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	<title>Wirtschaftsingenieurwesen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Wirtschaftsingenieurwesen&amp;diff=9551&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;At40mha: typografische Anführungszeichen korrigiert</title>
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		<updated>2025-05-17T13:59:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typografische Anführungszeichen korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsingenieurwesen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Interdisziplinarität|interdisziplinäres]] [[Studium]], das aus [[Ingenieurwissenschaften|ingenieur-]] und [[wirtschaftswissenschaft]]lichen Teilen besteht. Es verbindet technisch-naturwissenschaftliche sowie Wirtschafts- und oftmals auch [[Rechtswissenschaften|Rechtsinhalte]] miteinander. Nach Abschluss des Studiums darf der Absolvent die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsingenieur&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; führen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verschiedene Universitäten boten diese Studienrichtung bereits im späten 19. Jahrhundert an. In den USA wurde dieses Studium vermutlich erstmals 1908 eingeführt. 1927 führte die damalige [[Technische Hochschule Berlin]] den Studiengang als erste deutsche Hochschule ein.&amp;lt;ref name=GBW&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.vwi.org/hauptmenue/beruf-studium/wirtschaftsingenieurwesen/geschichte-und-bedeutung.html |wayback=20170707015915 |text=Geschichte und Bedeutung des Wirtschaftsingenieurwesens vom VWI}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der von [[Willi Prion]] entwickelte Studiengang wurde damals noch als „Wirtschaft und Technik“ bezeichnet und sollte Nachkommen von Unternehmern eine adäquate Ausbildung bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis in die 1970er Jahre boten dieses Studium relativ wenige Universitäten an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GBW&amp;quot;/&amp;gt; Als erste bundesdeutsche [[Fachhochschule]] hatte München eine eigene Fakultät Wirtschaftsingenieurwesen im Angebot: seit 1947 unter dem Dach des Oskar-von-Miller-Polytechnikum und ab 1971 in der neu gegründeten Hochschule München.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans Koller, Kathrin Möslein, Frank Piller, Ralf Reichwald |url=https://mediatum.ub.tum.de/doc/1738290/1738290.pdf |titel=Die Zukunft der grenzenlosen Unternehmung, Seite 136 |datum=2024-12 |sprache=de |abruf=2025-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den Hochschulen und Ingenieurschulen der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] war ein ähnlicher Studiengang als &amp;#039;&amp;#039;Ingenieurökonomie&amp;#039;&amp;#039; etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wissenschaftliche Zuordnung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wirtschaftsingenieurwesen befasst sich mit Betriebsabläufen, das heißt mit Theorien, Methoden, Werkzeugen und [[intersubjektiv]] nachprüfbaren Erkenntnissen und Zusammenhängen, zwischen verschiedenen wirtschafts-, ingenieur- und rechtswissenschaftlichen Disziplinen. Daher fungiert der Studiengang als Schnittstelle zwischen der [[Betriebswirtschaft]] und dem [[Ingenieurwesen]]. Die Zielstellung des Wirtschaftsingenieurwesens ist die [[Optimierung]] der Betriebsabläufe hinsichtlich technischer Prozesse auf der einen und größtmöglicher [[Produktivität]] und [[Wirtschaftlichkeit]] auf der anderen Seite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berufenet&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/kurzbeschreibung&amp;amp;dkz=58785 |titel=BERUFEnet: Wirtschaftsingenieur |hrsg=[[Bundesagentur für Arbeit]] |zugriff=2017-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Inhalt des Wirtschaftsingenieurwesens sind interdisziplinäre und damit oft [[Komplexes System|komplexe Systeme]]. Dies beinhaltet die [[Produktentwicklung|Entwicklung]], [[Implementierung]], Realisierung, [[Optimierung]] sowie den realen Betrieb solcher Systeme unter Einhaltung rechtlicher Anforderungen und Vorschriften, wobei die wirtschaftlichen oder technischen Systeme nicht isoliert, sondern als ganzheitliche Systeme betrachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vielmehr modelliert und gestaltet das Wirtschaftsingenieurwesen unter ökonomischen wie rechtlichen Gesichtspunkten und unter Verwendung der [[Methodik|Methoden]] der [[Systemtheorie]], der [[Statistik]], des [[Operations Research]] und weiteren reale wirtschaftlich-technische Systeme und leitet aus entsprechenden [[Modell]]en Anforderungen für Produktions-, Fertigungs-, Vermarktungs- und Informationssysteme zur Implementierung in existierende oder neue reale Systeme ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Anzahl der Studierenden nach Studienfächern in Deutschland im Wintersemester 2020/2021&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www-genesis.destatis.de/genesis/online?sequenz=tabelleErgebnis&amp;amp;selectionname=21311-0003#233808 |titel=Studierende: Deutschland, Semester, Nationalität, Geschlecht, Studienfach |hrsg=[[Statistisches Bundesamt]] |abruf=2021-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! [[Rangordnung|Rang]] || [[Fachgebiet|Fach]] || [[Student|Studierende]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1&lt;br /&gt;
|Betriebswirtschaftslehre&lt;br /&gt;
|243.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2&lt;br /&gt;
|Informatik&lt;br /&gt;
|133.765&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|3&lt;br /&gt;
|Rechtswissenschaft&lt;br /&gt;
|119.285&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|…&lt;br /&gt;
|…&lt;br /&gt;
|…&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|9&lt;br /&gt;
|W.-Ing. (ingenieurwiss. Schwerpunkt)&lt;br /&gt;
|70.120&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|…&lt;br /&gt;
|…&lt;br /&gt;
|…&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|24&lt;br /&gt;
|W.-Ing. (wirtschaftswiss. Schwerpunkt)&lt;br /&gt;
|33.830&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Berliner Modell.png|mini|Exemplarischer Aufbau des Studiums an der [https://www.tu.berlin/studieren/studienangebot/gesamtes-studienangebot/studiengang/wirtschaftsingenieurwesen-b-sc Technische Universität Berlin (Bachelor Wirtschaftsingenieurwesen)]]]&lt;br /&gt;
Das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens kann an einer [[Hochschule]] ([[Universität]], [[Fachhochschule]] oder [[Duale Hochschule|Dualen Hochschule]]), das mit einem [[Akademischer Grad|akademischen Grad]] abschließt, oder einer [[Berufsakademie]] erfolgen. Das Wirtschaftsingenieurwesen beinhaltet als interdisziplinäres Studium sowohl [[Ingenieurwissenschaften|ingenieurwissenschaftliche]] als auch [[wirtschaftswissenschaft]]liche Komponenten, wird aber an den meisten Universitäten eher den ingenieurwissenschaftlichen [[Fakultät (Hochschule)|Fakultäten]] zugeordnet. Der Schwerpunkt des Studiengangs und die Zusammenstellung der Module können sich je nach gewähltem Schwerpunkt und abhängig von der Forschungsausrichtung der jeweiligen Hochschule deutlich unterscheiden. Während bei Wirtschaftsingenieur-Studiengängen an technisch ausgerichteten Universitäten der ingenieurwissenschaftliche Teil meist deutlich überwiegt, bieten andere Hochschulen und Fachhochschulen auch Wirtschaftsingenieur-Studiengänge mit wirtschaftswissenschaftlichem Schwerpunkt an. Im späteren Stadium beeinflussen die Studierenden selbst durch die Wahl von [[Wahlpflichtfach|Wahlpflichtmodulen]] und Vertiefungsrichtungen den Schwerpunkt des weiteren Verlaufs selbst. Als Beispiel kann hier das „Berliner Modell“ herangezogen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Axel Haas, Jens Weibezahn |Titel=Das Wirtschaftsingenieurwesen – Ein Erfolgsmodell |Hrsg=Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e.&amp;amp;nbsp;V. |Sammelwerk=Wirtschaftsingenieurwesen; Hochschulausbildung, Wissenschaft und Praxis |Auflage=15. |Verlag=Eigenverlag |Ort=Berlin |Datum=2021 |ISBN=978-3-00-064018-6 |Seiten=12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten vier Semestern des Studiums, bei Diplomstudiengängen also im [[Diplom#Diplomstudium|Grundstudium]], sollen technische und wirtschaftliche Grundlagen vermittelt werden. Da sich die Studieninhalte in dieser Phase aufgrund der Interdisziplinarität stark mit den Inhalten anderer wirtschafts- und ingenieurwissenschaftlicher Studiengänge überschneiden, besuchen Studierende des Wirtschaftsingenieurwesens normalerweise einige der [[Vorlesung]]en für Studierende der [[Informatik]], der [[Betriebswirtschaftslehre]], des [[Maschinenbau]]s, des [[Bauingenieurwesen]]s oder der [[Elektrotechnik]]. Vermehrt werden wie in allen technischen Studiengängen auch im deutschsprachigen Raum Vorlesungen in englischer Sprache gehalten; zudem werden auch Vorlesungen und Kurse zu technischem Englisch angeboten. Außerdem sind im Regelfall [[Praktikum|Praktika]], häufig in Form eines Grund- und eines Fachpraktikums, Bestandteil des Studiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wirtschaftsingenieurwesen hat sich als eigenständiger, wissenschaftlicher Studiengang sowie auch als [[Postgraduales Studium|Aufbaustudium]] an privaten und öffentlichen [[Hochschule]]n fest etabliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abhängig von der Universität verläuft das Studium entweder allgemein als „Wirtschaftsingenieurwesen“ oder wird bereits von Beginn an in verschiedene Spezialisierungen unterteilt. Hierbei sind sowohl technische, z.&amp;amp;nbsp;B. „Wirtschaftsingenieurwesen Maschinenbau“, aber auch wirtschaftliche Spezialisierungen, z.&amp;amp;nbsp;B. „operatives Management“, möglich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit der [[Bologna-Reform]] wird das Studium des Wirtschaftsingenieurwesens meistens als Bachelor- und Masterstudiengang angeboten; die Lehrveranstaltungen sind durch Module strukturiert. Der [[Master]] ist ein Aufbaustudium und setzt einen ersten Hochschulabschluss voraus, welcher durch vermittelte Lehrinhalte zur Aufnahme des Masterstudiums qualifiziert. An wenigen Hochschulen bestimmter Bundesländer wird noch ein [[Diplomstudium|Diplomstudiengang]] angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wirtschaftsingenieurwesen zählt verschiedenen Statistiken zufolge zu den Studiengängen mit den meisten [[Immatrikulation|immatrikulierten]] Studierenden in Deutschland, wobei die Zuordnung der verschiedenen Wirtschaftsingenieurwesen-Studiengänge je nach Statistik unterschiedlich erfolgt. Das statistische Bundesamt differenziert zwischen Wirtschaftsingenieurwesen mit technischem und wirtschaftlichem Schwerpunkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Studienmöglichkeiten ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wird das Studium des &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaftsingenieurwesens&amp;#039;&amp;#039; an 100 [[Fachhochschule]]n, 34 [[Universität]]en und [[Technische Universität|technischen Universitäten]] sowie 55 Studiengänge an [[Berufsakademie]]n angeboten.&amp;lt;ref&amp;gt;Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Studie &amp;quot;[https://vwi.org/scope/studium/berufsbild-online/ Wirtschaftsingenieurwesen, Hochschulausbildung, Wissenschaft und Praxis]&amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 25. Mai 2023. ISBN 978-3-00-064019-3 (Online-Version); ISBN 978-3-00-064018-6 (Druckausgabe)&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnliche Studienmöglichkeiten finden sich in Österreich. In der Schweiz wird dieser Studiengang nur an Fachhochschulen angeboten. Auch im europäischen und nichteuropäischen Ausland existieren teilweise entsprechende Studienmöglichkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abschluss des Studiums und akademischer Grad ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Abschluss des Studiums ist eine Abschlussarbeit (je nach Studiengang eine [[Diplomarbeit]], [[Bachelorarbeit]] oder [[Masterarbeit]]) zu verfassen und je nach Studienordnung in einem [[Kolloquium]] zu verteidigen. In manchen Studiengängen, insbesondere den Diplomstudiengängen, ist zudem vorher eine Abschlussprüfung zu bestehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das erfolgreich absolvierte Studium endet mit dem akademischen Diplom-, Bachelor- oder Mastergrad:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der [[Diplom]]studiengang schließt im Regelfall mit dem akademischen Grad „Diplom-Wirtschaftsingenieur“ (Abk. „Dipl.-Wirtsch.-Ing.“, „Dipl.-Wirt.-Ing.“ oder „Dipl.-Wi.-Ing.“; ggf. mit dem Zusatz „(FH)“ für Fachhochschulen) ab. Soweit der technisch-naturwissenschaftliche Teil nicht in einem Ingenieurfach absolviert wurde, lautet die Endung der Berufsbezeichnung statt auf „-Ingenieur“ bei einzelnen Hochschulen u.&amp;amp;nbsp;U. auch auf die entsprechende andere Berufsbezeichnung wie z.&amp;amp;nbsp;B. „Diplom-[[Wirtschaftsinformatiker]]“. Vereinzelt lautet der akademische Grad auch „Dipl.-Ing. oec.“ bzw. „Diplom-Ingenieurökonom“ (in der DDR).&lt;br /&gt;
* Die Bachelorstudiengänge enden mit dem akademischen Grad „Bachelor of Engineering“ (B.Eng.) oder „Bachelor of Science“ (B.Sc.). Häufig wird dem akademischen Grad ein näher beschreibender Zusatz beigefügt, z.&amp;amp;nbsp;B. B.Eng. in „Wirtschaftsingenieurwesen“, „Business Administration and Engineering“ oder „Economics and Engineering“.&lt;br /&gt;
* Die konsekutiven [[Master]]studiengänge enden mit dem akademischen Grad „Master of Engineering“ (M.Eng.) oder „Master of Science“ (M.Sc.). Ausbildungen an Fachhochschulen enden häufig mit dem M.Eng., aber auch mit dem M.Sc., Abschlüssen an Universitäten enden nicht mit dem M.Eng.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.vwi.org/uploads/media/VWI_Neue-Studienstrukturen_2007-2.pdf |wayback=20120710210037 |text=Neue Studiengangsstrukturen im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit den Abschlüssen Bachelor und Master}} (PDF-Datei; 162&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Nicht-konsekutive Masterstudiengänge enden häufig mit dem akademischen Grad „Master of Business and Engineering“ (MBE) oder „Master of Business Administration &amp;amp; Engineering“ (MBA&amp;amp;E).&lt;br /&gt;
* Eine Promotion im Bereich Wirtschaftsingenieurwesen führt nach erfolgreichem Abschluss zu einem von der jeweiligen Hochschule festgelegten Doktorgrad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studienarten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Simultanstudium ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Simultanstudium, dem Regelfall, sind während der gesamten Studiendauer sowohl ökonomisch-rechtswissenschaftliche als auch technisch-naturwissenschaftliche Fächer im Stundenplan verankert. Zusätzlich existieren Veranstaltungen, die speziell auf die [[Interdisziplinarität]] von Wirtschaft und Technik eingehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wirtschaftsingenieurwesen umfasst vorwiegend die Kernfächer des betriebswirtschaftlichen und des jeweiligen Ingenieurstudiums, hingegen wird auf einige Randdisziplinen, welche reine [[Betriebswirt]]e oder [[Ingenieur]]e belegen müssen, teilweise verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Aufbaustudium ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Absolvent]]en von technischen Studiengängen bietet ein Aufbaustudium die Möglichkeit, die ökonomisch-rechtswissenschaftlichen Anteile „nachzuholen“. Die Fernhochschule Hamburg bietet seit 2006 auch einen Aufbaustudiengang für Wirtschaftswissenschaftler an. Die Hochschule Mittweida bietet seit 2000 einen akkreditierten Fernstudiengang mit dem Abschluss des Diplomwirtschaftsingenieurs an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beruf des Wirtschaftsingenieurs ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftsingenieure werden meist innerhalb von technisch-wirtschaftlichen Querschnittsfunktionen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. für logistische oder planerische Aufgaben (z.&amp;amp;nbsp;B. im Fertigungsbereich), technisches Marketing, Vertrieb bzw. Einkauf für technische Produkte, Projektmanagement oder Qualitätssicherung tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie werden hauptsächlich im [[Maschinenbau]], der [[Elektrotechnik]], im [[Fahrzeugbau]], im [[Bauwesen]] und in [[Unternehmensberater|Beratungsgesellschaften]] eingesetzt. Aufgrund der breiten Wissensbasis werden Wirtschaftsingenieure immer öfter bei [[Versicherer|Versicherungen]], [[Kreditinstitut]]en, im [[Einzelhandel]] und in der [[Informatik]] eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wirtschaftsingenieure sind beispielsweise in den Bereichen [[Vertrieb]] (siehe auch: [[Vertriebsingenieur]]), [[Produktentwicklung]], [[Instandhaltung]], [[Produktion]], [[Logistik]], [[Einkauf]], [[Finanzen]]/[[Verwaltung]], [[Unternehmensführung|Unternehmensführung/Unternehmensleitung]], [[Qualitätsmanagement]], [[Umweltmanagement]], [[Controlling]] und [[Unternehmensberater|Consulting]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbände und Organisationen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* VWI – [[Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure]]&lt;br /&gt;
* [[Vereinigung Wirtschaftsingenieure Schweiz]]&lt;br /&gt;
* [[ESTIEM]] – European Students of Industrial Engineering &amp;amp; Management&lt;br /&gt;
* [[Bundesverband Deutscher Volks- und Betriebswirte]]&lt;br /&gt;
* WING – Österreichischer Verband der Wirtschaftsingenieure&lt;br /&gt;
* IISE – Institute of Industrial and Systems Engineers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Übersetzungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Englischen gibt es keine allgemeingültige Übersetzung des Begriffs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um den Inhalt des Studiums passend wiederzugeben, wird eine der folgenden englischen Übersetzungen verwendet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Business Administration and Engineering&lt;br /&gt;
* Engineering and Business Administration&lt;br /&gt;
* Engineering, Economics and Management (EEM)&lt;br /&gt;
* Engineering Management&lt;br /&gt;
* Industrial Engineering&lt;br /&gt;
* Management Engineering&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese beinhalten sowohl die Ingenieurwissenschaft als auch den englischen Begriff für BWL. Allerdings sind einige der derzeit verbreiteten Übersetzungen international irreführend. „Industrial Engineering“ wird beispielsweise im angloamerikanischen Sprachraum öfter mit Arbeitswissenschaften gleichgesetzt. Der Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure (VWI) merkt hierzu beispielsweise an: „Insbesondere die bislang weit verbreitete Benutzung des “Industrial Engineer” als Umschreibung des deutschen Wirtschaftsingenieurs ist eher vergleichbar mit Produktions- und Fertigungsingenieuren und verdeutlicht nicht das komplexe und integrative deutsche Konzept des Studiums.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Der VWI empfiehlt deshalb den Beisatz „in Business Administration and Engineering“ zum akademischen Grad.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Fachrichtung und Hochschule finden weiterhin auch die folgenden Bezeichnungen Verwendung:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Industrial Engineering &amp;amp; Management (IEM): entspricht dem Inhalt nach einer Art wirtschaftlich gebildeten Betriebsingenieur, wird aber in Deutschland häufig als Synonym für alle Studienrichtungen des W. verwendet, was im Ausland i. d. R. zu Missverständnissen führt.&lt;br /&gt;
* Business and Engineering&lt;br /&gt;
* Business Engineering&lt;br /&gt;
* Business Engineering and Management&lt;br /&gt;
* Management Engineering&lt;br /&gt;
* Civil Engineering &amp;amp; Management: entspricht der Studienrichtung Bauwesen&lt;br /&gt;
* Product Engineering&lt;br /&gt;
* Technology Management&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu beachten ist dabei jedoch, dass Business Engineering eigentlich nur die Planung, Durchführung und Kontrolle von Geschäftsideen und Innovationen umfasst und Product Engineering sich nur auf Konstruktion und Planung neuer Produkte beschränkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Geprüfter Technischer Betriebswirt]]&lt;br /&gt;
* [[Industrial Engineering]]&lt;br /&gt;
* [[Patentingenieur]]&lt;br /&gt;
* [[Rescue Engineering]]&lt;br /&gt;
* [[:Kategorie:Wirtschaftsingenieur]]&lt;br /&gt;
{{Portal|Wirtschaftsingenieurwesen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Baumgarten, Helmut/Schmager, Burkhard: „Wirtschaftsingenieurwesen in Ausbildung und Praxis – Berufsbildungersuchung 2011“; 13. Auflage, Berlin 2011, ISBN 978-3-7983-2324-7&lt;br /&gt;
* Fenner, Heinrich/Vogel, Bernd: „Wirtschaftsingenieurwesen an Universitäten und Fachhochschulen – Organisation und Ressourcenbedarf von Kombinationsstudiengängen“; Hannover 2002, ISBN 3-930447-47-9&lt;br /&gt;
* Zadek, Risse (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Führungskräfte für ein integriertes Management – Wirtschaftsingenieurwesen in Wissenschaft und Unternehmenspraxis&amp;#039;&amp;#039;, Springer, 2002, ISBN 3-540-44061-5&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://wirtschaftsingenieurwesen.de/ Fakultäten- und Fachbereichstag Wirtschaftsingenieurwesen – FFBT Wirtschaftsingenieurwesen e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [http://www.vwi.org/ Verband Deutscher Wirtschaftsingenieure e. V. (VWI)]&lt;br /&gt;
* [https://www.estiem.org/ European Students of Industrial Engineering and Management (ESTIEM)]&lt;br /&gt;
* [http://www.vwi.org/hauptmenue/beruf-studium/wirtschaftsingenieurwesen/berufsbild.html Berufsbilduntersuchung des VWI]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wirtschaftsingenieurwesen| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Studienfach]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieurwissenschaftliches Fachgebiet]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;At40mha</name></author>
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