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	<title>Wirtschaftswissenschaft - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Wirtschaftswissenschaft&amp;diff=3866&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sitacu: /* Allgemeines */</title>
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		<updated>2025-09-19T09:31:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Allgemeines&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Ökonomie}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ökonomie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Oekonomie &amp;#039;&amp;#039;Ökonomie&amp;#039;&amp;#039;] im Duden: von {{laS|oeconomia|de=gehörige Einteilung}}, dieses von {{grcS|οἰκονομία|oikonomía|de=Haushaltung, Verwaltung}} aus {{lang|grc|οἶκος|oíkos|de=Haus}} und {{lang|grc|νόμος|nómos|de=Gesetz, Sitte, Brauch}} und dem Suffix [[Liste griechischer Suffixe|{{lang|grc|-ική|-ikḗ}}]].&amp;lt;/ref&amp;gt; und vereinzelt auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ökonomik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Oekonomik &amp;#039;&amp;#039;Ökonomik&amp;#039;&amp;#039;] im Duden: zu {{laS|oeconomicus|de=ökonomisch}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine [[Wissenschaft]], die versucht, wirtschaftliche Zusammenhänge zu beschreiben, zu [[Erklärung|erklären]] und zu deuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftswissenschaft untersucht den [[Rationalität|rationalen]] Umgang mit [[Knappheit|knappen]], also nur begrenzt verfügbaren [[Ressource]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Gabler Wirtschaftslexikon]]: [https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/wirtschaftswissenschaften-48113 Definition Wirtschaftswissenschaften], abgerufen: 30. September 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Aristoteles]] hat lediglich eine moralische Kritik der Ökonomie formuliert, nicht aber eine eigenständige ökonomische Theorie, die dazu geeignet wäre, ökonomische Prozesse zu analysieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Politik_und_wirtschaftlicher_Wettbewerb/NevRr9vIGJoC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%C3%B6konomische+Theorie+Aristoteles&amp;amp;pg=PA312&amp;amp;printsec=frontcover#spf=1620382549884 Hendrik Hansen, &amp;#039;&amp;#039;Politik und wirtschaftlicher Wettbewerb in der Globalisierung&amp;#039;&amp;#039;, 2008, S. 312]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die philosophischen Motive, die Aristoteles leiteten, hinderten ihn jedoch daran, [[Analyse]]n vorzunehmen. Hierzu bemerkte [[Joseph Schumpeter]] 1965, dass Aristoteles „ganz im Geiste vorwissenschaftlichen gesunden Menschenverstandes seine Werturteile über eine Wirklichkeit fällt, deren weite Regionen er unergründet ließ.“&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Schumpeter/Elizabeth B. Schumpeter (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der ökonomischen Analyse&amp;#039;&amp;#039;, 1965, S. 105&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Aristoteles war zielgerichtetes Handeln in der Ökonomie ({{grcS|οἶκος|oikos|de=Haus, Besitz}}; {{grcS|νόμος|nomos|de=Gesetz}}; „nach Gesetzen wirtschaften“) legitim. Er unterschied zwischen naturgemäßem Erwerb und [[Verwendungszweck|Verwendung]] der materiellen Mittel für das gute Leben ({{grcS|οἰκονομικέ|oikonomiké}}) und dem (naturwidrigen) Erwerb dieser Mittel ({{grcS|χρεματιστικέ|[[chrematistik]]é}}). Die Hauptkonturen seiner ökonomischen Theorie finden sich in seinen Werken &amp;#039;&amp;#039;[[Politik (Aristoteles)|Politik]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Nikomachische Ethik]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftswissenschaft gehört heute zu den [[Sozialwissenschaft]]en und besteht selbst aus den Teildisziplinen [[Betriebswirtschaftslehre]] mit den [[Erkenntnisobjekt]]en [[Betrieb]] und [[Unternehmen]] und [[Volkswirtschaftslehre]] mit dem Erkenntnisobjekt der [[Volkswirtschaft]] und dem [[Wirtschaften]]. Dazu kommen noch die [[Finanzökonomik]], die [[Finanzwissenschaft]], die [[Bildungsökonomik]], sowie [[Ökonometrie]]. Wirtschaftswissenschaften greifen oft auf Begriffe aus anderen [[Einzelwissenschaft]]en zurück, etwa bei der [[Anpassung (Betriebswirtschaftslehre)|Anpassung]] (entlehnt aus der [[Sozialisation|Anpassung]] in der [[Psychologie]]), beim [[Gleichgewicht (Wirtschaftstheorie)|Gleichgewicht]] ([[mechanisches Gleichgewicht]] in der [[Physik]]) oder beim [[Wirtschaftskreislauf]] ([[Blutkreislauf]] der [[Medizin]]) sowie dem [[Schock (Volkswirtschaftslehre)|Schock]] (wiederum aus der [[Schock (Medizin)|Medizin]]) und fügt jeweils andere, dem Erkenntnisobjekt entsprechende [[Begriffsinhalt]]e ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
=== Volkswirtschaftslehre ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Volkswirtschaftslehre#Geschichte|titel1=Geschichte der Volkswirtschaftslehre}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die großen Denker der [[Antike]] und des [[Mittelalter]]s gelten als Ahnherren der Wirtschaftswissenschaft. Auch das Mittelalter kannte bereits einige ökonomische Darstellungen. [[Thomas von Aquin]] behandelte in seinem zwischen 1265 und 1273 entstandenen Hauptwerk [[Summa theologica]] auch ökonomische Fragestellungen. Er stufte [[Landwirtschaft]] und [[Handwerk]] höher ein als den [[Handel]]. [[Gewinn]]streben darf nicht den Schwächeren oder die Allgemeinheit schädigen. Kernstück bildete seine Lehre vom [[Gerechter Preis|gerechten Preis]]. [[Joseph Schumpeter]] schrieb in seiner &amp;#039;&amp;#039;History of Economic Analysis&amp;#039;&amp;#039; (1954) die Entwicklung der wissenschaftlichen Untersuchung ökonomischer Zusammenhänge bereits den [[Scholastik#Neuzeitliche Spätscholastik und Neuscholastik|Spätscholastikern]] (im 14. und 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert) zu. Allerdings unterschied sich die [[Ökonomik in Antike und Mittelalter|alteuropäische Ökonomik]] in ihrer Grundkonzeption stark von der heutigen Sichtweise. [[Nikolaus Kopernikus]] (1473–1543) beschäftigte sich in der Folge der [[Inflation]] der [[Deutscher Bauernkrieg|Bauernkriegszeit]] mit [[Geldtheorie]]. Bei [[Johannes Buridan]] (1300–1385) finden sich erste Ansätze deskriptiver Ökonomie, indem er im [[Metallismus]] den [[Geldwert]] durch seinen [[Metallwert]] bestimmt sieht. Von Nicolaus Oresmius (1325–1385) stammte mit dem &amp;#039;&amp;#039;Traktat über Geldabwertungen&amp;#039;&amp;#039; (1373) das erste rein ökonomische Werk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als „frühmoderne“ (auch „vorklassische“) Ökonomen werden die Merkantilisten und die [[Physiokraten]] eingeordnet. Seit etwa 1450 setzte der [[Merkantilismus]] ein, während dessen der [[Ökonom]] [[James Steuart-Denham, 7. Baronet|James Steuart]] mit seinem merkantilistischen &amp;#039;&amp;#039;Summa&amp;#039;&amp;#039; (1767) die erste Gesamtdarstellung der Ökonomie vorlegte und so die Ökonomie als eigenständige [[Wissenschaft]] begründete.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Söllner: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des ökonomischen Denkens.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die „natürliche Ordnung“ ({{frS|ordre naturel}}) der [[Physiokratie]] war geprägt von [[Freiheit]], [[Wettbewerb (Wirtschaft)|Wettbewerb]] und [[Privateigentum]], was am besten in ihrem 1751 von [[Vincent de Gournay]] geprägten [[Politisches Schlagwort|Schlagwort]] „laufen lassen und geschehen lassen“ ({{frS|[[laissez-faire]], [[laissez-passer]]}}) zum Ausdruck kommt. Als Geburtsstunde der Wirtschaftswissenschaft in der heute verstandenen Form als Forschungsdisziplin mit eigenständigen Theoriegebilden wird häufig das Jahr 1758 genannt, in welchem der französische Arzt [[Francois Quesnay]] sein Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;[[Tableau économique]]&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte. Der zum Zeitpunkt der [[Veröffentlichung]] 64-jährige Gelehrte verstand die Abhängigkeiten von Geld- und [[Güterstrom|Güterströmen]] als Kreislauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Schotte [[Adam Smith]] wird als Begründer der modernen Wirtschaftswissenschaft angesehen. Er veröffentlichte 1776 sein Buch &amp;#039;&amp;#039;[[Der Wohlstand der Nationen]]&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations&amp;#039;&amp;#039;) und kritisierte dort den bis dahin zumeist vorherrschenden Merkantilismus. Sein weitverbreitetes Werk fand in [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und den [[Vereinigte Staaten|USA]] große Anerkennung und vermittelte erstmals die Idee einer neuen Wissenschaftsrichtung zur Untersuchung des wirtschaftlichen Handelns.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit [[David Ricardo]]s Schrift &amp;#039;&amp;#039;Principles of Political Economy and Taxation&amp;#039;&amp;#039; (1821)&amp;lt;ref&amp;gt;David Ricardo: &amp;#039;&amp;#039;Principles of Political Economy and Taxation.&amp;#039;&amp;#039; 1821 ([https://socialsciences.mcmaster.ca/econ/ugcm/3ll3/ricardo/prin/index.html socserv2.socsci.mcmaster.ca] [abgerufen am 25. September 2019]).&amp;lt;/ref&amp;gt; setzte sich die „[[deduktiv]]e Methode“ mit quantitativer Betrachtung durch. Mit Verbreitung dieser Methode wurden die sozialen Rahmenbedingungen zunehmend aus der Untersuchung der Politischen Ökonomie eliminiert; es setzte sich zunächst ein rein logisch-mathematisches Verständnis der Marktverhältnisse durch (Volkswirtschaftslehre als Naturwissenschaft).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem Eindruck der [[Industrialisierung]] im 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert entwickelten [[Karl Marx]] und [[Friedrich Engels]] die [[marxistische Wirtschaftstheorie]]. Die [[klassische Nationalökonomie]] wurde, beginnend gegen Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts, abgelöst durch die [[Neoklassische Theorie]], die die moderne Volkswirtschaftslehre bis heute prägt. Über mehrere Jahrzehnte – bis in die 1960er/70er Jahre – dominierten allerdings die Veröffentlichungen von [[John Maynard Keynes]] die Diskussion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der zweiten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts gewinnen zunehmend die an Smith anknüpfenden Ideen des [[Wirtschaftsliberalismus|wirtschaftlichen Liberalismus]] Verbreitung. Als einer der bedeutendsten Ökonomen dieser Richtung gilt [[Milton Friedman]]. Daneben existieren unter anderem mit dem Sammelbegriff [[Heterodoxe Ökonomie|Heterodoxen Ökonomie]] oder [[Plurale Ökonomik]] kritische Positionen zum Mainstream.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betriebswirtschaftslehre ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Betriebswirtschaftslehre#Geschichte|titel1=Geschichte der Betriebswirtschaftslehre}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Betriebswirtschaftslehre (BWL) als reine Beschreibung von Tätigkeiten und deren Zwecken in einzelnen [[Unternehmen]] begann schon im 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert in Italien. Dort wurde im Jahre 1494 auch für das [[Rechnungswesen]] der BWL die Technik der [[Doppik|doppelten Buchführung]] durch [[Luca Pacioli]] entwickelt und veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Begründer der &amp;#039;&amp;#039;Handlungswissenschaft&amp;#039;&amp;#039; gilt der Franzose [[Jacques Savary]], der im Jahre 1675 das erste systematisch gegliederte Lehrbuch zur Betriebswirtschaft veröffentlichte: &amp;#039;&amp;#039;Le parfait Négociant&amp;#039;&amp;#039;. Darin fasste er das gesamte kaufmännische Wissen seiner Zeit zusammen, beschrieb das [[Handel]]sgeschäft und die damit verbundenen Risiken und schlug unter anderem vor, zur [[bilanz]]iellen [[Bewertung (Rechnungswesen)|Bewertung]] des betrieblichen Vermögens das [[Niederstwertprinzip]] anzuwenden und für den periodengerechten Abschluss transitorische Posten vorzusehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Edmund Sundhoff]]: &amp;#039;&amp;#039;Dreihundert Jahre Handelswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;. 1979, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; Savary hatte großen Einfluss auf [[Paul Jacob Marperger]] aus Nürnberg, der in seinem 1714 veröffentlichten Hauptwerk &amp;#039;&amp;#039;Nothwendige und nützliche Fragen über die Kauffmannschafft&amp;#039;&amp;#039; ebenfalls das Handelsgeschäft beschrieb und die [[Handelsspanne]] rechtfertigte. Als Erster begründete er den wissenschaftlichen Anspruch des Fachs, indem er forderte, auf Universitäten öffentliche &amp;#039;&amp;#039;Professores Mercaturae&amp;#039;&amp;#039; zu verordnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Jacob Marperger: &amp;#039;&amp;#039;Nothwendige und nützliche Fragen über die Kauffmannschafft.&amp;#039;&amp;#039; 1714, S. 138–141.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Savarys eigentlicher Nachfolger im deutschen Sprachraum gilt jedoch [[Carl Günther Ludovici]], der „sein Augenmerk allein auf das Zusammentragen und systematische Aufbauen des Stoffes“ richtete und mit seinem Werk „&amp;#039;&amp;#039;Eröffnete Akademie der Kaufleute oder vollständiges Kaufmannslexikon&amp;#039;&amp;#039; die beste Sammlung seiner Zeit schuf“ (Eduard Weber), in deren Anhang sich mit dem &amp;#039;&amp;#039;Grundriss eines vollständigen Kaufmanns-Systems&amp;#039;&amp;#039; eine systematische Darstellung der Handlungswissenschaft findet, die den Stoff gliedert in die Arten der Handels- und Handelshilfsbetriebe, die produktiven Faktoren (Waren, Personen, Sachmittel) sowie die Handelstätigkeit als Ein- und Verkauf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einer Zeit des Niederganges der Betriebswirtschaftslehre und der Verdrängung durch die Volkswirtschaftslehre nahm ihre Bedeutung seit Beginn des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts erheblich zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhalte ==&lt;br /&gt;
Im deutschen Sprachraum wird die Wirtschaftswissenschaft üblicherweise in die Bereiche Betriebswirtschaftslehre (BWL) und Volkswirtschaftslehre (VWL, Nationalökonomie) unterteilt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Marburg&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.uni-marburg.de/fb02/studium/studgang/studinteressierte/studium_allg/wiwi | wayback=20110222044456 | text=&amp;#039;&amp;#039;Womit beschäftigt sich die Wirtschaftswissenschaft?&amp;#039;&amp;#039;}} Universität Marburg.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die zugehörigen Berufsbezeichnungen sind [[Wirtschaftswissenschaftler]], [[Volkswirt]] und [[Betriebswirt]] (oder auch Ökonom).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Volkswirtschaftslehre untersucht grundlegende wirtschaftliche Zusammenhänge und Gesetzmäßigkeiten in einer [[Gesellschaft (Soziologie)|Gesellschaft]], sowohl in Bezug auf einzelne wirtschaftende Einheiten ([[Mikroökonomie]]) als auch gesamtwirtschaftlich ([[Makroökonomie]]). [[Erkenntnisobjekt]]e sind das [[Wirtschaften]], also der [[Planung|planmäßige]] und [[Wirtschaftlichkeit|effiziente]] Umgang mit [[Knappheit|knappen]] [[Ressource]]n zwecks bestmöglicher [[Bedürfnisbefriedigung]] in der Umgebung der [[Wirtschaft]]. Die Betriebswirtschaftslehre befasst sich mit den wirtschaftlichen Zusammenhängen und Gesetzmäßigkeiten einzelner [[Unternehmen]] und liefert Erkenntnisse über betriebliche Strukturen und Prozesse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um [[Wirtschaftstheorie|wirtschaftstheoretische]] Modelle [[empirisch]] zu überprüfen und ökonomische [[Phänomen]]e quantitativ zu analysieren, werden [[Ökonometrie|ökonometrische]] Methoden eingesetzt, die letztlich auf [[Mathematik|mathematischen]] Modellen beruhen. Diese Modelle dienen auch dazu, [[Prognose]]n für wirtschaftliche Entwicklungen zu erstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Wirtschaftswissenschaft im weiteren Sinne zählen auch [[interdisziplinär]]e Bereiche wie&lt;br /&gt;
* [[Verkehrswirtschaftslehre]],&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftschemie]],&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftsethik]],&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftsgeographie]],&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftsgeschichte]],&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftsinformatik]],&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftsingenieurwesen]],&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftsmathematik]],&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftspädagogik]],&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftsphilosophie]],&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftspolitik]],&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftspsychologie]],&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftsrecht]],&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftssoziologie]],&lt;br /&gt;
* [[Wirtschaftsstatistik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wirtschaftswissenschaft zählt zu den [[Sozialwissenschaften]]. Wirtschaftswissenschaftliche Aspekte werden auch in anderen sozialwissenschaftlichen Bereichen untersucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
{{Portal|Wirtschaft}}&lt;br /&gt;
* [[Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte]] (bdvb)&lt;br /&gt;
* [[Chrematistik]]&lt;br /&gt;
* [[Deutsche Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften]]&lt;br /&gt;
* [[EconBiz|Virtuelle Fachbibliothek Wirtschaftswissenschaften]] (EconBiz)&lt;br /&gt;
* [[Liste wirtschaftswissenschaftlicher Zeitschriften]]&lt;br /&gt;
* [[Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Alfred Bürgin]]: &amp;#039;&amp;#039;Zur Soziogenese der Politischen Ökonomie. Wirtschaftsgeschichtliche und dogmenhistorische Betrachtungen,&amp;#039;&amp;#039; 2. Aufl., Marburg 1996&lt;br /&gt;
* [[Karl Eman Pribram]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des ökonomischen Denkens&amp;#039;&amp;#039;. Übersetzung der Originalausgabe &amp;#039;&amp;#039;A History of Economic Reasoning&amp;#039;&amp;#039;. Erster und zweiter Band. Suhrkamp Verlag, Frankfurt/M. 1998, ISBN 3-518-28956-X&lt;br /&gt;
* [[Adam Smith]], 1776: &amp;#039;&amp;#039;An Inquiry into the Nature and Causes of the Wealth of Nations&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Deutsche Ausgabe: &amp;#039;&amp;#039;Der Wohlstand der Nationen&amp;#039;&amp;#039;. 1999, ISBN 3-423-30149-X&lt;br /&gt;
* [[Joachim Starbatty]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Klassiker des ökonomischen Denkens: Von Platon bis John Maynard Keynes&amp;#039;&amp;#039;. Teil 1 und 2 in einer Gesamtausgabe. Hamburg 2008, ISBN 978-3-937872-92-6&lt;br /&gt;
* Lars Wächter (2021): [[Wirtschaftswissenschaftler|Ökonomen]] auf einen Blick – Ein Personenhandbuch zur Geschichte der Wirtschaftswissenschaft, 2. Aufl., Springer Gabler, Wiesbaden 2021, ISBN 978-3-658-29068-9&lt;br /&gt;
* [[Heiner Flassbeck]]: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen einer relevanten Ökonomik&amp;#039;&amp;#039;. Westend-Verlag, Neu-Isenburg 2024, ISBN 978-3-86489-414-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Economics|Ökonomie}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikibooks|Regal:Wirtschaftswissenschaft}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bdvb.de/ Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte e.&amp;amp;nbsp;V. – Das Netzwerk für Ökonomen (bdvb)] – der Verband für Wirtschaftsakademiker und -studenten, auch für Nachbardisziplinen (z.&amp;amp;nbsp;B. Wirtschaftsinformatiker, Wirtschaftsrechtler)&lt;br /&gt;
* [https://www.econbiz.de/ EconBiz – virtuelle Fachbibliothek für Wirtschaftswissenschaften]&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Wissenschaft/Wirtschaftswissenschaften/|Wirtschaftswissenschaften}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4066528-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4066528-8|LCCN=sh85040850|NDL=00565428}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftswissenschaft| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sitacu</name></author>
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