<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Walther_Schreiber</id>
	<title>Walther Schreiber - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Walther_Schreiber"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Walther_Schreiber&amp;action=history"/>
	<updated>2026-04-09T00:59:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.44.2</generator>
	<entry>
		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Walther_Schreiber&amp;diff=6722&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fossa: /* Einleitung */ Es gibt keine illiberale DDP.</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Walther_Schreiber&amp;diff=6722&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-10-12T09:39:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Es gibt keine illiberale DDP.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Politiker Walther Schreiber; zu anderen Personen siehe [[Walter Schreiber]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Walther Schreiber (cropped).jpg|mini|Walther Schreiber (ca. 1950)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walther Carl Rudolf Schreiber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juni]] [[1884]] in [[Pustleben]] im [[Landkreis Grafschaft Hohenstein|Kreis Nordhausen]]; † [[30. Juni]] [[1958]] in [[West-Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]]. In der [[Weimarer Republik]] war er Mitglied der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP), von 1919 bis 1933 Abgeordneter im [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtag]] sowie von 1925 bis 1932 [[Freistaat Preußen|preußischer]] Handelsminister. Nach dem Zweiten Weltkrieg war er Mitbegründer der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]], von 1947 bis 1952 deren Landesvorsitzender in (West-)Berlin und vom [[22. Oktober]] [[1953]] bis zum [[11. Januar]] [[1955]] [[Regierender Bürgermeister von Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines [[Rittergutsbesitzer]]s besuchte er das Gymnasium in [[Weimar]]. In [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]], [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Halle]], [[Humboldt-Universität zu Berlin#Friedrich-Wilhelms-Universität|Berlin]] und [[Universität Grenoble|Grenoble]] studierte er Rechts- und Staatswissenschaften und wurde 1910 in Halle zum Dr. jur. promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Munzinger|00000001367}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1911 bis 1925 arbeitete er als Rechtsanwalt und Notar in [[Halle (Saale)]]. Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] kriegsfreiwilliger Offizier, wurde er im November 1918 in den [[Soldatenrat]] bei der [[Oberste Heeresleitung|Obersten Heeresleitung]] gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP) war er von 1919 bis 1933 Mitglied des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]], wo er zeitweilig als Geschäftsführer bzw. Vorsitzender seiner Fraktion fungierte. In der preußischen Staatsregierung des kurzzeitigen Ministerpräsidenten [[Wilhelm Marx]] übernahm Schreiber am 18. Februar 1925 – als mit 40 Jahren damals jüngster Minister – das Ministerium für Handel und Gewerbe. Dieses führte er auch im nachfolgenden [[Kabinett Braun III]] bis zu dessen Entmachtung durch den „[[Preußenschlag]]“ im Juli 1932. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten musste er sich aus der Politik zurückziehen und wurde 1934 wieder als Rechtsanwalt und Notar zugelassen. Über [[Julius Leber]] hatte er Verbindung zum antifaschistischen Widerstand.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kaupert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Schreiber [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|Christdemokrat]] und Mitbegründer der [[Christlich-Demokratische Union Deutschlands (DDR)#Gründung|CDU]] am 26. Juni 1945 in Berlin. Als Stellvertreter von [[Andreas Hermes]] war er von Juli bis Dezember 1945 Zweiter Vorsitzender der CDU in der [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]]. Da er die [[Bodenreform]] ablehnte, setzte ihn die [[Sowjetische Militäradministration in Deutschland|Sowjetische Militäradministration]] (SMAD) ebenso wie Hermes von der Parteiführung ab. Schreiber wurde 1946 in die [[Berliner Stadtverordnetenversammlung#Nachkriegszeit|Stadtverordnetenversammlung von Groß-Berlin]] gewählt, wo er bis 1948 als Stellvertreter des Stadtverordnetenvorstehers amtierte. Die Berliner CDU wählte ihn 1947 zum Landesvorsitzenden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{WWW-DDR|id=walther-schreiber|lemma=Schreiber, Walther|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]]|band=2|idNum=3152}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während der Teilung Berlins ging Schreiber in den Westteil der Stadt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Wahlen in Berlin#1. Wahlperiode (1950)|Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus 1950]] war er [[Spitzenkandidat]] seiner Partei. Während die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] mit 44,7 % die absolute Mandatsmehrheit nur um zwei Sitze verfehlte, erreichte die CDU 24,6 % der Stimmen und die [[Freie Demokratische Partei|FDP]] 23,0 %. [[Ernst Reuter]], bis dato amtierender Regierender Bürgermeister, war bemüht, die bisherige Drei-Parteien-[[Koalition (Politik)|Koalition]] aus SPD, CDU und FDP fortzuführen, was zwar auf Zustimmung der CDU stieß, jedoch Schreiber nicht daran hinderte, sich dem [[Abgeordnetenhaus von Berlin|Abgeordnetenhaus]] neben Reuter zur Wahl zu stellen. Beide erhielten je 62&amp;amp;nbsp;Stimmen. Um nicht, wie von der Verfassung für diesen Fall vorgesehen, das Los entscheiden zu lassen, verzichtete Schreiber zugunsten Reuters und wurde dessen Stellvertreter. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Reuters Tod am 29. September 1953 zerbrach die Koalition, die SPD ging in die Opposition und Schreiber wurde am 22. Oktober von einer CDU-FDP-Koalition zum [[Regierender Bürgermeister von Berlin|Regierenden Bürgermeister]] gewählt. Während seiner 15-monatigen Amtszeit setzte er sich für eine rechtliche und wirtschaftliche Angleichung der Westsektoren Berlins an die [[Geschichte der Bundesrepublik Deutschland (bis 1990)|Bundesrepublik Deutschland]] ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|23|533|533|Schreiber, Walther|Felix Escher|133755916}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Wahl zum Abgeordnetenhaus von Berlin 1954|Wahl 1954]] steigerte sich die CDU zwar auf 30,4 % der Stimmen, jedoch sackte die FDP auf 12,8 % der Stimmen ab. Die SPD erhielt 44,6 %, was zum Gewinn der absoluten Mandatsmehrheit ausreichte. Die SPD ging eine Große Koalition mit der CDU ein und neuer Regierender Bürgermeister wurde [[Otto Suhr]] (SPD). Schreiber zog sich daraufhin aus der aktiven Politik zurück und wurde im April 1955 zum Ehrenvorsitzenden der West-Berliner CDU gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Walther Schreiber grave.jpg|mini|Schreibers Grab auf dem [[Waldfriedhof Dahlem]]]]&lt;br /&gt;
Schreiber ist auf dem [[Waldfriedhof Dahlem]] bestattet. Sein Grab ist als [[Liste der Ehrengräber in Berlin|Ehrengrab der Stadt Berlin]] gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Walther-Schreiber-Platz]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;kaupert&amp;quot;&amp;gt;{{LuiseLexStr|art=a|bez=11|id=W147|zlb98=2088|kaupert=Walther-Schreiber-Platz-12161-Berlin|name=Walther-Schreiber-Platz}}&amp;lt;/ref&amp;gt; an der Grenze zwischen [[Berlin-Steglitz|Steglitz]] und [[Berlin-Friedenau|Friedenau]] wurde 1958 nach ihm benannt. Dort wurde 1971 der [[U-Bahnhof Walther-Schreiber-Platz]] eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783980330343|Seite=243}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|23|533|533|Schreiber, Walther|Felix Escher|133755916}}&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=walther-schreiber|lemma=Schreiber, Walther|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]]|band=2|idNum=3152}}&lt;br /&gt;
* {{Munzinger|00000001367|Walther Schreiber||Internationales Biographisches Archiv 30/1958 vom 14. Juli 1958}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.berlin.de/rbmskzl/regierender-buergermeister/buergermeister-von-berlin/buergermeistergalerie/artikel.4573.php Kurzbiografie Walther Schreiber]&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/015959}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Preußische Finanzminister&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Regierende Bürgermeister von Berlin&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Senate von Berlin&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landesvorsitzende der CDU Berlin&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133755916|VIAF=72591747}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schreiber, Walther}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Regierender Bürgermeister von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der CDU Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Stadtverordnetenversammlung (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestattet in einem Ehrengrab des Landes Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schreiber, Walther&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schreiber, Walther Carl Rudolf (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdA&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juni 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Pustleben]], [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. Juni 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[West-Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fossa</name></author>
	</entry>
</feed>