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	<title>Westsahara - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Westsahara&amp;diff=3511&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-08-19T17:28:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Gebiet Westsahara; zum darauf bezogenen Staat siehe [[Demokratische Arabische Republik Sahara]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Edmund WS.PNG|mini|Westsahara ist geteilt: der Westen steht unter der Herrschaft Marokkos, der äußerste Osten und Süden unter der Herrschaft der Polisario. Die Karte zeigt die Situation vor dem Ende des Waffenstillstands im November 2020.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Western sahara walls moroccan map-de.svg|mini|In sechs Farben dargestellt: Allmähliche Absicherung der Westsahara-Besatzungszone durch Marokko in den 1980er Jahren. Nur das in Hellgelb dargestellte Territorium wird von der Polisario beherrscht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Westsahara&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{arS|الصحراء الغربية|d=aṣ-Ṣaḥrāʾ al-Ghahrbia|de=Westliche Sahara oder Westsahra, Gharb=West}}, {{tzmS|ⵜⴰⵏⴻⵥⵕⵓⴼⵜ ⵜⵓⵜⵔⵉⵎⵜ|Taneẓṛuft Tutrimt}}; {{esS|&amp;#039;&amp;#039;[[Sahara]] Occidental&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Territorium an der Atlantikküste Nordwestafrikas, das von [[Marokko]] beansprucht und von diesem nach dem Abzug der ehemaligen Kolonialmacht [[Spanien]] 1975 größtenteils [[Annexion|annektiert]] wurde. Marokko betrachtet das in vorkolonialer Zeit in einem losen Abhängigkeitsverhältnis zu ihm stehende Gebiet als Teil seines Territoriums. Es hat nach einer Schätzung von 2019 etwa 597.000 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;United Nations Secretariat, Department of Economic and Social Affairs, Population Division: [https://population.un.org/wpp/DataQuery/ &amp;#039;&amp;#039;World Population Prospects 2019&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 21. Januar 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zu [[Spanisch-Sahara|spanischen Kolonialzeiten]] entstandene, [[Politische Linke|linksgerichtete]] „Befreiungsfront“ [[Frente Polisario]] der [[Sahrauis]] – der Bevölkerung der Westsahara – kämpft im [[Westsaharakonflikt]] für eine unabhängige &amp;#039;&amp;#039;[[Demokratische Arabische Republik Sahara]]&amp;#039;&amp;#039; auf dem gesamten Territorium. Seit dem Waffenstillstand von 1991 beherrscht die Frente Polisario eine „[[Freie Zone (Westsahara)|Freie Zone]]“ im Osten und Süden von Westsahara von [[Algerien]] bis zur [[Atlantik]]küste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] verlangen die Durchführung eines [[Referendum]]s über den endgültigen völkerrechtlichen Status des Gebietes. Über die Modalitäten der Durchführung eines solchen Referendums konnte bisher keine Einigkeit zwischen Marokko und den Vertretern des saharauischen Volkes erzielt werden. Hauptstreitpunkt ist hierbei die Frage, ob bei diesem Referendum neben Integration oder Autonomie auch die Unabhängigkeit der Westsahara von Marokko eine Option sein solle. Letzteres wurde 2004 von Marokko abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Anja Schubert: [https://www.bundestag.de/resource/blob/191996/ba00742c91f3e9bf307af06f15e00dc4/westsahara-data.pdf &amp;#039;&amp;#039;Zum völkerrechtlichen Status der Westsahara.&amp;#039;&amp;#039;] Infobrief WD 2 – 3010 – 129/11, Wissenschaftliche Dienste, Deutscher Bundestag, 12. Juli 2011, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Western Sahara sat.png|mini|Satellitenaufnahme der Topographie der Westsahara]]&lt;br /&gt;
Das Gebiet der Westsahara liegt im Nordwesten Afrikas an der Küste zum Atlantischen Ozean und umfasst eine Fläche von 266.000&amp;amp;nbsp;km². Es teilt sich geografisch in einen nördlichen Teil, der zur spanischen Kolonialzeit etwa die Provinz [[Saguia el Hamra]] bildete und in dem flach gewellte Kies- und Geröllwüsten &amp;#039;&amp;#039;([[Hammada]])&amp;#039;&amp;#039; überwiegen. Das Gelände steigt von der Küste ins Landesinnere allmählich bis in eine Höhe von etwa 400 Meter, mit den höchsten Erhebungen über 700 Meter im Norden nahe der algerischen Grenze. Das südliche Gebiet entspricht etwa der ehemaligen Provinz [[Río de Oro]] und ist beinahe völlig flach mit vereinzelten Sanddünen &amp;#039;&amp;#039;([[Erg (Wüste)|Erg]])&amp;#039;&amp;#039;, die in der gleichförmigen, fast vegetationslosen Geröllebene nur für wenig Abwechslung sorgen. Den dritten Landschaftstyp stellen die nach der Regenzeit stellenweise wasserführenden Trockenflusstäler &amp;#039;&amp;#039;([[Wadi]]s)&amp;#039;&amp;#039; dar, von denen der [[Saguia el Hamra (Fluss)|Saguia el Hamra]] für die Oasenwirtschaft die größte Bedeutung hat. Er ist bis zu seinem Ende bei [[Aaiún]] kurz vor dem Atlantischen Ozean mit 350 Kilometern der längste Fluss des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima, Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Arides Klima|Wüstenklima]] herrscht vor, Regen ist selten, und in Küstennähe kommt es häufig zu Nebelbildung. Eine üppigere Vegetation ist nur um die Flussoasen und einige [[Guelta]]s zu finden. Man findet an den trockenen Lebensraum angepasste Tierarten, zum Beispiel [[Wüstenspringmaus|Wüstenspringmäuse]] und [[Dornschwanzagamen]]. In den Höhlen an der Atlantikküste, vor allem auf der [[Cap Blanc (Mauretanien)|Cabo Blanco-Halbinsel]], leben die größten Populationen der vom Aussterben bedrohten [[Mittelmeer-Mönchsrobbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwaltungsgliederung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Laayoune.jpg|mini|Innenstadt von El Aaiún, 2004]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marokko gliedert die Westsahara in die fünf Provinzen [[Provinz Aousserd|Aousserd]], [[Provinz Boujdour|Boujdour]], [[Provinz Es Semara|Es Semara]], [[Provinz Laâyoune|Laâyoune]] und [[Provinz Oued ed Dahab|Oued ed Dahab]]. Ob die [[Frente Polisario|Polisario]], die den Osten des Landes beherrscht, eine abweichende Gliederung in Provinzen vorgenommen hat, ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die größten Städte sind (Volkszählung 2. September 2004):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
# [[El Aaiún]]: 183.691 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Ad-Dakhla]]: 58.104 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Smara]]: 40.347 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[Boujdour]]: 36.843 Einwohner&lt;br /&gt;
# [[El Marsa]]: 10.229 Einwohner&lt;br /&gt;
:&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Städte in Westsahara}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Western Sahara single age population pyramid 2020.png|mini|hochkant=1.2|Bevölkerungspyramide Westsaharas (2020)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gebiet Westsahara leben etwa 597.000 Menschen (Schätzung 2019). Davon besteht mindestens die Hälfte aus [[Araber]]n und arabisierten [[Berber]]n. Davon gehören 180.000 dem [[Marokkanische Streitkräfte|marokkanischen Militär]] an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Schaap |Titel=Westsahara: Sie wollen ihre Heimat zurück – oder alle auf demselben Friedhof liegen |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2022-01-28 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/ausland/westsahara-sie-wollen-ihre-heimat-zurueck-oder-alle-auf-demselben-friedhof-liegen-a-3274d7fe-b73b-4577-bbe4-c459c6499886 |Abruf=2022-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur noch etwa 105.000 [[Sahrauis]], die ursprünglich als arabische [[Nomaden]] das Gebiet besiedelten, leben in der Westsahara. Zwischen 165.000 bis 200.000 Sahrawis leben außerhalb des besetzten Gebiets in fünf Flüchtlingscamps in [[Algerien]], in der [[Provinz Tindūf]], nahe der Grenze zur Westsahara.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gesprochen wird in der Westsahara überwiegend das marokkanische [[Arabische Sprache|Arabisch]] von Zuwanderern aus dem Norden, daneben auch der [[Hassania]]-Dialekt der ursprünglichen Bevölkerung vor der marokkanischen Besiedlung, eine auch im benachbarten [[Mauretanien]] verbreitete regionale Form des Arabischen. Nahezu 100 Prozent der Einwohner sind [[Muslim]]e.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Sahrauis haben die marokkanische, algerische oder spanische Staatsangehörigkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dip21.bundestag.de/dip21/btp/18/18166.pdf |titel=Auskunft des Staatsministers Michael Roth |hrsg=Deutscher Bundestag |seiten=16345 |format=PDF |kommentar=Anlage 21 zum Plenarprotokoll der 166. Sitzung des Deutschen Bundestages vom 27.04.2016 |abruf=2016-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bundestag.de/blob/433606/fb16fa27275bec843199e5ae70f3c6d1/wd-2-063-16-pdf-data.pdf |titel=Auswirkungen des völkerrechtlichen Status der Westsahara auf das marokkanische Staatsangehörigkeitsrecht und das Asylverfahren in Deutschland |hrsg=[[Wissenschaftliche Dienste des Deutschen Bundestages]] |seiten=14 |datum=2016-05-25 |format=PDF |kommentar=Aktenzeichen: WD 2 – 3000 – 063/16 |abruf=2016-07-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die durchschnittliche Lebenserwartung in der Westsahara lag laut Zahlen der [[Vereinte Nationen|Vereinten Nationen]] bei 68,4 Jahren im Zeitraum von 2010 bis 2015. Für Frauen betrug sie 69,8 Jahre und für Männer lag sie bei 65,9 Jahren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://esa.un.org/unpd/wpp/DataQuery/ |titel=World Population Prospects – Population Division – United Nations |abruf=2018-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dank hoher Geburtenrate und Einwanderung aus Marokko hat das Gebiet seit 1950 eine stark wachsende Bevölkerungszahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1950&lt;br /&gt;
|{{0}}13.766&lt;br /&gt;
|1985&lt;br /&gt;
|182.421&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1955&lt;br /&gt;
|{{0}}21.147&lt;br /&gt;
|1990&lt;br /&gt;
|217.258&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1960&lt;br /&gt;
|{{0}}32.761&lt;br /&gt;
|1995&lt;br /&gt;
|255.634&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1965&lt;br /&gt;
|{{0}}50.970&lt;br /&gt;
|2000&lt;br /&gt;
|314.118&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1970&lt;br /&gt;
|{{0}}76.874&lt;br /&gt;
|2005&lt;br /&gt;
|437.515&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1975&lt;br /&gt;
|{{0}}74.954&lt;br /&gt;
|2010&lt;br /&gt;
|480.274&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1980&lt;br /&gt;
|150.877&lt;br /&gt;
|2017&lt;br /&gt;
|552.628&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
| &lt;br /&gt;
|2021&lt;br /&gt;
|622.000&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://data.un.org/en/iso/eh.html |titel=Western Sahara Summary Statistics |abruf=2024-09-10 |werk=United Nations Statistics Division}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Quelle: Vereinte Nationen&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Westsaharakonflikt}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Posten der Frente Polisario 2.jpg|mini|Rechts ein Posten der Frente Polisario, links dahinter ein Fahrzeug der UN-Mission; im Süden der Westsahara (2017)]]&lt;br /&gt;
[[Phönizier|Phönizische]] Niederlassungen haben kaum Spuren hinterlassen und erst mit der Einführung des [[Kamele|Kamels]] wurde das Gebiet als [[Karawane]]ndurchgangsort bedeutend. Nach dem [[Islamische Expansion|Vordringen des Islam]] entstanden auf dem Gebiet der heutigen Westsahara islamische Gruppen, die später auch als [[Almoraviden]] einen Großteil Nordafrikas und Südspaniens beherrschten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1884 errichteten die Spanier auf der Halbinsel des Rio de Oro den Stützpunkt Villa Cisneros, die spätere Stadt [[Ad-Dakhla]]. Auf der [[Kongokonferenz]] 1884–1885 in [[Berlin]] teilten die Kolonialmächte Afrika unter sich auf. Spanien wurde die Westsahara zugesprochen. Der einflussreiche Scheich [[Ma el-Ainin]] organisierte den Widerstand gegen die französischen und spanischen Kolonialarmeen in Nordwestafrika. Er gründete um 1900 die Stadt [[Smara]], die sich zum religiösen, politischen und ökonomischen Zentrum der Region entwickelte. Die Stadt wurde 1913 mitsamt ihrer bedeutenden islamischen Universität und Bibliothek von den Franzosen zerstört. Nach jahrzehntelangem Widerstand der Sahrauis wurde das Gebiet der Westsahara durch spanische Truppen okkupiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1963 steht das Territorium auf der [[Hoheitsgebiete ohne Selbstregierung|UN-Liste der Hoheitsgebiete ohne Selbstregierung]]. Ab 1965 verlangte die [[Vereinte Nationen|UNO]]-Generalversammlung von [[Spanien]] wiederholt in – völkerrechtlich nicht bindenden – Resolutionen die Dekolonialisierung der Westsahara. Im Mai 1973 gründete sich die sahrauische Befreiungsfront [[Frente Polisario]], die den bewaffneten Kampf gegen die spanische Kolonialmacht aufnahm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 forderte Marokkos König [[Hassan II.]] den Anschluss der Westsahara an Marokko. Im Mai 1975 stellte eine UN-Delegation in der Westsahara fest, dass die Bevölkerung die Unabhängigkeit wünsche und der Frente Polisario breite Unterstützung zukommen lasse. Der [[Internationaler Gerichtshof|Internationale Gerichtshof]], dessen Zuständigkeit in dieser Sache durch Marokko bestritten wurde, wies im gleichen Jahr Souveränitätsansprüche Marokkos und Mauretaniens zurück. Trotzdem kam es im Oktober 1975 zu ersten Übergriffen der [[Königliche Streitkräfte von Marokko|marokkanischen Armee]] auf das Territorium der Westsahara.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod [[Francisco Franco]]s räumte Spanien das Gebiet. 1975 zogen im so genannten &amp;#039;&amp;#039;[[Grüner Marsch|Grünen Marsch]]&amp;#039;&amp;#039; etwa 350.000 Marokkaner in die ehemalige Kolonie ein, um marokkanische Ansprüche auf das Gebiet geltend zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 26. Februar 1976 stimmte eine Versammlung saharauischer Stammesfürsten der Aufteilung der Westsahara zwischen Marokko und Mauretanien zu, woraufhin am 27. Februar 1976 von der Polisario die &amp;#039;&amp;#039;[[Demokratische Arabische Republik Sahara]]&amp;#039;&amp;#039; ausgerufen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Proclamación 1976&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst Möller]], [[Klaus Hildebrand]], [[Gregor Schöllgen]] (Hrsg.), Amit Das Gupta, Tim Geiger, Matthias Peter u.&amp;amp;nbsp;a. (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Akten zur auswärtigen Politik der Bundesrepublik Deutschland 1977.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;1. Juli bis 31. Dezember 1977.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 2008, ISBN 978-3-486-58338-0, S. 915.&amp;lt;/ref&amp;gt; Marokko erkannte diesen Staat nicht an. Die Demokratische Arabische Republik Sahara wurde 1984 in die [[Organisation für Afrikanische Einheit]] aufgenommen. Als Reaktion darauf trat Marokko aus der Organisation aus und war 33 Jahre lang – bis Januar 2017 – das einzige afrikanische Land, das nicht Mitglied dieser Organisation und der aus ihr hervorgegangenen [[Afrikanische Union|Afrikanischen Union]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/newsticker/news1/article161672658/Marokko-nach-33-Jahren-wieder-in-die-Afrikanische-Union-aufgenommen.html &amp;#039;&amp;#039;Marokko nach 33 Jahren wieder in die Afrikanische Union aufgenommen.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt.&amp;#039;&amp;#039; 30. Januar 2017, abgerufen am 16. Oktober 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Marokko erklärte 1976 die [[Annexion]] der nördlichen zwei Drittel des Westsahara-Gebietes und 1979 des restlichen Territoriums, nachdem sich [[Mauretanien]] aus dem Gebiet zurückgezogen hatte. Diese Annexionen wurden von den Vereinten Nationen nicht anerkannt. Ebenso wenig wurden ohne die Abhaltung des von den Vereinten Nationen geforderten Referendums die Ansprüche der &amp;#039;&amp;#039;Demokratischen Arabischen Republik Sahara&amp;#039;&amp;#039; auf das Gebiet der Westsahara anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 wurde eine Waffenstillstandsvereinbarung zwischen Marokko und der Polisario geschlossen. Das Gebiet von Westsahara ist durch eine befestigte und verminte [[Marokkanischer Wall|Grenzanlage]] geteilt. Sie wurde von Marokko entlang der Waffenstillstandslinie errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vereinten Nationen sind mit einer ständigen Beobachtermission [[Mission des Nations Unies pour l’organisation d’un référendum au Sahara occidental|MINURSO]] im gesamten Gebiet der Westsahara präsent. Der endgültige Status des Gebietes ist ungeklärt, da Marokko, anders als ursprünglich vereinbart, kein Referendum über die Zukunft bzw. Unabhängigkeit des Gebietes abhalten lässt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Fritz Schaap]] |Titel=Westsahara: Sie wollen ihre Heimat zurück – oder alle auf demselben Friedhof liegen |Sammelwerk=Der Spiegel |Datum=2022-01-28 |ISSN=2195-1349 |Online=https://www.spiegel.de/ausland/westsahara-sie-wollen-ihre-heimat-zurueck-oder-alle-auf-demselben-friedhof-liegen-a-3274d7fe-b73b-4577-bbe4-c459c6499886 |Abruf=2022-01-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im November 2020 erklärte die Polisario den seit 29 Jahren bestehenden Waffenstillstand aufgrund der Untätigkeit Marokkos für beendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=York Schaefer |url=https://www.nzz.ch/international/westsahara-es-droht-ein-neuer-krieg-ld.1554418 |titel=In der Westsahara stehen die Zeichen wieder auf Gewalt |werk=[[Neue Zürcher Zeitung]] |datum=2020-11-20 |sprache=de-CH |abruf=2020-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Folge flammten die Kämpfe zwischen Marokko und der Polisario wieder auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 2020 erkannte Marokko als viertes mehrheitlich muslimisches Land [[Israel]] als Staat an, wie der US-amerikanische Präsident [[Donald Trump]] und sein als Berater tätiger Schwiegersohn [[Jared Kushner]] verkündeten. Im Gegenzug erkannten die Vereinigten Staaten die Souveränität Marokkos über die umkämpfte Konfliktregion Westsahara an. Dies wurde als diplomatischer Prestigeerfolg für das afrikanische Land bewertet.&amp;lt;ref&amp;gt;Alfred Hackensberger: [https://www.welt.de/politik/ausland/article222256826/Israel-und-Marokko-Donald-Trumps-Durchbruch-kommt-zu-einem-Preis.html &amp;#039;&amp;#039;Donald Trumps Durchbruch kommt zu einem Preis&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;welt.de&amp;#039;&amp;#039;, 10. Dezember 2020, abgerufen am 11. Dezember 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/politik/ausland/marokko-naehert-sich-israel-an-donald-trump-zahlt-dafuer-einen-hohen-preis-a-e54c99e5-28c2-4d3a-b429-330c5e54d884 &amp;#039;&amp;#039;Trumps Wüsten-Deal&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 11. Januar 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die US-amerikanische Administration entsandte am 16. Januar 2021 den Botschafter in Marokko, David T. Fischer, nach Ad-Dakhla, zur Vorbereitung der Eröffnung eines Konsulats in der Westsahara.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://abcnews.go.com/International/wireStory/us-consulate-turning-point-disputed-western-sahara-75164279 US Consulate a turning point for disputed Western Sahara], abgerufen am 11. Januar 2021 (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 2023 erkannte Israel als zweites Land der Welt die Westsahara als Teil Marokkos an. Beide Staaten sehen dies als Teil der Normalisierung ihrer Beziehungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.tagesschau.de/ausland/afrika/israel-marokko-westsahara-100.html |titel=Israel erkennt Westsahara als Teil Marokkos an |werk=tagesschau.de |datum=2023-07-18 |sprache=de |abruf=2023-07-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem im Jahr 2021 bekannt wurde, dass [[Brahim Ghali]], der Führer der Polisario, in einem spanischen Krankenhaus behandelt worden war, erreichten die [[Marokkanisch-spanische Beziehungen|spanisch-marokkanischen Beziehungen]] einen Tiefpunkt. Wenig später gab es in der spanischen Exklave [[Ceuta]] an der nordafrikanischen Küste einen Ansturm von etwa 10.000 Migranten, ohne dass marokkanische Grenzsicherungskräfte dabei eingriffen. Im März 2022 kam es zu einer Wende in der spanischen Westsahara-Politik. Der spanische Ministerpräsident [[Pedro Sánchez]] wurde mit den Worten zitiert, dass der 2007 von Marokko unterbreitete Vorschlag einer Autonomie Westsaharas innerhalb Marokkos die „ernsthafteste, realistischste und glaubwürdigste“ Lösung des Westsahara-Problems darstelle. Diese Haltung bekräftigte er bei einem Besuch in Marokko am 7. April 2022.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.africanews.com/2022/03/19/spain-changes-tune-on-western-sahara/|titel=Spain changes tune on Western Sahara|werk=africanews.com|datum=2022-08-13|sprache=en|abruf=2025-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.euractiv.com/section/global-europe/news/spains-sanchez-visits-morocco-as-tensions-ease/|titel=Spain’s Sanchez visits Morocco as tensions ease|werk=euraktiv.com|datum=2022-04-08|sprache=en|abruf=2025-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch Frankreich erkannte am 29. Oktober 2024 mit der Rede [[Emmanuel Macron]]s vor dem Parlament in Rabat die Souveränität Marokkos über die Westsahara an. Gleichzeitig wurde auf der offiziellen Karte des französischen Außenministeriums die vorher markierte Grenze zwischen beiden Gebieten entfernt und als eine Einheit dargestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.lemonde.fr/afrique/article/2024/10/30/la-france-reaffirme-la-souverainete-marocaine-sur-le-sahara-occidental-mais-l-imbroglio-juridique-reste-intact_6366771_3212.html &amp;#039;&amp;#039;La France réaffirme la souveraineté marocaine sur le Sahara occidental mais l’imbroglio juridique reste intact&amp;#039;&amp;#039;] [[Le Monde]], 30. Oktober 2024, abgerufen am 30. Oktober 2024 (französisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Algerien protestierte gegen die Entscheidung Frankreichs und zog vorübergehend seinen Botschafter aus Paris ab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bbc.com/news/articles/c1vdl92zlzqo|titel=France backs Morocco in dispute over Western Sahara|werk=BBC News|autor=Natasha Booty|datum=2024-10-29|sprache=en|abruf=2025-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Laayoune-miltary checkpoint.jpg|mini|Marokkanischer Polizeicheckpoint am Stadtrand von El Aaiún (2004)]]&lt;br /&gt;
Weite Teile des Landes sind wirtschaftlich noch unerschlossen. Die wesentlichen Wirtschaftszweige sind die [[Fischerei]], der Abbau von [[Bodenschatz|Bodenschätzen]] (besonders [[Phosphate|Phosphat]], das Vorkommen gilt als eines der größten der Welt) und der Anbau von [[Dattelpalmen]] ([[Oase]]nwirtschaft). Der Westküste wird ein großes Potenzial für die Gewinnung von [[Windenergie]] zugeschrieben. Die gesamte Wirtschaft der westlichen Teile der früheren spanischen Kolonie wird mit Steuermitteln aus [[Marokko]] stark subventioniert und im Rahmen der Besiedelung durch Marokkaner kräftig ausgebaut, während der nicht besetzte Ostteil sowie die Flüchtlingslager in Algerien weitgehend von internationaler Unterstützung abhängig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von besonderer Bedeutung ist der Phosphat-Tagebau bei [[Bou Craa]], welcher mit dem Hafen von [[El Aaiún]] mit dem längsten [[Förderband]] der Welt verbunden ist. Vor dem Waffenstillstandsabkommen zwischen Marokko und der [[Frente Polisario]] wurde das Förderband oft von Kämpfern der Frente Polisario zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Westsahara wird von Marokko zunehmend auch für den [[Tourismus|Fremdenverkehr]] erschlossen. Insbesondere die Strände bei [[Dakhla-Oued Ed-Dahab|Dakhla]] werden bereits in Ansätzen touristisch genutzt. Die touristische Infrastruktur ist aber noch schwach entwickelt, obwohl es inzwischen auch spanische Direktflüge von den benachbarten [[Kanarische Inseln|Kanarischen Inseln]] gibt. [[Massentourismus|Pauschaltourismus]] findet kaum statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Marrok-Mauret-Grenze 20221025 150405.jpg|mini|Marokkanischer Grenzübergang Guerguerat von Westsahara nach Mauretanien]]&lt;br /&gt;
Das Straßennetz ist dünn. Hauptverkehrsachse ist die [[Küstenstraße]], die [[Route Nationale 1|N1 Marokkos]]. Sie ist Teilstrecke des [[Kairo-Dakar-Highway]]s, einem der [[Trans-African Highways]], und von Bedeutung für den grenzüberschreitenden Handel Marokkos mit [[Subsahara-Afrika]]. Dieser wird am einzigen offiziellen Grenzübergang Westsaharas nach [[Mauretanien]] bei [[Guerguerat]] abgewickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Creyaufmüller: &amp;#039;&amp;#039;Nomadenkultur in der Westsahara. Die materielle Kultur der Mauren, ihre handwerklichen Techniken und ornamentalen Grundstrukturen.&amp;#039;&amp;#039; Burgfried-Verlag, Hallein 1983; 3. Auflage: Verlagsbuchhandlung Creyaufmüller, Stuttgart 1995, ISBN 3-9801032-1-8.&lt;br /&gt;
* John Mercer: &amp;#039;&amp;#039;Spanish Sahara.&amp;#039;&amp;#039; George Allen &amp;amp; Unwin Ltd., London 1976, ISBN 978-0-04-966013-7.&lt;br /&gt;
* [[René Pélissier]]: &amp;#039;&amp;#039;Spanish Africa – Afrique Espagnole. Études sur la fin d&amp;#039;un empire (1957–1976).&amp;#039;&amp;#039; Éditions Pélissier, Orgeval 2005, ISBN 2-902804-12-1.&lt;br /&gt;
* Judit Tavakoli, Manfred O. Hinz, Werner Ruf und Leonie Gaiser (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Westsahara. Afrikas letzte Kolonie.&amp;#039;&amp;#039; Regiospectra Verlag, Berlin 2021, ISBN 978-3-947729-36-4.&lt;br /&gt;
* Ali Omar Yara: &amp;#039;&amp;#039;Le siècle guerrier franco-saharaoui 1910–2010.&amp;#039;&amp;#039; L’Harmattan, Paris 2010, ISBN 978-2-296-11930-7&lt;br /&gt;
* Azzadine Karioh: &amp;#039;&amp;#039;Westsaharakonflikt. Autonomie als Sieg der Vernunft&amp;#039;&amp;#039;. Tredition, Hamburg 2015, ISBN 978-3-7323-6586-9&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikiatlas|Western Sahara}}&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Western Sahara|Westsahara}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Westsahara}}&lt;br /&gt;
{{Wikivoyage|Westsahara}}&lt;br /&gt;
* {{GIGAGEO|RG01.12|in der Westsahara}}&lt;br /&gt;
* [http://www.oesg.ws/?pid=15 Westsahara – Land und Leute] (Österreichisch-Sahaurische Gesellschaft)&lt;br /&gt;
* [https://www.arso.org//sitemapd.htm ARSO] (Info-Dienst zur Westsahara aus der Schweiz)&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://dspace.dial.pipex.com/suttonlink/334ws.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Western Sahara – A Forgotten Country!&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20120318232912}} (PDF; 100&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* Kersten Knipp: [https://www.dw.com/de/marokko-und-die-westsahara-chronik-eines-alten-konflikts/a-55626098 &amp;#039;&amp;#039;Marokko und die Westsahara: Chronik eines alten Konflikts.&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutsche Welle]], 17. November 2020&lt;br /&gt;
* Peter Hunziker: {{Webarchiv |url=http://www.peterhunziker.ch/Lizentiat.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;Der Konflikt um die ehemalige spanische Westsahara-Kolonie von seiner Entstehung 1976 bis zu seiner Internationalisierung im Jahre 1986.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20070927025654}}, Lizentiatsarbeit, Universität Zürich, Sommer 2004 (PDF; 1,6&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* Claes Olsson (Hrsg.): {{Webarchiv |url=http://www.humansecuritygateway.com/documents/NORDIC_TheWesternSaharaConflict_TheRoleOfNaturalResourcesInDecolonization.pdf |text=&amp;#039;&amp;#039;The Western Sahara Conflict. The Role of Natural Resources in Decolonization&amp;#039;&amp;#039;. |wayback=20120201114920}} (PDF; 671&amp;amp;nbsp;kB) In: Current African Issues No. 33, Nordiska Afrikainstitutet, Uppsala 2006, ISBN 91-7106-571-7&lt;br /&gt;
* Hans-Günter Kellner: [https://www.deutschlandfunk.de/westsahara-konflikt-marokkos-macht-und-spaniens-schweigen-100.html &amp;#039;&amp;#039;Westsahara-Konflikt: Marokkos Macht und Spaniens Schweigen.&amp;#039;&amp;#039;] [[Deutschlandfunk]], 10. November 2010&lt;br /&gt;
* [http://www.un.org/News/Press/docs/2006/sc8711.doc.htm UNO-Resolution 1675] vom 28. April 2006&lt;br /&gt;
* Aluat Hamudi: [http://www.towardfreedom.com/home/africa/3166-western-sahara-africas-longest-and-most-forgotten-territorial-conflict &amp;#039;&amp;#039;Western Sahara: Africa’s Longest and Most Forgotten Territorial Conflict.&amp;#039;&amp;#039;] Toward Freedom, 6. März 2013&lt;br /&gt;
* {{Pressemappen-Geo|SIG=C50}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Proclamación 1976&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[https://www.arso.org//03-1s.htm &amp;#039;&amp;#039;Carta de Proclamación de la Independencia de la República Arabe Saharaui Democrática.&amp;#039;&amp;#039;] [[Bir Lehlu]], 27 de Febrero de 1976 bei [https://www.arso.org//sitemapd.htm ARSO] (spanisch).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=24.446512823109202|EW=-12.717942232316586|type=landmark|region=EH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4289787-7|VIAF=247768193}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Westsahara| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Umstrittenes Territorium]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hoheitsgebiet ohne Selbstregierung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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