soziale Bürger für Zinnowitz (BfZ) || – || – || || 30,4 % || 4&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Einzelbewerber Alexander Passow || – || – || ||  {{0}}3,4 % || 1&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 22,5 % || 3 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Bürgergemeinschaft Zinnowitz || 10,9 % || 2 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | Allianz für Zinnowitz || {{0}}8,7 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot; | [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || {{0}}4,9 % || 1 || || – || –&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;|  &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Insgesamt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;100 %&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;14&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 2010–2014: Uwe Wulff&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.genios.de/presse-archiv/artikel/NKU/20101129/uwe-wulff-heisst-der-neue-buergerme/112010290114.html &amp;#039;&amp;#039;Uwe Wulff heißt der neue Bürgermeister.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nordkurier]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. November 2010.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014–2024: Peter Usemann&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ostsee-zeitung.de/Extra/Serien/Kommunalwahl-2014/Vorpommern-Greifswald/Usemann-ist-der-neue-Buergermeister &amp;#039;&amp;#039;Usemann ist der neue Bürgermeister.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ostsee-Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 16. Juni 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* seit 2024: Fred Kruggel (UWG)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Usemann wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 mit 71,4 % der gültigen Stimmen in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.amtusedomnord.de/images/pdf/aktuelles/wahlen/2019kommunaleuropawahlen/WahlergebnisseNEU/ZinnowitzBrgermeister.pdf Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024 wurde Kruggel mit 76,0 % der gültigen Stimmen zu seinem Nachfolger gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://votemanager.kdo.de/20240609/130755561/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=1034&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-1135_id_1528 Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Amtsdauer beträgt fünf Jahre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landesrecht-mv.de/bsmv/document/jlr-KVMV2024pP37 Kommunalverfassung für das Land Mecklenburg-Vorpommern § 37 (3)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Titel          = &lt;br /&gt;
|Wappenbild     = Wappen Zinnowitz.png&lt;br /&gt;
|Größe          = &lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung= Wappen von Zinnowitz&lt;br /&gt;
|Blasonierung   = Gespalten; vorn in Blau ein links gewendetes goldenes Seepferdchen; hinten in Silber ein grüner Eibenzweig mit roten Früchten.&lt;br /&gt;
|Zusatz         = Das Wappen wurde von der Zinnowitzerin Cornelia Eisold gestaltet. Es wurde am 12. Mai 1995 durch das Ministerium des Innern genehmigt und unter der Nr. 82 der Wappenrolle des Landes Mecklenburg-Vorpommern registriert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|Quelle         = Hans-Heinz Schütt: &amp;#039;&amp;#039;Auf Schild und Flagge&amp;#039;&amp;#039; produktionsbüro TINUS, Schwerin 2011, ISBN 978-3-9814380-0-0, S.&amp;amp;nbsp;379/380.&lt;br /&gt;
|ref            = &lt;br /&gt;
|Begründung     = In das Wappen wurde die Figur des Seepferdchens aus dem 1951 geschaffenen Gemeindewappen übernommen, das nicht den heraldischen Anforderungen entsprach. Es soll den Ort als Ostseebad symbolisieren. Mit dem Eibenzweig als redendes Zeichen soll bildlich Bezug zu dem aus dem Slawischen stammenden Ortsnamen (Tzys = Eibe), hergestellt werden. Die Schildfarben deuten auf die Zugehörigkeit der Gemeinde zum Landesteil Vorpommern. &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:DEU Zinnowitz flag.png|links|mini|hochkant|Flagge der Gemeinde Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
Die Flagge wurde am 28. Februar 2000 durch das Ministerium des Innern genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flagge ist gleichmäßig und quer zur Längsachse des Flaggentuchs von Weiß und Blau gestreift. In der Mitte des Flaggentuchs liegt, auf jeweils ein Drittel der Länge des weißen und blauen Streifens übergreifend, das Gemeindewappen. Die Länge des Flaggentuchs verhält sich zur Höhe wie 5:3.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;[https://www.amtusedomnord.de/images/pdf/ortsrecht/zinnowitz/satzungen/hauptsatzung/ab01012020/20191218Hauptsatzung.pdf Hauptsatzung der Gemeinde Ostseebad Zinnowitz, § 1] (PDF; 6,7&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz|links}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Das Dienstsiegel zeigt das Gemeindewappen mit der Umschrift „GEMEINDE OSTSEEBAD ZINNOWITZ“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Baudenkmale in Zinnowitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Strandpromenade, landschaftlich gestaltet, mit einer Konzertmuschel genannten Freilichtbühne sowie mehreren Villen in [[Bäderarchitektur]]&lt;br /&gt;
* [[Seebrücke Zinnowitz|Seebrücke]] mit [[Tauchgondel]]&lt;br /&gt;
* [[Kirche Zinnowitz|Evangelische Kirche]], [[Neugotik|neugotischer]] Backsteinbau von 1894/1895, dient neben kirchlichen Zwecken auch Konzerten und anderen Veranstaltungen&lt;br /&gt;
* [[Kulturhaus Zinnowitz|Kulturhaus]], im Umbau, 1953 bis 1957 im Stil des [[Sozialistischer Klassizismus|sozialistischen Klassizismus]] errichtet&lt;br /&gt;
* Heimatmuseum Zinnowitz&lt;br /&gt;
* Usedomer Kunsthaus Villa Meyer, seit 2002 wechselnde Ausstellungen und Galeriekonzerte&lt;br /&gt;
* Ostseebühne Zinnowitz mit 1300 Sitzplätzen, seit 1997 alljährlicher Schauplatz der [[Vineta-Festspiele]]&lt;br /&gt;
* Theater &amp;#039;&amp;#039;Blechbüchse&amp;#039;&amp;#039;, unmittelbar neben der Freilichtbühne, ebenfalls seit 1997 Spielort der [[Vorpommersche Landesbühne|Vorpommerschen Landesbühne]]&lt;br /&gt;
* Alter Rettungsschuppen der [[DGzRS]] in der Dünenstraße&lt;br /&gt;
* Ehemaliges [[Kindersanatorium Erich Steinfurth]], 1991 geschlossen, dem Verfall preisgegeben, steht aber unter Denkmalschutz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery class=&amp;quot;float-left&amp;quot; mode=&amp;quot;packed&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Zinnowitz 25 014.jpg|Kirche&lt;br /&gt;
Datei:Kulturhaus-Zinnowitz-1.jpg|Kulturhaus&lt;br /&gt;
Datei:Zinnowitz Blechbüchse.JPG|Theater &amp;#039;&amp;#039;Blechbüchse&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Absatz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Zinnowitz ist überwiegend vom Fremdenverkehr geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tourismus ===&lt;br /&gt;
Von überwiegender Bedeutung für die Gemeinde Zinnowitz ist der Fremdenverkehr. Das Seebad zählt seit dem 19. Jahrhundert zu den traditionsreichen Badeorten der Insel Usedom und ist geprägt von einer Vielzahl an Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen und einem Campingplatz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zinnowitz.m-vp.de/geschichte-zinnowitz/ |titel=Geschichte Zinnowitz |sprache=de |abruf=2025-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den markanten Bauwerken der Bäderarchitektur an der Strandpromenade gehört das Kurhaus Preussenhof, das 1880 als Strandhalle errichtet und später mehrfach erweitert wurde. Nach einem Umbau 1910 verfügte es über einen Saal für 500 Besucher, in dem bis zum Zweiten Weltkrieg Theateraufführungen, Konzerte und Bälle stattfanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zinnowitz_-_Historische_Bauwerke#Preussenhof |titel=Zinnowitz - Historische Bauwerke – Ortschroniken |abruf=2025-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der DDR-Zeit diente das Gebäude als Ferienheim „Glückauf“; nach einer umfassenden Sanierung wurde es 1998 als &amp;#039;&amp;#039;Strand- und Wellnesshotel Preussenhof&amp;#039;&amp;#039; wiedereröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ostsee-Zeitung |url=https://www.ostsee-zeitung.de/themenwelten/festeveranstaltungen/vom-kleinen-doerfchen-tzys-zum-mondaenen-ostseebad-der-heutigen-zeit-66446 |titel=OZ – Vom kleinen Dörfchen Tzys zum mondänen Ostseebad der heutigen Zeit - Ostsee-Zeitung - Ostsee Zeitung |sprache=de |abruf=2025-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Hotel wird heute von der Unternehmensgruppe &amp;#039;&amp;#039;Schöner Inseln&amp;#039;&amp;#039; betrieben, die in Zinnowitz mehrere Hotels und Ferienwohnungen verwaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schoener-inseln.de/de/ |titel=Hotels und Fewos auf Usedom {{!}} Schöner Inseln |sprache=de |abruf=2025-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der traditionsreiche Saal ist bis heute erhalten und wird für Konferenzen, kulturelle Veranstaltungen und politische Treffen genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zinnowitz_-_Historische_Bauwerke#Preussenhof |titel=Zinnowitz - Historische Bauwerke – Ortschroniken |abruf=2025-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute verfügt Zinnowitz über zahlreiche touristische Einrichtungen, darunter Hotels, Gaststätten und Kureinrichtungen. Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Theateraufführungen ergänzen das Bade- und Wellnessangebot. Die Gemeinde zählt zu den frequentierten Urlaubsorten der Insel Usedom.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Fortlaufende_Ortschronik_-_Zeittafel_von_Zinnowitz?utm_source=chatgpt.com |titel=Fortlaufende Ortschronik - Zeittafel von Zinnowitz – Ortschroniken |abruf=2025-09-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof-Zinnowitz.jpg|mini|Bahnhof Zinnowitz]]&lt;br /&gt;
Durch Zinnowitz verläuft die [[Bundesstraße 111]] von [[Wolgast]] nach [[Mellenthin]] im Süden der Insel Usedom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Zinnowitz&amp;#039;&amp;#039; liegt an den Bahnstrecken [[Bahnstrecke Ducherow–Heringsdorf–Wolgaster Fähre|Züssow–Wolgast–Ahlbeck]] und [[Bahnstrecke Zinnowitz–Peenemünde|Zinnowitz–Peenemünde]]. Er wird von den [[Regionalbahn]]linien RB 23 und RB 24 bedient.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Ostseeküsten-Radweg (EV10)|Ostseeküsten-Radweg]], der als eine der europäischen [[EuroVelo]]-Routen rund um die Ostsee führt, verbindet Zinnowitz mit den anderen Ostseebädern, aber auch mit Städten wie [[Kiel]], [[Stralsund]] und [[Danzig]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=translator2 |url=http://www.eurovelo.com/de/eurovelos/eurovelo-10 |titel=EuroVelo 10 – EuroVelo |zugriff=2017-05-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
* Grundschule Zinnowitz&lt;br /&gt;
* [[Privatschule|Freie Schule]] Zinnowitz&lt;br /&gt;
* [[Theaterakademie Vorpommern]], Höhere Berufsfachschule für Theaterarbeit,  Schauspielschule der [[Vorpommersche Landesbühne|Vorpommerschen Landesbühne Anklam]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Das [[Internationales Tennisturnier von Zinnowitz|Internationale Tennisturnier von Zinnowitz]] wurde zwischen 1955 und 1990 in der Gemeinde ausgetragen. Es war das bedeutendste Tennisturnier in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rettungsstation der DGzRS ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Logo DGzRS neu.svg|75px|links|DGzRS-Logo]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zinnowitz DGzRS Rettungsschuppen Seenotrettungsstation.jpg|mini|Der alte Rettungsschuppen]]&lt;br /&gt;
Seit 1882 besetzt die [[Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger]] (DGzRS) eine Rettungsstation zur [[Seenotrettung]] auf der Ostsee. Der alte Rettungsschuppen von 1897 steht noch in der Dünenstraße und beherbergt ein [[Rettungsboot (Einsatzmittel)|Rettungsboot]], das mit einem Traktor zum Strand und in den Einsatz gefahren werden kann. Für Einsätze auf dem [[Achterwasser]] liegt im Hafen von Zinnowitz ein weiteres [[Seenotrettungsboot]].&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Seenotrettungsstation Zinnowitz}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Mönch (Baumeister)|Heinrich Mönch]] (1859–nach 1934), Baumeister, lebte in Zinnowitz&lt;br /&gt;
* [[Josef Alois Kessler]] (1862–1933), Erzbischof der römisch-katholischen Kirche in Russland, lebte zuletzt in Zinnowitz&lt;br /&gt;
* [[Margarete Müller (Politikerin, 1887)|Margarete Müller]] (1887–1958), Politikerin (CDU), lebte in Zinnowitz&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Lange (Geistlicher, 1933)|Gerhard Lange]] (1933–2018), Geistlicher, von 1963 bis 1970 Rektor des St. Otto-Heims in Zinnowitz&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Kern (Schauspieler)|Jürgen Kern]] (* 1940), Schauspieler und Regisseur, ehemaliger Leiter der Theaterakademie Vorpommern in Zinnowitz&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Meyer (Maler)|Reinhard Meyer]] (* 1951), Maler, lebt in Zinnowitz&lt;br /&gt;
* [[Alexa Wien]] (* 1957), Kurdirektorin in Zinnowitz&lt;br /&gt;
* [[Jennifer Weist]] (* 1986), Rockmusikerin, Sängerin der Band [[Jennifer Rostock]], wuchs in Zinnowitz auf&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ute Spohler: &amp;#039;&amp;#039;Zinnowitz.&amp;#039;&amp;#039; Sutton Verlag, Erfurt 2007, ISBN 978-3-86680-158-5.&lt;br /&gt;
* Ute Spohler, Alexander Adrion (Fotos): &amp;#039;&amp;#039;Seebad Zinnowitz – Die Entwicklung eines Badeortes.&amp;#039;&amp;#039; Rhino Verlag, Ilmenau 2009, S. 96, ISBN 978-3-939399-13-1.&lt;br /&gt;
* Ute Spohler: &amp;#039;&amp;#039;Zinnowitz, Ein Fotoalbum, Bilder aus der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Sutton Verlag, Erfurt 2009, ISBN 978-3-86680-528-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=1|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4389391-0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.zinnowitz.de/ Offizielle Website von Zinnowitz]&lt;br /&gt;
* [https://www.ortschroniken-mv.de/index.php/Zinnowitz Zinnowitz bei Ortschroniken M-V]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Seebäder in Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Vorpommern-Greifswald&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4389391-0|VIAF=244716402}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort auf Usedom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seebad in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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