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	<title>Wiesen-Sauerampfer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-06T04:37:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Wiesen-Sauerampfer&amp;diff=13032&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Leyo: korr Weblink</title>
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		<updated>2025-05-10T00:51:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;korr Weblink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Wiesen-Sauerampfer&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Rumex acetosa&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Ampfer&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Rumex&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Polygonoideae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie &lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Knöterichgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Polygonaceae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Nelkenartige&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Caryophyllales&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Kerneudikotyledonen&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = SauerampferPflanze (Rumex acetosa).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Wiesen-Sauerampfer (&amp;#039;&amp;#039;Rumex acetosa&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wiesen-Sauerampfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Rumex acetosa&amp;#039;&amp;#039;), auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sauerampfer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sauerlump&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Sachsen) oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Suurampfere&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Schweiz) genannt, ist eine [[Pflanzen]][[Art (Biologie)|art]], die zur [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Knöterichgewächse]] (Polygonaceae) gehört. Er wird als [[Wildgemüse]] und [[Heilpflanze]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:359 Rumex acetosa.jpg|mini|links|Illustration aus &amp;#039;&amp;#039;Bilder ur Nordens Flora&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 359]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rumex acetosa - Hapu oblikas.jpg|mini|Blütenstand]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rumex acetosa (26830935411).jpg|mini|Wiesen-Sauerampfer (&amp;#039;&amp;#039;Rumex acetosa&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Der Wiesen-Sauerampfer wächst als ausdauernde [[krautige Pflanze]] und erreicht Wuchshöhen von 30 bis 100 Zentimeter. Als Überdauerungsorgan dient ein faseriges [[Rhizom]] mit kräftigen Sprosswurzeln. Die unteren Blätter sind langgestielt und von  elliptisch-länglicher Form, während die weiter oben dem Stängel entspringenden Blätter pfeilförmig sind. Seine tütenförmigen Blattscheiden ([[Ochrea]]) sind durch Verwachsung der [[Nebenblätter]] entstanden und dienen als Knospenschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Phänologie|Blütezeit]] reicht von Mai bis August. Der Wiesen-Sauerampfer ist zweihäusig ([[Diözie|diözisch]]). An blattlosen Blütenstandsschäften stehen die rispigen, [[thyrsen]]förmigen [[Blütenstand|Gesamtblütenstände]], die aus [[Sympodium|dichasial]] wickeligen Teilblütenständen bestehen. Die relativ kleinen Blüten sind rot. Die inneren drei [[Perigonblatt|Perigonblätter]] besitzen einen roten Rand und wachsen (bei den weiblichen Blüten) nach der [[Anthese]] weiter und hüllen dann als „[[Valven]]“ die kleinen [[Nussfrucht|Nussfrüchte]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Sauerampfers umfasst Europa, Asien, Nordafrika und Australien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt; In Nord- und Südamerika ist er ein Neophyt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt; Er ist vom Tal- bis zum unteren Alpgebiet anzutreffen und gedeiht am besten auf mäßig trockenen bis feuchten Böden. Weitere Anforderungen an den Boden sind ein saures Bodenmilieu (pH-Wert unter 7), ein mäßiger Nährstoffgehalt und nur wenig pflanzenverfügbarer Phosphor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forschungsanstalt ART2010&amp;quot; /&amp;gt; Die Bodenbeschaffenheit ist idealerweise ein tiefgründig-lockerer Lehm-, Ton- oder Torfboden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;  Er ist eine Charakterart der Klasse Molinio-Arrhenatheretea, hat aber seinen Schwerpunkt in Gesellschaften der Ordnung Arrhenatheretalia.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie und Probleme in der Landwirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiese Sauerampfer.jpg|mini|links|Mit Wiesen-Sauerampfer überwachsene Wiese]]&lt;br /&gt;
In der intensiven Grünlandwirtschaft ist der Sauerampfer ein Problem, da seine Samen nicht nur mehrere Jahre im Boden überleben, sondern auch in der [[Gülle]] keimfähig bleiben. Dadurch kann er sich auf günstigen Standorten massenhaft ausbreiten und [[Futtergras|Futtergräser]] verdrängen. Seine Bekämpfung stellt ein großes Problem dar, da seine bis zu 1,5 m tiefen Speicherwurzeln auch noch in kleinen Teilen regenerationsfähig bleiben und neue Pflanzen bilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er gilt als [[Zeigerpflanze]] für vornehmlich durch Gülle gedüngtes [[Grünland]]. Hier ist er unerwünscht, da er sich in [[Silage]] oder [[Heu]] schlecht konservieren lässt und vom Vieh gemieden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wiesen-Sauerampfer ist eine ausdauernde, meist wintergrüne Halbrosettenpflanze. [[Vegetative Vermehrung]] findet besonders nach Verletzung durch Wurzelsprosse statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Blütenökologisch ist der Wiesen-Sauerampfer windblütig und gehört dem „Langstaubfädigen Typ“ an. Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 14 bei weiblichen, 2n = 15 bei männlichen Exemplaren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot; /&amp;gt; Weibliche Pflanzen haben 2 X-Chromosomen, männliche 1 X- und 2 Y-Chromosomen. Es findet eine hohe [[Pollenproduktion]] statt; pro [[Staubblatt]] entstehen 30 000 Pollenkörner und 300 Millionen je Blütenstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Valven dienen zusammen mit einer lufthaltigen Schwiele und durch Flügelbildung als Ausbreitungsorgan. Ausbreitung erfolgt durch den Wind und als Wasserhafter, daneben findet Zufallsausbreitung durch [[Huftiere]] und Schwimmausbreitung statt. [[Fruchtreife]] ist von Juni bis August. Die langlebigen Samen sind [[Lichtkeimer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Wiesen-Sauerampfer ist eine [[Futterpflanze]] für die Raupen des [[Adscita statices|Ampfer-Grünwidderchens]], des [[Adscita alpina|Alpen-Grünwidderchens]], des [[Lycaena alciphron|Violetten Feuerfalters]], des [[Lycaena tityrus |Braunen Feuerfalters]], des [[Lycaena phlaeas|Kleinen Feuerfalters]] und des [[Lycaena virgaureae |Dukatenfalters]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;entomologenportal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Rostpilze]] &amp;#039;&amp;#039;[[Puccinia phragmitis]]&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;phragmitis&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Uromyces acetosae]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Puccinia acetosae]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Uromyces rumicis]]&amp;#039;&amp;#039; kommen auf Blättern des Wiesen-Sauerampfers vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Zwetko: Die Rostpilze Österreichs. Supplement und Wirt-Parasit-Verzeichnis zur 2. Auflage des Catalogus Florae Austriae, III. Teil, Heft 1, Uredinales. Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wien 2000. [{{ZOBODAT/URL|pdf/BioEco_16_0001-0067.pdf}} online]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der Pilz &amp;#039;&amp;#039;[[Peronospora rumicis]]&amp;#039;&amp;#039; parasitiert häufig auf ihm.&amp;lt;ref&amp;gt;British Mycological Society, [http://www.fieldmycology.net/FRDBI/FRDBIrecord.asp?intGBNum=3054 abgerufen am 25. Januar 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:(MHNT) Rumex acetosa - Habit.jpg|mini|rechts|Sauerampfer-[[Kultivar]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Man kann die folgenden Unterarten unterscheiden:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rumex acetosa&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;acetosa&amp;#039;&amp;#039;: Sie kommt in Eurasien, in Australien und in Marokko vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rumex acetosa&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;biformis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Lange) Castrov. &amp;amp; Valdés Berm.}}: Sie kommt in Spanien, In Frankreich und in Großbritannien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rumex acetosa&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;hibernicus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Rech. f.) Akeroyd}}: Sie kommt in England, Schottland, Wales und in Irland vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
Der Sauerampfer enthält sehr viel [[Vitamin C]]. Er kann als Wildgemüse gekocht oder roh gegessen werden. Allerdings kann es durch den relativ hohen Gehalt an [[Kaliumhydrogenoxalat]], besonders bei Kindern, nach reichlichem Genuss von Blättern zu einer ausgeprägten [[Oxalsäure|Oxalatvergiftung]] kommen. Oxalsäure fördert die Entstehung von [[Nierenstein|Nieren-]] und [[Blasenstein]]en. Ebenso sind Vergiftungen beim Weidevieh nicht selten. [[Schafe]] sind besonders empfindlich, [[Rinder]] dagegen sind widerstandsfähiger.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Աւելուկ.jpg|mini|rechts|Wilder Berg-Sauerampfer (armenisch: Aveluk) und ein weiteres Kraut werden in [[Armenien]] 40 Tage nach [[Auferstehung Jesu Christi|Christi Auferstehung]] am Berg [[Ara (Berg)|Ara]] an die Pilger des Fels-[[Schrein]]s Tsaghkevank verkauft. Sauerampfer wird in Armenien und [[Republik Arzach|Artsakh]] geflochten, um die Pflanzen leichter trocknen zu können.]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Bereits im [[Altertum]] verwendeten die [[Altes Ägypten|Ägypter]], Griechen und [[Römisches Reich|Römer]] Sauerampfer, um ein Übermaß [[Fette|fetter]] Speisen bei ihren Festmahlen auszugleichen. In Ägypten wurde er in großem Umfang als wichtige Feldfrucht angebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;Juan Carlos Moreno García: &amp;#039;&amp;#039;Egyptian Agriculture in the Bronze Age: Peasants, Landlords‚ and Institutions&amp;#039;&amp;#039;. In: David Hollander, Timothy Howe: &amp;#039;&amp;#039;A companion to ancient agriculture&amp;#039;&amp;#039;. John Wiley &amp;amp; Sons, 2021. S. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Mittelalter]] war der Sauerampfer (mittelhochdeutsch &amp;#039;&amp;#039;surampfer&amp;#039;&amp;#039; und ähnlich; lateinisch als &amp;#039;&amp;#039;acetosa&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet,&amp;lt;ref&amp;gt;Wouter S. van den Berg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Eene Middelnederlandsche vertaling van het Antidotarium Nicolaï (Ms. 15624–15641, Kon. Bibl. te Brussel) met den latijnschen tekst der eerste gedrukte uitgave van het Antidotarium Nicolaï.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Sophie J. van den Berg, [[Brill (Verlag)|N. V. Boekhandel en Drukkerij E. J. Brill]], Leiden 1917, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Zekert (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Dispensatorium pro pharmacopoeis Viennensibus in Austria 1570.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. vom österreichischen Apothekerverein und der Gesellschaft für Geschichte der Pharmazie. Deutscher Apotheker-Verlag Hans Hösel, Berlin 1938, S. 133 (&amp;#039;&amp;#039;Acetosa&amp;#039;&amp;#039;) und 145 (dort &amp;#039;&amp;#039;Lapathum acutum&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Lappation&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; auch als &amp;#039;&amp;#039;oxilappacium&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt; von &amp;#039;&amp;#039;lapathum&amp;#039;&amp;#039; für [[Ampfer]]) vor allem auf den britischen Inseln weit verbreitet. Man schrieb ihm eine [[Fieber|fiebersenkende]] Wirkung zu. Außerdem war Sauerampfer den Seefahrern des Mittelalters bereits als Mittel gegen [[Skorbut]] bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Beim Sammeln des Sauerampfers ist darauf zu achten, dass er nicht von überdüngten Wiesen stammt. Ausgewählt werden sollten nur Exemplare mit makellosen Blättern. Ältere Exemplare mit rostbraunen Löchern im Blatt sind in größerer Menge besonders unbekömmlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann den Sauerampfer ähnlich wie [[Spinat]] zubereiten, bzw. ihn mit diesem mischen, damit ein etwas würzigerer Geschmack entsteht. Auch als [[Salat (Speise)|Salat]] oder in cremiger Ampfer[[suppe]] wird er verwendet. Besonders bekannt und beliebt ist die Ampfersuppe in Belgien und Frankreich, aber auch in Osteuropa, insbesondere Polen und Litauen. Sie schmeckt heiß und auch eisgekühlt. In [[Ungarn]] werden Sauerampferblätter (&amp;#039;&amp;#039;sóska&amp;#039;&amp;#039;) ähnlich wie bei Cremespinat passiert, aufgekocht, mit [[Saure Sahne|saurer Sahne]] und Mehl eingedickt und mit Zucker abgeschmeckt. Dazu werden Pellkartoffeln und Spiegelei gegessen. Passierter Sauerampfer ist in Ungarn auch tiefgekühlt im Handel erhältlich.&lt;br /&gt;
Junge Blätter des Sauerampfers können in Salate geschnitten oder auch an Saucen und [[Omelett]]es gegeben werden. Sauerampfer ist eines der sieben Kräuter, die traditionell in der [[Frankfurter Grüne Soße|Frankfurter Grünen Soße]] Verwendung finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Verdauungsbeschwerden kann Sauerampfer als [[Heilmittel]] genommen werden. Obwohl Sauerampfer eine große Menge Eisen enthält, sollte bei Eisenmangel eher auf den Genuss verzichtet werden, da die in hohen Konzentrationen enthaltene [[Oxalsäure]] die Eisenaufnahme hemmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anbau ==&lt;br /&gt;
Mittlerweile wird der Sauerampfer auch gelegentlich im Garten kultiviert. Die Aussaat erfolgt im Frühjahr (ca. Mitte März) auf feuchtem Boden in Reihen, später werden die jungen Pflanzen auf 20 cm vereinzelt. Gepflückt werden die jungen, zarten Blätter. Auch eine Spätaussaat im August ist möglich; die Ernte dieser Pflanzen beginnt im darauf folgenden Jahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kleiner Sauerampfer]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Avril Rodway: &amp;#039;&amp;#039;Kräuter und Gewürze. Die nützlichsten Pflanzen der Natur – Kultur und Verwendung.&amp;#039;&amp;#039; Tessloff Verlag, Hamburg 1980, ISBN 3-7886-9910-8.&lt;br /&gt;
* [[Ruprecht Düll]], [[Herfried Kutzelnigg]]: &amp;#039;&amp;#039;Taschenlexikon der Pflanzen Deutschlands und angrenzender Länder. Die häufigsten mitteleuropäischen Arten im Portrait.&amp;#039;&amp;#039; 7., korrigierte und erweiterte Auflage. Quelle &amp;amp; Meyer, Wiebelsheim 2011, ISBN 978-3-494-01424-1.&lt;br /&gt;
* Lutz Roth, [[Max Daunderer]], Kurt Kormann: &amp;#039;&amp;#039;Giftpflanzen – Pflanzengifte. Giftpflanzen von A-Z. Notfallhilfe. Vorkommen. Wirkung. Therapie. Allergische und phototoxische Reaktionen.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Nikol, Hamburg 2000, ISBN 3-933203-31-7 (Nachdruck von 1994).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Rumex acetosa|Wiesen-Sauerampfer (&amp;#039;&amp;#039;Rumex acetosa&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Sauerampfer}}&lt;br /&gt;
* {{FloraWeb|5073}}&lt;br /&gt;
* {{VKFloraweb|5073}}&lt;br /&gt;
* {{InfoFlora|ID=476|WissName=Rumex acetosa L.|Abruf=2015-10-05}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [http://www.blumeninschwaben.de/Zweikeimblaettrige/Knoeterichgewaechse/sauerampfer.htm#Gro%C3%9Fer%20Sauerampfer  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
* [http://www.bad-bad.de/restaur/kuechenkunde/sauerampfer.htm Küchenkunde: Sauerampfer]&lt;br /&gt;
* [http://www.biogemuese.de/kraeuter/saueramp.htm Kochtipps auf biogemuese.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;entomologenportal&amp;quot;&amp;gt;[http://www.entomologenportal.net/lycaenidae.html &amp;#039;&amp;#039;Entomologenportal.net&amp;#039;&amp;#039;]; abgerufen am 10. Juni 2012 &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oberdorfer2001&amp;quot;&amp;gt;[[Erich Oberdorfer]]: &amp;#039;&amp;#039;Pflanzensoziologische Exkursionsflora für Deutschland und angrenzende Gebiete&amp;#039;&amp;#039;. 8. Auflage. Verlag Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3131-5. Seite 331.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt; {{GRIN|ID=10584|Rang=genus|WissName=Rumex|Zugriff=2017-08-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forschungsanstalt ART2010&amp;quot;&amp;gt;[[Agroscope]]: Abschaltung der Website des Institutes bzw. Zusammenführung mit der Internetpräsenz der Agroscope Forschungsinstitute Changins-Wädenswil ACW und Liebefeld-Posieux ALP. Reckenholz-Tänikon ART ([https://www.news.admin.ch/de/nsb?id=29260 Medienmitteilung])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ampfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wildkraut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Blattgemüse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Leyo</name></author>
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