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	<title>Wired Equivalent Privacy - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-15T10:20:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Wired_Equivalent_Privacy&amp;diff=15090&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Hardware */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-03-14T15:32:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Hardware: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wired Equivalent Privacy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WEP&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, engl. „&amp;#039;&amp;#039;Verdrahteten&amp;#039;&amp;#039; (Systemen) &amp;#039;&amp;#039;entsprechende Privatsphäre&amp;#039;&amp;#039;“) ist das ehemalige Standard-[[Verschlüsselung]]sprotokoll für [[Wireless LAN|WLAN]]. Es sollte sowohl den Zugang zum Netz regeln als auch die Vertraulichkeit und [[Integrität (Informationssicherheit)|Integrität]] der [[Daten]] sicherstellen. Aufgrund verschiedener Schwachstellen gilt das Verfahren grundlegend als unsicher. Die Berechnung des Schlüssels aus einigen Minuten an aufgezeichneten Daten dauert normalerweise nur wenige Sekunden. Daher bieten moderne Geräte WEP gar nicht mehr als Verschlüsselungsoption an und es sollte auch in keinem Fall mehr verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der akuten Sicherheitslücken wurde als Übergangslösung der Nachfolger [[Wi-Fi Protected Access|WPA]] im Jahr 2003 veröffentlicht. Dieser basierte jedoch auf noch alten Sicherheitstechnologien, sodass erst das im Jahr 2004 veröffentlichte [[Wi-Fi Protected Access 2|WPA2]] ein vollwertiger Nachfolger für WEP ist. All diese Standards werden von der [[Wi-Fi|Wi-Fi Alliance]] mittlerweile als veraltet bezeichnet, da [[WPA3]] das aktuellste (Stand: 2022) Verschlüsselungsprotokoll ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wi-fi.org/knowledge-center/faq/what-are-legacy-protocols |titel=What are “legacy protocols”? |hrsg=Wi-Fi Alliance |abruf=2022-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionsweise ==&lt;br /&gt;
Generell handelt es sich um eine einfache [[XOR-Verknüpfung]] des Bitstroms der Nutzdaten mit einem aus dem [[RC4]]-[[Algorithmus]] generierten, [[pseudozufällig]]en Bitstrom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ciphertext transmission.svg|gerahmt|zentriert|Ein Ciphertext wird übertragen]]&lt;br /&gt;
Das WEP-Protokoll verwendet den [[RC4]]-[[Algorithmus]] als [[Pseudozufallszahlengenerator]] (PRNG) bei der Erzeugung eines Keystreams, der einen [[Schlüssel (Kryptologie)|Schlüssel]] und einen [[Initialisierungsvektor]] als Eingabe erhält. Für jede zu schützende Nachricht M wird ein neuer 24 Bit langer Initialisierungsvektor IV gebildet und mit einem Schlüssel K verknüpft, der allen Stationen im [[Wireless Access Point#802.11-Accesspoints|Basic Service Set]] bekannt ist. Das Ergebnis dient als Eingabe für den RC4-Algorithmus, welcher daraus einen Keystream erzeugt. Zusätzlich wird mittels [[Zyklische Redundanzprüfung|Zyklischer Redundanzprüfung]] (ZRP, engl. CRC) ein vermeintlich sicherer „Integritätsprüfwert“ (Integrity Check Value – ICV) berechnet und an die Nachricht M angehängt (||).&lt;br /&gt;
Die resultierende Nachricht (M||ICV) wird mit dem Keystream (RC4(IV||K)) des RC4-Algorithmus XOR-verknüpft und der Initialisierungsvektor IV wird dem resultierenden Ciphertext vorangestellt.&lt;br /&gt;
Die unteren Abbildungen verdeutlichen Verschlüsselung und Entschlüsselung.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://userpages.uni-koblenz.de/~steigner/seminar-net-sec/sem8.pdf Seminar Net Security – Sicherheit im WLAN von Jörg Hedrich]{{Toter Link|date=2018-03 |archivebot=2018-03-24 23:38:07 InternetArchiveBot |url=http://userpages.uni-koblenz.de/~steigner/seminar-net-sec/sem8.pdf }} ([[Portable Document Format|PDF]]; 831&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WEP Kodierung.JPG|700x700px|zentriert|WEP-Verschlüsselung]]&lt;br /&gt;
[[Datei:WEP Dekodierung.JPG|gerahmt|zentriert|WEP-Entschlüsselung]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Authentifizierung unterscheidet man zwei Verfahren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Open System Authentication ===&lt;br /&gt;
Die Open System Authentication ist die Standard-Authentifizierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Ist der Accesspoint für keine Verschlüsselung konfiguriert, findet praktisch keine Authentifizierung statt und jeder Client kann sich mit dem WLAN verbinden.&lt;br /&gt;
* Ist der Accesspoint für Verschlüsselung konfiguriert (in diesem Fall WEP):&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;logisch:&amp;#039;&amp;#039; Der WEP-Schlüssel dient gleichzeitig zur Authentifizierung: Jeder Client mit korrektem WEP-Schlüssel bekommt Zugang zum Netz.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;technisch:&amp;#039;&amp;#039; Es findet ein Austausch von Authentifizierungsnachrichten statt und der Client wird authentifiziert. Stimmen WEP-Key auf Accesspoint und Client überein, ist Kommunikation möglich. Stimmen diese nicht überein, ist der Client zwar authentifiziert, kann jedoch keine Daten mit dem Netz austauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Implementation der Authentifizierung mittels Schlüssel ist ein Herstellerfeature und ist nicht im Standard beschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Shared Key Authentication ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Shared Key Authentication&amp;#039;&amp;#039; ist die vermeintlich sichere Variante. Die Authentifizierung erfolgt dabei über die [[Challenge-Response-Authentifizierung]] mit einem geheimen Schlüssel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WEP.svg|400px|mini|Authentifizierungsverfahren]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Allerdings basiert das Challenge-Response-Verfahren auch auf WEP und weist dieselbe Schwäche auf. Durch den Einsatz von &amp;#039;&amp;#039;Shared-Key Authentication&amp;#039;&amp;#039; wird der geheime Schlüssel entblößt, wie im nächsten Abschnitt gezeigt wird. Höchst ratsam ist es daher, auf die &amp;#039;&amp;#039;Shared-Key-Authentication&amp;#039;&amp;#039; zu verzichten und die &amp;#039;&amp;#039;Open Authentication&amp;#039;&amp;#039; einzusetzen. Auf Verschlüsselung sollte dennoch nie verzichtet werden. Auch mit &amp;#039;&amp;#039;Open Authentication&amp;#039;&amp;#039; kann ein verbundener Netzwerkteilnehmer nur mit Kenntnis des WEP-Schlüssels eine Kommunikation mit dem [[Wireless Access Point|Access Point]] aufbauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die vier Nachrichten der WEP-Authentifizierung stellen die Zugriffsberechtigung des Client sicher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Angriff auf die Authentifikation ===&lt;br /&gt;
Wie schon erwähnt, trägt die Shared-Key-Authentifikation nicht zum Schutz bei, sondern gibt im Gegenteil ungewollt Informationen preis. Da wir es hier mit einer [[Challenge-Response-Authentifizierung]] zu tun haben, spielt sich das ganze folgendermaßen ab:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Der Server schickt dem Client die &amp;#039;&amp;#039;Challenge1&amp;#039;&amp;#039;, bspw. eine Zufallszahl.&lt;br /&gt;
* Der Client verschlüsselt diese Zahl wie oben angegeben und schickt das WEP-Paket (&amp;#039;&amp;#039;IV1&amp;#039;&amp;#039; + &amp;#039;&amp;#039;Ciphertext1&amp;#039;&amp;#039;) zurück an den Server&lt;br /&gt;
* Trudy, die Angreiferin (von engl. &amp;#039;&amp;#039;intruder&amp;#039;&amp;#039;), kann also die drei Informationen (&amp;#039;&amp;#039;Challenge1&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;IV1&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ciphertext1&amp;#039;&amp;#039;) erlauschen. Sie errechnet nun mittels [[XOR]] Challenge1 &amp;lt;math&amp;gt;\oplus&amp;lt;/math&amp;gt; Ciphertext1 = Challenge1 &amp;lt;math&amp;gt;\oplus&amp;lt;/math&amp;gt; (Challenge1 &amp;lt;math&amp;gt;\oplus&amp;lt;/math&amp;gt; Keystream1) = Keystream1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trudy hat nun &amp;#039;&amp;#039;Keystream1&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;IV1&amp;#039;&amp;#039;, was sich als gültige Kombination erweist. Sie kann nun selbst versuchen, sich authentifizieren zu lassen. Eine &amp;#039;&amp;#039;Challenge2&amp;#039;&amp;#039; vom Server beantwortet sie nun einfach mit dem WEP-Paket, bestehend aus &amp;#039;&amp;#039;IV1&amp;#039;&amp;#039; + &amp;#039;&amp;#039;Ciphertext2&amp;#039;&amp;#039;, wobei sich Letzterer ergibt aus &amp;#039;&amp;#039;Challenge2&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;math&amp;gt;\oplus&amp;lt;/math&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Keystream1&amp;#039;&amp;#039;. Dies schickt sie an den Server und wird erfolgreich authentifiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das WEP-Datenpaket ==&lt;br /&gt;
[[Datei:WEP-DPaket.PNG|mini|WEP-Datenpaket]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein WEP-Datenpaket besteht aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* einem unverschlüsselten 24-Bit-Initialisierungsvektor (IV), der den WEP-Schlüssel zum Gesamtschlüssel mit 64 Bit, 128 Bit oder 256 Bit macht&lt;br /&gt;
* den eigentlichen Nutzdaten&lt;br /&gt;
* einer 32-Bit-Prüfsumme dieser Nutzdaten (Integrity Check Value, ICV, mittels [[Zyklische Redundanzprüfung|Zyklischer Redundanzprüfung]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WEP-Paket.PNG|mini|WEP-Gesamtpaket]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das eigentliche WEP-Datenpaket besteht aus den Daten und der 32 Bit langen Prüfbitfolge. Dieses wird mit der IV-WEP-Schlüsselkombination verschlüsselt, und dem Ganzen wird der Initialisierungsvektor vorangestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem IV kann der Empfänger schließlich zusammen mit dem RC4-Schlüssel wieder den Klartext der Nachricht berechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schwachstellen ==&lt;br /&gt;
Es existieren viele gut funktionierende Angriffe auf WEP-gesicherte Netze. Wenn ein WEP-gesichertes WLAN jedoch keine Teilnehmer hat, das heißt, wenn sich niemals jemand an diesem Netzwerk angemeldet hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, den Schlüssel schnell zu berechnen bzw. ihn überhaupt zu berechnen. Die meisten Angriffe nutzen die Schwachstelle des mit 24 Bit sehr kurzen Initialisierungsvektor IV bei der RC4-Verschlüsselung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Scott Fluhrer, Itsik Mantin, [[Adi Shamir]]:  {{Webarchiv |url=http://www.drizzle.com/~aboba/IEEE/rc4_ksaproc.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Weaknesses in the Key Scheduling Algorithm of RC4&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20030317002453}} ([[Portable Document Format|PDF]]; 297 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Angriffsmethode wird in allgemeinen Bezug auch als [[Related-Key-Attack]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele aktive Angriffe setzen seitens des Angreifers modifizierte Treiber voraus, da diese &amp;#039;&amp;#039;Reinjection&amp;#039;&amp;#039; beherrschen müssen. Anfangs unterstützten viele Treiber nicht einmal das passive Lauschen auf einem oder gar mehreren Kanälen (Monitor Mode). Jedoch ist passives Lauschen eine Grundvoraussetzung. Angenommen, ein Access Point hat viele Clients, die viele Daten produzieren; dann könnte man alles aufzeichnen und versuchen, mit den gewonnenen Daten den WEP-Schlüssel zu berechnen. Falls die Datenmenge noch nicht ausreicht, so kann man oft diesen Datenstrom verwenden, um daraus &amp;#039;&amp;#039;[[Address Resolution Protocol|ARP]] Requests&amp;#039;&amp;#039; zu extrahieren, die man für die &amp;#039;&amp;#039;Reinjection&amp;#039;&amp;#039; benötigt. Das Flooding seitens des Angreifers mittels &amp;#039;&amp;#039;ARP Requests&amp;#039;&amp;#039; führt – richtig durchgeführt – zu vielen &amp;#039;&amp;#039;ARP Replies&amp;#039;&amp;#039;, die dann zum Brechen des WEP-Schlüssels verwendet werden können. &amp;#039;&amp;#039;Reinjection&amp;#039;&amp;#039; ist treiberseitig recht kompliziert, da die Frames, die man in das WLAN bringt, im richtigen Timing gesendet werden müssen. Weiter ist zu beachten, dass ein Access Point nach einer gewissen Zeit eine erneute Authentifikation seitens des Clients voraussetzt. Wenn der Client sich nicht wieder am Netz anmeldet, dann werden alle gesendeten Daten am Access Point verworfen und in [[Kismet (Sniffer)|Kismet]] ist beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;suspicious client&amp;#039;&amp;#039; zu lesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== CRC32 als Message Authentication Code (MAC) ===&lt;br /&gt;
Die [[CRC32]]-Funktion ist streng linear, denn &amp;#039;&amp;#039;CRC32(A XOR B)=CRC32(A) XOR CRC32(B)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.ece.mtu.edu/ee/faculty/mishra/Research/Security/NOTES/WEP_Flaws.htm |text=Flaws in WEP |wayback=20070318010843}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher ist diese Funktion als [[Message Authentication Code]] ungeeignet, denn es ist auch ohne den eigentlich dafür benötigten geheimen Schlüssels möglich, die Bits zu berechnen, die sich in der [[Prüfsumme]] ändern müssen, wenn man den [[Geheimtext]] ändern will. Durch diese Schwäche kann man den Payload des Paketes nach Belieben modifizieren, da man nach der Modifikation nur noch den MAC, also den neuen CRC32 Wert, berechnen muss.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der obige Modifikationsschritt sieht in etwa so aus:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Verschlüsselte Nachricht m                        c=CRC32(m)&lt;br /&gt;
 00100101001110010100101010101010100101...         10101010 10111101 10101101 10100000&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 Modifikationsvektor m&amp;#039;                            c&amp;#039;=CRC32(m&amp;#039;)&lt;br /&gt;
 00000000000000000000000000000000001000...         00000001 10101010 10100000 10100100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im letzten Schritt berechnet man die neue Nachricht m_neu und den dazugehörigen MAC c_neu:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 m_neu = m XOR m&amp;#039;&lt;br /&gt;
 c_neu = CRC32(m) XOR CRC32(m&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um eine gefälschte Nachricht zu erstellen und um diese dann zu versenden, müssen nun die Datenfelder m und CRC32(m) im original Datenpaket (engl. &amp;#039;&amp;#039;Frame&amp;#039;&amp;#039;) durch die neu errechneten Werte m_neu und c_neu ersetzt werden. Nach dem Ersetzen kann das modifizierte Paket dann erneut versendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diese Art kann man alle Pakete ändern. Wenn man jedoch wissen will, ob die Modifikation erfolgreich war, sollte man ein Paket wählen, das bei der Gegenstelle dann wieder zu einer Antwort führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn das Quellpaket z.&amp;amp;nbsp;B. ein [[Ping (Datenübertragung)|Ping]]-Request war, so könnte man z.&amp;amp;nbsp;B. testen, auf welche Modifikationen im Paket man eine Antwort bekommt. Interessante zustandslose Pakete wären: ARP-Request sowie Ping.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brechen des Schlüssels ===&lt;br /&gt;
Es ist möglich, einen genutzten WEP-Schlüssel und damit die gesamte WEP-Verschlüsselung zu brechen. Es gibt für verschiedene Systeme Zubehör, das durch Mithören einer ausreichenden Menge des Datenverkehrs den verwendeten WEP-Schlüssel berechnen kann, zum Beispiel [[Aircrack]] oder [[Airsnort]]. Dieser Angriff basiert darauf, möglichst viele Pakete mit gleichem, schwachem Initialisierungsvektor zu haben. So ist es heute bereits möglich, eine WEP-Verschlüsselung in unter einer Minute zu knacken.&amp;lt;ref&amp;gt;heise Online [https://www.heise.de/newsticker/meldung/WEP-Verschluesselung-von-WLANs-in-unter-einer-Minute-geknackt-164971.html WEP-Verschlüsselung von WLANs in unter einer Minute geknackt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Jahren wurden die Angriffsmöglichkeiten immer weiter verbessert und ausgeweitet. So ist es beispielsweise möglich, wenn auch nur eine der übermittelten Nachrichten auch im [[Klartext (Kryptographie)|Klartext]] bekannt ist, beliebige Inhalte (korrekt verschlüsselt) in das [[Wireless LAN|WLAN]] einzuspeisen. Des Weiteren gibt es eine Technik, einzelne, mitgehörte Datenpakete zu entschlüsseln, indem sie mehrmals leicht modifiziert wieder in das WLAN eingespielt werden. Dieser so genannte [[KoreK-Angriff]] verwendet nicht wie bisher Datenpakete mit &amp;#039;&amp;#039;gleichem&amp;#039;&amp;#039; Initialisierungsvektor, sondern mit &amp;#039;&amp;#039;unterschiedlichen&amp;#039;&amp;#039;, wodurch der Angriff viel effektiver wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Rafik Chaabouni |Titel=Break WEP Faster with Statistical Analysis |Datum=2006-06 |Kapitel=Kapitel 4 |Kommentar=Semesterarbeit an der [[École polytechnique fédérale de Lausanne|EPFL]] |Online=http://lasecwww.epfl.ch/pub/lasec/doc/cha06.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem kommen neben den passiven Angriffen auch aktive Angriffe zum Einsatz.&lt;br /&gt;
So kann man Antworten des Access-Points forcieren, um innerhalb kürzester Zeit (~1&amp;amp;nbsp;min) ausreichend Daten für einen erfolgreichen passiven Angriff zu sammeln. Dazu werden [[Address Resolution Protocol|ARP]]-Pakete anhand bestimmter Signaturen gezielt abgefangen und – ohne ihren entschlüsselten Inhalt zu kennen – wieder verschlüsselt in das WLAN eingespeist.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.schnatterente.net/technik/wlan-sicherheit WLAN Sicherheit] – Schnatterente.net, 24. August 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
=== Sicherheitsmaßnahmen ===&lt;br /&gt;
Aufgrund der vielfältigen Schwachstellen ist es nicht möglich, WEP mit zusätzlichen Maßnahmen so zu schützen, dass eine sichere Kommunikation möglich ist. Nur die Abschaltung und der Wechsel auf ein aktuelles und als sicher anerkanntes Verfahren wie [[WPA3]] ist sinnvoll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Hardware ===&lt;br /&gt;
Bei alter Hardware, welche nur WEP unterstützt, ist es oft möglich durch Software- und Firmwareupdates eine Verwendung von sichereren Verschlüsselungen wie WPA oder WPA2 zu ermöglichen. Bei Geräten, wo das WLAN-Modul nicht fest verbaut ist, kann dies auch durch den Austausch gegen ein neueres WLAN-Modul geschehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neue Hardware wie Router bieten WEP mittlerweile nicht mehr als Verschlüsselung an oder warnen eindringlich vor der Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Betriebssysteme ===&lt;br /&gt;
Auch Betriebssysteme wie Windows 10 haben WEP mittlerweile als veraltet und unsicher gekennzeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://docs.microsoft.com/de-de/windows/deployment/planning/windows-10-deprecated-features In Windows 10 entfernte Features und Funktionen] - docs.microsoft.com, 19. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Unterstützung von WEP und [[Wi-Fi Protected Access|WPA (TKIP)]] wurde in Windows 10 und 11 zwischenzeitlich gänzlich entfernt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=arminSt |url=https://windowsunited.de/microsoft-streicht-die-unsicheren-wlan-protokolle-wep-und-tkip/ |titel=Microsoft streicht die unsicheren WLAN-Protokolle WEP und TKIP |werk=WindowsUnited |datum=2022-02-18 |sprache=de |abruf=2024-12-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/security/artikel/WLAN-Hacking-en-passant-270208.html WLAN-Hacking en passant]&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/security/artikel/Dammbruch-bei-WEP-270672.html Dammbruch bei WEP]&lt;br /&gt;
* [http://www.microsoft.com/germany/technet/datenbank/articles/471600.mspx Vorbereiten des Einsatzes von IEEE 802.11-Netzwerken in Unternehmen]&lt;br /&gt;
* [http://chaosradio.ccc.de/cre044.html &amp;#039;&amp;#039;WEP is dead&amp;#039;&amp;#039;, Podcast mit Erik Tews]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kryptologischer Standard]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:WLAN]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verschlüsselungsprotokoll]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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