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	<title>Werner Finck - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<title>imported&gt;CamelBot: Bot: http2https, linkfix: mobile/amp; siehe user:CamelBot.</title>
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		<updated>2025-10-01T09:52:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http2https, linkfix: mobile/amp; siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CamelBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CamelBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;user:CamelBot&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:WP Werner Finck.jpg|mini|Werner Finck etwa 1929 (oder früher)&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Fotografie von [[Alexander Binder (Fotograf)|Alexander Binder]]&amp;lt;/small&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Paul Walther Finck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Mai]] [[1902]] in [[Görlitz]]; † [[31. Juli]] [[1978]] in [[München]]) war ein deutscher [[Kabarettist]], [[Schauspieler]] und [[Schriftsteller]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kabarett der Komiker; Werner Finck 013560c.jpg|mini|hochkant|Finck 1937 im &amp;#039;&amp;#039;[[Kabarett der Komiker]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herkunft und Anfänge als Schauspieler ===&lt;br /&gt;
Werner Finck wurde als Sohn des Apothekers Botho Finck geboren und besuchte Gymnasien in [[Görlitz]] und [[Hirschberg (Olbernhau)|Hirschberg]], ohne das Abitur abzulegen. Später bestand er die Aufnahmeprüfung für die [[Kunstschulen|Kunstschule]] in [[Dresden]].&amp;lt;ref name=ts17&amp;gt;Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]]&amp;#039;&amp;#039; XV. Ausgabe von [[Degener &amp;amp; Co|Degeners]] wer ist’s? Berlin 1967, S.&amp;amp;nbsp;440.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In verschiedenen Laienspielgruppen machte er erste Theatererfahrungen. Er begann, Gedichte zu schreiben. Mehrere Versuche, im Journalismus den Berufseinstieg zu finden, scheiterten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kulturstiftung.org/biographien/finck-werner-2. Biografie Werner Finck.] Abgerufen am 1. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein erstes Engagement als Schauspieler hatte er am Theater von [[Bolesławiec|Bunzlau]] und danach am damaligen Hessischen Landestheater, dem heutigen [[Staatstheater Darmstadt]], wo er über unbedeutende Nebenrollen nicht hinauskam, wo aber gleichzeitig sein komisches Talent entdeckt wurde. 1928 kam er nach [[Berlin]], wo er in Künstlerkreisen verkehrte und regelmäßiger Gast im [[Romanisches Café|Romanischen Café]] war. Erste Auftritte folgten: im &amp;#039;&amp;#039;Küka&amp;#039;&amp;#039;, dem Künstlercafé in der [[Budapester Straße (Berlin)|Budapester Straße]] und im &amp;#039;&amp;#039;Larifari&amp;#039;&amp;#039;, der [[Kleinkunst]]bühne von [[Rosa Valetti]]. Seine besondere Art der Darbietung wurde damals im &amp;#039;&amp;#039;Organ der Varietéwelt&amp;#039;&amp;#039; vom Autor [[Pem]] wie folgt beschrieben: „Seine Art ist bestimmt ganz eigen. Er hat Geist – und wenn er ihn vor Verlegenheit hat. Schüchternheit: schon gehabt, Verlegenheit: schon gesehen, Bescheidenheit: schon bewundert – aber diese spezielle Finck&amp;#039;sche Mischung ist Eigengewächs. Es muss ihn mal jemand entdecken.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Finck |Titel=Alter Narr - was nun? Die Geschichte meiner Zeit. |Sammelwerk=dtv-Taschenbuch |Nummer=1044 |Auflage=3. |Verlag=Deutscher Taschenbuch Verlag |Ort=München |Datum=1975-11 |ISBN=3-423-01044-4 |Seiten=44}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das geschah: Karl Neumann-Nierendorf, seinerzeit Leiter des [[Verein Berliner Künstler|Vereins Berliner Künstler]], lud ihn ein, im Vereinslokal in der [[Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Tiergarten#Bellevuestraße*|Bellevuestraße]] mit Gedichten und Textbeiträgen aufzutreten. Als die Veranstaltung mehrmals wiederholt werden sollte, bat Finck befreundete Künstler wie [[Hans Deppe]] hinzu. Dies war der Anlass 1929 das [[Kabarett]] &amp;#039;&amp;#039;[[Die Katakombe]]&amp;#039;&amp;#039; zu gründen, das Finck bis zu der von den Nazis verfügten Schließung 1935 leitete. [[B. Traven]], [[Erich Kästner]], [[Theo Lingen]], [[Kurt Tucholsky]] und andere schrieben für den [[Conférencier]] Finck die [[Satire|satirischen]] Texte. Typisch für die Programme der &amp;#039;&amp;#039;Katakombe&amp;#039;&amp;#039; vor 1933 war die Freude der Darsteller an sprachlichem Unfug. Anfangs eher literarisch geprägt, wurden bald mehr und mehr auch Texte mit Bezug zur Politik dargeboten. Zum Ensemble gehörten [[Kate Kühl|Käte Kühl]], [[Ernst Busch (Schauspieler)|Ernst Busch]], [[Ursula Herking]], [[Isa Vermehren]], [[Rudolf Platte]] und [[Erik Ode]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kusch&amp;quot;&amp;gt;Regina Kusch: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.deutschlandfunk.de/vor-90-jahren-eroeffnet-das-kurze-leben-des-berliner-100.html Das kurze Leben des Berliner Kabaretts „Die Katakombe“.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Deutschlandfunk|DLF]],&amp;#039;&amp;#039; 16. Oktober 2019, abgerufen am 30. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katakombe, Lagerhaft und Berufsverbot ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Zeit des Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] wurden die Vorstellungen der &amp;#039;&amp;#039;Katakombe&amp;#039;&amp;#039; regelmäßig von Spitzeln der Nazis besucht. „Sie waren hellhörig und begriffen schnell. Immer, wenn besonders schallend gelacht oder stürmisch applaudiert wurde, wussten sie sofort: ‚Aha, da war was!‘“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Finck |Titel=Alter Narr – was nun? Die Geschichte meiner Zeit |Reihe=dtv Taschenbuch |BandReihe=1044 |Auflage=3. |Verlag=Deutscher Taschenbuch Verlag |Ort=München |Datum=1975 |ISBN=3-423-01044-4 |Seiten=58}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fincks Programme waren voller Wortwitz und Wortspiele, wie beispielsweise in dem (gefährlichen) [[Sketch]] über die von ihm vermeintlich gepflanzte [[Hitler-Eiche]]: „Vor ein paar Monaten war sie noch ganz klein, gerade bis zu meinen Knöcheln, dann reichte sie mir bis an die Knie, und jetzt steht sie mir schon bis zum Hals.“ Als Finck – nach 1933! – mit einem gerahmten Portrait von Hitler auf die Bühne kam, fragte er zum Ende seines Vortrags nach einigen umständlichen Ausführungen mit Blick auf die Fotografie: „Was mach ich jetzt mit ihm? An die Wand stellen oder aufhängen?“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fernsehserien.de/das-profil/folgen/07-werner-finck-699993 |titel=Folge 7: Werner Finck |werk=Fernsehserien.de. Das Profil |hrsg=ARD alpha |datum=1964-04-05 |sprache=de |abruf=2025-09-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finck nahm in seinen Darbietungen nie ein Blatt vor dem Mund, immer war ihm klar, dass es Spitzel der [[Gestapo]] im Zuschauerraum gab, die eifrig das mitschrieben, was er zum Besten gab. Zur Gaudi seines Publikums wandte er sich wie folgt direkt an diese Schergen: „Spreche ich zu schnell? Kommen Sie mit? Oder – muss ich mitkommen?“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/werner-finck-narrenkappe-und-stahlhelm-13636051.html. &amp;#039;&amp;#039;Narrenkappe und Stahlhelm.&amp;#039;&amp;#039;] Abgerufen am 1. September 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als die &amp;#039;&amp;#039;Katakombe&amp;#039;&amp;#039; zwischendurch einmal seitens der NS-Zensur geschlossen war, kommentierte dies Finck nach deren Wiedereröffnung vieldeutig: „gestern war die Katakombe zu, aber heute sind wir wieder offen und wenn wir morgen zu offen sind, sind wir übermorgen wieder zu.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://distel-berlin.de/de/ueber-uns/satire-digital/widerworte-75-jahre-befreiung/artikel-werner-finck.html.] Abgerufen am 7. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kabarett wurde auf Anordnung von [[Joseph Goebbels]] im Sommer 1935 geschlossen. Anlass war ein Sketch, der bei einem Schneider spielt, dessen Kunde beim Maßnehmen für einen neuen Anzug den rechten Arm heben muss.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kusch&amp;quot; /&amp;gt; Finck wurde unter dem Vorwurf eines „Vergehens gegen das [[Heimtückegesetz]]“ verhaftet und in das [[KZ Esterwegen|Konzentrationslager Esterwegen]] gebracht, wo er unter anderem [[Carl von Ossietzky]] und [[Julius Leber]] begegnete. Finck blieb nur kurz im Konzentrationslager. Die Schauspielerin [[Käthe Dorsch]] intervenierte erfolgreich bei [[Hermann Göring]],&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.steffi-line.de/archiv_text/nost_buehne/05f_finck_werner.htm.] Abgerufen am 8. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; was zeitnah zu seiner Freilassung führte. Finck selbst berichtet wie folgt über seine Entlassung: „Am 1. Juli 1935 wurden wir auf Anordnung Görings, der damit Goebbels offensichtlich eins auswischen wollte, von einem Tag zum anderen aus dem KZ entlassen.“ Vor dem [[Volksgerichtshof]] musste er die Kabarettnummer nachspielen, sehr zur Erheiterung der Zuschauer. Er erhielt ein Jahr [[Berufsverbot|Arbeitsverbot]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kusch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kolumnist und Kabarett der Komiker ===&lt;br /&gt;
Schon zu den [[Olympische Sommerspiele 1936|Olympischen Spielen 1936]] schrieb er aber wieder für das &amp;#039;&amp;#039;[[Berliner Tageblatt]]&amp;#039;&amp;#039; eine mit Wortspielen gespickte [[Kolumne]]. Seine Tätigkeit als Kolumnist dieser Zeitung dauerte bis 1938.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Finck: &amp;#039;&amp;#039;Zwischendurch. Ernste Versuche mit dem Heiteren&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fischer Taschenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 1845), Frankfurt 1977, S.&amp;amp;nbsp;38.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der letzten Ausgabe mit Bezug zu den Olympischen Spielen, am 16. August 1936, war zu den Leistungen von [[Jesse Owens]] zu lesen: „Wie wird [[Leni Riefenstahl|Leni]] alles aufgenommen haben? […] Und plötzlich sieht sie’s negativ, wie positiv der Neger lief. Im Negativ werden wir gerächt: Ganz vorn, Meter voraus, läuft der weiße Mann, hintennach kommen die Schwarzen!“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1937 durfte er wieder im &amp;#039;&amp;#039;[[Kabarett der Komiker]]&amp;#039;&amp;#039; auftreten, dessen Leiter [[Willy Schaeffers]] jedoch 1939 persönlich bei Goebbels den Verzicht auf [[Politischer Witz|politische Witze]] erklären musste, um das Theater zu erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Joseph Goebbels: &amp;#039;&amp;#039;Tagebücher.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. München 2003, ISBN 3-492-21413-4, S.&amp;amp;nbsp;1304&amp;amp;nbsp;f. zum 1. und 3. Februar 1939.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 31. Januar 1939 wurde Finck aus der [[Reichskulturkammer]] ausgeschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lothar Schäffner]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kabarett, der Spiegel des politischen Geschehens.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Universität Kiel 1969, S.&amp;amp;nbsp;68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegsdienst ===&lt;br /&gt;
Um einer neuerlichen Verhaftung zu entgehen, meldete er sich 1939 freiwillig zum Kriegsdienst und wurde zum Funker ausgebildet. Als Soldat der [[23. Infanterie-Division (Wehrmacht)|23. Infanterie-Division]]&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Finck: &amp;#039;&amp;#039;Der brave Soldat Finck,&amp;#039;&amp;#039; Berlin, München 1975, S.&amp;amp;nbsp;40.&amp;lt;/ref&amp;gt; war er in Frankreich, in der Sowjetunion und Italien und erhielt das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz 2. Klasse]] (EK&amp;amp;nbsp;II) und die [[Medaille Winterschlacht im Osten 1941/42]], die Finck mit dem allgemein üblichen Spitznamen „Gefrierfleischorden“ bezeichnete.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Finck: &amp;#039;&amp;#039;Witz als Schicksal, Schicksal als Witz,&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;76, 117&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Werner Finck genoss nach eigener Darstellung als Soldat die Protektion regimekritischer Offiziere, die die von Goebbels gewünschte Entlassung aus der Wehrmacht und Überstellung an die [[Gestapo]] verhinderten. Dennoch war er 1942 für neun Monate in Untersuchungshaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gdw-berlin.de/vertiefung/biografien/personenverzeichnis/biografie/view-bio/werner-finck/?no_cache=1 &amp;#039;&amp;#039;Werner Finck,&amp;#039;&amp;#039;] Gedenkstätte Deutscher Widerstand: „Er meldet sich bei Kriegsbeginn zur Wehrmacht und wird 1942 noch einmal für neun Monate inhaftiert.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kulturstiftung.org/biographien/finck-werner-2 &amp;#039;&amp;#039;Werner Finck.&amp;#039;&amp;#039;] kulturstiftung.org: „ein Dreivierteljahr trifft ihn 1942 eine Untersuchungshaft.“&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Leiter der &amp;#039;&amp;#039;Frontbühne Italien&amp;#039;&amp;#039; trat er regelmäßig zur [[Truppenbetreuung]] in Unterhaltungsprogrammen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Finck: &amp;#039;&amp;#039;Witz als Schicksal, Schicksal als Witz,&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;76&amp;amp;nbsp;ff.; [[Alfons Schweiggert]]: [https://www.dasgedichtblog.de/humor-in-der-lyrik-folge-28-werner-finck-1902-1978-an-dem-punkt-wo-der-spass-aufhoert-beginnt-der-humor/2017/02/25/ &amp;#039;&amp;#039;Humor in der Lyrik – Folge 28: Werner Finck (1902–1978): „An dem Punkt, wo der Spaß aufhört, beginnt der Humor!“&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Gedicht. Zeitschrift für Lyrik, Essay und Kritik#Einführung der Online-Redaktion|Das Gedicht]],&amp;#039;&amp;#039; 25. Februar 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein persönliches Kriegsende beschrieb er später so: „Ich bin also erstmal auf Schreibstube gegangen und habe gefragt, ob noch was wäre. Und erst als man mir sagte, nein, es hätte sich erledigt, gab ich mich dem wohlverdienten Zusammenbruch hin.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Finck |Titel=Alter Narr – was nun? Die Geschichte meiner Zeit. |Reihe=dtv-Taschenbuch |BandReihe=1044 |Auflage=3. |Verlag=Deutscher Taschenbuch Verlag |Ort=München |Datum=1975-11 |ISBN=3-423-01044-4 |Seiten=161}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Karriere nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1945 kam Finck in amerikanische Kriegsgefangenschaft. Er gründete die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Die Fieberkurve&amp;#039;&amp;#039; für verletzte deutsche Kriegsgefangene und hatte im Kriegsgefangenenlager Mietraching bei [[Bad Aibling]] Auftritte vor Kriegsgefangenen. Von 1945 bis 1949 gab er zusammen mit [[Thaddäus Troll|Hans Bayer]] in Stuttgart &amp;#039;&amp;#039;[[Das Wespennest]]&amp;#039;&amp;#039; heraus, die erste deutsche satirische [[Zeitschrift]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-44438529.html &amp;#039;&amp;#039;Werner Finck.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 41, 1949.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1946 trat Werner Finck im &amp;#039;&amp;#039;Schmunzelkolleg&amp;#039;&amp;#039; (München) auf und gründete ‚Die Schmunzelpartei‘. Er gründete bzw. leitete die Kabaretts &amp;#039;&amp;#039;Nebelhorn&amp;#039;&amp;#039; in [[Zürich]] (1947) und &amp;#039;&amp;#039;Mausefalle&amp;#039;&amp;#039; in [[Stuttgart]] (1948), wo er erstmals seine Erinnerungen in ein Programm fasste &amp;#039;&amp;#039;(Kritik der reinen Unvernunft)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Finck tourte in den Folgejahren durch die junge Bundesrepublik Deutschland. In seinem Soloprogramm wollte er der „Zersetzung der Humorlosigkeit im öffentlichen Leben“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.steffi-line.de/archiv_text/nost_buehne/05f_finck_werner.htm.] Abgerufen am 8. November 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; den Weg bereiten. 1950 erfolgte in der Berliner &amp;#039;&amp;#039;Taberna academica&amp;#039;&amp;#039; die Gründung einer Art von &amp;#039;&amp;#039;Partei,&amp;#039;&amp;#039; die sich [[Radikale Mitte]] nannte. „Zum Kummer der Gründer musste das Ganze, weil es ja keine Partei sein will, als Verein eingetragen werden. Ziel und Zweck: Entgiftung des politischen Lebens.“&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Finck: &amp;#039;&amp;#039;Zwischendurch. Ernste Versuche mit dem Heiteren&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Fischer Taschenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Band 1845), Frankfurt 1977, ISBN 3-436-02502-X, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat auf den Bühnen von Theater und Kabarett mit Parolen wie „Gegen Kompromisslosigkeit“, „Für Aufrüstung der Toleranz“ in Erscheinung und wählte die Sicherheitsnadel unter dem Revers des Sakkos als Parteiabzeichen und das weiße Tischtuch als Parteifahne, um gegen den „Ernst der Zeit“ ([[Konrad Adenauer|Adenauer]]) der deutschen Nachkriegspolitik anzutreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab Werner Finck.jpg|mini|hochkant=0.85|Das Grab von Werner Finck und seiner Frau Eva auf [[Waldfriedhof (München)|Waldfriedhof München]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den Sympathisanten zählten der damalige Bundespräsident [[Theodor Heuss]] und der Autor [[Robert Adolf Stemmle]].&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Finck: &amp;#039;&amp;#039;Witz als Schicksal, Schicksal als Witz;&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;95&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1962 wurde Werner Finck ordentliches Mitglied der Deutschen Akademie der Darstellenden Künste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts17&amp;quot; /&amp;gt; 1964 folgte sein Programm &amp;#039;&amp;#039;Bewältigte Befangenheit&amp;#039;&amp;#039; in der [[Münchner Lach- und Schießgesellschaft]]. In zahlreichen Spielfilmen besetzte er Nebenrollen. Sechs Jahre vor seinem Tod erschien 1972 seine Autobiografie &amp;#039;&amp;#039;Alter Narr – was nun?&amp;#039;&amp;#039; Im selben Jahr trat er in der Rolle des Gregor in [[Rainer Werner Fassbinder]]s fünfteiliger Familienserie &amp;#039;&amp;#039;[[Acht Stunden sind kein Tag]]&amp;#039;&amp;#039; auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Finck starb 1978 und wurde auf dem [[Waldfriedhof (München)|Waldfriedhof in München]]/Neuer Teil im Grab Nr. 475-UW-8 beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus Nerger: [http://www.knerger.de/html/finkwernschauspieler_42.html Das Grab von Werner Finck] bei Knerger.de (private Website).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Grabstein ist geziert von einem [[Aphorismus]] von ihm: „Du stehst noch hier und ich ging hin, bald bist du dort, wo ich schon bin.“&amp;lt;ref&amp;gt;https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/werner-finck-100.html. Abgerufen am 1. Oktober 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Werner Finck war ursprünglich kein politischer Kabarettist. „Ich bin ein eingefleischter Individualist. Das ist das ganze Problem.“ Erst mit der &amp;#039;&amp;#039;Katakombe&amp;#039;&amp;#039; „trat etwas in mein Leben, was ich vorher nicht gekannt hatte: Die Politik.&amp;amp;nbsp;[…] Man hat seine Witze von links nach rechts verteilt.&amp;amp;nbsp;[…] Man bekam Angst.&amp;amp;nbsp;[…] Wenn ich damals gewußt hätte, was man heute weiß: daß das alles nur Mitläufer waren.&amp;amp;nbsp;[…] Manche haben sich so gut getarnt, daß sie Gauführer wurden.&amp;amp;nbsp;[…] Es gibt also Leute, die behaupten heute, ich wäre gegen die Nazis gewesen. Ich möchte also gleich betonen: Das sind Verleumdungen. Ich denke ja weiter.&amp;amp;nbsp;[…] Was ich natürlich zugeben muß, ist etwas anderes: Die Nazis waren gegen mich.“&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Finck: &amp;#039;&amp;#039;Kritik der reinen Unvernunft,&amp;#039;&amp;#039; 1947&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Zitate bleiben unreformiert --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2018-07-18 Sterne der Satire - Walk of Fame des Kabaretts Nr 01 Werner Finck-1056.jpg|mini|hochkant=0.85|Stern im [[Walk of Fame des Kabaretts]] in [[Mainz]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Finck ist letztlich durch die politische Situation während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] zu dem bedeutenden Kabarettisten geworden, als der er noch heute bekannt ist. In dieser Zeit perfektionierte er in dem Wunsch, sich den Kopf nicht verbieten zu lassen, ihn aber auch nicht zu verlieren, seine Technik der nicht zu Ende gesprochenen Sätze ([[Anakoluth]]e) und [[Doppeldeutigkeit]]en und des entlarvenden Wortwörtlichnehmens. „Kommen Sie mit? Oder muss ich mitkommen?“, fragte er die Gestapo-Beamten, die sich in seinen Programmen Notizen machten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Bertolt Brecht]] widmete ihm 1947 das Gedicht &amp;#039;&amp;#039;Eulenspiegel überlebt den Krieg.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch in der Bundesrepublik sorgte er für Unwillen, zum Beispiel bei der [[Christlich-Soziale Union in Bayern|CSU]] („Das christliche Bayern kann nur empört sein“).&amp;lt;ref&amp;gt;Werner Finck: &amp;#039;&amp;#039;Witz als Schicksal, Schicksal als Witz,&amp;#039;&amp;#039; S.&amp;amp;nbsp;112.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werner Finck ist ein Stern im [[Walk of Fame des Kabaretts]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1958: Kabarettistenring (vom Vorgänger Willy Schaeffers)&lt;br /&gt;
* 1966: [[Schwabinger Kunstpreis]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;ts17&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1973: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;{{BVK|GrVK|43/1973}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=20em |anzahl= 2|abstand= |liste=&lt;br /&gt;
* 1932: [[Die Wasserteufel von Hieflau]]&lt;br /&gt;
* 1932: Die verliebte Firma&lt;br /&gt;
* 1933: [[Der Läufer von Marathon]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Der Choral von Leuthen]]&lt;br /&gt;
* 1933: [[Liebelei (1933)|Liebelei]]&lt;br /&gt;
* 1933: Die Fahrt ins Grüne&lt;br /&gt;
* 1933: [[Keine Angst vor Liebe]]&lt;br /&gt;
* 1933: Das Tankmädel&lt;br /&gt;
* 1934: [[Einmal eine große Dame sein (1934)|Einmal eine große Dame sein]]&lt;br /&gt;
* 1934: Die Freundin eines großen Mannes&lt;br /&gt;
* 1934: Der Vetter aus Dingsda&lt;br /&gt;
* 1934: [[Die Liebe siegt (1934)|Die Liebe siegt]]&lt;br /&gt;
* 1934: Jungfrau gegen Mönch&lt;br /&gt;
* 1934: Ferien vom Ich&lt;br /&gt;
* 1935: [[Frischer Wind aus Kanada]]&lt;br /&gt;
* 1935: [[April, April!]]&lt;br /&gt;
* 1937: Sherlock Holmes&lt;br /&gt;
* 1937: Die glücklichste Ehe der Welt&lt;br /&gt;
* 1937: Die unentschuldigte Stunde&lt;br /&gt;
* 1937: Der Landstreicher&lt;br /&gt;
* 1937: [[La Habanera]]&lt;br /&gt;
* 1938: [[Das Mädchen von gestern Nacht]]&lt;br /&gt;
* 1938: [[Die Umwege des schönen Karl]]&lt;br /&gt;
* 1948: [[Film ohne Titel]]&lt;br /&gt;
* 1950: [[Meine Nichte Susanne (1950)|Meine Nichte Susanne]]&lt;br /&gt;
* 1950: [[Es begann um Mitternacht (1950)|Es begann um Mitternacht]]&lt;br /&gt;
* 1951: [[Die Frauen des Herrn S.]]&lt;br /&gt;
* 1951: [[Es geht nicht ohne Gisela]]&lt;br /&gt;
* 1954: [[Stärker als die Nacht]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Lola Montez (1955)|Lola Montez]]&lt;br /&gt;
* 1955: [[Hanussen (1955)|Hanussen]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Ich und meine Schwiegersöhne]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Lumpazivagabundus (1956)|Lumpazivagabundus]]&lt;br /&gt;
* 1956: [[Heute heiratet mein Mann (1956)|Heute heiratet mein Mann]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Die Zürcher Verlobung]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Viktor und Viktoria (1957)|Viktor und Viktoria]]&lt;br /&gt;
* 1957: Maya&lt;br /&gt;
* 1957: [[Der müde Theodor (1957)|Der müde Theodor]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Heiraten verboten]]&lt;br /&gt;
* 1957: [[Die Zwillinge vom Zillertal]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Gangsterjagd in Lederhosen]]&lt;br /&gt;
* 1958: [[Vater, Mutter und neun Kinder]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Und das am Montagmorgen]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Labyrinth (1959)|Labyrinth]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Rosen für den Staatsanwalt]]&lt;br /&gt;
* 1959: [[Mein Schatz, komm mit ans blaue Meer]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Der letzte Fußgänger]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Mal drunter – mal drüber]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Im weißen Rößl (1960)|Im weißen Rößl]]&lt;br /&gt;
* 1960: [[Sturm im Wasserglas (1960)|Sturm im Wasserglas]]&lt;br /&gt;
* 1961: [[Was macht Papa denn in Italien?]]&lt;br /&gt;
* 1961: [[Es muß nicht immer Kaviar sein (Film)|Es muß nicht immer Kaviar sein]]&lt;br /&gt;
* 1961: [[Liebe mit zwanzig]] &amp;#039;&amp;#039;(L’amour à vingt ans)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1962: [[Zwei Bayern in Bonn]]&lt;br /&gt;
* 1968: [[Der Partyphotograph]]&lt;br /&gt;
* 1968: [[Quartett im Bett]]&lt;br /&gt;
* 1969: [[Klassenkeile]]&lt;br /&gt;
* 1969: [[Hurra, die Schule brennt!]]&lt;br /&gt;
* 1972: Van der Valk und das Mädchen (Fernsehfilm, Regie [[Peter Zadek]])&lt;br /&gt;
* 1972: [[Acht Stunden sind kein Tag]] (Fernsehproduktion [[Rainer Werner Fassbinder]])}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hörspiele ==&lt;br /&gt;
* 1947: Fred Wiesen: &amp;#039;&amp;#039;Die Geheimen&amp;#039;&amp;#039; (Sprecher) – Regie: [[Alfred Vohrer]] (Hörspiel – [[Süddeutscher Rundfunk|SDR]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buchveröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Herzlichkeit.&amp;#039;&amp;#039; K. Nierendorf, Berlin 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Kautschbrevier.&amp;#039;&amp;#039; Herbig, Berlin 1938.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kavaliere, Käuze, Kerle: Ein Kabarettbuch.&amp;#039;&amp;#039; Siegel, Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. 1947.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus der Schublade: Bekanntes und weniger Bekanntes.&amp;#039;&amp;#039; Herbig, Berlin 1948.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orpheus in der Unterwelt&amp;#039;&amp;#039; (mit Wilhelm Meissner-Ruland). Steegemann, Berlin 1949.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Finckenschläge.&amp;#039;&amp;#039; Herbig, Berlin 1953; Rastatt 1981, ISBN 3-8118-4804-6; Reinbek 1978, ISBN 3-499-11832-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Witz als Schicksal, Schicksal als Witz: Ein deutsches Bilderbuch zu Nutz und Frommen, Punkt&amp;#039;&amp;#039; (mit [[Klaus Budzinski]]). v. Schröder, Hamburg 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Werner Finck in Amerika.&amp;#039;&amp;#039; Scherz, Bern, München, Wien 1966.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alter Narr – was nun? Die Geschichte meiner Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Herbig, München, Berlin 1972. ISBN 3-7766-0589-8; München 1975, ISBN 3-423-01044-4; Frankfurt/M., Berlin 1992, ISBN 3-548-22997-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischen den „Stühlen“.&amp;#039;&amp;#039; Hyperion, Freiburg im Breisgau 1973.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Übrigens viel Spaß. Satiren aus aller Welt&amp;#039;&amp;#039; (Vorwort). Fackelträger, Hannover 1973, ISBN 3-7716-1353-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der brave Soldat Finck.&amp;#039;&amp;#039; Herbig, München, Berlin 1975, ISBN 3-7766-0723-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwischendurch. Ernste Versuche mit dem Heiteren.&amp;#039;&amp;#039; Herbig, München, Berlin 1975, ISBN 3-7766-0734-3; Frankfurt am Main 1980, ISBN 3-596-21845-4.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stich-Worte: zum Vor-, Nach- und Zuschlagen.&amp;#039;&amp;#039; Herbig, München, Berlin 1982, ISBN 3-7766-1199-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spaßvogel – Vogelfrei.&amp;#039;&amp;#039; Ullstein, Berlin 1991, ISBN 3-548-22923-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tonträger ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das klingendes Horoskop – Schütze.&amp;#039;&amp;#039; Polydor 24122 (1959, Schallplatte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Werner Finck spricht Werner Finck.&amp;#039;&amp;#039; DECCA DSF 13507 „Wort und Stimme“ (Schallplatte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Phantasie in Doll und andere Finckenschläge.&amp;#039;&amp;#039; Teldec, Hamburg (1960, Schallplatte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Finckenschläge.&amp;#039;&amp;#039; Telefunken/Decca C-119 Dt. Schallplattenclub (196?, 10″-Schallplatte, B-Seite: Robert T. Odemann)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der brave Soldat schweigt.&amp;#039;&amp;#039; Polydor HI-FI 46595 (1963, Schallplatte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sein Kampf – bewältigte Befangenheit.&amp;#039;&amp;#039; Polydor Literarische Kleinkunst 47803 (1964, Schallplatte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;USA, USA usw., usw.&amp;#039;&amp;#039; Polydor Literarische Kleinkunst 237822 (1966, Schallplatte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Am besten nichts Neues: Live-Mitschnitt eines Werner Finck-Soloabends im Österreichischen Fernsehen.&amp;#039;&amp;#039; Metronome 201.002; OE: Amadeo AVRS 9240, Wien (1967, Schallplatte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alter Narr – was nun?.&amp;#039;&amp;#039; (Live-Aufnahme) Ariola 87095 IW (1972, Schallplatte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sire, geben Sie Gedanken….&amp;#039;&amp;#039; (Live-Aufnahme) Fontana 6434 152 (197?, Schallplatte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die zweite Scheibe Schütten Oesterwind Brot.&amp;#039;&amp;#039; (1974, Werbe-Schallplatte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kraft durch Freunde.&amp;#039;&amp;#039; Euromaster 786 (1976, Schallplatte)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Werner Finck: ein Porträt&amp;#039;&amp;#039; (von Karin Köbernick). hrMedia, Frankfurt am Main 2001, 1 CD, ISBN 3-89844-215-2&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufgehobene Rechte: Kabarett aus der Katakombe; aus dem Nachlaß Werner Fincks in der Stiftung Deutsches Kabarettarchiv e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Patmos, Düsseldorf 2002, 1 CD, ISBN 3-491-91114-1&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=5823&amp;amp;ausgabe=200304 CD-Rezension.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Literaturkritik.de]].&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Alter Narr – was nun?.&amp;#039;&amp;#039; Herbig, München 2002, 1 CD, ISBN 3-7844-4008-8&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.flensburg-online.de/buecher/werner-finck-audio-buch.html CD-Rezension.] In: &amp;#039;&amp;#039;Flensburg-Online.de.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Der schriftliche Nachlass von Werner Finck liegt im Literaturarchiv der [[Monacensia|Monacensia im Hildebrandhaus]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.literaturportal-bayern.de/nachlaesse?task=lpbestate.default&amp;amp;id=142 literaturportal-bayern.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmdokumentationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Genie und Narr: Werner Finck.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Fernsehdokumentation von Jürgen Miermeister. Erstausstrahlung: 2. Mai 2002, 45&amp;amp;nbsp;min&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heil Hitler, das Schwein ist tot! – Humor unterm Hakenkreuz.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Fernsehdokumentation von Rudolph Herzog. 2006, 45&amp;amp;nbsp;min&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur über Werner Finck ==&lt;br /&gt;
* Swantje Greve: &amp;#039;&amp;#039;Werner Finck und die Katakombe. Ein Kabarettist im Visier der Gestapo.&amp;#039;&amp;#039; Hentrich &amp;amp; Hentrich, Berlin 2014, ISBN 978-3-95565-055-1.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Heiber]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Katakombe wird geschlossen&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archiv der Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; {{ISSN|0570-6688}}, Bd. 4). Scherz, München 1966.&lt;br /&gt;
* [[C. Bernd Sucher]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Theaterlexikon]]. Autoren, Regisseure, Schauspieler, Dramaturgen, Bühnenbildner, Kritiker.&amp;#039;&amp;#039; Von Christine Dössel und [[Marietta Piekenbrock]] unter Mitwirkung von Jean-Claude Kuner und C. Bernd Sucher. 2. Auflage. Deutscher Taschenbuch-Verlag, München 1999, ISBN 3-423-03322-3, S.&amp;amp;nbsp;181.&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;C – F. John Paddy Carstairs – Peter Fitz.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;678.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Wickert]]: &amp;#039;&amp;#039;Freyheit. Das Lebensmotto des Kabarettisten im KZ.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Neugier und Übermut.&amp;#039;&amp;#039; Hoffmann und Campe, Hamburg 2012, ISBN 978-3-455-50277-0. Wiederveröffentlichung in: Ulrich Wickert: Nie die Lust aus den Augen verlieren. Lebensthemen. Hamburg 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wikiquote}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118533061}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0277488}}&lt;br /&gt;
* {{Discogs}}&lt;br /&gt;
* {{DHM-HdG|Bio=werner-finck|Autor=Irmgard Zündorf}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|werner-finck}}&lt;br /&gt;
* {{VHy Name|1131}}&lt;br /&gt;
* Martin Baxmeyer: [https://web.archive.org/web/20180717202517/http://www.graswurzel.net/267/kabarett.shtml &amp;#039;&amp;#039;„Rufen wir dem Adolf Heil/ oder auch das Gegenteil?“ Kabarett im Dritten Reich: Werner Finck und die anderen… .&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Graswurzelrevolution]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 267, März 2002; Archivversion vom 19. Oktober 2018, archiviert von [http://www.graswurzel.net/267/kabarett.shtml]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=oyFOYMW8b2c Werner Finck im Gespräch] mit [[Friedrich Luft]] auf [[YouTube]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118533061|LCCN=n82092110|VIAF=111512430}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Finck, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kabarettist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörspielsprecher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lyrik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Innere Emigration]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Esterwegen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Karl-Valentin-Ordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1902]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Finck, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Finck, Werner Paul Walther (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller, Schauspieler und Kabarettist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Mai 1902&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Görlitz]], Deutschland&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Juli 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]], Bayern, Deutschland&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CamelBot</name></author>
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