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	<title>Warnow (Fluss) - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Warnow_(Fluss)&amp;diff=11589&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mhandschug: /* Wasserstraße */URL aktualisiert</title>
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		<updated>2025-05-02T05:43:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wasserstraße: &lt;/span&gt;URL aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Warnow&lt;br /&gt;
| SORTNAME= Warnow&lt;br /&gt;
| LAGE= [[Mecklenburg-Vorpommern]], [[Deutschland]] &lt;br /&gt;
| GKZ= DE/964&lt;br /&gt;
| FLUSSGEBIETSEINHEIT= [[Flussgebietseinheit Warnow/Peene|Warnow/Peene]]&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Warnow (Fluss)/Warnow&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Ostsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 3324&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET=&lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 155.4&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &amp;lt;br/&amp;gt;Binnengewässer 143&amp;amp;nbsp;km&lt;br /&gt;
| PEGEL1= Groß Görnow/78.0/748/0.190/22.07.1979/1.51/5.09/12.5/19.9/oft 02.1984&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= 1960–2005&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= {{GeoQuelle|DE-MV|GKJB|2005}}&lt;br /&gt;
| PEGEL2 = Rostock OP//3021/0//0.072/12.7/69.6/104/1995&lt;br /&gt;
| PEGEL2-REIHE= 1989–2002&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL2= &amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wrrl-mv.de/doku/hintergrund/Warnow_Peene_Bestandsaufnahme.pdf |wayback=20160601045029 |text=Bestandsaufnahme 2004 nach Wasserrahmenrichtlinie in der Flussgebietseinheit Warnow/ Peene |archiv-bot=2023-02-09 17:19:55 InternetArchiveBot }} Landesamt für Umwelt, Naturschutz und Geologie Mecklenburg-Vorpommern; Güstrow 2005; Seite 5; Auf: ikzm-d.de (pdf; 1,7&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE= [[Grebbin]], Landkreis Ludwigslust-Parchim&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 65&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 53.514314&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 11.860676&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-MV&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= in [[Rostock]]-[[Warnemünde]] in die [[Ostsee]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 0&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 54.180166&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 12.092997&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-MV&lt;br /&gt;
| LINKE NEBENFLÜSSE= [[Göwe]], [[Brüeler Bach]], [[Temse (Warnow)|Temse]], [[Beke (Warnow)|Beke]]&lt;br /&gt;
| RECHTE NEBENFLÜSSE= [[Mildenitz (Fluss)|Mildenitz]], [[Nebel (Fluss)|Nebel]], [[Kösterbeck (Fluss)|Kösterbeck]], [[Carbäk]]&lt;br /&gt;
| SEEN= [[Barniner See]], [[Mickowsee]]&lt;br /&gt;
| STAUSEEN= &lt;br /&gt;
| EINWOHNER IM EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= [[Rostock]]&lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= [[Bützow]], [[Schwaan]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= &lt;br /&gt;
| KARTE= Warnow(MV750T).png&lt;br /&gt;
| KARTE-BESCHREIBUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= Warnow durchbruchstal.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Ein Durchbruchstal der Warnow&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 155 Kilometer lange und teils staugeregelte &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Warnow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Fluss in [[Mecklenburg-Vorpommern]], der in die [[Ostsee]] mündet. Das Einzugsgebiet der Warnow umfasst 3324&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Fluss wurde 1171 als &amp;#039;&amp;#039;Warnowe&amp;#039;&amp;#039; erstmals schriftlich erwähnt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name wird [ˈvaʁnoː] ausgesprochen, ist aus dem [[Slawische Sprachen|Slawischen]] abgeleitet und bedeutet [[Raben und Krähen|Krähen]]- oder Rabenfluss.&amp;lt;ref&amp;gt;Paul Kühnel: &amp;#039;&amp;#039;Die slavischen Ortsnamen in Meklenburg.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 46, 1881, {{ISSN|0259-7772}}, S. 3–168, hier S. 154.&amp;lt;/ref&amp;gt; Manche Autoren vermuten andererseits einen Namenszusammenhang mit dem germanischen Stamm der [[Warnen]], der wohl im westlichen Mecklenburg siedelte, bevor er im 2. und 3. Jahrhundert n. Chr. überwiegend nach Thüringen abwanderte. Der antike Geograf [[Claudius Ptolemäus]] wiederum, der als Erster [[geografische Koordinaten]] verwendete, erwähnt um 150 nach Chr. mit etwa zur Warnow passenden Daten die Mündung eines Flusses namens Χαλοῦσος (lat.: Chalusus).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://penelope.uchicago.edu/Thayer/E/Gazetteer/Periods/Roman/_Texts/Ptolemy/2/10.html Claudius Ptolemaios: &amp;#039;&amp;#039;Geographike Hyphegesis&amp;#039;&amp;#039;, Kap. 11: &amp;#039;&amp;#039;Germania Magna&amp;#039;&amp;#039;. (analytischer Auszug, altgriech./lat./engl.)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Sprachwissenschaftler [[Albrecht Greule]] sieht einen Zusammenhang mit dem [[Urindogermanische Sprache|urindogermanischen]] &amp;#039;&amp;#039;*h&amp;lt;sub&amp;gt;2&amp;lt;/sub&amp;gt;uer-&amp;#039;&amp;#039; mit der Bedeutung „feucht sein“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Greule-DGNB|574|Warnow}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flusslauf ==&lt;br /&gt;
=== Oberwarnow ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Warnow Quelle.jpg|mini|links|Warnowquelle in Grebbin]]&lt;br /&gt;
Die Warnow entspringt in [[Mecklenburg]] im [[Landkreis Ludwigslust-Parchim]] etwa 30 Kilometer östlich der Landeshauptstadt [[Schwerin]] in [[Grebbin]] – der Sage nach direkt unter dem Amboss der ehemaligen Dorfschmiede.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.grebbin.de/besondere-orte/ |wayback=20200125010814 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2023-02-09 17:19:55 InternetArchiveBot }} Besondere Orte: Grebbin&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nördlich von Grebbin münden mehrere Gräben, unter anderem der Streitgraben, in die Warnow. Von hier aus fließt der Fluss in westlicher Richtung, dabei durch den [[Barniner See]] und dann weiter in Richtung [[Schweriner See]], ohne aber diesen zu erreichen. Fünf Kilometer vor dessen Ostufer knickt sie in Richtung Norden ab. Hinter [[Cambs|Karnin]] bildet die Warnow ein kleines, unter [[Naturschutzgebiet Warnowtal bei Karnin|Naturschutz stehendes Durchbruchstal]]. Danach knickt der Fluss nach Nordosten ab und durchläuft nach wenigen Kilometern durch Wiesen später den [[Mickowsee]]. Anschließend macht die Warnow ihren Weg durch die wenig besiedelte Sternberger Seenplatte, ohne noch weitere Seen zu berühren.&lt;br /&gt;
In [[Weitendorf (bei Brüel)|Weitendorf]] fließt der [[Brüeler Bach]] in die Warnow. Östlich des Dorfes beginnt ein tief eingeschnittener Abschnitt des Flusslaufes mit schneller Strömung. Bei Groß Görnow nördlich von [[Sternberg]] durchschneidet sie in einem bis zu 40 Meter tiefen [[Durchbruchstal]] eine eiszeitliche [[Moräne]] und verliert zwischen [[Sagsdorf]] und [[Warnow (bei Bützow)|Eickhof]] auf neun Flusskilometern acht Höhenmeter. In diesem Abschnitt nimmt sie das Wasser der [[Mildenitz (Fluss)|Mildenitz]] auf, die kurz vorher den [[Großer Sternberger See|Großen Sternberger See]] durchflossen hat. Dieser Bereich steht ebenfalls als &amp;#039;&amp;#039;[[Naturschutzgebiet Durchbruchstal der Warnow und Mildenitz|Durchbruchstal der Warnow und Mildenitz]]&amp;#039;&amp;#039; unter Naturschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Hubbrücke in Schwaan.JPG|mini|links|Ehemalige Hubbrücke über die Warnow in Schwaan]]&lt;br /&gt;
Bei Eickhof wird das Tal wieder breit und bei dem Dorf Warnow liegt ihr Wasserspiegel nur noch 2,5 Meter über dem Meer. Anschließend erreicht sie [[Bützow]], die erste Stadt auf ihrem bisherigen Weg, wo die [[Nebel (Fluss)|Nebel]] in sie einmündet. Etwa 15 Kilometer weiter nördlich durchfließt die Warnow die Kleinstadt [[Schwaan]]. Links in Fließrichtung mündet hinter der [[Hubbrücke Schwaan|Hubbrücke]] im Ortskern die [[Beke (Warnow)|Beke]].&lt;br /&gt;
Bis in die 1950er Jahre gab es Schiffsverkehr zwischen [[Rostock]] und [[Schwaan]]. Dieser wurde später wegen der unter Naturschutz stehenden Uferzone eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach werden die Orte [[Damm (Dummerstorf)|Damm]], [[Pölchow]] und [[Papendorf (Warnow)|Papendorf]] passiert. Hier befinden sich mehrere ehemalige Ziegeleien, in denen für die Stadt Rostock und Orte in der Umgebung Ziegel gebrannt und verschifft wurden. An einigen Stellen kann man noch Reste der Verladestationen, so die sogenannte Warnow-Halle in Papendorf, sowie eine Vielzahl von Torf- und Tongruben erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit im Mittelalter am Mühlendamm in Rostock ein Wehr zum Betrieb von Wassermühlen angelegt wurde, bildet dieses die Grenze zwischen dem [[Fließgewässer|Süßwasserfluss]] Oberwarnow und dem [[Brackwasser]] der Unterwarnow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für eine im 19. Jahrhundert geplante Wasserstraßenverbindung von Rostock nach Berlin wurde 1882 am Mühlenstau in Rostock eine [[Mühlendammschleuse (Rostock)|Schleuse]] eingebaut. 1895/96 wurden dann die fast 37 Kilometer lange Strecke der Oberwarnow von Rostock bis Bützow und der Unterlauf der Nebel von der Warnow bis Güstrow ([[Bützow-Güstrow-Kanal]]) zur Warnow-Nebel-Wasserstraße ausgebaut. In den Folgejahren gab es im Sommer regen Ausflugsverkehr auf dem Fluss zwischen Rostock, Schwaan, Bützow und Güstrow,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Detlef Hamer]], Joachim Lehmann, &amp;#039;&amp;#039;Rostock, so wie es war&amp;#039;&amp;#039;, [[Droste Verlag|Droste]], Düsseldorf 1992, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; der auch für die [[Künstlerkolonie Schwaan]] wichtig wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Künstlerkolonien in Europa&amp;#039;&amp;#039;, hrsg. von [[Matthias Hamann (Kunsthistoriker)|Matthias Hamann]] und Ruth Negendanck, Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2001, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch 1939 wurde die Oberwarnow zwischen Rostock und Bützow begradigt, doch weitere Planungen in Richtung Berlin wurden nie verwirklicht.&lt;br /&gt;
In den 1930er Jahren konnten auf der Oberwarnow Schiffe bis 400 Tonnen und weiter bis Güstrow bis 250 Tonnen Ladefähigkeit verkehren. Der Güterverkehr zwischen Bützow und Güstrow hatte schon damals praktisch keinerlei Bedeutung mehr, ebenso wenig der flussaufwärts führende Verkehr. Flussabwärts wurden auf dem Abschnitt zwischen Bützow und Rostock vor allem Zucker, Zuckerrüben und Getreide transportiert, die in Rostock teilweise auf das Meer verschifft wurden. Kies und Mauersteine von den Ziegeleien am Fluss waren vor allem für den Rostocker Verbrauch bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Kühl, &amp;#039;&amp;#039;Die Seestädte Rostock und Wismar im Ostseeverkehr.&amp;#039;&amp;#039; Holst, 1939, S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ohnehin nicht starke Schiffsverkehr ging nach 1945 weiter zurück. Mitte der 1960er Jahre verkehrte noch zweimal wöchentlich in der Saison ein Ausflugsschiff zwischen Rostock und Schwaan. Ansonsten passierten etwa 20 Schiffe jährlich die [[Hubbrücke Schwaan]], vor allem Reparaturschiffe und Schiffe der Wasserschutzpolizei, nur sehr selten Frachtschiffe.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Zeitschrift der Universität Rostock: Mathematisch-naturwissenschaftliche Reihe,&amp;#039;&amp;#039; Band 15 (1966), S. 1027.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt Rostock bezieht aus der Warnow oberhalb des Mühlendamms das Trinkwasser. In der &amp;#039;&amp;#039;Schutzzonenordnung für das Trinkwasserschutzgebiet „Warnow“&amp;#039;&amp;#039; wurden per Erlass vom 27. März 1980 durch den Bezirkstag Rostock umfassende Nutzungseinschränkungen festgelegt, die im Wesentlichen bis heute Bestand haben. Das Befahren der Oberwarnow ist nur mit batteriebetriebenen Motorbooten sowie Ruder- und Paddelbooten erlaubt. Eine touristische Warnow-Schifffahrt zwischen Bützow, Schwaan und Rostock wurde deshalb im Jahr 2009 vom Umweltministerium weiterhin abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Kowalzik: Aus für Warnow-Schifffahrt. SVZ, 27. Mai 2009 {{Webarchiv | url=http://www.svz.de/home/top-thema/article/111/aus-fuer-warnow-schifffahrt.html | archive-is=20120911010930 | text=Aus für Warnow-Schifffahrt}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es gibt jedoch gelegentliche Fahrten mit einem kleinen Schiff mit Elektromotor zwischen Bützow und Schwaan.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.ausflugstipps-mecklenburg.de/ausflugsschiff_schwaan_buetzow.htm |wayback=20160624115601 |text=&amp;#039;&amp;#039;Fahrgastschifffahrt zwischen Schwaan und Bützow.&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-22 17:34:14 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 24. Juni 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unterwarnow ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Hollar-Rostock.jpg|mini|links|Rostock 1625, links hinten der Mühlendamm mit Mühlenstau]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Rostock Warnowtunnel 2008-09-13 004a.jpg|mini|[[Warnowtunnel]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Flug 063.jpg|mini|Einmündung des Neuen Stroms in die Ostsee in [[Warnemünde]]]]&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Unterwarnow}}&lt;br /&gt;
Das letzte Stück des schmalen Flusslaufs unterhalb des Mühlendamms vom Zusammenfluss des Wehrarms und [[Schleusenkanal]]s Mühlendamm bis zur Einmündung in das breite [[Ästuar]] nördlich des Petridamms wurde &amp;#039;&amp;#039;Kleine Unterwarnow&amp;#039;&amp;#039; genannt. 1915 wurde dieser Flussarm fast gänzlich zugeschüttet, nachdem 1912 östlich davon eine „Neue Unterwarnow“ geschaffen worden war. An den Ufern des heutigen i.M. nur 50 Meter breiten Gewässerabschnitts Mühlendamm-Rostocker Osthafen befinden sich die Boots- und Vereinshäuser einiger Ruder-, Segel-, Kanu- und Angelvereine.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hydrologisch ist die Unterwarnow kein [[Fließgewässer|Fließ-]], sondern ein inneres [[Küstengewässer]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ikzm-d.de/main.php?page=15,107] Gewässertypologie gemäß [[EU]]-[[Wasserrahmenrichtlinie]]: Nach Karte 1.5 zählt die Unterwarnow weder zu den Flüssen noch zu den Seen Mecklenburg-Vorpommerns.&amp;lt;/ref&amp;gt; wie [[Förde]]n, [[Bodden]] und [[Haff]]e&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.bsh.de/de/Meeresdaten/Beobachtungen/MURSYS-Umweltreportsystem/PDF/mursys_105.pdf |wayback=20150923195010 |text=Abbildungen und Profilmessungen zum Küstengewässerbericht Januar bis Juli 2005 |archiv-bot=2019-05-22 17:34:14 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Toter Link | date=2017-01-21 | url=http://www.physik.uni-rostock.de/cluster/students/fp3/EZ.pdf |text=Messung von Salzgehalt und Strömungen der Unterwarnow }}&amp;lt;/ref&amp;gt; denn ihr Salzgehalt ist ebenso hoch wie der der [[Wismarbucht]] und höher als der der offenen Ostsee an der [[Darßer Schwelle]] und die meerwärts gerichtete Strömung gering gegenüber anderen. Ein erheblicher Teil der Unterwarnow ist auch mit hochseetüchtigen Schiffen befahrbar. Sie zieht sich zunächst in westliche, dann in nördliche Richtung bis hinunter zum haffartigen [[Breitling (Warnow)|Breitling]], wo sie sich von etwa 500 Meter auf etwa 3000 Meter verbreitert. Hier liegt der [[Hafen Rostock|Überseehafen]]. Kurz vor dem Breitling wird die Unterwarnow zwischen der [[Hanse Messe]] und dem Hafengelände vom [[Warnowtunnel]] unterquert, dem ersten privat finanzierten, [[maut]]pflichtigen Tunnel Deutschlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verbindung der Unterwarnow zur offenen [[Ostsee]] beim Rostocker Ortsteil [[Warnemünde]] heißt &amp;#039;&amp;#039;Neuer Strom&amp;#039;&amp;#039; (zeitweise auch &amp;#039;&amp;#039;Neue Warnow&amp;#039;&amp;#039;) und ist ein 1903 angelegter und 1958 erweiterter Kanal, der seit 1996 eine Fahrrinnentiefe von 14,30 m besitzt.&lt;br /&gt;
Auch der heute &amp;#039;&amp;#039;Alter Strom&amp;#039;&amp;#039; (zeitweise auch &amp;#039;&amp;#039;Alte Warnow&amp;#039;&amp;#039;)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pharus-plan.de/a1621_Historischer-Stadtplan-Warnemuende-1925-27 Pharus-Stadtplan 1925]&amp;lt;/ref&amp;gt; genannte Mündungsarm, heute nur mit einem Durchlass zum Wasseraustausch mit der Unterwarnow verbunden, war ein künstliches Fahrwasser. Er wurde 1423 angelegt, nachdem 1420 eine Sturmflut das natürliche [[Seegatt]] unpassierbar gemacht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.deutscheleuchtfeuer.de/ost/mvp/warnemuende.html | wayback=20090727003635 | text=zur Geschichte des Alten Stroms in Deutsche Leuchtfeuer}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserscheide ==&lt;br /&gt;
Die Warnow-Quelle liegt an der [[Nordsee-Ostsee-Wasserscheide]]. Dies bedeutet, dass die nur kurzen Bäche und Gräben, die auf der südlichen Seite des Höhenzugs zwischen Grebbin und Parchim entspringen, über die [[Elde]] und [[Elbe]] in die [[Nordsee]] fließen, während die Warnow in die [[Ostsee]] entwässert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserstraße ==&lt;br /&gt;
Die Oberwarnow (OWa) von der Eisenbahnbrücke Rostock – Stralsund (km 140,96)&amp;lt;ref name=&amp;quot;laenge&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdws.wsv.bund.de/DE/wasserstrassen/01_bundeswasserstrassen/Laengen/Laengen_node.html |titel=Längen (in km) der Hauptschifffahrtswege (Hauptstrecken und bestimmte Nebenstrecken) der Binnenwasserstraßen des Bundes |abruf=2025-04-29 |hrsg=Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes}}&amp;lt;/ref&amp;gt; bis zum Unterhaupt der [[Mühlendammschleuse (Rostock)|Schleuse am Mühlendamm]] und die anschließende Flussstrecke Unterwarnow bis zum östlichen Ende des Stadthafens Rostock (km 143,00)&amp;lt;ref name=&amp;quot;laenge&amp;quot;/&amp;gt; mit insgesamt gut zwei Kilometer sind Binnenwasserstraße des Bundes&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.gdws.wsv.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Wasserstrassen/Chronik.html |titel=Chronik|titelerg=Verzeichnis E, Lfd. Nr. 61 |abruf=2025-04-29 |hrsg=Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Wasserstraßenklasse|Klasse]] I. Von hier ab bis zur offenen Ostsee ist die Unterwarnow (UWa) eine Seewasserstraße des Bundes. Auf Oberwarnow und Unterwarnow gilt die [[Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung]]. Zuständig ist das [[Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Ostsee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Warnow war [[Reichswasserstraße]], wurde im Abschnitt Güstrow–Südkante der Eisenbahnbrücke Rostock–Stralsund (Wa-km 37,00) nicht [[Bundeswasserstraße]], da dieser am 1. Oktober 1989 zwar von den Wasserwirtschaftsbehörden der [[DDR]] verwaltet, jedoch bis zum 25. Dezember 1993 nicht von der [[Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes]] übernommen wurde, weswegen eine [[Rückübertragung]] ausgeschlossen ist.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdws.wsv.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Wasserstrassen/Chronik.pdf?__blob=publicationFile&amp;amp;v=1 |titel=Chronik über den Rechtsstatus der Reichswasserstraßen/Binnenwasserstraßen des Bundes im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland nach dem 3. Oktober 1990 |werk=gdws.wsv.bund.de |seiten=82 |datum=2013-02 |zugriff=2020-05-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie gilt in diesem Abschnitt als sonstiges, mit den Wasserstraßen verbundenes Gewässer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Warnow in Gädebehn.jpg|mini|Warnow in Gädebehn]]&lt;br /&gt;
Das Einzugsgebiet der Warnow ist Heimat für viele gefährdete und geschützte Pflanzen. So wachsen hier zum Beispiel [[Orchideen]], [[Wollgräser|Wollgras]], [[Sonnentau]], [[Moose]], [[Farne]], [[Schachtelhalme]], [[Seerosen]] oder die [[Krebsschere]]. Die Wachstumsbedingungen sind verschieden. So sind in den [[Niedermoor]]bereichen und den [[Durchbruchstal|Durchbruchstälern]] vor allem Moose und Farne beheimatet. Im Umland hingegen sind [[Feuchtwiese]]n und [[Grasland]] verbreitet, auf denen [[Trollblume]]n, [[Schlangen-Knöterich|Wiesenknöterich]], [[Breitblättriges Knabenkraut]] und verschiedene [[Sauergrasgewächse|Sauergräser]] blühen. Sind die Talhänge nicht bewaldet, wachsen dort Magerrasen und magere [[Fettwiese|Fettweider]]. Die Wachstumsbedingungen in und auf den Gewässern haben sich durch die Überdüngung der landwirtschaftlichen Flächen verändert. Durch diese Stoffeinträge kommt es zur [[Eutrophierung]] und nährstoffliebende Pflanzen wie der [[Breitblättriger Rohrkolben|Breitblättrige Rohrkolben]] verdrängen ursprüngliche Arten wie das [[Hornkräuter|Hornkraut]] oder die [[Seerosen|See-]] und [[Teichrosen]]. Die [[Ufer]] sind weitgehend natürlich, zum Teil [[Sumpf|Sümpfe]], [[Bruchwald]], aber auch [[Mischwald]] und Sandlandschaften.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SB&amp;quot; &amp;gt;{{Literatur |Autor=Stadt Bützow |Titel=Warnow Schifffahrt zwischen Bützow und Schwaan |Ort=Bützow}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fauna ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Eisvogeltreffen.jpg|mini|Eisvögel]]&lt;br /&gt;
Im Fluss leben u. a. [[Aale]], [[Barschartige|Barsche]], [[Hechte]], [[Karpfen]], [[Forellen]], [[Europäischer Wels|Welse]] und [[Zander]]. Im Einzugsgebiet der Warnow ist eine sehr vielfältige Tierwelt zu finden. Ebenso wie bei den Pflanzen sind viele der hier lebenden Tiere gefährdet oder geschützt. Von den 29 ansässigen Fischarten (z.&amp;amp;nbsp;B. Wels, [[Steinbeißer (Fisch)|Steinbeißer]], [[Meerforelle]]) werden 11 als gefährdet eingestuft. Einige in der Warnow lebende Arten wie der [[Europäischer Stör|Europäische Stör]] und die [[Finte (Fisch)|Finte]] sind inzwischen ausgestorben. Auch der [[Biber]] und der [[Fischotter]] sind an der Warnow ansässig, wobei besonders die Biberpopulation in jüngster Zeit wieder zunimmt. Seine Verbreitung ist hauptsächlich auf die Mittlere Warnow beschränkt, während der Fischotter im gesamten Gebiet anzutreffen ist. Der [[Waschbär]] als [[Neobiota|Neozoen]] hat sich innerhalb weniger Jahrzehnte an der Warnow ausgebreitet. Die mittlere Warnow ist auch Heimat des [[Kormoran (Art)|Kormoran]], [[Eisvogel]]s und des [[Siebenschläfer]]s. In den moorigen schattigen Bereichen sind Frösche, [[Amphibien|Lurche]] und [[Echsen]] zu finden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SB&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zuflüsse ==&lt;br /&gt;
* [[Mildenitz (Fluss)|Mildenitz]], mündet wenige hundert Meter nördlich von Sternberger Burg&lt;br /&gt;
* [[Nebel (Fluss)|Nebel]], mündet bei [[Bützow]]&lt;br /&gt;
* [[Zarnow]], mündet hinter [[Damm (Dummerstorf)|Reez]]&lt;br /&gt;
* [[Brüeler Bach]], mündet bei [[Weitendorf (bei Brüel)|Weitendorf]]&lt;br /&gt;
* [[Temse (Warnow)|Temse]], Zufluss aus dem [[Bützower See]]&lt;br /&gt;
* [[Beke (Warnow)|Beke]], mündet bei [[Schwaan]]&lt;br /&gt;
* [[Kösterbeck (Fluss)|Kösterbeck]], mündet bei [[Kessin (Dummerstorf)|Kessin]]&lt;br /&gt;
* [[Carbäk]] (mündet in die Unterwarnow)&lt;br /&gt;
* [[Schmarler Bach]] (mündet in die Unterwarnow)&lt;br /&gt;
* [[Peezer Bach]] (mündet in den Breitling)&lt;br /&gt;
* Moorgraben (mündet in den Breitling)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tourismus ==&lt;br /&gt;
Die Warnow wird oft von Kanus und Paddelbooten befahren – sowohl auf Tagesausflügen als auch auf mehrtägigen Touren, die sich auch auf die Zuflüsse ausdehnen lassen (z.&amp;amp;nbsp;B. nach [[Sternberg]] über die [[Mildenitz (Fluss)|Mildenitz]]). Entlang der Warnow gibt es mehrere [[Wasserwanderrastplatz|Wasserwanderrastplätze]] und Zeltplätze.&lt;br /&gt;
Die Unterwarnow dient vielen Seglern als Heimatrevier. Neben Jollenseglern sind durch zahlreiche kleine Vereine und Marinas etliche Kielschiffsegler an der Unterwarnow beheimatet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fred Ruchhöft]]: &amp;#039;&amp;#039;Von Grebbin nach Warnemünde. Eine kulturgeschichtliche Wanderung entlang der Warnow&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Geschichte, Architektur, Kunst. Beiträge zu den Kulturlandschaften Mecklenburg und Vorpommern&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). [[Thomas Helms Verlag]], Schwerin 2011, ISBN 978-3-940207-00-5.&lt;br /&gt;
* [[Martin Eckoldt]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Flüsse und Kanäle. Die Geschichte der deutschen Wasserstraßen.&amp;#039;&amp;#039; DSV-Verlag Busse Seewald, Hamburg 1998, ISBN 3-88412-243-6.&lt;br /&gt;
* Susanne Menning und Dorit Gätjen: &amp;#039;&amp;#039;Links und rechts der Warnow. Ein Reiseführer durch eine norddeutsche Flußlandschaft&amp;#039;&amp;#039;. [[Hinstorff Verlag]], Rostock 2000, ISBN 3-356-00852-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Warnow|audio=0|video=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4314163-8|VIAF=143144814455375466581}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundeswasserstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Warnow (Fluss)| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Ludwigslust-Parchim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Landkreis Rostock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rostock)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichswasserstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schifffahrt (Mecklenburg-Vorpommern)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mhandschug</name></author>
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