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	<title>Wolfgang Böhmer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Wolfgang_B%C3%B6hmer&amp;diff=14598&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12: /* Leben und Beruf */</title>
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		<updated>2025-09-24T08:46:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Beruf&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den deutschen Politiker. Zu weiteren Personen siehe [[Wolfgang Böhmer (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:KAS-Böhmer, Wolfgang-Bild-26353-3 (cropped).jpg|mini|Wolfgang Böhmer (2006)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Böhmer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Januar]] [[1936]] in [[Dürrhennersdorf]], [[Amtshauptmannschaft Löbau]], [[Freistaat Sachsen|Sachsen]]; † [[29. Juni]] [[2025]] in [[Lutherstadt Wittenberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.meine-kirchenzeitung.de/c-aktuell/trauer-um-wolfgang-boehmer_a57583 |titel=Trauer um Wolfgang Böhmer |hrsg=[[Glaube und Heimat (Zeitung)|Glaube und Heimat]] |werk=meine-kirchenzeitung.de |datum=2025-06-30 |abruf=2025-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Mediziner]] und [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war von 2002 bis 2011 [[Ministerpräsident]] des Landes [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Wolfgang Böhmer wuchs in Dürrhennersdorf im [[Sachsen|sächsischen]] Teil der [[Oberlausitz]] auf, wo seine Eltern als [[Landwirt]]e tätig waren. Nach dem [[Abitur]] 1954 an der [[Geschwister-Scholl-Gymnasium Löbau|Geschwister-Scholl-Oberschule]] in [[Löbau]] absolvierte Böhmer ein [[Medizinstudium]] an der [[Universität Leipzig|Karl-Marx-Universität Leipzig]] und promovierte dort 1959 zum Dr.&amp;amp;nbsp;med. Seine Dissertation trägt den Titel &amp;#039;&amp;#039;Über die Dauer ventrikulärer [[Extrasystole]]n&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1960 war er als Arzt an der Frauenklinik in [[Görlitz]] tätig und wurde 1966 als Facharzt für [[Gynäkologie]] und [[Geburtshilfe]] anerkannt. 1967 wurde er Erster [[Oberarzt]] an der Frauenklinik Görlitz. Anschließend war er von 1974 bis 1991 [[Chefarzt]] im Krankenhaus Paul-Gerhardt-Stift in [[Lutherstadt Wittenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;In dieser Zeit verfasste Böhmer drei Abhandlungen zur Geschichte des Paul-Gerhardt-Stifts (1978, 1983, 1988). Sie sind Rechtfertigungsschriften für das Verhalten des [[Evangelisches Krankenhaus Paul Gerhardt Stift|Paul-Gerhardt-Stifts]] im Nationalsozialismus und dienen zugleich der Herabwürdigung seines ehemaligen Chefarztes (1919–1935), des Chirurgen und Gynäkologen [[Paul Bosse]] (z.&amp;amp;nbsp;B. Böhmer 1983, S. 82, 83 oder Böhmer 1988, S. 50), eines Opfers antisemitischer Verfolgung im Nationalsozialismus in Wittenberg (Helmut Bräutigam [2017] &amp;#039;&amp;#039;Heilen und Unheil. Zur Geschichte des [[Evangelisches Krankenhaus Paul Gerhardt Stift|Paul-Gerhardt-Stifts]] zwischen 1918 und 1945&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von der Paul-Gerhardt-Stiftung, Drei Kastanien Verlag Wittenberg, z.&amp;amp;nbsp;B. S. 70). Nur unter den besonderen Verhältnissen der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] konnten die drei Abhandlungen so geschrieben werden und die staatliche Zensur bestehen (für Böhmer 1983: BA DR 1/2563, Gutachten Horst Dohle) und auch nach der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|&amp;quot;Wende&amp;quot;]] bis 2009 weitgehend unverändert gelten (Wurda, Böhmer [Hrsg.] Das heilkundige Wittenberg, S. 276, 325; hierin findet sich ein veränderter [[Nachdruck]] von Böhmer 1988).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1983 [[Habilitation|habilitierte]] er sich an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Entwicklung der individuellen und gesellschaftlichen Belastung durch die menschliche Reproduktion&amp;#039;&amp;#039;. Während seiner Wittenberger Zeit beschäftigte er sich umfassend mit der historischen Entwicklung des Gesundheits- und Sozialwesens in Lutherstadt Wittenberg und war dabei Mitautor von vier Bänden der stadtgeschichtlichen Forschungsreihe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Böhmers Ehefrau Barbara starb 2001. Aus der Ehe ging ein Sohn hervor. Im Juli 2004 heiratete Böhmer in Wittenberg seine frühere OP-Schwester Brigitte Klein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Armin Fuhrer, Alexander Wendt |url=http://www.focus.de/politik/deutschland/wahlsieger-regieren-statt-rente_aid_205791.html |titel=Wahlsieger: Regieren statt Rente |werk=[[Focus]] Nr. 18/2002 |datum=2002-04-29 |abruf=2014-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mz.de/mitteldeutschland/hochzeit-ministerprasident-bohmer-gibt-heimlich-ja-wort-2916765 |titel=Hochzeit: Ministerpräsident Böhmer gibt heimlich «Ja-Wort» |werk=[[Mitteldeutsche Zeitung]] |datum=2004-11-23 |abruf=2021-06-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb am 29. Juni 2025 im Alter von 89 Jahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=mdr.de |url=https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/landespolitik/wolfgang-boehmer-ministerpraesident-tot-102.html |titel=„Garant“ und „Landesvater“: Langjähriger Ministerpräsident Wolfgang Böhmer ist tot |sprache=de |abruf=2025-07-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beigesetzt wurde er am 29. August 2025 in Dürrhennersdorf.&amp;lt;ref&amp;gt;Markus van Appeldorn: [https://www.saechsische.de/lokales/goerlitz-lk/loebau/duerrhennersdorf-sachsen-anhalts-ex-mp-boehmer-in-alter-heimat-beigesetzt-IV4FBEOBSJHCLB7OGFLNZTV5NI.html#Echobox=1756483041 &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Anhalts Ex-Ministerpräsident Böhmer in Dürrhennersdorf beigesetzt&amp;#039;&amp;#039;]. [[Sächsische Zeitung|SZ]] vom 29. August 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; In der [[Schlosskirche (Lutherstadt Wittenberg)|Wittenberger Schlosskirche]] fand am 6. September 2025 ein Gedenkgottesdienst für Böhmer statt, bei dem unter anderem Wittenbergs Oberbürgermeister [[Torsten Zugehör]] eine Gedenkrede hielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/dessau/wittenberg/gedenkandacht-wolfgang-boehmer-100.html |titel=„Zuhören war für ihn eine Haltung“: Ex-Ministerpräsident Böhmer in Wittenberg verabschiedet |werk=mdr.de |datum=2025-09-07 |abruf=2025-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 23. September 2025 fand zu seinen Ehren ein Gedenkakt der Landesregierung im [[Kloster Unser Lieben Frauen]] in [[Magdeburg]] statt, bei dem Altbundespräsident [[Joachim Gauck]] und Ministerpräsident [[Reiner Haseloff]] Gedenkreden hielten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/dessau/wittenberg/gedenken-abschied-wolfgang-boehmer-104.html |titel=„Wurde zum Landesvater schlechthin“ – Landesregierung Sachsen-Anhalt gedenkt Wolfgang Böhmer |werk=mdr.de |datum=2025-09-23 |abruf=2025-09-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
[[Datei:KAS-Böhmer, Wolfgang-Bild-19581-1.jpg|mini|Wolfgang Böhmer (Wahlplakat von 2002)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] engagierte sich Böhmer in [[Christen und Kirchen in der DDR|evangelischen Kirchenkreisen]] und wurde 1990 Mitglied der [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)|CDU der DDR]]. Von 1998 bis 2004 war er Landesvorsitzender der [[CDU Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Von 1990 bis 2002 und von 2005 bis 2006 war Böhmer [[Mitglied des Landtages|Mitglied]] des [[Landtag von Sachsen-Anhalt|Landtags von Sachsen-Anhalt]] und von 1998 bis 2001&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://padoka.landtag.sachsen-anhalt.de/files/plenum/wp3/061stzg.pdf |titel=Stenografischer Bericht 61. Sitzung am Donnerstag, dem 13. September 2001, in Magdeburg, Landtagsgebäude |datum=2001-09-13 |format=PDF; 551 kB |abruf=2023-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; dessen Vizepräsident sowie von 2001 bis 2002 Vorsitzender der CDU-[[Fraktion (Politik)|Landtagsfraktion]]. Vom 27. Juli 2007 bis zum Jahr 2011 war er erneut Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt. Er rückte für [[Dirk Schatz (Politiker, 1970)|Dirk Schatz]] nach.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.stala.sachsen-anhalt.de/wahlen/lt06/index.html |titel=Wahl des 5. Landtages von Sachsen-Anhalt am 26. März 2006 |hrsg=[[Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt]] – Der Wahlleiter |abruf=2014-12-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
Böhmer gehörte von 1991 bis 1993 als Minister der Finanzen der von Ministerpräsident [[Werner Münch]] geführten [[Kabinett Münch|Landesregierung von Sachsen-Anhalt]] an. Nach dessen Rücktritt war er von 1993 bis 1994 Minister für Arbeit und Soziales in dem von [[Christoph Bergner]] geleiteten [[Kabinett Bergner|Kabinett]]. Nachdem die [[schwarz-gelbe Koalition]] bei der Landtagswahl 1994 ihre Mehrheit verloren hatte, schied Böhmer aus der Landesregierung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die von der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]] tolerierte [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]-Regierung von [[Reinhard Höppner]] bei der [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2002|Landtagswahl 2002]] abgewählt worden war, bildete Böhmer eine schwarz-gelbe Koalition und wurde am 16. Mai 2002 zum [[Ministerpräsident]]en des Landes [[Sachsen-Anhalt]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom 1. November 2002 bis zum 31. Oktober 2003 war er zudem turnusgemäß [[Präsident des Bundesrates (Deutschland)|Präsident des Bundesrates]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2006|Landtagswahl 2006]] konnte die CDU unter seiner Führung mit 36,2 % der Stimmen ihre Stellung als stärkste Partei behaupten. Wegen starker Verluste der FDP war die CDU aber auf einen neuen Regierungspartner angewiesen und koalierte mit der [[SPD Sachsen-Anhalt|sachsen-anhaltischen SPD]]. Der neue Landtag trat am 24. April 2006 erstmals zusammen und wählte dabei Böhmer erneut zum Ministerpräsidenten. Im Oktober 2010 übernahm er den Vorsitz der [[Ministerpräsidentenkonferenz]] von seinem rheinland-pfälzischen Amtskollegen [[Kurt Beck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur [[Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2011|Landtagswahl 2011]] trat er altersbedingt nicht mehr an. Wirtschaftsminister [[Reiner Haseloff]] wurde von der CDU als Spitzenkandidat und Kandidat für das Ministerpräsidentenamt nominiert. Mit neun Regierungsjahren war Böhmer zwischenzeitlich der am längsten amtierende Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, bis er von seinem Nachfolger darin überholt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterhin war er Mitinitiator zur Gründung und von 1994 bis 2002 Vorstandsmitglied der Stiftung [[Leucorea]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://leucorea.de/nachruf-boehmer/ |titel=Nachruf der Stiftung Leucorea auf Prof. Dr. Wolfgang Böhmer |sprache=de |abruf=2025-06-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;, 1994 bis 2000 Mitglied des Hauptausschusses des [[Diakonisches Werk|Diakonischen Werkes]] der [[Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen|Evangelischen Kirche der Kirchenprovinz Sachsen]], 1994 bis 2001 Vorstandsmitglied der Paul-Gerhardt-Stiftung in der Lutherstadt Wittenberg, 1997 bis 2002 [[Kuratorium]]smitglied der Stiftung Luther-Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt; Mitglied der Sozialkammer der [[Evangelische Kirche in Deutschland|Evangelischen Kirche in Deutschland]] sowie Mitglied im Präsidium des Wittenberg-Zentrums für globale Ethik e.&amp;amp;nbsp;V., Mitglied des Kuratoriums der Hilfsorganisation [[CARE Deutschland]] und Mitglied des Präsidiums der [[Oskar-Patzelt-Stiftung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.care.de/care-paket/unsere-struktur/ |titel=Unsere Struktur |hrsg=CARE Deutschland e.&amp;amp;nbsp;V. |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190327090657/https://www.care.de/care-paket/unsere-struktur/ |archiv-datum=2019-03-27 |abruf=2019-03-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2014 wurde er zum Vorsitzenden der vom Deutschen Bundestag eingesetzten unabhängigen [[Expertenkommission zur Zukunft der Behörde des BStU]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kritik ==&lt;br /&gt;
Böhmer äußerte sich in einem &amp;#039;&amp;#039;[[Focus]]&amp;#039;&amp;#039;-Interview im Februar 2008 zu einer Serie von [[Kindstötung]]en in Ostdeutschland und machte dafür die &amp;#039;&amp;#039;DDR-[[Mentalität]]&amp;#039;&amp;#039; verantwortlich: Da in der DDR seit 1972 das [[Gesetz über die Unterbrechung der Schwangerschaft]] einen [[Schwangerschaftsabbruch]] in den ersten zwölf Wochen der Schwangerschaft ohne Angabe von Gründen ermöglichte, habe sich dort eine „leichtfertigere Einstellung zum werdenden Leben“ entwickelt, die bis heute nachwirke.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.focus.de/politik/deutschland/periskop-leichtfertigere-einstellung_aid_262643.html |titel=Periskop: „Leichtfertigere Einstellung“ |werk=[[Focus]] Nr. 9/2008 |datum=2008-02-25 |abruf=2014-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,537375,00.html |titel=Sachsen-Anhalt: Ministerpräsident Böhmer macht DDR-Mentalität verantwortlich für Kindstötungen |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2008-02-24 |abruf=2014-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulrike Plewnia, Göran Schattauer, Alexander Wendt |url=http://www.focus.de/politik/deutschland/abtreibungen-normalste-sache-der-welt_aid_263590.html |titel=Abtreibungen: Normalste Sache der Welt |werk=[[Focus]] Nr. 10/2008 |datum=2008-03-03 |abruf=2014-04-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20131001221515/http://www.focus.de/politik/deutschland/abtreibungen-normalste-sache-der-welt_aid_263590.html |archiv-datum=2013-10-01 |offline=ja}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies stieß parteiübergreifend auf Kritik. Am 28.&amp;amp;nbsp;Februar 2008 entschuldigte sich Böhmer vor dem Landtag von Sachsen-Anhalt für seine Äußerungen und erklärte, dass eine solch „pauschalisierende Aussage … nicht gerechtfertigt sei“. Er erläuterte, dass auf Grund eines Fehlers der Staatskanzlei, die das Interview freigegeben hat, ein falscher Eindruck entstanden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,538347,00.html |titel=Kindstötungen-Interview: Böhmer entschuldigt sich bei ostdeutschen Frauen |werk=[[Spiegel Online]] |datum=2008-02-28 |abruf=2014-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Theologe und SPD-Politiker [[Richard Schröder (Theologe)|Richard Schröder]] war einer der wenigen, die Böhmer unterstützten. Schröder argumentierte, die DDR habe in Abtreibungen ein willkommenes Mittel für die höhere Verfügbarkeit von Arbeitskräften gesehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;spiegel-56047465&amp;quot;&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=56047465 |Titel=„Die DDR-Prägung hält an“ |Jahr=2008 |Nr=10 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 2003: Goldene Ehrennadel der [[Oskar-Patzelt-Stiftung]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mittelstandspreis.com/stiftung/ehrennadel.html Goldene Ehrennadeln der Oskar-Patzelt-Stiftung.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2007: Großes Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]]&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesanzeiger Nr. 214 vom 16. November 2007, Seite 8029.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2013: [[Liste der Ehrenbürger der Lutherstadt Wittenberg|Ehrenbürgerwürde der Lutherstadt Wittenberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Gorsboth: [http://www.supersonntag-web.de/wisl_s-cms/_supersonntag/7296/Wittenberg/20767/Professor_Dr__Boehmer_wird_Ehrenbuerger_.html &amp;#039;&amp;#039;Professor Dr. Böhmer wird Ehrenbürger&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Super Sonntag&amp;#039;&amp;#039;, 28. Oktober 2013; abgerufen am 4. Dezember 2014. Ute König: [http://www.mz-web.de/wittenberg-graefenhainichen/wittenberg-ehemaliger-landesvater-wird-ehrenbuerger,20641128,24844084.html &amp;#039;&amp;#039;Ehemaliger Landesvater wird Ehrenbürger&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Wittenberg/Gräfenhainichen, 31. Oktober 2013; abgerufen am 4. Dezember 2014. CNI: [http://www.mz-web.de/wittenberg-graefenhainichen/wuerdigung-boehmer-wird-ehrenbuerger-von-wittenberg,20641128,24603532.html &amp;#039;&amp;#039;Böhmer wird Ehrenbürger von Wittenberg&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Zeitung&amp;#039;&amp;#039;, Wittenberg/Gräfenhainichen, 12. Oktober 2013; abgerufen am 4. Dezember 2014.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2015: [[Verdienstorden des Landes Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Ministerpräsidenten der deutschen Länder]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Münch]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Bergner]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Böhmer I]]&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Böhmer II]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Paul-Gerhardt-Stifts&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Das Krankenhaus Paul-Gerhardt-Stift im Wandel der Zeiten&amp;#039;&amp;#039;. Maschinenschrift. Wittenberg 1978.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Das Krankenhaus Paul-Gerhardt-Stift im Wandel der Zeiten&amp;#039;&amp;#039;. In: Peter Gierra (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Impulse zur Diakonie in der Lutherstadt Wittenberg&amp;#039;&amp;#039;. Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1983, DNB 840268998, S. 40–104.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Wittenberger Gesundheits- und Sozialwesens.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Teil 1: &amp;#039;&amp;#039;Von der Stadtfrühzeit bis zum Ende des 17. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Stadtgeschichtlichen Museums Wittenberg.&amp;#039;&amp;#039; 5, {{ZDB|999358-7}}). Stadtgeschichtliches Museum, Wittenberg 1981;&lt;br /&gt;
** Teil 2: &amp;#039;&amp;#039;Das 18. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Stadtgeschichtlichen Museums Wittenberg.&amp;#039;&amp;#039; 6). Stadtgeschichtliches Museum, Wittenberg 1983;&lt;br /&gt;
** Teil 3: &amp;#039;&amp;#039;Das 19. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Stadtgeschichtlichen Museums Wittenberg.&amp;#039;&amp;#039; 7). Stadtgeschichtliches Museum, Wittenberg 1984;&lt;br /&gt;
** Teil 4: &amp;#039;&amp;#039;Die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Stadtgeschichtlichen Museums Wittenberg.&amp;#039;&amp;#039; 7). Stadtgeschichtliches Museum, Wittenberg 1988.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Wittenberger Medizinalwesen der Reformationsära.&amp;#039;&amp;#039; In: Wolfram Kaiser, Arina Völker (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Medizin und Naturwissenschaften in der Wittenberger Reformationsära&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Wissenschaftliche Beiträge.&amp;#039;&amp;#039; Reihe T: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Universitätsgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 45, {{ISSN|0440-1298}}). Martin-Luther-Universität – Abteilung Wissenschaftspublizistik, Halle (Saale) 1982, S. 107–126.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Einfluß Martin Luthers auf das Sozial- und Medizinalwesen seiner Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Gesundheitswesen.&amp;#039;&amp;#039; Band 38, Nr. 5, 1983, {{ISSN|0012-0219}}, S. 183–186.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * &amp;#039;&amp;#039;Der Gemeine Kasten – Der Sozialgedanke der Reformation.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Das deutsche Gesundheitswesen&amp;#039;&amp;#039;, 38, 1983 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Wittenberger Kaiserschnitt von 1610.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zentralblatt für Gynäkologie.&amp;#039;&amp;#039; Band 105, 1983, {{ISSN|0044-4197}}, S. 1265–1270.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Martin Luther und das Wittenberger Medizinalwesen seiner Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeichen der Zeit]].&amp;#039;&amp;#039; Band 37, Nr. 5, 1983, S. 107–116.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der gemeine Kasten und seine Bedeutung für das kommunale Gesundheitswesen Wittenbergs.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Martin-Luther-Universität, Halle-Wittenberg. Wissenschaftliche Zeitschrift. Mathematisch-naturwissenschaftliche Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Band 34, Nr. 2, 1985, {{ISSN|0138-1504}}, S. 49–56.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pro Memoria Daniel Sennert (1572–1637).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für klinische Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Band 42, Nr. 15, 1987, {{ISSN|0233-1608}}, S. 1347–1350.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die überregionale Bedeutung der medizinischen Fakultät der Universität Wittenberg.&amp;#039;&amp;#039; In: Stefan Oehmig (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;700 Jahre Wittenberg. Stadt – Universität – Reformation.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Weimar 1995, ISBN 3-7400-0957-8, S. 225–230.&lt;br /&gt;
* als Herausgeber mit Andreas Wurda: &amp;#039;&amp;#039;Das heilkundige Wittenberg. Zur Geschichte des Wittenberger Gesundheits- und Sozialwesens von der Stadtfrühzeit bis zur Neuzeit&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Städtischen Sammlungen der Lutherstadt Wittenberg.&amp;#039;&amp;#039; 15). Drei Kastanien Verlag, Lutherstadt Wittenberg 2009, ISBN 978-3-942005-10-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Konrad-Adenauer-Stiftung]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sachsen-Anhalt, ein Land findet sich. Festschrift zu Ehren von Wolfgang Böhmer.&amp;#039;&amp;#039; Mitteldeutscher Verlag, Halle (Saale) 2011, ISBN 978-3-89812-795-0.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=wolfgang-boehmer|lemma=Böhmer, Wolfgang|autor=|band=1|idNum=351}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikinews|Kategorie:Wolfgang Böhmer|Wolfgang Böhmer}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|133029859}}&lt;br /&gt;
* [http://www.mp.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Politik_und_Verwaltung/StK/MP/Dokumente/Vita_Boehmer_bfr.pdf Lebenslauf] (PDF; 176&amp;amp;nbsp;kB) bei der Landesregierung von Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
* [https://www.deutschlandfunk.de/wolfgang-boehmer-cdu-afd-waehlen-ist-reiner-protest.1295.de.html?dram:article_id=419175 Deutschlandfunk Zeitzeugen im Gespräch vom 31. Mai 2018]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
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{{Normdaten|TYP=p|GND=133029859|LCCN=no2007081487|VIAF=23317239}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bohmer, Wolfgang}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ehrenbürger von Lutherstadt Wittenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1936]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2025]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Böhmer, Wolfgang&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL, Ministerpräsident des Landes Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Januar 1936&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Dürrhennersdorf]], [[Amtshauptmannschaft Löbau]], [[Sachsen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=29. Juni 2025&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lutherstadt Wittenberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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