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	<title>Z - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-15T19:33:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Z&amp;diff=10288&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schniggendiller: Änderung 256949928 von 213.163.125.206 rückgängig gemacht; nicht sinnvoll</title>
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		<updated>2025-06-13T08:18:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Diff/256949928&quot; title=&quot;Spezial:Diff/256949928&quot;&gt;256949928&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Spezial:Beitr%C3%A4ge/213.163.125.206&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/213.163.125.206&quot;&gt;213.163.125.206&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; nicht sinnvoll&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Buchstaben. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Z (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Zeichen|Zz}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;z&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|tsɛt}}] ist der 23. und letzte [[Buchstabe]] des [[Lateinisches Alphabet#Klassisches lateinisches Alphabet|klassischen]] und der 26. und ebenfalls der letzte Buchstabe des [[Lateinisches Schriftsystem|modernen lateinischen Alphabets]]. Er repräsentiert einen [[Konsonant]]en. Der Buchstabe Z hat in deutschen Texten eine durchschnittliche Häufigkeit von 1,13 %. Er ist damit der [[Buchstabenhäufigkeit|20-häufigste Buchstabe]] in deutschen Texten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Fingeralphabet Z.jpg|mini|hochkant|Buchstabe &amp;#039;&amp;#039;Z&amp;#039;&amp;#039; im [[Fingeralphabet]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Fingeralphabet]] für [[Gehörlose]] bzw. [[Schwerhörigkeit|Schwerhörige]] stellt den Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;Z&amp;#039;&amp;#039; dar, indem die geschlossene Hand vom Körper weg zeigt, während der [[Zeigefinger]] nach oben weist und in Form einer [[Zickzack-Muster|Zick-Zack-Bewegung]] ein &amp;#039;&amp;#039;Z&amp;#039;&amp;#039; in die Luft schreibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;90&amp;quot; heights=&amp;quot;80&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; perrow=&amp;quot;5&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Proto-Canaanite letter zen.svg|Protosinaitisches Ze&lt;br /&gt;
 PhoenicianZ-01.svg|Phönizisches Zajin&lt;br /&gt;
 Zeta uc lc.svg|Griechisches Zeta&lt;br /&gt;
 EtruscanZ-01.svg|Etruskisches Z&lt;br /&gt;
 RomanZ-01.svg|Lateinisches Z&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ursprung des Buchstabens in der [[Protosinaitische Schrift|protosinaitischen Schrift]] ist das Symbol Ze, das eine Stichwaffe symbolisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Phönizisches Alphabet|phönizischen Alphabet]] wurde der Buchstabe leicht abgewandelt und bekam den Namen [[Zajin]] (Sajin), das Dolch oder Waffe bedeutet. Der Lautwert des Buchstabens im phönizischen Alphabet war das stimmhafte S [z]. Bei den Phöniziern war das Zajin an der siebten Stelle des Alphabets.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In das [[Griechisches Alphabet|griechische Alphabet]] wurde der Buchstabe als [[Zeta]] übernommen. Bei den Griechen stand das Zeta für den Lautwert [z] und für die [[Affrikate]] [dz]. In verschiedenen Dialekten wurde das Zeta auch als stimmhafter oder stimmloser [[dental]]er [[Frikativ]] [ð] oder [θ] ausgesprochen (wie das englische &amp;#039;&amp;#039;th:&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;th&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;is&amp;#039;&amp;#039; [ðɪs], „dies“ oder &amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;th&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;in&amp;#039;&amp;#039; [θɪn], „dünn“). Zu Beginn hatte das Zeta noch die dem I ähnliche Form des Zajin, bis zur klassischen Zeit kippte der Längsbalken allerdings nach rechts, wahrscheinlich weil es so schneller zu schreiben war, möglicherweise auch wegen der Ähnlichkeit zum [[Iota]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Etrusker]] übernahmen das Zeta in der dem I ähnlichen Form in ihr Alphabet. Da das Etruskische allerdings keine stimmhaften Verschlusslaute kannte, wurde aus [dz] ein [ts].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieser etruskische Buchstabe wurde von den Römern übernommen. Allerdings war die [[Affrikate]] [ts] im Lateinischen nicht vorhanden und so wurde im [[5. Jahrhundert v. Chr.]] das I-förmige Z im Alphabet durch das (aus dem Buchstaben [[C]]) neu entstandene [[G]] mit dem Lautwert [g] ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Griechisches Alphabet|griechische]] Zeta wurde im ersten Jahrhundert von den Römern zusammen mit dem Ypsilon ins lateinische Alphabet aufgenommen, um die griechischen Wörter und Eigennamen korrekt wiedergeben zu können. Daher ihr Platz am Ende des Alphabets. Marcianus Capella berichtet, der revolutionäre Staatsmann Appius Claudius Caecus habe das Z abgelehnt: „Z idcirco Appius Claudius detestatur, quod dentes mortui, dum exprimitur, imitatur.“ (sehr frei übersetzt: „Der Mund des Toten entspricht der Haltung der Zähne beim Aussprechen des Z“). Um im Bild zu bleiben: Es beginnt das Leben mit dem staunenden „A“ und schließt mit dem „Z“. A bis Z.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das Z mit Unterschlinge ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Palmer Method alphabet.jpg|mini|hochkant=1.5|Z mit Unterschlinge in der [[Palmer-Methode]], einer Ausprägung der lateinischen Schreibschrift]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner Strassenschilder.jpg|mini|hochkant=1.5|Berliner Straßenschilder mit „z mit Unterschlinge“ in lateinischer [[Grotesk (Schrift)|Grotesk-Schrift]] „Erbar“ im Eszett ([[ß]]) und der Ligatur tz.]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;80&amp;quot; heights=&amp;quot;80&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; perrow=&amp;quot;3&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Fraktur z.png|Das kleine „z“ in [[Fraktur (Schrift)|Fraktur-Schrift]].&lt;br /&gt;
Datei:Z-small-VA-64x88.svg|Der Kleinbuch&amp;amp;shy;stabe „z“, wie er als [[Vereinfachte Ausgangsschrift]] an Grundschu&amp;amp;shy;len gelehrt wird.&lt;br /&gt;
Datei:Z-small-Variante.svg|Der Kleinbuch&amp;amp;shy;stabe „z“ in ei&amp;amp;shy;ner lateinischen Groteskschrift.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine graphische Variante ist das „Z mit Unterschlinge“ oder auch „geschwänztes&amp;amp;nbsp;Z“, welches in Anlehnung an die [[Gebrochene Schrift|gebrochenen Schriften]] (wie [[Fraktur (Schrift)|Fraktur]]) auch in [[Lateinische Schreibschrift|lateinischen Schreibschriften]] auftaucht. In einigen lateinischen [[Antiqua]]- und [[Grotesk (Schrift)|Grotesk]]-Schriften ist diese Variante als Einzelbuchstabe ähnlich „ʒ“ und in [[Ligatur (Typografie)|Ligaturen]] (z.&amp;amp;nbsp;B. „ſʒ“ zu „ß“) anzutreffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine graphische Variante des &amp;#039;&amp;#039;Z mit Unterschlinge&amp;#039;&amp;#039; ist der lateinische Buchstabe [[Ezh]] (Ʒ), wie er im [[Internationales Phonetisches Alphabet|Internationalen Phonetischen Alphabet]] als Symbol für den [[Stimmhafter postalveolarer Frikativ|stimmhaften postalveolaren Frikativ]] verwendet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere graphische Variante ist das [[ȥ]] &amp;#039;&amp;#039;(Z mit Haken),&amp;#039;&amp;#039; ein Graphem, welches in der Standardtranskription des [[Mittelhochdeutsch#Aussprache|Mittelhochdeutschen]] für den mittelhochdeutschen [[Stimmloser alveolarer Frikativ|koronalen Frikativ]] gedacht ist, im Gegensatz zu der mit Z &amp;#039;&amp;#039;(Z ohne Haken)&amp;#039;&amp;#039; bezeichneten [[Affrikate]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des deutschen &amp;#039;&amp;#039;z&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
Bis in die [[Mittelhochdeutsch|mittelhochdeutsche]] Zeit schrieb man denjenigen Laut, der bei der [[Zweite Lautverschiebung|2. Lautverschiebung]] aus kurzem &amp;#039;&amp;#039;t&amp;#039;&amp;#039; entstanden war, mit &amp;#039;&amp;#039;z&amp;#039;&amp;#039; bzw. mit &amp;#039;&amp;#039;zz:&amp;#039;&amp;#039; mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;daz, ez, ezzen&amp;#039;&amp;#039; im Gegensatz zu niederdeutsch &amp;#039;&amp;#039;dat, et, eten.&amp;#039;&amp;#039; Dieser Laut wurde vermutlich als stimmloser lamino-dentaler Frikativ [s̪̻] (d.&amp;amp;nbsp;h. mit starkem Zischton) und blieb lange Zeit vom alten germanischen &amp;#039;&amp;#039;[[S#Lautgeschichte|s]]&amp;#039;&amp;#039; verschieden, das als retrahierter apiko-alveolarer Frikativ [s̠̺]  (d.&amp;amp;nbsp;h. mit deutlicher Tendenz zum sch-Laut aber ohne Lippenrundung) ausgesprochen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helmut Esau |Titel=The Medieval German Sibilants /S/ and /ʐ/ |Sammelwerk=The Journal of English and Germanic Philology |Band=75 |Nummer=1/2 |Datum=1976 |ISSN=0363-6941 |Seiten=188-197 |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Douglas Q. Adams |Titel=The Distribution of Retracted Sibilants in Medieval Europe |Sammelwerk=Language |Band=51 |Nummer=2 |Datum=1975 |ISSN=0097-8507 |DOI=10.2307/412855 |Seiten=282–292 |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon früh begann man, anstelle von &amp;#039;&amp;#039;zz&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;sz&amp;#039;&amp;#039; zu schreiben, um es besser vom &amp;#039;&amp;#039;tz&amp;#039;&amp;#039; zu unterscheiden. So entstand das deutsche &amp;#039;&amp;#039;[[ß]].&amp;#039;&amp;#039; Ab dem 13. Jahrhundert fiel der &amp;#039;&amp;#039;z/zz&amp;#039;&amp;#039;-Laut mit dem alten &amp;#039;&amp;#039;s/ss&amp;#039;&amp;#039;-Laut zusammen und es entstand der heutige s-Laut, welcher je nach Sprecher lamino-dental [s̪̻], lamino-alveolar [s̻] oder seltener nicht-retrahiert apiko-alveolar [s̺] artikuliert werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Duden – Das Aussprachewörterbuch |Auflage=7 |Datum=2015-09-14 |ISBN=978-3-411-04067-4 |Seiten=47 |Online= |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das hatte zur Folge, dass schon bald die beiden Schreibungen durcheinandergebracht wurden und schließlich nach vielen Jahrhunderten die heutige Verteilung der Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;ß, ss, s&amp;#039;&amp;#039; entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Langes &amp;#039;&amp;#039;tt&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;t&amp;#039;&amp;#039; am Wort- bzw. Silbenanfang wurden hingegen zu einem ts-Laut, dem [t͡s̪̻] in der [[Lautschrift]], der bis heute von den meisten Sprechern so gesprochen wird, z.&amp;amp;nbsp;B. in &amp;#039;&amp;#039;Zahl&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;sitzen&amp;#039;&amp;#039; im Gegensatz zu niederdeutsch &amp;#039;&amp;#039;Tahl&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;sitten&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vergleich mit anderen europäischen Sprachen ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In vielen Sprachen unterscheidet sich die Aussprache des „z“ vom deutschen Zett und entspricht &amp;#039;&amp;#039;dem stimmhaften S&amp;#039;&amp;#039;, das in der &amp;#039;&amp;#039;[[IPA-Lautschrift]]&amp;#039;&amp;#039; als {{IPA-Phon|z}} dargestellt wird. Einige Beispiele sind {{enS|&amp;#039;&amp;#039;zoo&amp;#039;&amp;#039;}}, &amp;#039;&amp;#039;zero&amp;#039;&amp;#039; oder {{frS|&amp;#039;&amp;#039;zéro&amp;#039;&amp;#039;}}, [[Émile Zola]]. Das gilt auch für die slawischen Sprachen mit lateinischem Alphabet. Für das Griechische siehe die Beispiele bei [[Zeta]]. Aufgrund der späten Aufnahme des „z“ ins lateinische Alphabet und der komplizierten Rezeptionsgeschichte dieses Buchstabens bei der Übernahme in die moderneren europäischen Sprachen weichen die Lautwerte [z] (in der Mehrzahl der Sprachen verwendet) und [ts] erheblich voneinander ab. Außerhalb des Deutschen findet sich [ts] jedoch noch im [[Italienische Sprache|Italienischen]] und in der (lateinischen) Umschrift des [[Hethitische Sprache|Hethitischen]]. In anderen Sprachen können sich aufgrund der sich historisch entwickelnden Schreibgewohnheiten auch andere Lautwerte für „z“ ergeben, z.&amp;amp;nbsp;B. [θ] im [[Spanische Sprache|Spanischen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Z}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|z}}&lt;br /&gt;
{{Commons|Z}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinischer Buchstabe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schniggendiller</name></author>
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