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	<title>Westdeutschland - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Westdeutschland&amp;diff=8769&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Corradox: /* Geographische Einteilung */</title>
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		<updated>2025-08-28T10:02:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geographische Einteilung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Deutschland Bundeslaender 1957.svg|mini|Westdeutschland als [[Synonymie|Synonym]] für das Gebiet der [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)#Begrifflichkeiten „Bonner“, „Berliner“ und die „zweite deutsche Republik“|Bonner Republik]] (blau), hier in den Grenzen von 1957 bis 1990]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Westdeutschland&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wird sowohl geografisch als auch politisch verwendet, wobei sein Raumbezug sich bei ersterem nur schwer abgrenzen lässt. Er wird heute bei Diskussionen über Deutschland als Ganzes vor allem durch die ehemalige [[innerdeutsche Grenze]] definiert, die [[Deutschland]] zwischen 1949 und 1990 in einen [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|west-]] und einen [[Deutsche Demokratische Republik|ostdeutschen]] Staat [[Deutsche Teilung|teilte]]. Nach der damaligen Hauptstadt wird der westdeutsche Staat jener Zeit auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Bonner Republik]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Sichtweise ==&lt;br /&gt;
Politisch wurde der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Westdeutschland&amp;#039;&amp;#039; erst ab 1945 genutzt, und zwar für das Gebiet der drei &amp;#039;&amp;#039;[[Westzone]]n&amp;#039;&amp;#039; ohne [[West-Berlin]], also der [[Amerikanische Besatzungszone|US-amerikanischen]], [[Britische Besatzungszone|britischen]] und [[Französische Besatzungszone|französischen Besatzungszonen]] (ohne das [[Saarland 1947 bis 1956|Saarland]]). Ab 1948 wurde das Gebiet auch &amp;#039;&amp;#039;[[Trizone]]&amp;#039;&amp;#039; genannt. Ein Jahr später gründete sich daraus die [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik Deutschland]]. [[Bundeshauptstadt]] war von 1949 bis 1990 [[Bonn]], die größten Städte waren [[Hamburg]] und [[München]] (neben West-Berlin). Besonders das Ausland wie auch die West-Berliner bezeichneten die Bundesrepublik Deutschland von 1949 bis 1990 der Einfachheit halber oft als „Westdeutschland“, oder man verwendete den Begriff als Selbstbezeichnung im Ausland, wie etwa &amp;#039;&amp;#039;[[Made in Germany|Made in West Germany]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Made in Western Germany&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gemäß Artikel&amp;amp;nbsp;2 Abs.&amp;amp;nbsp;1 der [[Verfassung von Berlin]] war [[Berlin]] auch vor 1990 ein Land der [[Deutschland|Bundesrepublik Deutschland]]; dieser Artikel konnte jedoch keine Wirkung entfalten, da er von den in Berlin maßgeblichen [[Vier Mächte|Alliierten]] zurückgestellt war. Damit hatte es eine enge Bindung, war aber kein Teil Westdeutschlands im Sinne der Grenzen der Bundesrepublik vor 1990. Aus Sicht der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] war die so bezeichnete „Selbständige politische Einheit Westberlin“ kein Bestandteil der Bundesrepublik Deutschland. Sowohl das [[Abgeordnetenhaus von Berlin|West-Berliner Abgeordnetenhaus]] als auch der [[Deutscher Bundestag|Deutsche Bundestag]] betonten jedoch stets die engen Bindungen von &amp;#039;&amp;#039;Berlin (West)&amp;#039;&amp;#039; an die Bundesrepublik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne sind die Länder [[Schleswig-Holstein]], Hamburg, [[Freie Hansestadt Bremen|Bremen]] und [[Niedersachsen]], [[Nordrhein-Westfalen]], [[Hessen]], [[Rheinland-Pfalz]], das [[Saarland]] und [[Baden-Württemberg]] sowie [[Bayern]] in ihren politischen Grenzen mit „Westdeutschland“ gemeint. [[Baden (Südbaden)|Baden]], [[Württemberg-Baden]] und [[Württemberg-Hohenzollern]] fusionierten 1952 zum [[Land (Deutschland)|Land]] Baden-Württemberg. 1957 trat das Saarland (1945–1947 französisches [[Saarland 1947 bis 1956|Saarprotektorat]], anschließend 1947–1956 [[Autonomie (Politikwissenschaft)|autonomes]], staatsähnliches Gebilde &amp;#039;&amp;#039;[[sui generis]]&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Zimmermann (Rechtswissenschaftler)|Andreas Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Staatennachfolge in völkerrechtliche Verträge. Zugleich ein Beitrag zu den Möglichkeiten und Grenzen völkerrechtlicher Kodifikation&amp;#039;&amp;#039;, Springer, Berlin/Heidelberg/New York 2000, ISBN 3-540-66140-9, [https://books.google.de/books?id=oPkRR6sykxwC&amp;amp;pg=PA182&amp;amp;hl=de S.&amp;amp;nbsp;182.]&amp;lt;/ref&amp;gt; der Bundesrepublik Deutschland bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1990 im Zuge des [[Einigungsvertrag]]es sowie durch die [[deutsche Wiedervereinigung]] aufgelöste DDR sprach bis zum Ende der 1960er Jahre häufig von &amp;#039;&amp;#039;Westdeutschland&amp;#039;&amp;#039;, da bis dahin die DDR noch von einem zu vereinigenden [[Gesamtdeutschland]] ausging. Später vermied man im offiziellen [[Sprachgebrauch in der DDR]] die Bezeichnung „Westdeutschland“ als Umgehung des amtlichen Namens &amp;#039;&amp;#039;Bundesrepublik Deutschland&amp;#039;&amp;#039;. Als Zwischenlösung konnte man auch „Westdeutsche Bundesrepublik“ oder nur „Deutsche Bundesrepublik“ hören, neben dem am meisten benutzten, aber nichtamtlichen Kürzel „[[BRD]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiki-Projekt Private Fahrzeugsammlung Braunschweig NIK 1903.JPG|mini|„Westdeutschland“, „Mitteldeutschland“ und „Ostdeutschland“ nach dem Verständnis des „Kuratoriums unteilbares Deutschland“ (1960er Jahre)]]&lt;br /&gt;
Unter Gegnern einer Anerkennung der [[Oder-Neiße-Grenze]] als Ostgrenze Deutschlands galt bis 1990 &amp;#039;&amp;#039;Westdeutschland&amp;#039;&amp;#039; als der westlichste Teil eines „dreigeteilten Deutschlands“ neben &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutschland&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ostdeutschland&amp;#039;&amp;#039;. Diese „Dreiteilung“ lehnte insbesondere das 1954 gegründete „[[Kuratorium unteilbares Deutschland]]“ ab. Ganz Berlin galt nach dieser Definition als Teil eines von der Ostsee bis zum Erzgebirge reichenden &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutschland&amp;#039;&amp;#039;. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im heutigen Sprachgebrauch ist &amp;#039;&amp;#039;Westdeutschland&amp;#039;&amp;#039; bei vielen immer noch ein Synonym für die sogenannten [[Alte Bundesländer|alten Bundesländer]]. Zugleich blieb die ursprüngliche, geografisch enger umgrenzte Bedeutung durch Benennungen wie &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutscher Rundfunk]]&amp;#039;&amp;#039; ([[#Gesellschaftliche Einteilung|s.&amp;amp;nbsp;u.]]) oder &amp;#039;&amp;#039;[[Westdeutsche Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; im regionalen Bewusstsein erhalten; ein teilweise paralleles Phänomen ist seit der Wiedervereinigung im Fall [[Mitteldeutschland]]s (ohne [[Mecklenburg-Vorpommern]] und [[Brandenburg]]) zu beobachten, das bei diesem Sprachgebrauch nicht als Nachbar der ehemaligen deutschen Ostgebiete gilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Ossi und Wessi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Einteilung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|1=Für die genannten unterschiedlichen Sichtweisen von Geographen. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei strenger Orientierung an den aktuellen Grenzen der Bundesländer besteht &amp;#039;&amp;#039;Westdeutschland&amp;#039;&amp;#039; aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Hessen wird mitunter auch zu [[Mitteldeutschland]] gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In anderen Abgrenzungen verläuft die Außengrenze &amp;#039;&amp;#039;Westdeutschlands&amp;#039;&amp;#039; mitten durch einzelne Bundesländer. So werden in einigen Definitionen [[Südhessen]] (insbesondere südlich des [[Main]]s), die [[Pfalz (Region)|Pfalz]] und [[Rheinhessen]] zu [[Süddeutschland]] gerechnet. Bei Definitionen dieser Art werden natürliche oder politisch-historische Grenzen nur selten 1:1 berücksichtigt. Insbesondere spielt (anders als etwa in der [[Franzosenzeit]]) die links- bzw. rechtsrheinische Lage eines Gebiets nur bei der Bestimmung der Ländergrenzen am südlichen Mittelrhein und am nördlichen Oberrhein eine Rolle, nicht aber bei der Abgrenzung &amp;#039;&amp;#039;Westdeutschlands&amp;#039;&amp;#039; von seinen nördlichen und östlichen Nachbarn. Nach dieser Einteilung bleiben die Regionen [[Nordwestdeutschland]], [[Nordostdeutschland]], [[Südostdeutschland]] und [[Südwestdeutschland]] unberücksichtigt.&lt;br /&gt;
  &lt;br /&gt;
Ausgehend von der Einheit der westmitteldeutschen Dialekte (s.&amp;amp;#8239;u.) wurde besonders vor dem [[Kalter Krieg|Kalten Krieg]] das größere Rheinland (vom [[Ruhrgebiet]] bis zur [[Eifel]]) vor allem mit Bezug auf das rheinisch-westfälische Industriegebiet „Westdeutschland“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachliche Einteilung ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|1=Fürs vorhandene „Westdeutschland im sprachlichen Sinne = Westmitteldeutsch“. }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Westmitteldeutsches Mundartgebiet.PNG|mini|hochkant=1.2|Verbreitung der westmitteldeutschen Dialekte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sprachlich bilden die [[Westmitteldeutsche Mundarten|westmitteldeutschen Dialekte]] eine Region, die sich von den anderen [[Deutsche Mundarten|deutschen Mundarten]] abgrenzen. Diese Grenzen wurden wesentlich durch die geografische Trennung der Bevölkerung geprägt, die gegenüber dem hügeligen Westdeutschland nach Norden das niederrheinische, das [[Sauerland]] und das [[Münsterland]] bilden, sowie das [[Rothaargebirge]], nach Osten von den [[Ostmitteldeutsche Dialekte|ostmitteldeutschen Dialekten]] durch den [[Hoher Meißner|Hohen Meißner]] und die [[Rhön]], den [[Spessart]] und den [[Odenwald]], nach Süden durch den [[Hardtwald (Karlsruhe)|Hardtwald]] nördlich von [[Karlsruhe]] und die Grenze nach [[Frankreich]] mit verbleibenden deutschsprachigen [[Elsass|Elsässern]] und [[Deutschlothringen|Lothringern]], die Grenze nach [[Luxemburg]] mit deutschsprachigen Luxemburgern und nach [[Belgien]] nördlich der [[Ardennen]] mit der dortigen [[Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens|deutschen Bevölkerungsgruppe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gesellschaftliche Einteilung ==&lt;br /&gt;
Der [[Westdeutscher Rundfunk Köln|Westdeutsche Rundfunk Köln]] (WDR) ist seit seiner Gründung durch Spaltung des &lt;br /&gt;
[[Nordwestdeutscher Rundfunk|Nordwestdeutschen Rundfunks]], als öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt ausschließlich für Nordrhein-Westfalen zuständig, in den weiteren westdeutschen [[Land (Deutschland)|Ländern]] senden andere Rundfunkanstalten: Der [[Südwestrundfunk]] (SWR) in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, der [[Hessischer Rundfunk|Hessische Rundfunk]] (HR) und der [[Saarländischer Rundfunk|Saarländische Rundfunk]] (SR).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch im Sport, insbesondere im Fußball, galt größtenteils diese Einteilung. So wurden nach der Einführung der mehrgleisigen [[Fußball-Regionalliga|Regionalliga]] als untere Klasse unter der neu gegründeten [[Fußball-Bundesliga]] 1963 ausschließlich Vereine aus Nordrhein-Westfalen der Regionalliga West zugeordnet. Die rheinland-pfälzischen und saarländischen Vereine spielten in der Regionalliga Südwest. Die Vereine Hessens wurden der Regionalliga Süd zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Westdeutsche Kunstkeramik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Norbert Elias]] |Titel=Studien über die Deutschen |Verlag=Suhrkamp |Ort=Frankfurt am Main |Datum=1992 |Seiten=300–389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4079211-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Regionen Deutschlands}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4079211-0|VIAF=237713044}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Geschichte (Nachkriegszeit)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Corradox</name></author>
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