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	<title>Wolfgang Leonhard - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Wolfgang_Leonhard&amp;diff=11459&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ WP:LIT</title>
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		<updated>2025-09-28T17:33:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; WP:LIT&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den deutschen Historiker Wolfgang Leonhard. Für den 1962 geborenen deutschen Regionalhistoriker ähnlichen Namens siehe [[Wolfgang Leonhardt]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1990-0625-029a, Berlin, Wolfgang Leonhard.jpg|mini|Wolfgang Leonhard (1990)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Leonhard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. April]] [[1921]] in [[Wien]] als &amp;#039;&amp;#039;Wladimir Leonhard&amp;#039;&amp;#039; (seit 1945 trug er den Vornamen &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang&amp;#039;&amp;#039;); † [[17. August]] [[2014]] in [[Daun]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot;&amp;gt;[http://www.zeit.de/kultur/2014-08/wolfgang-leonhard-historiker-tot &amp;#039;&amp;#039;Russlandexperte Wolfgang Leonhard ist tot&amp;#039;&amp;#039; (ZEIT Online, 17. August 2014)]&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Historiker]] und [[Publizist]]. Seine Mutter [[Susanne Leonhard]] [[Emigration|emigrierte]] 1935 auf der Flucht vor den Nationalsozialisten mit ihm in die [[Sowjetunion]], wo sie ein Jahr später im Verlauf von [[Josef Stalin|Josef Stalins]] [[Großer Terror (Sowjetunion)|Terrorkampagne]] verhaftet und zu zwölf Jahren [[Arbeitslager]] in Sibirien verurteilt wurde. Der junge Wladimir blieb in Moskau, besuchte als Internat geführte Kaderschulen und wurde zum Kommunisten erzogen. Im April 1945 wurde er mit der [[Gruppe Ulbricht]] in die [[Sowjetische Besatzungszone]] in [[Ostdeutschland]] geflogen, wo er sich mit der [[Stalinismus|stalinistischen]] [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] überwarf und daraufhin [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|nach Jugoslawien flüchtete]]. Von dort ging er in die  Bundesrepublik Deutschland und veröffentlichte dort 1955 das Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Die Revolution entläßt ihre Kinder]]&amp;#039;&amp;#039; über seine Erlebnisse. Er studierte und wurde Professor für Geschichte in den USA. Leonhard galt als einer der führenden Kenner der Sowjetunion, der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] und des [[Kommunismus]]. Von 1968 bis zu seinem Tod war er Mitglied des [[PEN-Zentrum Deutschland|PEN-Zentrums Deutschland]]. Seinen Lebensabend verbrachte er in [[Manderscheid]] in der Eifel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend in Deutschland und Schweden ===&lt;br /&gt;
Wolfgang Leonhard war der Sohn der Publizistin [[Susanne Leonhard]] geb. Köhler. Ihr vormaliger Ehemann, der Dramatiker [[Rudolf Leonhard]], erkannte die Vaterschaft an, obwohl Susanne Leonhard zur Zeit der Geburt mit [[Mieczysław Broński]], dem sowjetischen Botschafter in Wien und engen Vertrauten [[Lenin]]s, liiert und nach sowjetischem Recht verheiratet war. Seinen ursprünglichen Vornamen Wladimir hatte Leonhard aus Bewunderung seiner Eltern für Lenin erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1931 zogen Mutter und Sohn nach einer kurzen Episode in [[Berlin-Reinickendorf]] in die linke [[Künstlerkolonie Berlin]] am [[Breitenbachplatz]], ihr Nachbar war der Schauspieler und Sänger [[Ernst Busch (Schauspieler)|Ernst Busch]]. Wladimir Leonhard besuchte von 1930 bis 1931 das [[Friedrich-Engels-Gymnasium|Realgymnasium Reinickendorf]] und anschließend die in den 1920er Jahren von [[Fritz Karsen]] aufgebaute [[Karl-Marx-Schule (Berlin-Neukölln)|Karl-Marx-Schule]] in [[Berlin-Neukölln]], eine der ersten deutschen Gesamtschulen. 1931 schloss sich Leonhard der Kinderorganisation der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]], den „Jungen Pionieren“, an. Wegen der kritischen Sicherheitslage in Berlin besuchte Leonhard 1932 für ein Jahr das [[Reformpädagogik|reformpädagogische]] [[Landschulheim Herrlingen]] und wurde nach der [[Machtergreifung|NS-Machtübernahme]] im Herbst 1933 nach Viggbyholm bei [[Stockholm]] in ein Internat in Sicherheit gebracht. Seine Mutter blieb bis Frühsommer 1935 illegal in Deutschland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jugend- und Erwachsenenjahre in der Sowjetunion ===&lt;br /&gt;
Wolfgang Leonhards Mutter besuchte ihren Sohn im Frühjahr 1935 in Schweden und kehrte nach zwei Warntelegrammen nicht mehr nach Deutschland zurück. Schweden verweigerte ihr das Asyl. Sie emigrierte zusammen mit ihrem Sohn Wladimir, der die [[sowjetische Staatsbürgerschaft]] besaß, im Juni 1935 über [[Sankt Petersburg|Leningrad]] nach [[Moskau]]. Susanne Leonhard wurde im Herbst 1936 anlässlich einer [[Stalinsche Säuberungen|Säuberungsaktion Stalins]] verhaftet und für zwölf Jahre in das [[Arbeitslager Workuta]] [[Deportation|deportiert]]. Leonhard verbrachte diese Zeit im „Kinderheim Nr. 6“ (einem Kinderheim für die Kinder deutscher und österreichischer Kommunisten) und besuchte bis 1937 die deutschsprachige [[Karl-Liebknecht-Schule (Moskau)|Karl-Liebknecht-Schule]] in Moskau. Nach den [[Stalinsche Säuberungen|stalinistischen „Säuberungen“]] musste die Karl-Liebknecht-Schule schließen, weil es nun hieß, dass Schulen für nationale Minderheiten nicht mehr mit der offiziellen kommunistischen Parteilinie vereinbar seien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leonhard wechselte in die 93. Schule (eine russische Schule) in Moskau. Mit 19 Jahren begann er 1940 ein Studium an der [[Staatliche Linguistische Universität Moskau|„Moskauer Staatlichen Pädagogischen Hochschule für Fremdsprachen“]]. Ende September 1941 ([[Deutsch-Sowjetischer Krieg|nach dem deutschen Angriff]]) wurde er als Deutscher in den Norden [[Kasachstan]]s zwangsumgesiedelt, wo er zunächst in [[Qaraghandy|Karaganda]] ein Lehrerinstitut besuchte. Ab Sommer 1942 wurde er an die [[Kommunistische Internationale|Schule der Komintern]] in [[Kuschnarenkowo]] bei [[Ufa (Stadt)|Ufa]] ([[Baschkortostan|Baschkirische ASSR]]) versetzt und erhielt dort, unter dem Tarnnamen „Wolfgang Linden“, eine Ausbildung zum kommunistischen [[Politoffizier|Politkommissar]]. Dort traf er u.&amp;amp;nbsp;a. seinen einstigen Schulkameraden [[Markus Wolf]] wieder. Am 10. Juni 1943 löste [[Josef Stalin]] die Kommunistische Internationale auf, woraufhin die Schule geschlossen wurde. Von 1943 an war er Sprecher im [[Sender „Freies Deutschland“]] des [[Nationalkomitee Freies Deutschland|Nationalkomitees Freies Deutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits während seiner Zeit in der Sowjetunion kamen Leonhard immer wieder Zweifel am Stalinismus. An der Komintern-Schule durchlebte er die erste zermürbende „[[Kritik und Selbstkritik]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Was würde jedoch sein, wenn sich bei mir weitere kritische Auffassungen aufdrängten, die ich bei mir behielt, und weislich verschwieg? Heute glaube ich, daß damals ein Weg begann, der sieben Jahre später, nach schweren inneren Kämpfen, dazu geführt hat, daß ich mit dem Stalinismus brach und aus der sowjetischen Zone Deutschlands flüchtete.&lt;br /&gt;
 |Autor=Wolfgang Leonhard 1955 in &amp;#039;&amp;#039;Die Revolution entlässt ihre Kinder&amp;#039;&amp;#039; zu den Folgen der ersten „Kritik und Selbstkritik“.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Leonhard: &amp;#039;&amp;#039;Die Revolution entlässt ihre Kinder&amp;#039;&amp;#039;. 16. Aufl., Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 1996, S. 280. ISBN 3-462-01463-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rückkehr nach Ostdeutschland 1945 ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df pk 0000225 010.jpg|mini|Wolfgang Leonhard 1946 als Dozent im [[Waldhof am Bogensee]] im Gespräch mit Studierenden der [[Jugendhochschule „Wilhelm Pieck“|FDJ-Jugendhochschule]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bogensee-geschichte.de/lektionsgebaeude-geschichte Bogensee. Eine historische Ortsbegehung: Lehrpläne im Wandel der Zeit]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Wladimir Leonhard kehrte am 30. April 1945 als 24-jähriger Jungfunktionär mit [[Walter Ulbricht]] in der so genannten [[Gruppe Ulbricht]] nach Berlin zurück, wo er sich in Berlin dem Aufbau der kommunalen Verwaltung widmete. Ulbricht habe ihn damals gefragt, ob er nicht auch einen deutschen Vornamen habe, Wladimir sei ungünstig für die Arbeit in Deutschland. Da habe er ihm &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang&amp;#039;&amp;#039;, den Vornamen seines Alias von 1942, angeboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot; /&amp;gt; Seine Aufgabe war es gemäß Leonhards eigener Erinnerung, die Behörden demokratisch aussehen zu lassen, aber alles eng unter Kontrolle zu halten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=YcflnToTaWI Germany after the War, 1945–49], BBC2,  Minute 31:30&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie Markus Wolf, der nur wenige Tage nach Leonhard aus der Sowjetunion nach Berlin zurückgekehrt war, machte auch Leonhard zunächst Karriere in der [[Kommunistische Partei Deutschlands|Kommunistischen Partei Deutschlands]] bzw. der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Appelbaum_2020_Wolf_Leonhard&amp;quot;&amp;gt;[https://www.theatlantic.com/magazine/archive/2020/07/trumps-collaborators/612250/ Anne Applebaum: History Will Judge the Complicit], [[The Atlantic]], 2020, Abruf am 9. Juni 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Juli 1945 bis September 1947 war Wolfgang Leonhard in der Abteilung [[Agitprop|Agitation und Propaganda]] des ZK der KPD (ab 1946 [[ZK der SED]]) tätig. Von 1947 bis 1949 lehrte er an der [[Parteihochschule Karl Marx|SED-Parteihochschule Karl Marx]] – Fakultät Geschichte – in der [[Hakeburg]] in [[Kleinmachnow]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1949 brach Leonhard jedoch mit dem [[Stalinismus]], wurde insgeheim Anhänger des [[Titoismus]] und [[Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR|floh im März des Jahres]] mit seiner Freundin [[Ilse Spittmann-Rühle|Ilse Spittmann]] über [[Prag]] nach [[Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien|Jugoslawien]], wo er bei [[Radio Belgrad]] arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben in der Bundesrepublik ===&lt;br /&gt;
1950 siedelte er in die [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik Deutschland]] über. Mit [[Josef Schappe]], dem bayerischen KP-Abweichler [[Georg Fischer (Politiker, 1906)|Georg Fischer]] (1906–1980) und anderen gründete er die [[Unabhängige Arbeiterpartei Deutschlands]], eine antistalinistisch-blockfreie, titoistische&amp;lt;ref&amp;gt;So charakterisierte Leonhard sie selbst. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Unruheständler: Wolfgang Leonhard – junger Pionier, Sowjetforscher, Liberaler&amp;#039;&amp;#039;. Autor: Joachim Görgen. Erstausstrahlung am 12. Juli 2000 im MDR.&amp;lt;/ref&amp;gt; sozialistische Partei. Die Gruppe bestand mit finanzieller Unterstützung durch die jugoslawische KP bis Ende 1952 und wurde von der KPD als „titoistische Schappe-Leonhard-Clique“ diffamiert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hermann Weber (Historiker, 1928)|Hermann Weber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die SED und der Titoismus. Wolfgang Leonhard zum 90. Geburtstag&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Deutschland Archiv&amp;#039;&amp;#039; 4/2011, [http://www.bpb.de/themen/PQ3CU9,3,0,Die_SED_und_der_Titoismus.html online].&amp;lt;/ref&amp;gt; Leonhard lebte in dieser Zeit in ständiger Furcht vor Entführung durch östliche Geheimdienste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik war er in den ersten Jahren im Verlag [[Kiepenheuer &amp;amp; Witsch]] angestellt, dort überwiegend nur mit Ausschnittarbeiten beschäftigt; abends schrieb er an einem Buch, in dem er seinen politischen Weg von Moskau im Jahre 1935 bis zu seiner Flucht aus der Sowjetischen Besatzungszone 1949 beschreibt. 1955 veröffentlichte Leonhard diese Erfahrungen unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Revolution entläßt ihre Kinder&amp;#039;&amp;#039;. Es wurde sein mit Abstand bekanntestes Buch, der Titel wurde im politischen Milieu zu einer gängigen Redensart. In &amp;#039;&amp;#039;[[Meine Geschichte der DDR]]&amp;#039;&amp;#039; (2007) bezeichnet Leonhard sich als den ersten [[Deutsche Botschaft Prag|Prager Botschaftsflüchtling]] der DDR, da seine Flucht aus der SBZ nach Jugoslawien über die Prager Botschaft führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehr- und Forschungstätigkeit ===&lt;br /&gt;
Aufgrund seiner Buchveröffentlichung erhielt der Verlagsangestellte Leonhard eine Einladung der [[University of Oxford]]. Dort absolvierte er von 1956 bis 1958 am [[St Antony’s College]] Post Graduate Studies. 1963 bis 1964 übte er eine Forschungstätigkeit als Senior Research Fellow am Institut für Russlandforschung der [[Columbia University]] New York aus. Ab Mitte der 1960er Jahre lehrte der auch als [[Sowjetologie|Sowjetologe]] bezeichnete Leonhard als Gastdozent zunächst an der [[University of Michigan]] in Ann Arbor und danach bis 1987 an der Historischen Fakultät der [[Yale University]] mit den Schwerpunktthemen „Geschichte der UdSSR“ und „Geschichte der kommunistischen Weltbewegung“.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Sturm: &amp;#039;&amp;#039;Aus bitteren Erfahrungen klug geworden. Zum Tode Wolfgang Leonhards&amp;#039;&amp;#039;. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 18. August 2014, S. 4. [https://www.faz.net/aktuell/politik/portraets-personalien/zum-tode-wolfgang-leonhards-aus-bitteren-erfahrungen-klug-geworden-13102797.html online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu seinen Schülern gehörte hier der spätere US-Präsident [[George W. Bush]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.telegraph.co.uk/news/obituaries/11087532/Wolfgang-Leonhard-obituary.html Nachruf Wolfgang Leonhard] „The Telegraph“ (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Bundesrepublik war Leonhard vielgefragter Kommentator für Fragen der Sowjetunion und des internationalen Kommunismus und publizistisch tätig; zeitweise wurde er anerkennend als „Kreml-Astrologe“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Matthias Gretzschel |Titel=Zeitzeuge und Kritiker des sowjetischen Systems. Der „Kremlastrologe“, Kommunismus- und Russlandexperte Wolfgang Leonhard ist tot. Er starb im Alter von 93 Jahren. |Sammelwerk=Hamburger Abendblatt |Datum=2014-08-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zahlreiche Fernsehauftritte über Jahrzehnte hinweg machten ihn auch einer breiten Öffentlichkeit bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab Juli 1987 besuchte Leonhard regelmäßig die Sowjetunion, dann Russland und andere [[Gemeinschaft Unabhängiger Staaten|GUS]]-Staaten. Von 1993 an war er sieben Mal als [[Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa|OSZE]]-[[Wahlbeobachter]] bei den Wahlen in [[Russland]], [[Belarus]] und zuletzt in der [[Ukraine]]. Er war Gastdozent an den Universitäten von [[University of Michigan|Michigan]], [[Johannes Gutenberg-Universität Mainz|Mainz]], [[Universität Trier|Trier]], [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Kiel]], [[Technische Universität Chemnitz|Chemnitz]] und [[Universität Erfurt|Erfurt]]. Bis ins hohe Alter blieb Leonhard als Publizist und Vortragsredner tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
[[Wanda Brońska-Pampuch]] war seine Halbschwester.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolfgang Leonhard war eines der 14 Gründungsmitglieder der deutschen Sektion von [[Amnesty International]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Carola Stern, Amnesty International |Titel=Wer schweigt, wird mitschuldig |Verlag=Fischer Taschenbuch Verlag |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1981 |ISBN=3-596-23439-5 |Seiten=31 |Kommentar=Originalausgabe}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leonhard lebte seit 1964 in [[Manderscheid]] ([[Eifel]]). Er war seit 1974 in zweiter Ehe mit der Psychologin, Publizistin und späteren SPD-Bundestagsabgeordneten [[Elke Leonhard]] verheiratet. Sein Sohn stammte aus seiner ersten Ehe mit der Italienerin Yvonne Sgarella di Fini.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leonhard lebte umgeben von über 9000 Büchern&amp;lt;ref&amp;gt;WDR-Sendung &amp;#039;&amp;#039;ZeitZeichen&amp;#039;&amp;#039; vom 16. April 2016: &amp;#039;&amp;#039;16.04.1921 – Geburtstag von Wolfgang Leonhard&amp;#039;&amp;#039;, Autor: Christoph Vormweg. http://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/wolfgang-leonhard-publizist-100.&amp;lt;/ref&amp;gt;, vor allem zu seinen wissenschaftlichen Lebensthemen. Bestandteil seiner Bibliothek war auch eine vollständige Sammlung sämtlicher Ausgaben der &amp;#039;&amp;#039;[[Prawda]]&amp;#039;&amp;#039;. Um seine Bücher unterbringen zu können, erwarb das Ehepaar Leonhard in Manderscheid auch das benachbarte Haus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Leonhard starb am 17. August 2014 nach langer, schwerer Krankheit mit 93 Jahren in einem Krankenhaus in [[Daun]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mdr.de/nachrichten/historiker-wolfgang-leonhard-gestorben100.html |text=Historiker Wolfgang Leonhard gestorben |wayback=20150109224950}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde auf dem Gemeindefriedhof von Manderscheid, [[Landkreis Bernkastel-Wittlich]], beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;knerger.de: [http://knerger.de/html/leonhardwissenschaftler_75.html Das Grab von Wolfgang Leonhard]&amp;lt;/ref&amp;gt; In einem Nachruf bezeichnete der Publizist [[Ralph Giordano]] Wolfgang Leonhard als seinen ältesten und besten Freund.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralph Giordano: &amp;#039;&amp;#039;Fachgebiet Kreml. Ein persönlicher Nachruf auf den Historiker Wolfgang Leonhard&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Jüdische Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039; vom 21.&amp;amp;nbsp;August 2014 http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/20007&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der [[Phi Beta Kappa]] der [[Yale-Universität]] (1982)&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstkreuz]] I. Klasse (1987)&lt;br /&gt;
* [[Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien]] in Gold (1991)&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktorwürde]] der [[Technische Universität Chemnitz|Technischen Universität Chemnitz]] (1998)&lt;br /&gt;
* [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst|Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst]] I. Klasse (2002)&lt;br /&gt;
* [[Europäischer Kulturpreis Pro Europa#Europäischer Wissenschafts-Kulturpreis|Europäischer Wissenschafts-Kulturpreis]] (2004)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Revolution entläßt ihre Kinder&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 1955, ISBN 3-462-01463-3.&amp;lt;ref&amp;gt;Tarnausgabe für die DDR: &amp;#039;&amp;#039;Stalin, Josef Wissarionowitsch. Kurze Lebensbeschreibung&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, Dietz Verlag&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** 22. Auflage: Köln 2005, ISBN 3-462-03498-7.&lt;br /&gt;
*** Neuauflage: Anaconda Verlag, Köln 2010, ISBN 978-3-86647-460-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sowjetideologie heute&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinsam mit [[Gustav A. Wetter]]. Fischer, Frankfurt am Main 1962, ISBN 3-596-26046-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kreml ohne Stalin&amp;#039;&amp;#039;. Verlag für Politik und Wirtschaft, Köln 1959 (3. [veränderte] Auflage, Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 1963).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nikita Sergejewitsch Chruschtschow. Aufstieg und Fall eines Sowjetführers&amp;#039;&amp;#039;. Bucher, Luzern, Frankfurt am Main 1965.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Dreispaltung des Marxismus. Ursprung und Entwicklung des Sowjetmarxismus, Maoismus und Reformkommunismus&amp;#039;&amp;#039;. Econ, Düsseldorf 1975, ISBN 3-430-15880-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Am Vorabend einer neuen Revolution. Die Zukunft des Sowjetkommunismus&amp;#039;&amp;#039;. Mosaik, München 1975, ISBN 3-570-02611-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eurokommunismus. Herausforderung für Ost und West&amp;#039;&amp;#039;. Goldmann, München 1980, ISBN 3-442-11256-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Völker hört die Signale: Die Gründerjahre des Weltkommunismus 1919–1924&amp;#039;&amp;#039;. Goldmann Sachbuch, München 1981, ISBN 3-442-11369-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Dämmerung im Kreml. Herausforderung für Ost und West&amp;#039;&amp;#039;. Deutsche Verlags-Anstalt GmbH, Stuttgart 1984, ISBN 3-421-06182-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das kurze Leben der DDR. Berichte und Kommentare aus vier Jahrzehnten&amp;#039;&amp;#039;. DVA, Stuttgart 1990, ISBN 3-421-06586-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Reform entläßt ihre Väter. Der steinige Weg zum modernen Rußland&amp;#039;&amp;#039;. DVA, Stuttgart, ISBN 3-421-06674-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spiel mit dem Feuer. Russlands schmerzhafter Weg zur Demokratie&amp;#039;&amp;#039;. Lübbe Verlag, Bergisch Gladbach 1998, ISBN 3-404-60457-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spurensuche. 40 Jahre nach „Die Revolution entläßt ihre Kinder“&amp;#039;&amp;#039;. Kiepenheuer &amp;amp; Witsch, Köln 2000, ISBN 3-462-02390-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;November 1945: Das Schulungsheft über Friedrich Engels&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Marx-Engels-Forschung. Neue Folge, Sonderband 5. Die Marx-Engels-Werkausgaben in der UdSSR und DDR (1945–1968).&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Carl-Erich Vollgraf, [[Richard Sperl]] und [[Rolf Hecker]]. Argument Verlag, Hamburg 2006, S. 83–94, ISBN 3-88619-691-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Revolution entlässt ihre Kinder&amp;#039;&amp;#039;. Infosat-Verlag, Daun 2006, ISBN 3-933350-07-7 (22 Audio CDs; Hörbuch).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Vereinigung von KPD und SPD zur SED&amp;#039;&amp;#039;. Nora-Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-86557-073-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meine Geschichte der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Berlin 2007, ISBN 978-3-87134-572-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen zu Stalin&amp;#039;&amp;#039;. Rowohlt, Berlin 2009, ISBN 978-3-87134-635-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die linke Versuchung. Wohin steuert die SPD?&amp;#039;&amp;#039; be.bra, Berlin 2009, ISBN 978-3-86124-633-6 (mit [[Elke Leonhard]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fernsehen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Leonhard im Gespräch mit [[Dieter Zimmer (Journalist)|Dieter Zimmer]]&amp;#039;&amp;#039;, in der ZDF-Reihe &amp;#039;&amp;#039;[[Zeugen des Jahrhunderts]]&amp;#039;&amp;#039;. Erstausstrahlung in zwei Folgen am 6. und 13. Oktober 1993.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Unruheständler: Wolfgang Leonhard – junger Pionier, Sowjetforscher, Liberaler&amp;#039;&amp;#039;. Autor: Joachim Görgen. Erstausstrahlung am 12. Juli 2000 im MDR (= Folge 41 der ARD-Reihe &amp;#039;&amp;#039;Lebensläufe&amp;#039;&amp;#039;, 45 Min.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=wolfgang-leonhard|lemma=Leonhard, Wolfgang|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]]|band=1|idNum=2076}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2007/16/leonardo-16/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Ein Leben in Gefahr&amp;#039;&amp;#039;, Interview mit Leonhard von 2007], veröffentlicht in [[Die Zeit]] vom 12. April 2007&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leonhard, Wolfgang.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; Saur, München 1980, S. 433.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0503012}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118571796}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bundesarchiv.de/nachlassdatenbank/viewsingle.php?category=L&amp;amp;person_id=37494&amp;amp;asset_id=42524&amp;amp;sid=196a0b924e402c9a12640 Nachlass Wolfgang Leonhards im Bundesarchiv]&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/a8f0c79e-81c0-4994-b09c-2213a89a3781/ Nachlass BArch N 1526]&lt;br /&gt;
* {{Memorial|140|person|Susanne Leonhard|Wolfgangs Leonhards Mutter; mit Auszug aus ihrem Buch &amp;#039;&amp;#039;Gestohlenes Leben&amp;#039;&amp;#039; über ihre Zeit im GULAG 1936 bis 1948}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nd-aktuell.de/artikel/170107.ich-war-wieder-zu-hause.html &amp;#039;&amp;#039;Ich war wieder zu Hause.&amp;#039;&amp;#039;] Interview im [[Neues Deutschland|Neuen Deutschland]] vom 29. April 2010 über sein sowjetisches Exil, seine Rückkehr nach Deutschland und den 8. Mai 1945.&lt;br /&gt;
* [https://www.bwv-bayern.org/component/content/article/3-suchergebnis/109-ein-unbeirrbarer-zeuge.html &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Leonhard wird 90 – Ein unbeirrbarer Zeuge&amp;#039;&amp;#039;] Porträt in der Zeitschrift Freiheit und Recht. Vierteljahreszeitschrift für streitbare Demokratie und Widerstand gegen Diktatur, April 2011/1+2 von Martin Rooney.&lt;br /&gt;
* [http://www.dradio.de/dlf/sendungen/dossier/1629313/ &amp;#039;&amp;#039;Geweint hat sie nie – Susanne Leonhard und ihr Sohn Wolfgang&amp;#039;&amp;#039;]. Feature von [[Meinhard Stark]], Deutschlandfunk, 20. Januar 2012, Länge: 43:40 Minuten ([http://www.deutschlandfunk.de/geweint-hat-sie-nie-susanne-leonhard-und-ihr-sohn-wolfgang.media.abfd21cf664c086e44ad46fb39b158a6.pdf Manuskript]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Leonhard zur Zwangsvereinigung von KPD und SPD&amp;#039;&amp;#039;. Ausschnitt aus einer Aufzeichnung der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Gedächtnis der Nation&amp;#039;&amp;#039;. ([https://www.youtube.com/watch?v=oiJaP1i2KYc Youtube-Video]) (Dort auch weitere  Mitschnitte aus derselben Reihe, insbes. über Leonhards Tätigkeit in der „Gruppe Ulbricht“ in Moskau.)&lt;br /&gt;
* Vortrag von Wolfgang Leonhard über Wladimir Putin: [https://web.archive.org/web/20020712011242/http://www2.uni-jena.de/journal/unijun00/essay.htm &amp;#039;&amp;#039;Der neue Mann im Kreml&amp;#039;&amp;#039;] (gekürzte Fassung des Vortrags &amp;#039;&amp;#039;Russland nach den Präsidentschaftswahlen&amp;#039;&amp;#039;, gehalten am 15. Mai 2000 am Institut für Politikwissenschaft in Jena).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118571796|LCCN=n50049796|NDL=00447398|VIAF=27067532}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Leonhard, Wolfgang}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neuzeithistoriker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Forscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im PEN-Zentrum Deutschland]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Ehrenmedaille der Bundeshauptstadt Wien in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Technischen Universität Chemnitz]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2014]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Immigrant in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Leonhard, Wolfgang&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Leonhard, Wladimir (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Historiker und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. April 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. August 2014&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Daun]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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