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	<title>Würfelspiel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Demo Wiki</subtitle>
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		<id>https://demowiki.knowlus.com/index.php?title=W%C3%BCrfelspiel&amp;diff=13923&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Plexi83: Kategorie ergänzt</title>
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		<updated>2025-05-09T23:11:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|beschreibt das Glücksspiel. Zum Auftakt des Oberösterreichischen Bauernkrieges siehe [[Frankenburger Würfelspiel]]. Zum musikalischen System siehe [[Musikalisches Würfelspiel]]. Für das Lied von Juliane Werding siehe [[Das Würfelspiel]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Dice in Libro de los juegos.jpg|mini|Darstellung zweier Männer beim Würfelspiel aus dem &amp;#039;&amp;#039;Libro de los juegos&amp;#039;&amp;#039; 1283]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pieter Quast Soldiers Gambling with Dice.jpg|mini|Soldaten beim Würfelspiel, Gemälde von [[Pieter Quast]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Max Kaltenmoser Würfelspiel.JPG|mini|Würfelspieler in einem Schwarzwälder Wirtshaus, Gemälde von [[Max Kaltenmoser]], 1842–1887]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Simo-Gomez,-Els-daus.jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Els daus&amp;#039;&amp;#039; Die Würfelspieler, Gemälde von [[Simó Gómez]], 1874]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Dice.jpg|mini|Bestandteil aller Würfelspiele sind die [[Spielwürfel]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Shut the box.jpg|mini|Ein [[Shut the Box|Klappbrett]] mit Würfeln und Becher. Der Würfelbecher besitzt innen sogenannte Lippen, damit die Würfel beim Herausrollen in jedem Fall springen.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Craps.jpg|mini|[[Craps]]-Würfel mit scharfen Kanten (&amp;#039;&amp;#039;razor edge&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Turricula.jpg|mini|Turricula (Würfelturm) und Würfelbox]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Präzisionswürfel.jpg|mini|Transparente Präzisionswürfel aus [[Celluloseacetat]] mit abgerundeten Kanten (&amp;#039;&amp;#039;ball cornered&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pokerwürfel.jpg|mini|Pokerwürfel]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Würfelspiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Glücksspiel]], das im Wesentlichen daraus besteht, dass mit einem oder mehreren [[Spielwürfel]]n ein bestimmtes Ergebnis erzielt werden muss. Bisweilen sind kombinatorische Fähigkeiten seitens des oder der Spieler erforderlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele Würfelspiele eignen sich als Anwendung der [[Wahrscheinlichkeitstheorie|Wahrscheinlichkeitsrechnung]]. Am weitesten verbreitet sind sechsseitige Würfel, wobei auf jeder Seite der Zahlenwert in Form von &amp;#039;&amp;#039;Augen&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;Pips&amp;#039;&amp;#039;) dargestellt ist. Es gibt weiterhin Würfel mit anderen Anzahlen von Seiten (4 bis 40 Seiten und mehr), die in erster Linie in [[Rollenspiel (Spiel)|Rollenspielen]] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte des Würfelspiels ==&lt;br /&gt;
=== Ursprung des Würfelspiels ===&lt;br /&gt;
[[Platon]] schreibt die Erfindung des Würfelspiels dem ägyptischen Gott [[Thot]] zu. Laut dem Geschichtsschreiber [[Pausanias]] gilt der griechische Krieger [[Palamedes]] als Ideengeber. [[Herodot]] hingegen nennt die [[Lydien|Lyder]] als Erfinder des Würfelspiels.&amp;lt;ref&amp;gt;Harald Froschauer: &amp;#039;&amp;#039;Brett und Würfelspiele als traditionelle Freizeitvergnügungen.&amp;#039;&amp;#039; In: Harald Froschauer, Hermann Harrauer: &amp;#039;&amp;#039;Spiel am Nil. Unterhaltung im Alten Ägypten.&amp;#039;&amp;#039; (= Nilus. Studien zur Kultur Ägyptens und des Vorderen Orients. Band 10). Phoibos Verlag, Wien 2004, ISBN 3-901232-57-5, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
=== Geschichte des Würfelspiels nach Ländern und Kulturkreisen ===&lt;br /&gt;
* Im Alten Ägypten, im Orient, in Indien und in Griechenland war das Spiel mit Würfeln schon früh bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Lüders: &amp;#039;&amp;#039;Das Würfelspiel im alten Indien.&amp;#039;&amp;#039; 1907. In: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen. Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge Band IX, Nr. 2. Berlin : Weidmannsche Buchhandlung {{Digitalisat|IA=bub_gb_sh-EUgJlTkUC}} (abgedruckt in: Philologica India. Ausgewählte kleine Schriften von Heinrich Lüders. Festgabe zum 70. Geburtstag. Göttingen 1940, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Alten Ägypten gab es unter anderem pyramidenförmige Würfel.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Werfring: [https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtleben/298587_Zocker-der-Antike.html &amp;#039;&amp;#039;Zocker der Antike.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 2. März 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* In der [[Römisches Reich|römischen Antike]] waren Würfelspiele in allen Schichten verbreitet, obwohl es nur an den [[Saturnalien]] offiziell erlaubt war, um Einsatz zu spielen.&amp;lt;ref&amp;gt;R. Ineichen: &amp;#039;&amp;#039;Würfel und Wahrscheinlichkeit. Stochastisches Denken in der Antike.&amp;#039;&amp;#039; Spektrum Verlag, Berlin 1996, ISBN 3-8274-0071-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Kaiser [[Augustus]] soll ein passionierter Würfelspieler gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Sueton, De vita Caesarum, Augustus, 71.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Von der Würfelleidenschaft der [[Germanen]] berichtet [[Tacitus]] in seiner &amp;#039;&amp;#039;[[Germania (Tacitus)|Germania]]&amp;#039;&amp;#039;. Nach Tacitus spielten sie in nüchternem Zustand mit äußerstem Leichtsinn um Haus und Hof, zuletzt gar um die eigene Freiheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Tacitus, Germania, 24, 3–4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der Zeitvertreib mit Suchtgefahr wurde auch im Mittelalter oft verboten, etwa im Jahr 1396 in Mailand. Ein Zuwiderhandelnder musste hier mit 200 Lire [[Bußgeld]] rechnen und sich danach mindestens 100 Meilen von der Stadt entfernen.&lt;br /&gt;
* In englischen Spielsälen gab es um das Jahr 1800 menschliche &amp;#039;&amp;#039;Würfelschlucker&amp;#039;&amp;#039;, deren Aufgabe es war, bei [[Razzia|Razzien]] alle Würfel rasch hinunterzuschlingen. Würfelspiel war verboten.&lt;br /&gt;
* Spielwürfel heißen arabisch &amp;#039;&amp;#039;az-zahr&amp;#039;&amp;#039;, davon leitet sich die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Hasard&amp;#039;&amp;#039;-Spiel ab, das Würfelspiel galt somit als das [[Glücksspiel]] schlechthin, im engeren Sinne bezeichnet [[Hazard (Würfelspiel)|Hazard]] ein bestimmtes, früher überaus beliebtes Würfelspiel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Reine Würfelspiele ==&lt;br /&gt;
=== Spiele mit Augenwürfeln ===&lt;br /&gt;
* Spiele mit einem Würfel&lt;br /&gt;
** [[Filzlaus (Würfelspiel)|Filzlaus]], Doppelte Filzlaus, Kombinierte Filzlaus&lt;br /&gt;
** [[Hetzjagd (Würfelspiel)|Hetzjagd]] oder Wettrennen&lt;br /&gt;
** [[Hohe Hausnummer]], Niedrige Hausnummer und Verdeckte Hausnummer&lt;br /&gt;
** [[Jule (Würfelspiel)|Jule]] und Stumme Jule&lt;br /&gt;
** [[Kuhschwanz (Würfelspiel)|Kuhschwanz]] und Ochsenschwanz&lt;br /&gt;
** [[Läuse würfeln]]&lt;br /&gt;
** [[Makao]], Böse 9, Fünfzehn, Über 12 ist tot&lt;br /&gt;
** [[Mariechen von vorn]], Mariechen von hinten&lt;br /&gt;
** [[Pig (Würfelspiel)|Pig]], Böse Eins und Böse Drei&lt;br /&gt;
** [[Sultan (Würfelspiel)|Sultan]]&lt;br /&gt;
** [[Toto (Würfelspiel)|Toto]]&lt;br /&gt;
** [[Super Six (Spiel)|Super Six]]&lt;br /&gt;
** [[Zeppelin (Würfelspiel)|Zeppelin]]&lt;br /&gt;
** [[Zweiundzwanzig (Spiel)|Zweiundzwanzig]], Fünfzehn&lt;br /&gt;
* Spiele mit zwei Würfeln&lt;br /&gt;
** [[Barbudi]]&lt;br /&gt;
** [[Craps]], auch &amp;#039;&amp;#039;Crabs&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Craps shooting&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Seven Eleven&amp;#039;&amp;#039; und das ältere &amp;#039;&amp;#039;[[Hazard (Würfelspiel)|Hazard]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Elf hoch]]&lt;br /&gt;
** [[Espérance (Glücksspiel)|Espérance]]&lt;br /&gt;
** [[Glückshaus]]&lt;br /&gt;
** [[Lustige Sieben]]&lt;br /&gt;
** [[Mäxchen]], auch &amp;#039;&amp;#039;Meiern&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Mäxle&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Mexican&amp;#039;&amp;#039; (in den [[USA]])&lt;br /&gt;
** [[Quinquenove]]&lt;br /&gt;
** [[Shut the Box]]&lt;br /&gt;
* Spiele mit drei Würfeln&lt;br /&gt;
** [[Banca francesa]]&lt;br /&gt;
** [[Chicago (Würfelspiel)|Chikago]]&lt;br /&gt;
** [[Chuck a Luck]]&lt;br /&gt;
** [[Cee-lo]]&lt;br /&gt;
** [[Mini Dice]]&lt;br /&gt;
** [[Paschen (Würfelspiel)|Paschen]], auch &amp;#039;&amp;#039;Knobeln&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Knöcheln&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Knockeln&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Passe-dix&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** [[Schocken]]&lt;br /&gt;
** [[Sic Bo]], auch &amp;#039;&amp;#039;Dai Siu&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Big and Small&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Spiele mit fünf Würfeln&lt;br /&gt;
** [[Kniffel]] (auch &amp;#039;&amp;#039;Yahtzee&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
** [[Balut (Würfelspiel)|Balut]]&lt;br /&gt;
** [[Zehntausend (Spiel)|Zehntausend]]&lt;br /&gt;
* Spiele mit sechs Würfeln&lt;br /&gt;
** [[Ganz schön clever]], nominiert zum [[Kennerspiel des Jahres]] 2018&lt;br /&gt;
** [[Qwixx]], nominiert zum [[Spiel des Jahres]] 2013&lt;br /&gt;
** [[Sachsenkniffel]]&lt;br /&gt;
** [[Ohio (Würfelspiel)|Ohio]]&lt;br /&gt;
* Spiele mit mehr als sechs Würfeln&lt;br /&gt;
** [[Das Spiel (Würfelspiel)|Das Spiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spiele mit Pokerwürfeln ===&lt;br /&gt;
Pokerwürfel entstanden um 1880 in den [[USA]] (es existiert ein Patent aus dem Jahre 1881). Pokerwürfel zeigen an den sechs Flächen die folgenden sechs Kartensymbole: Ass, König, Dame, Bube, Zehn und Neun. Das Ass liegt der Neun, der König der Zehn und die Dame dem Buben gegenüber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei grundlegend verschiedenen Formen des [[Würfelpoker]] sind&lt;br /&gt;
* [[Poker Dice]] oder &amp;#039;&amp;#039;Offenes Würfelpoker&amp;#039;&amp;#039;,&lt;br /&gt;
* [[Liar Dice]] oder &amp;#039;&amp;#039;Verdecktes Würfelpoker&amp;#039;&amp;#039; (frz. &amp;#039;&amp;#039;Poker menteur&amp;#039;&amp;#039;), und&lt;br /&gt;
* [[Escalero]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spiele mit anderen speziellen Würfeln ===&lt;br /&gt;
* [[Astragaloi]] (historisches Würfelspiel mit Knochen)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fisch, Garnele, Krebs&amp;#039;&amp;#039;, siehe [[Chuck a Luck]]&lt;br /&gt;
* [[Glocke und Hammer]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Krone und Anker&amp;#039;&amp;#039;, siehe [[Chuck a Luck]]&lt;br /&gt;
* [[Phase 10|Phase 10 – Würfel]]&lt;br /&gt;
* [[Schweinerei (Spiel)|Schweinerei]] (mit Schweinefiguren als Würfel)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Two-up dice&amp;#039;&amp;#039;, siehe [[Two-up]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würfelbrettspiele ==&lt;br /&gt;
* [[Königliches Spiel von Ur]]&lt;br /&gt;
* [[Senet]]&lt;br /&gt;
* [[Puff (Spiel)|Puff]] bzw. [[Wurfzabel]], [[Backgammon]] und seine Verwandten [[Toccadille]] und [[Tric Trac]]&lt;br /&gt;
* [[Yut]], [[Pachisi]] und deren Abkömmlinge: [[Parcheesi]], [[Parchís]], [[Chinesenspiel]], [[Hexentanz (Spiel)|Hexentanz]], [[Eile mit Weile]], [[Jeu des petits chevaux]], [[Ludo]], [[Mensch ärgere Dich nicht]], [[Fang den Hut]], [[Malefiz (Spiel)|Malefiz]]&lt;br /&gt;
* [[Moksha Patamu]], [[Leiterspiel]]&lt;br /&gt;
* [[Gänsespiel]]&lt;br /&gt;
* [[Bluff (Würfelspiel)|Bluff]], [[Spiel des Jahres]] 1993&lt;br /&gt;
* [[Rakado]]&lt;br /&gt;
* [[Schipka-Pass (Brettspiel)|Schipka-Pass]]&lt;br /&gt;
* [[Risiko (Spiel)|Risiko]]&lt;br /&gt;
* [[Phase 10|Phase 10 – Das Brettspiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gezinkte Würfel ==&lt;br /&gt;
Weil beim Würfelspiel Gewinne erzielt werden können, versuchten in der Vergangenheit Betrüger mit gezinkten Würfeln zu spielen. Bei ordnungsgemäßen, sechsseitigen Würfeln wird jede Zahl mit der gleichen Wahrscheinlichkeit, nämlich 1/6 getroffen. Gezinkte Würfel enthalten kleine Einlagen aus Blei, damit z.&amp;amp;nbsp;B. ein Würfel bevorzugt eine Sechs zeigt, ist auf der Seite der Eins ein kleines Bleistück eingelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Moderne &amp;#039;&amp;#039;Präzisionswürfel&amp;#039;&amp;#039; sind daher transparent, zumeist aus [[Celluloseacetat]] und werden mit der Toleranz von 1/1000 [[Zoll (Einheit)|Zoll]], also 0,025 mm, mittels [[Laser]]-Technik gefertigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber schon in der Antike wurden entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen: Um zu verhindern, dass ein Spieler gezinkte Würfel ins Spiel bringt, wurden die Würfel in einen kleinen Käfig eingeschlossen. Dies ist auch heute noch beim [[Spielbank|Casino]]-Spiel [[Sic Bo]] der Fall, &amp;#039;&amp;#039;Würfelboxen&amp;#039;&amp;#039; sind aber auch sehr praktisch für das Spiel unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits in der Antike bilden gezinkte Würfel nach Ineichen die frühsten Belege für ein [[Stochastik|stochastisches]] Verständnis,&amp;lt;ref&amp;gt;R. Ineichen: &amp;#039;&amp;#039;Würfel und Wahrscheinlichkeit. Stochastisches Denken in der Antike&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, Spektrum Verlag 1996, ISBN 3-8274-0071-6, S. 58, 118, 131 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; auch wenn erst über tausend Jahre später die ersten quantitativen Erwägungen über Gewinnchancen von Glücksspielen folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Häufig waren Würfel jedoch sehr einfach gefälscht, so gibt es antike Exemplare mit zwei Sechsen und fehlender Eins – da man nie die beiden gegenüberliegenden Seiten zugleich sehen kann, bleibt dieser Betrug leicht unentdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unsymmetrische Würfel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Riemerquader.jpg|mini|Riemer-Quader]]&lt;br /&gt;
Als [[Didaktik|didaktisches]] Material, das im [[Stochastik]]unterricht empirische Versuche ermöglicht, wurden Spielquader mit ungleich langen Kanten vorgeschlagen, sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Riemer-Würfel&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Riemer-Quader&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Büchter, H.-W. Henn: &amp;#039;&amp;#039;Elemente der Stochastik&amp;#039;&amp;#039;. Springer Verlag, Berlin 2005, ISBN 3-540-22250-2, S. 143. [[doi:10.1007/b138982]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;W. Riemer: &amp;#039;&amp;#039;Stochastische Probleme aus elementarer Sicht&amp;#039;&amp;#039;. BI Wissenschaftsverlag, Mannheim 1991, ISBN 3-411-14791-1&amp;lt;!-- auch mit falscher ISBN 3-411-14791-5 --&amp;gt;, S. 41 ff., 110 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kinga Szőcs, Birgit Skorsetz: &amp;#039;&amp;#039;Riemer-Quader – Anregungen zur Einführung in den Wahrscheinlichkeitsbegriff.&amp;#039;&amp;#039; [https://www.schulportal-thueringen.de/get-data/35a8ad6e-11af-4405-a0f5-a09e998d9dcd/Riemer-Wuerfel.pdf Vortragsfolien. Erfurt 2015].&amp;lt;/ref&amp;gt; Dem gleichen Zweck dienen auch Lego-Steine.&amp;lt;ref&amp;gt;Lambacher-Schweizer, Mathematik für Gymnasien Niedersachsen. Stuttgart, Leipzig : Ernst Klett Schulbuchverlage, 2006, S. 137&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würfelbecher ==&lt;br /&gt;
Abgesehen vom [[Craps]] – bei diesem Spiel ist es üblich, mit der Hand zu würfeln, allerdings müssen sie gegen eine Wand geworfen werden und zurückspringen – ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass die Würfel in einem [[Würfelbecher]] geschüttelt werden sollen. Die etwas aufwändigeren Würfelbecher besitzen innen sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Lippen&amp;#039;&amp;#039;, damit die Würfel beim Herausrollen in jedem Fall springen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würfelturm ==&lt;br /&gt;
Ein anderes Hilfsmittel zur Sicherstellung, dass die Würfel zufällig fallen und nicht von Hand kunstfertig &amp;#039;&amp;#039;gelegt&amp;#039;&amp;#039; werden, ist die römische &amp;#039;&amp;#039;turricula&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.imperiumromanum.com/kultur/unterhaltung/gluecksspiele_wuerfel.htm Turricula]&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Würfelturm]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
[[Juliane Werding]] hatte 1986 eine Chartplatzierung mit dem Lied &amp;#039;&amp;#039;[[Das Würfelspiel]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Harald Froschauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Brett und Würfelspiele als traditionelle Freizeitvergnügungen.&amp;#039;&amp;#039; In: Harald Froschauer, [[Hermann Harrauer]] (Herausgeber): &amp;#039;&amp;#039;Spiel am Nil. Unterhaltung im Alten Ägypten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Nilus (Schriftenreihe)|Nilus]]. Studien zur Kultur Ägyptens und des Vorderen Orients&amp;#039;&amp;#039;. Band 10). Phoibos Verlag, Wien 2004, ISBN 3-901232-57-5.&lt;br /&gt;
* [[Ulrich Vogt (Autor)|Ulrich Vogt]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Würfel ist gefallen – 5000 Jahre rund um den Kubus.&amp;#039;&amp;#039; Georg Olms Verlag, Hildesheim u.&amp;amp;nbsp;a. 2012, ISBN 978-3-487-08518-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Dice|Würfelspiel|audio=1|video=1}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [[Johann Werfring]]: [https://www.tagblatt-wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtleben/298587_Zocker-der-Antike.html &amp;#039;&amp;#039;Zocker der Antike&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 2. März 2005.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4190299-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wurfelspiel}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Würfelspiel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spielart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spielbegriff]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Plexi83</name></author>
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