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	<title>Wodka - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;DerTypaufWiki am 29. September 2025 um 20:05 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-29T20:05:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt die Spirituose. Zu weiteren Bedeutungen siehe [[Wodka (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wodka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Vodka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (aus dem [[Slawische Sprachen|Slawischen]], {{plS|wódka}} [{{IPA|ˈvutka}}], {{ruS|водка|wodka}} [{{IPA|ˈvotkə}}], {{seS|vodka}} [{{IPA|vɔdka}}]; [[Diminutiv]] von {{lang|pl|&amp;#039;&amp;#039;woda&amp;#039;&amp;#039;|de=Wasser}}, also ‚Wässerchen‘)&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Kluge: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache]].&amp;#039;&amp;#039; 24. Auflage. 2002, ISBN 3-11-017473-1, S. 995.&amp;lt;/ref&amp;gt; ist eine meist farblose [[Spirituose]] mit einem [[Alkoholgehalt]] von idealerweise 40 [[Volumenprozent]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{EU-Verordnung|2008|110|titel=des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Januar 2008}}, Anhang II, &amp;#039;&amp;#039;15. Wodka&amp;#039;&amp;#039; (siehe auch: [http://www.was-wir-essen.de/abisz/spirituosen.php Spirituosen] bei www.was-wir-essen.de)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|text=Mindestalkoholgehalt von Spirituosen |url=http://www.admin.ch/ch/d/sr/817_022_110/app6.html |wayback=20121022134348 }} – Die Bundesbehörde der Schweizerischen Eidgenossenschaft&amp;lt;/ref&amp;gt; Er zeichnet sich besonders durch seinen fast neutralen Geschmack und das Fehlen jeglicher [[Fuselöle]], künstlicher [[Aroma|Aromen]] oder anderer [[Fermentation|fermentierter]] Stoffe aus. Er wird entweder pur getrunken oder in [[Cocktail]]s vermischt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wortherkunft ==&lt;br /&gt;
Das Wort Wodka kommt aus den slawischen Sprachen und ist dort ein [[Genus#Maskulinum,_Femininum,_Neutrum,_Utrum|Femininum]]. Es ist ein [[Diminutiv]] des polnischen Wortes {{lang|pl|&amp;#039;&amp;#039;woda&amp;#039;&amp;#039;}} bzw. des russischen Wortes {{lang|ru|вода}} für ‚Wasser‘. Früher wurde die Spirituose auf Deutsch &amp;#039;&amp;#039;Wutka&amp;#039;&amp;#039; genannt, was der polnischen Aussprache ({{lang|pl|&amp;#039;&amp;#039;wódka&amp;#039;&amp;#039;}}) am nächsten kommt. Die heutige deutsche Schreib- und Aussprechweise ähnelt am ehesten der [[niedersorbische Sprache|niedersorbischen Sprache]] ({{lang|dsb|&amp;#039;&amp;#039;wodka&amp;#039;&amp;#039;}}) oder beispielsweise der [[Tschechische Sprache|tschechischen]] Aussprache ({{lang|cs|&amp;#039;&amp;#039;vodka&amp;#039;&amp;#039;}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Wodka in Polen}}&lt;br /&gt;
=== Beginn der Getreidedestillation ===&lt;br /&gt;
Der erste Wodka wurde laut schriftlicher Erwähnung 1405 im ehemaligen [[Königreich Polen]] in [[Sandomierz]] gebrannt, dieser hat ein traditionelles noch bis heute in Polen verwendetes Destillationsverfahren.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Klaus Klöppel |Titel=DuMont Bildatlas Danzig, Ostsee, Masuren: Unterwegs im Nordosten Polens |Verlag=Mair Dumont DE |Datum=2016 |ISBN=978-3-616-45054-4 |Online={{Google Buch |BuchID=lmccDQAAQBAJ |Seite=106}} |Abruf=2017-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Miltiades Varvounis |Titel=Made in Poland. The Women and Men Who Changed the World |Verlag=Xlibris Corporation |Datum=2016 |ISBN=978-1-5245-9664-4 |Online={{Google Buch |BuchID=0DjDDQAAQBAJ |Seite=121}} |Abruf=2017-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit hoher Wahrscheinlichkeit entstand die heutige Art der Wodkaherstellung evolutionär und dank des in agrarisch geprägten Ländern wie Polen oder Russland hohen Überflusses an Roggen. Der frühe Wodka war nur etwa halb so stark wie der heutige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wodka vom 16. bis zum 19. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Vom 16. bis zum 18. Jahrhundert durfte der Wodka in Russland nur in Tavernen verkauft werden, die vom [[Zar]]en eine Genehmigung hatten. Da sich dieses Prinzip jedoch nicht bewährte, gab Zar [[Peter der Große]] schließlich die Wodkaproduktion frei, ließ diese jedoch besteuern.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.russlandjournal.de/russland/sankt-petersburg/wodka-museum/ Museum des russischen Wodkas in St. Petersburg] auf russlandjournal.de. Abgerufen am 2. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Katharina II.]] schränkte das Produktionsrecht wieder ein und nur noch Adelige und Staatsunternehmen durften die Spirituose offiziell herstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Bathon: &amp;#039;&amp;#039;Russischer Wodka.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 978-3-8370-0173-0, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im 19. Jahrhundert kam die Kartoffel als Rohstoff auf, und Billigbrände überschwemmten den osteuropäischen Markt. Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde in Russland deshalb wieder das Staatsmonopol für die Produktion eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.eyeforspirits.com/2010/08/07/die-geschichte-des-vodkas-teil-1/ |wayback=20161104130405 |text=&amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Wodkas.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2024-06-16 20:00:58 InternetArchiveBot }} Teil 1. Auf eyeforspirits.com, abgerufen am 2. November 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unklar ist, ob der Chemiker und Entwickler des [[Periodensystem]]s, [[Dmitri Iwanowitsch Mendelejew|Dmitri Mendelejew]], auch der „Erfinder“ des „modernen“ Wodkas ist. Bekannt ist aber, dass er die Maßeinheit Gramm für Wodka eingeführt hat, denn 100 Gramm fasst die sogenannte „Stopka“, das traditionelle Wodkaglas. Seine Doktorarbeit hat er zwar zum Thema der Verbindung von Wasser und Ethanol verfasst, diskutierte aber nur Mischungsverhältnisse ab 70 % Ethanol.&amp;lt;ref&amp;gt;Anton Evseev: {{Webarchiv|url=http://www.pravdareport.com/science/mysteries/21-11-2011/119683-dmitry_mendeleev_vodka-0/ |wayback=20151126040015 |text=&amp;#039;&amp;#039;Dmitry Mendeleev and 40 degrees of Russian vodka.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-02-16 10:50:35 InternetArchiveBot }} Pravda Report, 21. November 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ältester Markenwodka gilt der seit 1823 im damals preußischen [[Posen]] hergestellte &amp;#039;&amp;#039;[[Wyborowa]]&amp;#039;&amp;#039;, der ab 1873 auch ins westeuropäische Ausland exportiert wurde. Ab 1874 entwickelte die [[Versuchs- und Lehranstalt für Spiritusfabrikation]] des &amp;#039;&amp;#039;Vereins der Spiritusfabrikanten in Deutschland&amp;#039;&amp;#039; mit dem Adler-Wodka eine erste deutsche Wodka-Marke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wodkaproduzenten mit einer langen Tradition sind neben Polen, Russen und [[Ukrainer]]n auch die [[Schweden]] und [[Finnland|Finnen]]. Daneben waren in [[Norddeutschland]] dem Wodka sehr ähnliche [[Kornbrand|Kornbrände]] beliebt. In anderen Nationen war diese Spirituose in der breiten Bevölkerung zum Ende des 19. Jahrhunderts völlig unbekannt. Wodka wurde in Westeuropa lediglich in Adelskreisen als rare osteuropäische Spezialität geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wodka im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Bei Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] 1914 verbot der russische Zar [[Nikolaus II. (Russland)|Nikolaus II.]] den Ausschank und Verkauf von Wodka. Dies führte zu einem Einbruch der Staatseinnahmen um ein Drittel. Als Folge blühte überall die Schwarzbrennerei auf. Beim Sturm auf den [[Winterpalast]] im Zuge der [[Oktoberrevolution]] wurden auch die Alkoholvorräte des Zaren geplündert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Bolschewiki]] verboten die Produktion und den Verkauf aller Arten von Alkohol vollständig, mussten dieses Verbot jedoch 1925 aus finanzpolitischen Gründen wieder aufgeben. Unter Stalin wurde aus dem Gewinn des staatlichen Wodka-Monopols ein beträchtlicher Teil des Staatshaushalts finanziert.&amp;lt;ref&amp;gt;Aleksandr Nikischin: &amp;#039;&amp;#039;Wodka i Stalin.&amp;#039;&amp;#039; Moskau 2007, S. 13–18.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden Wodkarationen für die Soldaten der [[Rote Armee|Roten Armee]] eingeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Bathon: &amp;#039;&amp;#039;Russischer Wodka.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 978-3-8370-0173-0, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die zeitweise Prohibition in Russland wanderten zahlreiche Hersteller von Wodka nach der Oktoberrevolution aus und brachten die Produktion des Wodkas nach Westeuropa, Nordamerika und sogar nach Neuseeland. Zunächst nur in exilrussischen Gemeinden konsumiert, wurde Wodka durch den Cocktailboom ab den 1950er Jahren zu einem Weltgetränk.&amp;lt;ref&amp;gt;Desmond Begg: &amp;#039;&amp;#039;Wodka.&amp;#039;&amp;#039; 2000, ISBN 3-453-13778-7, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; Vormalige exilrussische Gründungen wie [[Smirnoff]] und [[Wodka Gorbatschow|Gorbatschow]] wandelten sich ebenso zu Weltmarken wie neu hinzu kommende Westmarken wie [[Puschkin Vodka|Puschkin]], eine Tochter von [[Berentzen]].&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Bathon: &amp;#039;&amp;#039;Russischer Wodka.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 978-3-8370-0173-0, S. 83ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren gab es in der [[Sowjetunion]] Jahre, in denen [[Juri Andropow]] und [[Michail Sergejewitsch Gorbatschow|Michail Gorbatschow]] die Wodkaherstellung stark einschränken ließen. Die [[Anti-Alkohol-Kampagne in der Sowjetunion 1985–1991|Anti-Alkohol-Kampagne]] Gorbatschows führte zu einem Aufblühen der Schwarzbrennereien sowie einem rapiden Anwachsen der Fälle von [[Alkoholvergiftung]].&amp;lt;ref&amp;gt;Aleksandr Nikischin: &amp;#039;&amp;#039;Wodka i Gorbatschow.&amp;#039;&amp;#039; Moskau 2007, S. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter der Regierung von [[Boris Nikolajewitsch Jelzin|Boris Jelzin]] wurde zu Beginn der 1990er Jahre die Wodkaproduktion in Russland wieder freigegeben, das staatliche Monopol wurde aufgehoben und die Anzahl der Wodkamarken wuchs beträchtlich, teilweise in Kooperation mit westlichen Spirituosenkonzernen.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Bathon: &amp;#039;&amp;#039;Russischer Wodka.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 978-3-8370-0173-0, S. 17f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rohstoffe ==&lt;br /&gt;
Wodka kann aus unterschiedlichen, [[Kohlenhydrate|kohlenhydrathaltigen]] Ausgangsstoffen hergestellt werden. Meist wird Getreide verwendet, aber auch Kartoffeln und [[Melasse]] sind üblich.&amp;lt;ref&amp;gt;Desmond Begg: &amp;#039;&amp;#039;Wodka.&amp;#039;&amp;#039; 2000, ISBN 3-453-13778-7.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den meisten Ländern gibt es keinerlei spezielle Beschränkung der möglichen Rohstoffe für Wodka, sofern diese für die Herstellung von Spirituosen im Allgemeinen zugelassen sind. So wird beispielsweise in Australien, Italien, Frankreich oder den Vereinigten Staaten Wodka mitunter aus Weintrauben produziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Forderungen nach Reinheitsgebot ===&lt;br /&gt;
Polen und mehrere nordeuropäische Länder fordern, dass echter Wodka lediglich aus Kartoffeln, Getreide und allenfalls noch Melasse hergestellt werden dürfe. Ein solches Reinheitsgebot gibt es schon in Russland und der Ukraine. Diese beiden Länder sind weltweit (noch vor der EU) die größten Wodkaproduzenten. Der Ausschuss für Umweltfragen, Volksgesundheit und Lebensmittelsicherheit des Europaparlaments einigte sich jedoch am 30. Januar 2007 auf den [[Horst Schnellhardt#Schnellhardt-Kompromiss|Vorschlag des deutschen CDU-Abgeordneten Horst Schnellhardt]], dass beim Brennen von Wodka auch andere Substanzen verwendet werden dürfen. Allerdings müsse der Ursprungsstoff im Namen getragen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Getreide ===&lt;br /&gt;
Das traditionelle [[Getreide]] zur Wodkaherstellung in [[Osteuropa]] ist bis heute [[Roggen]]. Daraus hergestellter Wodka schmeckt lieblich, weich, mild, leicht süßlich; daher gilt er als der beste Ausgangsstoff. In westlichen Ländern wird oft [[Weizen]] sowie in Skandinavien zum Teil auch [[Gerste]] verwendet. Andere Getreidesorten wie [[Mais]] oder [[Reis]] gehören nicht zu den traditionellen Rohstoffen und werden selten verwendet, wobei Reis allerdings in jüngerer Zeit bei einigen in Europa eher unbekannten asiatischen Wodkaherstellern Verbreitung gefunden hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kartoffeln ===&lt;br /&gt;
[[Kartoffel]]n werden seit dem 19. Jahrhundert verwendet. Der Geschmack des daraus gewonnenen Wodkas ist gewöhnlich schwerer und süßlicher als der des aus Weizen destillierten Wodkas. Vor allem in Polen und der Ukraine werden Wodkas aus Kartoffeln hergestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Bathon: &amp;#039;&amp;#039;Russischer Wodka.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 978-3-8370-0173-0, S. 43.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Melasse ===&lt;br /&gt;
[[Melasse]] – ein Nebenprodukt der [[Zucker]]produktion – gilt als der billigste und qualitativ schlechteste Rohstoff für Wodka. Der Geschmack des daraus gebrannten Wodkas ist meistens etwas süßer als der von Getreidewodka. Die Verwendung dieses Ausgangsstoffs ist sowohl in den [[Zuckerrohr]]anbauländern als auch in einigen europäischen Ländern wie z.&amp;amp;nbsp;B. Deutschland oder Tschechien verbreitet. Hieraus hergestellte Wodkas zählen nahezu immer zum unteren Preissegment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herstellung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vodka bottling machine.jpg|mini|Wodka-Abfüllanlage]]&lt;br /&gt;
[[Datei:UkrainianVodkaStill.jpg|mini|Historischer Wodka-Destillationsapparat]]&lt;br /&gt;
Der erste Schritt zur Wodkagewinnung ist dem des [[Bierbrauen]]s sehr ähnlich. Man beginnt mit der Herstellung der sogenannten [[Maische]], dem Vermischen des jeweiligen Ausgangsstoffs, also geschrotetes und [[Malz|gemälztes]] Getreide oder zerkleinerte Kartoffeln, mit Wasser, wobei den Kartoffeln zusätzlich noch Enzyme z.&amp;amp;nbsp;B. aus Malz zugesetzt werden müssen. Beim anschließenden Erhitzen werden die im Malz enthaltenen Enzyme (v. a. [[Amylase]]) aktiv und spalten die Stärkemoleküle auf. Der nun süßen Maische (der Würze) wird [[Backhefe|Hefe]] hinzugefügt, um die Gärung in Gang zu setzen. Beim [[Alkoholische Gärung|Gären]] wird der Zucker in der Maische in Alkohol umgewandelt, bis zu einem Gehalt von 6 bis 7&amp;amp;nbsp;Volumenprozent Alkohol. Dadurch stirbt die Hefe ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach findet das eigentliche [[Brennen (Spirituosen)|Brennen]] statt, wobei der sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Rohalkohol&amp;#039;&amp;#039; gewonnen wird. Der Brennvorgang wird stufenweise wiederholt, um die Produktqualität zu verbessern. Der Brennprozess findet dabei kontinuierlich statt, das Maischen hingegen geschieht in [[Bestellmenge|Chargen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Wodka möglichst geschmacksneutral herzustellen, wird das Destillat mehrfach oder mindestens abschließend filtriert. Dabei werden Begleitaromen entfernt, vor allem die sogenannten [[Fuselöle]]. Dazu wird die Flüssigkeit durch Säulen mit [[Aktivkohle]] gepumpt, die die unerwünschten Stoffe an sich bindet. Auch biologisch durch Milcheiweiß, durch Einfrieren und Ausfällen von Verunreinigungen und elektrisch kann das Destillat gereinigt werden. Abschließend werden die verbliebenen Schwebeteilchen mit Hilfe von sehr feinporigen Filtrationsanlagen abgetrennt. Der gereinigte Wodka besteht also fast nur noch aus Wasser und [[Ethanol]]. Diese Neutralisierung des Geschmacks durch einen Filterprozess unterscheidet den Wodka vom [[Kornbrand]]. Die Qualität des Filterprozesses ist entscheidend für den verbleibenden Geschmack des Endproduktes und damit auch dessen Preis. Billigere Produkte können noch Reste an Fuselölen enthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Reifung nach dem Brennen ist nicht erforderlich. Die Lagerung bis zur Abfüllung geschieht in Glas-, Stein- oder Edelstahltanks. In einem letzten Arbeitsgang wird der Wodka mit Wasser auf Trinkstärke verschnitten; sie beträgt in Deutschland meist 37,5 oder 40 %&amp;amp;nbsp;Vol. Traditionell hat Wodka seit Mendelejew 40 %&amp;amp;nbsp;Vol. Alkohol. Moderne Marken schwanken jedoch zwischen 37,5 % (z.&amp;amp;nbsp;B. Smirnoff) und 56 % (Krepkaya), wobei unverdünnt getrunkene Sorten für gewöhnlich 45 % Vol. nicht überschreiten. Das Wasser wird vor der Zugabe meistens ebenfalls gefiltert, bei Premiummarken die Mischung noch weiter veredelt. Dann wird der Wodka abgefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den reinen oder puren Wodkas werden inzwischen auch aromatisierte Wodkas hergestellt, indem das Destillat oder der pure Wodka mit Früchten, Gewürzen, Extrakten oder Essenzen angesetzt oder Aromaöle hinzugegeben werden. Die häufigsten Aromatisierungen sind die Typen Zitrone bzw. Lemon und Schwarze Johannisbeere (oft englisch &amp;#039;&amp;#039;Black Currant&amp;#039;&amp;#039;), die es mittlerweile von den vielen größeren Markenherstellern gibt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wodkagefäße ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wodkaflaschen.JPG|mini|Kleine russische Wodkafläschchen]]&lt;br /&gt;
Wodka wird üblicherweise in Flaschen verkauft. In Polen gibt es Wodka in 0,20-l-Flaschen (an EU-Norm angepasst, vorher 0,25 l) in 0,5-, 0,7- und seltener in 1-l-Flaschen. In Russland wird er neben den üblichen 0,5-l-Flaschen ebenfalls in kleinen Flaschen mit 0,25 l Inhalt verkauft. Ebenfalls gibt es kleine Gläser mit Einwegverschluss. Eine Zeitlang gab es in Russland Plastikbecher mit 0,1 l Inhalt, diese verschwanden jedoch wieder vom Markt, da der Alkohol Schadstoffe aus dem Plastik löste. In Deutschland werden meist 0,7- und 1-l-Flaschen verkauft, letztere gewöhnlich in Großhandlungen und [[Duty-free]]-Shops.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konsum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:VodkaBelt.png|mini|Der „Wodka-Gürtel“. In Nord- und Osteuropa wird Wodka im Vergleich zum Rest der Welt am meisten konsumiert.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Regal mit Wodka.jpg|mini|Regal mit Wodka in einem ukrainischen Lebensmittelgeschäft]]&lt;br /&gt;
Wodka wird in [[Polen]] wie auch in [[Russland]] meist im Rahmen einer langen Mahlzeit konsumiert. Meist werden viele kleine kalte oder warme Speisen, etwa [[Salzpilz|eingelegte Pilze]], Salzgurken, Fleischbällchen, Kartoffelpüree, Roggenbrot und Butter, säuerliches (nicht zu süßes) Obst etc., über einen Tisch verteilt, und jeder isst etwas, während zwischendurch immer wieder ein Wodka getrunken wird. Ebenfalls gehört sehr oft eine halbe Zitronenscheibe dazu, ähnlich wie beim [[Tequila]]. Traditionell fassen die Gläser etwa hundert Gramm Wodka (etwa 0,1 Liter), fünfmal so viel wie deutsche Schnapsgläser. Diese traditionellen Gläser wurden jedoch seit dem Ende der Sowjetunion in Osteuropa allmählich von Schnapsgläsern des westlichen Typus verdrängt.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Bathon: &amp;#039;&amp;#039;Russischer Wodka.&amp;#039;&amp;#039; 2007, ISBN 978-3-8370-0173-0, S. 28.&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Trinken hält man die Luft an und trinkt das Glas auf einen Zug aus, anschließend atmet man tief aus und isst etwas. Wodka ohne Gesellschaft zu trinken, ist in Russland und in Polen verpönt und gilt als Zeichen von [[Alkoholismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den traditionellen Herstellungsländern wird Wodka gern pur und bei Zimmertemperatur getrunken. In westlichen Ländern wird Wodka daneben mitunter gern zum Mixen von Cocktails und [[Longdrink]]s verwendet. So wird Wodka zum Beispiel mit Orangensaft („[[Screwdriver]]“), sonstigen Fruchtsäften oder mit Limonaden gemixt. Aufgrund seines neutralen Geschmacks ist er für die Zubereitung einer [[Bloody Mary]] unerlässlich. Der in den USA entwickelte Cocktail [[Moscow Mule]] trug zu einem großen Teil zum Erfolg des Wodkas in den USA ab den 1950er Jahren bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Desmond Begg: &amp;#039;&amp;#039;Wodka. Das Handbuch für Genießer&amp;#039;&amp;#039;. (= &amp;#039;&amp;#039;Evergreen&amp;#039;&amp;#039;). Taschen, Köln 2000, ISBN 3-8228-6010-7.&lt;br /&gt;
* [[Sonja Margolina]]: &amp;#039;&amp;#039;Wodka. Trinken und Macht in Russland&amp;#039;&amp;#039;. wjs, Berlin 2004, ISBN 3-937989-03-X.&lt;br /&gt;
* Mark Lawrence Schrad: &amp;#039;&amp;#039;Vodka Politics. Alcohol, Autocracy and the Secret History of the Russian State&amp;#039;&amp;#039;. Oxford University Press, New York City 2014, ISBN 978-0-19-975559-2.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bürger, trinkt staatlichen Wodka!&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]].&amp;#039;&amp;#039; 3. Februar 2015, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Matthias Marzec: &amp;#039;&amp;#039;Wodka’s Greatest Hits&amp;#039;&amp;#039;. LuLu, Raleigh NC 2007, ISBN 978-1-84753-076-9.&lt;br /&gt;
* Aleksandr Nikischin: &amp;#039;&amp;#039;Wodka i Stalin.&amp;#039;&amp;#039; Wsja Rossija, Moskau 2006.&lt;br /&gt;
* Aleksandr Nikischin: &amp;#039;&amp;#039;Wodka i Gorbatschow.&amp;#039;&amp;#039; Wsja Rossija, Moskau 2007, ISBN 978-5-93668-006-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Vodkas|Wodka}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4252002-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wodka| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;DerTypaufWiki</name></author>
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