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	<title>Walter Janka - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=Walter_Janka&amp;diff=11504&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-09-29T18:14:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1989-1215-303, Walter Janka - Schriftsteller-.jpg|miniatur|Walter Janka bei einem außerordentlichen Parteitag der SED 1989 in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Walter Janka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. April]] [[1914]] in [[Chemnitz]]; † [[17. März]] [[1994]] in [[Kleinmachnow]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Dramaturg]] und [[Verleger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anfänge ==&lt;br /&gt;
Walter Janka war eines von sechs Kindern des [[Schlosserei|Werkzeugschlossers]] Adalbert Janka. 1920 bis 1928 besuchte er die Volksschule, von 1928 bis 1932 absolvierte er eine Lehre als Schriftsetzer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Walter Janka wurde 1930 Organisationsleiter, dann politischer Leiter des Unterbezirks Chemnitz des [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1918)|KJVD]]. Nach der Ermordung seines Bruders [[Albert Janka]] durch die Nationalsozialisten folgte seine Verhaftung durch die [[Gestapo]]. Nach einer [[Untersuchungshaft]] in [[Chemnitz]] und [[Freiberg]] wurde er wegen Vorbereitung zum Hochverrat verurteilt. Nach einer {{Bruch|1|1|2}}-jährigen Haft im [[Justizvollzugsanstalt Bautzen|Zuchthaus Bautzen I]] verbrachte er sechs Monate im [[KZ Sachsenburg]]. Anschließend wurde er 1935 in die [[Tschechoslowakei]] abgeschoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1936 ging Janka in die [[Zweite Spanische Republik|Spanische Republik]], um sich im [[Thälmann-Bataillon]] am [[Spanischer Bürgerkrieg|Spanischen Bürgerkrieg]] zu beteiligen. 1937 wurde er [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] und bald danach in der Karl-Marx-Division jüngster [[Major]] der [[Ejército Popular de la República|spanischen Volksarmee]]. In der [[Ebroschlacht|Schlacht am Ebro]] erlitt er eine schwere Verwundung. Er begegnete in Spanien auch dem späteren Stasi-Chef [[Erich Mielke]] in dessen Funktion als Offizier der stalinistischen Geheimpolizei in Spanien, SIM (Servicio de Investigación Militar).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ludwig Niethammer |url=https://www.wsws.org/de/articles/2000/08/miel-a16.html |titel=Zum Tode von Erich Mielke: Die Karriere eines deutschen Stalinisten |werk=World Socialist Website |datum=2000-08-16 |abruf=2014-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Sieg der [[Putsch|putschenden]] [[Franco]]-Truppen flüchtete er nach Frankreich, wo er 1939 bis 1941 in den Lagern [[Saint-Cyprien (Pyrénées-Orientales)|Saint-Cyprien]], [[Camp de Gurs]], [[Le Vernet (Internierungslager)|Le Vernet]] und [[Camp des Milles]] [[Internierung|interniert]] war.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Janka: &amp;#039;&amp;#039;Spuren eines Lebens&amp;#039;&amp;#039;, S. 175&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach erneuter Flucht ging er über [[Casablanca]] im November 1941 ins Exil nach [[Mexiko]], wo er gemeinsam mit [[Paul Merker]] und [[Alexander Abusch]] die Bewegung &amp;#039;&amp;#039;Freies Deutschland&amp;#039;&amp;#039; gründete. Er leitete dort den 1942 gegründeten Verlag „[[El libro libre|El Libro Libre]]“ (&amp;#039;&amp;#039;Das freie Buch&amp;#039;&amp;#039;), für den u. a. auch [[Anna Seghers]] tätig war. 1946 übernahm Janka die Leitung der [[KPD]]-Gruppe in Mexiko.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== In der DDR ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-31817-002, Berlin, Pressekonferenz.jpg|mini|Walter Janka (rechts) 1955, neben ihm [[Johannes R. Becher]] und dessen Referent Karl Tümmler]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1989-1216-010, Berlin, SED-Sonderparteitag, Wolf, Janka.jpg|mini|Walter Janka (Mitte) auf dem SED-Sonderparteitag am 16. Dezember 1989 in Berlin, neben ihm [[Markus Wolf]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] kehrte er im April 1947 nach Deutschland zurück. Im gleichen Jahr heiratete er in [[Ost-Berlin]] die Übersetzerin und langjährige Gefährtin Charlotte (Lotte) Scholz. Der Ehe entstammen zwei Kinder (André, * 1948, und Yvonne, * 1950).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach kurzer Mitarbeit im Parteivorstand der neu gegründeten [[SED]] und als persönlicher Sekretär von [[Paul Merker]] sollte Janka den Partei- und Sicherheitsapparat in [[Halle an der Saale]] aufbauen, lehnte dies jedoch ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Wilhelm Fricke, Peter Steinbach, Johannes Tuchel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Opposition und Widerstand in der DDR: politische Lebensbilder.&amp;#039;&amp;#039; C.H. Beck Verlag, München 2002, S. 226.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Juli 1948 trat er dem Vorstand der [[DEFA]] bei und wurde am 6. Oktober zum geschäftsführenden Direktor ernannt, jedoch bereits 1949 abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1950 wurde Janka stellvertretender Geschäftsführer des [[Aufbau-Verlag]]es in Ost-Berlin, 1953 dessen Leiter. In Zusammenarbeit der DEFA mit westdeutschen Filmfirmen plante er eine Verfilmung von [[Thomas Mann]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Buddenbrooks]]&amp;#039;&amp;#039;, ein anderes Wunschprojekt war ein DEFA-Film mit [[Charles Chaplin]] als Hauptdarsteller. Zu diesem Zweck traf er Chaplin am 18. Mai 1954 in [[Vevey]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozess und Haft ===&lt;br /&gt;
Am 6. Dezember 1956 wurde Walter Janka unter Anklage der [[konterrevolution]]ären Verschwörung verhaftet und in das [[Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen|Untersuchungsgefängnis Berlin-Hohenschönhausen]] gebracht. Man warf ihm vor, als Mitglied im „Kreis der Gleichgesinnten“, der von der Justiz und den Medien als [[Gruppe Harich]] bezeichnet wurde, unter anderem die Absetzung Ulbrichts, freie Wahlen, Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit gefordert zu haben. Diese Forderungen waren von Harich auch an einen sowjetischen Botschafter und an Pressevertreter in Westdeutschland übergeben worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach über einem halben Jahr Untersuchungshaft verurteilte das oberste Gericht der DDR ihn am 26. Juli 1957 „als unmittelbarer Hintermann und Teilnehmer einer konterrevolutionären Gruppe“  wegen [[Kriegs- und Boykotthetze|Boykotthetze]] zu fünf Jahren Zuchthaus mit verschärfter Einzelhaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hsh&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stiftung-hsh.de/geschichte/stasi-gefaengnis/haftschicksale/1950er-jahre/walter-janka/ |titel=Walter Janka |werk=[[Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen|stiftung-hsh.de]] |kommentar=Kurzbiografie |abruf=2020-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Prozess wurde von einem hohen Sicherheitsaufgebot begleitet; sogar die Justizministerin [[Hilde Benjamin]] nahm als Zuschauerin teil. Kein Zeuge der Verteidigung wurde zugelassen. Generalstaatsanwalt [[Ernst Melsheimer]] drohte Jankas Freund [[Paul Merker]], der kurz zuvor nach einer Verurteilung durch ein DDR-Gericht rehabilitiert worden war, nun als Zeuge auftrat und Janka zunächst entlastete, erfolgreich mit den Worten:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wissen Sie überhaupt, dass Sie eigentlich auf die Anklagebank gehören? Dass Sie nur ein Haar von dem Verräter Janka trennt. Sie gehören auf den Platz neben ihm. Und wenn Sie hier nicht die Wahrheit sagen, dann müssen Sie damit rechnen, den Platz neben ihm doch noch einzunehmen.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der bereits im März 1957 zu einer Zuchthausstrafe von zehn Jahren verurteilte [[Wolfgang Harich]], Angestellter Jankas im Aufbau-Verlag, trat in diesem von Richter [[Walter Ziegler (Richter)|Walter Ziegler]] geführten [[Schauprozess]] als Hauptzeuge der Anklage auf und belastete Janka schwer. Die ehemaligen Freunde blieben ab da ein Leben lang verfeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13499373.html |titel=„Eine Lehre fürs ganze Leben“: Aus Wolfgang Harichs Zeugenaussage für den Janka-Prozeß |werk=[[Der Spiegel]] |hrsg=23/1990 |datum=1990-06-04 |seiten=96–98 |abruf=2020-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den beiden Schauprozessen im März und Juli 1957 wurden weiterhin verurteilt:&lt;br /&gt;
* [[Gustav Just]] und [[Bernhard Steinberger]] zu je vier Jahren Zuchthaus,&lt;br /&gt;
* Richard Wolf zu drei Jahren Zuchthaus,&lt;br /&gt;
* [[Heinz Zöger]] zu zweieinhalb Jahren Zuchthaus und&lt;br /&gt;
* [[Manfred Hertwig]] zu zwei Jahren Zuchthaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Janka verbüßte seine Strafe im Zuchthaus [[Berlin-Lichtenberg]] und ab 1958 in [[Haftanstalt Bautzen II|Bautzen II]], wo er schwer erkrankte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hsh&amp;quot; /&amp;gt; Er schrieb später (in dritter Person): „Wieder musste Janka an die Jahre der Nazizeit denken. Immer beginnt es damit, die Köpfe zu verunstalten“ – also die Haare abzuschneiden. Als man ihm die Instandsetzung der Heizung in seiner Zelle verweigerte, war das wie damals, „als Janka in den dreißiger Jahren bei den Nazis in Bautzen gesessen hatte. Damals in der großen Haftanstalt. Am Rande der Stadt. Die Einwohner von Bautzen nennen sie ‚das gelbe Elend‘, weil alle Gebäude aus gelben [[Klinker]]steinen gemauert sind.“&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Schwierigkeiten mit der Wahrheit&amp;#039;&amp;#039;, S. 107, 109.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rehabilitation ===&lt;br /&gt;
Am 23. Dezember 1960 wurde Walter Janka auf Grund internationaler Proteste vorzeitig aus der Haft entlassen. Nach seiner Entlassung und anfänglicher Arbeitslosigkeit arbeitete er in der [[Synchronisation (Film)|Synchronisation]] und war ab 1962 als [[Dramaturg]] bei der [[DEFA]] tätig. Wie in den 1950er Jahren lebte er wieder in [[Kleinmachnow]] bei Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit anderen Autoren entwickelte Janka in den folgenden Jahren für die DEFA Szenarien und [[Drehbuch|Drehbücher]] für Spielfilme. Er war erheblich an dem mehrfach ausgezeichneten Film &amp;#039;&amp;#039;[[Goya (1971)|Goya]]&amp;#039;&amp;#039; (1971) beteiligt, erhielt aber nur eine nichtöffentliche Anerkennung als [[Verdienter Aktivist]]. Anfang der 1970er-Jahre dachte er darüber nach, [[Klaus Mann]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Mephisto (Roman)|Mephisto]]&amp;#039;&amp;#039; zu verfilmen. Janka hatte gute Beziehungen zur [[Mann (Familie)|Familie Mann]], was auf seine Arbeit als [[Exilliteratur#Exilliteratur der Neuzeit bis zum 20. Jahrhundert|Verleger im mexikanischen Exil]] im [[El libro libre]] (bei dem auch [[Heinrich Mann]] veröffentlichte), zurückging. Mit Rechtsunsicherheiten begründet (da &amp;#039;&amp;#039;Mephisto&amp;#039;&amp;#039; als Buch ab 1966 in der Bundesrepublik Deutschland verboten war; → [[Mephisto-Entscheidung]] des [[Bundesverfassungsgericht]]s vom 24. Februar 1971), wurde das Projekt seitens der DEFA zunächst [[ad acta]] gelegt. Später gab es weitere Vorbehalte. (1981 wurde der Roman vom [[West-Berlin]]er Produzenten [[Manfred Durniok]] in einer westdeutsch-österreichisch-ungarischen Co-Produktion – unter Beteiligung der DEFA als Dienstleister und [[Rolf Hoppe]] in einer Hauptrolle – mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Mephisto (Film)|Mephisto]]&amp;#039;&amp;#039; verfilmt und bekam 1982 – neben weiteren Auszeichnungen – einen [[Oscar]].)&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/geschichte-der-defa-mephisto-von-klaus-manns-lieber-nicht-li.89198 Aus der Geschichte der Defa &amp;#039;&amp;#039;„Mephisto“? Lieber nicht!&amp;#039;&amp;#039;], Berliner Zeitung, 24. Juli 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1972 erfolgte die Wiederanerkennung als [[Verfolgter des Naziregimes]] und erneute Aufnahme in die SED. Sein autobiografisch gefärbtes Szenarium um den Spanischen Bürgerkrieg &amp;#039;&amp;#039;Reise nach Gandesa&amp;#039;&amp;#039; blieb unverfilmt. 1973 löste er den Vertrag mit der DEFA.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den achtziger Jahren schrieb er Artikel, reiste mehrmals in die Bundesrepublik und hielt Vorträge über seine Erlebnisse im Spanischen Bürgerkrieg. Am 1. Mai 1989 erhielt er „in Würdigung hervorragender Verdienste beim Aufbau und bei der Entwicklung der sozialistischen Gesellschaftsordnung in der Deutschen Demokratischen Republik“ den [[Vaterländischer Verdienstorden|Vaterländischen Verdienstorden]] in Gold.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach der friedlichen Revolution in der DDR ==&lt;br /&gt;
Zur Zeit der [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|friedlichen Revolution in der DDR]] erschienen im Oktober 1989 im [[Rowohlt Verlag]] seine Memoiren über die Haftzeit unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Schwierigkeiten mit der Wahrheit&amp;#039;&amp;#039;, die schnell in der DDR verbreitet wurden. Janka wurde nun sehr populär und das Urteil von 1957 in einer öffentlichen Sitzung des [[Oberstes Gericht der DDR|Obersten Gerichts der DDR]] am 4. und 5. Januar 1990 für aufgehoben erklärt. Gleichzeitig kam es zu einem publizistischen und juristischen Streit zwischen Janka und Harich über Einzelheiten des Prozesses.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13489906.html |titel=„Ehrlos in die Grube?“ |werk=Der Spiegel |hrsg=13/1991 |datum=1991-03-25 |seiten=97–107 |abruf=2020-05-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Janka wurde 1990 für sein dramaturgisches Gesamtschaffen mit dem [[Heinrich-Greif-Preis]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. Dezember 1989 war Janka Mitglied im Präsidium des [[Parteitag der SED|Sonderparteitages der SED/PDS]] in der Dynamo-Sporthalle in Ost-Berlin. 1990 wurde er Mitglied im Rat der Alten beim Parteivorstand der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]], die er jedoch bald darauf enttäuscht verließ.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hsh&amp;quot; /&amp;gt; Im gleichen Jahr erhielt er den Preis „[[Das politische Buch]]“ der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]]. Janka starb 1994 in Kleinmachnow und liegt dort auf dem [[Waldfriedhof Kleinmachnow|Waldfriedhof]] begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schwierigkeiten mit der Wahrheit&amp;#039;&amp;#039;, Rowohlt Taschenbuch, Reinbek bei Hamburg 1989, ISBN 3-499-12731-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Spuren eines Lebens&amp;#039;&amp;#039;, Rowohlt, Berlin 1991, ISBN 3-87134-006-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;… bis zur Verhaftung. Erinnerungen eines deutschen Verlegers&amp;#039;&amp;#039;, Aufbau, Berlin, Weimar 1993, ISBN 3-351-02410-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (als Dramaturg) ==&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=15em |anzahl= |abstand= |&lt;br /&gt;
* 1965: [[Chronik eines Mordes]]&lt;br /&gt;
* 1965: [[Die antike Münze]]&lt;br /&gt;
* 1965: [[Hamida (Film)|Hamida]]&lt;br /&gt;
* 1968: [[Schüsse unterm Galgen]]&lt;br /&gt;
* 1968: [[Die Toten bleiben jung (Film)|Die Toten bleiben jung]]&lt;br /&gt;
* 1969: Zeit zu leben&lt;br /&gt;
* 1971: [[Goya (1971)|Goya]]&lt;br /&gt;
* 1971: [[Anflug Alpha 1]]&lt;br /&gt;
* 1972: [[Reife Kirschen]]&lt;br /&gt;
* 1972: [[Lützower]]&lt;br /&gt;
* 1975: [[Lotte in Weimar (Film)|Lotte in Weimar]]&lt;br /&gt;
* 1988: Lager des Schweigens&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Mitdruckgeschäft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur / Filme ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=walter-janka|lemma=Janka, Walter|autor=[[Carsten Wurm]], [[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=1566}}&lt;br /&gt;
* [[Michael Rohrwasser]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer ist Walter Janka? Eine biographische Notiz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Schwierigkeiten mit der Wahrheit.&amp;#039;&amp;#039; Aufbau, Berlin 1990, ISBN 3-351-01763-4, S. 115–124.&lt;br /&gt;
* [[Karlheinz Mund]]: &amp;#039;&amp;#039;Aufgeben oder neu beginnen – Walter Janka&amp;#039;&amp;#039;, DEFA-Studio für Dokumentarfilme 1990, 85 min., s/w&lt;br /&gt;
* [[Ingke Brodersen]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Prozeß gegen Walter Janka und andere.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1990.&lt;br /&gt;
* Alexander Amberger, Birgit Ziener, [[Michael Brie]], Carsten Wurm, [[Dieter Wolf (Soziologe)|Dieter Wolf]], [[Jens-Fietje Dwars]], [[Christoph Links]], [[Dietmar Keller]], [[Alfred Eichhorn]], [[Wolfgang Kießling]], [[Günter Benser]]: &amp;#039;&amp;#039;Partisan im Kulturbetrieb. Beiträge zum 100. Geburtstag von Walter Janka&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Hefte zur DDR-Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 131). Helle Panke, Berlin 2014 [https://www.helle-panke.de/topic/158.publikationen.html?productId=64116 (Verlagsinformation).]&lt;br /&gt;
* Sven Sieber: &amp;#039;&amp;#039;Walter Janka und Wolfgang Harich. Zwei DDR-Intellektuelle im Konflikt mit der Macht&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Chemnitzer Beiträge zur Politik und Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1). Lit, Berlin u. a. 2008, ISBN 978-3-8258-0401-5.&lt;br /&gt;
* [[Thomas Grimm (Filmemacher)|Thomas Grimm]]: &amp;#039;&amp;#039;Schauprozesse – Genossen vor Gericht&amp;#039;&amp;#039; – [[rbb Fernsehen]] – Dokumentation, 45 min. 2014.&lt;br /&gt;
* Guntolf Herzberg: &amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Harich – eine philosophische Wiederentdeckung / Walter Janka und die Gruppe Harich&amp;#039;&amp;#039;, (= „hefte zur ddr-geschichte“, Heft 146) Helle Panke, Berlin 2017.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Walter Janka - Waldfriedhof Kleinmachnow - Mutter Erde fec.JPG|mini|[[Ehrengrab]] für Walter Janka auf dem Waldfriedhof Kleinmachnow]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118881205}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb}}&lt;br /&gt;
* {{GDW|walter-janka}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stiftung-hsh.de/geschichte/stasi-gefaengnis/haftschicksale/1950er-jahre/walter-janka/ Kurzbiografie Jankas] auf den Seiten der [[Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen]]&lt;br /&gt;
* [[Rolf Schneider (Schriftsteller)|Rolf Schneider]]: [https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13499360.html &amp;#039;&amp;#039;»Schwierigkeiten mit der Wahrheit«.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 23, 4. Juni 1990 (über die Prozesse gegen Janka, Harich und andere).&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Windhausen]]: [http://glareanverlag.wordpress.com/2011/06/17/literatur_walter-janka_wolfgang-windhausen_glarean-magazin/ &amp;#039;&amp;#039;«Tapferer Mensch und Kommunist durch und durch» – Erinnerungen an Walter Janka.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Glarean Magazin&amp;#039;&amp;#039;, 17. Juni 2011&lt;br /&gt;
* [http://www.literaturepochen.at/exil/multimedia/pdf/mexikoveranstchronikpatka.pdf Marcus Patka: Chronik der kulturellen und politischen Veranstaltungen im mexikanischen Exil, organisiert von verschiedenen Organisationen 1937–1949], Janka in Mexiko, durchsuchbar (7 Einträge)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118881205|LCCN=n/90/690098|VIAF=111081594|NDL=00468928}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Janka, Walter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Interbrigadist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bewegung Freies Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen die SED-Diktatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufbau-Verlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betroffener eines Parteiausschlussverfahrens (SED)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1914]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (DEFA)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Janka, Walter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Dramaturg und Verleger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. April 1914&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kleinmachnow]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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