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	<title>Werner Nekes - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-04-07T01:39:16Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Werner_Nekes&amp;diff=3872&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ouk eidos: Tippfehler korrigiert - Punkt mitten im Satz getilgt</title>
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		<updated>2025-04-22T14:38:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert - Punkt mitten im Satz getilgt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Nekes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. April]] [[1944]] in [[Erfurt]]; † [[22. Januar]] [[2017]] in [[Mülheim an der Ruhr]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Filmregisseur]] und Sammler historischer optischer Objekte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Werner Nekes wuchs in [[Oberhausen]] auf und ging dort und in [[Mülheim an der Ruhr|Mülheim (Ruhr)]] zur Schule. Er studierte ab 1963 [[Sprachwissenschaft]] und [[Psychologie]] in Freiburg und Bonn, wo er einen studentischen Filmclub leitete. Ab 1965 begann er mit [[8-mm-Film|8-mm-]], dann mit [[16-mm-Film]] erste [[Avantgardefilm|Experimentalfilme]] zu drehen. Er lernte die damals noch malende [[Dore O.]] kennen, sie zogen nach [[Hamburg]] und heirateten 1967. Dore O. war an den meisten seiner Filme v.&amp;amp;nbsp;a. als Darstellerin beteiligt und begann auch eigene Experimentalfilme zu drehen. Mit [[Franz Winzentsen]], [[Helmut Herbst]], [[Thomas Struck]], [[Klaus Wyborny]] und [[Heinz Emigholz]] gründeten sie die Filmmacher-Cooperative Hamburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;filmportal&amp;quot;&amp;gt;{{Filmportal|16c1cf4749d946b98fe8da1149546615|Abruf=2021-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1968 erhielt sein 10-minütiger Kurzfilm &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzhuhnbraunhuhnschwarzhuhnweißhuhnrothuhnweiß oder put-putt|schwarzhuhnbraunhuhnschwarzhuhn&amp;amp;shy;weißhuhnrothuhnweiß oder put-putt]]&amp;#039;&amp;#039; den Internationalen Filmpreis in [[São Paulo]]. 1969 erhielt er einen Bambi für sein bisheriges Werk&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.bambi.de/historie/alle-preistraeger?par=1&amp;amp;title=werner+nekes | wayback=20140113012527 | text=Archivlink}} Siehe bambi.de&amp;lt;/ref&amp;gt; und im Folgejahr das [[Filmband in Silber]] für &amp;#039;&amp;#039;jüm-jüm&amp;#039;&amp;#039; (1967). Im Jahr 1972 wurden Filme von Werner Nekes auf der [[Documenta 5]] in [[Kassel]] in der Abteilung „Filmschau: New European Cinema“ gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://alephino.documentaarchiv.de/alipac/CSZGPXSEDUUNWVFLHJCD-00015/sysfull?BASE=B-ART&amp;amp;IDN=9340 Werner Nekes] auf der Webseite des [[documenta Archiv]]s&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1980 drehte er mit &amp;#039;&amp;#039;[[Uliisses]]&amp;#039;&amp;#039; seinen ersten Langfilm.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.medienkunstnetz.de/werke/uliisses/ Besprechung und Videoausschnitt in Medienkunstnetz]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1986 entstand Nekes’ bis heute bekanntester Film, die [[Schlagerfilm]]-[[Parodie]] &amp;#039;&amp;#039;[[Johnny Flash]]&amp;#039;&amp;#039; mit [[Helge Schneider]]&amp;lt;ref&amp;gt;Nekes hatte 1994 auch einen Kurzauftritt in Helge Schneiders Film [[00 Schneider – Jagd auf Nihil Baxter]], als Mann mit Badehose und Schwimmreifen.&amp;lt;/ref&amp;gt; als aufsteigendem Schlagerstar in der Hauptrolle. [[Christoph Schlingensief]] war als Aufnahmeleiter, Kamera-Assistent und Darsteller beteiligt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Filmportal|0a16fcdae1da4448b234f3faf8bc9946|Johnny Flash|Abruf=2021-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie hatten sich 1982 kennengelernt. Beide lehrten an der [[Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main|Hochschule für Gestaltung in Offenbach]] (1982–1984). Anfang der 70er Jahre hatte Nekes schon einmal eine Professur für Experimentalfilm an der [[Hochschule für bildende Künste Hamburg]] (1970–1972). Werner Nekes war von 1990 bis 1996 Professor an der Kunsthochschule für Medien Köln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;filmportal&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2009 wurde Werner Nekes in die Klasse der Künste der [[Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste|Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Nekes lebte zuletzt in [[Mülheim an der Ruhr]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Filmemacherin [[Ulrike Pfeiffer]] drehte 2016 den Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Werner Nekes. Das Leben zwischen den Bildern&amp;#039;&amp;#039;, der am 16. Februar 2017 im Rahmen einer Gedenkveranstaltung für Nekes während der [[Berlinale]] uraufgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sammlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nekes sammelte alles, was mit der Vorgeschichte des Films zu tun hat, wie optische Spielzeuge, [[Laterna magica|Laternae magicae]], [[Wachsfigurenkabinett|Panoptiken]] und vieles mehr, deren Techniken er auch in seinen Filmen verwendete. So trug er im Laufe der Jahre eine umfangreiche Sammlung von internationaler Bedeutung zusammen, die mehrfach ausgestellt&amp;lt;ref&amp;gt;[http://wernernekes.de/00_cms/cms/front_content.php?idcat=74%20Ausstellungen http://wernernekes.de/00_cms/cms/front_content.php?idcat=74 Ausstellungen] mit Werken aus der Sammlung auf Nekes’ Homepage&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie in Büchern, der Fernsehserie &amp;#039;&amp;#039;[[Media Magica]]&amp;#039;&amp;#039; (1996) und in Nekes’ Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Was geschah wirklich zwischen den Bildern?&amp;#039;&amp;#039; (1985) dokumentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Versuche, diese Sammlung in einer Dauerausstellung zu präsentieren, scheiterten zu seinen Lebzeiten. Ein Projekt sah etwa vor, die Sammlung in einem ausgedienten Wasserturm auf dem Gelände der ehemaligen [[Landesgartenschau]] in Mülheim zu zeigen. In dem Turm befindet sich seit 1992 eine [[Camera obscura]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Wunderkammerspieler&amp;#039;&amp;#039; in [[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]] vom 25. Januar 2017, Seite 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;2006 wurde darin das [[Museum zur Vorgeschichte des Films]] eröffnet.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2020 wurde die Sammlung mit rund 25.000 Objekten zur Geschichte der visuellen Künste und des Sehens von der [[Theaterwissenschaftliche Sammlung Universität zu Köln|Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln]], dem [[DFF – Deutsches Filminstitut &amp;amp; Filmmuseum]] in Frankfurt am Main und dem [[Filmmuseum Potsdam]] gemeinsam angekauft mit dem Ziel, sie gemeinsam zu erschließen und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://tws.phil-fak.uni-koeln.de/aktuelles/die-sammlung-werner-nekes Die Sammlung Werner Nekes], Website der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln, abgerufen am 5. Januar 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1967: jüm-jüm&lt;br /&gt;
* 1968: [[schwarzhuhnbraunhuhnschwarzhuhnweißhuhnrothuhnweiß oder put-putt]]&lt;br /&gt;
* 1973: Diwan&lt;br /&gt;
* 1976: Lagado&lt;br /&gt;
* 1978: Mirador&lt;br /&gt;
* 1979: Hurrycan&lt;br /&gt;
* 1982: [[Uliisses]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Medien Kunst Netz |url=http://www.medienkunstnetz.de/werke/uliisses/ |titel=Medien Kunst Netz {{!}} Nekes, Werner: ULIISSES |datum=2020-04-24 |sprache=de |abruf=2020-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1985: Was geschah wirklich zwischen den Bildern?&lt;br /&gt;
* 1986: [[Johnny Flash]]&lt;br /&gt;
* 1991: Candida&lt;br /&gt;
* 1997: Der Tag des Malers&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1969: [[Bambi (Auszeichnung)|Bambi]] für das Gesamtschaffen&lt;br /&gt;
* 1970: [[Filmband in Silber]] für &amp;#039;&amp;#039;jüm-jüm&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1972: Spezialpreis auf dem [[Internationales Filmfestival Mannheim-Heidelberg|IFF Mannheim]] für &amp;#039;&amp;#039;T-WO-MEN&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1974: [[Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft]]&lt;br /&gt;
* 1975: Filmband in Silber für &amp;#039;&amp;#039;hynningen&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1981: [[Preis der deutschen Filmkritik]] für &amp;#039;&amp;#039;Beuys&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1984: [[Deutscher Kritikerpreis]] für &amp;#039;&amp;#039;Uliisses&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2014: Helen Hill Award&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118738402}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0624943}}&lt;br /&gt;
* [http://www.awk.nrw.de/akademie/klassen/kuenste/ordentliche-mitglieder/nekes-werner.html Werner Nekes bei der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste]&lt;br /&gt;
* [http://www.ubu.com/film/nekes.html Nekes Film „Hynningen“ (1975) auf www.ubu.com]&lt;br /&gt;
* [http://www.wernernekes.de/00_cms/cms/front_content.php Offizielle Website von Werner Nekes]&lt;br /&gt;
* [https://tws.phil-fak.uni-koeln.de/aktuelles/die-sammlung-werner-nekes Die Sammlung Werner Nekes]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118738402|LCCN=no/2001/12842|VIAF=79103415}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nekes, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kultur (Ruhrgebiet)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mülheim an der Ruhr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstler (documenta)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Techniksammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nekes, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Filmregisseur und Sammler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. April 1944&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erfurt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. Januar 2017&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Mülheim an der Ruhr]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ouk eidos</name></author>
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